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Syrien und kein Ende…Was uns die Opferbilder erzählen.


Uns erreichen Nachrichten von Menschen in Todesangst. Doch welche sind echt? Wie man Bilder einem ersten Check unterzieht.

Bildlegende: Welche Bilder stammen tatsächlich aus Aleppo?

Bildlegende: Welche Bilder stammen tatsächlich aus Aleppo?

In Syrien ist jetzt Winter! Viele Videos und Bilder von den Opfern sind schon älter, sie stellen nicht die aktuelle Situation dar!

Worum geht’s?


Via Social Media erreichen uns Nachrichten aus Aleppo von Menschen in Todesangst. Immer wieder folgt die Frage auf dem Fusse: Ist das Bild echt?
Das Online-Magazin Vocativgibt in einem Artikel einen kurzen Einblick in die Debatte im Netz und zeigt einen ganz simplen Trick, wie man Bilder einem ersten Check unterziehen kann. Erklärt wird’s in einem Video von «First Draft News» – einem Netzwerk, das sich auf die Verbreitung von News aus Social Media spezialisiert hat.

Es zeigt das Beispiel eines Fotos, das 2015 aufgetaucht ist und Al-Kaida-Kämpfer im syrischen Homs zeigen soll. Der Weblink des Bildes wird in die Google-Bildersuche eingegeben und die Suchergebnisse zeigen sofort, dass das Bild bereits 2013 verwendet wurde – in Mali.

Warum ist’s interessant?

Weil man sich angesichts der Bilderflut fragt, wie man die Spreu vom Weizen trennen kann. Das Video liefert eine Möglichkeit innert 20 Sekunden einen ersten Check zu machen und einen schlechten Fake (und deren gibt es vermutlich viele) aufzudecken. Wer schon bei dieser ersten Mini-Recherche Unregelmässigkeiten feststellt oder etwas entdeckt, das ihm suspekt scheint: Gebt die Information nicht weiter!

Wer noch einen Schritt weitergehen will, weist im Netz aktiv auf Fake-Bilder hin. Wie die User, die im Vocativ-Artikel vorkommen. Sie sind der Meinung, falsche Bilder schaden echten Opfern.

Aber die Bilder erzielen trotzdem ihre Wirkung!

Nichtsdestotrotz sind diese Bilder Beispiele für unsere kaputte Welt. Wir sollten nicht den Fehler machen, das Leid der Menschen in gut und böse aufzuteilen.
Die gleichen schrecklichen Bilder haben wir in Gaza, in Afghanistan, im Irak, eigentlich in allen Auseinandersetzungen im Nahen Osten gesehen. Die Konflikte in dieser Region begleiten uns jetzt seit Jahrzehnten. Es dürfte den Opfern ziemlich egal sein, wenn andere darüber streiten wer dafür verantwortlich ist.
Für die Opfer spielt es keine Rolle ob es eine gute Bombe der Amerikaner, oder eine böse russische Bombe, war.
Wer jetzt die Opfer für Propagandazwecke missbraucht, der macht sich schuldig, schuldig daran, dass das Bomben weiter geht!

Warum stellt sich das Merkel-Reich auf die Seite der Terroristen?
Zumindest solange die USA noch mit gebombt haben, von Januar bis Dezember 2015 wurden, laut CNN, über US 23.000 Bomben abgeworfen, waren es mordende Terroristen.
Es waren Terroristen, die für das Leid der syrischen Bürger und der Flüchtlinge verantwortlich sind.
Und die Bundesregierung stellt sich jetzt auf die Seite dieser Schlächter?
Als wir am Wochenende gemeinsam mit zwei syrischen Flüchtlingen die Nachrichten aus Aleppo gesehen haben, fingen die beiden an zu weinen. Sie weinten wegen der Zustände in ihrem Land, sie weinten aber auch, weil sich Deutschland auf die Seite der Terroristen gestellt hat. Ja, diese Menschen finden das Vorgehen Assads richtig. Ja, für sie sind die sogenannten Rebellen, die eine kleine Minderheit der syrischen Bevölkerung ausmachen, die Verantwortlichen für das Chaos in ihrem Land.
Aber für die Bundesregierung gilt, Hauptsache gegen Assad, Hauptsache gegen Putin….was für eine traurige Weihnachtsgeschichte!
Ich schäme mich für diese Bundesregierung, Pfui!

Die Kritik am Assad-Regime

Der Nahe Osten ist nicht Westeuropa, aber wenn ein Vergleich die dortigen Verhältnisse recht gut beschreibt, dann versetzen Sie sich mal in die Zeit des Mittelalters und schauen sich die damaligen Verhältnisse hier in unserem heute so fortschrittlichen Europa, an. Ein hauen und stechen, Kreuzzüge, Inquisition, Folter und und und…
Jede Zeit hat seine spezielle Kultur und sein „passendes“ Herrschaftssystem. Kriege haben, wenn überhaupt, nur einen positiven Effekt, die Menschen haben irgendwann genug davon. Vielleicht braucht es diese Entwicklung auch um die Sinnlosigkeit von Krieg zu begreifen, wer weiß?

Es gibt für keine der vorstellbaren Lösungen der Konflikte nur Gewinner. Aber weder alle Christen und Alewiten finden Assad gut, noch sind alle Sunniten gegen Assad. Ich sagte ja, die Zahl der Oppositionellen, ist verschwindend klein. Von den ca. 23 Mio. Einwohnern besteht die syrische Opposition aus lediglich ein paar Tausend. Allerdings darf man nicht vergessen, dass es sich bei den Auseinandersetzungen um eine Vielzahl unterschiedlichster Stellvertreter Konflikte handelt, das macht eine Gut und Böse Betrachtung im Grunde unmöglich. USA-Der Westen gegen Russland, Wahibisten gegen „Die Ungläubigen“, Iran-Syrien gegen die Saudis, Kuwait und Katar….etc.etc.etc.
Kommt es da wirklich noch darauf an, wer, wann und was zu verantworten hat?
Ganz sicher kann man sich aber darauf verlassen, dass wer auch immer an der Eskalationsschraube dreht, hat nicht das Recht im Nachhinein die Eskalation zu verurteilen.
Wie ein Elefant im Glashaus, so handelt unsere Bundesregierung, es wird Zeit, dass jemand diesen Elefant an die Kette legt, oder aus dem Glashaus entfernt.
So sicher wie das Amen in der Kirche, so sicher dürfte Trump derjenige sein, der genau das machen wird und darum fürchten sich auch eine ganze Menge Leute des weltweiten Establishments.
Hat sich irgendwer von all den Kritikern einmal die Frage gestellt, was es für Deutschland wohl bedeutet, wenn sich die zwei Großmächte USA und Russland zusammentun?

Deutschland ist ein Kind des Kalten Krieges, der Kälte Krieg hat uns deutsche zum Nabel der Welt gemacht, wir haben dem kalten Krieg viel zu verdanken.
Was wird wohl aus Deutschland ohne diesen Konflikt?

Die Bundespressekonferenz – Syrien – Jung & Naiv und ein Kommentar von Alt & Bekloppt…


Veröffentlicht am 09.10.2015
Ein bisschen Realsatire zum Wochenende: Die Bundesregierung​ will nicht sagen, wer für sie eigentlich „die Guten“ in Syrien sind. Die Bundesregierung will auch nicht verraten, welcher Seite man in Syrien die Daumen drückt… 50 Shades of Grey of Weltpolitik!
Teil 1
Geschwafel ohne Inhalt, dass muss nicht sein! Die Frage(n) war(en) einfach und verständlich gestellt und sollte nach menschlichem Ermessen, so oder so ähnlich auch innerhalb der relevanten Ministerien gestellt worden sein! Dass die vermeintliche Antwort darauf eine gewisse Komplexität aufweist dürfte hoffentlich zum politischen Alltag gehören und sollte wohl kaum als Erklärung für dieses Herumgeeiere genügen. Soweit mir bekannt ist, sind auch komplexere Antworten auf einer Bundespressekonferenz erlaubt, diese könnten, sofern man denn überhaupt Antworten geben möchte, ja durchaus von einer längeren schriftlichen Erklärung geleistet werden.
Aber, um mit diesem Wortspiel beginnend, eine Erklärung für das Geschwafel zu geben, „Leistung“ setzt das „Können“ und den „Willen“ dazu voraus, ohne diese Beiden Faktoren gibt es im besten Fall eine „Minderleistung“. Und um genau diese „Minderleistung“, in der Schule sagte man kurz und knapp: „Setzen 6!“ geht es hier.
Entweder fehlt der Wille zur Transparenz, oder es fehlt die Fähigkeit, auch könnten beide Aspekte bei dieser „Muppet-Show“ eine Rolle spielen.
Getreu dem Motto „und es geht doch!“
Hier nun mein Ansatz dafür, wie man die Situation in Syrien erklären könnte.
Hinweis:
Ich bin weder ein gut bezahlter Staatssekretär, noch erhalte ich ein üppiges, mit Steuern finanziertes, Einkommen vom Staat! Nein, ich zahle Steuern für diese Leute, die Ihren Job nicht machen oder diesen Job scheinbar schlicht nicht beherrschen!
Die Situation in Syrien:
Ganz offensichtlich haben die Russen Schlüsselziele bombardiert und der Rest der Welt schaut zu und sagt: »Putin hat die Sache übernommen und bereitet dem Wahnsinn ein Ende.«
Putin hat vor aller Welt beim Treffen der UN wörtlich gesagt: »Wir können die Zustände in der Welt nicht länger tolerieren.«. Er hat also den Vereinigten Staaten, Europa und den anderen Marionetten-Staaten wie Kanada, Australien und Japan zu verstehen gegeben, dass Russland das Spiel nicht mehr mitspielt. Und zwei Tage später haben sie die Situation in Syrien in die Hand genommen. Er hat beschlossen den Islamischen Staat zu stoppen, für den im Wesentlichen die USA verantwortlich sind.
ISIS – Von den USA in Libyen aufgestellt
Das ist die Gruppierung, die aus den Streitkräften hervorging, die von den USA in Libyen aufgestellt wurde um Gaddafi zu stürzen. Und als Russland die von Obama vorgesehene Invasion Syriens aufgehalten hat, hat Obama diese Leute nach Syrien geschickt und so getan, als handle es sich um eine Freie Syrische Armee von unterdrückten Syrern, die um die Befreiung ihres Landes von einem Diktator kämpfen, der chemische Waffen gegen sein eigenes Volk eingesetzt hat.
Aber die Vereinigten Staaten haben die Kontrolle über sie verloren, obwohl Washington sie immer noch heimlich mit Material versorgt. Im Grunde genommen haben die Russen also gesagt, dass sie das komplette und totale Chaos im Mittleren Osten nicht tolerieren können und es stoppen werden, bevor es Syrien verschlingt.
Was wir hier also sehen ist echte Führung durch den russischen Präsidenten; etwas, was die Vereinigten Staaten seit langer Zeit nicht mehr zu bieten haben. Wir erleben hier einen russischen Präsident, der die lang vermisste amerikanische Führung bereitstellt.
Washingtons Lügen haben sich abgenutzt
Und es ist sehr interessant, wenn man sich an die berühmte Aussage von George Orwell erinnert:

»In Zeiten umfassender Täuschung,
wird das Aussprechen der Wahrheit
zu einem revolutionären Akt.«

Das ist genau was Putin vor der UN gemacht hat – er stand auf und sagte die Wahrheit. Er fragte Obama direkt ins Gesicht: »Ist Euch klar, was Ihr angerichtet habt?« Und was haben die Vereinigten Staaten gegen diese Wahrheit aufzubringen? Nichts.
Die Lügen aus Washington, die Lügen der Neocons, sie haben sich abgenutzt. Ich glaube also, das was wir beim 70ten Jubiläum gesehen haben war der Triumph Russlands und Russland hat nun eine neue Führungsrolle angetreten und es gibt wirklich nichts, was die Vereinigten Staaten dagegen tun können, außer sich noch unverantwortlicher zu benehmen.
Entschlossenes Handeln Russlands
Das werden wir sehen. Die russische Regierung hat das Ganze sehr schnell unterstützt. Das alles ist erstaunlich schnell geschehen. Ich denke, dies ist einer der Aspekte, die Washington gelähmt haben. Putin kommt zur UN und sagt allen, dass Russland die Zustände in der Welt nicht länger tolerieren kann. Und zwei Tage später ist er dort draußen und bombardiert die ISIS. Es ist verblüffend.
Und das russische Äquivalent des UN-Sicherheitsrates hat seine Entscheidung sehr schnell ratifiziert, wie auch das russische Parlament, die Duma. Das sind also keine Leute, die herumsitzen, an ihren Daumen lutschen und miteinander streiten. Die stellen fest was zu tun ist und handeln entschlossen.
Und Putin ist dabei die ganze Zeit sehr höflich, selbst bei der Umsetzung entschiedener militärischer Aktionen. Ich meine, er hat Obama gefragt: »Ist Euch klar, was Ihr angerichtet habt?«. Putin beschimpft niemanden, wie er selbst beschimpft wird und er droht nicht mit Sanktionen oder verhängt Gegen-Sanktionen. Er ist nicht provokativ, aber entschlossen und er lässt sich das alles nicht mehr gefallen.
Und es ist nicht nur Putin, es ist das gesamte Land. Die Zustimmung für ihn liegt bei 86 Prozent! Das gibt es in keinem westlichen Land. Und außerdem sind von den 14 Prozent, die ihm nicht zustimmen, 11 Prozent der Ansicht, er gehe mit dem Westen zu schonend um. Tatsächlich hat Putin also 97 Prozent des Volkes hinter sich. Kein anderes Land unterstützt seinen politischen Führer in einem solchem Ausmaß.
Teil 2 folgt…
Teil 2
Russland legt Wert auf Legalität
Eine weitere interessante Tatsache, Eric, ist dass Putin die absolute Legalität der russischen Herangehensweise betont hat, denn Putin wurde vom Präsidenten Syriens um Einmischung ersucht. Die Regierung des Landes hat die Russen gebeten das zu tun. Und Putin und auch sein Außenminister Lawrow haben beide darauf hingewiesen, dass die amerikanischen und französischen Bombardements illegal sind, weil Syrien sie nicht darum gebeten hat. Die USA und Frankreich üben also eigenmächtig militärische Gewalt in einem souveränen Land aus, ohne dass es grünes Licht von Seiten der Regierung des Landes gibt.
Wir sehen also auch hier, dass es Putin ist, der Wert auf Legalität und internationales Recht legt und es die Amerikaner sind, die selbiges verletzen. Im Vergleich schneidet Washington also nicht besonders gut ab. Es sorgt dafür, dass Washington genau so aussieht, wie es wirklich ist – dass die USA außergewöhnlich sind und keine Regeln befolgen müssen, sich nicht an Gesetze halten brauchen und einfach daher gehen und Chaos stiften können.
Europa trägt die Folgen US-amerikanischer Kriege
Das wird vermutlich Folgen haben, insbesondere, wenn man den massiven Zustrom von Flüchtlingen nach Europa aufgrund der amerikanischen Kriege im Mittleren Osten in die Gleichung mit einbezieht. Europa sieht sich mit einem horrenden Problem konfrontiert und es muss ihnen dämmern, dass sie an alledem selbst Schuld sind, weil sie die Kriege der Amerikaner im Mittleren Osten gutgeheißen und unterstützt haben, besonders die Entsendung der Gruppe Islamischer Staat nach Syrien.
Das ist eine Schwächung des amerikanischen Imperiums. Die Europäer, wir, werden denken: »Wollen wir wirklich amerikanische Vasallenstaaten sein? Schaut Euch die Folgen an. Jetzt werden wir von Millionen von Flüchtlingen überrannt, wo wir doch selbst wirtschaftliche Probleme, hohe Arbeitslosigkeit und Probleme mit den Staatsschulden haben.«
Ich glaube, das alles rächt sich jetzt. Die Vereinigten Staaten haben so viel Instabilität in der Welt verursacht, so viel Chaos, Zerstörung, Leid und Not und jetzt bekommen, wir, Europa die Konsequenzen zu spüren. Die Europäer werden sich also fragen müssen: Warum machen Sie Washingtons Kriege möglich, wenn die Rechnung für Europa so hoch ist?
Und zu allem Überfluss….
Habe ich mich an einem Video versucht:
Veröffentlicht am 09.10.2015


Es war einmal Amerika – USA „The Land of The Free“ Eine Weltmacht demontiert sich selbst! Warum die Welt den USA nicht mehr über den Weg traut.
Ein Video, das ich meiner Enttäuschung über meinen zerstörten Kindheitstraum, schuldig war!

Die wahren Verbrecher bleiben ohne Strafe!?


Der Fall „Merkel“

Ein wenig ist es so, wie wenn einem Kriminalkommissar plötzlich ein Rechtsverletzer vorgeführt wird, den er bisher als seinen guten Freund kannte, der ihm auch mal einen Dienst erwies, der aber vor allem als stark und einflussreich wahrgenommen wurde. Der Plot ist aus allerlei Kriminalfilmen gut bekannt: Wie verhält sich der Gesetzeshüter in solch einem Fall? Tut er seine Pflicht, auch wenn es schmerzt, vielleicht voller Risiken ist? Oder behandelt er den Freund anders als einen beliebigen Unbekannten, beugt er gar das Recht – auch Anhänglichkeit, Unterwürfigkeit oder einfach Feigheit?

Die Bundesregierung steckt in einem solchen Dilemma, das auf der menschlichen Ebene durchaus nachvollziehbar ist, nicht aber für einen Amtsträger, der nicht nach dem eigenen Gefühl zu handeln hat, sondern nach Amtseid und Gesetz. Ein Rechtsbruch, der im Privaten mit mildernden Umständen zumindest erklärt werden kann, verbietet sich dem Repräsentanten von Legislative wie Exekutive. Insofern ist schon Angela Merkels Zögern, gemäß ihrem verfassungsmäßigen Auftrag zu handeln, nicht akzeptabel – und der Versuch ihrer Adepten, den Rechtsbruch mit rabulistischen Argumenten wegzureden, ein Skandal.

Dabei wird der Rechtsbruch schon gar nicht mehr geleugnet, sondern eifrig gerechtfertigt – mit Hinweisen auf das unverbrüchliche Bündnis mit den USA, auf den Kampf gegen den Terrorismus, auf die Arbeitsfähigkeit der Koalition usw. All dies ist plötzlich durch die Einhaltung des Rechts offenbar gefährdet, für sich schon eine Bankrotterklärung der Politik. Nur durch Akzeptanz US-amerikanischer Rechtsverletzungen und sogar ihrer Unterstützung ist unser aller Wohlergehen gesichert?

Dass eine zunächst überschaubare Affäre Schritt für Schritt zum großen Skandal werden kann, ist meist nicht den eigentlichen Anlass geschuldet, sondern dem Umgang mit der Affäre. Da verhält sich die Kanzlerin kein Deut anders als die von ihr Geschassten Karl-Theodor zu Guttenberg, Annette Schavan, Franz Josef Jung oder Hans-Peter Friedrich. Statt aufzuklären, mauert sie. Statt die Wahrheit zu sagen, buhlt sie mit der hilflosen Erklärung um Verständnis für offene Lügen, diese seien »nach bestem Wissen und Gewissen« verkündet worden. Dabei ist aktenkundig, dass genau entgegen »bestem Wissen« verlautbart wurde, was die Beteuerung, gerade dies sei »mit bestem Gewissen« erfolgt, zur Unverschämtheit macht.

Die gegenwärtige Krise mag Angela Merkel überstehen, weil die SPD sich eine Alternative zur großen Koalition nicht vorstellen kann und deshalb den Sturm im Wasserglas bald abblasen wird. Aber ihr sorgsam koloriertes Bild als einer ehrlichen, verlässlichen Politikerin hat Kratzer bekommen, die nicht mehr zu retuschieren sind.

Ukraine – Maidan – Ein Jahr nach dem 22. Februar 2014


Innerhalb nur eines Jahres ist alles zu einem Spiel mit offenen Karten geworden!


Ein Jahr nach dem 22. Februar 2014, an dem der Maidan zum Fanal wurde, wenige Tage nach der Niederlage der Kiewer Offensive gegen den Osten des Landes, am Wendepunkt der Frage, ob es weitere Eskalationen mit internationaler Ausweitung geben wird oder eine (zumindest vorläufige) Runde politischer Verhandlungen, ist es angebracht, angesichts der immer wieder durch neue Legenden erweiterten Mythen um den ukrainischen Krieg einige Tatsachen in Erinnerung zu rufen.

Zuvor soll jedoch eine Erkenntnis mitgeteilt werden, die seit ein paar Jahren auf einer Business-Plattform des Internet angeboten wird. Die Seite trägt den Namen „karrierebibel“. Unter der Überschrift: „Urbane Legenden – Die Macht der Wiederholung“ schreibt da ein Jochen Mai am 13. Oktober 2007: „Wiederholungen sind mächtiger als die Wahrheit. Das ist die Quintessenz einer interessanten Studie von Norbert Schwarz, Psychologe an der Universität Michigan, die zugleich auf die Untersuchungen der beiden Psychologen Milton Lepkin (sic!) aus dem Jahr 1945 zurückgeht. Schon sie fanden heraus, dass Menschen etwa falscher Kriegspropaganda mehr Glauben schenkten, je öfter sie diese hörten. Tatsächlich ist es so, dass unser Gehirn irgendwann aufhört die Quellen eines Gerüchtes oder einer Information zu unterscheiden. Oder anders formuliert: Es macht keinen Unterschied, ob wir ein und dieselbe Information von vielen verschiedenen (und glaubwürdigen) Menschen hören oder nur immer wieder von derselben Quelle, so auch das Ergebnis eines Experimentes von Kimberlee Weaver vom Institute for Social Research an der Universität Michigan. Es ist das Prinzip der urbanen Legende: Man muss den Leuten den Mist nur oft genug einbimsen, dann glauben sie irgendwann, dass es stimmt.

Erschreckend, nicht wahr? Die Erkenntnisse machen aber auch deutlich, wie wenig es bringt falsche Nachrichten durch richtige zu ersetzen oder sich gegen üble Gerüchte zur Wehr zu setzen, solange man die negativen Informationen (sic!) dabei widerholt. Der Effekt ist nur der, das sich der Unsinn noch mehr in den Köpfen festsetzt und nach einer gewissen Zeit von unserem Gedächtnis als wahr erinnert wird. An der Stelle (sic!) funktionieren unsere grauen Zellen ein bisschen wie das Google-Cache: Einmal drin, kriegt man die Daten kaum noch aus dem Netz. Und das macht uns erstaunlich anfällig für Manipulationen.“[1]

Erinnern wir uns also in aller gebotenen Kürze, welche Entwicklung zu den Vorgängen in der Ukraine geführt hat, ohne die Legenden und Mythen, die zurzeit immer wieder und immer öfter verbreitet werden, hier noch einmal zu wiederholen. In einem nächsten Text können wir uns dann die Vorgänge selbst noch einmal vornehmen.

Das strategische Konzept der USA


Seit spätestens 1991 verfolgen die USA aktiv die Strategie der Absicherung der Ihnen mit der Auflösung der UdSSR zugefallenen Weltherrschaft. Die Kontrolle des Eurasischen Raumes ist dabei für die USA von zentraler Bedeutung. Sie treten mit dieser Strategie in die Fußstapfen des Britischen Empires, das mit diesen Theorien schon in den ersten Weltkrieg mit dem Ziel eintrat, Deutschland und Russland in Gegensatz zueinander zu bringen. Harold Mackinder entwickelte die Theorie von der Weltinsel (Europa, Asien und (Nord)Afrika) und dem darin zentralen Herzland (praktisch das damalige Russische Reich). Von Mackinder ist der Kernsatz seiner Theorie überliefert: „Wer über Osteuropa herrscht, beherrscht das Herzland. Wer über das Herzland herrscht, beherrscht die Weltinsel. Wer über die Weltinsel herrscht, beherrscht die Welt.“[2]

Die Praxis des Commonwealth und die Theorie Mackinders bilden die Blaupause für die heutige „Strategie der Vorherrschaft“ der USA, nachzulesen in drei Büchern von Zbigniew Brzezinski 1996, 2006, und 2012. Im Vorwort von 1996 heißt es: „Eurasien ist somit das Schachbrett, auf dem sich auch in Zukunft der Kampf um die globale Vorherrschaft abspielen wird.“ (S. 16) Das hätten auch Hitler und Stalin schon gewusst. „Beide waren sich einig in der Auffassung, dass Eurasien der Mittelpunkt der Welt sei, und mithin derjenige, der Eurasien beherrsche, die Welt beherrsche.“ Ein halbes Jahrhundert später stelle sich die Frage neu: „Wird Amerikas Dominanz in Eurasien von Dauer sein, und zu welchen Zwecken könnte sie genutzt werden?“ (S. 16)

Und dann ganz, sagen wir, demokratisch, Brzezinski ist ja, was seine Parteipräferenzen betrifft, bekennender Demokrat: „Amerikanische Politik sollte letzten Endes von der Vision einer besseren Welt getragen sein: der Vision, im Einklang mit den langfristigen Trends sowie den fundamentalen Interessen der Menschheit eine auf wirksamer Zusammenarbeit beruhende Weltgemeinschaft zu gestalten. Aber bis es soweit ist, lautet das Gebot, keinen eurasischen Herausforderer aufkommen zu lassen, der den eurasischen Kontinent unter seine Herrschaft bringen und damit auch für Amerika eine Bedrohung darstellen könnte.“ (S. 16)

Und noch einmal konkreter: „Die USA sind zwar weit weg, haben aber starkes Interesse an der Erhaltung eines geopolitischen Pluralismus im postsowjetischen Eurasien. Als ein zunehmend wichtiger, wenn auch nicht direkt eingreifender Mitspieler, der nicht allein an der Förderung der Bodenschätze der Region interessiert ist, sondern auch verhindern will, dass Russland diesen geopolitischen Raum allein beherrscht, halten sie sich drohend im Hintergrund bereit. Neben seinen weitreichenden geostrategischen Zielen in Eurasien vertritt Amerika auch ein eigenes wachsendes ökonomisches Interesse, wie auch das Europas und des Fernen Ostens, an einem unbehinderten Zugang zu dieser dem Westen bisher verschlossenen Region. In diesem Hexenkessel geopolitischer Macht stehen somit der Zugang zu möglicherweise großem Reichtum, die Erfüllung nationaler und /oder religiöser Missionen und Sicherheit auf dem Spiel. In erster Linie jedoch geht es um Zugang zur Region, über den bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion Moskau allein verfügen konnte.“ (S. 203)

Schon klar? Aber unter der Zwischenüberschrift “USA im Wartestand“ heißt es noch einmal deutlicher: “Amerikas primäres Interesse muss folglich sein, mit dafür zu sorgen, dass keine einzelne Macht die Kontrolle über dieses Gebiet erlangt und dass die Weltgemeinschaft ungehinderten finanziellen und wirtschaftlichen Zugang zu ihr hat.“ (S. 215)

In dieser Strategie bilden die Europäische Union und Japan die beiden Brückenköpfe, von denen aus diese Herrschaft über Eurasien aufgespannt werden soll – deren Zusammengehen mit Russland, bzw. auch China unter allen Umständen verhindert werden soll. Auch da nimmt Brzezinski kein Blatt vor den Mund: „Bedient man sich einer Terminologie, die an das brutalere Zeitalter der alten Weltreiche gemahnt, so lauten die drei großen Imperative imperialer Geostrategie: Absprachen zwischen den Vasallen zu verhindern und ihre Abhängigkeit in Fragen der Sicherheit zu bewahren, die tributpflichtigen Staaten fügsam zu halten und zu schützen und dafür zu sorgen, dass die ‚Barbarenvölker‘ sich nicht zusammenschließen.“ (S. 66) Aktueller Ausdruck sind auch die Pläne für das Transatlantische und das Transpazifische Freihandelsabkommen (TTIP, Transatlantic Trade and Investment Partnership und TPP, Trans-Pacific Partnership). Mit ihnen versuchen die USA unter Einbindung von Japan und EU/Deutschland die beiden eurasischen Mächte, Russlands im Westen und China im Osten, von denen sie ihre Vorherrschaft in Frage gestellt sehen, auch auf ökonomischer Ebene auszugrenzen und einzudämmen.

Verschiebung von Einflusszonen

Die schrittweise Ost-Erweiterung von NATO und EU, die systematische Förderung „bunter Revolutionen“ in den Grenzzonen der ehemaligen Sowjetrepublik, Georgien 2003, Ukraine 2004, Kirgisien 2006, ein misslungener Versuch 2006 in Weißrussland, die Umstellung Russlands mit Raketenabfangstationen und Militärstützpunkten waren unübersehbaren Schritte bei der Umsetzung der von Brzezinski skizzierten „Strategie der Vorherrschaft“, das seit der Wiedervereinigung Deutschlands 1989, beschleunigt dann seit der Auflösung der Sowjetunion und des Warschauer Paktes 1991 verfolgt wurde.

Vier Phasen lassen sich unterscheiden:

- Von der deutschen Wiedervereinigung bis zur Auflösung der UdSSR

- Vom Beginn der Ost-Erweiterungen der EU und der NATO, über die „bunten Revolutionen“ bis zum Georgischen Krieg 2008.

- ab 2008 Neuausrichtung des atlantischen Bündnisses nach dem Georgischen Krieg unter Barak Obama: die EU geht von der Politik der direkten Erweiterung zur „Neuen Nachbarschaftspolitik“ über. Die Form dafür sind Assoziierungsabkommen mit den Staaten im Integrationsraum zwischen Russland und der Europäischen Union.

- Seit 2013 gehen die atlantischen Kräfte mit TTIP und TPP in die globale Offensive. Eine um Russland sich gruppierende Eurasische Union ist in diesen Plänen ein Störfaktor großen Ausmaßes.

Stoßkeil Ukraine

Die Ukraine spielt in dem großen Plan zur Kontrolle Eurasiens durch die USA von Anfang an die Rolle eines Stoßkeils, der auf das „Herzland“ Eurasiens, Russland zielt, um seine mögliche Wiederauferstehung als eurasisches Großreich im Keim zu ersticken: „Die Ukraine“, schreibt Brzezinski, „ein neuer und wichtiger Raum auf dem eurasischen Schachbrett, ist ein geopolitischer Dreh- und Angelpunkt, weil ihre bloße Existenz als unabhängiger Staat zur Umwandlung Russlands beiträgt. Ohne die Ukraine ist Russland kein Eurasisches Reich mehr“ (S. 74)

Und folgerichtig: „Die Entschlossenheit der Ukraine, sich ihre Unabhängigkeit zu bewahren, erhielt Unterstützung von außen. Obwohl der Westen, vor allem die Vereinigten Staaten, die geopolitische Bedeutung eines souveränen ukrainischen Staates erst reichlich spät erkannt hatte, waren um die Mitte der neunziger Jahre sowohl Amerika als auch Deutschland zu eifrigen Förderern der eigenständigen Identität Kiews geworden. Im Juli 1996 erklärte der amerikanische Verteidigungsminister: Die Bedeutung der unabhängigen Ukraine ist für die Sicherheit und die Stabilität von ganz Europa nicht zu überschätzen, und im September ging der deutsche Kanzler – ungeachtet seiner starken Unterstützung für Boris Jelzin – sogar noch weiter mit der Versicherung, dass der feste Platz der Ukraine in Europa von niemanden mehr in Frage gestellt werden kann, und dass niemand mehr der Ukraine ihre Unabhängigkeit und territoriale Integrität streitig machen darf.“ (S. 166) .

Was Brzezinski bereits Mitte der neunziger so klar skizzierte, wurde von ihm in seiner Bestandsaufnahme, die er 2006 unter dem Titel „The Sekond Chance“ vorlegte, wie auch in dem 2012 erstmals erschienenen „Strategic Vision“ wiederholt und auf der Sicherheitskonferenz in München unter dem von Kerry geprägten Stichwort der „Renaissance des atlantischen Bündnisses“ noch einmal ausdrücklich zum Programm erhoben. Selbstverständlich war Brzezinski auch persönlich auf dieser Konferenz mit von der Partie. Dies nur als Information für diejenigen die glauben, Brzezinski gehöre inzwischen zur Riege der Männer, die nur Alterswert haben.

Alles Weitere sind Konkretionen dieser Strategie. In den Verhandlungen um das Assoziierungsabkommen mit der Ukraine, in der Erklärung des EU-Kommissionspräsidenten Barroso beim EU-Ukraine-Gipfel im Februar 2013 in Brüssel, es sei „unmöglich, sich in die Zollunion einzubinden und gleichzeitig eine umfassende Zollunion mit der EU zu haben“ und dieUkraine müsse „ihre europäische Wahl treffen“ wurde diese Politik exekutiert. Die deutsche Kanzlerin bestätigte sie mit Verlautbarungen wie: „Es gibt heute eine Situation, in der die Mitgliedschaft in zwei Zollunionen nicht möglich ist“ [3]

Mit der ideologischen Aufpäppelung und Finanzierung Tjagnibog und Klitschko für den Umsturz, durch die 5 Milliarden-Spritzen für die Entwicklung der demokratischen Opposition seitens der USA, durch Interventionen führender EU- und US-Politiker auf dem Maidan wurde der Umsturz gegen Viktor Janukowytsch programmiert, auf der „Sicherheitskonferenz“ in München wurde Klitschko als potentieller Nachfolger von Janukowytsch aufgebaut, wurden die Weichen für eine Intervention zugunsten eines Regimechanges in Kiew gestellt.

Die wachsende und wachsame globale Konkurrenz

Der westlichen Vorherrschaft steht eine Welt gegenüber, die sich der seit 1991 entstandenen Dominanz der „einzigen Weltmacht“ in wachsendem Maße entzieht. Man könnte von einer postkolonialen Welle globaler Emanzipation reden. Brzezinski spricht vom „political awakening of people“, dem sich eine schwächer werdende Weltmacht ausgesetzt sehe.[4]

Die Entwicklungen sind für die USA in der Tat bedrohlich. 1996 schlossen sich Russland, die Volksrepublik China, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan zu den „Schanghai Five“ zusammen. 2002 gab die Schanghai Gruppe, um Usbekistan erweitert, sich eine Charta. 2006 kam Afghanistan als Beobachter dazu. Im September 2014 haben Indien und Pakistan Aufnahmeanträge gestellt, die im Juli 2015 zur Abstimmung gebracht werden sollen.

Bedrohlich für die USA ist selbstverständlich auch das koordinierte Handeln der globalen Newcomer im BRICS Bündnis (immerhin Brasilien, China, Indien, Russland, Südafrika) – das mit der Gründung einer eigenen Entwicklungsbank die USA inzwischen auch im Kernbereich von deren Herrschaft herausfordert: in der Funktion des Dollar als Weltleitwährung. Der Planet, kann man sagen, wird eng.

Russland ist mit dem Amtsantritt Putins im Jahr 2000 aktiv aus dem Stadium eine Quasi-Kolonie der USA herausgetreten. Putin erklärte, er wolle Russland wieder zum Integrationsknoten Eurasiens machen. Damit stellte er das zentrale Glied der US- Dominanz in Frage. Er restaurierte Staat und Wirtschaft und begann eine aktive Bündnispolitik im Raum der ehemaligen Sowjetunion aufzunehmen. In den ersten Jahren der Präsidentschaft Putins legte Russland seine Hand wieder auf die eigenen Ressourcen. Die Verhaftung Michail Chodorkowski markiert diese Phase der Rückkehr Russlands zu sich selbst.

Auf der Münchner „Sicherheitskonferenz“ von 2007 wandte Putin sich gegen die weltweiten Kriegsabenteuer der USA, 2008 folgte Medwedew mit dem Vorschlag einer neuen Sicherheitsarchitektur von Lissabon bis Wladiwostok, wurde von der EU aber zurückgewiesen. Stattdessen versuchten EU und NATO auch Georgien und die Ukraine in ihre Erweiterungspläne einzubeziehen. Diese Versuche endeten damit, dass Russland mit seinem Einmarsch nach Georgien erstmals seit dem Zerfall der Sowjetunion ein klares Njet gegen ein weiteres Vordringen von EU und NATO in seinen Einflussbereich setzte.

Der Georgische Krieg 2008 markiert einen strategischen Szenenwechsel zwischen Russland und der EU, NATO und USA, also der atlantischen Union: Die EU ging von ihrer Ost-Erweiterungspolitik über zur „Neuen Nachbarschaftspolitik“ durch Abschluss von Assoziierungsverträgen mit engeren und weiteren Nachbarn der EU im Grenzraum zwischen Russland und der Europäischen Union – hielt aber im Übrigen ihre Bewegungsrichtung der Ausdehnung ihrer Einflusszone nach Osten bei.

Parallel zur Einleitung der „Neuen Ostpolitik“ konkretisierte sich auf Initiative Kasachstans Putins Vision eines Eurasischen Integrationsknotens zur politischen Gestalt einer sich formierenden Eurasischen Union. Nach dem Vorbild der europäischen Union zunächst als Wirtschaftsunion konzipiert, war ihre politische Gründung für das Jahr 2015 vorgesehen. Tragende Mitglieder waren Kasachstan, Weißrussland und Russland mit dem Ziel der Einbeziehung der Ukraine, sowie weiterer kaukasischer und zentralasiatischer Staaten.

Mit dem Zusammentreffen von Assoziierungspolitik der Europäischen Union und Gründung der Eurasischen Union , die beide auf die Länder in der Zone zwischen Russland und der Europäischen Union zielten, entwickelte sich der Konflikt zwischen den Ost-Interessen der EU und den West-Interessen Russlands zu einer absehbaren Konfrontation . Diesen Widerspruch zwischen EU&EU zum Entweder-Oder für die Ukraine verschärft zu haben, ist eindeutig ein Produkt der westlichen, US-geleiteten Politik, die konsequent dem strategischen Postulat der US-Politik zur „Verhinderung einer eurasischen Macht“ entspringt und damit gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt. Es verhindert ein Bündnis zwischen Russland und der EU, speziell auch Russlands und Deutschland, das den USA gefährlich werden könnte und es schwächt sowohl Russland auch die EU, insbesondere Deutschland soweit, dass sie sich nicht zum Konkurrenten aufschwingen können.

Sachliche Wahrnehmung

Der Umsturz in Kiew und alle weiteren Vorgänge sind nur in der Folge dieser Konstellation zu verstehen. Sachlich betrachtet, resultieren sie aus dem herangewachsenen Gegensatz zwischen der schwächelnden unipolaren Hegemonie der USA und den heranwachsenden Kräften rund um den Globus. Putin hat dies mit seiner Rede auf dem Waldai-Forum in Sotchi im Oktober 2014, in der er die USA als globalen Brandstifter anklagt und stattdessen eine kooperative neue globale Sicherheitsarchitektur vorschlägt und einfordert, unmissverständlich klar gemacht.

So gesehen erkennen, die Verteidiger der gegenwärtig noch herrschenden Ordnung in Russland, genauer in Putin als dem zurzeit bestimmenden politischen Geist Russlands, durchaus richtig ihren Gegner, weil er diese Ordnung in Frage stellt und dies nicht nur für Russland, sondern stellvertretend für all jene Kräfte tut, die sich heute aus der spät-kolonialen Fessel der US-Dominanz befreien wollen. In den Augen der Vertreter der gegenwärtig herrschenden Ordnung, die sie in Verkennung, Verdrängung oder gar Leugnung der blutigen globalen Realitäten euphemistisch, eine Friedensordnung nennen, ist allein der Anspruch auf Neuordnung bereits eine Aggression, zumindest eine Ungehörigkeit, die – natürlich – bestraft werden muss.

Tatsächlich markiert der Bürgerkrieg in der Ukraine einen globalen Interessenkonflikt innerhalb des heute herrschenden Wirtschaftssystems, der innerhalb des Systems nicht mehr gelöst werden kann. Nur der Übergang zu kooperativen Formen des Wirtschaftens und des Regierens könnte eine Perspektive weisen – alles andere steuert geradlinig auf militärische Lösungen zu, gleich ob in der Form sich vervielfältigender Stellvertreterkriege, einschließlich solcher auf europäischem Boden, oder als großer Flächenbrand.

Gegenseitige Schuldzuweisungen lenken nur davon ab andere, als militärische Wege zur Lösung der Probleme, zu suchen.

Kai Ehlers,www.kai-ehlers.de

Bücher von zum Thema:

Peter Strutynski (Hg.), Ein Spiel mit dem Feuer: Die Ukraine, Russland und der Westen

Ronald Thoden, Sabine Schiffer (Hg.), Ukraine im Visier: Russlands Nachbar als Zielscheibe geostrategischer Interessen

Kai Ehlers, Russland – Herzschlag einer Weltmacht: Im Gespräch mit Jefim Berschin


[1]https://www.google.de/#q=urbane+legenden+-+die+macht+der+wiederholung

[2] Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht. Amerikas Strategie der Vorherrschaft”, Fischer tb 14358, S. 63 und alle weiteren Brzezinski-Zitate aus diesem Buch

[3] Pressekonferenz der Bundeskanzlerin zum Europäischen Rat am 19. Und 20. 12.2013.

[4] Zbigniew Brzezinski, Strategic Vision, Basic Books, New York, 2012, S. 26 ff

Die Lösung des Ukraine Konflikts in weniger als 180 Zeichen!


derblauweisse:“Wer als westlicher Politiker den Konflikt in der Ukraine lösen will, muss nur die Frage, ob es eine freie, demokratische Welt außerhalb der EU geben kann, mit ja beantworten!“

Die Wahrheit zum Konflikt in der Ukraine?!


Dass es in der Ukraine nicht um Demokratie geht, sondern um wirtschaftliche Interessen, weiß inzwischen jedes Kind.

Erwachsene tun sich dann aber noch schwer mit dem, was man Fakten nennt. Dafür gibt es einen einfachen Grund.

Wer erwachsen ist, tut kaum noch etwas zum ersten Mal. Er ist in vielen Gewohnheiten quasi gefangen. Das aber irritiert ihn nicht. Im Gegenteil. Er empfindet diesen mehr oder weniger von aussen geregelten Ablauf als angenehme, sedierende Sicherheit. Diese Sicherheit wird mittels permanent gelebter Bestätigung, etwa durch Konsum, aufrecht erhalten.

Bekannte Marken, lieb gewonnene Gewohnheiten, verinnerlichte Ansichten. Das alles dient vor allem der Bestätigung des eigenen Weltbildes. Auf dieser Basis wird die gefühlte innere Sicherheit generiert.

Intellektuell wird dieser Sicherheit suggerierende „Rezeptor der Gesamtbefindlichkeit“ von der Mainstream-Presse auch bedient. Jeden Tag. So erzeugt man in modernen Industriegesellschaften Stabilität, die man der intellektuellen Eitelkeit einer pseudointellektuellen Gesellschaft wegen in demokratische Entscheidungsprozesse verpackt.

Die dabei maximal mögliche Freiheit ist vergleichbar mit einem Supermarktregal in der Obstabteilung, in dem dann 4 Obstsorten und 3 Gemüsearten liegen. Insgesamt.
Diese „reichhaltige“ Auswahl von Obst und Gemüse steht dann für sämtliche Gesellschaftsmodelle auf diesem Planeten und jeder der das nicht akzeptieren will, wird als antidemokratisch gebrandmarkt.

Begrenze das Angebot, verringere den Horizont!
So sorgst du ganz automatisch für einen Eliminierungsprozess innerhalb DER Gruppe, die du zu manipulieren angetreten bist. Sie selber schlagen dann auf die wenigen ein, die auf diese Manipulation hinweisen. Das System der Lügen reinigt sich selbst, indem es die wenigen, die es mit der Realität verunreinigen, Richtung gesellschaftlichem Ausguss abdrängt.

Auch unsere „offene“ Gesellschaft agiert wie ein Immunsystem, das sich selbst angreift indem es automatisch all jene attackiert, die auf besonders perfide Viren hinweisen. Viren, die vor allem den Verstand des Bürgers angreifen. Ihn als Kollektiv okkupieren.

Meinung zu generieren und damit Haltung zu steuern, ist heute so simpel wie Persil zu verkaufen. Nicht umsonst lautet der Slogan dieses Waschmittels: „Da weiß man, was man hat“.

Ist das so? Nur, was hat man denn? Also konkret? Darüber sagt diese Werbebotschaft nichts. Und genau das, macht sie so erfolgreich. Alle können sich auf den Slogan einigen, gerade weil er nichts aussagt. Damit kann ihm auch niemand widersprechen.

Konsens ist die Basis des Konsums.

Der Hersteller von Persil ist happy, sein Produkt verkauft sich quasi von selber, und die Kunden sind ebenfalls glücklich, denn Persil garantiert ihnen etwa wesentliches, was mit dem weissen Pulver auch noch ins Haus kommt.

Der Persil Kunde ist sicher vor jeder Art von Überraschung.

So funktionieren Massenmedien 2.0. Sie liefern dem Stammkunden die Sicherheit, dass alles so rund läuft wie beim Schleudergang. Also wie immer.

Keine Panik. Alles im Griff. Wir schaffen das. Da weiß man, was man hat, auch wenn man gar nicht weiß, was das ist, was man da dann hat.

Aktuell hat die Ukraine aus der Sicht des „Persilkunden“ NATO ein Problem. Zuwenig Demokratie. Schuld ist, ganz übersichtlich, der alte Präsident. Janukowitsch. Der ist nämlich korrupt. Das unterscheidet ihn von Politspitzen, die uns vertrauter sind. Berlusconi z.B., Sarkozy oder J.Fischer.

Damit die Ukraine endlich so demokratisch werden kann wie „unser“ Europa, wo die Völker darauf vertrauen können, dass nicht etwa Großkonzerne aus Übersee oder systemrelevante Banken mit globalem Zugriff regieren, sondern sie, DAS VOLK, muss dem Land unter die Arme gegriffen werden. Wenn es sein muss, gegen seinen Willen. Denn der ist nur so frei wie es die Gitterstäbe des Konsumkäfig es zulassen.

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Und wer ist da ganz vorne an der Befreiungsfront immer mit dabei? Die USA. Zusammen mit ihrer wertvollsten Aussenkolonie. Dem schon wieder oder immer noch Mitläuferstaat BRD.

Spätestens seit der NSA Affäre weiß man – wenn man wissen möchte – dass kein anderes europäisches Land so massiv vom Big Brother abgehört wurde und wird. Na und? Da weiß man, was man hat. Alles bleibt beim alten.

WIR sind also EIN Team. USA und BRD. Deutschland als Motor in der EU, wobei der Sprit eben aus Übersee kommt.

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Bezüglich der Ukraine stellt sich das dann so dar:
Deutschland liefert mit Vitali Klitschko ein bekanntes Boxergesicht, dass die Ukraine zukünftig anführen soll, und die USA unterstützen diesen Wunsch dann mit allen Propagandatools, die man in D.C. (Demo-Crazy) so zur Verfügung hat.

Und aus dieser Vorgehensweise wird auch gar kein Hehl gemacht. Die Puppenspieler in Washington können sich sicher sein, dass keine Sau sich die Mühe machen wird, einem Klitschko auch nur ansatzweise auf den Zahn zu fühlen.

Warum also viel Geld für Tarnung und Täuschung ausgeben. Wozu aufwendig verstecken, wonach eh keiner sucht!

Wir von KenFM haben von Anfang an behauptet, Vitali K. sei eine CIA Marionette. Ihr ginge es im Auftrag der US Regierung vor allem um die Destabilisierung der Ukraine, auf dass das Land im Anschluss „befreit“ werden könne.

Dieser Befreiung würde im Anschluss eine Übernahme durch den Westen folgen. „DER“ Westen steht freilich nicht für westliche WERTE, er steht für eine vollständige Übernahme in allen Bereichen. Durch eine Handvoll Grosskonzerne, sprich deren Grossaktionäre.

Global agierende Wirtschaftseliten, die u.a über die von ihnen eingesetzte US-Regierung, dem IWF, der WELTBANK, glauben, die Welt vollständig in ihren Besitz bringen zu können. Die alte Leier.

Diese Menschen fühlen sich sicher. Zu Recht. Wer will ihnen schon an die Karre fahren? Und vor allem wie?
Diese Menschen wissen, dass alles, was sie benötigen um anders denkende Regierungen auf Kurs zu bringen, die Presse des entsprechenden Landes ist.

Früher folgte die unabhängige Inlandspresse den Geschehnissen der inneren Politik und schrieb darüber. Heute folgt die innere Politik einer inneren Presse, nur dass die von aussen gesteuert wird.

Die innere Pressefreiheit auch und vor allem in der BRD wird von Washington aus bestimmt und organisiert. Das geschieht dann über XXL Organisationen die alle vorgeben NGO zu sein, also „frei von Regierung“, obwohl sie verdeckt von jenen Institutionen finanziert und damit gesteuert werden, die auch die Regierung steuern, die dann aber vom Bürger über dessen Steuern finanziert werden.

Das ist der grösste Coup überhaupt. Der Bürger bezahlt das System, dass ihn verrät und verkauft, auch noch selber. Innere Pressefreiheit als Garant für Demokratie? Vergiss es.

Werden wir im Falle Ukraine konkret.

Da haben als mögliche Anwärter für den neuen Verwalter des Landes, die Oligarchin Timoschenko, und da haben wir Vitali Klitschko.

Natürlich gib es auch noch eine ganze Reihe von rechtsradikalen Splittergruppen, aber die müssen uns erst interessieren, wenn sie sich zusammentun, um einen gemeinsamen Kandidaten ins Rennen zu schicken. Auch er wird sich dann von X sponsern lassen, also im Auftrag Industrieinteressen vertreten, um intern überleben zu können. Aber darüber kann man schreiben, wenn es soweit ist. Im Moment rufen rechte Nationalisten „nur“ zu Terroranschlägen im russischen Teil der Ukraine auf.

Terror wird auch ein Tool sein, um im Falle X die BRD dichter an die Seite der USA zu bringen, wenn es darum geht NATO Truppen in die Ukraine zu entsenden. Es reicht ein Anschlag in Berlin, den man Putinfans in die Schuhe schieben kann, und schon wäre auch dieses Land wieder auf Schröderlevel. Stichwort 9/11.
Die „ uneingeschränkte Solidarität“ mit allem, was die NATO Führung USA sich ausdenken würde, wäre erste deutsche Bürgerpflicht.

Schluss mit dem Blick in die Vergangenheit. Wagen wir einen sezierenden Blick in die Gegenwart der Ukraine. Wer mischt neben Boxer Klitschko noch mit, wenn es um die Macht in Kiew geht?

Fangen wir bei Julia Timoschenko an.

Bis vor wenigen Tagen hatte sie gesiebte Luft inhaliert. Grund: Die Janukowitsch-Regierung warf der Frau vor, eine Wirtschaftskriminelle zu sein. Timoschenko soll sich in der Zeit, in der sie zweimal die Ukraine als Ministerpräsidentin bzw. stellvertretende Ministerpräsidentin mit anführte, privat massiv bereichert haben.

Es ging um Milliardensummen. „Erbeutet“ durch private Deals u.a. im Gasgeschäft mit Russland. Das Privatvermögen der Dame wurde bereits 2007 auf mehre hundert Millionen Dollar geschätzt.
Sparsam leben in Verbindung mit Fleiß zahlt sich eben aus.

Von 1995 bis 1997 leitete die Polit-Blondine die „Vereinigten Energiesysteme der Ukraine“. Hier jobbte auch ihr Schwiegervater. Sowie ihr Mann. Während die Ukraine damals wirtschaftlich immer weiter abrutschte, explodierte das Privatvermögen der Gasprinzessin.

Julia Timoschenko hat sämtliche Vorwürfe der Korruption immer bestritten. Kaum raus aus dem Gefängnis, reiste sie nach Kiew, um vor dem Volk eine vorgezogen Wahlkampfrede zu halten. Einer ihrer Sätze an das Volk lautete:

Ihr, meine Familie, wie sehr habe ich davon geträumt, in eure Augen zu sehen“.
Julia Timoschenko weiß, dass nichts unhöflicher ist, als eine aufgebrachte Menge warten zu lassen. Aus diesem Grund reiste die EX-Ministerpräsidentin der Ukraine – die nie auch nur einen Heller aus öffentlichen Kassen abgezweigt hatte – mit ihrem Privatflugzeug an.

Wird die Frau das Rennen um den Job des Präsidenten in der Ukraine machen? Ja/Nein/Vielleicht?

Ihre Tochter, Jewhenija Timoschenko, glaubt jedenfalls ganz fest an die Unschuld und das politische Comeback ihrer Mutter. Genau wie die CSU, die der Tochter seinerzeit die Möglichkeit gab, nur positives über die Mama zum Besten zu geben. Kein Scherz. Die CSU ist auch ein Veranstalter in Menschenrechtsfragen.

Und schon sind wir in der BRD. Diesem amerikanischen Aussenposten inmitten Europas traut man in Übersee wohl eine gewisse Ostkompetenz zu. Wir sind einfach dichter dran an Moskau und haben mit der Übernahme des ehemaligen UDSSR Kiez, Rufnahme DDR, einfach ein Ass im Ärmel, dass sich nicht so leicht toppen lässt.

Timoschenko will sich nicht ohne Grund in Deutschland medizinisch behandeln lassen. Am Kopf? Sie ist einfach unsere Hochstaplerin. Wobei unsere die USA mit einbezieht. Hier goutiert man vor allem, wenn eine Person es schafft, sich vom Tellerwäscher zum Millionär hochzuarbeiten.

Timoschenko war nicht immer im Multi-Milliardengasgeschäft. Sie hat ganz klein angefangen. Im Filmverleih. Wobei niemand wissen muss, dass es sich um Pornofilme handelte. Aber auch da wird ja irgendwie „Gas“ gegeben.

Kommen wir zu Vitali Klitschko und dessen Partei Urda. Schlag. Wer sich die Mühe macht, die Homepage von Urda anzusurfen, um sich nach den „Partnern“ zu erkundigen, dem fällt das Logo der CDU auf.

Klitschko wird von der CDU nahen Adenauerstiftung bei seinen Aktivitäten gepusht. Das ist bekannt. Und Angela Merkel machte bisher auch öffentlich keinen Hehl daraus, dass sie sich den besser deutsch als ukrainisch sprechenden Boxer als neuen Boss der Ukraine wünscht.

Wen aber finden wir noch unter Partner auf der Homepage von Urda?
Da hätten wir z.B. die Klitschko Brothers Foundation.

Müssen wir nicht weiter drüber schreiben. Das ist, wie wenn man eines der Mercedes-Benz Autohäuser von Boris Becker betritt und fragt, wenn ich mir hier jetzt einen Mercedes kaufe, hat der Boris Becker dann auch was davon? Natürlich nicht.

Bleiben wir bei Klitschko. Die CDU, die Klischko Brothers Foundation unterstützen ihn. Wen haben wir noch? Das NDI.

Das National Democratic Institute.
Klingt nach Organisation, die sich um mehr Demokratie bemüht. Also mehr Mitsprache durch das medial eingeseifte Volk.

Das NDI wurde 1983 in den USA gegründet. Es steht der demokratischen Partei nahe. Dem Laden also, dessen aktueller Pressesprecher im Weißen Haus das schwarze Schaf spielt und jeden Dienstag beweist, was er unter Demokratie versteht. Er unterschreibt die Kill-List.

Eine Liste von Menschen die via Drohne oder durch US-Spezialkommandos dann ohne großes Tam Tam einfach umgebracht werden soll.

Das NDI ist ein Laden, der tickt wie die, die Barack Obama für einen Friedensnobelpreisträger halten, obwohl der Mann z.B. mehr Journalisten hinter Gitter bringen ließ, als alle sechs Präsidenten vor ihm zusammen. Einschließlich G.W. Bush.

Barack Obama greift dann auch schon mal persönlich zum Telefon, um Journalisten, die beim Recherchieren von Verbrechen durch die USA der Wahrheit auffällig nahe gekommen sind, weiterhin im Knast endzulagern.

Abdul-Elah Haydar Shaye z.B. Er hatte 2009 über einen US-Drohnenangriff in Al-Majalah im Jemen geschrieben, bei dem statt einem Al-Kaida Führer 43 Zivilisten ermordet wurden. Frauen und Kinder. Daraus drechselte das Weiße Haus dem Journalisten dann eine Zusammenarbeit mit Al-Kaida, um den Vorfall zu vertuschen. Obama griff persönlich zum Hörer, um den Präsidenten im Jemen davon zu überzeugen, den Reporter nicht frei zu lassen. Die Pressefreiheit nicht wörtlich zu nehmen. Yes we can. Aber was konkret?

Wer den Film „Schmutzige Kriege“ von Jeremy Scahill kennt, wird sein Bild über Barack Obama massiv revidieren. Aber will er das überhaupt?

Obama als Kopf der Demokraten und die demokratennahe Organisation NDI, die Vitali Klitschko in der Ukraine unterstützen sind Teil einer Maschine, die u.a. von der CIA gelenkt wird. Das NDI ist einer von zahllosen NGO´s, die oft, ohne es zu wissen, als meinungsmachendes Tool der CIA aktiv genutzt werden, um in einem Land, das an die Westwirtschaft angeschlossen werden soll, die entsprechenden „Impulse“ auszulösen.

Meinungsmache und NATO Einsätze, als humanitäre Hilfe getarnt, laufen dann eng verzahnt, sprich parallel ab und führen z.B. auch in der immer noch von vielen als neutral eingeschätzten Süddeutschen Zeitung zu Schlagzeilen wie
Russland heizt Konflikt um Ukraine an

Kann das sein? Kann es sein, dass der Arm der CIA bis in die Redaktionen aller deutschen Medien reicht?

Nicht aller. Nur in die, die den Ton angeben. Amerikanische Geheimdienste stellen auch in diesem Land die Alpha-Journalisten in den Alpha-Medien. Diese wenigen Menschen machen das, was man die „Öffentliche Meinung“ nennt und kaum eine Redaktion, die kleiner ist, schreibt gegen den manipulierten Mainstream an. Aber selbst wenn.

Wenn erreicht denn z.B. die Junge Welt?

Oder die NhHZ?

Das Kritische-Netzwerk?

Der Freitag?

Oder KenFM?

„Bei vier Außenpolitik-Journalisten von FAZ, Süddeutsche Zeitung, Die Welt und Die Zeit, finden sich dichte Netzwerke im US- und NATO-affinen Elitemilieu“,

schreibt Uwe Krüger in seiner unbedingt zu empfehlenden Bedienungsanleitung für deutsche Zeitungen „Meinungsmacht“.

Um es noch mal auf den Punkt zu bringen. Du musst nicht alle Käseblätter unterwandern, um die Massen zu lenken. Schon für die BRD reichen lächerliche VIER Top Journalisten, Top, da in Top-Positionen, die du im Sack haben musst.

Das genügt völlig, um auch ein Land wie Deutschland und damit die Regierung auf Kurs zu halten. Klaus-Dieter Frankenberger von der FAZ. Josef Joffe von der ZEIT. Stefan Kornelius, die Süddeutsche, und Michael Stürmer der für die WELT schreibt. Springer-Stiefel-Presse also.

Gelenkte Demokratie kann sich so frei anfühlen!
Du kannst hier alles sagen, was du willst. Nur sorgt man im Vorfeld dafür, dass du dich nur seltenst ausserhalb eines Meinungshorizontes befindest, bei dem die Sonne nie im Zenit steht. Flaches Wissen ist angesagt. Lange Schatten. Und wenn Fernsicht, dann in Form von Fernsehen. Mit einem ähnlichen Alpha-Redakteuren-Netzwerk.

Hans Leyendeckers Vortrag beiNetzwerk Recherche im April

Zurück auf die Homepage der Klischko-Partei Urda.

Neben den schon genannten „Partnern“ findet sich zum Schluss noch IRI. Das International Republican Institute.

Auch dieses Institut wurde 1983, also in der Amtszeit des Schauspielers Ronald Reagans, in den USA gegründet. Reagan steht für Todesschwadronen in Südamerika.

Mit allein 75.000 Ermordeten in El Salvador. Und Reagan steht für die Contra-Affäre.

IRI war u.a. in den arabischen Frühling in Ägypten „involviert“, von dem wir wissen, wie er ausging. Der bekannteste Kopf der CIA Tarnfirma ist der ehemalige Präsidentschaftskandidat John McCain. Ein Mann, der in Vietnam vor allem seinen Verstand verlor, und sich 2007 bei einer Wahlkampfveranstaltung, die ihn ins Weiße Haus bringen sollte, entschloss ein Lied anzustimmen, das den Text trug, „Bomb Bomb Iran“.

Ein bekennender Fan von Massenmord also. In den letzten Wochen konnte man diesen McCain dann immer an der Seite von Vitali Klitschko sehen. Zwei Kämpfer für mehr Demokratie in der Ukraine, die vor Tiefschlägen dann auf gar keinen Fall zurückschrecken. Im Gegenteil.

Und zum Dank darf der Boxer dann via BILD Zeitung über das schreiben, was ihm bei seiner Arbeit durch den Kopf geht und vom dem die Springer Presse gerne hätte, dass es unseren Kopf beherrscht.

So stolz macht mich die Hilfe der USA“, titelte Vitali Klitschko in BILD.

Was man nicht lesen konnte, war, wer die BILD-Zeitung seinerzeit mit 7 Millionen Dollar anschubfinanziert hat. Die CIA.

Im Gegenzug muss jeder, der für die Springer Presse arbeitet ein internes Papier unterzeichnen, indem es fünf Grundsätze gibt.
Der dritte lautet: „ die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika“.

Prima, aber was, wenn dieses Amerika sich von einer Wertegemeinschaft in einen Todestern verwandelt? Oder schon verwandelt hat?

Das alles ist natürlich reine Spekulation…

Die USA stehen für Demokratie, Rechtsstaat und Fairness. Es gibt weder Guantanamo, noch den Patriot-Act, oder eine politische Kaste, die so unverschämt reich ist, dass einem schwindelig wird, während der Staat sich von einer Pleite in die nächste schleppt und immer mehr Menschen hungern oder obdachlos sind. Oder beides.

Vom Tellerwäscher zum Millionär klappt nur selten. Die Realität sieht eher so aus. Vom Otto-Normal Bürger zum Tellerwäscher mit Wohnsitz Brücke.

Die USA entwickeln sich in immer grösseren Teilen des Landes zu einer Dritte Welt Region und dafür gib es einen Grund. Den Mangel an Sozialstaat, der vor allem auf einem Mangel an echter Demokratie und freier Presse fußt. In den USA herrschen Konzerne und ihre Konzernbosse.

Das Vermögen der 400 reichsten Personen der USA ist doppelt so hoch, wie benötigt wird, um das gesamte Haushaltsdefizit Amerikas abzudecken.

Wir wiederholen:

Das Vermögen der 400 reichsten Personen der USA ist doppelt so hoch, wie benötigt wird, um das gesamte Haushaltsdefizit Amerikas abzudecken.

Nochmal:

Das Vermögen der 400 reichsten Personen der USA ist doppelt so hoch, wie benötigt wird, um das gesamte Haushaltsdefizit Amerikas abzudecken.

Allein die zehn bestbezahlten Vorstandschefs der USA kassierten 2013 für ihre Arbeit 4,7 Milliarden Dollar. In 12 Monaten.

Wie das amerikanische Bildungsministerium schrieb, waren mehr als 1,1 Millionen Schüler an öffentlichen Schulen in der Zeit zwischen 2011 und 2012 immer wieder obdachlos.

Und dieses Amerika will in der Ukraine für mehr Demokratie sorgen? Mehr Fairness. Mehr Freiheit.
Wenn das ein Witz sein soll, wo bleibt die Pointe?

Die kommt jetzt.

Wenn man dem Ukrainischen Ableger von Anonymous glauben kann, so stiessen diese beim Hacken eines Mailaccounts in Litauischen Regierungskreisen auf Post von Vitali Klischko.

Dabei wurde ihnen klar, dass der Boxer das ist, was KenFM seit Monaten schreibt. Ein Mann, der von aussen gesteuert wird.

Klitschko erhält seine Anweisungen von diversen„Aussendienstmitarbeitern“. Menschen, auf die man erst einmal gar nicht kommt. Das jedenfalls geht aus dem gehackten Account hervor.

Einer der bis dato nicht bekannten Strippen-Zieher scheint die Präsidentin Litauens zu sein.
Loreta Graužinienė. Sie gehörte über die letzten Monate zu den Maidan-Touristen, die die Bevölkerung immer wieder dazu aufforderte Krawall zu machen. So sprach sie dort am 26. 11.2013.

Was aber hatte Litauen und vor allem die Präsidentin Littauens mit der Ukraine und vor allem Vitali Klitschko am Hut?

Dieser Frage ging auch der ukrainische Ableger der Internationalen Hacker-Crew Anonymous nach. Anonymous Ukraine. Sie klinkten sich in den Account von Laurynas Jonavicius, dem Berater der Präsidentin von Litauen, ein.

Und siehe da, auf was stießen Sie? Regen Mailverkehr zwischen ihm und Vitali Klitschko.

Das, was man in diesen Mails dann lesen kann, hat es in sich und reicht für einen Politkrimi auf der Krim und Umgebung.

So schreibt am 27.11.2013, also einen Tag nachdem die Frontfrau Litauens, Loreta Graužinienė, für den Umsturz in der Ukraine und damit auch für Udar, die Partei der CIA Marionette Klitschkos Werbung gemacht hatte, eben dieser Vitali an die rechte Hand der Präsidentin Laurynas Jonavicius:

“Lieber Mr. Jonavicius, ich schreibe, um mich für Ihre Unterstützung zu bedanken. Das Treffen mit Mrs. Graužinienė war sehr produktiv. Wir haben Ansichten über die aktuellen Geschehnisse ausgetauscht und diskutierten unsere Pläne für die Zukunft. Mrs. Graužinienė machte einige interessante Vorschläge bezüglich meiner Zukunft. Ich muss darüber noch nachdenken, aber grundsätzlich bin ich willens ihre Konditionen zu akzeptieren. Besonderen Dank an die litauischen Freunde für die finanzielle Unterstützung. Heute hat mein Assistent Ihre Botschaft besucht und den Rechtsberater getroffen. Sie diskutierten Finanzfragen und Pläne für die zukünftige Kooperation. Mein Assistent besorgte Valentina auch meine Kontodaten in Deutschland.  Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Zukunft.”

Am 5. Dezember taucht in der Presse ein Bild von Westerwelle in Kiew auf, das ihn zusammen mit Vitali Klitschko zeigt.

Westerwelle ist wegen eines OSZE Treffens in der Ukraine. Der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Westerwelle macht einen Abstecher zu den Demonstranten. Spricht dann aber nicht zu ihnen. Er bekundet zwar offen seine Sympathien für die Demonstranten, die bis dahin noch friedlich sind, tritt aber nicht an ein Mikrophon, um zu ihnen über Lautsprecher zu sprechen. Westerwelle weiß, dass er nicht als Privatmann wahrgenommen würde. Sondern als Aussenminister der Bundesrepublik Deutschland.

Sein Statement würde als Statement der BRD gewertet werden. Z.B. in Russland, mit dem man u.a. zusammensitzt, um über das Atomabkommen des Iran zu verhandeln. Westerwelle handelt richtig, als er kein offizielles Demonstrantenmikrophon benutzt. Seine Präsenz ist vor allem ein Zeichen nach Übersee. „Bin wieder auf Kurs“. Ihm geht es um ein Leben nach der FDP. Internationale Karriere.
Vitali Klitschko ist über diese Zurückhaltung erbost und weint sich zwei Tage nach dem Westerwelle-Flop entsprechend beim Litauischen Berater der Präsidentin aus:

“Nach unserem Telefongespräch bin ich der Meinung, es wäre nützlich den Besuch einiger hochrangiger Funktionäre der EU zu planen. Der Maidan braucht ständige moralische Unterstützung. Es wäre angemessen jemanden aus Berlin einzuladen. Ich habe einige hochrangige Freunde dort, doch aus irgendwelchen Gründen zögern die. Unsere amerikanischen Freunde haben versprochen, in den kommenden Tagen einen Besuch abzustatten, wir werden wohl auch Nuland und jemanden vom Kongress sehen. Ein anderes Problem, das ich ansprechen möchte ist, dass Janukowitsch sich zurückhält. Das sieht verdächtig aus. Was hat er vor? Wir würden einige Informationen mehr in dieser Sache sehr schätzen”.

“Nach unserem Telefongespräch bin ich der Meinung, es wäre nützlich den Besuch einiger hochrangiger Funktionäre der EU zu planen. Der Maidan braucht ständige moralische Unterstützung. Es wäre angemessen jemanden aus Berlin einzuladen. Ich habe einige hochrangige Freunde dort, doch aus irgendwelchen Gründen zögern die. Unsere amerikanischen Freunde haben versprochen, in den kommenden Tagen einen Besuch abzustatten, wir werden wohl auch Nuland und jemanden vom Kongress sehen. Ein anderes Problem, das ich ansprechen möchte ist, dass Janukowitsch sich zurückhält. Das sieht verdächtig aus. Was hat er vor? Wir würden einige Informationen mehr in dieser Sache sehr schätzen”.

Als die Unruhen in der Ukraine nicht so recht in Gang kommen wollen, macht unser Vitali dem Partner in Litauen ein paar eigene Vorschläge wie man etwas Bewegung in die Revolution bringen könnte. Der Umsturz braucht mehr Druck, um medial verkauft werden zu können. Brutale Bilder eines zurückschlagenden Präsidenten der Ukraine, Janukowitsch, sind exakt das, was Vitali Klitschko benötigt. Also schreibt Klitschko, wenn man den Hackern von Anonymous Ukraine glauben darf, am 9. Januar 2014 an Lauraynas Jonavicius, den er immer wie einen guten Bekannten beim Vornamen nennt:

“Ich denke wir haben den Weg geebnet für eine radikalere Eskalation der Situation. Ist es nicht an der Zeit für entschiedenere Aktionen? Ich möchte auch bitten über die Möglichkeit einer stärkeren Finanzierung nachzudenken, um unsere Unterstützer für ihre Dienste zu bezahlen.”

Laurynas Jonavicius, der Berater der Präsidentin Litauens Loreta Graužinienė ist offensichtlich ein Mann der über Mittel und Wege verfügt, um in der Ukraine einen Umsturz anzuschieben und zu finanzieren. Nur vom wem hat er die Mittel?

Dass der von Anonymous Ukraine gehackte Mail-Account und die daraus hervorgehende Kommunikation zu Oppositions-Marionette Vitali Klitschko echt sind, ist so gut wie sicher. Bisher haben die betroffenen NULL reagiert. Nicht öffentlich widersprochen. Diese Taktik des Todstellens fährt man immer, wenn man jede Form des Staubaufwirbelns unter allen Umständen verhindern möchte.

Die USA haben nach eigenen Angaben über 5 Milliarden Dollar in sogenannte NGO´s investiert, von denen wir wissen, dass sie eben alles andere als Non-Goverment-Organisations sind, sondern eben das Gegenteil. Viele dieser NGO Mitglieder muss man dann auch als nützliche Idioten bezeichnen. Sie glauben sie kämpfen für DIE Freiheit. Die Flucht aus den Klauen eines Janukowitsch. Aber wenn sie aufwachen, werden sie feststellen, dass sie für die CIA gearbeitet haben und dass ihr Land einem kapitalistischem Verwertungssystem zugeführt werden soll. Mit amerikanischem Verteilerschlüssel.
85 Menschen besitzen so viel wie die Hälfte der Menschheit. 3,5 Milliarden.

Die Zahl über die ungeheure Summe von 5 Milliarden Dollar, die die USA für verkappte Propaganda in das Übernahmeprojekt Ukraine investiert haben, stammt von der US- Diplomatin Victoria Nuland.

Auch sie gehörte zu den gekauften Protest-Sprecherinnen auf dem Maidan in Kiew.

Ihre Grosseltern stammen aus der Ukraine. Nuland war am 13. Dezember 2013 Gast beim National Press Club und nahm dort kein Blatt vor den Mund.

Der National Press Club wird übrigens präsentiert von ExxonMobil und Chevron. Zwei Öl-Giganten aus den USA die ihre Logos in Übergrösse ganz offen auf der Bühne präsentieren dürfen. Direkt neben den Flaggen der USA und der Ukraine. Noch Fragen wer am Umsturz des russischen Nachbarn Interesse haben könnte?

Und der Plan der Putin Provokation, Verlust der Ukraine, scheint aufzugehen. Russland würde mit dem Schlucken der Ukraine durch die NATO nicht nur russische Schwerindustrie an den Westen verlieren, sondern auch den strategisch überaus wichtigen Schwarzmeerhafen Sewastopol.

Von hier aus wird die russische Marine im Schwarzen Meer versorgt. Es gibt zu diesem Ort keine Alternative. Er ist der russische Hauptstützpunkt. Würde er verloren gehen, wäre Sewastopol schnell die Basis der US-Navy.

Putin ist ein Ex-KGB Mann. Er versteht etwas von Strategie. Um den militärischen Brückenkopf, das russische Tor zum Schwarzen Meer – aber eben auch in den Nahen Osten – für die nächsten Dekaden der Russischen Föderation zu sichern, ließ er den Pachtvertrag für die Marinebasis an der Krimküste verlängern.
Das geschah 2010, durch den damaligen russischen Präsidenten Dimitri Medwedew, der sich mit dem ukrainischen Amtskollegen Janukowitsch auf eine neues Datum einigen konnte:

2042.

Putin gilt als Drahtzieher dieses Deals.
Im Gegenzug wird ein Rabatt von 100 US-Dollar auf 1000 Kubikmeter russisches Gas gewährt.

Entscheidend aber ist, dass der verlängerte Pachtvertrag für Sewastopol etwas NICHT kennt: Eine Kündigungsklausel!

Dass Putin die russische Militärbasis Sewastopol, wenn es sein muss, auch mit Waffen verteidigen würde, weiß man in Washington. Niemand muss sich jetzt also wundern, dass die erste MoskauerMobilmachung anläuft. Das ist das Ziel.

Putin ist das Ziel. Er ist gibt keinen Mann der von den amerikanischen Ölfirmen mehr gehasst wird, und dafür gibt es einen Grund. Das PSA-Gesetz aus dem Jahre 2006.

Vor diesem Gesetzt wurde in der gesamten russischen Föderation zwar auch massiv Öl und Gas gefördert, nur gingen die Gewinne zu 80% an ausländische Konzerne. Die meisten in den USA. Diese Firmen hatten die russischen Fördergesetzte geschrieben. Bestimmten die Kosten. Rechneten die Gewinne klein. 10 Jahre exportiere Russland Gas und Öl in die Welt ohne das das Land damit Gewinne machte. Putin änderte das. Er sorgte dafür, dass Russland seine Bodenschätze wieder national kontrollierte. Er beendete die Verträge aus dem Ausland, die es erlaubten Russland auszubeuten wie ein Dritte-Welt-Land in Afrika.

Wer bis dato innerhalb Russland am ÖL und Gasexport verdienen wollte musst der korrupten Oberschicht angehören. Michael Chodorkowski in etwa. Präsident Putin lies ihn hinter Gitter bringen, da auch dieser Mann das Chaos nach dem Zusammenbruch der UDSSR genutzt hatte, um eine neue „Eigentümerstruktur“ in Erdölbereich zu etablieren.

Seit dem PSA-Gesetz läuft im Westen die Propaganda gegen Putin auf Hochtouren. Alles, wirklich alles wird versucht um dem Mann in Moskau als Despoten darzustellen. Ziel, dass russische Öl und Gasgeschäft wieder unter internationale Kontrolle zu bringen. Wer das erkannt hat, ahnt um was es aktuelle wirklich in der Ukraine geht. Rache. Und die Aussicht auf einen neunen Ölrausch im Ausland wenn die Russische Föderation erst einmal zerfällt.

Wir schrammen mit der Ukraine an einer Art Kubakrise vorbei. Der Konflikt ist gewollt. Er ist Teil einer lang erdachten Strategie, die einen NATO Krieg mit Russland bewusst mit einbezieht. Und Marionette Klitschko mittendrin. Als Mann, der aktuell ganz offen die Generalmobilmachung der Ukraine fordert.

Ist dem Mann, der schon für MilchschnitteTchibo und Warsteiner-Bier Werbung machte, klar, dass das Spiel mit den Feuer, zu dem er anregt, immer auch das Spiel mit den nuklearen Feuer beinhaltet? Wie viele Atombombenseinsätze hat Klitschko schon überlebt? Geht er davon aus, dass im Fall X ein Ringrichter den Kampf noch abblasen könnte? Wenn die Raketen erst mal aus den Silos sind?

Klitschko verkauft uns ein Killerspiel wie einen Boxkampf. Eine Show. Gut gegen Böse.
Ausgetragen würde dieses Killerspiel dann weit außerhalb der USA. Im Herzen Europas. Vor der Haustür Berlin. Wir kennen diese menschenverachtenden Planspiele aus der Vergangenheit.

Der Beginn des 1. Weltkriegs ist aktuell 100 Jahre her. 1914 – 2014. Der Krieg kommt zurück nach Europa. Der einzige, der das offen ausspricht, ist dann Willy Wimmer, der in immer grösseren Teilen der CDU nur noch als Spinner gilt. Nach einer jahrzehntelangen Mitgliedschaft im Deutschen Bundestag bekleidete Wimmer zwischen 1994 und 2000 das Amt des Vizepräsidenten der Parlamentarischen Versammlung der OSZE.

Wenn man alternative Einschätzungen zur Lage in der Ukraine hören will, sogar wenn man sie aus der Partei der Bundeskanzlerin hören will, kann man lange warten bis einem ein deutsches Medium diese Möglichkeit bietet. Nicht für 7,4 Milliarden an GEZ Gebühren.

Wer alternatives über die Lage in Kiew hören möchte, muss das deutsche Programm des iranischen Rundfunk einschalten. Ohne Teheran ist man in der BRD der vollständigen US-Propaganda ausgesetzt. DAS ist ein Skandal.

Was ist unsere Informationsgesellschaft wert, wenn sie uns alles vorenthält, was wir als Bürger auch in der BRD wissen sollten, um uns vor einem dritten Weltkrieg zu schützen?
Sind wir wirklich immun gegen eine Form der Gehirnwäsche, wie sie unseren Großeltern unter Goebbels verabreicht wurde? Eine Propaganda, die in nur sechs Jahren aus einem Volk der Dichter und Denker ein Tätervolk werden ließ?

Und hinter all dem stecken ausschließlich wirtschaftliche Interessen. Vor allem Ölkonzerne. Für jene aus den USA hat sich der Zusammenbruch der UDSSR erst dann wirklich gelohnt, wenn sie den gesamten russischen Ölsektor unter ihre Kontrolle gebracht haben.

Geschichte wiederholt sich. Schon einmal war es ein Ölkonzern, der alles dafür gab, um auf russischem Boden einen Krieg zu unterstützen, um an den begehrten Saft im Boden zu kommen. Shell.

Der Konzern Shell finanzierte aus diesen Motiven maßgeblich den Aufstieg Adolf Hitlers mit, da er dessen Hass auf den Kommunismus für sich nutzen wollte. Würde Hitler Russland in einen Krieg verwickeln und dort siegen, bekäme Shell seine Bohrrechte zurück, die während der Roten Revolution an den Staat zurückgefallen waren.
Shell gehörte schon damals neben BP, einer Firma, die damals noch Anglo-Persian Oil Company hieß, zu den Sieben Schwestern, die bis heute die schmierigen Geschäfte auf diesem Planeten regeln.

Ölfirmen also, die in den USA dann Chevron, Texaco, Gulf und Mobil hießen, aber in Wahrheit alle immer noch dem Mann gehorchten, Rockefeller, der sie einst unter dem Namen Standard Oil befehligt hatte, bis die US-Regierung diesen marktbeherrschenden Multi mit dem Sherman Antitrust Act ganz offiziell zerschlagen ließ.

Hinter Hitler Unterstützer Shell steckte Henri Deterding, ein gebürtiger Niederländer und sein Partner Marcus Samuel, der einer jüdischen Familie entstammte. Beide hatten sich 1907 zusammengeschlossen, um aus dem jüdischen Import-Export Handel, das unter anderem mit Muscheln, dem späteren Logo von Shell handelte, das Öl und Kerosintransport-Unternehmen Royal Dutch Shell zu formen. Als man später an die Börse ging, dick in die Ölförderung einstieg, zu einer Aktiengesellschaft wurde, lagen die Anteile 60 zu 40. 40 % gehörten also dem jüdischen Industriellen Samuel.

Sein 60% Partner Henri Deterding blieb ein großer Bewunderer Adolf Hitlers. Für ihn ging es ausschließlich ums Geschäft. Die Öl-Förder-Firma Shell sah sich als Konkurrent zu Rockefellers Imperium.

Henri Detterding kaufte im großen Stil Ölquellen auf amerikanischem Boden und spendete 1937 parallel der NSDAP 40 Millionen Reichsmark.

Im Tagebuch Goebbels findet sich dazu der Eintrag vom 12. Januar 37. Dort heisst es u.a.:
„…. Deterding hat 40 Millionen gestiftet..“

Aber auch Shell Gegenspieler Rockefeller investierte in Hitler. Er verkaufte den Nazis im großen Stil z.B. Benzinzusatzstoffe wie Blei-Tetra-Etyl, ohne das moderne Nazi-Kampfbomber nicht vom Boden hätten abheben können. Aber auch spezielle Panzeröle wurden von Rockefeller an die Nazis geliefert, damit die Tanks wie geschmiert alles überollen konnten, was dem Führer in den Sinn kam.

Wir sehen, die Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat. Es geht und ging den Bossen in der Wirtschaft, die die Politik steuern, immer nur um Profite und sie waren dafür auch bereit, Kriegstreiber zu finanzieren oder mit Rohstoffen zu versorgen, obwohl sie wussten, dass dabei die eigenen Landsleute ermordet werden würden.
Na und?

Heute ist Shell ein Konzern, der die Umsatzcharts auf diesem Planeten anführt. Und über die US-Öl Multies und ihre Direktleitungen ins Weiße Haus müssen wir nicht reden.

Familie Bush. Öl-Leute mit eigener Firma Zapata, die ihr Geld schon sehr früh in Kuwait verdiente. Auch bevor man es „befreite“.

Condoleezza Rice. Ehemalige Aussenministerin der USA. Zuvor im Direktorium von Chevron.

Bill Clinton. EX Präsident der USA. Heute Lobbyist bei Noble Energy, einer Firma, die neben zahlreichen Großprojekten vor der Küste der USA
die Gasvorkommen im Mittelmeer erschliesst. U.a. im Auftrag Israels und das schon zu Zeiten, als Hillary Clinton die Außenministerin spielte.

Dick Cheney. Unter Kriegsverbrecher G.W. Bush, Vizepräsident der USA. Er kommt von Halliburton, einer Firma deren Kerngeschäft die Energieversorgung und das Produzieren von Ölfördertechnik ist. Ein Bohrinselausrüster.

Diese Liste ließe sich extrem lange fortsetzen und verbindet am Ende die Öl- mit der Waffenlobby der USA. Zusammen stellt man den größten Teil der Personen, die es später mal ins Weiße Haus schaffen. Es gibt in den USA ein ZWEI Parteiensystem. Aber es gibt nur EINE Gruppe von Amerikanern, die alles kontrolliert. Die recht überschaubare Gruppe der Familien, die die Wirtschaftselite stellen. Sie bestimmen über Leben und Tod im Einflussbereich des Westens. Und dieser Westen kann nur überleben, wenn er expandiert. Expandieren ist im Kapitalismus ohne Explodieren nicht zu haben. Offen oder Verdeckt. Glad to Gladio you:

Ziehen wir Bilanz:

Die USA schnappen sich mit der verkappten Übernahme der Ukraine auch heute wieder immer größere Teile Europas. Damit schlagen sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie treiben einen Keil zwischen Europa und Russland und können im Anschluss als Schlichter auftreten. Als Schutzmacht.

Das erste, was diese Schutzmacht tun wird, ist, in der Ukraine riesige NATO Militärbasen aufzubauen.
Die Taktik, die die USA schon während des Balkankrieges in Jugoslawien anwendeten, teile,( das Land), und herrsche, (über die Menschen),
wird jetzt in der Ukraine wiederholt.

Das eigentliche Ziel aber ist dann die Eindämmung Russlands und seines großen Partners China. Die Shanghai Organisation kurz SOZ, bedrohen den Weltmachtanspruch der USA massiv, denn diese Verbindung hält immer größere Teile Eurasiens, dem Herzland, besetzt. Hier findet man den weltweit größten Teil seltener Erden, Öl, Gas und Bodenschätze ganz allgemein. Hier entstehen seit geraumer Zeit riesige Industrienationen. Der neue Welt-Markt.

Wer diesen Markt, Eurasien, verliert, verliert die Möglichkeit einer Supermacht, die auf wirtschaftlicher Wachstum fußt, obgleich sie mit militärischer Überlegenheit erkämpft und verteidigt wird. Auch Syrien ist Teil dieser Politik.
Geopolitik.

Was sich in der Ukraine abspielt, ist nichts anderes als ein böses Schachern großer Konzerne, die sich gegenseitig den Markt streitig machen. Mit allen Mitteln. Die USA pumpen dabei Milliarden an destabilsierendem Cash in die Region, um so das Land in einen Konflikt zu stürzen, bei dem dann die NATO ausrücken kann, um einen „humanitäre Katastrophe“ zu verhindern.

Über Deutschland setzt man auf die CIA Marionette Vitali Klitschko, aber der Mann bekommt eben auch über andere Verteiler Stationen den Support, den man in Washington permanent nachjustiert. Kommt darauf an, wie sich Klitschko entwickelt. Sollte er floppen, hat man weitere Kandidaten im Köcher.

In etwa den Ex-Banker Arseni Jazenuk. Ein Multimillonär. Unter Janukowisch war Jazenuk 2005 Wirtschaftsminister. Dann stieg er zum Chefdiplomaten des Landes auf.

Arseni Jazenuk wurde vom Springerblatt DIE WELT hoch gelobt. Er sprach auf der NATO-Party in Bayern, der Münchner Sicherheitskonferenz, die durch BP- Bundespräsident Gauck eröffnet wurde. Ein Mann also, der eher als Militärpfarrer gesehen werden muss, denn als Gewissen der Republik.

Sollte Klitschko K.O. gehen, könnte es wohl Arseni Jazenuk richten. Eben wurde er im Schnellverfahren zum neuen Premier des Landes bestimmt und kündigte bereits an:

Wir werden extrem unpopuläre Schritte machen müssen“.

Einer dieser Schritte könnte die Aufnahme eines 15 Milliarden US Dollar-Kredites sein, denn so Jazenuk:

„Das Land befindet sich am Rande des politischen und ökonomischen Zusammenbruchs.“

Wer soviel Geld wohl auf der hohen Kante hat?
Bestimmt die Weltbank, die vom ihrem größten Anteilseigner kontrolliert wird. Der USA.
Oder eine Handvoll privater Investoren aus Übersee müssen die Ukraine „retten“.

Demokratie konnte man schon immer kaufen. Nur muss man als beglückter Bürger im Anschluss auch bereit sein, für diese neue Freiheit auch einen Preis zu bezahlen. Lebenslänglich.

Dieser Planet ähnelt der Titanic wenige Minuten vor dem Untergang, sprich nachdem alle an Bord schon mitbekommen hatten, dass da gerade ein Eisberg gerammt worden war.

Kapitalismus kennt am Schluss keine Gewinner, denn er verwüstet den gesamten Planeten nur um seine Profite, die an immer weniger Menschen ausgeschüttet werden, immer weiter zu steigern.

Geld kann man aber nicht essen. Ist das bekannt?
Ja, und dennoch fragen sich die meisten von uns, wenn sie sich überhaupt mit dem Thema des globalen Niedergangs beschäftigen, wo sie denn ganz persönlich beim Captains-Dinner sitzen werden, das in geplanten 8 Stunden stattfinden soll.

Wir haben keine acht Stunden. Dieser Kahn säuft ab, noch bevor die Sonne den nächsten Tag ausleuchtet. Wir alle werden im Eiswasser landen.
Egal ob bettelarm, Mittelstand oder ultrareich.

Ist diese Tatsache bekannt?

Man soll nie die Macht der Verdrängung unterschätzen. Ja, nur nützt sie einem wenig, wenn es ans kollektive Sterben geht, dem ein erbarmungsloser Verteilungskampf voraus geht. Schon in den nächsten 25 Jahren. Nur dann wird es zu spät sein. Die Verwüstung des Planeten für Profite ist ab Punk X unumkehrbar.

Vorbereitet?

Es wird dir nichts nützen, dich auf der Titanic in dein Zimmer unter Deck zurückzuziehen, immer in der Hoffnung der Kapitän auf der Brücke würde das Schiff schon schaukeln.

Das, was da immer heftiger schaukelt und zu in immer mehr Bereichen gefährlichen Schräglagen führt, vor allem im Bereich der Ökologie und des globalen Zusammenlebens, sind die Reaktionen eines Wirtschaftsmotors, der permanent im roten Bereich bewegt wird und explodieren muss.

Wenn unser Ökosystem, ein Kreislauf, schon in den nächsten Jahren stehen bleibt und dann anfängt zu brennen, wie ein defekter Formel Eins Motor, nützt auch der Griff zum Telefon nichts mehr.
Es gibt für diesen Supergau keinen ADAC. Kein Happy End.

Das alles ist keine Übung.

China – EU – Russland – USA…Die Guten und die Bösen, wer ist wer?


KenFM vom 10.11.2013 Aktueller den je..

KONSEQUENZEN!

Man stelle sich folgende Schlagzeilen vor.

„Russen spionieren seit Jahren alle Internet-User aus. Vor allem Deutschland ist das Hauptziel des russischen Geheimdienstes.“

„Russische Botschaft in Berlin wurde zur Abhörstation umgebaut.“

„Putin hat jahrelang das Handy von Kanzlerin Merkel abhören lassen“

„Chinesen zwingen Angela Merkel über Zürich zur Notlandung, um ihren Dienstflieger auf den Dissidenten Ai Weiwei zu durchsuchen.“

„Chinesen melden, einen weiteren Kritiker chinesischer Politik mittels Drohnentechnik getötet zu haben. Sie schalteten ihn in Bayern aus, wo er mit seiner Familie Asyl erhalten hatte.“

Würde auch nur eine dieser Schlagzeile zutreffen, würde die Welt ein neues Kapitel im Kalten Krieg aufschlagen. Und dieser Krieg würde sehr sehr schnell sehr sehr heiß werden.

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http://www.toonpool.com/cartoons/Guter%20Bulle%20und%20böser%20Bulle_212235#img9

Dann nämlich, wenn die Russen oder die Chinesen es wagen würden, so zu tun, als sei ihr Handeln völlig in Ordnung. Die Welt, angeführt von den USA, würde aber in jedem Fall einen massiven Boykott von Russland und China fordern und diesen ohne Probleme, zusammen mit den Europäern, durchsetzen.

Jetzt sind es nicht die Chinesen oder die Russen, die sich über jegliches Recht hinwegsetzen und mehr noch, es sich zur Gewohnheit gemacht haben, Menschen im Ausland nach eigenem Ermessen, aber immer ohne rechtliche Handhabe, zu ermorden.

Nein. Das alles bestimmt das Handeln der USA. Die USA morden via Drohne. Nicht manchmal, sondern permanent. Die USA, zusammen mit ihren britischen Komplizen, brechen permanent geltendes Recht auch in der BRD, indem sie sich illegal Zugang zu Rechenzentren verschaffen, oder Mitglieder der Deutschen Regierung direkt anzapfen.

Was aber sind die Konsequenzen?
Was unternimmt unsere Regierung konkret gegen diese notorischen Straftäter?

Wenig. Um nicht zu sagen, nichts. Im Gegenteil, sie arbeitet dem Aggressor USA/GB massiv zu, indem sie die komplette Affäre erst bestreitet, sie dann herunterspielt, und sich dann in erbärmlicher Weise wegduckt.

In Polizeikreisen gibt es dafür einen Begriff.
Strafvereitelung im Amt. Wenn ein hoher Polizeibeamter zufällig Zeuge eines Verbrechens wird und im Anschluss alles unternimmt, um den oder die Täter möglichst ungeschoren davon kommen zu lassen, hat das Konsequenzen für seine Karriere, und damit für ihn privat.

Er landet ganz schnell selber auf der Liste der Personen, gegen die ermittelt wird.

Wer ermittelt eigentlich gegen Angela Merkel? Als die Frau auf dem EU-Gipfel 2013 mitbekam, dass es eine Gruppe von 5 Staaten gab, FIVE EYES, die den Rest der Welt ausspionierten – illegal, war das einzige, was Merkel damals über die Lippen kam, nicht etwa: „Das ist völlig inakzeptabel, das sind Stasi-Methoden“. Nein, alles was unsere Bundeskanzlerin, in Anspielung auf den Britischen Premier David Cameron, dazu zu sagen hatte, war: „Anders als David sind wir ja leider nicht Teil dieser Gruppe.““
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/sascha-lobo-geheimdienste-ausser-kontrolle-a-931805.html

Man muss nicht lange überlegen, warum Angela Merkel heute ziemlich verstimmt ist, dass die NSA ihr ganz persönliches Diensttelefon abgehört hat. Für die technischen Möglichkeiten, das maximal machbare, könnte sie sich schon faszinieren. Stasi 3.0 wäre für Merkel voll in Ordnung, solange es andere Menschen, andere Staatsoberhäupter wären, die dann auch sie abhören könnte.

Diese Haltung erklärt auch, warum die „mächtigste Frau der Welt“ nichts, null, nada unternahm, als die USA den Präsidenten Boliviens, Evo Morales, in Wien zur Notlandung zwangen, um seinen Maschine nach Edward Snowden zu durchsuchen.

Angela Merkel ist eine eiskalte Opportunistin. DDR-Kadergeschult weiß sie exakt, wann sie sich empören muss, so dass es ihrer politischen Karriere nützt, und wann es gesünder ist, die Fresse zu halten.

Dieses Verhalten war im Deutschland des 20. Jahrhunderts schon einmal extrem angesagt und endete später in dem Satz: „Das haben wir doch alles nicht gewusst.“

Was weiß eigentlich Angela Merkel? Und in wie fern sind ihre Reaktionen – oder besser: Nicht-Reaktionen – den Verbrechen, um die es sich hier handelt, angemessen?

Ist das millionenfache Ausspähen deutscher Bürger ein Kavaliersdelikt?

Ist die erpresste Notlandung eines Präsidenten aus Südamerika in Europa, durch einen Staat der außerhalb dieses Europas zu finden ist, ein Fauxpas, oder ein sehr sehr ernstes Vergehen?
http://www.spiegel.de/politik/ausland/morales-flugzeug-in-wien-gestoppt-snowden-nicht-an-bord-a-909146.html

Wäre die deutsche Bundeskanzlerin, die zumindest in Europa klar den Kurs des Kontinents vorgibt, nicht geradezu verpflichtet, hier stellvertretend für die gesamte EU den Claim dieses Staatenbundes abzustecken und zu verteidigen?

Wäre Angela Merkel auch ohne mit der Wimper zu zucken zur Tagesordnung übergegangen, wenn das Flugzeug aus Israel gekommen wäre, Netanjahu an Bord gehabt hätte, und vom Iran in Oslo zur Notlandung gezwungen worden wäre?

Wäre Angela Merkel auch zur Tagesordnung übergegangen, wenn der Iran nur nach einem iranischen Regierungskritiker im Flieger Netanjahus gesucht hätte?

Wahrscheinlich ist, dass, hätte der Iran, China oder Russland etwas ähnliches auch nur versucht, es zu einer militärischen Reaktion durch Israel gekommen wäre. Diese Reaktion wäre zusammen mit den USA ausgeführt worden, und Angela Merkel hätte sich öffentlich aufgespult, um die Kidnapper aus dem „anderen“ Lager in schärfster Form zu verurteilen.

Jetzt aber, wo der dreisteste Kidnapper auf diesem Planeten, der größte Datendieb, die USA sind, hält sich die deutsche Bundeskanzlerin extrem bedeckt, und ist nur „persönlich“ pikiert.

Ist Bundeskanzler sein eigentlich ein Hobby? Oder trägt man in diesem Amt nicht die Verantwortung für eine ganze Nation?

Sehen wir uns den deutschen Innenminister an. Sein Verhalten ist ein extremer Skandal. Er ist Derart demokratiegefährdend, dass man Friedrich sofort aus dem Amt entfernen müsste. Alles andere ist Beihilfe zum Faschismus.

Erst beschimpft Hans-Peter Friedrich alle Deutschen, die sich ernsthaft Sorgen um die Demokratie in der Republik machen, nachdem sie das Ausmaß der NSA-Affäre lange vor dem Innenminister erkannt haben, er unterstellt ihnen Anti-Amerikanismus ( http://www.youtube.com/watch?v=C-VQ5b8FeK0 ), und wenig später überlegt sich dieser Mann, wie er persönlich die US-Spitzeltechnik für sich nutzen könnte. Friedrich spielt mit dem Gedanken, alle deutschen Autobahnen, wenn sie denn übermorgen mautpflichtig werden, zu nutzen, um ein komplettes Bewegungsprofil aller Nutzer zu erstellen.

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/innenminister-friedrich-fuer-zugriff-auf-maut-daten-1.3796260

Was ist nur mit diesem Land los, dass es nicht zu massiven Protesten kommt, wenn offensichtlich wird, dass die Chefposten in diesem Land von Menschen besetzt werden, die ein ersthaftes geistiges Problem haben.

Immer mehr Ressorts werden von Irren geleitet, die stark an Dr. Seltsam erinnern.
http://www.youtube.com/watch?v=TPTo-sSVJMM

Wann geht dem Otto-Normal-Bürger eigentlich ein kollektives Licht auf, wer ihn hier, und vor allem wohin, lenkt?!

Reden wir nicht um den heißen Brei.
Es müssen endlich Konsequenzen gezogen werden. Welche liegt auf der Hand. Hätte Russland oder China sich diese NSA-Affäre mit allen ihren Nebenkriegsschauplätzen geleistet, hätte die BRD die diplomatischen Beziehungen vollständig unterbrochen. Es hätte die Botschafter nach Hause geschickt und wirtschaftliche Projekte auf unbestimmte Zeit auf Eis gelegt.

Exakt das sollte die BRD jetzt mit den Botschaftern der USA und Englands tun. Ami go home und besinne dich. Und die Britische Botschaft baut entweder ihre Spähantennen ab, oder das Gebäude wird belagert wie die Botschaft Ecuadors in London, in der die britische Polizei Julian Assange seit über einem Jahr an der Freiheit hindert. Schon vergessen?
Unsere „Partner“ sind Schwerverbrecher.

http://www.youtube.com/watch?v=TPTo-sSVJMM

Was wäre der nächste Schritt für Deutschland?
Wie könnte die BRD den Verlust des US-amerikanischen Marktes und die Geschäfte mit GB kompensieren?

Sehr sehr einfach.

Die BRD baut ihre Wirtschaftsbeziehungen zu China, Indien, Russland und Iran maximal aus.

Die BRD wird zum Handelspartner NR. 1 für den Iran, wie schon zu Schah-Zeiten, als der Iran für die USA noch koscher war und Israel zusammen mit dem Iran Raketen entwickelte. Klingt komisch. War aber so.

http://www.zeit.de/2010/16/GES-Iran-Israel

Die BRD verhilft als wirtschaftlich stärkstes Land Europas dem Euro wieder zu seiner Stärke, indem sie iranisches Öl zukünftig mit Euro bezahlt. Das wäre das Ende des Dollar-Monopols und würde unmittelbar zum Einlenken der USA führen.

Deutschland kann mit dieser Mechanik die bis dato auf Krieg und Imperialismus aufgebaute US-Hegemonie binnen kürzester Zeit brechen.

Wandel durch Handel. Abkehr von einem großen Bruder, der völlig den Verstand verloren hat. Der öffentlich sagen lässt, dass er die NSA-Aktivitäten nicht nur nicht bereut, sondern im Gegenteil, weiter betreiben und ausbauen wird.
Totale Überwachung als Zeichen der Freiheit.
Hier kann die Diagnose nur Wahnsinn lauten.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/29/wir-sind-die-helden-nsa-chef-alexander-weist-europaeer-in-die-schranken/

Die Bundesrepublik sollte ihre historische Chance erkennen. Sie sollte sich nicht schon wieder einer Führung anschließen, für die Gewalt und permanenter Rechtsbruch längst zum Alltag gehören. In der Designer-Knäste wie Guantanamo mehr als ein Jahrzehnt betrieben werden. Ohne dass ein Ende in Sicht wäre. Das alles ist nicht mehr schön zu reden. Deutschland muss sich aus dem NATO-Bündnis, angeführt durch einen Straßenschläger, lösen.

Wer zuerst kommt, malt zu erst.

Autoritäre Staaten wie Katar, Saudi-Arabien und Bahrain gehören maximal boykottiert

Der Iran kann mit deutscher Vermittlung dazu gebracht werden, sich von eigener Atomtechnik zu trennen, wenn wir als Teil eines neuen Bündnisses, bestehend z.B. aus Russland und China, aber auch Frankreich, militärische Sicherheit garantieren, falls die USA dem Iran drohen.

In diesen Tagen sitzt Deutschland in Genf mit am Tisch der Atomgespräche mit dem Iran. Es ist das inzwischen zwölfte Treffen seit 2012. Die Ergebnisse lassen sich simpel zusammenfassen: Null.
http://www.jungewelt.de/2013/11-07/048.php

Warum ist das so? Nun, wir sollten erkennen, dass unsere Partner, die Atomstaaten, allen voran die USA, ziemlich verlogen sind, da sie etwas nie offen aussprechen. Jedes AKW ist immer auch ein Plutonium-Produzent und damit der Beginn eines militärischen Atomprogramms. Strom aus Atomanlagen ist immer nur ein Abfallprodukt. Auch bei uns.

Wer AKW´s betreibt, tut dies vor allem, um „günstiger“ an den Bombenstoff Plutonium zu kommen.

Sprechen wir diese üble Wahrheit endlich so laut aus, dass sie alle Welt kapiert. Jedes AKW-Land ist eine potentielle Atommacht und strebt auf kurz oder sehr kurz die Atombombe an.
http://kenfm.de/blog/2013/10/31/holger-strohm/

Wer den Iran davon abbringen möchte, sich die Verteidigungswaffe Atombombe abzuschminken, obwohl er von US-Atombasen umstellt ist, muss das Land wirtschaftlich einbinden. In einen neuen Staatenblock, der so mächtig sein sollte, dass es die USA und ihre Restpartner nicht wagen würden, das Land zu attackieren.

Ein an den Westen angedockter Wirtschaftspartner Iran wäre zudem DER Partner gegen Al-Kaida, denn deren Homebase sind vor allem die autoritären arabischen Staaten, die nur unter US-Kontrolle existieren.

Das gesamte Schachbrett in Middle East steht und fällt mit dem Öl-nur-gegen-Dollar-Deal.

Ein Land, von der Wirtschaftskraft der BRD, hat gerade jetzt DIE Chance, dieser Politik aus dem 20. Jahrhundert den Stecker zu ziehen.

Die USA sind ein globaler Verhinderer. Auf diversen Gebieten. Sie herrschen durch Imperialismus, der mit nackter Gewalt durchgesetzt wird und mit dem Tool Monopolisierung in allen Bereichen und künstlicher Verknappung abreitet.

Es geht den Vereinigten Staaten nie um eine kollektive Entwicklung aller Nationen. Es geht nie um Politik auf Augenhöhe. Es geht nur um Hackordnung. Das krankhafte Verteidigen einer Position, die die Welt in rechts, links, oben und unten aufteilt. Die US-Führung seit Bush senior
will, dass du dich auf eine Seite schlägst. Auf einer Kugel!

Die Welt hat keine Zeit mehr für diesen Kollisionskurs, denn die wichtigste Ressource auf diesem Planeten, eine intakte Umwelt, wird auch von den Deutschen, als Teil des Error-Bündnisses, jeden Tag weiter und weiter zerstört.

Wir können es besser, denn die BRD ist ein Land der Innovationen. Der Denker, der Ingenieure. Aber auch der Dichter.

Wir müssen eine neue Ethik nicht von unseren völlig durchgedrehten Ex-Partnern einfordern, wir müssen sie selber vorleben. Mit oder ohne ihnen.
Na und.

Die Welt braucht nicht die USA, das ist die größte politische Lüge der Gegenwart. Aber die USA braucht die Welt.

Was die Welt noch braucht, ist einen umfassenden Wandel. Wandel muss auf gar keinen Fall den Verlust von Wohlstand mit sich bringen. Im Gegenteil. Wandel, Umweltschutz und das Einsparen von Ressourcen sind ein Garant für Wohlstand in der Zukunft.

Auch hier spielt die BRD eine Schlüsselrolle in der Welt. Wenn es der drittstärksten Industrienation der Welt gelingt, seine Energie rein regenerativ zu erzeugen, dezentral, dann kann der Rest, vor allem die aufstrebenden Industrieländer, das auch.

Auf dem Gebiet der Materialforschung ist Deutschland Spitze. Deutsche Produkte werden auf der ganzen Welt sehr sehr gerne gekauft.
http://www.youtube.com/watch?v=IOiaSWb1Vo0

Wandel durch Handel ist ein Schlüssel zur aktiven globalen Befriedung des Planeten. Ein anderer ist Boykott von Ländern, die Menschenrechte notorisch mit Füßen treten und chronisch uneinsichtig sind.

Die Charts der arrogantesten Regierungen in Folge, gepaart mit der arrogantesten Grundhaltung und dem permanenten in-den- Staub-treten klassischer Menschenrechte, wird klar von den USA angeführt. Direkt auf Platz zwei kommt dann aber Israel.

Seit 60 Jahren terrorisiert der Zwergstaat im Nahen Osten den Teil der Bevölkerung, den man als Eingeborene bezeichnen muss. Palästinenser. Israel hat es geschafft, das Volk der Palästinenser zur größten Gruppe aller Flüchtlinge weltweit werden zu lassen, und täglich werden es mehr.
http://tinyurl.com/lwfbzel

Der Grund hierfür ist simpel. Israel will keinen Frieden mit der Ur-Bevölkerung Palästinas. Israel will die Palästinenser los werden. Aus diesem Grund wird diesem Volk seit 60 Jahren jeden Tag der Grund und Boden, auf dem sie geboren wurden und versuchen, zu überleben, systematisch abgenommen. Seit 60 Jahren fahren die Bulldozer aus US-Produktion immer nur in eine Richtung. Alle Verhandlungen nach dem großen Massenmord und der Massenvertreibung 1948, der Nakba (http://de.wikipedia.org/wiki/Nakba ), die im Westen völlig distanzlos und unkritisch als Staatsgründung mitgefeiert wird, scheiterten vorsätzlich, denn Israel gibt geraubtes Land niemals zurück. Es sei denn, es muss.
Auch die aktuellen Verhandlungen mit den Palästinensern müssen scheitern, denn während sie laufen, rollen israelische Bagger durch Palästina und machen aus Olivenhainen Bauland für radikale zionistische Siedler.
http://www.jungewelt.de/2013/08-14/026.php

Dass der US-Außenminister da nicht viel reißen kann und wird, liegt auf der Hand. John Forbes Kerry ist nur in zweiter Linie Außenminister der USA. Zu allererst ist er Mitglied der mächtigsten amerikanisch-jüdischen Lobbyorganisation AIPAC.
http://de.wikipedia.org/wiki/American_Israel_Public_Affairs_Committee

In Wahrheit verhandelt also die amerikanische Israel-Lobby in Gestalt von Kerry mit den Israelis über die „Möglichkeiten“, die man den Palästinensern einräumen könnte.

Genauso gut könnte der ADAC mit Mercedes-Benz über die Möglichkeiten eines Ausbaus der Bundesbahn sprechen, damit Fracht zukünftig nicht mehr per LKW, sondern auf der Schiene von A nach B transportiert werden könnte. Warum sollten ADAC oder Mercedes sich gegen Autos und für den Bahnverkehr aussprechen? Schon der Versuch, so etwas ernsthaft in die Nachrichten zu bringen, wäre ein Intelligenztest für die Massen.

Was also tun? Boykott. Keine Produkte von einer Besatzungsmacht. Nur das bringt dieses Regime von seinem menschenverachtenden Kurs ab, der auch immer mehr israelische Journalisten trifft, die das kranke Spiel durchschaut haben und es anprangern.
http://www.jungewelt.de/2013/11-05/033.php

Dieser Tage meldeten sich schweizer Wissenschaftler zu Wort, die die Leiche Jasir Arafats exhumiert hatten. Der Verdacht, der PLO-Führer wäre vergiftet worden, bestätigte sich. Arafat wurde höchstwahrscheinlich mit Polonium umgebracht.
http://www.tagesschau.de/ausland/arafat206.html

So weit so schlecht, doch obwohl die Schweizer keinen Verdacht aussprachen, wem dieser Mord wohl genützt haben könnte, meldete sich umgehend die israelische Führung zu Wort, um mitzuteilen, dass die Untersuchung unwissenschaftlich sei.
http://www.dradio.de/nachrichten/201311070400/2

Wieso meldet sich das Land spontan zu dem Mordfall? Weiß es mehr als der Rest der Welt? Und wenn ja ,woher?
Würde nach dem Todesfall einer weniger prominenten Person bei der Polizei ein Anruf eingehen und sich ein bekannter Gewalttäter melden, mit der Botschaft, der Gerichtsmedizin wären bei der Untersuchung grobe Fehler unterlaufen, dieser Anrufer bekäme Besuch. Definitiv.

Konsequenzen.

Das überzeugendste Argument, etwas zu ändern, ist es selber zu tun. Boykottieren wir Staaten, die Menschenrechte mit Füßen treten. Staaten, die sich einbilden, über dem Gesetz zu stehen. Staaten, die sich erdreisten, ihre Freunde abzuhören und auszuspionieren.

Werden wir souverän. Wieder. Vollziehen wir einen souveränen Schwenk zu einer anderen, souveränen Wirtschaftspolitik. Intensivieren wir, die drittgrößte Wirtschaftsmacht der Welt, unseren Kontakt zu den Staaten, die uns Dritte immer noch als Feinde oder Konkurrenten verkaufen.

Es gibt keine Konkurrenten. Es gibt nur Mitbewerber, aber vor allem gibt es Partner.

In diesem Zusammenhang sollten wir, die Zivilgesellschaft, den Whistleblower Edward Snowden, der im Kern viel mehr ist, nämlich ein Aktivist und Menschenrechtler, in die BRD holen. Dass Merkel es nicht tut, kennt nur einen Grund. Sie scheut die Maßnahmen, die nötig wären, um zu verhindern, dass die USA den Kronzeugen von deutschem Boden wegkidnappen würden.

Eine solche Aktion wäre nicht die erste ihrer Art, sondern fand 1991 schoneinmal statt.
Vergessen? Wir nicht. Jens Karney.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-27636595.html

http://www.amazon.de/Against-All-Enemies-Americans-Journey/dp/148267520X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1383857793&sr=8-1&keywords=jens+karney

Change ist etwas völlig anderes. Der amerikanische Präsident hat aus dem Friedensnobelpreis einen Friedhofsnobelpreis gemacht. Das Komitee in Oslo sollte ihm aus Respekt vor dem Namensgeber der Auszeichnung diese schleunigst wieder aberkennen.

Deutschland ist in der Pflicht. Entweder es löst sich aus der amerikanischen Zwangsumarmung, oder es wird schweren Schaden nehmen.

Wir können es besser.

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