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JHV 2014 FC Schalke 04: Ungereimtheiten vor der Mitgliederversammlung 2014 des S04


Eigentlich wollte ich mich dieses Jahr mit Äußerungen zur Jahreshauptversammlung des FC Schalke 04 komplett zurückhalten. Die ständigen Streitereien unter den diversen „Aktivisten“ gingen mir mittlerweile auf den Keks! Nach wie vor bin ich der Meinung, dass AufSchalke viel zu viel Energie für diese „Nebenkriegsschauplätze“ aufgewendet wird. Die Initiative „Starkes Schalke“ hatte deshalb auch meine persönliche Unterstützung. Im Glauben an die diversen Versprechen der Vereinsführung die Gräben untereinander zu beseitigen, war diese Initiative ohne Frage dazu auch geeignet, denn bei allen Meinungsverschiedenheiten eint uns Schalker immer noch die Liebe zum FC Schalke! Dem Initiator gehört daher auch mein ausdrücklicher Dank für diesen Schritt. Alles war sehr gut Vorbereitet, man hatte ehemalige Spieler ,“Schalker Köpfe“, als Identifikationsfiguren gewonnen und man hat diese Initiative auch optimal kommuniziert. Doch dann ist etwas geschehen, was an Fragwürdigkeit kaum zu überbieten ist, die Initiative, ein „Starkes Schalke“, wurde plötzlich als Wahlkampfhelfer missbraucht. Die Person, die sich dafür Verantwortlich zeigt, sollte eigentlich mit einem Vereinsausschlussverfahren bedacht werden. Denn selten hat eine Einzelperson dem Verein mehr Schaden zugefügt. Das diese Initiative die Unterstützung der SFCV Kandidaten zum Wahlausschuss später zurückgenommen hat, kann den entstandenen Schäden nicht Rückgängig machen. Mittlerweile kennt jeder die dafür Verantwortliche Person, diese hat allerdings nicht das Rückgrat sich öffentlich für sein Vereinsschädigendes Verhalten zu entschuldigen! Solange dieser Schritt fehlt, wird es ein „Starkes Schalke“ schwer haben eine verbindende Rolle zu spielen!

Aus diesem Grund gibt es also einen Beitrag zur diesjährigen Mitgliederversammlung von mir!

Zu sagen und zu schreiben gäbe es leider viel zu viel, auch dieses Jahr gibt es viele kontroverse Themen. Teilweise handelt es sich um Themen, die ich in meinen Anträgen schon vor 3 Jahren angesprochen habe. Leider hat es damals wenig Unterstützung gegeben, teilweise wurde ich als Person sogar denunziert und von bestimmten Personen regelrecht verfolgt. Mittlerweile ist es aber bei einigen zu einem Sinneswandel gekommen, das ist gut so! Die Tatsache, dass die heutigen „Aktivisten“ die von mir bereits in der Vergangenheit angesprochene Punkte ohne Hinweis auf meine Urheberschaft thematisieren, ist für mich unerheblich, auch wenn ich mich über eine gewisse Rehabilitation natürlich freuen würde. Hier einige Beispiele:

Das alles sind aber nur Randthemen, das eigentliche Thema für mich, ist die vermeintliche finanzielle Unterstützung des FC Schalke 04 an den SFCV und die Verbindung beider Vereine sowohl personell, als auch finanziell. Die Gegenseitig verankerten Aufsichtsrat Mandate verursachen dabei einen nicht unerheblichen Interessenkonflikt bei der Kontrolle der jeweiligen Vorstände. Vor allem stellt sich diese Frage bei der Person Peter Peters, der zum einen im Vorstand des FC Schalke tätig ist und durch seine Funktion im Aufsichtsrat des SFCV über die Entsendung der Person in den Aufsichtsrat des S04 mit entscheidet.

Um es ganz deutlich zu sagen, Peter Peters bestimmt damit seinen Kontrolleur!

Die finanzielle Unterstützung des SFCV durch den FC Schalke 04 lässt sich nur vermuten, auch wenn die Tatsachen eine mehr als deutliche Sprache sprechen. Beweisen ließe sich diese Vermutung nur durch eine, durch die Mitgliederversammlung zu beschließende, Sonderprüfung der Bücher. Gründe dafür, gebe es allemal, denn laut

Satzung § 2 Zweck und Aufgabe des Vereins:

„…Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile oder sonstige Zuwendungen aus Mitteln des Vereins….“ 

Zuwendungen an Vereinsmitglieder sind nicht zulässig, sollten diese dennoch geflossen sein, würde es sich wohl um „Veruntreuung von Vereinsvermögen“ handeln, es wäre dann auch zu prüfen, inwieweit eine Kandidatur zum Wahlausschuss der SFCV-Mitglieder und Funktionsträger überhaupt zulässig ist.

Wieder einmal gibt es vor einer JHV des FC Schalke das alte Spiel, statt klarer Worte und Offenheit, wird mit allen nur erdenklichen Tricks versucht eine Gruppe von Mitgliedern für Dumm zu verkaufen. Über den Sinn solcher Aktionen muss man sich ernsthaft Gedanken machen! Dabei hätte es der Verein, nein natürlich nicht alle aber jeder weis wer dahintersteckt, denkbar einfach!

Warum wird das Kind nicht einfach beim Namen genannt? Da wird hinter vorgehaltener Hand und in geheimen Kreisen über etwas gesprochen, was sowieso jedem klar ist!

Auf den Punkt gebracht hat die Vereinsführung ein Problem mit dem Status e.V. und den damit verbundenen Mitgliederrechten!

Als Lösung stehen dem Verein nur zwei Optionen zur Verfügung.

  1. Die Umwandlung in eine Kapitalgesellschaft.
  2. Die Begrenzung von Mitgliedsrechten.

Auch wenn es heute niemand hören möchte, 2011 wurde das Thema Kapitalgesellschaft vs e.V. durch meine Aktivitäten in diversen Foren, wenn auch zu meinem Schaden, erst in die Köpfe der Fanszene gebracht. Die dadurch ausgelöste Sensibilität bei den Fans hat diesen Plan für die Verantwortlichen einfach unmöglich gemacht, zu groß wäre vermeintlich der Widerstand um diesen Schritt zu gehen. Und auch hier erkennt man wieder das alte Muster, die eigene Schwäche versucht man nun mit unlauteren Mitteln zu kaschieren.

Wie ich bereits zuvor erwähnt habe ist die Lösung allerdings denkbar einfach. Die Schwäche hat zum wiederholten Mal den gleichen Namen, ich lasse an dieser Stelle den Namen außen vor, um mir weitere persönliche Schwierigkeiten zu ersparen, es mangelt ganz einfach an der Kommunikationsfähigkeit dieser Person und am Vertrauen dieser Person in die Kommunikationsmöglichkeiten! Ich erspare mir an dieser Stelle ebenfalls darauf einzugehen, was dieses Verhalten über den Charakter, als auch über die Führungsqualitäten aussagt.

Eine einfache Wahrheit an die Mitglieder kommuniziert und die Schalker Familie wäre sich schnell einig:

„Liebe Schalker Familie, wir haben eine schwere Entscheidung vor uns. In Anbetracht der zunehmenden Kommerzialisierung in unserem Sport sind wir, die in der Verantwortung für die Zukunft unseres Vereins stehen, der festen Überzeugung euch mit dieser historisch, weitreichenden Frage offen zu konfrontieren! Wir der Vorstand und der Aufsichtsrat wollen euch mit dieser Abstimmung über die Zukunft des Vereins mitbestimmen lassen.

Den Status e.V., wollen wir, genauso wie ihr, weiter erhalten. Allerdings müssen wir eingestehen, dass das Vereinsrecht an vielen Stellen den Mitgliedern Mitsprache – und Mitgestaltungsrechte einräumt, die den langfristigen Weg, der wirtschaftlichen Konsolidierung und des zwingenden sportlichen Erfolgs, gefährden.

Wir werden deshalb heute über einige Anträge zu Satzungsänderungen abstimmen, die auch eure Rechte begrenzen.

Es geht uns dabei auch um Ehrlichkeit und Offenheit, wir glauben nämlich daran, dass alle die sich heute hier eingefunden haben, trotz zum Teil extrem kontroverser Meinungen, in einer Sache einig sind.

Wir wollen miteinander einen wirtschaftlich gesunden und sportlich erfolgreichen Verein!

Wir wollen auch gerne die Frage Warum? Oder gibt es keinen anderen Weg? mit euch besprechen. Ihr könnt euch allerdings sicher sein, niemand von uns hier oben konfrontiert euch gerne mit diesen Anträgen, jedoch sind wir uns alle darin einig

den alternativ möglichen Weg erst gar nicht vorzustellen, der wäre die Umwandlung des e.V. in eine Kapitalgesellschaft gewesen, oder wollt ihr etwa diesen Weg gehen?

Heute geht es nicht um große Reden von uns hier oben, heute entscheidet ihr ganz alleine über die Zukunft unseres Vereins! Wir alle hier oben brauchen für diesen nicht ganz einfachen Weg nicht nur eure Zustimmung hier und heute, wenn es um die Abstimmung geht, nein wir brauchen viel mehr von euch und daran hat es, vielleicht auch durch uns selbst verursacht, vor allem gemangelt.

Wir brauchen euer Vertrauen!

Denn eins können wir nicht leisten, jede getroffene oder zutreffende Entscheidung in ihrer Vielschichtigkeit so transparent zu machen, wie ihr und auch wir es uns wünschen würden, denn dann würden unser aller Hauptaufgaben die wir für den Verein erbringen wollen darunter leiden! Deshalb brauchen wir heute nicht nur eure Stimme, wir brauchen euer Vertrauen genauso,

wie wir heute auf euch vertrauen,

bei dieser Abstimmung die richtige Entscheidung für den FC Schalke 04 zu fällen! Danke…“

Warum erleben wir diese Form von Kommunikation nicht durchgängig?

Die üblichen Sonntagsreden auf der Mitgliederversammlung sind abgenutzt und vor allem nicht authentisch. Langfristig wird ein miteinander nur so wieder entstehen können!

Diese Sonntagsrede beinhaltet die Kernpunkte einer kontinuierlich umzusetzenden Kommunikationsstrategie. An der es bis heute aber nicht nur in Richtung der eigenen Mitglieder mangelt. Als ehemaliger Schalke Werbepartner, konnte ich vor allem eine sehr Personen abhängige Kommunikation feststellen, die zwar sehr individuell war aber damit auch wenig gemeinsame Kommunikationselemente hatte.

Eine kontinuierliche Kommunikation des Vorstands sollte, offen, ehrlich und mit einer klaren Positionierung verbunden sein! Im sportlichen Bereich und auch im Marketing Bereich verkörpern die verantwortlichen Personen ehrlich, offen und klar ihre Aussagen und werden deshalb auch durchgängig positiv wahrgenommen.

Das es nicht unbedingt zu den Stärken von Peter Peters gehört ist nicht wirklich neu, ist aber in der Verantwortlichkeit für den Bereich „Mitglieder“ nicht zum ersten mal zum Problem geworden.

Vielleicht sollte man intern einfach mal über eine andere Arbeitsaufteilung nachdenken, um diese Probleme nicht zum Dauerbrenner werden zu lassen!

 

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Die wichtigsten historischen Grundlagen der National- Ökonomie


Vor Chr. – 1199

Die Denker und ihre Werke Ereignisse
ca. 3100 v. Chr. In Mesopotamien wird die Schrift erfunden – vor allem um Buch zu führen
um 1760 v.Chr. der Codex Hamurabi enthält in Babylon Gesetze, die u.a. Geldgeschäfte regeln
640 – 630 v.Chr. in Lydien werden die ersten echten Münzen geprägt
um 630 v. Chr. Auch in China werden fast zeitgleich die ersten Münzen geprägt
Xenophon (ca. 430 – ca. 354 v. Chr.)
–> ca. 385 – 370 v. Chr. »Oikonomikos«
Aristoteles (384 – 322 v. Chr.)
–> »Politik«
122 – 44 v. Chr. Gung Yü, chinesischer Beamter, schlägt Einheitssteuer für Grundbesitz vor
Cicero (106 – 43 v. Chr.)
–> 44 v. Chr. »De Officiis«
410 Durch den Zerfall Roms kommt der Geldhandel in Westeuropa zum Erliegen
um 810 In China gibt es erste Banknoten
900 In Venedig erster Handel von Terminkontrakten
1095 Durch Beginn der Kreuzüge erblüht in Westeuropa wieder der Geldhandel
12. Jhd. Die Hanse im Ostseeraum, ab 1356 förml. Bündnis

Die Satire (Innenminister) Konferenz beschließt den Einsatz von Polizisten als Erntehelfer während der Sommerpause der Fußball Bundesliga…


Feldversuche der ganz besonderen Art warten auf die, während der Bundesliga Sommerpause, nahezu beschäftigungslosen Bereitschaftskräfte der Polizei!

Die Initiative der Innenminister stößt bei der Bundesvereinigung der deutschen Hanfbauern auf Skepsis. Die diversen Versuche hätten bei den Bereitschaftskräften erhebliche Qualifikationsdefizite offenbart. Die Hanfbauern fordern deshalb besondere Qualifizierungsmaßnahmen für die Sondereinsatz Truppen.

Allenfalls zur Bewachung der Hanf Gewächshäuser waren die Polizeikräfte einsetzbar.

Der Handlungsdruck der Hanfbauern ist groß, denn Arbeitslose wollen keinen Hanf ernten, sie sind vielfach auch überqualifiziert für die Tätigkeit auf den Hanfplantagen. Zudem kommen vielerorts die bewährten polnischen Saisonarbeiter nicht mehr. Sie verdienen anderswo einfach mehr.

Notgedrungen greifen die deutschen Hanfanbauern nun doch verstärkt auf Hausfrauen, Rentner und Polizeibeamte zurück.
Offensichtlich wird die Sommerpause der Fußball Bundesliga auch bei der Polizei zu unerwarteten neuen Aufgaben führen.
Die fehlenden Einsätze an den Spieltagen und die Suche nach zusätzlichen finanziellen Mitteln hat die Polizeiführung auf kreative Lösungsansätze gebracht.
Eine „Eckpunkteregelung für die Zulassung von Saisonbeschäftigten aus Mittel- und Osteuropa“ schreibt den Landwirten vor, 20 Prozent ihrer ausländischen Erntehelfer durch inländische Polizeikräfte zu ersetzen. Eine gute Idee sollte man denken – ­In der Sommerpause der Bundesligen der Saison 2013/14 fehlten, den an Spieltagen eingesetzten Polizisten, insgesamt 1.122.577 Arbeitsstunden.

Doch die bisherigen Projekte der letzten Erntesaison funktionierten in der Praxis noch nicht.

Heiner P. konnte mit den Leuten, die ihm die Polizeiführung geschickt hatte, wenig anfangen. Auf dem Feld hat er sie gar nicht erst eingesetzt. Dafür war ihm die Ernte zu kostbar.
Und für das Packen von Paletten für die Märkte in Hamburg und Berlin brauchten die Polizeibeamten vier Mal so lange wie ihre polnischen Kollegen.
Drei Polizisten haben sich bewährt, erzählt der Hanfbauer aus dem Landkreis Nienburg. Diese Drei dürfen dieses Jahr wiederkommen.

Schlechte Erfahrungen

Die deutschen Hanfbauern haben schlechte Erfahrungen mit den Beamten gemacht. Zu Beginn der neuen Erntesaison ist der Frust über die Eckpunkteregelung groß.

Er kann nicht mehr, dieser Erntehelfer hat nicht durchgehalten.

Von „niederschmetternden Ergebnissen“

berichtet etwa der Hanf- und Schlafmohnverband Rheinland-Nassau in einer Anhörung der FDP-Fraktion. Nur ein Sechstel der zugesagten Polizeikräfte habe bis zum Ende der Ernte durchgehalten.

„Von den zwölf Personen, mit denen am Montag begonnen wurde, waren am Mittwoch noch zwei da“, berichtet ein Hanfbauer. Dabei hatte die örtliche Caritas sogar einen Fahrdienst eingerichtet, um die Polizisten zu den Höfen zu bringen. Auch Lohnzuschüsse und Durchhalteprämien der Arbeitsagenturen und die Anwerbung von ostdeutschen Polizisten für westdeutsche Hanfbauern brachten keinen durchschlagenden Erfolg.

Ernüchternde Ergebnisse lieferte eine Befragung

Der Deutsche Hanfbauernverband befragte mehr als 1000 Betriebe über ihre Erfahrungen mit der Eckpunkteregelung.
Das Ergebnis ist ernüchternd: Von 7839 zugesagten Polizisten der Polizeieinsatzleitung erschienen 5233 zum Vorstellungsgespräch bei den Hanfbauern. Davon traten 2859 die Erntearbeit an. 1264 erfüllten ihren Arbeitsvertrag bis zum Ende.

„Gründe für das vorzeitige Ausscheiden waren vor allem zu schwere Arbeit, Auftreten gesundheitlicher Probleme oder ungünstige Witterung“, listet der Hanfbauernverband auf. „Für den Betriebsablauf und Erntearbeiten störend war, dass eingestellte Personen in einigen Fällen ohne Angaben von Gründen die Arbeit niederlegten oder sogar mit dem Einsatz von Pfefferspray drohten. Insgesamt vermissten viele der Einsatzkräfte ihre Schlagstöcke und den Einsatz von unmittelbaren Zwang während der Arbeit auf den Feldern.“

Für die Hanfbauern ist daher klar:

Die Saisonarbeiterregelung muss weg. Andernfalls, so warnt Hanfbauernpräsident Hans Dampf, könnten immer mehr Hanf- und Schlafmohnbauern ins Ausland gehen. „Wir sehen, wie gute Unternehmer im Sonderkulturbereich Hanf bereits Flächen in Tschechien oder Polen pachten, weil sie die Probleme wie in Deutschland dort nicht haben.“

Auf Dauer scheint der Ansatz, die Pause in der Fußball Bundesliga mit dem Einsatz als Erntehelfer zu kompensieren, nicht zu funktionieren. Dafür ist der Widerstand des Hanfbauernverbandes mittlerweile zu groß geworden.

Fazit:

Die Zeit, ohne Einsatz in den Stadien, während der Bundesligapause bleibt also weiterhin ein Problem. Neue, zusätzliche Finanzquellen wird es wohl nicht geben. Da DFL Geschäftsführer Seifert eine finanzielle Beteiligung weiterhin ausschließt und die Suche der Polizeiführung nach alternativen Einsatzmöglichkeiten bisher erfolglos geblieben ist.

Aber Gott sei Dank hat jede Sommerpause der Fußball Bundesliga auch ein Ende, damit hat die Lösung dieser Probleme Zeit bis nach der Saison 2014/15.

Fragwürdiger Polizeieinsatz beim Champions-League-Qualifikationsspiel des FC Schalke 04 gegen PAOK Saloniki am 21. August 2013

Polizeieinsatz beim Champions-League-Qualifikationsspiel des FC Schalke 04 gegen PAOK Saloniki am 21. August 2013

In diesem Sinne, keep cool and relax und immer schön locker im Block….

Der Fall U. Hoeneß: „Keine Atempause, Geschichte wird gemacht, es geht voran!“


Von Sebastian Jost

imageMeinung 05.04.14 Steueraffäre

Die fatale Nonchalance im Steuer-Fall Hoeneß

Zu viele Fragen sind offen: Die Steueraffäre um Uli Hoeneß ist noch lange nicht aufgeklärt. Nicht nur Richter und Staatsanwälte wären hier gefordert – sondern vor allem auch Bayern München selbst.

Diskussionen auf DIE WELT

Steueraffäre : Die fatale Nonchalance im Steuer-Fall Hoeneß – Nachrichten Debatte – Kommentare – DIE WELT

imageKommentar von Jörg Selan v. 05.04.2014

Eigentlich muss man dem gelungenen Kommentar nichts hinzufügen.
Ein wohltuend sachlicher und objektiver Beitrag.
Die zumeist hoch emotionalen Leserkommentare haben mich dann doch zu einem Beitrag veranlasst.
Die Bewertungen können gar nicht weiter auseinanderliegen, auf der einen Seite die Nibelungen Treuen, denen die Hetze, der öffentliche Pranger und die andauernden Recherchen weit über das Rechtsstaatliche Maß hinausgehen. Auf der anderen Seite die selbstgerechten Ankläger, die sich aus diversen Motiven veranlasst sehen, das Urteil bzw. das durch einen Richter verkündete Ende des Falls Hoeneß zu ignorieren. Ein Urteil über richtig oder falsch vermag ich nicht zu fällen. Das dieser Prozess kein normales Verfahren sein würde, muss beiden Lagern von vornherein klar gewesen sein. Wenn ich den Fall Hoeneß gar mit dem Fall Kachelmann vergleiche, erscheint, zumindest die moralische Rückendeckung die der Straftäter U. Hoeneß erhält, im Vergleich zu dem Unschuldigen Herrn Kachelmann, zwar nicht erstaunlich aber keinesfalls gerecht zu sein. Das wir Steuerzahler natürlich mit besonderem Interesse einen solchen Prozess verfolgen, ergibt sich schon alleine aus dem Umstand, dass wir alle von diesem „Übel“, Steuern zahlen zu müssen betroffen sind. Das der einzelne Steuerzahler sich mit seiner Steuerlast aber auch mit seiner persönlichen Steuerehrlichkeit oder auch Unehrlichkeit direkt mit U. Hoeneß, dem Angeklagten vergleichen kann, ist in anderen Prozessen in der Regel nicht gegeben. Auch das war ein Grund, sowohl für die besondere Warnehmung des Prozessverlaufs, als auch des gesprochenen Urteils.
Am Ende der 4 Tage haben wir einen nach wie vor polarisierenden U. Hoeneß, als Ex- Aufsichtsratvorsitzenden des ebenfalls polarisierenden FC Bayern, einen polarisierenden Prozessverlaufs und zu guter letzt auch ein polarisierendes Urteil. Das dabei spekuliert wird, Verbindungen hergeleitet und vermutet werden, darf niemanden verwundern, die Beteiligten sitzen ja irgendwie in einem Boot.
Der Richter, der Staatsanwalt, das Verfahren und das Urteil konnten im Ergebnis die öffentliche Meinung nur spalten, deshalb spielt die Frage ob richtig oder falsch im Grunde keine Rolle.
Das es jetzt zu weiteren Fragen kommt, liegt nicht an den Journalisten, sondern ist ausschließlich auf die unvollständig aufgeklärten „Geschichten“ aus der Vergangenheit des Freistaats, des FC Bayern München und seiner agierenden Personen zurückzuführen.
Die Liste der offenen Fragen ist nun einmal länger als sonst wo in Deutschland.
Ein Kaiser, der sich in die USA gerettet hat, schlüpfrige Spielertransfers (Pizarro-Adidas, Deisler-Darlehen etc.), der 160 Mio. Exklusiv-Vertrag mit Kirch, die Adidas-Nike Entscheidung, die Stadionfinanzierung-Wildmoser-Alpine, die Vorwürfe in Verbindung mit der UEFA-Cup Halbfinalniederlage in Sankt Petersburg, die Freundschaftsspiele in Verbindung mit der WM 2006 Vergabe in Thailand, Malta, Trinidad und und und….
Wen kann es also ernsthaft wundern, dass es Menschen gibt, deren Glaube an Zufall und Unschuld in Verbindung mit dem Fall U. Hoeneß als Macher des FC Bayern restlos erschöpft ist?
Das Guthaben ist einfach aufgebraucht, deshalb hat Herr Jost auch völlig zurecht bemerkt, dass Herrn Hoeneß auf lange Sicht ein weitaus größerer Schaden entsteht, solange die offenen Fragen unbeantwortet bleiben.
Dem Menschen U. Hoeneß wünsche ich, dass es ihm gelingt sich von dieser Last zu befreien.
Jörg Selan
Alle Rechtschreibfehler sind für die Leser heute kostenlos und der aufmerksame Entdecker darf sie gerne behalten…. ;-))

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Unser Finanzsystem: Alles kann manipuliert werden! Der größte Skandal der Finanzmärkte…


Die Illuminati waren Dilettanten. Der zweite riesige Finanzskandal des Jahres 2013 offenbart das echte internationale Komplott: Es gibt keinen Kurs, Börsenindex, Preis, den die großen Banken nicht bestimmen können!

Illustration by Victor Juhasz

Illustration by Victor Juhasz

imageerschwörungstheoretiker der Welt, Anhänger der Theorie der verborgenen Macht der Rothschilds, der Freimaurer und der Illuminati, wir Skeptiker schulden Ihnen eine Entschuldigung. Sie haben Recht. 

Auch wenn die Spieler etwas andere sind, die grundlegende Logik ist identisch: Die Welt ist ein manipuliertes Spiel. Seit 2013 wird ermittelt, dabei sind eine Reihe von zusammenhängenden Bestechungsgeschichten aus dem Finanzsektor aufgetaucht, man hat herausgefunden, dass die größten Banken der Welt, man muss wohl sagen so ziemlich alle Kurse, manipulieren können.
Sie haben vielleicht vom „Libor Skandal“ gehört, in dem mindestens drei – vielleicht alle der 16 – Namhaften „To Big to fail“ Banken, globale Zinssätze manipuliert haben, die überall zogen die Kurse an, um ca. $ 500 Trillionen wurde der Wert von Finanzinstrumenten nach oben gepusht (Trillion, mit einem „T“). Als dieser Betrug im letzten Jahr öffentlich wurde, war sofort klar, das ist der größte Finanzskandal in der Geschichte – MIT Professor Andrew Lo geht davon aus, dass es „durch die Größenordnungen, jeden Finanzskandal in der Geschichte der Märkte überragt.“

Time to look back! Eine Rede von JFK im Waldorf Astoria


Vielen Dank auch an die Autoren und Verantwortlichen dieser Seite…ok Blogs….dudeweblog.wordpress.com

  • «Denn wir haben es mit einer monolithischen und rücksichtslosen weltweiten Verschwörung zu tun, die sich hauptsächlich auf verdeckte Mittel zur Erweiterung ihres Einflußbereichs stützt – auf Infiltration statt Invasion, auf Subversion statt freier Wahlen, auf Einschüchterung statt Selbstbestimmung, auf Guerillas in der Nacht anstatt Armeen bei Tag. Es ist ein System, welches beträchtliche menschliche und materielle Ressourcen in den Aufbau einer eng geknüpften, hocheffizienten Maschinerie verstrickt hat, die diplomatische, geheimdienstliche, ökonomische, wissenschaftliche und politische Operationen kombiniert.»
    John F. Kennedy am 27. April 1961 im New Yorker Waldorf-Astoria Hotel anlässlich einer Rede zu Geheimgesellschaften.

FC Schalke 04: News zum Personalkarussel


Grischa Loth*(ab 01.02.2014)

IT-Geschäftsführer
FC Schalke 04 Arena Management GmbH Gelsenkirchen, Deutschland
Berufserfahrung
  • Projektleiter Bereiche Unternehmenssoftware und E-Commerce
  • Diplomarbeit 2004, Informationsmanagement in der Fußball-Bundesliga, Sport – Sportökonomie, Sportmanagement, Deutsche Sporthochschule Köln
  • seit September 2001 FC Schalke 04 e.V.

Arena Management GmbH: Neuer IT-Geschäftsführer

100 MB interner Kommunikation der EU Kommision-Freihandelsabkommen EU-USA


Die Verhandlungen finden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt! Weder das europäische Parlament noch die Mitgliedsstaaten erhalten Einblicke über die Inhalte der Gespräche.

Allerdings werden Lobbyisten in großem Umfang beteiligt. Es herrscht ein reger Austausch zwischen den Verantwortlichen der EU-Kommission und den diversen Lobby Gruppen! Es ist schon erstaunlich wie intensiv und Umfangreich dieser Austausch stattfindet, die von mir recherchierten Dokumente haben mittlerweile einen Umfang von fast 100 MB!

Ich stelle diese Daten der Öffentlichkeit komplett zur Verfügung, damit sich jeder der will einen Einblick verschaffen kann.

Original EU Dokumente zu #TTIP #TTP https://t.co/d7ObhJjrh7 http://t.co/0Yd4iPtnZ2

NSA-SKANDAL: Eine Chronologie – NSA und FBI ahnden Datenschutz strafrechtlich!


Dieser Artikel ist eine Google-Übersetzung folgender Seite:

The Mostly Untold Story of the NSA
July 18, 2013 | by Samir Chopra

Auch wenn die Übersetzung von schlechter Qualität ist, belasse ich sie so.
Die wesentlichen Aussagen lassen sich verstehen.
Die angefügte Linkliste sowie der darauf folgende Text ist kein Bestandteil des Original Artikels.
image

Die National Security Agency (NSA) ist eine Agentur, die geheimnisvoll nicht wie Geheimnisse.

Eine seiner Hauptaufgaben ist die Entwicklung von kryptographischen Codes. Mit diesen Codes können nationale Sicherheit Kommunikation sicher gesendet werden. Umgekehrt funktioniert die NSA auf Kryptoanalyse-Code-Knacken-zu entschlüsseln verschlüsselte Nachrichten von Amerikas Feinden eingesetzt.

Viele Mathematiker und Informatiker, die auf kryptographischen Algorithmen arbeiten finden Beschäftigung bei der NSA, ein wahres Kraftpaket von Cryptography Research. Universitäten führen auch solche Forschung. Also Wirtschaftsunternehmen mit dem Ziel, um E-Commerce sicherer.

Für die NSA, jedoch ist dies ein Problem. Es mag nicht Konkurrenz.

Und das ist der Anfang einer Geschichte weitgehend in den heutigen Schlagzeilen übersehen.

In den 1970er und 1980er Jahren, Mathematiker, Informatiker und Ingenieure, nachdem klar, dass die elektronische Kommunikation erforderlich Verschlüsselung aus Gründen der Privatsphäre, mit der Arbeit an der Entwicklung von Werkzeugen für die Bereitstellung genau dies. Wissenschaftliche Forschung ist öffentlich. Im besten Fall ist es offen für die Inspektion, Durchsicht, Sharing, Verbreitung und Bearbeitung. Das bedeutet, wenn die Forschung auf Schutz der Privatsphäre verbessern Kryptographie öffentlich gemacht wird, dann kann jeder, neben dem Versuch, ihn zu verbessern, davon profitieren: Sie und ich konnte die Verschlüsselung-Software, um unsere Kommunikation privat.

Die NSA als dieses schlechte Nachrichten.

Seine Begründung war, erklärte, dass die Forschung auf Kryptographie kann in dem Fall „falsche Hände geraten.“ Ausgerüstet mit starker Verschlüsselung, könnte Terroristen und andere Geheimagenten gegenüber dem US in dem sicheren Wissen, dass plotten amerikanischen Geheimdienst Sicherheitskräfte nicht entziffern konnte ihre Kommunikation.

Verschlüsselung, daher war ein Munition-a-Waffe, die konnte gegenüber dem US verwendet werden

Aber nicht weniger wichtig ein Problem war, dass Privatleute einen neuen Weg, um sicherzustellen, dass ihre Mitteilungen entfernt wurden vor den neugierigen Augen der NSA gehalten hatte. Dissent konnte Geheimnis gemacht, als es jemals in den Tagen der Bürgerrechtler der 1960er Jahre möglich ist.

Also, wenn die NSA Wind der akademischen Forschung über Kryptographie bekam, näherte sich seine Agenten diejenigen, die auf diese Forschungs-und „vorgeschlagen“, dass alle diese Forschung durch die NSA überprüft werden. Grob gesagt, waren die NSA den Anweisungen, um die Verschlüsselung Forscher: halten uns an das, was du tust Laufenden und führen Sie es von uns für die Abfertigung, bevor Sie sie an andere Akademiker freizugeben.

Vor dem Zeitalter der sozialen Medien, versuchte die Regierung die Verfolgung Wissenschaftler zum Lösen Verschlüsselungssoftware. Nun, weil Facebook und schwachen Datenschutzgesetze so die Öffentlichkeit korrodiert haben, hat die Regierung nicht einmal mehr tun, um ein Auge auf Sie zu halten.

Vielleicht war es das erste Mal, dass ein leistungsfähiges verdeckte Regierungsbehörde hatte vorgeschlagen, dass die akademische Forschung kontrolliert und auf diese Weise überwacht werden müssen: die NSA wollte nichts weniger als ein Monopol auf Kryptographie Forschung. Angesichts der NSA Widerstand gegen Verschlüsselung erreichen die Massen, es ist ein Wunder, dass wir es erleichtert haben E-Commerce heute.

Ziemlich bald, obwohl, hatte Ron Rivest MIT Wissenschaftler, Adi Shamir und Leonard Adelman ein System namens RSA, die eine langjährige technische Problem gelöst in der Kryptographie entwickelt. Es machte Verbreitung und Kommerzialisierung möglich. Dies nicht abschrecken die NSA oder das FBI, die aggressiver in dem Versuch, diejenigen, die Verschlüsselungs-Software öffentlich gemacht wurde verfolgen.

So wurde von 1991 Version von PGP (Pretty Good Privacy), eine Datenverschlüsselung Tool von Entwickler Phil Zimmerman, wie der „Export“ von einer tödlichen Waffe angesehen. Es löste eine Strafuntersuchung und letztlich gescheitert Verfolgung von Zimmermann. (Die ganze Geschichte, wie die NSA und das FBI versucht zu knacken auf Kryptographie Forschung, und der Widerstand der Pioniere wie Whitfield Diffie, Hellman Marty und Phil Zimmerman, wird in erzählte Crypto: wie der Code Rebellen die Regierung schlagen , ein Buch veröffentlicht ein Dutzend Jahre her, aber auch heute noch relevant.)

Die Ironie dieser meist nicht erzählte Geschichte ist, dass die NSA nicht brauchen, um über private ‚Fähigkeit zur elektronischen Kommunikation verschlüsseln kümmern. Stattdessen können sie auf die Schaffung einer öffentlichen Sphäre, in der die Erwartungen der Privatsphäre sind so niedrig, dass niemand Privatsphäre ernst nimmt verlassen.

Die NSA wird unterstützt und durch Tools wie Facebook und Twitter, die Privatsphäre-invasive Räume zu schaffen, sowie US-Datenschutzgesetze, die hoffnungslos fragmentiert sind (im Gegensatz zu europäischen Datenschutzgesetze, die eine Benchmark für jede Form der persönlichen Kommunikation zu gewährleisten Gegensatz) begünstigt. Facebook und andere Social-Media-Tools haben einen niedrigeren sozialen Erwartung der Privatsphäre gewährleistet während schwache Bundes Datenschutzgesetze, dass die Amerikaner sind immer unsicher, was sie zu Schutz der Privatsphäre und sind daher berechtigt bedeuten, sind sie weniger wahrscheinlich, aggressiv zu verlangen keine.

Datenschutz Damit wurde in jüngerer Zeit als es in jedem anderen vergleichbaren Punkt in der Geschichte der elektronischen Kommunikation wurde korrodiert, den Weg für die NSA, die massive Abhören und Überwachung es vor kurzem durchgeführt befragen.

Wir sollten uns nicht vorstellen, dass da der Kampf um die Verschlüsselung und Privatsphäre, um die Massen zu bringen in der Vergangenheit, dass alle künftigen Schlachten werden gewonnen wurde.

Die Geschichte von der NSA und der Verschlüsselung Pioniere erinnert uns daran, dass es wahrscheinlich ein andauernder Kampf, eine, die so viel Widerstandskraft und Entschlossenheit erfordern wird, da sie zeigte sein soll.

Linkliste

Die NSA, der britische GCHQ und andere westliche Geheimdienste greifen in großem Umfang internationale Kommunikation ab, spionieren Unternehmen sowie staatliche Stellen aus und verpflichten Dienstleister im Geheimen zur Kooperation. Einzelheiten dieses totalen Überwachungssystems enthüllen streng geheime Dokumente, die der Whistleblower und ehemalige NSA-Analyst Edward Snowden an sich gebracht und an Medien weitergegeben hat.

NSA-SKANDAL: WAS BISHER GESCHAH

image

Vor mehr als 5 Monaten haben Zeitungen zu enthüllen begonnen, wie allumfassend die US-amerikanische National Security Agency (NSA) und andere westliche Geheimdienste die weltweite Kommunikation überwachen. Auf diplomatischer Ebene haben die aufgedeckten Spionageprogramme gegen eigentlich befreundete Nationen und die Flucht des Informanten Edward Snowden für heftige Reaktionen gesorgt.

Diese Zeitleiste gibt einen Überblick.

06.06.2013 10:12
Bericht: NSA sammelt Telefondaten von Millionen US-Bürgern

Der US-Geheimdienst NSA sammelt laut einem Zeitungsbericht derzeit Daten über Telefongespräche von Millionen US-Einwohnern. Ein Gericht habe auf Basis des Foreign Intelligence Surveillance Act (FISA) entschieden, dass der Telefonanbieter Verizon detaillierte Informationen über alle Telefonate innerhalb der USA und zwischen der USA und dem Ausland an die Behörde geben müsse, berichtete die britische Zeitung The Guardian. Als Beleg veröffentlichte sie die mutmaßliche Kopie eines streng geheimen Gerichtsbeschlusses, über dessen Herkunft sie keine Angabe macht.

imageDem Urteil zufolge müsse Verizon ohne Einschränkung unter anderem die Rufnummern beider Anschlüsse, ortsbezogene Daten sowie die Dauer und die Uhrzeit der Anrufe an den Geheimdienst übermitteln. Da es sich um „Transaktionsdaten“ handele, also keine Gesprächsinhalte oder Namen der Anschlussinhaber weitergegeben werden müssten, seien keine individuelle Durchsuchungsbefehle notwendig. Der Beschluss sei am 25. April unterschrieben worden und bis zum 19. Juli gültig.

Es sei unklar, ob es eine einmalige Verfügung sei oder Teil einer fortlaufenden Aktion, schreibt die Zeitung. Ebenfalls sei nicht bekannt, ob für andere Telekommunikationsanbieter eine ähnliche Aufforderung gelte. Für gewöhnlich würden Gerichtsanordnungen auf Basis des FISA nicht in solchem Umfang, sondern eher auf Einzelfälle bezogen herausgegeben. Die Zeitung erhielt auf Nachfragen bei der NSA, dem Weißen Haus und Verzion keine Bestätigung.

Inzwischen hat sich die US-Regierung laut dem Guardian zu dem Bericht geäußert. Ohne direkt das veröffentlichte Dokument zu kommentieren, habe ein Regierungsvertreter erklärt, solche Telefondaten seien ein entscheidendes Werkzeug für den Schutz der Nation vor dem Terrorismus. Sie erlaubten den Behörden, zu erfahren, mit wem ein enttarnter oder mutmaßlicher Terrorist kommuniziert habe. Die Erhebung solcher Daten sei legal und die drei Staatsgewalten seien an der Ausführung des FISA beteiligt.

07.06.2013 07:55
Bericht: US-Regierung zapft Kundendaten von Internet-Firmen an

Die Serie von Berichten über angebliche Spionageaktionen der US-Regierung gegen die eigene Bevölkerung reißt nicht ab. Nach Informationen der Washington Post und der britischen Zeitung The Guardian zapfen der US-Geheimdienst NSA und die Bundespolizei FBI direkt die zentralen Rechner und damit die Kundendaten von fünf Internet-Firmen an – mit deren Zustimmung. Eines der angeblich beteiligten Unternehmen, Apple, wies das aber postwendend zurück.

Die US-Regierung habe unter anderem Zugang zu Videos, Fotos, E-Mails, Dokumenten und Kontaktdaten, hieß es in den Berichten, die in der Nacht zum Freitag veröffentlicht wurden. Dadurch seien Analysten in der Lage, die Bewegungen und Verbindungen von Personen über längere Zeiträume hinweg zu verfolgen.

Die Washington Post zeigt Teile einer Präsentation der NSA, in denen die Unternehmen aufgeführt sind, deren Daten sie angeblich anzapft.    Bild: Washington Post

Die Washington Post zeigt Teile einer Präsentation der NSA, in denen die Unternehmen aufgeführt sind, deren Daten sie angeblich anzapft.
Bild: Washington Post

Das Programm mit dem Code-Namen PRISM sei streng geheim. Die wenigen Washingtoner Kongressmitglieder, die davon wüssten, seien zu striktem Stillschweigen verpflichtet.

Erst am Mittwoch hatte der Guardian enthüllt, dass die NSA heimlich Telefondaten von Millionen US-Bürgern sammelt. Das Weiße Haus verteidigte derartige Aktionen, ohne den Zeitungsbericht direkt zu bestätigen. Der Republikaner Mike Rogers, der den Geheimdienst-Ausschuss des Abgeordnetenhauses leitet, sagte, mit Hilfe der Daten habe in den vergangenen Jahren ein Terrorkomplott vereitelt werden können. Einzelheiten nannte er aber nicht.

Der Washington Post zufolge beteiligen sich die Internet-Firmen Microsoft, Yahoo, Google, Facebook, PalTalk, AOL, Skype, YouTube und Apple an dem Programm PRISM. Apple erklärte indessen, es habe noch nie von dem Überwachungsprogramm gehört. „Wir geben keiner Regierungsbehörde direkten Zugang zu unseren Rechnern, und jede Regierungsbehörde, die Kundendaten anfordert, muss eine Gerichtsanweisung haben“, zitierte das Wall Street Journal aus einer Stellungnahme des Unternehmens. Google sagte, das Unternehmen halte keine Hintertür für die Regierung offen.

Der Washington Post zufolge wurde PRISM 2007 ins Leben gerufen. Es habe sich im Laufe der Zeit massiv ausgeweitet. Papiere, die für die täglichen Briefings des Präsidenten vorbereitet würden, stützten sich mittlerweile größtenteils auf Erkenntnisse aus diesem Programm.

Die Washington Post beruft sich bei ihren Angaben auf eine interne Programm-Präsentation für leitende NSA-Analysten. Dazu gehörten Teile einer Präsentation, die der Zeitung zugespielt worden seien. Daraus gingen auch die Namen der beteiligten Firmen hervor.

Am Mittwoch hatte der Guardian berichtet, dass der US-Telecomkonzern Verizon der Nationalen Sicherheitsbehörde NSA detaillierte Informationen über alle inneramerikanischen und internationalen Gespräche Sicherheitsbehörde geben müsse. Ein geheimes Gericht habe die Schnüffelaktion genehmigt.

Die Bürgerrechtler der Electronic Frontier Foundation gehen davon aus, dass solche Anordnungen für jeden großen US-Telecomkonzern existieren. Das bedeute, die NSA habe Zugriff auf die Daten jedes Gesprächs in den USA – und zwar mindestens über die vergangenen sieben Jahre.

Die Gerichtsentscheidung beruht offenbar auf dem „Patriot Act“. Er wurde nach den Anschlägen vom 11. September 2001 verabschiedet und gibt US-Behörden weitreichende Befugnisse zur Überwachung von Terrorverdächtigen.

Der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, nannte das Sammeln von Telefondaten unter diesem Gesetz legal. Derartige Aktionen erfolgten unter strikten Regulierungen und Kontrollen seitens des US-Kongresses, Justizministeriums und anderer Stellen. Sie hätten sich als „wichtiges Instrument beim Schutz der Nation vor Terrorbedrohungen erwiesen“, sagte Earnest.

Erst vor wenigen Wochen war bekanntgeworden, dass sich das US-Justizministerium heimlich zahlreiche Verbindungsdaten der US-Nachrichtenagentur Associated Press (AP) beschafft hat.

Außer Apple und Google haben auch Facebook, Yahoo und Microsoft erklärt, sie hätten keine „Hintertür“ installiert, über die Behörden direkt auf ihre Server zugreifen könnten. Diesen Eindruck erweckt die von der Washington Post veröffentlichte Präsentation.

Die Unternehmen erklärten, dass Daten an Behörden nur auf der Basis eines Gerichtsbeschlusses übergeben würden. Dieses Verfahren ist bekannt, Google etwa veröffentlicht in seinen Transparenz-Reports regelmäßig eine Statistik zu solchen Anfragen. „Wir übergeben Daten der Regierung in Einklang mit dem Gesetz und wir prüfen alle solchen Anfragen gründlich. Von Zeit zu Zeit wird behauptet, dass wir für die Regierung eine „Hintertür“ zu unseren Systemen geschaffen haben, aber Google hat keine Hintertür, über die die Regierung Zugriff auf private Daten der Nutzer hat“, sagte jetzt Sprecher Kay Oberbeck.

Facebook gab eine ähnliche Erklärung ab: „Wir gewähren keiner Regierungsorganisation direkten Zugang zu Facebook-Servern.“ Jede Anfrage nach Daten oder Informationen zu bestimmten Personen werde gründlich nach der Gesetzeslage geprüft und nur so weit wie rechtlich nötig erfüllt.

Apple erklärte, nie von PRISM gehört zu haben. „Wir geben keiner Regierungsbehörde direkten Zugang zu unseren Rechnern. Und jede Regierungsbehörde, die Kundendaten anfordert, muss eine entsprechende Gerichtsanweisung haben“, sagte ein Sprecher dem „Wall Street Journal“-Blog „All Things D“.

Microsoft betonte ebenfalls, man gebe Daten von Kunden nach auf Grundlage von rechtlich bindenden Forderungen weiter. „Wenn die Regierung ein breiter angelegtes nationales Sicherheitsprogramm zur Sammlung von Kundendaten hat, nehmen wir nicht daran teil“, hieß es in einer vom Blog „TechCrunch“ veröffentlichten Erklärung. Auch Yahoo erklärte: „wir gewähren der Regierung keinen direkten Zugang zu unseren Servern, Systemen oder Netzwerk.“

Manning-Prozess: Auf der Suche nach dem Feindes-Link

Der Prozess gegen den US-Soldaten Bradley Manning vor dem Militärgericht in Fort Meade geht so zügig voran, dass eine Pause bis zum kommenden Montag eingelegt werden muss. Am zweiten Verhandlungstag stand der Hacker Adrian Lamo im Mittelpunkt, am dritten wurden die Zustände im irakischen Militärlager Hammer besprochen, in dem Manning bis zu seiner Verhaftung arbeitete. Die stenographischen Mitschriften des Prozesses können bei der Freedom of the Press Foundation abgerufen werden.

Am zweiten Verhandlungstag wurden zunächst die Forensiker befragt, die die von Bradley Manning und Adrian Lamo benutzten Computer und Festplatten analysiert haben. So wurde der IT-Spezialist Mark Johnson befragt, ob er bei Manning irgendwelche Beweise gefunden habe, die auf Sympathie für Islamisten oder auf Transfer von Geldspenden an solche Gruppen schließen lassen. Dies wurde von Johnson verneint. Spannend gestaltete sich die Befragung des Hackers und FBI-Informanten Adrian Lamo, der vom 20. bis zum 26. Mai 2010 mit Manning im Chat verbunden war. Nach der Frage, ob Manning zugab, Julian Assange zu kennen – was Lamo bejahte –, fragte Mannings Verteidiger, ob sein Mandant dem Feind geholfen habe. Dies verneinte von Lamo. Rechtsanwalt David Coombs hakte nach, ob Manning jemals den Wunsch geäußert habe, der USA zu schaden, die US-Flagge zu missachten und dem Feind zu helfen. „Nein, nicht in diesen Worten.“

Lamos Aussage ist wichtig, weil die Anklage ihren Nachweis einer Unterstützung des Feindes darauf aufbaut, dass allein die Kenntnis von Wikileaks eine solche Unterstützung ausmachen kann. So wurde als Beweismittel aufgeführt, dass Osama bin Laden die von Wikileaks veröffentlichten afghanischen Kriegstagebücher kannte und von ihnen eine Kopie gespeichert hatte. Ferner wurde ein geheimer Armee-Bericht präsentiert, der vor Wikileaks warnt. Die einfache Gleichsetzung der Benutzung von Wikileaks mit Feindeshilfe überzeugte bisher nicht. So bekannte Casey Fulton, die Vorgesetzte von Manning, dass sie von der Existenz von Wikileaks erst durch die Verhaftung von Manning erfahren habe. Auch Mannings Ausbilder Troy Maul sagte aus, Wikileaks nicht gekannt und während der Ausbildung im Jahre 2009 nicht davor gewarnt zu haben.

Ausschnitt aus "Collateral Murder"  Bild: Screenshot

Ausschnitt aus „Collateral Murder“
Bild: Screenshot

Selbst in der Geschichte um das Video „Collateral Murder“ handelt es sich nicht so eindeutig um einen Diebstahl, wie es die Anklage formulierte. Das Video wurde von Mannings Teamleiterin Jihrleah Showman im abgesicherten Armee-Netzwerk SIPRNet gefunden und anschließend ihren Kollegen vorgespielt. Befragt, ob nach der Vorführung eine Debatte über Ethik und Moral unter den IT-Spezialisten stattfand, konnte sich Showman nicht an eine solche Diskussion erinnern. Sie bestätigte auf Nachfragen des Verteidigers, dass Manning sehr politisch debattierte und auf der „extremen Seite der Demokraten“ angesiedelt war. Der Abruf des Videos war innerhalb des Analysezentrums erlaubt. Mannings Vorgesetzte Casey Fulton betonte auf Befragung, dass alle Mitarbeiter der Analysetruppe im Lager Hammer dazu angehalten wurden, selbstständig das SIPRnet zu Schulungszwecken (for professional development) zu durchsuchen. Der Prozess gegen Manning soll am kommenden Montag fortgesetzt werden, wenn weitere Zeugen angereist sind. (Detlef Borchers)

Die USA, NSA und TTIP: Eine Geschichte von Unabhängigkeit und Wachstum


US Capitol Building

US Capitol Building (Photo credit: Rob Crawley)

Die USA, waren und sind ein Interessen-System!
Jedes Unternehmen, jeder Bürger ist ein Teil des Systems. Das US-System kennt keine Staatstheorien, wie sie sich in Europa z.B. durch die französische Revolution entwickelt haben. Das System wurde von der Wirtschaft bereits in den Anfängen der USA konzipiert, um wirtschaftliche Vorteile einzelner Personen zu sichern. Die Politik war dabei ein Mittel zum Zweck. Trotz dieser langen Partnerschaften der Europäer zu den vereinigten Staaten von Amerika, darf man nicht vergessen, diese sind aus einem „Befreiungskampf“ gegen 2 europäische Staaten entstanden. Die amerikanische Kultur ist viel wesentlicher von dem Begriff Freiheit geprägt als wir  in Europa. Vor allem aber hat der Begriff „Freiheit“ für beide Werte Welten nicht den gleichen Inhalt. Während sich Amerika von einer fernen Macht unabhängig machte aber gleichzeitig vorrangig aus deren Bevölkerung bestand, hat sich Europa, wenn man so will, weiter entwickelt. In Europa wurden die Staaten demokratisiert und geprägt von Konflikten und Kriegen der Staaten untereinander. Amerika hingegen ist völlig neu entstanden und das vor allem vor dem Hintergrund von Unabhängigkeit und der Freiheit zu expandieren.
Wachstum und Freiheit der Märkte sind deshalb nicht zufällig elementare Teile dieses Systems.

"American Progress" von / from John ...

„American Progress“ von / from John Gast 1872 (Photo credit: pittigliani2005)

Wir in Europa tun uns immer noch schwer diesen Teil der USA zu verstehen, viel zu lange wurde bei uns lediglich der komfortable Teil, der Wohlstand bringende Teil, der Vereinigten Staaten wahrgenommen.
Uns fehlt das Verständnis dafür wie dieses System USA selbstverständlich seinen Wohlstand schützt und vermehrt.
Das Singen der national Hymne, die „Freie Rede“ waren für mich als junger Mensch eine der prägendsten Erfahrungen in den Schulen der USA. Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie unwohl ich mich dabei gefühlt habe vor der ganzen Klasse meine Meinung kund zu tun und wie normal das für meine Mitschüler wär.
Ungefähr so geht es mir auch heute, wenn ich mich mit NSA Thema beschäftige.
Es scheint für die USA das selbstverständlichste überhaupt zu sein, während mir dabei Angst und Bange wird.
Die US-Firmen, vor allem die von strategischer Bedeutung, werden immer auch die Interessen der USA zu verbeten haben! Dabei handeln die Mitarbeiter dieser Firmen nicht immer als Spione, sie handeln und Arbeiten nach den gleichen Regeln wie in jeder anderen Firma auch. Deshalb geht es auch nicht um die Schuldfrage einzelner Personen oder um den Ruf irgendeines Unternehmens, es geht um den Zugriff auf Informationen!
Dieser Zugriff ist mit der Übernahme von z.B. Ploentzke durch das US Unternehmen CSC selbstverständlich gegeben!
Die sensiblen Daten werden eben nicht wie oft gerne angenommen, in irgendwelchen geheimen Aktionen gewonnen, nein, sie werden gaz normal im Rahmen des alltäglichen operativen Business generiert! Kein Mitarbeiter wird bei seinen Tätigkeiten auch nur im Ansatz an eine “Spionagetätigkeit” denken, darin besteht die Kunst moderner nachrichtendienstlichen Operationen. Die Zielsetzung der Dienste ist es Teil von Strukturen zu werden, nicht die Strukturen zu observieren!

Computer Sciences Corporation logo

Computer Sciences Corporation logo (Photo credit: Wikipedia)

Ein Beispiel dafür ist die Tatsache, dass ca. 70% der weltweit 57 zugelassennen Prüfeinrichtungen für Sicherheits Soft- und Hardware, eindeutig Unternehmen der jeweiligen nationalen Dienste sind.
Ja, es gibt auch deutsche “Privatunternehmen”, die im Auftrag der Dienste diese Aufgabe übernehmen. Dieses Unternehmen hat seine Zentrale in München, eine Niederlassung in Austin(Texas) und Niederlassungen in China, Thailand und Schweden.
Fazit:
Es gibt ganz eindeutige und öffentliche Quellen, Versuche diese Fakten zu leugnen sind naiv oder bewusste Manipulation!
Die entscheidende Frage ist doch welche rechtlichen und politischen Konsequenzen lassen sich daraus folgern. Liegen z.B. Vefassungsverstöße der Bundesregierungen vor? Gibt es überhaupt rechtliche Konsequenzen gegen Personen oder Institutionen?
Welche Gesetze, national wie auch international, müssen wie geschaffen bzw. angepasst werden damit es auch zu den Notwendigen Konsequenzen kommen kann. Die Tatsache, dass sich insbesondere die USA allen internationalen Gerichtsbarkeiten verweigern, macht deutlich welche Maßnahmen zuerst einmal politisch der US Administration abverlangt werden müssen. Lesenswert in diesem Zusammenhang:
NSA: Amerikas großes Ohr
Die National Security Agency, der aggressivste US-Nachrichtendienst, hört Freund und Feind ab
(Der Spiegel 08/1989)
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13494509.html
“Made for war”
(Blogger Partei Schweiz)
http://bloggerpartei.ch/2013/08/20/made-for-war-imperialismus-oder-das-tagliche-geschaft-der-vereinigten-staaten
Der NSA Skandal: Eine Chronologie
(derblauweisse.wordpress.com)
http://wp.me/p1YvQU-1E8

Im „Internet-Law“ Blog Thema:Öffentliche Aufträge an amerikanische Spionageunternehmen? Kommentar by derblauweisse — 17.11.2013 @ 13:59

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