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FC Schalke 04: Welche Bedeutung haben die Zahlen, die der Verein veröffentlicht?


Das Zahlenmaterial wurde im Mai 2011 für das Bilanzjahr 2010 des FC Schalke 04 geschätzt.

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Zahlen 2010:

Umsatzerlöse*: 169,468 Mio € (Einnahmesteigerung von 51,7 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr)

davon aus

Medienverwertungsrechten (34%): 57,62 Mio €
Werbung/Sponsoring (28%): 47,45 Mio €
Ticketing (19%): 32,2 Mio €
Rest (19%): 32,2 Mio €
Umsatzerlöse incl. „sonst. betr. Erträge“: 174,5 Mio €Gewinn: +1,2 Mio € (Vereinsvermögen steigt von 30,4 Mio. Euro auf 31,6 Mio. Euro )Finanzverbindlichkeiten: 216 Mio € (-16 Mio € im Vergleich zum Vorjahr)
Vereinsverbindlichkeiten: 155 Mio € (+19,2 Mio € im Vergleich zum Vorjahr)Personalkosten: 78,068 Mio € (+14,746 Mio € im Vergleich zum Vorjahr)Spielerwerte: 55,698 Mio € (+24,264 Mio € im Vergleich zum Vorjahr)Tilgung Arena: 8,8 Mio € (bis 2018 getilgt. Rest ca. 61 Mio € [=Gesamtverbindlichkeiten-Finanzverbindlichkeiten])Quelle: http://www.schalke04.de/aktuell/news/ei … ahlen.html

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F: Die Zahlen sind doch exhorbitant höher als erwartet, oder?

A: Absolut richtig aber nicht nur der Aufwand ist „exorbitant“ gestiegen, sondern eben auch die Erträge.
Der positive Effekt wird ja auch sehr deutlich , wenn man die Ergebnisse gegenüberstellt:
Veränderung Personalkosten: +14,7 Mio.
Veränderung Unternehmensgewinn: +18 Mio.
(2009= -16,5Mio./2010= +1,5 Mio.)
Entscheidend ist letztendlich wie
1. erfolgsabhängig die Personalkostenstruktur konstruiert ist und
2. die Personalkosten und der Unternehmensgewinn sich „automatisch Saisonübergreifend anpassen.(z.B. auslaufende Verträge zum Saisonende)

F: Welche Aufwandspositionen sind um ~17 Mio € gestiegen? (= Umsatzsteigerung 51,7 – Personalkostensteigerung 14,7 – Ergebnisverbesserung zum Vorjahr 18)

A: Aus der Differenz zwischen Spielerzu-/verkäufen oder auch Transferausgeben – Transfereinnahmen – Diff.aus Buchwerten/erzieltem Transfererlös.
Abschreibungen + Aufwand aus Transfergeschäften(Transfereinnahmen – Transferausgaben) = -17.750.000 €Ist gleichzeitig auch ein Teil der Zunahme der Spielerwerte
Saison 2010/2011 Kaderzuwachs 19 Spieler; Kaderabgänge 19 Quelle:Kicker
Zugang
Karimi, Ali-Annan, Anthony-Charisteas, Angelos-Danilo Avelar-Plestan, Nicolas-Jurado, José Manuel-Huntelaar, Klaas Jan-Deac, Ciprian-Sarpei, Hans-Escudero, Sergio-Raul-Papadopoulos, Kyriakos-Uchida, Atsuto-Unnerstall, Lars-Jendrisek, Erik-Grossmüller, Carlos-Pourie, Marvin-Hoogland, Tim-Metzelder, Christoph
Bezahlte Ablösesummen: 39 Mio.
Gehälter Zugänge: ca. 26,55 Mio.
Abgang
Ibraimi, Besart Rakitic, Ivan Stevanovic, Predrag Jendrisek, Erik Jones, Jermaine Rafinha Grossmüller, Carlos Reginiussen, Tore Westermann, Heiko Zambrano, CarlosYalin, Emin Bordon, Marcelo José Sanchez, Vicente Moravek, JanZé Roberto Asamoah, Gerald Amsif, Mohamed Mineiro Kuranyi, Kevin
Erhaltene Ablösesummen: 20,5 Mio.
Gehälter der Abgänge: ca. 27,1 Mio.

F: Hatte Magath also doch Recht, wenn er von einer Reduzierung der Spielergehälter sprach (Alt: 27,1 Mio €, Neu: 26,55 Mio €)?

A: Spielergehälter sind ein Teil der Personalkosten, diese könnten zum Beispiel gesunken sein wenn es eine Veränderung zu mehr Leistungsbezogenen Verträgen gibt.
Beispiel: Vertrag Spieler A (alt)
Jahresgehalt=1 Mio.
Einsatz-/Punkteprämien 0,5 Mio.
Gesamtanteil an den Personalkosten= 1,5 Mio.
Gesamtanteil an den Spielergehältern= 1 Mio.Beispiel: Vertrag Spieler A (neu)
Jahresgehalt=0,5 Mio.
Einsatz-/Punkteprämien 1,5 Mio.
Gesamtanteil an den Personalkosten= 2,0 Mio.
Gesamtanteil an den Spielergehältern= 0,5 Mio.Das führt dann zum Beispiel zu einer Reduzierung des Spielergehaltes um 50% aber eben zu einer Erhöhung der Personalkosten um 30%.
Im Sinne einer Leistungsgerechten Entlohnung machen solche Konstellationen aber durchaus Sinn, weil diese Steigerungen eben nur für den Fall des sportlichen und damit auch wirtschaflichen Erfolges des Vereins entstehen!

F: Warum sind die Personalkosten (+14,75 Mio €) dann so in die Höhe geschossen, wenn sich die Spielergehälter nicht erhöht haben?

A: Erläuterung zu den gestiegenen Personalkosten(+14,746 Mio.)
Hierin enthalten sind:
1. sämtliche Gehälter aller Mitarbeiter des Konzern enthalten (Spieler+Verwaltung+Trainerstab+…etc.).==> fix, vertragsbezogen also Saisonübergreifend !
2. Leistungsprämien aller Spieler.==> variabel weil Erfolgsabhängig und vertragsbezogen, also Saisonübergreifend!
3. Handgelder+Vermittlerprovisionen für ablösefreie Spieler die geholt wurden.==> fix/variabel, Verhandlungsergebnis i.d.R. wirkt sich nur in einer Saison aus, weil „Einmalzahlung“!
In der Summe sind diese Kosten also von 63 Mio. auf 78 Mio. angewachsen.a) ca. 2-3 Mio.
da die Wintertransfers vor allem aus ablösefreien Spielern bestand mussten die normalerweise aktivierungsfähigen Transfernebenkosten (Handgeld+Beraterprovisionen) als Personalkostenerfasst werden. Diese Kosten sind aber nur einmal Effekte die in der nächsten Bilanz nicht mehr auftauchen.
b) ca. 4-5 Mio.
Erhöhte Prämienzahlungen (Rückrunde der Saison 2009/2010+DFB-Pokal+CL)
c) ca. 5 Mio.
Stab „Magath“.
d) 1-2 Mio.
Gehaltssumme des Spielerkaders.Fazit:
Leistungsbezogene Verträge können natürlich zu erhöhten Personalkosten führen aber nur im Erfolgsfall!
Dafür verpflichtet sich der Spieler ja auch zu mehr eigenem Erfolgsrisiko und damit zu mehr Einkommensrisiko.

F: Thema „Einmalzahlung/-effekte. Wann fallen diese an und werden zu den Personalkostengerechnet?

A: Die Einmaeffekte entstehen zwangsläufig, weil die Transferstatuten der DFL und die Steuergesetzgebung bei uns das gar nicht anders zulassen!
Handgelder+Vermittlerprovisionen, als sogenannte Anschaffungsnebenkosten, werden normalerweise gar nicht als Personalaufwand erfasst. Das wird nur dann erforderlich wenn ein Spieler ohne Ablöse geholt wird. Also um das einmal einfach zusammen zufassen: Ohne Transferaufwand keine Trandfernebenkosten!

F: Die Spielerwerte sind um 24 Mio € gestiegen. Wie werden diese berechnet?

A: Will man jetzt die Gesamtwerte des Kaders ermitteln addiert man also folgendermaßen:
Spieler A= Transferkosten-(Abschreibungssumme*Vertragsjahr)
+Spieler B= Transferkosten-(Abschreibungssumme*Vertragsjahr)
+Spieler C= Transferkosten-(Abschreibungssumme*Vertragsjahr)
d.h. werden keine neuen Spieler (ablösepflichtig) verpflichtet sinkt die Summe der Spielerwerte.
Umgekehrt steigt die Summe der Spielerwerte, wenn die Summe der Transferkosten höher als die Summe der Abschreibungen ist.
Darüber hinaus ist wichtig, das jeder selbst ausgebildete Spieler und auch die Spieler die der Verein ohne Transferentschädigung verpflichtet hat, keinen Wert in der Bilanz (Spielerwerte) darstellen.
Verlässt ein solcher Spieler den Verein und erhält der Verein dafür eine Transferentschädigung erhöhen sich die Einnahmen.
Beispiel1:M.Neuer
Bilanzwert=0
Erhaltene Transferentschädigung in 2011= 18 Mio.
==> Erhöhung des Umsatzes in 2011 um 18 Mio.
Beispiel2:Albert Streit
Vertrag 2008-2012
Transferkosten 2,5 Mio.
Buchwert 2008= 2,5 Mio.
Buchwert 2009= 1,875 Mio.
Buchwert 2010= 1,25 Mio.
Buchwert 2011= 0,625 Mio.
Buchwert 2012= 0 Mio.
Variante 1: Verkauf 2011, Transfererlös 1Mio = Erhöhung des Umsatzes um 0375 Mio.
Variante 2: Vertragsende 2012, Transfererlös 0 Mio.= keine Auswerkung auf das Ergebnis, da Buchwert und Erlös = 0

F: Die gestiegenen Spielerwerte sind doch fiktiv, wenn du 10-15 Leute verkaufen mußt, um Kosten zu reduzieren! Und wir werden nicht wenige Spieler ablösefrei oder für wenig Geld gehen lassen müssen…

A: Die Spielerwerte sind nicht fiktiv, sondern müssen und werden seit dem Bosman-Urteil in allen Vereinen nach einem einheitlichen Bewertungsschema bewertet.
Du musst keinen einzigen Spieler aus bestehenden Verträgen verkaufen um die Kosten zu reduzieren!
Denn erstens laufen ca. 6 Verträge 2011 und weitere 6 weitere laufen 2012 aus. Zusätzlich wird jawohl ein M.Neuer den Verein bereits jetzt 2011 verlassen. D.h. also es werden 7 Spieler weniger 2011 auf der Gehaltsliste stehen. Bei einer Kadergröße von insgesamt 32 Spieler!
Allerdings ist es richtig das wir ja auch etliche Spieler die ausgeliehen waren zurückerhalten!
Das sind 5 Spieler!
Berücksichtigt man jetzt noch das die Transferperiode ja noch bis zum August läuft sehe ich da keine großen Probleme.

F: Also gibt es eine einheitliche Bewertung in der Liga, so daß man zumindest den buchhalterischen Wert der Spieler vergleichen kann?

A: Kann man, weil diese Regeln seit dem Bosman-Urteil gelten.
Das ist auch der Grund warum die Vereine so betroffen waren von diesem Urteil, denn dieSpielerwerte sind neben den Eigentumswerten der Stadion+Grundstücke die einzigen Eigenkapitalpositionen.
Ausnahmen hiervon stellen die Vereine, die in der Rechtsform von Kapitalgesellschaften konstruiert sind, dar. Diese haben zusätzlich als Eigenkapitalposition das Beteiligungskapital der Anteilseigner.
Beispiel:
FCBauern
AUDI AG 2,5 Mio. Anteile
9,09%ige Kapitalbeteiligung an der FC Bayern München AG in Höhe von 90 Mio.
Adidas Group 2,5 Mio. Anteile
9,09%ige Kapitalbeteiligung an der FC Bayern München AG in Höhe von 79 Mio.Spielerwerte und Immobilien+Grundstückswerte konnten in der Vergangenheit innerhalb gewisser Bandbreiten durchaus „manipuliert“ werden.
(siehe BxB 2004/2005 oder bei uns die „1 €“ Lösung Parkstadion)

F: Wie berechnet sich die Einheitsbewertung eines Spielers?

A: Transferaufwand ./. Abschreibung max. 5 Jahre(Vertragslaufzeit) = Buchwert(Spielerwert)
Spieler A wird gekauft für 15 Mio.(incl. 6 Mio.Handgeld+Provision). Vertragslaufzeit 3 Jahre:
Buchwert Jahr 1= 9 Mio.
Buchwert Jahr 2= 6 Mio.
Buchwert Jahr 3= 3 Mio.
Buchwert Jahr 4= 0 Mio.

F: Wie wirkt es sich aus, wenn ein Spieler nicht zu seinem Buchwert den Verein verläßt?

A: In der Zukunft abweichende Ergebnisse werden dann entweder als Aufwand oder als Erlös erfasst!
Um bei deinem Beispiel Metzelder zu bleiben:
Metzelder kam Ablösefrei, insoweit existiert in unserer Bilanz kein Buchwert für den Spieler Metzelder!
Variante1:
Sollte der Spieler vor Vertragsende (2013) verkauft werden erhält der S04 eine Ablösesumme. Diese Summe würde dann als zusätzlicher Erlös in die Bilanz einfließen, weil der Buchwert=0 beträgt.
Variante2:
Sollte der Spieler erst nach Ablauf des Vertrages(2013) den Verein verlassen, erhält der S04 keine Ablöse. In der Bilanz hätte das keinen Einfluss, da ja der Buchwert=0!
So um das anhand eines anderen Beispiels noch deutlicher zu machen, wähle ich mal M.Neuer:
Neuer kam aus der eigenen Jugend, insoweit existiert in unserer Bilanz kein Buchwert für den Spieler Neuer!
Variante1:
Da der Spieler wohl in 2011 zu den Bauern wechselt, erhalten wir in 2011 wohl 18 Mio. und in 2012 wohl weitere 3 Mio. und weitere 4 Mio. je nach Erfolg der Bauern.
Die 18 Mio. in 2011 sind dann ein zusätzlicher Erlös, weil der Buchwert=0 beträgt.
Selbst im Jahr 2012 wären die 3 Mio. ein zusätzlicher Erlös aus dem gleichen Grund. Das gleiche gilt auch für die weiteren denkbaren 4Mio..

F: Welche Auswirkung hat die Erhöhung der Spielerwerte?

A: Seit dem Bosman Urteil gibt es keinen Freiraum mehr was die Bewertung der Spieler angeht!
Transferaufwand ./. Abschreibung max. 5 Jahre(Vertragslaufzeit) = Buchwert (Spielerwert) = Teil des Eigenkapitals = postiv für die Kreditlinie!Und zur weiteren Klärung:
Alle „selbst ausgebildeten“ Spieler (Neuer, Höwedes etc.) dürfen gar nicht bewerte werden. Ihre „Werte“ werden erst mit einem tatsächlichen Transferlös Ergebniswirksam!

F: Es ist doch unter dem Strich völlig irrelevant, ob Du mehr Geld in Ablösesummen oder mehr für Handgeld/Berater etc. aufwendest. Das Geld ist weg. Und wenn Du so eine völlig irrsinnige Fluktuation im Kader hast wie wir unter Mr. Universum, dann sind das eben auch keine Einmaleffekte!

A: Du hast natürlich recht die Ausgaben haben trotzdem stattgefunden!
Deshalb lautet ja die eigentliche Frage was habe ich für dieses Geld bekommen?
Die positiven wirtschaftlichen Rffekte hatte ich oben erläutert.

F: Wo und wie werden Transfererlöse verrechnet?

A: Erfolgswirksame Buchungen
• verändern das Eigenkapital und werden in der GuV erfasst
• Aufwandskonto an Bestandskonto, Bestandskonto an ErtragskontoBeim Verkauf von Spielern
Beispiel1:
Spieler verläßt den Verein für eine Ablöse die dem aktuellen Buchwert entspricht!
Verkaufspreis gleich Restbuchwert: keine Erfolgswirkung
Bank an Spielerwerte+ berechnete UStBeispiel2:
Spieler verläßt den Verein für eine Ablöse die unter dem aktuellen Buchwert liegt!
Verkaufspreis kleiner als Restbuchwert: periodenfremder Aufwand
Bank + sonstiger betrieblicher Aufwand an Spielerwerte+ berechnete UStBeispiel3:
Spieler verläßt den Verein für eine Ablöse die größer als der aktuelle Buchwert ist! (Neuer 18 Mio./Rafinha 9 Mio.)
Verkaufspreis größer als Restbuchwert: periodenfremder Ertrag
Bank an Spielerwerte+ berechnete USt + sonstiger betrieblicher ErtragDa die jährlichen linearen Abschreibungen kontinuierlich den Bestand der Spielerwertereduzieren, werden diese natürlich ebenso erfolgswirksam!Insofern kann, bei einem Anstieg der Spielerwerte um 24 Mio., kein zusätzlicher Aufwand von 17 Mio entstanden sein, o.k.!
So deshalb habe ich nochmal genauer nachgeschaut:
Wir haben eine „Aufwandsrückstellung“ für das Arenadach gebildet.
Und zusätzlich gibt es auch noch antizipative Passivposten.

F: Wir haben doch Anteile an der Arena verkauft an die Stadt Gelsenkirchen. Ist das der Wert der die 16 Millionen Tilgung (Ann.: der Finanzverbindlichkeiten) darstellt?

A: Nein!
Der GEW-Deal hat ein kleines bisschen Ähnlichkeit mit dem Audi/Adidas Konstellationen der Bayern. Diese 200 Mio. sind Beteiligungen und erhöhen somit das Eigenkapital.

F: Dass der Gewinn nicht so hoch ausgefallen ist, wie erwartet, liegt nicht nur an der Steigerung der Personalkosten. Es wurde aber auch kein Umsatz von 170 Mio € erwartet. Von daher müssen doch auch andere Aufwandspositionen erheblich gestiegen sein, oder?

A: Du hast Recht!==> Rückstellungen!

F: Sind die Aufwandsrückstellungen ( für die beabsichtigte Dach-Reperatur ) in der GuV angesetzt worden?

A: Wo sonst! ==>“sonstiger Aufwand“

F: Der Verein Schalke 04 mietet doch die Arena von der Stadionbetreibergesellschaft.
Insofern kann der Verein keine Rückstellung für die Dachreparatur bilden. An der Stadionbetreibergesellschaft ist der Verein auch nur noch zu weniger als 50% beteiligt (wenn ich mich richtig erinnere?).

A: Ich beziehe mich aber auf die Konzernbilanz!Grundsätzlich hättest du Recht ,wenn dem so wäre!
Allerdings dürften dann auch, auf der Passivseite die Stadionverbindlichkeiten und auf der Aktivseite das Anlagevermögen, bei uns nicht mehr auftauchen.

F: Das Stadion ist nicht in der Bilanz des Vereins, ebenso sind die Schulden bzgl. des Stadions dort nicht ausgewiesen, oder? Die Anteile des Vereins am Stadion ( genauer an der Stadionbetreibergesellschaft) müssten auf der Aktivseite ausgewiesen sein sowie ggfls. Schulden im Zusammmenhang mit der Beteiligung am Stadion. Meines Erachtens ist der Anteil des Vereins am Stadion (besser Stadionbetreibergesellschaft) auf ca,. 40% gesunken.

A: Deine Info`s stammen aus 2008! Damals wurde aber auch folgendes vereinbart:
Schalke hat eine Rückkaufoption ausgehandelt ,die den Verein in die Lage versetzt, zu einem späteren Zeitpunkt wieder in den Besitz von gut drei Viertel der Stadionanteile zu kommen.Hier noch ein Zitat aus der Bilanz 2009 der Stadion-Beteiligungsgesellschaft mbH&Co.Immobilien KG:
„…Darüber hinaus wurde im Geschäftsjahr 2009 zwischen dem Fußballclub Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V. und der Gesellschaft für Energie und Wirtschaft, Gelsenkirchen („GEW“) ein Kaufvertrag über Kommanditanteile i.H.v. EUR 14,9 Mio (37,25 % des Kommanditkapitals) abgeschlossen. Die Anteilsübertragung erfolgte grundsätzlich mit Wirkung zum 31. Dezember 2009. Der Kaufvertrag sah jedoch aufschiebende Wirksamkeitsbedingungen vor, die erst am 2. April 2010 erfüllt waren. Demzufolge wurde die Anteilsübertragung erst nach dem Bilanzstichtag vollzogen. Der Kaufvertrag beinhaltet eine Call-Option für den Verein und eine Put-Option für die GEW bezogen auf den übertragenen Kapitalanteil. Aufgrund der Ausgestaltung dieser wechselseitigen Optionen ist kein Übergang des wirtschaftlichen Eigentums auf die GEW gegeben. Die Gesellschaft verbleibt somit im Konsolidierungskreis des Konzerns….“

F: Soweit ich das kenne kann eine Rückstellung erst gebildet werden wenn die Leistung erbracht ist bzw. wenn die Verpflichtung besteht.
Die mögliche Belastung von x Millionen kann aber im Anhang genannt werden da dies die Mitglieder doch etwas angeht.
Sollte Schalke gesetzlich zur Reparatur verpflichtet sein bzw. ein schwebendes verfahren gegeben sein, dann muss dies (wenn ich mich nicht irre) sogar rückgestellt werden (zumindest zu einem gewissen % satz)… hab jetzt nicht nachgeschaut aber wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht war es so.

A: HGB §246 Abs.1+2 in Verbindung mit dem BiMoG
Generell sind Aufwandsrückstellungen nur noch erlaubt, wenn in den ersten 3 Monaten des folge Jahres die Leistung erbracht ist.
Da aber das BiMoG offensichtlich noch nicht überall bekannt ist (siehe Jahresabschluß Gelsenwasser AG 2010), werden in vielen Unternehmen sogar regelmäßig anfallende größere Instandhaltungsaufwendungen zur Bildung von Aufwandsabschreibungen genutzt.
Erst bei der nächste Steuerprüfung wird sich dann zeigen wie das FA darüber denkt.

F: Magath hat doch für einen Anstieg der Vereinsverbindlichkeiten (auf 155 Mio €) gesorgt….

A: Hast du auch daran gedacht, das alleine durch unsere Anleihe in Höhe von 11 Mio. unsere Verbindlichkeiten angestiegen sind.
Und das die Verbindlichkeiten des Gesamtkonzerns um 16 Mio. (von 232 Mio. auf 216 Mio.) gesunken sind!
Sorry gehört aber auch zum wirtschaftlichen Ergebnis.

F: Welche Effekte werden sich in der nächsten Bilanz bemerkbar machen?

A: Man wird in der nächsten Bilanz in einer Größenordnung von ca. 30 Mio. noch von der CL provitieren und eine Absenkung der Personalkosten kommt automatisch durch
1. auslaufende Verträge. ca. ./. 6-8 Mio.,
2. geringere Prämienzahlungen ./. 0,5-1 Mio.,
3. Stab Magath ./. 8-10 Mio.
Zustande.

F: Und wie könnte diese Bilanz dann ausfallen?

A: Es fließen ja auch die größten Teile der CL+Pokaleinnahmen erst in die Bilanz 2011, das sind so ungefähr schlappe 35-40 Mio.! Wenn man dann noch die „Neuer-Mio.“ dazu rechnet, werden wir also ohne CL-Teilnahme locker 53-58 Mio. zusätzlichen Umsatz haben. Nimmt man als Basisumsatz das Ergebnis 2009 also 119 Mio., das ja ebenfalls ohne CL+Pokalerfolge abgeschlossen wurde, so werden wir ohne besondere Anstrengungen sogar das Ergebnis 2010 von 169 Mio. noch um 3-8 Mio. auf 172-177 Mio. im Jahr 2011 steigern.
Dabei ist eine Reduzierung der Personalkosten noch nicht einmal berücksichtigt, also weiterhin 78 Mio.!!!
Das nenne ich mal einen richtig tollen Arbeitsplatz für unseren aktuellen Vorstand!
Die könnten eigentlich für die Saison 2011/2012 auf ihre Gehälter verzichten!
Das meiste erledigt sich ja quasi von alleine:
Personalkosten
1. durch die Entlassung des Magath-Stabs ./. 6-8 Mio.
2. 5 Auslaufende Verträge+“Neuer-Verkauf“ ./. 3-4 Mio.
3. Reduzierte Punkte-Prämien ./. 3-4 Mio.
Alleine durch diese nicht zu verhindernden Effekte sind wir dann mindestens wieder auf dem Niveau von 2009. Und nur zur Erinnerung 2008 lagen die Personalkosten nur im FC Schalke04 e.V. bei über 69 Mio., rechnet man da noch die damals noch vorhandenen Personalkosten der Einzelgesellschaften dazu, kam man damals auf über 72 Mio.!
78 Mio.
./. 6 Mio.(8 Mio.)
./. 3 Mio.(4 Mio.)
./. 3 Mio.(4 Mio.)
= 66 Mio.(62 Mio.)
Der Beitrag stammt ursprünglich aus dem alten Tausend-Freunde-Forum (TFF) von „der_blauweisse1“ 

Wie geht ein Verein und seine Mitglieder mit der Identitätsbedrohung Kapitalgesellschaft um?


Dieser Artikel wurde von mir bereits im Mai/Juni 2011 veröffentlicht!

Wie geht ein Verein und seine Mitglieder mit der Identitätsbedrohung
Kapitalgesellschaft um?

„Ich habe ja viel Zeit zum lesen gehabt, vor allem zum JHV Thema, und denke es ist an der Zeit dieses neue Thema ( wobei manchmal wäre einem ein Faß schon lieber…) auf zu machen.
Die Diskussion zur Verwirklichung der legitimen, demokratischen Vereinsrechte dreht sich ja irgendwie im Kreis.
Ich darf da aus Erfahrung sprechen, eine allen Aspekten gerecht werdende Lösung gibt es nicht.
Dabei hat jede Position für sich Ihre Berechtigung.
Die eigentliche Problematik ergibt sich immer aus dem deutschen Vereinsrecht, das nun einmal nicht für den FC Schalke 04 e.V. gemacht wurde.
Ja, man hatte damit in all den Jahren kein Problem, oder doch?!
Jetzt wird dieses Problem aber massiv spürbar.

Das vom Grundsatz gut gemeinte Recht eines jeden Mitglieds könnte die Vereinsorgane in Ihrer Handlungsfähigkeit bedrohen.

Warum?
Auch meine Anträge haben genau dies deutlich werden lassen.
Hier und jetzt schon einmal meine Bitte, dieses Thema „Anträge zur JHV“ nicht erneut zu behandeln!
Die Mitglieder haben nunmal ihre Rechte zur Antragstellung, zur Teilnahme, zur Wahl, zur Kandidatur, zu eigenen Beiträgen…, etc.!
Jedes Recht für sich hat auch seine Tücken, wie ja schon aus den Beiträgen zum Thema JHV hervorgegangen ist.

Zum Beispiel stößt die Wahlbeteiligung aller Mitglieder (>100.000) sehr schnell an organisatorische Grenzen und führt damit unter Umständen zu juristischen Fragen, die in letzter Konsequenz die Nichtigkeit einer JHV zur Folge haben könnte.

Das darf so nicht sein, dieses Risiko darf es niemals geben. Ein
Versammlungsergebnis muss immer einen verlässlicher Rahmen für mindesten Jahr bedeuten. Diese Sicherheit, nein Selbstverständlichkeit ist z.Zt. nicht gegeben!
An dieser Stelle kürze ich hier meinen Beitrag ab und richte, die für mich
entscheidende Frage :
Warum stören wir uns an der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft?
Auf Dauer hat der „e.V.“ sicherlich keine Chance, denn wie sagt man so schön die Zukunft beginnt schon heute!
Ich habe bisher mindestens 4 Argumente angeführt, die für die Rechtsform einer Kapitalgesellschaft, in welcher Ausprägung auch immer, sprechen.

  1. Veröffentlichungspflichten per Gesetz.         ==> verschafft uns Vereinsmitgliedern mehr Transparenz.

  2. Positive Effekte für die Bilanz und damit für die Aussendarstellung.                                      ==> „Fremdesgeld“ würde die Eigenkapitalsituation verbessern.                  ==> Gleichzeitig könnte sich eine Liquiditätsverbesserung ergeben, ohne das die Verbindlichkeiten ansteigen.                    ==> Eine bessere Eigenkapitalausstattung kann zu verbesserten Zinsen bei der Fremdkapitalbeschaffung führen.

  3.  Sollte die 50+1 Regel wegfallen (womit zu rechnen ist!) ist man strukturell darauf schon vorbereitet.

  4. Die Sicherstellung der Gemeinnützigkeit.                        ==> für unsere anderen Vereinsabteilungen, den Amaterbereich Fußball und den Jugendbereichen wäre das Risiko der Aberkennung der Gemeinnützigkeit ausgeschlossen.                                     ==> Damit wären auch die erhebliche Risiken von Steuernachzahlungen ausgeschlossen.

Argumente dagegen habe ich immer noch keine vernommen.
Schön wäre an dieser Stelle eine Diskussion bei der nicht nur „gegen“ sonder mal „dafür“ argumentiert wird.
Da es bisher leider kaum Gegenargumente gibt führe ich an dieser Stelle mal ein Interview mit Mister X:
BlondundblauMister X:

Im Falle einer Kapitalgesellschaft haben Aktionäre statt Vereinsmitgliedern das Sagen!

20131013-022935.jpgJörg Selan:

Es könnten Aktionäre, Gesellschafter oder Komplementäre sein, je nach Rechtsform der Kapitalgesellschaft, ok?

Der Einfluss ist aber letztlich immer abhängig von den Mehrheitsverhältnissen, d.h. der Verein hält immer mind. 51% oder er ist der Komplementär. Somit haben dort weiterhin, wenn auch indirekt über die Vereinsgremien, die Mitglieder Einfluss!
BlondundblauMister X:

Veröffentlichungsrichtlinien gelten, aber welche besseren Aussagen aus GuV oder Bilanz erhälst du denn dann?
20131013-022935.jpgJörg Selan:

Hier haben wir sicher eine Grundproblematik, die ja auch auf der JHV deutlich wurde.
P. Peters war da der Auffassung die Zahlen der jetzt schon existenten
Kapitalgesellschaften nicht transparent machen zu müssen. Dieses Problem haben wir also schon heute.
Eine Lösung ist deshalb zwingend in der Satzung zu verankern. So könnte dort als Erweiterung, zum Rechenschaftsbericht des Vorstandes, folgende Formulierung ergänzt werden:
„…zum Rechenschaftsbericht des Vorstands sind den Mitgliedern die Bilanzen, die GuVen sowie ein Lagebericht der konsolidierten Gesellschaften des Konzerns, zugänglich zu machen.“
Diese Satzungsergänzung halte ich unabhängig von der Rechtsform für notwendig, da ansonsten schon heute keine echte Kontrolle durch die Mitglieder möglich ist.
BlondundblauMisterX:

Fremkapitalbeschaffung wäre nur ein kurzfristiger Effekt, ebenso Liquidität. Dies kann man auch durch Fananleihen oder Schechter-Gelder erhalten. Oder durch eine Beteiligung bis zu 49% (s.1860).
20131013-022935.jpgJörg Selan:

Der Mittelzufluss ist natürlich immer nur ein Einmaleffekt.
Der Unterschied besteht allerdings in der bilanziellen Erfassung.
Das Aktionärskapital oder das Gesellschafterkapital bedeuten eine Erhöhung des Eigenkapitals.
Die aktuellen Möglichkeiten, Fananleihen, Schechteranleihen oder Kreditaufnahme erhöhen aber unsere Verbindlichkeiten, genau darin liegt der Unterschied!
Die Gesellschafter werden zu Mitunternehmern und Risikoteilhabern werden und haben keinen generellen Zinsanspruch.
BlondundblauMisterX:

Den Wegfall der Gemeinnützigkeit als Argument? Ist denn heute diese in Gefahr oder klärt man das nicht schon Vorfeld mit den Behörden ab?
20131013-022935.jpgJörg Selan:

Ja, mehrmals wurde dieses Thema bereits öffentlich durch verschieden staatliche Stellen zur Diskussion gestellt.
In einem Beitrag des Spiegel findet sich folgendes Zitat:
„…Bei einem Verlust der Gemeinnützigkeit unterliegen Überschüsse aus
Vermögensverwaltung oder Zweckbetrieben der Körperschaft- und Gewerbesteuer.
Es kann zu einer Nachversteuerung für die letzten zehn Jahre kommen; womöglich wäre den Vereinen auch zivilrechtlich eine Rechtsformverfehlung vorzuwerfen, so das Zentralamt….“(Bundesbetriebsprüfung des Bundeszentralamtes für Steuern).
Grundsätzlich ist die Anerkennung der Gemeinnützigkeit eine Art von Subvention des Staates, wie lange diese erhalten bleiben ist zumindest fraglich.
Neben des finaziellen Risikos besteht dadurch natürlich auch ein Risiko für die anderen Vereinsabteilungen, für die Jugendabteilung und auch für den
Amateutbereich der Fußballabteilung. Die Amateurbereiche sind aber auf die Gemeinnützigkeit geradezu angewiesen.
BlondundblauMisterX:

Strukturell sind wir meiner Meinung heute schon auf den Wegfall der 50+1 Regel vorbereitet.
20131013-022935.jpgJörg Selan:

Im Großen und Ganzen stimme ich dir zu, allerdings stören dabei 2 ganz wesentliche Konstellationen.
1. Die GEW-Beteiligung von über 40% am Stadion und das zum Spottpreis von 16 Mio. € !
und
2. Eben die fehlende Rechtsform für den Profifußballbereich
Diese beiden Faktoren würden eine Umsetzung trotz der schon vorhandenen Strukturen eigentlich unmöglich machen.
BlondundblauMisterX:

Gründe für eine Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft gibt es meiner Ansicht nach nicht und das Argument des Verlusts der Identität reicht aus, um nicht für eine Kapitalgesellschaft zu votieren sondern in der Rechtsform e.V. zu bleiben. Transparenz sollte man allerdings fordern, da hast du natürlich recht.
20131013-022935.jpgJörg Selan:

Eine Wertung liegt letztendlich bei jedem selbst, insoweit kann ich auch mit deiner Position klar kommen.
Es ist eben auch eine extrem emotionale Diskussion, die sich nicht immer mit sachlich überzeugenden Argumenten gewinnen lässt.
Glückauf
Jörg Selan

Die Anträge der Fan Organisationen zur Schalker JHV 2014


Mein erster Gedanke war: „Endlich haben sie verstanden wie es geht…“, allerdings war diese Freude nur von kurzer Dauer. Nachdem ich die Inhalte dieser Anträge gelesen habe, kommt man leider zu der Erkenntnis, dass sich ein paar selbstverliebte Kinder zu einem Spiel im Sandkasten zusammen gefunden haben. Diese Anträge machen keinen Sinn, sie schaffen nicht im Ansatz mehr Demokratie. Ein Aufsichtsrat muss so einen Unsinn einfach ablehnen, genau darin liegt aber vielleicht der wahre Grund für diese Anträge.

Der Wahlausschuss hat sich mit seiner Funktion, den Bierlaunigen Kandidaturen ein Ende zu setzen, bewährt! Die Kandidaten Auswahl wird durch dieses 7-köpfige Gremium getroffen. Den 7 Mitgliedern des Wahlausschusses  wird also eine hohe Verantwortung übertragen. Die Art und Weise ihrer Arbeit wird bisher nicht kontrolliert, es gibt auch keine Informationspflicht gegenüber anderen Vereinsgremien. Weder Begründungen, Abstimmungsergebnis noch das Abstimmungsverhalten der einzelnen Ausschuss-Mitglieder ist transparent. Einzig die Mitgliederversammlung kann durch die Wahl der Kandidaten Einfluss  auf die Zusammensetzung des Ausschusses nehmen. Dieser Ausschuss verlangt seinen Mitgliedern ein hohes Maß an Integrität ab. Diese Integrität ist aber von aussen nicht überprüfbar, weil weder das Abstimmungsverhalten noch eine Begründung dafür den Mitgliedern bekannt wird.

Wie also kann die Arbeit eines Kandidaten des Wahlausschusses überhaupt beurteilt werden?

Antwort: „Gar nicht!“

Gerade die aktuelle Zusammensetzung dieses Gremiums macht diese Problematik deutlich, 5 von 7 Wahlausschuss Mitgliedern sind Teil der aktiven Fanszene und trotzdem kam es für die Fanszene, zu offenbar überraschenden, unbefriedigenden Ergebnissen bei der Kandidaten Zulassung. Jetzt soll also Mithilfe einer Satzungsänderung die Mitgliederversammlung die Kandidaten Auswahl des Wahlausschusses korrigieren können, was für ein Unsinn!

Dann könnte man den Wahlausschuss auch gleich als ganzes abschaffen.

Ein Aufsichtsrat, der seine Sinne beisammen hat, kann und muss so einen „Kindergarten Antrag“ einfach ablehnen. Die selbstverliebten Sandkasten Kinder, die sich für den Mittelpunkt des Vereinslebens halten, haben einmal mehr ihre mehr als beschränkten Möglichkeiten offenbart.

Hier also der Antrag:

Folgender Antrag auf Satzungsänderung, der den § 6.3.1.1 Wahlen zum Aufsichtsrat betrifft, wurde heute dem Verein übermittelt:

Neu beantragte Fassung § 6.3.1.1 (Wahlen zum Aufsichtsrat) Absatz 2:

Der Vorstand hat die Vorschläge innerhalb einer Woche nach Ablauf der Vorschlagsfrist dem Wahlausschuss zu übergeben. Dieser entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen über die Zulassung der Kandidaten. Dazu sollen die Kandidaten vorab persönlich angehört werden. Die Entscheidungen des Wahlausschusses sind nicht zu begründen und sollen sich alleine an der Eignung der Kandidaten zum Aufsichtsratsamt orientieren. Der Wahlausschuss soll mehr Kandidaten zulassen, als Aufsichtsratsämter zu besetzen sind, höchstens aber die doppelte Zahl. Die Entscheidung, ob der Kandidat zugelassen wurde, ist diesem spätestens drei Wochen vor der Jahreshauptversammlung schriftlich bekannt zu geben.

Die Mitgliederversammlung kann mit einfacher Mehrheit bis zu zwei vom Wahlausschuss nicht zugelassene Bewerber dennoch zur Wahl zum Aufsichtsrat zulassen, sofern sie die Voraussetzungen gem. § 7.1 erfüllen, ihre Kandidatur nach der Ablehnung durch den Wahlausschuss aufrecht erhalten und dies dem Vorstand spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich anzeigen. Der Vorstand leitet die Kandidatur an die Versammlungsleitung weiter. Halten mehr als zwei abgelehnte Bewerber ihre Kandidatur aufrecht und erzielen bei der Abstimmung zur Zulassung eine einfache Mehrheit auf der Jahreshauptversammlung, dann sind die beiden Bewerber mit den meisten Stimmen zur Kandidatur zugelassen.

Bisherige Fassung § 6.3.1.1 (Wahlen zum Aufsichtsrat) Absatz 2:

Der Vorstand hat die Vorschläge innerhalb einer Woche nach Ablauf der Vorschlagsfrist dem Wahlausschuss zu übergeben. Dieser entscheidet abschließend nach pflichtgemäßem Ermessen über die Zulassung der Kandidaten. Dazu sollen die Kandidaten vorab persönlich angehört werden. Die Entscheidungen des Wahlausschusses sind nicht zu begründen und unanfechtbar. Die Entscheidung soll sich alleine an der Eignung der Kandidaten zum Aufsichtsratsamt orientieren. Der Wahlausschuss soll mehr Kandidaten zulassen, als Aufsichtsratsämter zu besetzen sind, höchstens aber die doppelte Zahl. Der Wahlausschuss muss im Rahmen seiner Entscheidungen jeweils ein Mitglied vom Vorstand und Ehrenrat anhören.

Begründung:
Die Mitgliederversammlung ist laut Satzung das höchste Vereinsorgan, eine ihrer Hauptaufgaben besteht gemäß § 6.1 Absatz 3 c) darin, die Mitglieder des Aufsichtsrates zu wählen. Der Wahlausschuss hat lediglich die Aufgabe, bei der Wahl der Aufsichtsratsmitglieder eine grobe Vorauswahl zu treffen, indem er die geeignetsten Bewerber zur Wahl zulässt und offensichtlich ungeeignete Bewerber ablehnt. Die eigentliche Auswahl, wer dieses Amt am Ende bekleiden soll, obliegt dabei der Mitgliederversammlung.
In der Vereinspraxis ist es jedoch zuletzt vorgekommen, dass der Wahlausschuss bereits eine personelle Auswahl getroffen hat, indem er die Anzahl der Kandidaten beschränkt. So kam es vor, dass neben zwei Kandidaten, die zur Wiederwahl standen, lediglich ein weiterer Kandidat zugelassen wurde, der im Vorjahr aus dem Aufsichtsrat abgewählt worden war. Durch diese Praxis rekrutierte sich der Aufsichtsrat zuletzt ausschließlich aus sich selbst heraus. Es besteht die Gefahr, dass neue Kandidaten nicht mehr zugelassen werden, da ein Korrektiv fehlt.
Der Mitgliederversammlung soll nun das Recht zugestanden werden, Kandidaten, die sie für geeignet hält, trotz Ablehnung durch den Wahlausschuss zur Wahl zuzulassen, um ihr als höchstes Vereinsorgan bei der Wahl der Aufsichtsräte das „letzte Wort“ zu sichern.

JHV 2013 des FC Schalke 04 e.V. Mitbestimmung und Mitgliedsrechte endgültig abgeschafft!


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Mitbestimmung und Mitgliedsrechte von Vereinsmitgliedern wurden auf der JHV 2013 des FC Schalke 04 e.V. endgültig abgeschafft!

Genau das stört mich an der ganzen Sache! Obwohl ich nicht grundsätzlich auf der Viagogo Seite stehe, sollte es eigentlich für die Art und Weise wie der Vorstand/Aufsichtsrat, mit allen Anträgen umgegangen ist (mit meinen Anträgen passierte das gleiche) einen Aufschrei aller Mitglieder geben! Es geht dabei nicht nur um die Inhalte der Anträge, sondern um das grundsätzliche Recht auf Mitsprache, auf das Recht Anträge zu stellen und auf der JHV darüber abzustimmen! Ich war und bin erschrocken, wie selbstverständlich viele Mitglieder bereit sind den Weg von Vorstand/Aufsichtsrat mit zu gehen. Dass ihnen damit der Sinn und das Wesen eines eingetragenen Vereins genommen wird, stört offensichtlich nicht! Heute, einen Tag nach der JHV, realisiert man auch mit welchen Vokabeln Clemens Tönnies, unnötigerweise, spielte. Worte wie Ostfront, Adolf Hitler und Uli Hoeneß braucht eine Mitgliederversammlung des S04 einfach nicht! Ausdrücklich betone ich, diese Vokabeln hat er nicht missverständlich gebraucht! Aber er hat diese Worte auf einer JHV des S04 verwendet! Ich bin einfach froh, dass es Mitglieder wie Stefan Barta und die ViaNoGo Redner gibt! Mitglieder, die es mit ihren Redebeiträgen geschafft haben sachlich, ausgewogen und emotional überzeugend auf diese Missstände hinzuweisen! Stefan hat mir direkt zum Versammlungsbeginn meine Rede abgenommen. Ich wäre mit meinem Versuch wohl auch gescheitert, da ich auch kein Bändchen für den Innenraum hatte und noch dazu in meiner Beweglichkeit stark eingeschränkt bin. Dass es jetzt auch noch ein gerichtliches Nachspiel geben wird, sollte man nicht den ViaNoGo Leuten ankreiden. Die ganz Schalke schadende Verhandlung hat allein der Vorstand/Aufsichtsrat des FC Schalke 04 zu verantworten. Mitgliedsrechte gehören unzertrennlich zum Vereinsstatus!

So hätte gestern Abend mein Fazit der JHV 2013 ausgesehen:

Eine hoch emotionale JHV. Die Einen werden sagen, die Demokratie findet beim FC Schalke 04 nicht statt. Die Anderen werden sagen, ein energischer Clemens Tönnies hat den FC Schalke 04 fest im Griff. Beide Standpunkte treffen zu und charakterisieren den Verlauf und die Inhalte der diesjährigen JHV2013 meines Vereins. Das Ergebnis der Abstimmung über Viagogo (wurde ohne rechtlich Bedeutung durchgeführt) hat sehr deutlich gemacht, wie tief der Graben zwischen den Mitgliedern und Vorstand/Aufsichtsrat inzwischen geworden ist. Die Mitglieder haben mit ihrem Abstimmungsverhalten ihre Loyalität und ihr Verantwortungsbewußtsein für den FC Schalke 04 deutlich gezeigt. Mit der Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat haben sie darauf verzichtet, den Schalker Verantwortlichen einen Denkzettel zu verpassen. Es ist diesen tollen Mitgliedern zu verdanken, dass sich das mediale Echo in Grenzen halten wird. Ich hoffe das Angebot von Clemens Tönnies, dass sich jeder, der sich ungerecht behandelt fühlt, an ihn persönlich wenden kann, war nicht nur ein Versuch die offenen Fragen unter den Tisch fallen zu lassen. Ich jedenfalls werde sein Angebot annehmen und bin gespannt auf seine Reaktion.

JHV 2013 Auf Schalke Anträge-Ablehnung-Maßnahmen


JHV 2013 Anträge-Ablehnung-Ehrenrat-Maßnahmen:
Ihr kapiert es nicht! Alles andere als vor einem Gericht eine Klärung der Rechte herbeizuführen wird keinen Erfolg haben!!! Romantiker!
Verhindern der elektronischen Abstimmung!!!!
Abstimmung über den Versammlungsleiter!!!!!
1. Einstweilige Verfügung „Zulassung der Anträge“ per Gerichtsbeschluss.
2. Diverse Rügen zum Antragsverfahren, Ablauf der JHV, Tagesordnung, Versammlungsleiter etc.
3. Anfechtung der Beschlüsse bzw. der JHV als ganzes.
4. Keine Entlastung des Vorstands, keine Entlastung des Aufsichtsrats.

A….Fehler, die ohne Rüge zur Nichtigkeit des Beschlusses führen.
1. Die Ladung der Mitglieder erfolgte unvollständig. Die Einladung zur JHV 2013 wurde nicht an alle Mitglieder versendet!!! Beweis==> Ich kenne mind. 1 Mitglied, dass die Mitgliederausgabe Nr.28 v. 28.04.2013 des Schalker Kreisel nicht erhalten hat!
Unwirksame Beschlüsse dürfen von den zuständigen Organen (z. B. Vorstand) nicht ausgeführt werden. Wird ein solcher Beschluss dennoch ausgeführt, handelt das Organ oder das handelnde Organmitglied rechtswidrig und haftet bei Verschulden persönlich mit seinem Privatvermögen, wenn dem Verein dabei ein Schaden entstanden ist.

Für alle die es interessiert, anwesende Mitglieder auf der JHV müssen direkt auf der JHV einen Beschluss rügen! Nicht anwesende Mitglieder ca. 2 Wochen nach der JHV. Ein Beschluss der Mitgliederversammlung…
a… basiert auf einem schwerem Fehler
b….basiert auf einem weniger schweren Fehler
Folge:
Der von der Mitgliederversammlung gefasste Beschluss …
a… ist nichtig!
b… ist unwirksam!
Fazit:
a… Eine Rüge oder Anfechtung ist nicht erforderlich.
b… Die Feststellung der Unwirksamkeit bedarf einer zeitnahen Rüge!

Ein Witz! Auf Schalke müssen sich Fans ihre Meinung erst einmal genehmigen lassen! Warum macht man dabei überhaupt mit? Oder haben die Kritiker etwa doch Recht mit der Befürchtung, der ViaNoGo-Gruppe geht es nur um Selbstdarstellung! ?

Blog 04
Kurze Info aufgrund der vielen Nachfragen zu unserem Gespräch gestern mit dem Vorstandsmitglied Herrn Jobst:
Auf Wunsch vom Hr. Jobst werden wir das Protokoll vom gestrigen Gespräch erst dann veröffentlichen, wenn es von beiden Seiten abgesegnet ist!
Der erste Entwurf liegt uns vor und wird momentan überarbeitet & dann dem Vorstand zurückgeschickt!
Wir sind an einer zeitnahen Veröffentlichung orientiert, da wir euch morgen mit weiteren wichtigen Infos „füttern“ werden.

Glückauf Michl & Zelle

JHV 2013: Fragen die Ihr Euch vielleicht auch stellt!


Ich hab da mal ne Frage:

  • Warum dürfen die Kandidaten für den Aufsichtsrat/Wahlausschuss keine PR in eigener Sache machen? Gibt es dafür eigentlich eine offizielle Regelung? (Am 07.06.2013 an den FC Schalke 04) 

    Antwort v. 10.06.2013, Danke an Monika Hönisch
    Leiterin Mitgliederservice:
    Aufsichtsratskandidaten dürfen PR in eigener Sache machen. Niemanden ist dies verboten. Der Verein stellt dazu keine Plattform zur Verfügung und hält sich zu allen Kandidaten neutral.

  • Wer bestimmt welches SFCV Mitglied in den Aufsichtsrat berufen wird? (Am 07.06.2013 an den FC Schalke 04) 

    Antwort v. 10.06.2013, Danke an Monika Hönisch
    Leiterin Mitgliederservice:

    Diese Frage muss dem SFCV gestellt werden. Laut Satzung S04:“Der Schalker Fan-Club Verband entsendet durch seinen Vorstand ein Aufsichtsratsmitglied.“ (§7.1)

  • Wie werden die kooptierten Aufsichtsrat-Mandate bestimmt? Wer entscheidet welche Personen als kooptierte Mitglieder in den Aufsichtsrat gelangen? (Am 07.06.2013 an den FC Schalke 04) 

    Antwort v. 10.06.2013, Danke an Monika Hönisch
    Leiterin Mitgliederservice:
    Laut Satzung S04:“Der Aufsichtsrat kann bis zu drei zusätzliche Mitglieder bestimmen.“ (§7.1)

  • Was muss ich bei Anträgen zur JHV beachten, damit dieser auch zugelassen wird?(Am 10.06.2013 an den FC Schalke 04) 

    Antwort v. 11.06.2013, Danke an Monika Hönisch Leiterin Mitgliederservice: Alle durch die Satzung vorgegebenen Bedingungen (Form, Fristen, Begründung, usw.) müssen erfüllt werden. Alles weitere entscheidet der Aufsichtsrat.

  • Ich bin der Meinung, ein von mir gestellter Antrag wurde zu Unrecht abgelehnt, was kann ich tun?(Am 10.06.2013 an den FC Schalke 04) 

    Antwort v. 11.06.2013, Danke an Monika Hönisch
    Leiterin Mitgliederservice:
     Nach §6.1 : „Der Aufsichtsrat entscheidet über die Zulassung von Anträgen zur Tagesordnung. Im Falle der Ablehnung ist dies dem Antragsteller mindestens drei Wochen vor der Veranstaltung bekannt zu geben. Antragsteller und Aufsichtsrat werden sich bemühen, bis eine Woche vor der Jahreshauptversammlung eine einvernehmliche Lösung über die Behandlung des jeweils abgelehnten Antrags auf der Mitgliedversammlung zu finden.“ Jeder Antragsteller hat in der letzten Woche ein Schreiben im Namen des Aufsichtsrat erhalten mit der Zusage oder Ablehnung des jeweiligen Antrags. Im Falle einer Ablehnung wird abgefragt, ob ein Gespräch mit dem Aufsichtsrat gewünscht wird.

  • Eure Frage

    Antwort:

  • Eure Frage

    Antwort:

Du hast weitere Fragen, die Dich interessieren? Dann kannst Du diese hier gerne stellen. Ich werde so schnell wie möglich darauf antworten.

Die Bezirksleiter des Schalker Fan-Club Verbandes informieren…


Eindeutig und klar!?

„Es herrscht ein großes Mißtrauen innerhalb des Vereins. Auf der Suche nach den Schuldigen trifft es fast jeden.“ So habe ich vor Monaten die Situation AufSchalke beschrieben.

Was hat sich bis heute getan?

Große Einigkeit gibt es schon lange nicht mehr auf Schalke, dafür wurden die Schalker wohl ein mal zuviel von der Vereinsführung “Mitgenommen”! An zu vielen Stellen hat sich Auf Schalke eine Selbstbedienungsmentalität langsam aber stetig in die Vereinsstrukturen eingeschlichen.

Zu viele Vereins Mitglieder, vor allem aus dem Nahbereich des Vereins, haben mittlerweile von diversen Ungereimtheiten mitbekommen.

Ein Vereinsvorstand der sich von Mitarbeitern des Bremer Wachdienstes den Garten machen lässt.

Ein Vereinsvorstand, der in den Räumen der Geschäftsstelle Abhöreinrichtungen einbauen lassen wollte (oder sogar einbauen lassen hat?).

Ein Fanchef, dessen Tochter als alleinige Gesellschafterin der SFCV Fanbetreuung GmbH agiert.  

Eine Fanorganisation die vorrangig durch die Familie des Fanchefs geführt wird.

Gremien des Vereins, wie z.B. der Wahlausschuss der mit Mitgliedern besetzt ist, deren Verbindung zu Vorstands Mitgliedern immer wieder Fragen aufkommen lässt.

Vereinsmitgliedern wird das verteilen von Infoflyern untersagt.

Mit Lügen und allen möglichen sonstigen Tricks wird gegen die eigenen Vereinsmitglieder agiert!

Klare Worte eines Vorstands dass es AufSchalke keine Demokratie gäbe!

Dazu die diversen Aussagen  zur finanziellen Situation des Vereins, die man jährlich wiederkehrend auf der Jahreshauptversammlung den Mitgliedern präsentiert. Aber eben auch die Art und Weise, wie der Verein sowohl mit kritischen Anträgen zu Jahreshauptversammlungen in der Vergangenheit umgegangen ist, als auch aktuell mit einzelnen Mitgliedern.

Und jetzt melden sich die Protagonisten des SFCV zu Wort, aber was wollen sie uns eigentlich mitteilen?

Zitat aus der Satzung des SFCV

㤠19 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

(6) Für Wahlen gilt Folgendes: 

Jeder Fan-Club, der Mitglied im SFCV ist, hat eine Stimme. Fördermitglieder sind nicht stimmberechtigt. Gewählt ist stets derjenige, der die meisten abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereint.“

Hier findet die Demokratie á la SFCV statt! Die SFCV Bezirksleiter bei ihrer Tagung am 27.08.2011 in der Fan-Kneipe ‚auf Schalke‘!

Jetzt melden sich 21 Bezirksleiter (nicht alle) des SFCV mit einen „Beitrag“ an die Fans zu Wort!

Die Hoffnung, es könnte ein Beitrag zur Einigung der gespaltenen Fanlandschaft werden, erledigt sich direkt beim lesen der ersten Zeilen! Schade „Integrieren“ statt „Ausgrenzen“ wäre ein Weg gewesen! Leider setzt man mit diesem Beitrag deutliche Signale in Richtung Spaltung! Einen anderen Sinn und Zweck habe ich nicht erkennen können!

Allerdings werden dort einige denkwürdige Formulierungen und Aussagen getroffen, deren Bedeutung ich hier etwas näher betrachten möchte.

Irgendwie verstehe ich diesen Text wohl falsch, oder?
Für mich ergeben sich aus den Formulierungen so einige Fragen!

1. „…die sich freiwillig dazu entschlossen haben, Fanbetreuer auf Schalke zu werden…“

Ich dachte immer die Bezirksleiter werden gewählt! Oder sind die „Wahlen“ bloß die Umsetzung einer schon getroffenen Entscheidung?!

2. „…dass alle unsere Entscheidungen…in den Gremien von uns eigenständig und demokratisch zum Wohle des FC SCHALKE 04 gefällt worden.“

Wie es scheint, herrscht in den Gremien des SFCV die Demokratie, die Herr Peters so gar nicht mag? Eine sehr merkwürdige Formulierung in Verbindung mit dem Wort Demokratie den Begriff  „eigenständig“ zu verwenden! Wenn ich das jetzt richtig verstehe machen die Demokratie also ganze 23 Leute aus?

3. „…keinen unangebrachten Druck aus populistischen Gründen auf den FC Schalke 04 ausüben.“

Andere Meinungen sind also ganz offensichtlich populistisch und damit unangebracht?
Wer hat darüber entschieden? Aus dem zuvor gesagten sind es jawohl 22 Mitglieder, die in den Gremien, hier herrscht ja Demokratie, dieses beschlossen und verkündet haben! Habe ich da etwas verpasst?

Mich hat der SFCV da wohl vergessen, mich hat keiner nach meiner Meinung gefragt!

4. „…Wir wollen zum Wohle unserer Mitglieder und des Vereins tätig sein…“

Es fehlt auch in dieser Formulierung nicht an Eindeutigkeit! Es geht also doch nur um die Mitglieder des SFCV und des „Vereins“ (=Vorstand des S04?), denn ansonsten hätte ich ja auch gefragt werden müssen, oder?!

5. „Der FC Schalke 04 steht zum SFCV. Er sieht uns… als legitimierte Fanvertretung auf Schalke.
Unsere Mitglieder glauben an uns und vertrauen auf unsere Entscheidungen und wir als Bezirksleiter stehen voll zu unserem
Vorstand und Aufsichtsrat.“

Eindeutiger kann man das Missverständnis gar nicht ausdrücken! Der S04 sieht den SFCV also
als Fanvertretung,
leider bestätigt die, von den 22 Bezirksleitern,  gemachte Aussage, dass der SFCV sich nur seinen Mitgliedern gegenüber als Vertretung versteht!
Besonders deutlich wird auch das Demokratie Verständnis an dieser Stelle:
Die SFCV-Mitglieder „Glauben und Vertrauen“!
Die Bezirksleiter entscheiden und das im Sinne des Vorstandes und Aufsichtsrates des SFCV!

Habe ich das jetzt richtig verstanden?

Der SFCV macht 2013 die Einzelmitgliedschaft unmöglich, um anschließend alle Fans zu vertreten!
Wie gesagt, deutlicher kann man sich selber gar nicht widersprechen!

6. „…Wir freuen uns über jeden Fan, jeden Fan-Club und jede Fanorganisation, die mit uns gemeinsam gehen möchten. Wer aber der Meinung ist, er müsse sein eigenes Ding machen und fühlt sich vom SFCV nicht mehr ausreichend vertreten, muss dies tun.“

„Kleine Gruppe“ groß Erich Theune ist als Bezirksleiter im Schalke-Fanclub-Verband für Südwestfalen und den Märkischen Kreis zuständig. Nur wenige Minuten nach einem ausführlichen Gespräch mit ihm meldete sich Theune noch einmal und bat darum, seine pro Magath-Stellungnahme zu streichen. Hintergrund sind die offiziellen Veröffentlichungen des Fanclub-Verbandes im Internet.

„Kleine Gruppe“ groß
Erich Theune ist als Bezirksleiter im Schalke-Fanclub-Verband für Südwestfalen und den Märkischen Kreis zuständig. Nur wenige Minuten nach einem ausführlichen Gespräch mit ihm meldete sich Theune noch einmal und bat darum, seine pro Magath-Stellungnahme in der WAZ zu streichen. Hintergrund sind die offiziellen Veröffentlichungen des Fanclub-Verbandes im Internet.

Hallo, liebe Bezirksleiter!

Ihr habt allen Einzelmitgliedern die Mitgliedschaft mit Beginn 2013 aufgrund eurer Satzungsänderung entzogen!

Ist das der Grund für eure Freude?
Das sind ja einige Meinungen weniger die man vertreten kann/muss/darf!

„Gemeinsam gehen“ bedeutet ja, wie ihr selber zuvor beschreibt, euren Beschlüssen zu folgen!
Sorry, an einer Entscheidung nicht mitwirken zu dürfen aber dieser zu folgen, bedeutet wohl eher nicht „Gemeinsam gehen“, sondern vielmehr kritiklos „hinterher laufen“ zu müssen!

Danke für diese eindeutigen Aussagen, besser hätte ich die fehlende Legitimation für einen Aufsichtsrat Posten beim FC Schalke 04 e.V. gar nicht formulieren können!

Da der SFCV eben nicht mehr die Fans und Mitglieder des FC Schalke 04 e.V. in seiner Gesamtheit vertritt, ist auch die automatische Entsendung eines SFCV-Mitglieds in den Aufsichtsrat des FC Schalke 04 e.V. hinfällig!

Auf der JHV 2013 muss also ein neuer „Fanvertreter“ zusätzlich durch die Mitglieder, in den Aufsichtsrat des S04 gewählt werden!

Danke für den abschließenden Appell,

„…er muss nur weiterhin seinen ehrlichen Weg gehen. Wir laden ALLE ein…“

In diesem Sinne freue ich mich auf die Wahl des neuen Fanvertreters und damit legitimen Nachfolger von R.Rojek, auf der JHV 2013!
Alles andere würde einem „ehrlichen Weg“, zu dem „ALLE“ eingeladen, sind widersprechen!

 

JHV 2013 FC Schalke 04 e.V. Kandidaten für den Aufsichtsrat?


So langsam steigt die Spannung! Kontroverse Themen gibt es ja genug. Wer ist der richtige Kandidat? Hier kann sich jeder schon einmal einen kleinen Vorgeschmack über die Stimmungslage machen. Nach der Stimmabgabe (jeder kann einmalig 2 Stimmen abgeben), erscheint ein Zwischenstand.

Ich habe das Recht, Schalke Fans als ekelerregende Dreckschleuder,  zu bezeichnen! In all den Foren bin ich dafür nur ömmelige 7 mal gesperrt worden.

Ich habe das Recht, Schalke Fans als ekelerregende Dreckschleuder, zu bezeichnen! In all den Foren bin ich dafür nur ömmelige 7 mal gesperrt worden.

Ich habe das Recht, zu sagen, dass ich Leute, die wegen eines Musicals oder Rabatt da auftauchen UND SONST NICHT KOMMEN WÜRDEN, vereinspolitisch nicht ernstnehmen kann.

Ich habe das Recht, zu sagen, dass ich Leute, die wegen eines Musicals oder Rabatt da auftauchen UND SONST NICHT KOMMEN WÜRDEN, vereinspolitisch nicht ernstnehmen kann.


Tönnies DerKotelett-Kaiser_Foto Ralf Meier

Toennies_Jagd31august--2011

Prozess gegen Clemens TönniesToennies_Jagd
Blondundblau_Die Schlümpfe in New York

Ein Kandidat für den Aufsichtsrat des FC Schalke 04?


Tstststs, manche hier sind offenbar unbeeindruckt von allen Frühlingsgefühlen...  Und Bayerntrikots taugen höchstens zur Abschreckung!

Tstststs, wie man sieht bin ich bestens geeignet! Diesen Wahlausschuss hab ich unheimlich beeindruckt!

Ein bisschen blond, ein bisschen blöd und ständig dieses Übergewicht!
Ein bisschen blond, ein bisschen blöd und ständig dieses Übergewicht!

FC Schalke 04 e.V. JHV 2013 elektronische Stimmabgabe?


Vertrauen ist schlecht, Kontrolle unmöglich!

Das elektronische Abstimmungsgerat IVS

Televotingsystem namens IVS. SPD und auch die deutschen Grünen verwenden ein Televotingsystem namens IVS – das Kürzel steht für »Interactive Voting System«

Televotingsystem namens IVS.
SPD und auch die deutschen Grünen verwenden ein Televotingsystem namens IVS – das Kürzel steht für »Interactive Voting System«

2009 zog das Bundesverfassungsgericht die »rechnergesteuerten Wahlgeräte« aus dem Verkehr – vorerst. Für Menschen ohne Computerkenntnisse sei die Stimmabgabe nicht nachvollziehbar, argumentierten die Roten Roben seinerzeit und erweckten so den Eindruck, als könnten Menschen mit Computerkenntnissen hinter das Gehäuse der Geräte schauen und beobachten, wie Daten, also Stromimpulse, an den korrekten Ort strömen (oder eben nicht…). Nur Geräte, bei denen die Stimmabgabe transparent sei, dürften zugelassen werden; als könnte es solche Wundermaschinen geben.

Bei ihrem Bundesparteitag im Dezember 2011 setzte die SPD erstmals auf E-Abstimmungen. Und zwar bei der Wahl des Vorstands und anderer Funktionäre, nicht aber bei Sachentscheidungen!

Wurden die Vorstandswahlen manipuliert?

Vielleicht lehnt eine Parteimehrheit Sigmar Gabriel ab, aber dank einer gefälschten E-Wahl wurde er im Amt des Bundesvorsitzenden bestätigt.

Zugestanden, das ist eher unwahrscheinlich. Aber auszuschließen ist es eben nicht. Es hätte manipuliert werden können. Wenige Wochen später wurde jedenfalls bekannt, dass der Berliner Landesverband der Piratenpartei ein Mitglied ausschließen wolle, das die Manipulation eines Wahlcomputers angestiftet haben soll. Manipuliert werden sollten – die Abstimmungen des SPD-Bundesparteitages.

Jeder Delegierte erhält dabei ein Abstimmungsgerät nebst einer Chipkarte, die nach dem Zufallsprinzip verteilt wird. Geheim ist sie also, die Abstimmung. Anhand der Karten-ID könne jeder Delegierte feststellen, ob seine Stimme richtig erfasst wurde.

Gewiss: Er oder sie kann.

Aber wenn > 215 „Wähler“ Anhand der Karten-ID die Stimmangabe tatsächlich überprüft, dann sind sie dahin, die Vorteile der schnellen Abstimmung mit sofortigem Ergebnis.

Manipulations Möglichkeiten ohne Ende:

  1. IVS‐ID ist eine Erweiterung des IVS®‐Sets. Durch die Verwendung von Chipkarten wird die Anonymität der Teilnehmer aufgehoben. Dadurch erhalten Sie eine Übersicht der Ergebnisse pro Teilnehmer. Außerdem kann für jeden Teilnehmer ein so genannter Score notiert und geführt werden.
  2. Durch die Verwendung von Beispielergebnissen wird der Eindruck vermittelt, dass über jede Frage bereits abgestimmt wurde. Bei jeder Antwort wird eine beliebige Anzahl Stimmen angezeigt. Mit Beispielergebnissen können Sie fast alles tun, was Sie auch mit echten Abstimmungsergebnissen tun können. Sie können Beispielergebnisse jedoch nicht exportieren oder drucken. Und vergessen Sie bitte Folgendes nicht: es handelt sich hier um absolut beliebige Beispielergebnisse.
    IVS Abstimmungsergebnisse manipulieren leicht gemacht. Wunschergebnisse einfach vorher dem Abstimmungs script hinzufügen, fertig!

    IVS Abstimmungsergebnisse manipulieren leicht gemacht. Wunschergebnisse einfach vorher dem Abstimmungs script hinzufügen, fertig!

    Beispielergebnisse importieren

    Um Ergebnisse im Script anzuzeigen, müssen diese importiert werden; dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um echte Ergebnisse oder Beispielergebnisse handelt. Zum Importieren von Ergebnissen wählen Sie im Menü Datei die Option Importieren aus.Daraufhin wird das Fenster für das Importieren von Sitzungen angezeigt. In diesem Fenster wird eine Liste mit allen Ergebnissen angezeigt, die zu diesem Script gehören. Da mit diesem Script noch nicht abgestimmt wurde, ist nur eine Sitzung verfügbar, nämlich die Sitzung mit den Beispielergebnissen.

    IVS Abstimmungsergebnisse manipulieren leicht gemacht. Wunschergebnisse einfach vorher dem Abstimmungs script hinzufügen, fertig!

    IVS Abstimmungsergebnisse manipulieren leicht gemacht. Wunschergebnisse einfach vorher dem Abstimmungs script hinzufügen, fertig!

  3. Antworten in Rangordnung berechnen Wenn Sie ein mehrfaches Abstimmen bei einer Frage zulassen, können die abgegebenen Antworten in der Rangordnung berechnet werden.
    Wenn Sie beispielsweise das dreimalige Abstimmen bei einer Frage zulassen, bekommt die zuerst abgegebene Antwort drei Stimmen, die zweite Antwort zwei Stimmen und die letzte Antwort eine Stimme. Wenn die Antworten nicht in der Rangordnung berechnet werden, erhält jede abgegebene Antwort eine Stimme.
    Letzte Antwort nicht bei Gesamtanzahl Mit dieser Option geben Sie an, dass die letzte Antwort auf diese Frage beim Bestimmen der Gesamtanzahl Stimmen nicht mitgezählt wird. Diese letzte Antwort zeigt immer die absolute Anzahl Stimmen an, während alle übrigen Antworten zusammen 100% der Stimmen darstellen. Diese Option ist in erster Linie bei Fragen praktisch, bei denen die Antworten Ja/Nein/Enthaltung möglich sind.
  4. Ausscheidungssystem Mit dieser Option geben Sie an, dass diese Frage einen Teil eines Ausscheidungssystems darstellt. Nur Teilnehmer, die noch „im Rennen“ sind, können diese Frage beantworten. Diese Option ist nur verfügbar, wenn auch die Option Identifiziert abstimmen aktiviert ist.
  5. Automatisch schließen nach so vielen empfangenen Stimmen Mit dieser Option können Sie die Abstimmung automatisch schließen lassen, nachdem eine bestimmte Anzahl Stimmen empfangen wurde.
  6. Score
    Score Wenn Sie mit einem insgesamt zu erzielenden Score arbeiten möchten, können Sie jeder Antwort einen bestimmten Score zuordnen. Bei allen Teilnehmern, die diese Antwort wählen, wird der mit dieser Antwort verknüpfte Score zum Gesamtscore hinzuaddiert.
    Als richtige Antwort anzeigen Mit dieser Option geben Sie an, dass Sie diese Antwort als eine richtige Antwort anzeigen möchten. Wenn Sie die richtige Antwort später anzeigen, werden die Balken der Antworten, die Sie als richtig markiert haben, grün angezeigt, während die Balken der Antworten, die Sie nicht als richtig markiert haben, rot angezeigt werden.
  7. Überprüfen Sie, ob sich in dem Gebäude in dem Ihre Veranstaltung stattfindet, noch ein zweites IVS Abstimmsystem befindet. Ist dies der Fall, dann stellen Sie bitte sicher das beide Geräte unterschiedliche Frequenz Kanäle benutzen.

IVS-Gemeinde Software

IVS-Gemeinde Software / IVS City Council. Diese Software ist speziell für die Unterstützung während der Abstimmung bei Gemeinden, Stadträten oder Parlamenten konzipiert worden. Früher wurde mit Handzeichen abgestimmt – jetzt mit Abstimmgeräten. Jeder Teilnehmer hat sein eigenes Abstimmgerät, welches mit seinem Namen verknüpft ist. Wenn ein Punkt der Tagesordnung oder über eine Änderung abgestimmt wird, gibt jeder Teilnehmer durch drücken auf „Dafür“, „Dagegen“ oder „Enthaltung“ seine Stimme mit seinem Abstimmgerät ab. Wenn die Abstimmung identifiziert durchgeführt wird, kann jeder Teilnehmer auf der Leinwand sehen, ob seine Stimme gezählt wurde. Wenn alle abgestimmt haben, schließt der Vorsitzende die Abstimmung und die Ergebnisse werden angezeigt.

Verwendung IVS Internet

Die kontrollierte Abstimmung
Diese Option bietet dem Kunden die Möglichkeit, eine Teilnehmerliste zu nutzen, die Login-Daten und Passwörter enthält. Erst nach Eingabe der richtigen Kombination von Benutzername und Passwort kann der Teilnehmer die Fragen beantworten.

Fazit:

Ein verbindlicher Einsatz von Televotingsystemen könne nur dann demokratischen Grundsätzen genügen, wenn auf die geheime, pseudonyme oder anonyme Stimmabgabe verzichtet wird. Anhand der Karten-ID müsste jeder „Wähler“ prüfen können, ob seine Stimme richtig erfasst wurde. Manipulationsmöglichkeiten wie beim Televotingsystem IVS dürfen nicht vorhanden sein!

IVS handbuch_pro_44

FC Köln_2011_IVS Infoblatt_Wahlsystem

Mitgliederversammlung 2012 des VfB Stuttgart 1893 e.V.

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