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BREAKING NEWS: IWF fordert schnellen Schuldenschnitt!


 IWF fordert schnellen Schuldenschnitt!


 ….wer jetzt an Griechenland denkt, den muss ich enttäuschen! Dieser, für Griechenland längst überfällige und überlebenswichtige, Schuldenschnitt wird aber nicht etwa Griechenland, sondern wird der, nicht einmal der EU zugehörigen Ukraine, gewährt! Unfassbar, ist aber so!

Griechenland wartet wie im alten Rom, auf den Daumen der "Caesaren". Daumen hoch für die Ukraine, Daumen runter für Griechenland!

Griechenland wartet, wie im alten Rom, auf den Daumen der „Caesaren“. Daumen hoch für die Ukraine, Daumen runter für Griechenland!

Dieser, auf Heise.de erschienene Artikel erklärt die Details!

Ralf Streck 02.07.2015

Es geht doch, könnte man sagen. Schaltet der Internationale Währungsfonds (IWF) im Fall Griechenland in der Frage eines Schuldenschnitts auf stur, fordert er den im Fall der Ukraine. So wurde mit den Gläubigern am Sitz des IWF in Washington gerade vereinbart, in der kommenden Woche Verhandlungen ohne Vorbedingungen zu führen, denn der IWF drängt auf eine schnelle Einigung. Vitalij Lisovenko, der die ukrainische Verhandlungsdelegation anführte, hatte schon im Vorfeld gedroht, den Schuldendienst einzustellen, wenn das Treffen beim IWF scheitere.

Doch beim IWF ist man im Fall der Ukraine auch bei solchen Drohungen nachsichtig. Dabei soll es für private Geldgeber der Ukraine teuer werden, denn die sollen einen guten Teil ihrer Forderungen abschreiben. Sogar das im Frühjahr mit dem IWF vereinbarte Hilfsprogramm sieht das vor. Demnach erhält die Ukraine über die bisherigen Milliardenhilfen hinaus weiter 17,5 Milliarden US-Dollar vom IWF und dazu sollen weitere 7,5 Milliarden von anderen Geldgebern kommen. Eine Bedingung ist, dass Gläubiger ihrerseits auf etwa 15 Milliarden verzichten.

Ohnehin dürfte der IWF längst dem Land kein Geld mehr geben. Das haben frühere hochrangige IWF-Mitarbeiter immer wieder erklärt. So hatte Susan Schadler schon im vergangenen Herbst deutlich gemacht, dass der IWF im „ukrainischenSumpf“ steckt. Die Osteuropa-Expertin machte deutlich, dass der IWF gegen seine Regeln verstoße, kein Geld an Länder mit internen kriegerischen Konflikten fließen zu lassen. Zudem hatte der IWF dem Land schon vor der Geldspritze im Frühjahr mehr Mittel gewährt, als nach den üblichen Quoten möglich sei. Eigentlich darf Geld nur fließen, wenn gesichert ist, dass das Land in den nächsten 12 Monaten seinen Verpflichtungen wieder nachkommen kann.

Das kann getrost ins Reich der Märchen und Fabeln verwiesen werden. Denn die Verschuldung der Ukraine ist inzwischen auf fast 100% des Bruttosozialprodukts explodiert. Die Wirtschaft stürzt sogar noch stärker ab als erwartet. Sogar der IWF prognostiziert nun, dass die Wirtschaft im laufenden Jahr um 9% schrumpft. Wie erwartet, musste der Fonds wieder einmal seine zu positiven Forderungen korrigieren. Noch im Herbst ging er von gut 7% für 2015 aus, obwohl der Krieg damals sogar an Intensität gewann.

Doch schon damals war nicht zu erwarten, dass die Ukraine die Schulden wieder bedienen kann. Und das wird natürlich angesichts der Wirtschaftsentwicklung immer utopischer. So ist nun zu erwarten, dass das Land, verstärkt durch den Krieg im Osten, noch stärker zum Fass ohne Boden wird. Ein Schuldenschnitt, wie er nun geplant ist, wird daran nichts ändern. Das kann man im Fall der Ukraine genauso sagen, wie man es einst zu dem absurden Vorgehen des IWF in Griechenland sagen konnte.

Obwohl Geld vom IWF, aus Deutschland und auch aus der EU fließt, konnte nun die Ukraine seine Gasrechnungen gerade in Russland nicht bezahlen. Oder besser gesagt, es konnte die vereinbarte Vorkasse nicht leisten. Denn in der Einigung über die offene Milliardenrechnung hatte man sich darauf verständigt, in Vorkasse zu gehen, um nicht erneut unbezahlte Rechnungen in Milliardenhöhe auflaufen zu lassen. Weil die Vorauszahlung für Juli nicht erfolgte, stellte Russland die Gaslieferungen mit sofortiger Wirkung gestern ein.

Ein Problem in den Verhandlungen um den Schuldenschnitt ist auch, dass die Ukraine einen Kredit in Höhe von drei Milliarden Dollar an Russland nicht zurückzahlen will. Kiew betrachtet ihn als private Anleihe und möchte ihn, anders als Kredite des IWF zum Beispiel, in den Schuldenschnitt einbeziehen. Das lehnt Russland ab. Zuletzt war sogar unklar, ob die Ukraine die Zinsen an Russland überweist. Doch auf Druck des IWF wurde zunächst zugesichert, die fälligen 75 Millionen Dollar zu überweisen.

Die Ukraine kündigte dabei an, Kiew könne sein Verhalten zu den Zahlungsverpflichtungen ändern, wenn es in den Verhandlungen über den Schuldenschnitt nicht bald Fortschritte gebe. Immer wieder hatte Finanzministerin Natalija Jaresko den privaten Gläubigern und Russland erklärt, sie müssten sich auf einen Abschlag von etwa 40% ihrer Kredite einstellen, die sich auf etwa 19 Milliarden belaufen. Doch scheinbar kommt, das ist auch aus Washington zu hören, nun Bewegung in die Verhandlungen mit den US-Investment- und Hedgefonds. Das berichtetBloomberg. An Gesprächen in der kommenden Woche soll nun auch die Finanzministerin teilnehmen, wird dafür als Beleg angeführt.

Die USA, ein Schatz im östlichen Mittelmeer, die Finanzhilfen der EU und der Syrien-Konflikt


„Das europäische Drama entstand zur Zeit der griechischen Antike im 5. Jahrhundert v. Chr. in Athen“

Wenn man den Titel liest könnte man meinen es handelt sich im folgenden um den Thriller eines Bestseller Autors, dem ist ganz und gar nicht so, heute sind reale Vorgänge der Welt- und Finanzpolitik mindestens genauso spannend! Alles was ein erfolgreicher Autor dazu braucht lässt sich mit etwas Recherche in öffentlich zugänglichen Quellen finden!

Hier kann man das Buch „Showdown“ von Dirk Müller online bestellen!

Das gesamte östliche Mittelmeer, umgeben von den aktuellen Krisenherden Griechenland, Türkei, Zypern, Syrien, Libanon, Israel, Ägypten und Libyen „schwimmt“ auf riesigen Öl- und vor allem Erdgasvorkommen. Diese Erdgasvorkommen würden nach aktuellen Schätzungen ausreichen, um Europa für Jahrzehnte mit Erdgas zu versorgen. Der Wert und die geostrategischen Bedeutungen dieses „neuen persischen Golfes“, sind ein wesentlicher Treiber der Entwicklungen in Griechenland und Zypern.

Diese reichen Vorkommen werden von unseren Regierungen vollkommen ignoriert und das Buch „Showdown“ erfährt die größten Angriffe einiger Journalisten auf genau dieses Thema, weil sie die Existenz dieser Gasvorkommen und ihrer Größenordnung vollkommen in Abrede stellen.

Die ehemalige griechische Außenministerin Bakojannis hat Dirk Müller im persönlichen Gespräch unter Anwesenheit weiterer bekannter Personen aus Wirtschaft und Finanzwissenschaft bestätigt, dass nach ihrem Wissen Griechenland auf Gasvorkommen sitzt, die jenen Libyens entsprächen. Aber bitte urteilen Sie nach diesen Quellen selbst:

Der griechische Minister für Umwelt und Energie, Giorgos Papaconstantinou, Ende März 2012 auf einer Konferenz:

„Griechenland, Zypern und Israel werden die europäische Energielandkarte komplett umgestalten.“

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Dirk Müller recherchiert in Griechenland

Warum sollen diese Informationen nicht öffentlich werden?

Kostas Karamanlis (Nea Dimokratia), Ex-Premierminister In seiner Amtszeit sind die griechischen Staatsfinanzen angeblich vollkommen abgedriftet. Karamanlis sitzt seit 2009 auf Hinterbänken im Parlament. Seit seinem Amtsverlust hat er weder im Parlament noch gegenüber Medien jemals irgendeine Äußerung gemacht.

Kostas Karamanlis (Nea Dimokratia), Ex-Premierminister
In seiner Amtszeit sind die griechischen Staatsfinanzen angeblich vollkommen abgedriftet. Karamanlis sitzt seit 2009 auf Hinterbänken im Parlament. Seit seinem Amtsverlust hat er weder im Parlament noch gegenüber Medien jemals irgendeine Äußerung gemacht.

In 2008/2009 gab es gezielte Versuche eines westlichen Geheimdienstes Griechenland zu destabilisieren und den Sturz des amtierenden Präsidenten Karamanlis zu betreiben. Die Hintergründe und Zusammenhänge sind im Buch ausführlich geschildert und beziehen sich unter anderem auf einen Bericht des russischen Geheimdienstes FSB über diese Aktivitäten. Die dort dargestellten Abläufe klingen so unglaublich, dass Dirk Müller lange gezögert hat darüber zu berichten, da ihm  der russische Geheimdienstbericht als Quelle nicht genügte. Er behauptet bis heute NICHT, dass es so gewesen ist, aber nachdem er darauf gestoßen ist, dass die griechische Staatsanwaltschaft 2012 nach umfangreichen Voruntersuchungen genügend Anhaltspunkte gesehen hatte, um in diesem Zusammenhang Anklage wegen Hochverrat, versuchtem Staatsstreich und Mordversuch an Karamanlis zu erheben, war ihm das Beweis genug um ZUMINDEST im Buch über diese Dinge zu berichten.

Hier der Artikel der angesehenen englische Zeitung „The Guardian“, der auf dem gleichlautenden Bericht der bekannten Nachrichtenagentur AP (Associated Press) beruht:

Diese Quelle hat Herr Müller bereits im Buch benannt und auf die Anklageerhebung der griechischen Staatsanwaltschaft verwiesen. Auch an dieser Stelle war er von der Berichterstattung der ansonsten eigentlich renommierten FAS sehr enttäuscht, da diese bei ihrer Kritik dieses wichtigste Argument völlig unberücksichtigt lässt und stattdessen den Eindruck erweckt, seine Quellen würden sich im Wesentlichen auf Taxifahrer beschränken.

Selbst Bild berichtete über einen Bombenanschlag auf Karamanlis noch kurz vor der Wahl.

Bereits seit Ende des zweiten Weltkrieges gab – und vermutlich gibt es noch immer – geheime Nato-Kommandos in Europa, die gelegentlich für politische Zwecke im Inland „zweckentfremdet“ wurden, wie der italienische „Gladio“-Skandal zeigte.

Der griechische Premier Papandreou, der nach den Wahlen im Anschluss an die (wodurch auch immer hervorgerufene) Destabilisierung Griechenlands ins Amt kam, hat den Bruch mit der europäischen Union bewusst herbeigeführt. Sein Finanzminister hat nach gerade einmal 14 Tagen im Amt Selbstanzeige in Brüssel erstattet und die bisherigen griechischen Daten als Fälschung benannt. Die wahren Daten (die er in der Kürze der Zeit offenkundig gewonnen hatte) lägen um ein vielfaches schlechter.

Unmittelbar vor der Bekanntgabe dieser schlechten Zahlen stößt der größte amerikanische Anleihenverwalter der Welt (Pimco) seine Griechenlandanleihen ab, wie der Spiegel berichtet.

Auszug aus nachfolgendem Artikel:

„Pimco ist mit Abstand der weltgrößte Investor in Staatsanleihen. Das Unternehmen leiht den Staaten Geld, indem es deren Schuldverschreibungen kauft. Wenn Pimco nicht mehr kauft, ist das ein deutliches Zeichen, dass einem Land erst die Krise, dann die Pleite droht.

Pimco herrscht – im Auftrag seiner Kunden – über 1300 Milliarden Dollar. Es ist eine absurde Zahl, selbst in dieser Zeit der Superlative, in der Rettungsschirme gespannt und Banken mit endlosen Staatsmilliarden gestützt werden: ein Finanzunternehmen, vielen nicht einmal bekannt, mit einer Anlagemacht viermal so groß wie der deutsche Bundeshaushalt.

Deswegen halten fast alle Regierungen einen engen Draht zu Pimco. Sie schicken ihre Finanzminister und Zentralbankvorsitzenden und manchmal auch ihre Regierungschefs zu Mohamed El-Erian, dem Chef von Pimco, um ihn zu überzeugen, dass er ihre Staatsanleihen kauft.

Pimco stößt in den Wochen Ende 2009 alle Griechenland-Anleihen ab. „Wir wollten raus, bevor alle anderen merken, dass die Zahlen nicht stimmen“, sagt Mohamed El-Erian. Nie verlässt sich Pimco auf ein Urteil von außen, dafür beschäftigt die Firma Horden von eigenen Analysten, viele waren einst beim Internationalen Währungsfonds, auch El-Erian hat dort seine Karriere begonnen.“

Hier der ganze Artikel:

Wer jetzt noch mehr verträgt ein recht langer aber erhellender Vortrag von Andreas Popp

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