Das Erbsenzähler Problem! Oder, wenn man das wesentliche aus den Augen verliert!


Europa war für die Menschen nie der EURO, nie ein Finanzmarktkonstrukt, nie ein Naturgesetz, Europa war und ist die Idee von Frieden und Wohlstand mit dem Ziel eine Einheit zu werden!

Das ist der Grund warum Europa überhaupt existiert, warum die Menschen bereit sind Opfer zu bringen!

Dieses Europa wünschen sich die Menschen nach wie vor, nur, die Politiker haben sich, den europäischen Gedanken und ihre Europapolitik auf eine, diesem europäischen Gedanken ignorierende Art und Weise, finanzmathematische Gleichung reduziert, die dem europäischen Gedanken der Menschen unwürdig ist!

Europa wird nur mit den Menschen funktionieren und dazu braucht es mehr, als eine Finanzmarktpolitik, dazu braucht es Gestaltung, Visionen und eine Wiederbelebung des Europäischen Gedankens!

Was aktuell zum Thema Griechenland diskutiert wird ist Mathematik! Ok, daran ist nichts aber auch wirklich gar nichts nicht schwer zu verstehen, diese Schlüsse zu ziehen, schaffen selbst Grundschüler!

Wie gestern bei Jauch zu sehen, schafft das selbst ein ohrenbetäubender Stoiber!

Aber wo bleiben die Antworten auf die wesentlichen Fragen?
Will Europa eine politische Einheit, eine europäische Nation werden, ja oder nein?
Die Mehrheit der Menschen war dazu bereit!
Oder will sich Europa zum Lakaien der US-Weltherrschaftsansprüche machen lassen und damit den vorprogramierten Niedergang und die eigene wirtschaftliche und politische Bedeutungslosigkeit akzeptieren?
Wer glaubt es geht um Griechenland und die paar Euronen, der irrt sich gewaltig!

Hauptsache es waren die Anderen! Merkel und Schäuble und ihre wahren Ängste.

Hauptsache es waren die Anderen! Merkel und Schäuble und ihre wahren Ängste.

Es ist schon befremdlich, wenn alle nur noch vom EURO reden, sind wir mal ehrlich, den wollten nicht einmal wir in Deutschland. Was wir alle wollten, wofür wir begeistert wurden, das war Europa! Scheinbar ist es der Zerstörerin Europas, Angela Merkel, in den Neuen Bundesländern besser als IM Erika bekannt, keinen Pfifferling wert was ihr „Abgehörtes Volk“ von ihr erwartet! Wir wollen ein vereintes Europa, das Frieden und Wohlstand auch weiterhin sichert, wir brauchen dazu keinen EURO! Wegen meiner lasst uns gerne unsere D-Mark wieder einführen, mir persönlich hat der EURO keine Vorteile gebracht, im Gegenteil, mir fehlt sogar das Geldumtauschen bevor man in den Urlaub fährt!

Was mich mittlerweile wirklich nervt ist das im Fall Griechenland, einem Mitglied dieses Konstrukts Europa, über den Verlust deutscher Steuergelder geflennt wird, während man in die Ukraine, das Land ist von den Vorraussetzungen einer EU-Zugehörigkeit so weit entfernt wie der Mond von der Erde, deutsche Steuergelder ohne Ende hineinpumpt, mittlerweile nur in 2015 weit über 30 Mrd.EURO, nicht etwa als Kredite, nein dort sind „Geschenke“ selbstverständlich und damit auch noch die Kriegsgefahr für Europa stetig vergrößert.
Die Tatsache, dass man wegen einer Volksabstimmung der Griechen, dieses Land nun mit dem Rausschmiss aus dem EURO sanktioniert, ist ebenfalls eine Reaktion mit zweierlei Maß, denn ähnlich müsste man ansonsten auch das britische Referendum sanktionieren!
Wessen Geistes Kind sind diese Politikversager eigentlich? Wann macht man diesen, völlig außer Kontrolle geratenen Verbrechern endlich den Garaus?

Ihren historischen Platz, als Kanzlerin der Zerstörung Europas, hat die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, so gut wie sicher! Gratulation, damit reiht sie sich und ihr Werk in die Reihe fragwürdiger deutscher Politiker, ein! Wenn man so will, die Fortsetzung deutscher Politik von vor 1945!

Jakob Augstein

Jakob Augstein

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 28. Juni 2015

Jakob Augstein
Aus aktuellem Anlass:
Hier mein Kommentar aus dem aktuellen Freitag zum Versagen der Politik in der Griechenland-Krise.
Erstes Bild: „Ich gebe dir nur einen Kredit, damit du deine Schulden bei mir – mit Zinsen natürlich! – begleichen kannst!“ Zweites Bild: „Ich gebe dir wieder nur einen Kredit, damit du auch die neuen Schulden bei mir – natürlich mit Zinsen – begleichen kannst!“ Et cetera, et cetera. So hat der Zeichner Klaus Stuttmann die Griechenland-Politik der Euro-Retter skizziert. Die europäische Wirklichkeit macht es dem Satiriker leicht. Sie ist ihre eigene Karikatur und Angela Merkel ist die oberste Cartoonistin der Euro-Zone.
Wieviele Gipfel haben wir hinter uns? Wieviele Ultimaten sind verstrichen und letzte Fristen und allerletzte Chancen? Die Euro-Krise ist längst zur traurigen Soap Opera geworden. Von Folge zu Folge jagt ein Höhepunkt den nächsten und immer steht Europas Zukunft auf Messers Schneide. Schalten Sie auch das nächste mal wieder ein, wenn es darum geht: Wo sitzen die besseren Spieler, in Athen, Brüssel oder Berlin?
Aber die Einschaltquote sinkt. Die Zuschauer, wenden sich mit Grausen ab. In England, Frankreich, Dänemark, Polen gewinnen die neuen Nationalisten. Das Europa, das sich ihnen bietet, wollen die Leute immer weniger. Wer kann es ihnen verübeln? Es sind ja die Politiker, die versagen, nicht die Wähler. Europas Zukunft ist nicht in guten Händen. Und ein gutes Ende wird diese Geschichte nicht haben solange der nationale Egoismus das Script schreibt.
Der neuen Nationalismus versteckt sich hinter der Fiktion, ökonomischen Gesetzmäßigkeiten zur Geltung verhelfen zu wollen. Aber in Wahrheit geht es um politische Gestaltung. Währungsfragen sind im eigentlichen Sinne Wertfragen. Jürgen Habermas hat in der Süddeutschen Zeitung geschrieben, der Skandal bestehe darin, dass sich die Politiker in Brüssel und Berlin weigern, ihren Kollegen aus Athen als Politiker zu begegnen: „Sie sehen zwar wie Politiker aus, lassen sich aber nur in ihrer ökonomischen Rolle als Gläubiger sprechen.“
Die Theoretiker der europäischen Integration wird es nicht wundern: in den großen transnationalen Institutionen ist das europäische Problem längst verstanden. „Die Wirtschafts- und Währungsunion vollenden“ heisst das Papier, das Kommissions-Chef Juncker und seine Kollegen von den wichtigen europäischen Institutionen jetzt vorgelegt haben. Seit den Tagen Jacques Delors‘, des modernen Vaters der Währungsunion, produziert die Kommission solche Papiere. Und lauter richtige Sachen stehen auch dieses mal da, von der Bankenunion bis zur gemeinsamen Wirtschaftspolitik. Aber aus Rücksicht auf die Zaghaften in den Hauptstädten wird die eigentliche Frage ausgespart: ob die Vollendung dieser Union nicht den politischen Zusammenschluss zwangsläufig fordert.
Politische Gestaltlosigkeit, das Merkmal der europäischen Krise, ist zugleich das Merkmal ihrer wichtigsten Akteurin. Es ist ja ein großes Pech von wahrhaft historischen Ausmaßen, das zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort die falsche Frau sitzt. Die Eigenschaften, die es brauchte, um die Krise zu lösen, sind eben jene, über die Angela Merkel nicht verfügt. Für einen tapferen Schritt nach vorn ist die deutsche Kanzlerin denkbar ungeeignet. Die Süddeutsche Zeitung hat gerade über Merkel geschrieben: „Das Meisterstück ihrer Euro-Politik ist Griechenland.“ In seiner Umkehrung wird der Satz wahr. Im Angesicht der europäischen Herausforderung entlarvt sich das ganze Scheitern der deutschen Kanzlerin.

Quelle: https://www.facebook.com/JakobAugstein/posts/976827872362141

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Veröffentlicht am 29. Juni 2015 in Deutschland heute Abend, Tagesthemen und mit , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

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