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AufSchalke und kein Ende…Wenn Günstlinge zu Aufklärern mutieren.


Um diesen Artikel im „Schake Unser“ geht es, hier werden völlig irrational zwei Fanclubs, die jahrelang das schmutzige Treiben des SFCVs mitgemacht haben, glorifiziert!

image Was hat dich bloß so ruiniert?

 

Ausgerechnet diese beiden Fanclubs als “Aufklärer” darzustellen, das hat schon etwas von Comedy! Hier sind Leute am Werk, die sich vor allem mit fremden Federn schmücken und noch nicht einmal den Anstand besitzen die Urheber für ihre Erkenntnisse zu benennen!

Was soll uns das denn sagen? Wir kritisieren, decken auf ….
solange es uns nützt? Wo bleiben denn die groß angekündigten weiteren öffentlichen Vorwürfe? Hinweise, wie “…da wurden wir falsch zitiert…”, zeugen eher von unangebrachtem taktieren, als von echtem Aufklärungswillen.
Wo bleibt zum Beispiel eine Erklärung, mit welchen Informationen, Beweisen man die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft unterstützt, oder hat man da etwa nichts geliefert? Will man etwa das eigene vermeintliche Wissen, die sogenannten Beweise vor allem zum eigenen Vorteil nutzen? Haben die Entlassungsgerüchte um Horst Held nicht auch mit dieser Causa zu tun? Hat sich HH, wie zuvor Felix Magath geweigert bei diesem Vertuschungsspiel mitzumachen?
Wie auch immer die Rolle die diese beiden Fanclubs spielen lässt nichts Gutes vermuten…

Fakt ist und bleibt vor allem eins, einen Fanclubverband braucht niemand! Ohne Fanclubverband wird es diese Mauscheleien nicht geben, ganz egal, wer sich gerade die Königskrone gönnen möchte!
Null Verständnis habe ich auch für die Zurückhaltung mit den Aussagen in Richtung Peter Peters. Es gibt unzählige ehemalige Mitarbeiter der Geschäftsstelle, die im Detail über diverse Machenschaften des Herrn P. reden können! Aber scheinbar läuft das alles nach der Methode, mal sehen, was bei diesem Theaterstück für “mich” übrig bleibt! Wie sonst kann es sein, das Hunderte Schalker im unmittelbaren Umfeld diese Dinge alle nicht mitbekommen, während unsereiner quasi vom Sofa aus dann offensichtlich mehr weiß, als alle die sich jetzt als ehrenwerte Ritter präsentieren, aber jahrzehntelang selber Teil des Systems waren! Man könnte sich z.B. auch einmal Fragen, woher kamen diese Karten ganz genau? Waren sie überhaupt als verkaufte Karten beim FC Schalke erfasst, oder entstammten die Karten dem “PP-Sonderkommando”: Sonderkartendruck?
Sollten diese Karten tatsächlich aus dieser “Parallelkarten-Software” stammen, dann gibt es diese Rojek/SFCV Fanbetreuung GmbH Schulden gar nicht! Wie sagt man doch so schön die Besten Günstlingsgeschenke sind die, die Herrn PP nichts kosten, denn genauso tickt diese feine Zecke…
Heiße Kartoffeln muss man auch heiß essen und nicht warten bis sie nur noch zum Kartoffelsalat genügen.
Und nur mal so ganz nebenbei, wo waren denn die aufklärenden Berichte dieser beiden Fanclubs? Offensichtlich haben doch viele lange ganz einfach den Mund gehalten und weitergemacht!
So noch ein kurzes Statement zum Thema “Mobbing” und guter Schalker, schlechter Schalker….
Wer anderen Schalkern unter Verwendung eines gefakten Facebook-Accounts mit Anwälten droht, sorry der sollte sich vor allem mal über die eigene Verhaltensweise Gedanken machen.
Allerdings eins ist damit wohl klar, zu den besseren Schalkern können sich solche Gestalten wohl eher nicht zählen!

 

Breaking News!

Strutz bestätigt
Heidel hat ein Angebot

Soll Horst Heldt auf Schalke wegen der aktuellen Affäre um den Schalke Vorstand Peter Peters sowie den Aufsichtsratsmitgliedern Tönnies und Buchta entsorgt werden?
Wie man hört, soll HH seine Unterschrift zu einer Schweige-Verpflichtungserklärung abgelehnt haben…
Wie hat sich Alexander Jobst zu dieser Thematik verhalten?
Die Märchenstunden AufSchalke gehen wohl wie gewohnt weiter…

Schalke 04: Christian Heidel als Nachfolger von Horst Heldt im Gespräch


Schalke 04: Christian Heidel als Nachfolger von Horst Heldt im

Sport1.de-vor 10 Stunden

Manager Christian Heidel vom 1. FSV Mainz 05 soll in der kommenden Saison angeblich Sportvorstand Horst Heldt bei Schalke 04 ersetzen.

Schalkes Manager-Hammer | So reagiert Heldt auf die Heidel
BILD-vor 20 Stunden

Horst Heldt von Schalke 04: Von Gerüchten und Loyalität
Goal.com-vor 3 Stunden

Manager von FC Schalke 04 Spekulationen um Horst Heldt und
Ausführlich-N24-vor 5 Stunden

Manager-Diskussion auf Schalke – Heldt: „Austausch mit Heidel
Empfohlen-Sky Sport Austria-vor 4 Stunden

Mainz 05: Königsblaue Gerüchte um Heidel
Ausführlich-FAZ – Frankfurter Allgemeine Zeitung-vor 20 Stunden

Woher kommt das ganze Geld im Profifußball? Ein ganz kleiner Einblick


Wie das Geld in den Profifußball fließt woher es kommt. Medien Konzerne mischen fleißig mit.

Über die Online-Eintrittskartenbörse Viagogo können sowohl Privatleute wie Veranstalter Tickets handeln. Nun hat die Plattform zwei prominente Kapitalgeber bekommen: Das Tennistraumpaar Steffi Graf und Andre Agassi, die bislang noch nicht als Internetinvestoren in Erscheinung getreten sind. Über ihre beiden Investmentfirmen Agassi Enterprises und Graf Ventures stellen sie der Onlineplattform eine siebenstellige Summe zur Verfügung. „Ich bin von Viagogos erfahrenem Teammanagement sehr beeindruckt und freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagte Agassi. Zu weiteren Investoren der Börse zählen LVMH-Chef Bernard Arnault, der Investmentbanker Jacob Rothschild sowie der Münchner Sportrechtehändler Herbert Kloiber. 15 Millionen Dollar erhält das Unternehmen, davon eine siebenstellige Summe von Agassi Enterprises und Stefanie Graf Ventures – den Investment-Vehikeln von Tennis-Traumpaar Stefanie „Steffi“ Graf und Andre Agassi. Bisher fielen die Agassi-Grafs nicht als Internet-Investoren auf. Agassi Enterprises tummelt sich vor allem im Gastronomiebereich und der Wohltätigkeit. Über Graf Ventures ist bisher nichts bekannt. Im vergangenen Jahr wurden über den Dienst in Deutschland Eintrittskarten im zweistelligen Millionenwert gehandelt. Dabei fungiert die Plattform als Mittelsmann, der Betrug verhindern soll. Gründer und Chief Executive Officer (CEO) der Firma ist Eric Baker, der 2007 sein Eintrittskartenunternehmen Stubhub für 307 Millionen Dollar an Ebay verkaufte. Schon jetzt kann sich Viagogo mit bekannten Namen schmücken. So sind bereits der frühere deutsche Sportrechtehändler Herbert Kloiber, Investmentbanker Jacob Rothschild und Bernard Arnault beteiligt, der Chef des Luxuskonzerns LVMH (siehe oben).

Kloiber ist seit Dezember 2005 Viagogo-Gesellschafter. „Die Idee läuft einfach gut. Deshalb habe ich auch alle drei Finanzierungsrunden mitgemacht.“ Kloiber, der bislang Gespür für Investitionen bewies, hat Viagogo auch bei der Kooperation mit dem Fußballklub Bayern München geholfen. Die Höhe seiner Beteiligung an Viagogo wollte Kloiber auf Anfrage nicht nennen. Die deutsche Medienunternehmerin und –managerin Christiane zu Salm investiert im Rahmen des in der vergangenen Woche angekündigten Series C Funding in das Online-Unternehmen. Damit reiht sie sich in die Gruppe bekannter deutscher viagogo-Investoren wie Aufsichtsratsmitglied Dr. Herbert Kloiber und die Brüder Marc und Oliver Samwer (European Founders Fund) ein. In der jüngst abgeschlossenen Finanzierungsrunde sicherte sich viagogo weitere rund 30 Millionen USDollar. Zudem gab das zurzeit schwerpunktmäßig in Großbritannien und Deutschland tätige Unternehmen vergangene Woche seinen Einstieg in den US-Markt bekannt. Christiane zu Salm zu Ihren Engagement bei viagogo: „Meine langjährige Erfahrung im Bereich Digitaler Medien erlaubt es mir, das Potential innovativer Produkte schnell erkennen zu können. Der Service von viagogo wird das Konsumentenverhalten bezüglich des Kaufs und Verkaufs von Konzert- und Sportveranstaltungstickets revolutionieren. Ich freue mich, Teil dieser Investorengruppe zu sein und viagogo dabei unterstützen zu können, weiterhin den Markt für den Weiterverkauf von Tickets in Deutschland -und in ganz Europa- anzuführen.“ Als Senior Advisor ist sie des Weiteren bei JPMorgan mit den Bereichen M&A und Investment Banking betraut.

imageHerbert Kloiber

Das Cinemaxx-Kino Dammtor in Hamburg: Der britische Kinobetreiber Vue Entertainment will die deutsche Kette für 174 Millionen Euro übernehmen. (Foto: dpa)

Der Übernahmekandidat: Cinemaxx, eine von Deutschlands bekanntesten Kinoketten. Den Aktionären des Hamburger Unternehmens liegt seit Dienstag ein Übernahmeangebot im Wert von 174 Millionen Euro vor. Je Aktie werden 6,45 Euro geboten – der Kaufpreis liegt damit rund 50 Prozent über dem aktuellen Aktienkurs. Die Anleger reagierten prompt: An der Börse stieg das Papier zeitweise kräftig um mehr als 40 Prozent auf über 6,30 Euro. Hauptaktionär Herbert Kloiber hat bereits zugegriffen und verkauft seinen knapp 85-prozentigen Anteil. Der Münchener Film- und Fernsehunternehmer hat sich mit den Briten laut Pressemitteilung bereits geeinigt, so dass der Übernahme praktisch nichts mehr im Weg steht. Auch der Cinemaxx-Vorstand unterstützt das Angebot. „Wir sind sehr zuversichtlich, mit Vue eine gute Perspektive zu haben“, sagte ein Unternehmenssprecher. Der Übernahme müssen nun noch die Kartellbehörden zustimmen. Er besitzt fast 100% der TMG Gruppe, dazu gehören unter anderem die Fernsehsender ATV,  ATV 2RTL IITELE 5.

Beteiligungen von Kloiber, Dr. Herbert G.Stand Juli 2010
Beteiligungen von Kloiber, Dr. Herbert G.Stand Juli 2010

An der RTL2 Fernseh-GmbH & Co. Produktionsgesellschaft ist alles was Rang und Namen, in der deutschen Medienlandschaft hat, beteiligt.

Viagogo_Kloiber_Herbert_RTL2_Beteiligungen
Die deutschen Mediengiganten Mohn 33,9%, Bauer 31,5%, Burda 1,1%, Kloiber, Dr. Herbert G. 31,5% sind die Anteilseigner.

Christiane zu Salm sitzt außerdem seit 2007 im Verwaltungsrat der Ringier AG, das größte Schweitzer Medienunternehmen. Die Ringier AG befindet sich seit Generationen im Familienbesitz befindet. Renier ist unter anderem zu 50% an dem Schweitzer Eventim Ableger Ticketcorner beteilgt. Darüber hinaus hält Ringier auch eine 50% Beteiligung am Joint Venture mit Infront Sports & Media, InfrontRingier Sports & Entertainment. Interessant auch die enge Verbindung zum Axel Springer Verlag.

Sendergruppierungen

Im bundesweiten Fernsehen haben sich frühzeitig Sendergruppierungen herausgebildet. Dabei bilden mehrere Veranstalter, die im Einflussbereich eines Unternehmens, einer Unternehmensgruppe oder eines Konzerns stehen, eine Veranstaltergruppe. Die Gruppierungen sind als Einfluss-Sphären zu verstehen und müssen keine Konzerne im aktienrechtlichen Sinne darstellen. Aufgeführt sind auch internationale Sendergruppierungen, die an Veranstaltern von Programmen im bundesweiten privaten Fernsehen beteiligt sind.

TeleMünchen

TeleMünchen

Walt Disney

Walt Disney

Time Warner

Time Warner

 

Viacom

Viacom

FC Bayern München AG

Adresse: Säbener Straße 51 – 57
München 81547

Medienangebote der FC Bayern München AG

Inhaber- und Beteiligungsverhältnisse der FC Bayern München AG

Das Kirch Imperium

Constantin Medien schneidet 2012 besser ab als erwartetConstantin Medien schneidet 2012 besser ab als erwartetDen vorläufigen Zahlen zufolge wuchs auch der Umsatz der Sport1-Mutter deutlicher als vorhergesagt um fast 12 Prozent auf 520,5 Millionen Euro. Die komplette Bilanz stellt Constantin kommende Woche vor. Großaktionär war bis zu seinem Tod der Medienunternehmer Leo Kirch. Sein Anteil wird nun von der Familie und seinem langjährigen Geschäftspartner Dieter Hahn über die Gesellschaft KF 15 gehalten.
Die Kirch-Firma KF 15 und die Sportrechtetochter Sirius
Im Pokerspiel um die Medienrechte der Fußball-Bundesliga gibt es eine überraschende Wendung. Die Kirch-Firma KF 15 und deren Sportrechtetochter Sirius verzichten auf ein Angebot für die Fernseh- und Internetrechte und geben die Pläne eines unabhängigen Bundesligasenders auf. „Im derzeitigen Markt bei den Kabelnetz- und Telekommunikationsunternehmen gibt es keine ausreichende Zahlungsbereitschaft für einen unabhängigen Bundesligakanal, wie wir ihn bereits 2007 gemeinsam mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) geplant hatten. Deshalb haben wir uns gegen ein Angebot für die Medienrechte der Fußball-Bundesliga  entschieden“, sagte Dieter Hahn, Geschäftsführender Gesellschafter der KF 15, 

„In der heutigen äußerst intensiven Wettbewerbssituation wollen sich Kabelnetzbetreiber und Telekommunikationsunternehmen nicht auf eine nicht-exklusive Nutzung eines Bundesligakanals einlassen. Dafür ist der Wettbewerb zu hart geworden. Wenn wir eine ausreichende Zahlungsbereitschaft bei den Unternehmen in unseren Gesprächen gesehen hätte, hätten wir bei der DFL ein Angebot abgegeben.“
In Kreisen der Kabelkonzerne wird die Darstellung Hahns unterstützt. „Wir wollen uns nicht einen Bundesliga-Sender mit der Telekom teilen“, hieß es in Unternehmenskreise. Die Kabelbranche bevorzuge exklusive Rechte wie sie bei der laufenden Ausschreibung vorgesehen seien.
Die Entscheidung auf das Pokerspiel um die Medienrechte und damit auf einen unabhängigen Bundesligasender zu verzichten, hat weitreichende Folgen. KF 15 und Sirius wollen nun den Sportrechtehandel als Geschäftsfeld aufgeben. „Die KF 15 und damit auch Sirius verfolgen keine eigenständige Sportrechtestrategie mehr. Wir ziehen uns aus dem Sportrechtehandel außerhalb der Constantin Medien zurück“, sagte Hahn. Die KF 15 hält 18,65 Prozent der Aktien an Constantin Medien. Hahn, bis zum Ende der Kirch-Gruppe vor zehn Jahren der wichtigste Manager des Medienkonzerns, besitzt persönlich noch ein Aktienpaket von drei Prozent.
Künftig will sich KF 15 nur noch um ihre börsennotierte Tochter Constantin Medien kümmern. „Wir haben seit langem eine alternative Option aufgebaut. In Zukunft wollen wir uns voll auf unsere Beteiligung Constantin Medien konzentrieren“, sagte Hahn. Die in Ismaning bei München ansässige Firma, die vom Schweizer Medienunternehmer Bernhard Burgener geleitet wird, ist sowohl im Film- als auch im Sportgeschäft aktiv. Zu ihr gehört der Filmproduzent Constantin Film und der Sportsender Sport 1 sowie die Sportrechteagentur Team, welche die Champions League und den UEFA-Cup vermarktet. „Die Constantin Medien hat ein sehr großes Sportgeschäft, und wir sehen viele Möglichkeiten, dies weiter zu stärken.“ Als Partner von DFL, Sky und Telekom sei die Gesellschaft, unabhängig vom Ausgang der Bundesligaauktion, ideal positioniert.
Das Ende von Sirius und der Ausstieg aus dem Sportrechtehandel ist für die Deutsche Fußball Liga (DFL) bitter. Denn die Organisation der 36 Profiklubs, welche die Medienrechte vergibt, braucht möglichst viele Bewerber, um die Preise kräftig nach oben zu treiben. Mit dem Ausstieg der Kirch-Firma fällt nun ein mutiger, risikobewusster Spieler aus. Hinzu kommt womöglich ein Verbreitungsproblem. „Ich kann mir nicht mehr vorstellen, dass es eine gemeinsame Auswertung der Medienrechte durch Telekom, Kabel Deutschland und Unitymedia ab der Saison 2013/14 geben wird. Dadurch droht die Reichweite zu sinken“, prognostiziert Hahn. An einen weiteren Preisanstieg für die Medienrechte glaubt er aber fest: „Premium-Inhalte wie die Bundesliga und die Champions League haben nie ein Preisproblem. Daran wird sich auf in Zukunft nichts verändern.“

Sky Telekom „Bieter Schaukampf“ 

Die Deutsche Telekom will dem Bezahlsender Sky einen Teil seiner wichtigen Bundesliga-Rechte abluchsen. Die heißbegehrten Fernsehlizenzen an Deutschlands Topliga werden 2012 wieder versteigert. Die Telekom werde prüfen, die Rechte für die Übertragung der Fußball-Bundesliga über Satelliten zu erwerben, sagte Telekom-Deutschland-Vorstand Niek Jan van Damme.

Jeden Preis wolle er jedoch nicht zahlen. Das Ganze müsse sich rechnen, schränkte er ein. Bislang können die 115.000 Kunden, die das Telekom-Fernsehen über Satellit erhalten, keine Bundesliga-Live-Spiele sehen – die Telekom hat die Lizenzen dafür nicht.

Das ist eine Kampfansage an den Bezahlsender Sky, der die PayTV-Rechte bislang hält und dafür pro Saison eine Viertelmilliarde Euro an den Ligaverband DFL überweist. Der vormals als Premiere bekannte Konzern zählt rund 2,9 Millionen Abonnenten, viele nur wegen der Bundesliga-Live-Spiele.

Jeder zweite Kunde empfängt die Sky-Programme über Satellit. Börsianer reagierten verunsichert: Die im Nebenwerteindex MDax gelisteten Sky-Anteilsscheine fielen um zwei Prozent. Vor einer Woche hatte der Ligaverband DFL angekündigt, bald die Fernsehrechte für drei Spielzeiten ab 2013/14 versteigern zu wollen.

Bei der Telekom hat das eigene TV-Angebot angesichts stetig sinkender Umsätze im klassischen Telefongeschäft höchste Priorität. Eigentlich dient das TV-Angebot der Bonner namens „Entertain“ vor allem dazu, die Bundesbürger von den Vorteilen superschneller Internet-Anschlüsse zu überzeugen. Insbesondere Fernsehsendungen in hoher Bildqualität (HD) benötigen flinke Daten-Übertragungen. Ihr Datennetz hat die Telekom deshalb in den vergangenen Jahren für viel Geld auf den VDSL-Standard aufgerüstet, das bis zu 50 Mbit/s schnell ist – gebaut wurde vor allem in Ballungszentren.

Fernsehfans auf dem platten Land schauten allerdings in die Röhre – die Internet-Verbindungen dort sind schlicht zu langsam. Seit Herbst ist Entertain deshalb auch über Satellit zu empfangen. Der Kniff des neuen Satelliten-Angebots: Die TV-Bilder kommen vom Himmel – für die restlichen Daten wie etwa elektronische Programmführer, die Online abgerufen werden müssen, reicht auch ein langsamer Internet-Anschluss. Der Kundenansturm hält sich allerdings in Grenzen. Ende September hatte die Telekom knapp 1,4 Millionen zahlende Entertain-Zuschauer. Davon haben lediglich 150.000 „Liga total“, das Bundesliga-Paket der Telekom, zusätzlich abonniert.

ProSiebenSat.1 Media AG
Adresse: Medienallee 7
Unterföhring 85774

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Ticketschwarzmarkt: Insider Infos zu Eventim, VVK als Quelle der Schwarzmarktkarten?


So lautete bereits am 13.01.2012 meine Frage an den SFCV:

Beitrag SFCV Fanbetreung GmbH-CTS Eventim AG? SFCV e.V.
Seit wann ist die SFCV Fanbetreung GmbH eine Vorverkaufsstelle der CTS Eventim AG?
Ist der SFCV e.V. alleiniger Gesellschafter der GmbH bzw. wer sind die Gesellschafter?

Jeder der eine normale CTS VVK Stelle ist, besitzt auch CTS Ticket-Vordrucke. Also kein Problem diese zu bedrucken oder zu kopieren?

Welche Möglichkeiten es dabei gibt berichtet ein ehemaliger Eventim Mitarbeiter sowie eine ehem. Mitarbeiterin einer Vorverkaufsstelle (VVK).
Hier ein Vorgeschmack aus dem Gespräch mit der ehemaligen Mitarbeiterin der VVK:

(Die Namen und Firmen wurden hier anonymisiert, sind aber bekannt!)

  • „schreib doch einfach nur mal…..das Du mit jemanden in Kontakt bist…..und Internes über die Ticketin Vergabe und dem DRUCK ( auch Parkstadion) bist……..wie weit dort “ vom Geschäftsfüher“ betrogen wurde!!!! So in der Art,…was meinste wie viele Fans sich da betrogen vorkommen“
  • „mann Jörg, ich habe die Karten entworfen………und gedruckt……ich konnte alles drucken was ich wollte…..die Firma ABC ( W. B. ) hat im PC zwei Stadien hinterlegt…eine offiziell für die D.B Abrechnung und eine zum spielen (Sonderdruck)“
  • „….Das war doch der Grund meiner Kündigung…XY sollte mir unterschreiben das er noch ein paar Hundert Eintrittskarten haben wollte ( Sonderdruck)…….! Der Wachdienst FB kam nämlich nach einem Spiel zu mir und fragte ob ich einen Fehler gemacht hätte……RTW in der Nordkurve…….überfüllt die Blöcke….ich erzählte ihm das und F sagte zu mir…ICH stehe wenn dort was passiert mit einem Bein im Knast und nicht XY….also sollte mir XY das bei seiner nächsten Forderung an Karten unterschreiben, das tat er nicht und ich konnte das von meinem Gewissen her nicht mehr machen…also habe ich gekündigt…XY hat die Karten immer mit nach oben genommen und wohl verteilt oder verkauft…               d….g und v.. h….n n…k und r…k wurden immer bestens mit karten versorgt“

„…Inzwischen sind die Ermittlungen konkreter: „In ihrem Zentrum stehen Willi B., der damalige Leiter der Abteilung Ticketing vom DFB, sowie Klaus-Peter Schulenberg, der Vorstandsvorsitzende von CTS Eventim“, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Willi B. ist mittlerweile nicht mehr für den DFB tätigt. CTS Eventim aber war wieder DFB-Partner bei der Frauen-WM. Eventim ist einer der Ticketvermarkter Europas und Betreiber der Berliner Waldbühne und sowie des Tempodroms.

Die Aufgabe der Staatsanwaltschaft ist jetzt, herauszufinden, ob und wie Tickets aus Sponsorenkontigenten mit erheblichem Preisaufschlag auf den Schwarzmarkt gelangt sein könnten und wer dort mit ihnen gehandelt haben könnte…“

Quelle: Berliner Morgenpost

Das Schulenberg Imperium

Das Schulenberg Imperium

Ergänzend zur obigen Meldung muss man wissen, dass dieser Willi B. den FC Schalke schon zu Parkstadion Zeiten mit der „Sonderdruckfähigen“ Ticket-Software ausgestattet hat! Selbstredend wurde die Arena dann sozusagen das Pilotprojekt für die WM 2006. Gute Beziehungen gab es auch zwischen Willi Behr und dem in 2006 Verantwortlichen für den Geschäftsbereich des FC Schalke 04, „Ticket & Secure“, Volker Fürderer:

7. Xplor Konferenz und Ausstellung 23.06.2005:

„Einen eleganten Bogen spannte der Kongress von technologischen Themen zu gesellschaftlichen und sportlichen Ereignissen. So nahm man die Einsatzmöglichkeiten der RFID-Technologie zum Anlass für einen Ausblick auf die Fußball-WM und das Vereinsmanagement. Willi Behr (OK WM 2006) referierte über das „Ticketing bei der Fußball-WM 2006“, Volker Fuerderer (Ticket + Secure GmbH) nahm sich des Themas „Schalke 04: Tradition, Emotion und Hightech“ an…“

Von links: Stephan Rehm, Willi Behr, Alfred Vianden, Jana Neumann, Ingrid Wüst, Meinolf Sprink, Andreas Höffken, Ulrich Wolter, Hans Becker

Von links: Stephan Rehm, Willi Behr,
Alfred Vianden, Jana Neumann,
Ingrid Wüst, Meinolf Sprink,
Andreas Höffken, Ulrich Wolter,
Hans Becker

Beste Kontakte und gute Geschäfte trotz staatsanwaltlicher Ermittlungen: Willi Behr ist Mitglied des OK’s der Frauen WM!

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Demokratie sollte immer die Grundlage sein, auch wenn einem andere Meinungen nicht passen!


Rückblick: Juni 2012

Der von mir eingereichte Antrag wurde auf der Jahreshauptversammlung (JHV) des FC Schalke 04, am 03.06.2012 schlicht und ergreifend unter den Tisch fallen gelassen. Dazu hier mein Kommentar:

Das dieser Vorgang niemanden zu denken gibt, zeigt was bei uns Verein wirklich los ist!
Jeder aufrechte Demokrat kann einen solchen Vorgang eigentlich nicht gutheißen, egal ob es dabei um Anträge geht die einem mißfallen oder um Anträge die man unterstützen würde, …hier geht es schlicht und ergreifend um demokratische Grundsätze.

Ignoriert man die demokratischen Rechtsprinzipien, so öffnet man Türen für Extremisten gleich welcher Coleur. Eine demokratische Hülle, die nur äußerlich den kritischen Blicken standhält kann leicht von gefährlichen gesellschaftlichen Gruppen mißbraucht weren.
Wahlen sind dazu da demokratische Entscheidungen herbeizuführen, dabei gibt es immer Gewinner und Verlierer. Allerdings müssen auch die Gewinner immer ein Interesse daran haben, eben die Rechtmäßigkeit dieser Entscheidung zu gewährleisten.
Nicht umsonst sind, insbesondere im politischen Alltag, deshalb auch Meinungskoalitionen und Kompromisse an der Tagesordnung. Sind aber diese Grundsätze in Frage gestellt, zeigt sich sehr schnell, die Gleichgültigkeit gegenüber der Meinungsoposition.
Genau dann ergeben sich Möglichkeiten unbeliebte Positionen zu ignorieren, denn die Gefährdung der eigenen Macht ist eben nicht mehr gegeben.
Der basisdemokratische Aufschrei findet nicht statt. Die Frage der Legitimation entfällt.

Am Ende braucht es keine Entscheidungsfindung durch Wahlen, sondern es reicht den Machhabern Opposition schlicht und ergreifend zu verhindern. Die Wahl der Mittel spielt dabei keine Rolle.

Ein Bild, das mir dazu einfällt, sind die Kommentare aus der Tagesschau der 70er Jahre, wenn man die Wahlergebnisse z.B. der DDR verkündete.

Für uns Westdeutsche war es immer ein klares Indiz für fehlende Demokratie, wenn der Kommentator von Ergebnissen wie 98% berichtete.
Leider erinnern mich gerade die hier mehrheitlich vertretenen „Gewinner“ an genau diese Bilder. Schade, denn es geht wie gesagt um ein Demokratieverständnis, dass sich hier sehr deutlich zeigt, dass eigentlich dieses Wort nicht mehr verdient.

Hähme und unsachliche Diskussionsformen kennzeichnen keine wirklichen Sieger!

Geschützt: FC Schalke 04: Neues von Ährwin Snowden zum KartenversandVerband


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FC Schalke 04: Patrick Arnold ist raus! Veränderungen im Bereich Fanbetreuung


Mit offenen Karten

Schalke macht die bestbezahlten, selbsternannten Fanleader zu Angestellten des Vereins FC Schalke 04! Nachdem bereits Frank Arndt, als Aufsicht für Patrick Arnold bei der Fanabteilung angestellt wurde, kommt jetzt sein langjähriger Atlatus Thomas Kirschner in den Genuss eines bezahlten FanDaseins. Damit leistet sich der Verein schon jetzt die teuerste Fanbetreuung der Bundesliga! Das altbekannte Trio ist aber noch nicht ganz komplett, denn mit Olivier Kruschinski fehlt ja noch einer der „FAN SCHATTENMÄNNER„, doch wie zu hören ist, ist die nächste Personalentscheidung bereits angekündigt.

Veränderungen im Bereich Fanbetreuung

Der FC Schalke 04 baut seine Sparte Fanbetreuung um und aus. Dazu werden die Königsblauen weiter in Personal investieren.

Die Abteilung Fanbetreuung wird wie folgt umgebaut: Patrick Arnold scheidet auf eigenen Wunsch als Fanbeauftragter des Clubs aus. Der ehemalige Leiter des Schalker Fanprojekts hatte diese Funktion seit 2010 inne. Für seine geleistete Arbeit bedankt sich der FC Schalke 04 ganz herzlich bei Patrick Arnold und wünscht ihm alles Gute für seine weitere Zukunft.Sein Nachfolger als Fanbeauftragter wird Thomas Kirschner. Zudem wird eine weitere neue Stelle eines hauptamtlichen Fanbeauftragten für die kommende Saison geschaffen.schalke04.de

Der potentielle Retter bietet – alles was das Schalker Herz begehrt:

– komplette Kommerzialisierung aller vermarktbaren Themen
– beste Pressearbeit (zur Verschleierung der Realitäten und Steuerung der Informationspolitik)
– beste Zwangs-Vernetzung
– Wohnsitz in GE
– Dauerkarte und Presseausweis

Frank Arndt

(Ein konstruktives Misstrauensvotum – ziemlich „spontan“ auf der bewußt emotional geführten Versammlung zum Höhepunkt gebracht – machte dies zum notwendigen Ergebnis…. )

Die Abwahl der verbliebenen 2 RestVorstände des SFCV e.V. – seines Zeichens derzeit satzungsgemäß offizieller Vertreter der Fanclubs bei S04 e.V. – ist somit „offiziell“ – der SFCV letztendlich inhaltlich tot!

(nicht erwähnt werden während der Informationsveranstaltung durch die Protagonisten die, bereits einvernehmlich ausgehandelte – aber wegen der „politischen Grosswetterlage“ noch nicht veröffentlichte – eigene Übernahme beim S04 e.V., die neben dem hauptamtlichen Fanvertreter Patrick noch zwei andere Personen benötigen…)

Liebesbrief an den SFCV

6. Februar 2014 | Autor 

Lieber kritischer Kartenversandverband,

ich war ja immer schon ein großer Bewunderer deines segensreichen Wirkens für uns Schalkefans. Schon toll, wie selbst für Knallerspiele noch Karten aus dem Hut gezaubert werden konnten, wenn man König Rolf I nur ein wenig huldigte. Die dagegen gestänkert haben, haben eben nicht verstanden, wie man mit dem Ego eines Monarchen standesgemäß umzugehen hat.

Nun sind mir in letzter Zeit ein paar Dinge zu Ohren gekommen, die mich ein wenig ratlos machen. Stimmt es, was die Spatzen in Gelsenkirchen von den Dächern pfeifen? Alle erst im letzten Jahr mit der ach so tollen klaren Trennung vom Hauptverein gewechselten Mitglieder sind still und leise wieder bei euch? Ihr könnt sie aber leider mangels eigener Einnahmen außer den Mitgliedsbeiträgen nur bezahlen, wenn ihr einen sechsstelligen Zuschuss vom Hauptverein bekommt? Ich bin überzeugt, dass dies nur ein böses Gerücht Eurer Neider sein kann, denn ihr sagt doch, ihr seid ganz doll unabhängig und kritisch.

Auch, dass eure Vorstandsmitglieder bis hin zu den Ehrenamtlichen gut vierstellige Aufwandsentschädigungen bekommen, ist bestimmt nur eine Latrinenparole. Ihr betont schließlich immer, wie toll das Ehrenamt ist und wie viel uneigennütziges Herzblut darin steckt. Die Infantin und ihr angeheirateter Prinz geben schließlich sogar der herabgewirtschafteten Fanbetreuungs GmbH ihre eigenen guten Namen.

Einen voll schlauen Satzungsänderungsantrag hat euer Otto vom Lotto auch noch erstellt. Das ganze Jungvolk bildet sich eh viel zu viel ein, überall mitreden zu können. Um abzusichern, dass ganz bestimmt keine revolutionären Ideen in den Wahlausschuss kommen, hättet ihr lieber direkt 20 Jahre am Verein und König Rolfs Hof festschreiben sollen. Und mindestens 3 Ehrenratsmitglieder gegen dieses aufmüpfige Pack stellen sollen. Aber (ich weiß, es ist ketzerisch) könnte es sein, dass euch bei der Begründung ein klitzekleiner Fehler unterlaufen ist? Wieso reklamiert ihr immer noch, die Belange von 75.000 Fans zu vertreten, die ihr mit der Zustimmung und Verteidigung des viagogodeals verraten und verkauft habt…?

Ach, jetzt habe ich es, ihr habt euren kleinen Sündenfall erkannt und wollt es jetzt besser machen? Oder wisst ihr in eurer großen Weisheit viel besser als wir kleinen Dummerchen, was gut für uns ist? Oh, richtig, wir können ja nicht über alles basisdemokratisch abstimmen lassen. Genau, fott mit der doofen Demokratie. Gut, dass ihr den ganzen Stänkerern auf eurer facebook-Seite mal zeigt, wo der Hammer hängt. Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder dahergelaufene Hinz und Kunz seine Kritik an der brillanten, noch nie dagewesen Choreo mit den roten Karten frei äußern könnte…? So viele Abtrünnige kann der König doch gar nicht zum Rapport einbestellen, da ist löschen und blockieren doch direkt das probate Mittel der Wahl.

Apropos Abtrünnige, die UGE, der SC und die Fan-Ini sind voll doof, dass die euch nicht mehr liebhaben. Mangelnde Interessenvertretung, pah. Schließlich zeigen Millionen anderer wie Königsblau Hintertupfingen, dass Ihr alles, alles richtig macht. Ein ganz böser Mensch hat zu mir gesagt, das sei nur, weil sie sonst keine Karten mehr bekommen würden. Schlimm, was manche Leute im Suff verbreiten, nicht?

Ich freue mich auf die Erklärungen auf gleicher Höhe und verbleibe mit einem freundlichen Glückauf,
Euer Ährwin Snowden

Veröffentlicht in Fanszene

Tickethandel, Eintrittspreise, Viagogo


Wer oder was ist Viagogo ?

Die aktuelle Diskussion innerhalb der Fanszene des FC Schalke 04 verdeutlicht, dass die Wahrheit oftmals auf der Strecke bleibt.

Wenn es darüber hinaus auch noch zu solche Entgleisungen in der Wortwahl durch die  „Autorin“ Susanne Hein-Reipen kommt, wird es schwer eine sachliche Diskussion über diese Thematik zu führen.

Wer den Verein FC Schalke 04 und des Unternehmen Viagogo mit diesen Begriffen,

„Pakt mit dem Teufel, Drogen & Schalke auf dem Strich…“

verbindet schürt eine Stimmung, die einer objektiven Betrachtung entgegensteht.

Ich persönlich habe absolutes Verständnis dafür, dass man sich mit dieser Thematik kontrovers auseinandersetzen kann, ja aus der Sicht des Fans sogar muss.

Allerdings ist es mir bisher nicht gelungen das eigentliche Motiv hinter dieser hysterisch geführten Kontroverse zu erkennen. Ich habe mich bereits an anderer Stelle zu einem sehr gut geschriebenen Blog geäußert. Der Autor,  Matthias in der Weide,  befasst sich in seinem Blog: „Betr.: Viagogo“ vom 18. Jan. 2013,

sehr viel objektiver mit dem Thema als so manche aktuelle Nachricht es vermag. Meinen dazu verfassten Kommentar möchte ich der hier folgenden Hintergrundrecherche über Viagogo voranstellen.

derblauweisse am 20. Januar 2013 um 13:29 

„Zuerst einmal Danke an Matthias, Du bringst die Dinge endlich einmal auf den Punkt!

Mir geht es bei dieser Diskussion ganz genauso, auch ich verstehe die hier immer wieder angesprochene Schalker Seele.
Aber genau da liegt auch mein Problem!
Die eigentliche Kritik gebührt nicht der Plattform Viagogo, sondern denen, die dort Schalke Tickets zu überhöhten Preisen anbieten!
Ich habe noch nie einem Schalker meine Karten zu mehr als dem Original Preis überlassen, größtenteils habe ich diese sogar verschenkt!
Deshalb ist es für mich und ich denke für jeden, der eine Schalker Seele besitzt völlig egal ob es einen Schwarzmarkt, mit oder ohne Viagogo, gibt. Daher kann ich auch nicht jedem öffentlichen Aufruf sofort folgen! Wer hat sich eigentlich in der Vergangenheit aufgeregt, wenn sich Rolf Rojek als Verkaufsstelle der Eventim AG betätigt hat? Wer hat denn bis heute die Kartenverteilung durch Frank Arndt oder Oliver Kruschinski kontrolliert?
Wer kontrolliert denn heute die Kartenkontingente für die Fanclubs, um es genauer zu sagen woher kommen denn die heutigen Karten, die bei Viagogo, ebay etc. angeboten werden?
Aktuell werden massenhaft Karten aus der Nordkurve dort angeboten, wie kann das sein? Wo doch der Inbegriff der Schalker Seele gerade dort sein Zuhause hat.
Für mich müsste sich eine ehrliche Kritik genau dagegen richten. Die genutzte Plattform ist doch völlig egal, der Verkauf kann genauso an der Tausend Freunde Mauer, an der “Brücke”, an der Litfaßsäule oder sonstwo stattfinden. Mein Eindruck ist vielmehr, dass hinter dieser ganzen Hysterie genau die Personen stecken, deren Geschäftsmodell mit unserem Verein jetzt auf der Kippe steht.
Wer oder wen ich damit meine?
Wer nicht nur als blökendes Schaf durch die Gegend läuft, sondern sich einfach einmal ruhig hinsetzt und nachdenkt, wird ganz einfach zu einer Antwort finden!

Wer verfügt eigentlich über genügend Karten, die auf dem Schwarzmarkt angeboten werden können?
Antwort 1: Der Verein FC Schalke 04
Antwort 2: Die Personen, die Organisationen, die vom Verein Kartenkontingente zur Verteilung erhalten.
Antwort 3: Karteninhaber, die selber nicht ins Stadion gehen.
Antwort 4: Besitzer von mehr als einer Eintrittskarte.
Die Auswahl darüber, welche von den Antworten die naheliegendste ist, überlasse ich euch.

Der eigentliche Aufschrei bzw. Protest sollte sich vielmehr dagegen richten!
Denn, wie Matthias völlig richtig feststellt, es sind die Anbieter, die Karten an Schalker zu überhöhten Preisen verkaufen, denen gehört das Handwerk gelegt!
Die Verkäufer besudeln das was uns ausmacht!“

Auch wenn meine Recherche noch nicht vollständig abgeschlossen ist, halte ich es für sinnvoll diesen Teil zum jetzigen Zeitpunkt hier einzustellen.

Wer oder was ist Viagogo ?

Ist es berechtigt diesen „Deal“ als „Pakt mit dem Teufel, Drogen & Schalke auf dem Strich…“ zu titulieren?

Über die Online-Eintrittskartenbörse Viagogo können sowohl Privatleute wie Veranstalter Tickets handeln. Nun hat die Plattform zwei prominente Kapitalgeber bekommen: Das Tennistraumpaar Steffi Graf und Andre Agassi, die bislang noch nicht als Internetinvestoren in Erscheinung getreten sind. Über ihre beiden Investmentfirmen Agassi Enterprises und Graf Ventures stellen sie der Onlineplattform eine siebenstellige Summe zur Verfügung. „Ich bin von Viagogos erfahrenem Teammanagement sehr beeindruckt und freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagte Agassi. Zu weiteren Investoren der Börse zählen LVMH-Chef Bernard Arnault, der Investmentbanker Jacob Rothschild sowie der Münchner Sportrechtehändler Herbert Kloiber.

15 Millionen Dollar erhält das Unternehmen, davon eine siebenstellige Summe von Agassi Enterprises und Stefanie Graf Ventures – den Investment-Vehikeln von Tennis-Traumpaar Stefanie „Steffi“ Graf und Andre Agassi. Bisher fielen die Agassi-Grafs nicht als Internet-Investoren auf. Agassi Enterprises tummelt sich vor allem im Gastronomiebereich und der Wohltätigkeit. Über Graf Ventures ist bisher nichts bekannt.

Im vergangenen Jahr wurden über den Dienst in Deutschland Eintrittskarten im zweistelligen Millionenwert gehandelt. Dabei fungiert die Plattform als Mittelsmann, der Betrug verhindern soll. Gründer und Chief Executive Officer (CEO) der Firma ist Eric Baker, der 2007 sein Eintrittskartenunternehmen Stubhub für 307 Millionen Dollar an Ebay verkaufte.

Schon jetzt kann sich Viagogo mit bekannten Namen schmücken. So sind bereits der frühere deutsche Sportrechtehändler Herbert Kloiber, Investmentbanker Jacob Rothschild und Bernard Arnault beteiligt, der Chef des Luxuskonzerns LVMH (siehe oben).

Kloiber ist seit Dezember 2005 Viagogo-Gesellschafter. „Die Idee läuft einfach gut. Deshalb habe ich auch alle drei Finanzierungsrunden mitgemacht.“ Kloiber, der bislang Gespür für Investitionen bewies, hat Viagogo auch bei der Kooperation mit dem Fußballklub Bayern München geholfen. Die Höhe seiner Beteiligung an Viagogo wollte Kloiber auf Anfrage nicht nennen.

Die deutsche Medienunternehmerin und –managerin Christiane zu Salm investiert im Rahmen des in der vergangenen Woche angekündigten Series C Funding in das Online-Unternehmen. Damit reiht sie sich in die Gruppe bekannter deutscher viagogo-Investoren wie Aufsichtsratsmitglied Dr. Herbert Kloiber und die Brüder Marc und Oliver Samwer (European Founders Fund) ein. In der jüngst abgeschlossenen Finanzierungsrunde sicherte sich viagogo weitere rund 30 Millionen USDollar. Zudem gab das zurzeit schwerpunktmäßig in Großbritannien und Deutschland tätige Unternehmen vergangene Woche seinen Einstieg in den US-Markt bekannt.

Christiane zu Salm zu Ihren Engagement bei viagogo: „Meine langjährige Erfahrung im Bereich Digitaler Medien erlaubt es mir, das Potential innovativer Produkte schnell erkennen zu können. Der Service von viagogo wird das Konsumentenverhalten bezüglich des Kaufs und Verkaufs von Konzert- und Sportveranstaltungstickets revolutionieren. Ich freue mich, Teil dieser Investorengruppe zu sein und viagogo dabei unterstützen zu können, weiterhin den Markt für den Weiterverkauf von Tickets in Deutschland -und in ganz Europa- anzuführen.“

Als Senior Advisor ist sie des Weiteren bei JPMorgan mit den Bereichen M&A und Investment Banking betraut.

Herbert Kloiber

Das Cinemaxx-Kino Dammtor in Hamburg: Der britische Kinobetreiber Vue Entertainment will die deutsche Kette für 174 Millionen Euro übernehmen. (Foto: dpa)

Der Übernahmekandidat: Cinemaxx, eine von Deutschlands bekanntesten Kinoketten.

Den Aktionären des Hamburger Unternehmens liegt seit Dienstag ein Übernahmeangebot im Wert von 174 Millionen Euro vor. Je Aktie werden 6,45 Euro geboten – der Kaufpreis liegt damit rund 50 Prozent über dem aktuellen Aktienkurs. Die Anleger reagierten prompt: An der Börse stieg das Papier zeitweise kräftig um mehr als 40 Prozent auf über 6,30 Euro.

Hauptaktionär Herbert Kloiber hat bereits zugegriffen und verkauft seinen knapp 85-prozentigen Anteil. Der Münchener Film- und Fernsehunternehmer hat sich mit den Briten laut Pressemitteilung bereits geeinigt, so dass der Übernahme praktisch nichts mehr im Weg steht. Auch der Cinemaxx-Vorstand unterstützt das Angebot. „Wir sind sehr zuversichtlich, mit Vue eine gute Perspektive zu haben“, sagte ein Unternehmenssprecher. Der Übernahme müssen nun noch die Kartellbehörden zustimmen.

Er besitzt fast 100% der TMG Gruppe, dazu gehören unter anderem die Fernsehsender ATV,  ATV 2RTL IITELE 5.

Beteiligungen von Kloiber, Dr. Herbert G.Stand Juli 2010

Beteiligungen von Kloiber, Dr. Herbert G.
Stand Juli 2010

An der RTL2 Fernseh-GmbH & Co. Produktionsgesellschaft ist alles was Rang und Namen, in der deutschen Medienlandschaft hat, beteiligt.

Viagogo_Kloiber_Herbert_RTL2_Beteiligungen

Die deutschen Mediengiganten Mohn 33,9%, Bauer 31,5%, Burda 1,1%, Kloiber, Dr. Herbert G. 31,5% sind die Anteilseigner.

Christiane zu Salm sitzt außerdem seit 2007 im Verwaltungsrat der Ringier AG, das größte Schweitzer Medienunternehmen. Die Ringier AG befindet sich seit Generationen im Familienbesitz befindet. Renier ist unter anderem zu 50% an dem Schweitzer Eventim Ableger Ticketcorner beteilgt. Darüber hinaus hält Ringier auch eine 50% Beteiligung am Joint Venture mit Infront Sports & Media, InfrontRingier Sports & Entertainment. Interessant auch die enge Verbindung zum Axel Springer Verlag.

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