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Anne Will Sendung 14.02.2016: Hintergründe zum Syrienkonflikt


++ Kriegstreiber haben Assad und Putin unterschätzt ++

 

Gute Bomben, böse Bomben. Krieg ist für die Bevölkerung immer die schlimmste Lösung.

Gute Bomben, böse Bomben. Krieg ist für die Bevölkerung immer die schlimmste Lösung.

Eigentlich wollten die „Helfershelfer der Terroristen“ spätestens im Jahr 2013 Assad stürzen und Syrien endgültig zerlegen. Dieser Plan gestaltete sich aber schwieriger als gedacht. Denn Syrien war nicht Libyen. Und jetzt wendet sich sogar das Blatt!

Im Jahr 2011 hatten die gleichen „Sponsoren des Terrors“ noch leichtes Spiel gehabt. Über den UN-Sicherheitsrat bekamen sie zunächst die Legitimation, eine «Flugverbotszone» über Libyen durchzusetzen. Die NATO und ihre arabischen Verbündeten, Saudi Arabien und Katar, nahmen diese Resolution dankend an und machten kurzen Prozess mit der libyschen Armee. Russland und China, welche unter den medialen Druck gegen Gaddafi, von Ihren Vetorecht nicht Gebrauch gemacht haben, fühlten sich verständlicherweise betrogen. Gaddafi wurde anschließend von Terrormilizen gestürzt und getötet. Die ca. 300 Milliarden Dollar Auslandsguthaben der libyschen Zentralbank wurden von den NATO-Staaten konfisziert. Die Staaten also, die Libyen ins Chaos gebombt haben, ließen sich diesen Krieg mit diesen Auslandsguthaben bezahlen. Die westlichen Rüstungsindustrien bekamen wieder frisches Kapital und neue Aufträge um die Lager wieder aufzufüllen. Libyen gilt seither als großes Drehkreuz und Trainingscamp für Terroristen aus aller Welt.

Was in Libyen so leicht von statten ging und auch noch profitabel war, sollte doch auch bei Syrien funktionieren? Die Türkei, die beim Libyenkrieg nur ganz halbherzig mitmachte und wenig profitierte, wollte in Syrien an vorderster Front stehen und als großer Sieger hervorgehen. Die guten freundschaftlichen Beziehungen zu Damaskus, Bagdad und Teheran mussten zwar daran glauben, aber der für sicher geglaubte Gewinn würde alles wieder wettmachen.

Die Türkei war im Krieg gegen Syrien die Schlüsselfigur, weil es direkt an dieses Land grenzt. Die verschiedenen Terrorgruppen wie ISIS und Al-Nusra-Front bekamen zu 90-Prozent ihre Gelder, Waffen und weitere logistische militärstrategische Unterstützung von der Türkei. Mit von der Partie waren auch die USA, Großbritannien, Frankreich, Saudi Arabien, Katar, Jordanien und Israel.

Wie schon in Libyen trommelten die Medien für einen Krieg gegen Assad. Der syrische Präsident wurde über Nacht zum Inbegriff des Bösen und sogar als neuer Hitler gehandelt. Die Medienberichterstattung ist ein Teil der Kriegsführung. Bis hierhin verlief für die Kriegstreiber alles nach Plan. Doch als die „Helfershelfer der Terroristen“ im UN-Sicherheitsrat wie im Fall Libyen versuchten, eine Resolution für eine «Flugverbotszone» einzufordern, scheiterte es dieses Mal an das Doppelveto von Russland und China. Noch ein Mal wollten sich die Vetomächte nicht reinlegen lassen. Putin erklärte Syrien sogar zur «roten Linie», die von den Kriegstreibern nicht überschritten werden sollte. Auch Obama wollte ein wenig Muskeln zeigen und erklärte, dass ein Einsatz von Massenvernichtungswaffen, dieses Mal für Washington eine rote Linie war. Syrien besitzt als Abschreckung tatsächlich C-Waffen. Für die „Helfershelfer der Terroristen“ in Saudi Arabien und der Türkei war das eine willkommene Möglichkeit, um doch noch, unter Umgehung des UN-Sicherheitsrats, einen Krieg gegen Syrien anzuzetteln.

2013 war es dann soweit: Es häuften sich Meldungen von kleineren Einsätzen von Giftgas nahe Aleppo. Die von den Kriegstreibern beherrschten Medien machten natürlich Assad dafür verantwortlich. Der syrische Präsident hatte daraufhin UN-Experten nach Syrien eingeladen, um die Vorwürfe vor Ort prüfen zu lassen. Einen Tag nach der Ankunft der UN-Experten in Damaskus, fand in einem Vorort ein Giftgas-Angriff auf die Zivilbevölkerung statt, was von den Medien und den Kriegstreibern Assad in die Schuhe geschoben wurde. Heute weiß man, dass das Giftgas aus der Türkei stammte und höchstwahrscheinlich vom türkischen Geheimdienst für eine False-Flag-Aktion eingesetzt hat, um Obama in einen Krieg gegen Syrien zu zwingen. Für einen kurzen Moment sah es tatsächlich so aus, dass Obama unter dem Druck der mächtigen Medien bereit war, Syrien militärisch anzugreifen. Auch Putin war bereit, Syrien gegen die Aggressoren zu verteidigen und verlegte eine ganze Armada von Kriegsschiffen vor der Küste Syriens. Diese Situation hätte sogar zum Weltkrieg ausarten können. Doch im allerletzten Moment machten die Russen einen Vorschlag, der es ermöglichte, dass die Beteiligten Atommächte gesichtswahrend aus dieser festgefahrenen Situation abziehen konnten. Assad sollte seine Massenvernichtungswaffen unter internationaler Aufsicht aufgeben. Obama konnte den Krieg, den er selbst gar nicht wollte, nun auch Offiziell abblasen.

Wie konnte es sein, dass Syrien seine einzigen Abschreckungswaffen in solch einer Situation aufgibt? Denn die aggressiven Nachbarländer wie Türkei und Israel drohten jedes Mal mit Angriffen auf Damaskus. Ganz einfach: Putin hat Assad für die Zusage der Abrüstung der C-Waffen im Gegenzug versprochen, Syrien im Falle eines Krieges zu verteidigen. Nachdem Syrien seine C-Waffen vernichtet hatte, haben die „Helfershelfer der Terroristen“ wieder damit begonnen, den Plan eines Sturzes von Assad wieder zu intensivieren. Als die Türkei ankündigte, eine «Pufferzone» und sogar eine «Flugverbotszone» über Syrien einzurichten, war der Part von Putin gekommen. Im Jahr 2015 (wahrscheinlich im Mai), als die Türkei immer lauter eine «Flugverbotszone» gefordert hatte, begannen die russischen Militärs bereits mit Vorbereitungen, um eigene Truppen und Flugzeuge nach Syrien verlegen zu lassen. Ende September 2015, als Putin eine Rede vor der UN in New York abgehalten hatte, waren die Vorbereitungen abgeschlossen. Die Streitkräfte warteten nur noch auf das OK vom russischen Oberbefehlshaber Putin. Heute sind die Russen die einzigen «Player» in Syrien, die im Einklang des Völkerrechts handeln. Die USA, Türkei, Deutschland und Co. handeln völkerrechtswidrig und verletzen täglich den Luftraum der Arabischen Republik Syrien.

Eine von der Türkei favorisierte Flugverbotszone ist seit dem direkten Eingreifen der Russen kein Thema mehr. Die russischen Streitkräfte verhindern zum einen ein libysches Szenario, zum anderen werden Präzisionsschläge gegen die Terroristen geflogen. Das Blatt hat sich komplett gewendet. Assad und die syrischen Streitkräfte sind wieder in der Offensive und immer mehr Gebiete werden befreit. Die USA versuchen wenigstens etwas Einfluss in der Region zu wahren, in dem man die Sanktionen gegen den Iran fallen lässt und die Kurden in Syrien unterstützt. Die einzigen großen Verlierer dieser jetzigen Situation, sind vor allem Saudi Arabien und Türkei. Beide haben einfach viel zu viel in diesen Krieg investiert und haben einen Punkt erreicht, wo es kein zurück mehr gibt. Die von der Türkei unterstützten Terrorbanden haben darüberhinaus unvorstellbare Verbrechen gegen kurdische Zivilisten in Syrien und Irak verübt, woraufhin die Stimmung innerhalb der Türkei, wo die meisten Kurden leben, ebenfalls aufgeheizt wurde. In der Türkei droht nun ein Bürgerkrieg und wenn die Kurden in Syrien erfolgreich sind und ihre Autonomie erkämpfen, könnte sich sogar ein Teil der Türkei abspalten.

Für Erdogan bleibt scheinbar nur noch eine Chance. Er will um jeden Preis Assad stürzen und eine pro-türkische Regierung in Damaskus installieren, die eine kurdische Autonomie mit allen Mitteln zu verhindern weiß. Sollte dieser Plan aufgehen, wird Syrien für die nächsten Jahrzehnte zum Unruheherd und das jetzige Blutvergießen wird lange kein Ende finden.

Die Russen wollen stattdessen das Land wieder stabilisieren und Wahlen unter internationaler Aufsicht ermöglichen. Der Westen ist dagegen! Denn Assad ist in der syrischen Bevölkerung viel beliebter, als es uns die Medien weismachen wollen. Im Westen hat man die Sorge, wenn die Russen erfolgreich werden, dass das gesamte Lügenkonstrukt zusammenbrechen könnte. Auch die Flüchtlingskrise in Europa könnte bald zu Ende gehen, wenn Syrien wieder stabilisiert wurde. Anstatt dieses Vorhaben gutzuheißen, unterstützt Bundeskanzlerin Merkel ausgerechnet die Staaten, Türkei und Saudi Arabien, mit Geld und Waffen, welche noch heute Terrorgruppen sponsern, die Syrien noch mehr destabilisieren sollen. Deutschland unterstützt also die Akteure, die die Flüchtlingskrise mit Terror immer weiter anfachen.

Werden Saudi Arabien und die Türkei noch mal alles riskieren und mit eigenen Truppen in Syrien einmarschieren, um die Terroristen zur Hilfe zu kommen? Putin kann sich jetzt erstmal zurück lehnen. Denn wenn die Saudis und Türken offen in Syrien eingreifen, präsentieren sich diese Länder nun auch Offiziell als Helfershelfer von Terroristen. Besonders für die Türkei wird das ein mediales Desaster und ein unglaublicher Imageverlust. Sobald diese Akteure sich selbst bloßstellen, werden die Russen zum finalen Schlag ansetzen und alle Invasoren bombardieren.

Geheime Kriege! Die von den USA finanzierten Revolutions-GmbHs


Agierte in Osteuropa seit 1995 eine US-Revolutions-GmbH?


Gestern ging es um den gekauften Maidan-Putsch, dazu hatten wir die ZEIT zitiert, und die Orangene Revolution 2004 erwähnt.

Dazu haben wir 2 sehr interessante Links bekommen, einen zum Spiegel, von 2005, und einen zu Youtube.

Revolutionen “made by the CIA” in Osteuropa?

Serbien:

Noch gelten die damaligen Geldströme an > Otpor> als Tabuthema. Dass die Belgrader seit 1999 von der National Endowment for Democracy aus Washington> fast drei Millionen Dollar> erhalten haben, wird inzwischen kaum mehr bestritten; ebenso, dass Spenden in unbekannter Höhe von der Republikaner-Stiftung fließen – > insgesamt wohl 40 Millionen Dollar aus Amerika.

Wikipedia weiss auch was:

Georgien

Otpor gab die in Serbien und Montenegro gemachten Erfahrungen auch weiter. Im Vorfeld der > Rosenrevolution> in Georgien gab es eine Zusammenarbeit zwischen Otpor und der georgischen Opposition. Georgische Studenten gründeten die Jugendorganisation > Kmara!> und ließen sich von Otpor-Vertretern in > Tiflis> schulen.

Ukraine

Bei den > Präsidentschaftswahlen 2004 in der Ukraine> standen sich der pro-russische > Wiktor Janukowytsch> und der pro-westliche > Wiktor Juschtschenko> gegenüber. Otpor leistete hier die Unterstützung für Wiktor Juschtschenko, der durch einen Massenprotest in > Kiew> und dem Westen der Ukraine eine Neuwahl und den Sieg seiner politischen Bewegung erreichte. Die analoge Organisation heißt dort > Pora!> (dt. Es ist Zeit)

https://de.wikipedia.org/wiki/Otpor!#Otpor-Aktivit.C3.A4ten_in_verschiedenen_Staaten

Der Spiegel-Artikel ist lesenswert!

Im Juli 2003 schickt George W. Bush einen Mann nach Tiflis, der den georgischen Präsidenten letztmals auf Linie zu bringen versucht – > James Baker> , als Außenminister noch Schewardnadses Gegenüber zu Sowjetzeiten, inzwischen mit der Anwaltskanzlei Baker Botts > Marktführer im Sektor von Öl- und Gasgeschäften rund ums Kaspische Meer.

Die Kmara-Aktivisten, die sich zu dieser Zeit für große Taten rüsten, kümmert > das geopolitische Schach hinter den Kulissen> wenig. Sie sind im Durchschnitt 19 Jahre alt, mit dem Herzen im Westen und halten Schewardnadse für einen Restposten aus der versunkenen Sowjetwelt.

Das ist die -bezahlte, oder benutzte?- Jugend, die von der amerikanischen Kultur beeinflusst wurde und wird, wie Brzezinski schrieb? Es sei nicht nurHollywood, auch der_way of life_, der eine enorme Kraft habe, und den US-Einfluss in der Welt manifestiere. Die soft skills des Imperiums, die oft unterschätzt würden… Recht hat der Mann auf jeden Fall damit. Egal wie man dazu steht, man muss es anerkennen: Sehr geschickt gemacht, und wirkmächtig!

Zur Ukraine-Wahl 2004:

65 Millionen Dollar an US-Steuergeldern fließen seit 2002 allein vom US-Außenministerium für die Wahl in der Ukraine über die NED und die Parteistiftungen NDI und IRI. “Wir wissen nicht genau, wie viele Millionen oder Dutzende Millionen Dollar die Regierung der USA für die Präsidentenwahl in der Ukraine ausgegeben hat”, bemängelt der republikanische Abgeordnete> Ron Paul> in Washington: “Aber wir wissen, dass der Großteil des Geldes zur Unterstützung eines bestimmten Kandidaten gedacht war” – Wiktor Juschtschenko.

Scarface und die Gasprinzessin… deren Kinder in den USA lebten… Eliteschulen besuchten. Sehen konnte man es damals schon, wenn man es denn sehen wollte.

http://www.tagesspiegel.de/politik/international/wiedervereinigung-juschtschenko-plant-koalition-mit-timoschenko/1392658.html

> Der Maidan taugt perfekt zum Symbol> . Die Bühne ist schon aufgebaut, die Mikrofone sind montiert und die Massen in gespannter Erwartung, als nach dem Stichentscheid am Abend des 21. November die Wahllokale schließen. Zum Sieger wird diesmal der Mann des alten Regimes, Wiktor Janukowitsch, ausgerufen. Was dann geschieht, überwältigt alle, auch jene, die später zu Helden der Revolution erklärt werden.

Der Maidan taugte nicht nur 2004 zum Symbol, er taugte auch 2014 zum Fanal des Putsches, zum Auftakt des Bürgerkriegs in der Ukraine, zur Abspaltung der Krim, zum Auftakt der Isolation Russlands von Europa, zum Schaden vorwiegend der Deutschen.

Das ist ein must see!

Ron Paul und Brzezinski sahen diese Entwicklung voraus und kritisierten sie scharf. Hat nichts genützt, denn die Entscheidungen traf der sogenannte militärisch-industrielle Komplex der USA, die Neocons, schon Eisenhower hatte 1960 gewarnt.

Die Banken “vergass” er damals in seiner Farewell-Rede zu erwähnen, aber die Grundsatz-Analyse stimmte. Alles was nach 1960 geschah und bis heute passiert, von JFK bis zum Maidan 2014, das folgt einer fatalen Logik, die Mancher als Putsch gegen die US-Verfassung interpretiert, als Machtübernahme der Großindustrie und des Großkapitals innerhalb der USA.

Auch gekaufte Präsidentschaftswahlen sind ein Indiz dafür, wenn beide Kandidaten weitgehend dieselben Großspender haben, also letztlich die Wähler zwischen Pest und Cholera auswählen dürfen.Bröckers zum Beispiel hat das so herunter gebrochen in seinem Buch zum JFK-Attentat, man kann das auch auf seinem Blog nachlesen:

http://www.broeckers.com/tag/jfk/

Geopolitik ist ein schmutziges Geschäft, die Umstürze sind oft blutig, aber viel billiger als militärische Interventionen sind sie allemal, es kostet nur Penauts. Und wenn die Parolen auch “Demokratie, Menschenrechte” etc lauten, so bleibt immer der schale Beigeschmack, dass es im Hintergrund immer um Machtpolitik geht.

Wobei man sich darüber im Klaren sein muss, dass es sich im westlichen US-Imperium besser und auch freier lebt, als das ausserhalb weit überwiegend der Fall ist. China oder Indien sind ganz sicher keine Alternativen, auch Russland ist keine Friede-Freude-Eierkuchen-Demokratie.

Sobald man aber die eigene Demokratie als Showveranstaltung erkannt hat, nagt diese Erkenntnis… gut so.

Wollen wir das?

Geheime Kriege! US-Revolutions-GmbH? Geopolitische Strategiespiele Russland, NATO, Ukraine


Geheime Kriege! US-Revolutions-GmbH? Russland, NATO, Ukraine


Die Prognose war klar, 1997:

Die kritische Zone nach 2010.

> Das Schwarze Loch

Unter geopolitischem Aspekt stellte der Abfall der Ukraine einen zentralen Verlust dar, denn er beschnitt Rußlands geostrategische Optionen
drastisch.

Was ist mit der Krim?

Mitte der neunziger Jahre verfügte Rußland nur noch über einen schmalen Küstenstreifen am Schwarzen Meer und war mit der Ukraine in einen ungelösten Streit über die Stützpunkterechte auf der Krim für die Reste der sowjetischen Schwarzmeerflotte verstrickt, während es mit offenkundiger Verärgerung
zusah, wie NATO- und ukrainische Streitkräfte gemeinsam See- und Landemanöver durchführten und der türkische Einfluß in der
Schwarzmeerregion wuchs.

Das hat sich seit dem Maydan-Putsch 2014 erledigt, die Krim kam “heim ins Reich”…

Kurzum, Rußland, bis vor wenigen Jahren der Schmied eines großen Landreiches und Führer eines ideologischen Blocks von Satellitenstaaten,
die sich bis ins Herz von Europa erstreckten und an einem Punkt sogar bis ins Südchinesische Meer, ist zu einem unruhigen Nationalstaat geworden, der geographisch gesehen keinen leichten Zugang zur Außenwelt hat und der an seiner westlichen, südlichen und östlichen Flanke kräftezehrenden Konflikten mit seinen Nachbarn ausgesetzt ist. Nur die unbewohnbaren und unzugänglichen nördlichen Permafrostgebiete scheinen geopolitisch noch sicher.

Zutreffende Analyse. Die Ukraine abzuspalten, sie unter westlichen EU- und NATO-Einfluss zu bekommen, das muss auch schon Mitte der 90er Jahre das US-Ziel gewesen sein. Siehe die Karte!

Wo verlaufen — historisch, strategisch und ethnisch gesehen — die eigentlichen Grenzen Rußlands? > Sollte die Unabhängigkeit der Ukraine unter diesen historischen, strategischen und ethnischen Aspekten als eine vorübergehende Verirrung betrachtet werden?> (Viele Russen neigen dieser Ansicht zu.) Muß man, um Russe zu sein, ethnisch ein Russkij sein, oder kann einer auch nur im politischen Sinn Russe sein (das heißt ein Rossjanin — das Äquivalent zu britisch, aber nicht englisch)?

Brzezinski beschreibt zutreffend das seiner Meinung nach falsche Ziel der US-Politik, er hätte eine Einbindung Russlands bevorzugt:

In der seit spätestens 1994 zunehmenden Tendenz der USA, den amerikanisch-ukrainischen Beziehungen höchste Priorität beizumessen und der Ukraine ihre neue nationale Freiheit bewahren zu helfen, erblickten viele in Moskau —sogar die sogenannten Westler — eine gegen das vitale russische Interesse gerichtete Politik, die Ukraine schließlich wieder in den Schoß der Gemeinschaft zurückzuholen. Daß sich die Ukraine eines Tages irgendwie reintegrieren lasse, gehört nach wie vor zum Credo vieler
Mitglieder der russischen Politelite. Der Zusammenprall war unvermeidbar: der Umstand, daß Rußland die Souveränität der Ukraine aus geopolitischen und historischen Gründen in Frage stellte, stand gegen
die amerikanische Überzeugung, daß ein imperialistisches Rußland kein demokratisches Rußland sein könne.

Was seit 2004 passierte, die “orangene Revolution” in der Ukraine, und dann 2014 blutig sich vollendete, das hatten die USA von langer Hand geplant. 5 Milliarden $, vergleichsweise günstig erstanden, diesen geopolitischen Hauptgewinn

http://www.zeit.de/2015/20/ukraine-usa-maidan-finanzierung/seite-2

Russland von Europa, von Deutschland abzuspalten, das war das Ziel. Bundeskanzler Schröder spielte dabei nicht mit und durfte gehen… keineswegs abwegig.

Ohne die Ukraine würde ein russisches Reich asiatischer werden und sich weiter von Europa entfernen.

Am wichtigsten allerdings ist die Ukraine. Da die EU und die NATO sich nach Osten ausdehnen, wird die Ukraine schließlich vor der Wahl stehen, ob sie Teil einer dieser Orga-nisationen werden möchte.

Obwohl dies Zeit brauchen wird, kann der Westen — während er seine Sicherheits- und Wirtschaftskontakte mit Kiew weiter
ausbaut —‚ schon jetzt > das Jahrzehnt zwischen 2005 und 2015> als Zeitrahmen für eine sukzessive Eingliederung der Ukraine ins Auge fassen.
Dadurch vermindert er das Risiko, daß die Ukrainer befürchten könnten, Europas Erweiterung werde an der polnisch-ukrainischen Grenze haltmachen.

Sehr zutreffende Analyse 1997. Alle Achtung.

Die Ukraine-Krise ist eine gemachte, keine zufällig, und der Abfall der Ukraine von Russland soll die geopolitische Verbindung Russlands nach Europa kappen?

Man muss also abwarten, was als Nächstes passiert: Die Aufteilung der Ukraine entlang der Ethniengrenze wäre zu erwarten, der Osten zu Russland, der Westen zur EU. Das wäre dann Huntington, 1996: Europa endet an der uralten Grenze zwischen römisch-katholisch und russisch-Orthodox.

Die FAZ schreibt 2014 grob verfälschend, Konrad Schuller:

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/europa/ost-und-westukraine-sollbruchstelle-durch-ein-ganzes-land-12828029.html

Huntington schrieb jedoch das Gegenteil: Die Aufteilung der Ukraine würde Konflikte in der Zukunft verhindern. Ob man dem zustimmt ist nicht entscheidend, aber korrekt darstellen sollte man es schon.

Warum das nicht geschieht könnte hiermit zusammenhängen:

Die Seilschaften der > Ina Ruck> , > Golineh Atai> (die den > Aufruf der 60 zum Frieden> miesmacht), > Konrad Schuller> , > Tina Hassel> , > Birgit Virnich> bestäuben sich ebenfalls auf interessante Weise gegenseitig. Ein Blick in die Twitter-TLs reicht.

Wer dann immer noch an unabhänge Presse und Sender glaubt, schaue sich noch die Liste der abgabenfinanzierten > Journalisten in der Atlantik-Brücke> an und deren Positionen.

http://hinter-der-fichte.blogspot.com/2014/12/ard-ich-folge-die-quellen-des.html

Brzezinski schreibt völlig richtig:

Der springende Punkt ist, und das darf man nicht vergessen: Ohne die Ukraine kann Rußland nicht zu Europa gehören, wohingegen die Ukraine ohne Rußland durchaus Teil von Europa sein kann.

Und die Russen wissen das:

Tatsächlich besteht das Dilemma für Rußland nicht mehr darin, eine geopolitische Wahl zu
treffen, denn im Grunde geht es ums Überleben.

Hoffentlich nicht, denn das bedeutete Krieg. Den grossen Krieg in Europa.

Selbstverständnis deutscher Leitmedien. Keine Mediengleichschaltung oder Meinungsmache. USA, EU, NATO, Bundesregierung


Wer den Film „Schmutzige Kriege“ von Jeremy Scahill kennt, wird sein Bild über Barack Obama massiv revidieren. Aber will er das überhaupt?

Obama als Kopf der Demokraten und die demokratennahe Organisation NDI, die Vitali Klitschko in der Ukraine unterstützen sind Teil einer Maschine, die u.a. von der CIA gelenkt wird. Das NDI ist einer von zahllosen NGO´s, die oft, ohne es zu wissen, als meinungsmachendes Tool der CIA aktiv genutzt werden, um in einem Land, das an die Westwirtschaft angeschlossen werden soll, die entsprechenden „Impulse“ auszulösen.

Meinungsmache und NATO Einsätze, als humanitäre Hilfe getarnt, laufen dann eng verzahnt, sprich parallel ab und führen z.B. auch in der immer noch von vielen als neutral eingeschätzten Süddeutschen Zeitung zu Schlagzeilen wie
Russland heizt Konflikt um Ukraine an

Kann das sein? Kann es sein, dass der Arm der CIA bis in die Redaktionen aller deutschen Medien reicht?

Nicht aller. Nur in die, die den Ton angeben. Amerikanische Geheimdienste stellen auch in diesem Land die Alpha-Journalisten in den Alpha-Medien. Diese wenigen Menschen machen das, was man die „Öffentliche Meinung“ nennt und kaum eine Redaktion, die kleiner ist, schreibt gegen den manipulierten Mainstream an. Aber selbst wenn.

Wenn erreicht denn z.B. die Junge Welt?

Oder die NhHZ?

Das Kritische-Netzwerk?

Der Freitag?

Oder KenFM?

„Bei vier Außenpolitik-Journalisten von FAZ, Süddeutsche Zeitung, Die Welt und Die Zeit, finden sich dichte Netzwerke im US- und NATO-affinen Elitemilieu“,

schreibt Uwe Krüger in seiner unbedingt zu empfehlenden Bedienungsanleitung für deutsche Zeitungen „Meinungsmacht“.

Um es noch mal auf den Punkt zu bringen. Du musst nicht alle Käseblätter unterwandern, um die Massen zu lenken. Schon für die BRD reichen lächerliche VIER Top Journalisten, Top, da in Top-Positionen, die du im Sack haben musst.

Das genügt völlig, um auch ein Land wie Deutschland und damit die Regierung auf Kurs zu halten. Klaus-Dieter Frankenberger von der FAZ. Josef Joffe von der ZEIT. Stefan Kornelius, die Süddeutsche, und Michael Stürmer der für die WELT schreibt. Springer-Stiefel-Presse also.

Gelenkte Demokratie kann sich so frei anfühlen!
Du kannst hier alles sagen, was du willst. Nur sorgt man im Vorfeld dafür, dass du dich nur seltenst ausserhalb eines Meinungshorizontes befindest, bei dem die Sonne nie im Zenit steht. Flaches Wissen ist angesagt. Lange Schatten. Und wenn Fernsicht, dann in Form von Fernsehen. Mit einem ähnlichen Alpha-Redakteuren-Netzwerk.

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