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Woher kommt das ganze Geld im Profifußball? Ein ganz kleiner Einblick


Wie das Geld in den Profifußball fließt woher es kommt. Medien Konzerne mischen fleißig mit.

Über die Online-Eintrittskartenbörse Viagogo können sowohl Privatleute wie Veranstalter Tickets handeln. Nun hat die Plattform zwei prominente Kapitalgeber bekommen: Das Tennistraumpaar Steffi Graf und Andre Agassi, die bislang noch nicht als Internetinvestoren in Erscheinung getreten sind. Über ihre beiden Investmentfirmen Agassi Enterprises und Graf Ventures stellen sie der Onlineplattform eine siebenstellige Summe zur Verfügung. „Ich bin von Viagogos erfahrenem Teammanagement sehr beeindruckt und freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagte Agassi. Zu weiteren Investoren der Börse zählen LVMH-Chef Bernard Arnault, der Investmentbanker Jacob Rothschild sowie der Münchner Sportrechtehändler Herbert Kloiber. 15 Millionen Dollar erhält das Unternehmen, davon eine siebenstellige Summe von Agassi Enterprises und Stefanie Graf Ventures – den Investment-Vehikeln von Tennis-Traumpaar Stefanie „Steffi“ Graf und Andre Agassi. Bisher fielen die Agassi-Grafs nicht als Internet-Investoren auf. Agassi Enterprises tummelt sich vor allem im Gastronomiebereich und der Wohltätigkeit. Über Graf Ventures ist bisher nichts bekannt. Im vergangenen Jahr wurden über den Dienst in Deutschland Eintrittskarten im zweistelligen Millionenwert gehandelt. Dabei fungiert die Plattform als Mittelsmann, der Betrug verhindern soll. Gründer und Chief Executive Officer (CEO) der Firma ist Eric Baker, der 2007 sein Eintrittskartenunternehmen Stubhub für 307 Millionen Dollar an Ebay verkaufte. Schon jetzt kann sich Viagogo mit bekannten Namen schmücken. So sind bereits der frühere deutsche Sportrechtehändler Herbert Kloiber, Investmentbanker Jacob Rothschild und Bernard Arnault beteiligt, der Chef des Luxuskonzerns LVMH (siehe oben).

Kloiber ist seit Dezember 2005 Viagogo-Gesellschafter. „Die Idee läuft einfach gut. Deshalb habe ich auch alle drei Finanzierungsrunden mitgemacht.“ Kloiber, der bislang Gespür für Investitionen bewies, hat Viagogo auch bei der Kooperation mit dem Fußballklub Bayern München geholfen. Die Höhe seiner Beteiligung an Viagogo wollte Kloiber auf Anfrage nicht nennen. Die deutsche Medienunternehmerin und –managerin Christiane zu Salm investiert im Rahmen des in der vergangenen Woche angekündigten Series C Funding in das Online-Unternehmen. Damit reiht sie sich in die Gruppe bekannter deutscher viagogo-Investoren wie Aufsichtsratsmitglied Dr. Herbert Kloiber und die Brüder Marc und Oliver Samwer (European Founders Fund) ein. In der jüngst abgeschlossenen Finanzierungsrunde sicherte sich viagogo weitere rund 30 Millionen USDollar. Zudem gab das zurzeit schwerpunktmäßig in Großbritannien und Deutschland tätige Unternehmen vergangene Woche seinen Einstieg in den US-Markt bekannt. Christiane zu Salm zu Ihren Engagement bei viagogo: „Meine langjährige Erfahrung im Bereich Digitaler Medien erlaubt es mir, das Potential innovativer Produkte schnell erkennen zu können. Der Service von viagogo wird das Konsumentenverhalten bezüglich des Kaufs und Verkaufs von Konzert- und Sportveranstaltungstickets revolutionieren. Ich freue mich, Teil dieser Investorengruppe zu sein und viagogo dabei unterstützen zu können, weiterhin den Markt für den Weiterverkauf von Tickets in Deutschland -und in ganz Europa- anzuführen.“ Als Senior Advisor ist sie des Weiteren bei JPMorgan mit den Bereichen M&A und Investment Banking betraut.

imageHerbert Kloiber

Das Cinemaxx-Kino Dammtor in Hamburg: Der britische Kinobetreiber Vue Entertainment will die deutsche Kette für 174 Millionen Euro übernehmen. (Foto: dpa)

Der Übernahmekandidat: Cinemaxx, eine von Deutschlands bekanntesten Kinoketten. Den Aktionären des Hamburger Unternehmens liegt seit Dienstag ein Übernahmeangebot im Wert von 174 Millionen Euro vor. Je Aktie werden 6,45 Euro geboten – der Kaufpreis liegt damit rund 50 Prozent über dem aktuellen Aktienkurs. Die Anleger reagierten prompt: An der Börse stieg das Papier zeitweise kräftig um mehr als 40 Prozent auf über 6,30 Euro. Hauptaktionär Herbert Kloiber hat bereits zugegriffen und verkauft seinen knapp 85-prozentigen Anteil. Der Münchener Film- und Fernsehunternehmer hat sich mit den Briten laut Pressemitteilung bereits geeinigt, so dass der Übernahme praktisch nichts mehr im Weg steht. Auch der Cinemaxx-Vorstand unterstützt das Angebot. „Wir sind sehr zuversichtlich, mit Vue eine gute Perspektive zu haben“, sagte ein Unternehmenssprecher. Der Übernahme müssen nun noch die Kartellbehörden zustimmen. Er besitzt fast 100% der TMG Gruppe, dazu gehören unter anderem die Fernsehsender ATV,  ATV 2RTL IITELE 5.

Beteiligungen von Kloiber, Dr. Herbert G.Stand Juli 2010
Beteiligungen von Kloiber, Dr. Herbert G.Stand Juli 2010

An der RTL2 Fernseh-GmbH & Co. Produktionsgesellschaft ist alles was Rang und Namen, in der deutschen Medienlandschaft hat, beteiligt.

Viagogo_Kloiber_Herbert_RTL2_Beteiligungen
Die deutschen Mediengiganten Mohn 33,9%, Bauer 31,5%, Burda 1,1%, Kloiber, Dr. Herbert G. 31,5% sind die Anteilseigner.

Christiane zu Salm sitzt außerdem seit 2007 im Verwaltungsrat der Ringier AG, das größte Schweitzer Medienunternehmen. Die Ringier AG befindet sich seit Generationen im Familienbesitz befindet. Renier ist unter anderem zu 50% an dem Schweitzer Eventim Ableger Ticketcorner beteilgt. Darüber hinaus hält Ringier auch eine 50% Beteiligung am Joint Venture mit Infront Sports & Media, InfrontRingier Sports & Entertainment. Interessant auch die enge Verbindung zum Axel Springer Verlag.

Sendergruppierungen

Im bundesweiten Fernsehen haben sich frühzeitig Sendergruppierungen herausgebildet. Dabei bilden mehrere Veranstalter, die im Einflussbereich eines Unternehmens, einer Unternehmensgruppe oder eines Konzerns stehen, eine Veranstaltergruppe. Die Gruppierungen sind als Einfluss-Sphären zu verstehen und müssen keine Konzerne im aktienrechtlichen Sinne darstellen. Aufgeführt sind auch internationale Sendergruppierungen, die an Veranstaltern von Programmen im bundesweiten privaten Fernsehen beteiligt sind.

TeleMünchen

TeleMünchen

Walt Disney

Walt Disney

Time Warner

Time Warner

 

Viacom

Viacom

FC Bayern München AG

Adresse: Säbener Straße 51 – 57
München 81547

Medienangebote der FC Bayern München AG

Inhaber- und Beteiligungsverhältnisse der FC Bayern München AG

Das Kirch Imperium

Constantin Medien schneidet 2012 besser ab als erwartetConstantin Medien schneidet 2012 besser ab als erwartetDen vorläufigen Zahlen zufolge wuchs auch der Umsatz der Sport1-Mutter deutlicher als vorhergesagt um fast 12 Prozent auf 520,5 Millionen Euro. Die komplette Bilanz stellt Constantin kommende Woche vor. Großaktionär war bis zu seinem Tod der Medienunternehmer Leo Kirch. Sein Anteil wird nun von der Familie und seinem langjährigen Geschäftspartner Dieter Hahn über die Gesellschaft KF 15 gehalten.
Die Kirch-Firma KF 15 und die Sportrechtetochter Sirius
Im Pokerspiel um die Medienrechte der Fußball-Bundesliga gibt es eine überraschende Wendung. Die Kirch-Firma KF 15 und deren Sportrechtetochter Sirius verzichten auf ein Angebot für die Fernseh- und Internetrechte und geben die Pläne eines unabhängigen Bundesligasenders auf. „Im derzeitigen Markt bei den Kabelnetz- und Telekommunikationsunternehmen gibt es keine ausreichende Zahlungsbereitschaft für einen unabhängigen Bundesligakanal, wie wir ihn bereits 2007 gemeinsam mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) geplant hatten. Deshalb haben wir uns gegen ein Angebot für die Medienrechte der Fußball-Bundesliga  entschieden“, sagte Dieter Hahn, Geschäftsführender Gesellschafter der KF 15, 

„In der heutigen äußerst intensiven Wettbewerbssituation wollen sich Kabelnetzbetreiber und Telekommunikationsunternehmen nicht auf eine nicht-exklusive Nutzung eines Bundesligakanals einlassen. Dafür ist der Wettbewerb zu hart geworden. Wenn wir eine ausreichende Zahlungsbereitschaft bei den Unternehmen in unseren Gesprächen gesehen hätte, hätten wir bei der DFL ein Angebot abgegeben.“
In Kreisen der Kabelkonzerne wird die Darstellung Hahns unterstützt. „Wir wollen uns nicht einen Bundesliga-Sender mit der Telekom teilen“, hieß es in Unternehmenskreise. Die Kabelbranche bevorzuge exklusive Rechte wie sie bei der laufenden Ausschreibung vorgesehen seien.
Die Entscheidung auf das Pokerspiel um die Medienrechte und damit auf einen unabhängigen Bundesligasender zu verzichten, hat weitreichende Folgen. KF 15 und Sirius wollen nun den Sportrechtehandel als Geschäftsfeld aufgeben. „Die KF 15 und damit auch Sirius verfolgen keine eigenständige Sportrechtestrategie mehr. Wir ziehen uns aus dem Sportrechtehandel außerhalb der Constantin Medien zurück“, sagte Hahn. Die KF 15 hält 18,65 Prozent der Aktien an Constantin Medien. Hahn, bis zum Ende der Kirch-Gruppe vor zehn Jahren der wichtigste Manager des Medienkonzerns, besitzt persönlich noch ein Aktienpaket von drei Prozent.
Künftig will sich KF 15 nur noch um ihre börsennotierte Tochter Constantin Medien kümmern. „Wir haben seit langem eine alternative Option aufgebaut. In Zukunft wollen wir uns voll auf unsere Beteiligung Constantin Medien konzentrieren“, sagte Hahn. Die in Ismaning bei München ansässige Firma, die vom Schweizer Medienunternehmer Bernhard Burgener geleitet wird, ist sowohl im Film- als auch im Sportgeschäft aktiv. Zu ihr gehört der Filmproduzent Constantin Film und der Sportsender Sport 1 sowie die Sportrechteagentur Team, welche die Champions League und den UEFA-Cup vermarktet. „Die Constantin Medien hat ein sehr großes Sportgeschäft, und wir sehen viele Möglichkeiten, dies weiter zu stärken.“ Als Partner von DFL, Sky und Telekom sei die Gesellschaft, unabhängig vom Ausgang der Bundesligaauktion, ideal positioniert.
Das Ende von Sirius und der Ausstieg aus dem Sportrechtehandel ist für die Deutsche Fußball Liga (DFL) bitter. Denn die Organisation der 36 Profiklubs, welche die Medienrechte vergibt, braucht möglichst viele Bewerber, um die Preise kräftig nach oben zu treiben. Mit dem Ausstieg der Kirch-Firma fällt nun ein mutiger, risikobewusster Spieler aus. Hinzu kommt womöglich ein Verbreitungsproblem. „Ich kann mir nicht mehr vorstellen, dass es eine gemeinsame Auswertung der Medienrechte durch Telekom, Kabel Deutschland und Unitymedia ab der Saison 2013/14 geben wird. Dadurch droht die Reichweite zu sinken“, prognostiziert Hahn. An einen weiteren Preisanstieg für die Medienrechte glaubt er aber fest: „Premium-Inhalte wie die Bundesliga und die Champions League haben nie ein Preisproblem. Daran wird sich auf in Zukunft nichts verändern.“

Sky Telekom „Bieter Schaukampf“ 

Die Deutsche Telekom will dem Bezahlsender Sky einen Teil seiner wichtigen Bundesliga-Rechte abluchsen. Die heißbegehrten Fernsehlizenzen an Deutschlands Topliga werden 2012 wieder versteigert. Die Telekom werde prüfen, die Rechte für die Übertragung der Fußball-Bundesliga über Satelliten zu erwerben, sagte Telekom-Deutschland-Vorstand Niek Jan van Damme.

Jeden Preis wolle er jedoch nicht zahlen. Das Ganze müsse sich rechnen, schränkte er ein. Bislang können die 115.000 Kunden, die das Telekom-Fernsehen über Satellit erhalten, keine Bundesliga-Live-Spiele sehen – die Telekom hat die Lizenzen dafür nicht.

Das ist eine Kampfansage an den Bezahlsender Sky, der die PayTV-Rechte bislang hält und dafür pro Saison eine Viertelmilliarde Euro an den Ligaverband DFL überweist. Der vormals als Premiere bekannte Konzern zählt rund 2,9 Millionen Abonnenten, viele nur wegen der Bundesliga-Live-Spiele.

Jeder zweite Kunde empfängt die Sky-Programme über Satellit. Börsianer reagierten verunsichert: Die im Nebenwerteindex MDax gelisteten Sky-Anteilsscheine fielen um zwei Prozent. Vor einer Woche hatte der Ligaverband DFL angekündigt, bald die Fernsehrechte für drei Spielzeiten ab 2013/14 versteigern zu wollen.

Bei der Telekom hat das eigene TV-Angebot angesichts stetig sinkender Umsätze im klassischen Telefongeschäft höchste Priorität. Eigentlich dient das TV-Angebot der Bonner namens „Entertain“ vor allem dazu, die Bundesbürger von den Vorteilen superschneller Internet-Anschlüsse zu überzeugen. Insbesondere Fernsehsendungen in hoher Bildqualität (HD) benötigen flinke Daten-Übertragungen. Ihr Datennetz hat die Telekom deshalb in den vergangenen Jahren für viel Geld auf den VDSL-Standard aufgerüstet, das bis zu 50 Mbit/s schnell ist – gebaut wurde vor allem in Ballungszentren.

Fernsehfans auf dem platten Land schauten allerdings in die Röhre – die Internet-Verbindungen dort sind schlicht zu langsam. Seit Herbst ist Entertain deshalb auch über Satellit zu empfangen. Der Kniff des neuen Satelliten-Angebots: Die TV-Bilder kommen vom Himmel – für die restlichen Daten wie etwa elektronische Programmführer, die Online abgerufen werden müssen, reicht auch ein langsamer Internet-Anschluss. Der Kundenansturm hält sich allerdings in Grenzen. Ende September hatte die Telekom knapp 1,4 Millionen zahlende Entertain-Zuschauer. Davon haben lediglich 150.000 „Liga total“, das Bundesliga-Paket der Telekom, zusätzlich abonniert.

ProSiebenSat.1 Media AG
Adresse: Medienallee 7
Unterföhring 85774

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Financial Fair Play – sportlicher Erfolg 3.Teil


UEFA Club Licensing and Financial Fair Play regulations, 2012 edition

Alles zum Thema Financial Fair Play

Das Quellenverzeichnis:

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  155. Jump up^http://www.uefa.com/uefa/footballfirst/protectingthegame/financialfairplay/news/newsid=1908817.html
  156. Jump up^http://www.bbc.co.uk/sport/0/football/22573330
  157. Jump up^ „UEFA confirmou que o Sporting cumpre o „fair play“ financeiro“ [UEFA confirms Sporting complies with „financial fair play“]publico.pt (in Portuguese). 16 November 2012.
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  159. Jump up^ Daily Telegraph – 4 February 2013
  160. Jump up^ L’Equipe – 29th Jap 2013
  161. Jump up^ Daily Mail 4 February 2013
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  164. Jump up^ http://www.premierleague.com/en-gb/news/news/2012-13/feb/premier-league-clubs-agree-to-new-financial-rules.html
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  168. Jump up to:a b Guardian 6 May 2013
  169. Jump up to:a b Goal.Com 9 May
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  179. Jump up^http://www.telegraph.co.uk/sport/football/teams/manchester-city/9542468/Manchester-Citys-new-training-complex-best-in-the-world.html
  180. Jump up^http://uk.reuters.com/article/2013/08/30/uk-soccer-uefa-finance-idUKBRE97T0KI20130830?feedType=RSS&feedName=sportsNews
  181. Jump up^ Daily Telegraph 31 August 2013
  182. Jump up^ http://www.google.com 30 august 2013
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  188. Jump up^http://au.news.yahoo.com/thewest/sport/a/21166947/man-city-posts-loss-of-more-than-97m/
  189. Jump up^http://www.mirror.co.uk/sport/football/news/chelseas-jose-mourinho-waiting-uefa-3103636
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  191. Jump up^ The Guardian; February 1st 2014

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Wie geht ein Verein und seine Mitglieder mit der Identitätsbedrohung Kapitalgesellschaft um?


Dieser Artikel wurde von mir bereits im Mai/Juni 2011 veröffentlicht!

Wie geht ein Verein und seine Mitglieder mit der Identitätsbedrohung
Kapitalgesellschaft um?

„Ich habe ja viel Zeit zum lesen gehabt, vor allem zum JHV Thema, und denke es ist an der Zeit dieses neue Thema ( wobei manchmal wäre einem ein Faß schon lieber…) auf zu machen.
Die Diskussion zur Verwirklichung der legitimen, demokratischen Vereinsrechte dreht sich ja irgendwie im Kreis.
Ich darf da aus Erfahrung sprechen, eine allen Aspekten gerecht werdende Lösung gibt es nicht.
Dabei hat jede Position für sich Ihre Berechtigung.
Die eigentliche Problematik ergibt sich immer aus dem deutschen Vereinsrecht, das nun einmal nicht für den FC Schalke 04 e.V. gemacht wurde.
Ja, man hatte damit in all den Jahren kein Problem, oder doch?!
Jetzt wird dieses Problem aber massiv spürbar.

Das vom Grundsatz gut gemeinte Recht eines jeden Mitglieds könnte die Vereinsorgane in Ihrer Handlungsfähigkeit bedrohen.

Warum?
Auch meine Anträge haben genau dies deutlich werden lassen.
Hier und jetzt schon einmal meine Bitte, dieses Thema „Anträge zur JHV“ nicht erneut zu behandeln!
Die Mitglieder haben nunmal ihre Rechte zur Antragstellung, zur Teilnahme, zur Wahl, zur Kandidatur, zu eigenen Beiträgen…, etc.!
Jedes Recht für sich hat auch seine Tücken, wie ja schon aus den Beiträgen zum Thema JHV hervorgegangen ist.

Zum Beispiel stößt die Wahlbeteiligung aller Mitglieder (>100.000) sehr schnell an organisatorische Grenzen und führt damit unter Umständen zu juristischen Fragen, die in letzter Konsequenz die Nichtigkeit einer JHV zur Folge haben könnte.

Das darf so nicht sein, dieses Risiko darf es niemals geben. Ein
Versammlungsergebnis muss immer einen verlässlicher Rahmen für mindesten Jahr bedeuten. Diese Sicherheit, nein Selbstverständlichkeit ist z.Zt. nicht gegeben!
An dieser Stelle kürze ich hier meinen Beitrag ab und richte, die für mich
entscheidende Frage :
Warum stören wir uns an der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft?
Auf Dauer hat der „e.V.“ sicherlich keine Chance, denn wie sagt man so schön die Zukunft beginnt schon heute!
Ich habe bisher mindestens 4 Argumente angeführt, die für die Rechtsform einer Kapitalgesellschaft, in welcher Ausprägung auch immer, sprechen.

  1. Veröffentlichungspflichten per Gesetz.         ==> verschafft uns Vereinsmitgliedern mehr Transparenz.

  2. Positive Effekte für die Bilanz und damit für die Aussendarstellung.                                      ==> „Fremdesgeld“ würde die Eigenkapitalsituation verbessern.                  ==> Gleichzeitig könnte sich eine Liquiditätsverbesserung ergeben, ohne das die Verbindlichkeiten ansteigen.                    ==> Eine bessere Eigenkapitalausstattung kann zu verbesserten Zinsen bei der Fremdkapitalbeschaffung führen.

  3.  Sollte die 50+1 Regel wegfallen (womit zu rechnen ist!) ist man strukturell darauf schon vorbereitet.

  4. Die Sicherstellung der Gemeinnützigkeit.                        ==> für unsere anderen Vereinsabteilungen, den Amaterbereich Fußball und den Jugendbereichen wäre das Risiko der Aberkennung der Gemeinnützigkeit ausgeschlossen.                                     ==> Damit wären auch die erhebliche Risiken von Steuernachzahlungen ausgeschlossen.

Argumente dagegen habe ich immer noch keine vernommen.
Schön wäre an dieser Stelle eine Diskussion bei der nicht nur „gegen“ sonder mal „dafür“ argumentiert wird.
Da es bisher leider kaum Gegenargumente gibt führe ich an dieser Stelle mal ein Interview mit Mister X:
BlondundblauMister X:

Im Falle einer Kapitalgesellschaft haben Aktionäre statt Vereinsmitgliedern das Sagen!

20131013-022935.jpgJörg Selan:

Es könnten Aktionäre, Gesellschafter oder Komplementäre sein, je nach Rechtsform der Kapitalgesellschaft, ok?

Der Einfluss ist aber letztlich immer abhängig von den Mehrheitsverhältnissen, d.h. der Verein hält immer mind. 51% oder er ist der Komplementär. Somit haben dort weiterhin, wenn auch indirekt über die Vereinsgremien, die Mitglieder Einfluss!
BlondundblauMister X:

Veröffentlichungsrichtlinien gelten, aber welche besseren Aussagen aus GuV oder Bilanz erhälst du denn dann?
20131013-022935.jpgJörg Selan:

Hier haben wir sicher eine Grundproblematik, die ja auch auf der JHV deutlich wurde.
P. Peters war da der Auffassung die Zahlen der jetzt schon existenten
Kapitalgesellschaften nicht transparent machen zu müssen. Dieses Problem haben wir also schon heute.
Eine Lösung ist deshalb zwingend in der Satzung zu verankern. So könnte dort als Erweiterung, zum Rechenschaftsbericht des Vorstandes, folgende Formulierung ergänzt werden:
„…zum Rechenschaftsbericht des Vorstands sind den Mitgliedern die Bilanzen, die GuVen sowie ein Lagebericht der konsolidierten Gesellschaften des Konzerns, zugänglich zu machen.“
Diese Satzungsergänzung halte ich unabhängig von der Rechtsform für notwendig, da ansonsten schon heute keine echte Kontrolle durch die Mitglieder möglich ist.
BlondundblauMisterX:

Fremkapitalbeschaffung wäre nur ein kurzfristiger Effekt, ebenso Liquidität. Dies kann man auch durch Fananleihen oder Schechter-Gelder erhalten. Oder durch eine Beteiligung bis zu 49% (s.1860).
20131013-022935.jpgJörg Selan:

Der Mittelzufluss ist natürlich immer nur ein Einmaleffekt.
Der Unterschied besteht allerdings in der bilanziellen Erfassung.
Das Aktionärskapital oder das Gesellschafterkapital bedeuten eine Erhöhung des Eigenkapitals.
Die aktuellen Möglichkeiten, Fananleihen, Schechteranleihen oder Kreditaufnahme erhöhen aber unsere Verbindlichkeiten, genau darin liegt der Unterschied!
Die Gesellschafter werden zu Mitunternehmern und Risikoteilhabern werden und haben keinen generellen Zinsanspruch.
BlondundblauMisterX:

Den Wegfall der Gemeinnützigkeit als Argument? Ist denn heute diese in Gefahr oder klärt man das nicht schon Vorfeld mit den Behörden ab?
20131013-022935.jpgJörg Selan:

Ja, mehrmals wurde dieses Thema bereits öffentlich durch verschieden staatliche Stellen zur Diskussion gestellt.
In einem Beitrag des Spiegel findet sich folgendes Zitat:
„…Bei einem Verlust der Gemeinnützigkeit unterliegen Überschüsse aus
Vermögensverwaltung oder Zweckbetrieben der Körperschaft- und Gewerbesteuer.
Es kann zu einer Nachversteuerung für die letzten zehn Jahre kommen; womöglich wäre den Vereinen auch zivilrechtlich eine Rechtsformverfehlung vorzuwerfen, so das Zentralamt….“(Bundesbetriebsprüfung des Bundeszentralamtes für Steuern).
Grundsätzlich ist die Anerkennung der Gemeinnützigkeit eine Art von Subvention des Staates, wie lange diese erhalten bleiben ist zumindest fraglich.
Neben des finaziellen Risikos besteht dadurch natürlich auch ein Risiko für die anderen Vereinsabteilungen, für die Jugendabteilung und auch für den
Amateutbereich der Fußballabteilung. Die Amateurbereiche sind aber auf die Gemeinnützigkeit geradezu angewiesen.
BlondundblauMisterX:

Strukturell sind wir meiner Meinung heute schon auf den Wegfall der 50+1 Regel vorbereitet.
20131013-022935.jpgJörg Selan:

Im Großen und Ganzen stimme ich dir zu, allerdings stören dabei 2 ganz wesentliche Konstellationen.
1. Die GEW-Beteiligung von über 40% am Stadion und das zum Spottpreis von 16 Mio. € !
und
2. Eben die fehlende Rechtsform für den Profifußballbereich
Diese beiden Faktoren würden eine Umsetzung trotz der schon vorhandenen Strukturen eigentlich unmöglich machen.
BlondundblauMisterX:

Gründe für eine Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft gibt es meiner Ansicht nach nicht und das Argument des Verlusts der Identität reicht aus, um nicht für eine Kapitalgesellschaft zu votieren sondern in der Rechtsform e.V. zu bleiben. Transparenz sollte man allerdings fordern, da hast du natürlich recht.
20131013-022935.jpgJörg Selan:

Eine Wertung liegt letztendlich bei jedem selbst, insoweit kann ich auch mit deiner Position klar kommen.
Es ist eben auch eine extrem emotionale Diskussion, die sich nicht immer mit sachlich überzeugenden Argumenten gewinnen lässt.
Glückauf
Jörg Selan

JHV 2013 FC Schalke 04 e.V. Kandidaten für den Aufsichtsrat?


So langsam steigt die Spannung! Kontroverse Themen gibt es ja genug. Wer ist der richtige Kandidat? Hier kann sich jeder schon einmal einen kleinen Vorgeschmack über die Stimmungslage machen. Nach der Stimmabgabe (jeder kann einmalig 2 Stimmen abgeben), erscheint ein Zwischenstand.

Ich habe das Recht, Schalke Fans als ekelerregende Dreckschleuder,  zu bezeichnen! In all den Foren bin ich dafür nur ömmelige 7 mal gesperrt worden.

Ich habe das Recht, Schalke Fans als ekelerregende Dreckschleuder, zu bezeichnen! In all den Foren bin ich dafür nur ömmelige 7 mal gesperrt worden.

Ich habe das Recht, zu sagen, dass ich Leute, die wegen eines Musicals oder Rabatt da auftauchen UND SONST NICHT KOMMEN WÜRDEN, vereinspolitisch nicht ernstnehmen kann.

Ich habe das Recht, zu sagen, dass ich Leute, die wegen eines Musicals oder Rabatt da auftauchen UND SONST NICHT KOMMEN WÜRDEN, vereinspolitisch nicht ernstnehmen kann.


Tönnies DerKotelett-Kaiser_Foto Ralf Meier

Toennies_Jagd31august--2011

Prozess gegen Clemens TönniesToennies_Jagd
Blondundblau_Die Schlümpfe in New York

Der Konzern-Verein FC Schalke 04 2010-2013


Die Vereinsstruktur 2013

FC Schalke 04 – Vereinsstruktur 2013

FC Schalke 04 – Vereinsstruktur 2013

FC Schalke 04 – Vorstand und Aufsichtsrat 2012

FC Schalke 04 – Vorstand und Aufsichtsrat 2012

Der Konzern FC Schalke 04, Gesellschaften Stand 31.12.2010/2012

FC Schalke 04 – Konzernstruktur 2012

FC Schalke 04 – Konzernstruktur 2013

FC Schalke 04 – Konzernstruktur 2013

Ende 2012 sind die FC Schalke 04 Holding GmbH & Co. KG sowie die Schalke Parkstadion GmbH & Co. KG in dem Hauptverein aufgegangen. Sie existieren somit nicht länger als rechtlich eigenständige Gesellschaften.

1. AufSchalke Reha-Zentrum Catering GmbH Gelsenkirchen
Geschäftsführer: Dieter Schmidt.

2. FC Schalke 04 Arena Management GmbH
(vormals: FC Schalke 04-Stadion-Betriebsgesellschaft mbH)
Geschäftsführer: Volker Fürderer, Rüdiger Mengede, Peter Peters (bis zum 2. Juli 2010), ab 28. März 2011 Dieter Schmidt.

Arena Management GmbH Geschäftsführern Rüdiger Mengede, Volker Fürderer und Dieter Schmidt

3. FC Schalke 04 Holding GmbH & Co. KG
Die Gesellschaft hält zum 31.12.2010 Anteile an folgenden Gesellschaften:
FC Schalke 04-Stadion-Catering GmbH & Co. KG
FC Schalke 04-Stadion-Catering Verwaltungsgesellschaft mbH
FC Schalke 04 -Stadion-Betriebs- gesellschaft mbH
Schalke Parkstadion GmbH & Co. KG
Schalke Parkstadion-Verwaltungs- gesellschaft mbH
FC Schalke 04 Rechteverwertungsgesellschaft mbH & Co. KG
Die Geschäftsführung obliegt der

FC Schalke 04 Stadion-Beteiligungs GmbH, vertreten durch ihren Geschäftsführer Peter Peters

Nach Clemens Tönnies der mächtigste Mann auf Schalke: Peter Peters Finanzvorstand des Vereins, Gesellschafter und Geschäftsführer diverser Konzerngesellschaften des Vereins.

4.  FC Schalke 04 Rechteverwertungsgesellschaft mbH & Co. KG
Die Geschäftsführung obliegt der

FC Schalke 04-Stadion-Beteiligungsgesellschaft mbH, Gelsenkirchen, vertreten durch den Geschäftsführer Herr Peter Peters

5. FC Schalke 04-Service GmbH

Christina Rühl-Hamers
07/2011 – heute
Geschäftsführer FC Schalke 04-Service GmbH
 Direktorin Finanzen FC Gelsenkirchen – Schalke 04 e.V.
04/2010 – 06/2011
Leiterin Rechnungswesen & Steuern FC Gelsenkirchen – Schalke 04 e.V.

Dr. Markus Kern
05/2010 – 06/2011
Geschäftsführer FC Schalke 04-Service GmbH 
 Projektleiter für die Schalke- und die St.-Pauli-Anleihe 
01/2010 – 06/2011
Direktor Finanzen & Controlling FC Gelsenkirchen – Schalke 04 e.V.

Geschäftsführung:

Herr Winfried Louven, Kempen, Dipl.-Kfm. (bis 10. Mai 2010)
Herr Dr. Markus Kern, München, Dipl.-Volksw. (ab Mai 2010 bis Juni 2011)

Frau Christina Rühl-Hamers, Duisburg, Dipl.-Kffr. und Steuerberaterin (Mai 2010)

Lies den Rest dieses Beitrags

Tickethandel, Eintrittspreise, Viagogo


Wer oder was ist Viagogo ?

Die aktuelle Diskussion innerhalb der Fanszene des FC Schalke 04 verdeutlicht, dass die Wahrheit oftmals auf der Strecke bleibt.

Wenn es darüber hinaus auch noch zu solche Entgleisungen in der Wortwahl durch die  „Autorin“ Susanne Hein-Reipen kommt, wird es schwer eine sachliche Diskussion über diese Thematik zu führen.

Wer den Verein FC Schalke 04 und des Unternehmen Viagogo mit diesen Begriffen,

„Pakt mit dem Teufel, Drogen & Schalke auf dem Strich…“

verbindet schürt eine Stimmung, die einer objektiven Betrachtung entgegensteht.

Ich persönlich habe absolutes Verständnis dafür, dass man sich mit dieser Thematik kontrovers auseinandersetzen kann, ja aus der Sicht des Fans sogar muss.

Allerdings ist es mir bisher nicht gelungen das eigentliche Motiv hinter dieser hysterisch geführten Kontroverse zu erkennen. Ich habe mich bereits an anderer Stelle zu einem sehr gut geschriebenen Blog geäußert. Der Autor,  Matthias in der Weide,  befasst sich in seinem Blog: „Betr.: Viagogo“ vom 18. Jan. 2013,

sehr viel objektiver mit dem Thema als so manche aktuelle Nachricht es vermag. Meinen dazu verfassten Kommentar möchte ich der hier folgenden Hintergrundrecherche über Viagogo voranstellen.

derblauweisse am 20. Januar 2013 um 13:29 

„Zuerst einmal Danke an Matthias, Du bringst die Dinge endlich einmal auf den Punkt!

Mir geht es bei dieser Diskussion ganz genauso, auch ich verstehe die hier immer wieder angesprochene Schalker Seele.
Aber genau da liegt auch mein Problem!
Die eigentliche Kritik gebührt nicht der Plattform Viagogo, sondern denen, die dort Schalke Tickets zu überhöhten Preisen anbieten!
Ich habe noch nie einem Schalker meine Karten zu mehr als dem Original Preis überlassen, größtenteils habe ich diese sogar verschenkt!
Deshalb ist es für mich und ich denke für jeden, der eine Schalker Seele besitzt völlig egal ob es einen Schwarzmarkt, mit oder ohne Viagogo, gibt. Daher kann ich auch nicht jedem öffentlichen Aufruf sofort folgen! Wer hat sich eigentlich in der Vergangenheit aufgeregt, wenn sich Rolf Rojek als Verkaufsstelle der Eventim AG betätigt hat? Wer hat denn bis heute die Kartenverteilung durch Frank Arndt oder Oliver Kruschinski kontrolliert?
Wer kontrolliert denn heute die Kartenkontingente für die Fanclubs, um es genauer zu sagen woher kommen denn die heutigen Karten, die bei Viagogo, ebay etc. angeboten werden?
Aktuell werden massenhaft Karten aus der Nordkurve dort angeboten, wie kann das sein? Wo doch der Inbegriff der Schalker Seele gerade dort sein Zuhause hat.
Für mich müsste sich eine ehrliche Kritik genau dagegen richten. Die genutzte Plattform ist doch völlig egal, der Verkauf kann genauso an der Tausend Freunde Mauer, an der “Brücke”, an der Litfaßsäule oder sonstwo stattfinden. Mein Eindruck ist vielmehr, dass hinter dieser ganzen Hysterie genau die Personen stecken, deren Geschäftsmodell mit unserem Verein jetzt auf der Kippe steht.
Wer oder wen ich damit meine?
Wer nicht nur als blökendes Schaf durch die Gegend läuft, sondern sich einfach einmal ruhig hinsetzt und nachdenkt, wird ganz einfach zu einer Antwort finden!

Wer verfügt eigentlich über genügend Karten, die auf dem Schwarzmarkt angeboten werden können?
Antwort 1: Der Verein FC Schalke 04
Antwort 2: Die Personen, die Organisationen, die vom Verein Kartenkontingente zur Verteilung erhalten.
Antwort 3: Karteninhaber, die selber nicht ins Stadion gehen.
Antwort 4: Besitzer von mehr als einer Eintrittskarte.
Die Auswahl darüber, welche von den Antworten die naheliegendste ist, überlasse ich euch.

Der eigentliche Aufschrei bzw. Protest sollte sich vielmehr dagegen richten!
Denn, wie Matthias völlig richtig feststellt, es sind die Anbieter, die Karten an Schalker zu überhöhten Preisen verkaufen, denen gehört das Handwerk gelegt!
Die Verkäufer besudeln das was uns ausmacht!“

Auch wenn meine Recherche noch nicht vollständig abgeschlossen ist, halte ich es für sinnvoll diesen Teil zum jetzigen Zeitpunkt hier einzustellen.

Wer oder was ist Viagogo ?

Ist es berechtigt diesen „Deal“ als „Pakt mit dem Teufel, Drogen & Schalke auf dem Strich…“ zu titulieren?

Über die Online-Eintrittskartenbörse Viagogo können sowohl Privatleute wie Veranstalter Tickets handeln. Nun hat die Plattform zwei prominente Kapitalgeber bekommen: Das Tennistraumpaar Steffi Graf und Andre Agassi, die bislang noch nicht als Internetinvestoren in Erscheinung getreten sind. Über ihre beiden Investmentfirmen Agassi Enterprises und Graf Ventures stellen sie der Onlineplattform eine siebenstellige Summe zur Verfügung. „Ich bin von Viagogos erfahrenem Teammanagement sehr beeindruckt und freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagte Agassi. Zu weiteren Investoren der Börse zählen LVMH-Chef Bernard Arnault, der Investmentbanker Jacob Rothschild sowie der Münchner Sportrechtehändler Herbert Kloiber.

15 Millionen Dollar erhält das Unternehmen, davon eine siebenstellige Summe von Agassi Enterprises und Stefanie Graf Ventures – den Investment-Vehikeln von Tennis-Traumpaar Stefanie „Steffi“ Graf und Andre Agassi. Bisher fielen die Agassi-Grafs nicht als Internet-Investoren auf. Agassi Enterprises tummelt sich vor allem im Gastronomiebereich und der Wohltätigkeit. Über Graf Ventures ist bisher nichts bekannt.

Im vergangenen Jahr wurden über den Dienst in Deutschland Eintrittskarten im zweistelligen Millionenwert gehandelt. Dabei fungiert die Plattform als Mittelsmann, der Betrug verhindern soll. Gründer und Chief Executive Officer (CEO) der Firma ist Eric Baker, der 2007 sein Eintrittskartenunternehmen Stubhub für 307 Millionen Dollar an Ebay verkaufte.

Schon jetzt kann sich Viagogo mit bekannten Namen schmücken. So sind bereits der frühere deutsche Sportrechtehändler Herbert Kloiber, Investmentbanker Jacob Rothschild und Bernard Arnault beteiligt, der Chef des Luxuskonzerns LVMH (siehe oben).

Kloiber ist seit Dezember 2005 Viagogo-Gesellschafter. „Die Idee läuft einfach gut. Deshalb habe ich auch alle drei Finanzierungsrunden mitgemacht.“ Kloiber, der bislang Gespür für Investitionen bewies, hat Viagogo auch bei der Kooperation mit dem Fußballklub Bayern München geholfen. Die Höhe seiner Beteiligung an Viagogo wollte Kloiber auf Anfrage nicht nennen.

Die deutsche Medienunternehmerin und –managerin Christiane zu Salm investiert im Rahmen des in der vergangenen Woche angekündigten Series C Funding in das Online-Unternehmen. Damit reiht sie sich in die Gruppe bekannter deutscher viagogo-Investoren wie Aufsichtsratsmitglied Dr. Herbert Kloiber und die Brüder Marc und Oliver Samwer (European Founders Fund) ein. In der jüngst abgeschlossenen Finanzierungsrunde sicherte sich viagogo weitere rund 30 Millionen USDollar. Zudem gab das zurzeit schwerpunktmäßig in Großbritannien und Deutschland tätige Unternehmen vergangene Woche seinen Einstieg in den US-Markt bekannt.

Christiane zu Salm zu Ihren Engagement bei viagogo: „Meine langjährige Erfahrung im Bereich Digitaler Medien erlaubt es mir, das Potential innovativer Produkte schnell erkennen zu können. Der Service von viagogo wird das Konsumentenverhalten bezüglich des Kaufs und Verkaufs von Konzert- und Sportveranstaltungstickets revolutionieren. Ich freue mich, Teil dieser Investorengruppe zu sein und viagogo dabei unterstützen zu können, weiterhin den Markt für den Weiterverkauf von Tickets in Deutschland -und in ganz Europa- anzuführen.“

Als Senior Advisor ist sie des Weiteren bei JPMorgan mit den Bereichen M&A und Investment Banking betraut.

Herbert Kloiber

Das Cinemaxx-Kino Dammtor in Hamburg: Der britische Kinobetreiber Vue Entertainment will die deutsche Kette für 174 Millionen Euro übernehmen. (Foto: dpa)

Der Übernahmekandidat: Cinemaxx, eine von Deutschlands bekanntesten Kinoketten.

Den Aktionären des Hamburger Unternehmens liegt seit Dienstag ein Übernahmeangebot im Wert von 174 Millionen Euro vor. Je Aktie werden 6,45 Euro geboten – der Kaufpreis liegt damit rund 50 Prozent über dem aktuellen Aktienkurs. Die Anleger reagierten prompt: An der Börse stieg das Papier zeitweise kräftig um mehr als 40 Prozent auf über 6,30 Euro.

Hauptaktionär Herbert Kloiber hat bereits zugegriffen und verkauft seinen knapp 85-prozentigen Anteil. Der Münchener Film- und Fernsehunternehmer hat sich mit den Briten laut Pressemitteilung bereits geeinigt, so dass der Übernahme praktisch nichts mehr im Weg steht. Auch der Cinemaxx-Vorstand unterstützt das Angebot. „Wir sind sehr zuversichtlich, mit Vue eine gute Perspektive zu haben“, sagte ein Unternehmenssprecher. Der Übernahme müssen nun noch die Kartellbehörden zustimmen.

Er besitzt fast 100% der TMG Gruppe, dazu gehören unter anderem die Fernsehsender ATV,  ATV 2RTL IITELE 5.

Beteiligungen von Kloiber, Dr. Herbert G.Stand Juli 2010

Beteiligungen von Kloiber, Dr. Herbert G.
Stand Juli 2010

An der RTL2 Fernseh-GmbH & Co. Produktionsgesellschaft ist alles was Rang und Namen, in der deutschen Medienlandschaft hat, beteiligt.

Viagogo_Kloiber_Herbert_RTL2_Beteiligungen

Die deutschen Mediengiganten Mohn 33,9%, Bauer 31,5%, Burda 1,1%, Kloiber, Dr. Herbert G. 31,5% sind die Anteilseigner.

Christiane zu Salm sitzt außerdem seit 2007 im Verwaltungsrat der Ringier AG, das größte Schweitzer Medienunternehmen. Die Ringier AG befindet sich seit Generationen im Familienbesitz befindet. Renier ist unter anderem zu 50% an dem Schweitzer Eventim Ableger Ticketcorner beteilgt. Darüber hinaus hält Ringier auch eine 50% Beteiligung am Joint Venture mit Infront Sports & Media, InfrontRingier Sports & Entertainment. Interessant auch die enge Verbindung zum Axel Springer Verlag.

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Was hat ein Baron mit dem FC Schalke 04 e.V. zu tun?


Wer nutzt eigentlich wem mehr?

Clemens Tönnies dem FC Schalke 04 oder ist es etwa umgekehrt?

Als Gazprom auf den deutschen Markt wollte war es denen immerhin 125 Mio.€ wert um in Deutschland bekannter zu werden.

Gazprom war zu diesem Zeitpunkt genauso wenig bekannt wie ein Unternehmer aus „Rheda Weidenbrück“/ Rheda Wiedenbrück der Schweine zerlegte, oder?!

Clemens Tönnies kannte ausserhalb „Rheda-Weidenbrücks“/ Rheda Wiedenbrück und der Fleischbranche damals 2005 niemand. Vor seinem Amt in Schalke wohl noch viel weniger.

Es ist also durchaus so, dass sowohl das Unternehmen Tönnies als auch Clemens Tönnies persönlich extrem profitiert haben!

Wer das in Zahlen Ausdrücken möchte, bitte gerne 125 Mio.EURO hat Gazprom nur uns dafür bezahlt, Clemens Tönnies hat aber weitaus mehr Promotion erhalten!

Wieviel zahlte eigentlich Clemens Tönnies dem Verein für seine PR-Kampagne?

Soweit mit bekannt ist nichts, im Gegenteil, er hat sich 3 Jahre lang für die Teilnahme an Gesellschafterversammlungen pro Jahr sogar ca. 60.000,- DM bezahlen lassen. Der Aufwand für diese damals nette Summe war gering, es fanden nicht mehr als 2 Sitzungen pro Jahr statt.

Und sonst?

Ja, er hat dem Verein mit Darlehen ausgeholfen. War das aber uneigennützig?

Laut diversen Aussagen von Ihm selber und auch anderen, Nein!

Immerhin wurde das oder die Darlehen mit mind. 6% verzinst, eine Geldanlage hat es dagegen schwer diese Rendite zu erreichen, oder?!

Auch der mittlerweile bekannte Umstand, das es eine Zusammenarbeit zwischen der PR Agentur wbpr GmbH/München (Dietrich Freiherr von Gumppenberg) und dem FC Schalke e.V. sowie dem Unternehmen bzw. Unternehmer Clemens Tönnies gibt, wirft so manche Frage auf!

Tönnies? TönniesArena? Rheda-Wiedenbrück? In diesem eigentlich recht beschaulichen Ort in Ostwestfalen ist der Stammsitz von Deutschlands größtem Schweinefleischvermarkter Tönnies. wbpr_ Kommunikation berät das Unternehmen seit mehr als fünf Jahren in allen Fragen der PR. Und übernahm deshalb auch zahlreiche Aufgaben im Rahmen der Eröffnung der TönniesArena.

Tönnies? TönniesArena? Rheda-Wiedenbrück? In diesem eigentlich recht beschaulichen Ort in Ostwestfalen ist der Stammsitz von Deutschlands größtem Schweinefleischvermarkter Tönnies. wbpr_ Kommunikation berät das Unternehmen seit mehr als fünf Jahren in allen Fragen der PR. Und übernahm deshalb auch zahlreiche Aufgaben im Rahmen der Eröffnung der TönniesArena.

Unter Leistungen-Krisenkommunikation findet man den FC Schalke 04 und Tönnies Fleisch!

Unter Leistungen-Krisenkommunikation findet man den FC Schalke 04 und Tönnies Fleisch!

Unter anderem heißt es dort so schön:

„…Ob Pressekonferenz, Hintergrundgespräch, Redaktionsbesuch, Roundtable oder Kaminabend – wir beherrschen die Klaviatur der PR-Maßnahmen und setzen die richtigen Akzente….“

oder

„…

  • Wir übernehmen den Kontakt zu Medien, Multiplikatoren, Anrainern und Meinungsbildnern – nach Absprache auch die Sprecherfunktion nach außen.
  • Wir gestalten das kommunikative Umfeld, gewinnen Dritte als aktive Unterstützer in der schwierigsten Zeit, setzen ein funktionierendes Themenmanagement ein.“

Zeit also für ein Zwischenfazit, denn der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies, muss sich im nächsten Jahr zur Wiederwahl stellen.

S04_Tönnies_wbpr1_Baron Dietrich Freiherr von Gumppenberg

Schöner Traum aber das auf Kosten unseres Vereins?


Schalke-Boss Clemens Tönnies hegt einen großen Wunschtraum: Er möchte mit der Meisterschale zum Grab seines verstorbenen Bruders….

Schöner Traum aber das auf Kosten unseres Vereins?

Dienstag, 30.10.2012 12:55 SID-IMAGES/Pixathlon/ Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies

Rückblick auf die Entlassung von Felix Magath, diese Aussage ist schon  sehr Lustig:

„Im ersten Jahr hat er alles richtig gemacht. Wir sind Zweiter geworden, wir haben unsere Finanzmittel verbessert. Wir sind über Kreuz gekommen, weil er den Horst (Heldt, Anm.d.Red.) nicht so behandelt hat, wie wir das miteinander vereinbart haben. Das habe ich eingefordert. Und dann waren wir irgendwann quer. Wobei man mit mir, wenn man ordentlich mit mir umgeht, überhaupt keinen Streit bekommen kann. Man muss nur verlässlich sein“, sagte Clemens Tönnies im Audi Star Talk….

Irgendwo  in Deutschland:

CT: Ehy Felix hör doch mal ich weiß Du bist nen komischer Knochen aber naja ich brauch die Schale dringendst. Weist ja mein Bruder und so mein Traum.

Felix: Jung Du weist schon das ich Macht will mir nicht reinreden lasse und ne alte Drecksau bin?

CT: Ja das ist kein Problem wenn du die Schale lieferst.

Felix: Ok mach ich. Kein Problem aber quatsch mir nicht rein.

CT: Wir haben einen Deal. *freu*

Ein Jahr später.

CT: Felix so geht das nicht ich bin sauer wo ist die Schalke?

Felix: Sach ma was los mit deinen Steaks ich sagte 4 Jahre dauert das.

CT: Ich will aber jetzt und sofort.

CT verlässt das Büro und geht in seines und fängt an zu weinen.
In seiner größten Not klopft ein gewisser HH an seine Tür.

Samstag, 12.03.2011 13:57 SID-IMAGES/Pixathlon/
Schalke Fans gegen Tönnies

Danach kam der Professor. Der wurd gleich so fedich gemacht mit dem Schale geträume der hatte  sofort Burnout.

Und als alles nichts mehr half wurde der Huub angelabert.

Hey Huub ich weiß das Du im „Auditalk“ böse über mich geredet hast aber…..
…. ich brauch diese scheiss Schale.

Übrigens er sagt ja auch das er gerne vorne laufen will usw.
Manchmal ist es besser einen Blinden nicht ganz vorne vor allen laufen zu lassen.

Und wer immer noch glaubt ohne sein Geld usw. währen wir längst Pleite und in der 3. Liga…
Wie war das damals noch mit dem Geld des Sonnenkönigs?

Welche  Erfolge hatten wir denn unter diesen Schalke-Fürsten?

Sonnenkönig mit Geld               Rudi                                                 Wurstkönig mit Geld?

 

Günter Eichberg in typischer Aufmachung, hielt sich dadurch für Ludwig XIV und rief direkt nach seiner Wahl den Absolutismus auf Schalke aus. Soweit war das nichts neues für die Schalker – Den Absolutismus gab es bereits Jahrzehntelang unter Oskar Siebert – doch dieser Kerl sprengte nun alle Grenzen.

Rudi Assauer – Schuld am Abstieg, am Weltkrieg und an allem anderen wohl auch wurde in den 80ern für IMMER aus der Stadt gejagt. Dachte man…Ja da isser ja DOCH wieder! Rudi Assauer – Nun in seiner Rolle als einzig wahrer Gott von Gelsenkirchen! Da qualmt es vor Freude! So ist Schalke…Doch dann kam Clemens Tönnies. Der duldet keine anderen Götter neben sich, das war das Ende der letzten Ikone AufSchalke.

Clemens Tönnies Ich wittere eine Verschwörung! Paeffken, Schechter, die Vion Food Group, Assauer… das sind alles Illuminaten, die versuchen die Fußballwelt zu revolutionieren, indem sie alteingesessene Traditionsvereine, wie uns, versuchen von ihrer Vormachtsstellung aufgrund ihrer Tradition zu brechen:

Passend dazu tragt mal die wichtigsten Schalker Erfolge bei den 3 Personen ein.

Manchmal lohnt ein Blick in die Geschichte:

„…Schon wird befürchtet, dass Tönnies Schalke nicht nur uneigennützig führen wird. Denn der Unternehmer ließ sich für seine Fußball-Leidenschaft fürstlich entlohnen. Als einziges Aufsichtsratsmitglied soll er im Beirat der Schalke-Besitzgesellschaft seit drei Jahren eine Vergütung kassiert haben.

„Für zwei Sitzungen jährlich“, so ein Gesellschafter, „jedes Jahr 60 000 Mark.“…
FUSSBALL: Schalker Wurstheini – weiter lesen auf FOCUS Online:

….Wer hätte das gedacht?

Die führenden Personen haben allesamt erheblich zu wenig Fußballverstand. Wir haben es versäumt, Leute wie Thon, Büskens oder auch Lehmann an den Verein zu binden.

Auch dabei spielten die Fans eine nicht unerhebliche Rolle, so wurde z.B. ein Versuch von Horst Heldt,  Jens Lehman mit in das Schalker Boot zu holen, auf der letzten JHV mit einem gellenden Pfeifkonzert quitiert und zu den Akten gelegt.

Am 24. Juli 2000 wurde sie ins Handelsregister eingetragen: die FC Schalke 04 Aktiengesellschaft. Warum es zu …: FC Schalke 04

Financial Fairplay – sportlicher Erfolg 2.Teil


Die UEFA will das Finacial Fairplay etablieren.

„Geld schießt eben doch Tore!“

Weil das so ist stellt sich überhaupt die Frage nach dem Fair Play. Im Grunde versucht die UEFA mit der Umsetzung der Lizensierungsregeln nichts anderes, als die Unterschiede der Volkswirtschaften innerhalb des europäischen Verbandes und die unterschiedlichen Finanzierungsmodelle der Vereine, im Sinne einer Vergleichbarkeit auszuschließen.

Im neuen Klublizenzierungsverfahren ist hierzu der Prozess des „Monitoring“ vorgesehen, in dessen Rahmen Klubs, die an UEFA-Klubwettbewerben teilnehmen, die sog. „Break-even-Regel einhalten müssen. De facto stellt diese Regel die Anforderung auf, dass die Ausgaben für den „typischen Betrieb“ eines Fußballklubs durch die Einnahmen aus dem „typischen Betrieb“ finanziert werden müssen. Die Break-even-Regel stellt zu diesem Zweck nicht auf die Liquiditätslage eines Klubs ab, sondern auf seine Fähigkeit, alle Ausgaben aus den eigenen Einnahmen zu „finanzieren“.

„Relevant income and expenses“ („relevante Einnahmen und Ausgaben“)

Verkürzt gesagt geht es hier darum erwünschte Elemente zu fördern und Unerwünschtes negativ anzurechnen.

Ein Beispiel für eine erwünschte Ausgabe sind die Ausgaben für die Nachwuchsförderung, die dem Klub „gutgeschrieben“ werden. Fallen
hier höhere Ausgaben an, so werden diese bei der Berechnung des Break-even Ergebnisses nicht als Ausgaben berücksichtigt.

Als Beispiel für unerwünschte Elemente sind die sog. Einkommenstransaktionen mit verbundenen Parteien zu nennen.

Es werden also Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt, die Finanzierungsseite wird ausgeblendet. Die Finanzspritze einer Einzelperson oder eines Investors wird also nicht als „relevante Einnahme“ berücksichtigt.

Für die Berechnung des Break-even-Ergebnisses wird also die Liquiditätsspritze ignoriert. Die Regelung, die Finanzierung auszublenden und nur Ausgaben und Einnahmen zu betrachten, hat somit zur Folge, dass Klubs ihre Ausgaben tatsächlich aus ihrer eigenen Leistungsfähigkeit, ihrer eigenen Wirtschaftskraft bestreiten müssen.

Wie schon im ersten Teil zu diesem Thema beschrieben, wird der sportliche Erfolg grundsätzlich von einer erfolgreichen Cash Flow-Finanzierung abhängen.

Relevante Einnahmen Grundpositionen

  • Eintrittsgelder
  • Sponsoring und Werbung
  • Übertragungsrechte
  • kommerzielle Aktivitäten
  • sonstige betriebliche Erträge
  • Gewinn/Ertrag aus der Veräußerung von Spielerregistrierungen
  • Veräußerungsgewinne bei der Veräußerung von Sachanlagen
  • Finanzertrag

Folgende Einnahmen müssen herausgerechnet werden:

  1. „nicht monetäre Habenpositionen
  2. Einkommenstransaktionen mit verbundenen Parteien über dem Zeitwert
  3. Einnahmen aus nicht fußballerischen Tätigkeiten ohne Bezug zum Klub

Relevante Ausgaben

  • Materialaufwand
  • Personalaufwand
  • sonstige betriebliche Aufwendungen
  • Amortisation/Wertminderung von Spielerregistrierungen und Verluste bei der Veräußerung von Spielerregistrierungen/Kosten für den Erwerb von Spielerregistrierungen
  • Finanzaufwand und Dividenden

Folgende Ausgaben dürfen herausgerechnet werden:

  1. Ausgabentransaktionen mit verbundenen Parteien unter dem Zeitwert
  2. Ausgaben für die Nachwuchsförderung
  3. Ausgaben für gemeinwohlorientierte Projekte
  4. nicht monetäre Sollpositionen
  5. Finanzaufwand, der direkt dem Bau von Sachanlagen zuzuschreiben ist
  6. Ausgaben für nicht fußballerische Tätigkeiten ohne Bezug zum Klub

Natürlich muss auch damit gerechnet werden, dass sich Vereine mit möglichen Wegen beschäftigen werden diese Restriktionen aus „relevanten Einnahmen“ und „relevanten Ausgaben“ auszuhebeln. Es wird also Versuche geben aus Kapitalzuflüssen „relevante Einnahmen“ entstehen zu lassen und auf der anderen Seite Ausgaben aus den „relavanten Ausgaben“ heraus zu rechnen.

Auch wenn die UEFA in in ihrem  UEFA-Reglement zur Klublizenzierung Financial Fairplay Ausgabe 2012, Anhan X: Berechnung des Break-even-Ergebnisses, eine Vielzahl von offensichtlichen Schlupflöchern konsequent ausschließt, wird es vor allem von der Arbeit der Wirtschaftsprüfer der Vereine abhängen, inwieweit diese Regeln tatsächlich eingehalten werden. Die Zahlen kommen letztendlich immer von den Vereinen. Es wird reichlich Spielraum geben Konzernstrukturen zu reduzieren, bzw. neu zu schaffen. Eine für die Vereine vorteilhafte Zuordnung, der Einnahmen und Ausgaben für die Break-even-Berechnung, umzusetzen wird nicht mehr als eine organisatorische und technische Herausforderung sein.

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