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Die FIFA, Adidas, FC Bayern, Kaiser Franz, Netzer, Hoeneß und das Sommermärchen…


Der Kirch – FIFA Vertrag für die WM 2002 und 2006.
Bestechungsgeld-Konten und FIFA Funktionäre. Ein Konto bei der Vontobel Bank ist auch darunter!

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Beim Stichwort ISL muss man zwei weitere wichtige Fakten nennen, die von den meisten Berichterstattern immer noch negiert werden:

Erstens: Konjunktive verbieten sich. Es war ein Schmiergeldsystem vom mindestens 141 Millionen Franken, das ist gerichtsfest. Und FIFA-Funktionäre wie Leoz, Havelange, Teixeira und Hayatou haben kassiert.

Zweitens: Dieses Schmiergeldsystem wurde in Deutschland von einem Deutschen geprägt und entworfen. Die Korruption im Weltsport ist ein Gespenst aus Deutschland. Es war der ehemalige Adidas-Chef und ISL-Gründer Horst Dassler, der die Fäden gezogen hat. Blatter und Franz Beckenbauer gehörten zu Dasslers besten Freunden. Beckenbauer war sogar mal Teilhaber einer ISL-Vorläuferfirma. Beckenbauer hat noch nie etwas zur Aufklärung beigetragen, sondern stand stets an Blatters Seite.

Artikel in der „Welt“ vom 21.Maerz 2014

Robert-Louis Dreyfus

Robert-Louis Dreyfus

Robert Louis-Dreyfus

Von ihm bekam Uli Hoeneß sein Zockerkapital

Mein Kommentar: Warum endet ihre Geschichte eigentlich genau da, wo es doch erst so richtig spannend wird? Das hier jeder ausschließlich über die Adidas Millionen spekuliert mag auch eine Berechtigung haben. Viel interessanter sind doch aber die damals weitaus spektakuläreren Entwicklungen im Zusammenhang mit den TV Vermarktungsrechten! Denn die Bayern Gier führte damals dazu, dass der ehrenwerte Club die gesamte Bundesliga hintergangen hat, manch ein Vereinsmanager sprach sogar offen von Betrug der Bayern. Damals hatte sich der FC Bayern durch den heute noch skandalösen eigenen Vermarktungs Vertrag mit Kirch in die Schlagzeilen gebracht! Dieser Vertrag sicherte dem FC Bayern zusätzliche Einnahmen von 160 Miollionen! Damals wie heute fühlte sich der FC Bayern absolut im Recht, Kritikern drohte man mit Klagen! Durchaus berechtigt erscheint die Frage bis heute, ob der Münchener Club anschließend tatsächlich auf diese Millionen verzichtet hat. Das damals zufällig die TV Übertragungsrechte dann auch noch an die bereits angeschlagene Pleite Gruppe von Kirch gingen und nicht an den Filmemacher Kloiber, der diese an die ARD weiterverkaufen wollte, überraschte umsomehr, weil dieser das höhere Angebot machte. Die TV Kommision, in der….., man ahnt es schon…., der ehrenwerte Steuerbetrüger U. Hoeneß maßgeblichen Einfluß nahm, entschied sich für die schon Pleite Kirch Gruppe! Und siehe da jetzt taucht auch wieder unser alter bekannter Robert-Louis Dreyfus auf! Dreyfus und der Hamburger Christian Jacobs waren die „Schattenmänner“ von Infront, deren Gallionsfigur, Günther Netzer, damals als Retter auftauchte und die TV Rechte zu einem Spottpreis von der bereits Insolventen Kirchgruppe erworben hat. Einer, der weiß, wie man mit Sportrechten handelt, ist Günter Netzer. Er leitete um die Jahrtausendwende Infront, eine ehemalige Tochterfirma von Leo Kirch. Dieses Unternehmen zahlte horrende Summen für die Rechte an Testspielen des FC Bayern München gegen die Nationalmannschaften von Thailand, Malta und Trinidad – und das kurz vor der Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 an Deutschland im Sommer 2000. Die Verträge verhandelte Netzers Firma unter anderem mit drei stimmberechtigten Mitgliedern des FIFA-Exekutivkomitees. Ob es sich also um „Schwarze Kassen“ beim FC Bayern handelt ist vielleicht gar nicht die Frage. Mindestens genauso Brisant, dafür aber steuerlich völlig legal, wären weitere Zahlungen der Kirchgruppe an den FC Bayern bzw. an U. Hoeneß als, nennen wir es einfach „entgangene Einnahmen“ im Fall des FC Bayern und „Vermittlungs Provision“ im Fall von U. Hoeneß!

Nationalmannschaft Thailand - FC Bayern in Bangkok (03.06.00)

Nationalmannschaft Thailand – FC Bayern in Bangkok (03.06.00)

Am 07.06.2008 hat Jürg Altwegg für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ Günter Netzer interviewt. Nach Plaudereien über Käse-Fondue taucht momenthaft auch der wirtschaftliche Aspekt auf. Den Vorwurf der Steuerflucht versucht Netzer so zu parieren:

„Fünf Kilometer von meinem jetzigen Wohnort entfernt wäre alles sehr viel billiger. Steuermäßig ist mein Wohnsitz Zürich sehr unvernünftig, aber das ist er mir wert. Wenn man mir in Deutschland vorwirft, in einem Steuerparadies zu leben, werde ich wütend. Immerhin bezahle ich in Zürich dreiundvierzig Prozent Steuern auf meine Einkünfte. Jedes Jahr bekomme ich ein Dankesschreiben des Bürgermeisters und des Steuerobmanns. Ich habe nie in meinem Leben aus Steuergründen meine Lebensqualität verändert.“

 

Man schrieb den 6. Juli des Jahres 2000. Mit dem knappsten aller denkbaren Ergebnisse, mit zwölf zu elf Stimmen, erhielt Deutschland damals, zum zweiten Mal nach 1974, den Zuschlag des Weltfußballverbands, die Fußballweltmeisterschaft auszurichten. Der Favorit Südafrika war geschlagen. „Es war sehr, sehr knapp und unerwartet“, erklärte Beckenbauer damals die Wahl. „Aber im Leben braucht man manchmal auch ein bisschen Glück.“

Nur Glück und den Glamour Beckenbauers?

Heute, drei Jahre nach der Entscheidung von Zürich, stellt sich die Frage, ob die Deutschen nicht auch mit Geld die Entscheidung in die richtige Richtung getrieben haben. Recherchen von manager magazin und neue Dokumente aus der Schweiz legen den Verdacht nahe, dass von deutscher Seite mithilfe des inzwischen insolventen Kirch-Konzerns versucht wurde, die Stimmen schwankender Fifa-Wahlleute zu kaufen.

Es geht um dubiose Verträge mit Verbänden und vermeintlichen Strippenziehern des Weltfußballs, um Überweisungen auf Treuhandkonten für TV-Rechte. Und um die Rolle der Saubermänner des deutschen Fußballs: Franz Beckenbauer und Günter Netzer.

Sollte sich der Verdacht erhärten, geriete die WM 2006 in Deutschland in Gefahr – und damit auch ein kräftiger Konjunkturschub für den Standort D. Im besten Fall, so eine Studie der Universität Paderborn, würde sich der Wohlstand hier zu Lande durch die WM bis 2015 um rund drei Milliarden Euro mehren.

Rückblick: In den Wochen und Monaten vor der Entscheidung im Juli 2000 herrschte Hektik im deutschen Lager. Die Delegation um Beckenbauer und seinen Vize Fedor Radmann versuchte, die Wackelkandidaten im Fifa-Exekutivkomitee auf den Austragungsort Deutschland einzuschwören. Selbst Bundeskanzler Gerhard Schröder warb bei ausländischen Staatsmännern um Stimmen für Deutschland.

Trotz all der Bemühungen war eine Mehrheit nicht in Sicht. Vier Wochen vor der Abstimmung in Zürich galten höchstens acht bis neun Stimmen für Deutschland als sicher. Hauptkonkurrent Südafrika hingegen konnte auf zwölf Befürworter im höchsten Fifa-Gremium hoffen.

In dieser für Deutschland hoffnungslosen Situation wurde Anfang Juni 2000 allem Anschein nach das Duo Radmann/Netzer aktiv. Ex-Fußballprofi Günter Netzer war zu dieser Zeit Direktor der Züricher Agentur CWL, die Übertragungsrechte für Fußballspiele an TV-Sender verkaufte. Die Firma gehörte zum Imperium von Leo Kirch. Und der wiederum war im Besitz der TV-Rechte an der Fußball-WM 2006.

Am 6. Juni schickte Kirchs Münchener Anwaltskanzlei einen Brief an Dieter Hahn („Persönlich/Vertraulich“), den Chefmanager des großen Leo Kirch. Ein Advokat der Kanzlei fasste in dem Schreiben den Inhalt eines Gesprächs zusammen, das er am Morgen mit Fedor Radmann geführt hatte, dem Adlatus des Weltmeisterschaftsakquisiteurs Beckenbauer.

Hintergrund der in dem Brief dokumentierten Unterredung waren offensichtlich Verträge der Netzer-Firma CWL mit Fußballverbänden beziehungsweise deren Funktionären in Malta, Thailand, Trinidad und mit einem Verein in Tunis.

Die Nationalmannschaften dieser Länder sowie der tunesische Verein sollten Freundschaftsspiele mit dem FC Bayern München absolvieren; die CWL erwarb für diese Spiele die TV-Rechte von den ausländischen Partnern und zahlte entsprechend. In der Regel rund 300.000 Dollar pro Spiel. Außerdem rankten sich die Gespräche um das weitere Vorgehen in Sachen Elias Zaccour. Der Libanese erhielt kurz vor der WM-Entscheidung einen mit einer Million Dollar dotierten Beratervertrag.

Peinlich genau listete der Anwalt seinem Mandanten Hahn auf, wie nach Ansicht Radmanns der Stand der Verhandlungen mit den entsprechenden Kontaktleuten sei.
Bei „Dr. Mifsud/Malta sei der Vertrag schon unterzeichnet. „Zahlung hat auf ein Trust Account zu erfolgen.“
Bei „Mr. Chiboub (Tunesien)“ sei der Vertrag noch von Netzer zu unterschreiben. „Der Betrag in Höhe von US $ 300.000 ist sodann innerhalb von 14 Tagen nach Unterschrift durch Günter Netzer zu bezahlen.“

Ähnlich prägnant ist die Zusammenfassung auch in den beiden anderen Fällen. „Mr. Makudi (Thailand)“ soll so schnell wie möglich bezahlt werden. „Das Spiel hat bereits stattgefunden.“ Und bei „Mr. Jack Warner (Trinidad)“ soll die „Zahlung“ ebenfalls auf „ein Trust Account“ erfolgen. „Einzelheiten bespreche ich mit Günter Netzer.“

Klingt kryptisch, doch bei näherem Hinsehen verbirgt sich in dem Schreiben des Kirch-Anwalts eine Bombe. Drei der vier in dem Anwaltsschreiben genannten Ansprechpartner sind Mitglieder des 24köpfigen Fifa-Exekutivkomitees – eben jenes Gremiums, das vier Wochen später über den WM-Austragungsort 2006 abstimmen sollte.

Auffälliger noch: Mit den Verbänden der Fifa-Oberen Joseph Mifsud (Malta) und Worawi Makudi (Thailand) werden zwei Organisationen mit Kirch-TV-Rechte-Zahlungen bedacht, die als Wackelkandidaten gehandelt wurden:

Worawi Makudi galt vor der Wahl als Königsmacher, weil er sich im Vorfeld auf keinen Kandidaten festgelegt hatte. Die Brasilianer umwarben ihn heftig. Südafrikas Nationalheld Nelson Mandela versuchte kurz vor der Wahl telefonisch, Thailands König ins Lager der Südafrikaner zu ziehen – vergebens. Makudi votierte in geheimer Abstimmung höchstwahrscheinlich für Deutschland.
Joseph Mifsud galt nicht gerade als Freund der Deutschen; er sollte seinen Fifa-Posten für den DFB-Vize-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder räumen. Hier musste wohl Wiedergutmachung geleistet werden. Anscheinend mit Erfolg.

Nicht weniger illuster sind die Namen der anderen Herren auf der Liste:

  • Slim Chiboub ist nicht nur Präsident des tunesischen Rekordmeisters L’Espérance Tunis, sondern auch der Schwiegersohn von Staatspräsident Ben Ali. Erhoffte man sich von ihm Einfluss auf den tunesischen Fifa-Wahlmann Slim Aloulou, der als Befürworter der südafrikanischen Bewerbung galt?

Jack Warner ist – affärenerprobter – Fifa-Vizepräsident aus der Karibik und ehemaliger Strippenzieher des skandalumwitterten Ex-Fifa-Präsidenten João Havelange. Er galt als auf Südafrika festgelegt – aber ansprechbar.

Das ursprünglich mit den Bayern geplante Freundschaftsspiel fand nicht statt. Trotz des bereits geschlossenen Vertrags sei, laut Netzer, kein Geld geflossen. Gleichwohl bekam Warners Firma JD International auf den Cayman Islands am 18. Dezember 2001 die TV-Rechte für die Karibik für die WM 2002 und 2006 für die überschaubare Summe von zusammen 4,8 Millionen Schweizer Franken von Kirch. Gerüchte, die Summe sei in Wahrheit nie gezahlt worden, bezeichnet Netzer als „komplett absurd“.

Dennoch legen die gesamten Kirch-Aktivitäten einen ungeheuerlichen Verdacht nahe. Sollten die vier Herren oder ihre Verbände mit den angekündigten CWL-Zahlungen für die Freundschaftsspiele mit dem FC Bayern in ihrer Stimmvergabe beeinflusst werden? Was die Herren freilich energisch zurückweisen.

Dennoch spricht einiges für diese Vermutung. Nach mm-Informationen wurden die vier CWL-Verträge in einer Größenordnung von jeweils 250.000 bis 300.000 Dollar abgeschlossen. Das sei, so ein Fifa-Insider, ungefähr die Summe, „mit der man auch in den letzten Tagen noch Entscheidungen beeinflussen kann“.

Stutzig macht, dass überhaupt Rechte an solchen Freundschaftsspielen von der CWL erworben wurden. Zumal für die CWL neben dem Kaufpreis für die Rechte noch 200.000 Mark Gage plus Reisekosten für den FC Bayern anfielen. Das Interesse der Fernsehzuschauer an Spielen wie etwa dem von Tunis gegen Bayern dürfte sich ohnehin in Grenzen gehalten haben. „Die Rechte an den Spielen“, sagt ein Rechtehändler, „waren unter normalen Umständen unverkäuflich.“

Kein Wunder also, dass die Freundschaftsspiele im Kirch-eigenen Deutschen Sportfernsehen (DSF) versendet wurden – dessen Programm weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Zur Frage, was das DSF der CWL dafür gezahlt hat, hüllt sich Netzer in Schweigen.

Es sind nicht nur die Akteure und die Summen, die an den Verträgen überraschen. Auch wichtige Details der Abwicklung werfen Fragen auf:

Der TV-Vertrag für das Thailand-Match wurde erst einige Tage nach dem Freundschaftsspiel der Bayern gegen die Thai-Nationalmannschaft abgeschlossen. Warum?
Die Zahlungen an die Verbände von Warner und Mifsud sollten auf Treuhandkonten überwiesen werden. Ein nach Auskunft von Rechtehändlern „absolut unüblicher Vorgang“. Warum das, wenn die TV-Gelder regulär an den Verband ausbezahlt werden sollten?
Warum informierte WM-Werber Radmann den Kirch-Anwalt über Geschäfte, die die CWL betrafen?

Der damalige CWL-Direktor Günter Netzer wollte gegenüber manager magazin lediglich bestätigen, dass „CWL während der vergangenen zwei Jahre die Rechte zur Vermarktung von Freundschaftsspielen des FC Bayern München mit den Nationalmannschaften von Thailand und Tunesien sowie Malta erworben hat“. Die finanzielle Abgeltung sei gemäß den vertraglichen Verpflichtungen an die entsprechenden Federationen erfolgt.

War der Saubermann des deutschen Fußballs, legendärer Spielmacher von Borussia Mönchengladbach in den 70er Jahren, ehemaliger Diskothekenbesitzer, bekennender Langhaarträger, Ferrarifahrer und Grimmepreisträger etwa der Geldbote für den WM-Stimmenkauf?

Sicher ist, dass Netzer die mit Radmann abgestimmten Verträge unterschrieb und dass die Kirch-Gelder über Netzers Firma CWL ausgezahlt wurden. Das Geld bereitzustellen war offensichtlich die Aufgabe von Kirch-Vize Dieter Hahn. Insgesamt sollen für die Betreuung schwankender Fifa-Exekutiver rund 3,5 Millionen Euro im Topf gewesen sein.

Was könnte das Motiv für Hahn und Kirch gewesen sein, so viel Geld auszugeben, um die WM nach Deutschland zu holen? Ganz einfach. Der Kirch-Konzern war seinerzeit im Besitz der weltweiten TV-Rechte für das Fußballspektakel 2006.

Rund 500 Millionen Schweizer Franken Gewinn, so Kirch-interne Berechnungen, hätten bei einer WM im eigenen Lande der Weiterverkauf der TV-Rechte und die Übertragung der wichtigsten Spiele im konzerneigenen Pay-TV gebracht. Eine WM in Südafrika, so ein Insider, „hätte vielleicht gerade mal die Hälfte“ an Einnahmen in die Kirch-Kassen gespült.

Grund genug für Hahn, alles daranzusetzen, den Fußballcup 2006 nach Deutschland zu holen. Erleichtert wurde der mutmaßliche Coup dadurch, dass auf Seiten der deutschen WM-Werber ein Mann stand, der genau wusste, wie man internationale Sportveranstaltungen ins eigene Land holt: Beckenbauers Wasserträger Fedor Radmann.

Radmann war schon immer der Mann für schwierige Aufgaben. Gerade Mitte 20, organisierte er die Olympiade 1972 in München mit. Später wurde er Geschäftsführer der Sportagentur ISL und managte die Eishockey-WM in Deutschland.

Noch prägender dürfte seine Zeit als Direktor beim Sportartikelhersteller Adidas gewesen sein. „Radmann weiß genau, wie das Geschäft funktioniert – wie man auf die Schnelle noch Stimmen organisiert. Das hat er seinerzeit bei Adidas-Chef Horst Dassler gelernt“, sagt einer, der ihn aus dieser Zeit kennt.

Kein Wunder also, dass es Radmann war, der in den meisten Fällen den Kirch-Anwälten genaue Anweisungen gab, auf welche Konten welche Summen zu zahlen seien.

Von manager magazin zu seinem Einfluss befragt, gab Radmann durchaus zu, am Zustandekommen der Freundschaftsspiele beteiligt gewesen zu sein. Allerdings: „Die Festlegung der von CWL jeweils zu übernehmenden Kosten, die dazu erforderlichen Vereinbarungen, sind allein Sache von CWL“ gewesen, erklärte er.

Beteiligt war Radmann augenscheinlich auch am Vertrag mit Elias Zaccour, von dem sich die Kirch-Leute und Radmann wohl zusätzliche Schützenhilfe für die WM-Akquise erhofften. Insgesamt eine Million Dollar sollte dem Libanesen auf dessen Konto 15 97 51 bei der Banque de L’Europe Méridionale in Luxemburg überwiesen werden. Die Gegenleistung laut Beratervertrag mit der Kirch-Media: Zaccour sollte sein „Wissen und seine Kontakte im Bereich Film Entwicklung, Film Lizenzen, Merchandising“ zur Verfügung stellen.

Dass ein Zaccour einen Leo Kirch in Fragen von Film-Lizenzen beraten kann, scheint ein Scherz der besonderen Güte. Die Gegenleistungen dürften anderer Art gewesen sein. Zaccour war über Jahre eine graue Eminenz im Weltfußball. Das einzige Foto, das von ihm kursiert, stammt aus den 60er Jahren und zeigt ihn zusammen mit Brasiliens Fußballlegende Pelé und dem Diktator von Zaire, Mobutu.

Dem Libanesen werden beste Kontakte zu den südamerikanischen Verbänden nachgesagt; insbesondere zum früheren Fifa-Chef João Havelange. In Zürich wird Zaccour zudem häufig an der Seite des katarischen Fifa-Exekutivmitglieds Bin Hammam gesehen.

Pikant: Weder Südamerikaner noch Araber wollten bei der WM-Vergabe für Deutschland stimmen. Sollte Zaccour das mit der Kirch-Million ändern? Nur vor diesem Hintergrund scheint es Sinn zu machen, dass ausgerechnet WM-Werber Radmann am 7. Juni 2000 Zaccour persönlich in München treffen wollte, um ihm das hoch dotierte „Consultancy Agreement“ der Kirch Media zu übergeben.

Im Fall der WM-Vergabe an Deutschland sind viele Fragen offen. Auch die, was Franz Beckenbauer von dem Geschäft seines Vize Radmann mit Netzer & Co. gewusst hat.

Aber irgendwie bleibt ja alles in einer Familie. In den vergangenen Wochen kam heraus, dass Radmann seit Herbst 2000 mit einem „angemessen dotierten“ Beratervertrag an Kirch gebunden war. Sein Chef Beckenbauer unterhält seit Jahren einen millionenschweren Kontrakt mit dem ehemaligen Kirch-Pay-TV-Sender Premiere. Und auch Netzer wurde von der Kirch Holding vor drei Jahren mit einem üppigen Beratervertrag ausgestattet – obwohl er quasi Angestellter des Medienkonzerns war.

Drei Jahre sind seit der Entscheidung von Zürich vergangen. Die Vorbereitungen für die WM 2006 laufen. Doch bevor das Fußballfest starten kann, muss wohl geklärt werden, ob bei der WM-Vergabe alles mit rechten Dingen zuging.

Für Netzer, Radmann, Kirch & Co. waren alle Verträge, die damals geschlossen wurden, ganz normale Rechtedeals.

Wenn das stimmt, dann war das Zufall in weltmeisterlicher Form. Bei drei der fünf Verträge hatten Männer ihre Finger im Spiel, deren Stimmen in Zürich viel Geld wert waren. Alle Vereinbarungen wurden kurz vor der WM-Entscheidung unterzeichnet – und auch Geldgeber Kirch hatte ein nachvollziehbares Motiv, die WM nach Deutschland zu holen.

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Geht das Sommermärchen kaputt?

Merkur.de – ‎vor 14 Stunden‎

München – Laut „Spiegel“ haben die Deutschen die WM 2006 mit Schwarzgeld für asiatische Stimmen gekauft. Gefährlich werden die Vorwürfe vor allem für Franz Beckenbauer und Wolfgang Niersbach. Von der „DFB-Direktion Kommunikation“ kommen …

WM-Vergabe-Skandal – War das Sommermärchen gekauft?

Radio Hamburg – ‎vor 10 Stunden‎

Bei der Vergabe der Fußball-WM 2006 in Deutschland soll laut „Spiegel“ nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein. Foto: Getty Images. Dunkle Wolken über dem deutschen WM-Sommermärchen 2006: Laut einem Bericht des „Spiegel“ soll bei der …

Es begann im Hinterzimmer: Sommermärchen unter …

Südwest Presse – ‎16.10.2015‎

In einem Züricher Hinterzimmer machte Charles Dempsey den Weg zum deutschen Sommermärchen 2006 frei. Nicht Franz Beckenbauers Werbetour rund um die Welt brachte an diesem 6. Juli 2000 letztlich den Zuschlag für die rauschende Fußball-WM in …

Fifa-WM 2006: Das Ende der Saubermänner – Kommentar

SPIEGEL ONLINE – ‎16.10.2015‎

Lange gab sich der DFB als Vorreiter gegen Korruption. Jetzt belegen SPIEGEL-Recherchen zur WM-Vergabe 2006 die Existenz einer schwarzen Kasse, Schmiergeldverdacht liegt nahe. Der Mythos vom sauberen Sommermärchen ist tot.

War das Sommermärchen erkauft?

Mittelbayerische – ‎vor 7 Stunden‎

Für den Zuschlag der WM 2006 in Deutschland soll Geld aus einer schwarzen Kasse geflossen sein. Doch es gibt harte Dementis. Von Stefan Tabeling, dpa. 17. Oktober 2015 14:05 Uhr. Merken; Drucken; Mail an die Redaktion. Fifa-Präsident Joseph Blatter …

Brennpunkt: Sommermärchen gekauft?

Daserste – ‎16.10.2015‎

Für Millionen Deutsche war der Sommer 2006 dank der WM ein Fußballfest. Doch laut einem Medienbericht steht der DFB wegen der Vergabe des Turniers unter Korruptionsverdacht. Dabei geht es um schwarze Kassen, ein Darlehen des damaligen …

Der Schatten über dem Sommermärchen

Tages-Anzeiger Online – ‎vor 21 Stunden‎

Gemäss einer Recherche des «Spiegels» richteten die Organisatoren der WM 2006 in Deutschland eine schwarze Kasse ein, mutmasslich um Stimmen für die Turniervergabe zu kaufen. Auch Franz Beckenbauer soll davon gewusst haben.

Ein gekauftes Sommermärchen?

DIE WELT – ‎vor 22 Stunden‎

Am Ende war das vielleicht alles zu schön, um tatsächlich wahr zu sein. Das über vier Wochen zauberhafte Wetter in Deutschland, die spielerisch so überzeugende Fußball-Nationalmannschaft und das Sommermärchen 2006, das auch noch filmreif in die …

Sommermärchen 2006: DFB nennt Korruptionsvorwürfe „völlig haltlos“

DIE WELT – ‎16.10.2015‎

Wurde die WM 2006 verkauft? Ein Medienbericht erhebt schwere Vorwürfe gegen den DFB und den aktuellen Präsidenten Wolfgang Niersbach. Alle Entwicklungen erfahren Sie in unserem Liveticker. Zur Startseite. 4 …

Fußball-WM 2006 in Deutschland gekauft?

SWR Nachrichten – ‎16.10.2015‎

Die WM 2006 in Deutschland – ein Sommermärchen: Fünf WM-Spiele in Kaiserslautern, hunderttausende Fans beim Public Viewing im ganzen Land. Und nun soll die WM-Vergabe laut „Spiegel“ gekauft worden sein.

WM 2006: DFB soll das Sommermärchen gekauft haben

DIE WELT – ‎16.10.2015‎

Jeder Deutsche erinnert sich gern an das „Sommermärchen“ 2006. Bei durchgehend strahlendem Sonnenschein präsentierte sich Deutschland fünf Wochen lang als hervorragender Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft, der zudem so freundlich war, …

Das Sommermärchen im Korruptionssumpf

saarbruecker-zeitung.de – ‎16.10.2015‎

Damals machte der neuseeländische Fifa-Spitzenfunktionär Charles Dempsey mit seiner Enthaltung den Weg zum deutschen Sommermärchen frei. Seither ranken sich viele Gerüchte darum. „Gekaufte WM . . . Da erinnere ich mich an die WM-Vergabe für …

Sommermärchen erkauft?

Südwest Presse – ‎vor 16 Stunden‎

Neun Jahre nach dem Sommermärchen droht dem deutschen Fußball ein gewaltiger Skandal. Für den Zuschlag der Weltmeisterschaft 2006 soll nach einem unbestätigten Bericht des „Spiegel“ Geld aus einer schwarzen Kasse des Bewerbungskomitees …

WM 2006 – Gekauftes Sommermärchen?

Frankfurter Rundschau – ‎16.10.2015‎

„Die Welt zu Gast bei Freunden“ lautete das Motto der WM 2006 in Deutschland. Foto: REUTERS. Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland soll nach Medienberichten mutmaßlich gekauft worden sein. Das Geld soll aus einer schwarzen Kasse …

Sommermärchen mit Geschmäckle : „Spiegel“: Deutschland kaufte WM 2006

n-tv.de NACHRICHTEN – ‎16.10.2015‎

Deutschland soll bis zu fünf Fifa-Funktionäre gekauft haben, um den Zuschlag für die WM 2006 zu bekommen. Dies enthüllt der „Spiegel“. Dafür sollen 13 Millionen Mark des ehemaligen Adidas-Managers Robert Louis-Dreyfus geflossen sein. Bei der …

DFB-Boss Niersbach: „WM war nicht gekauft“

STERN – ‎vor 3 Stunden‎

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach versichert: „Die WM war nicht gekauft“. © Philipp Schmidli/Getty Images. Die Macher des Sommermärchens 2006 wehren sich energisch gegen die Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit der Vergabe der …

WM 2006: Der mutmaßliche DFB-Skandal und die Folgen

STERN – ‎vor 3 Stunden‎

FIFA-Chef Joseph Blatter hatte 2012 bereits Andeutungen gemacht, dass es bei der Vergabe für die WM 2006 in Deutschland Unregelmäßigkeiten gegeben haben soll. Nun sorgt ein „Spiegel“-Bericht über eine schwarze Kasse für neuen Wirbel. Sollten sich …

Ehemaliger Blatter-Vertrauter: Theorie des Ex-Fifa-Sprechers: „Wer will

FOCUS Online – ‎vor 10 Stunden‎

Nach dem Schock folgt die Suche nach den Gründen für den deutschen WM-Skandal. Guido Tognoni, als Fifa-Sprecher lange Sepp Blatters enger Vertrauter, glaubt an einen gezielten Racheakt. Gerade jetzt könnten Wolfgang Niersbachs Gegner dessen …

DFB: Das Präsidium wusste von nichts

FAZ – Frankfurter Allgemeine Zeitung – ‎vor 3 Stunden‎

Das DFB-Präsidium soll erst am Freitag von der internen Prüfung zur Überweisung an die Fifa erfahren haben. Das beunruhigt die Funktionäre. Präsident Niersbach entgegnet den Vorwürfen auf der Verbands-Homepage. 17.10.2015, von Michael Ashelm, …

DFB wehrt sich gegen „Spiegel“-Vorwürfe

Deutsche Welle – ‎vor 4 Stunden‎

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach bestreitet, dass die WM 2006 in Deutschland gekauft worden sei. Politiker in Berlin fordern, die Korruptionsvorwürfe zu überprüfen, die das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ erhebt.

Ex-Blatter-Sprecher Tognoni vermutet Verschwörung | »Vielleicht will jemand

BILD – ‎vor 4 Stunden‎

Der Wirbel um angebliche Bestechung bei der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006! Wie der „Spiegel“ gestern berichtete, soll es beim deutschen Bewerbungskomitee für die WM eine schwarze Kasse mit rund 6,7 Mio Euro gegeben haben.

Unser Sommermärchen unter Verdacht | Wurden die WM-Stimmen für 6,7 Mio gekauft?

BILD – ‎vor 22 Stunden‎

006 feierte uns die ganze Welt für ein fröhlich-friedliches WM-Fest. Neun Jahre später zieht ein dunkler Schatten über unser Sommermärchen auf. Laut Titelstory des „Spiegel“ („Das zerstörte Sommermärchen“) unterhielt das deutsche Bewerbungskomitee für …

DFB-Boss Niersbach wehrt sich gegen die Vorwürfe | Die WM war nicht gekauft!

BILD – ‎vor 4 Stunden‎

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 – unser Sommermärchen, das mit dem 3. Platz der deutschen Mannschaft endete – war sie etwa gekauft? Laut Titelstory des „Spiegel“ („Das zerstörte Sommermärchen“) unterhielt das deutsche Bewerbungskomitee für die …

Niersbach dementiert WM-Korruptionsvorwürfe

derStandard.at – ‎vor 4 Stunden‎

Zürich/Berlin – Die Macher des Endrunde 2006 wehren sich energisch gegen die Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft vor neun Jahren in Deutschland. „Das kann ich absolut und kategorisch ausschließen“, …

DFB-Chef Niersbach weist Bestechungsvorwürfe zurück

tagesschau.de – ‎vor 4 Stunden‎

Der DFB setzt sich gegen die Vorwürfe zum Stimmenkauf bei der Vergabe der WM 2006 an Deutschland zur Wehr: Präsident Niersbach beteuerte, es habe keine schwarzen Kassen gegeben. Politiker forderten den Verband zur Aufklärung auf.

WM 2006: Internationale Pressestimmen zum Skandal

SPIEGEL ONLINE – ‎vor 4 Stunden‎

Die SPIEGEL-Enhtüllungen zum mutmaßlichen Kauf der Fußball-WM 2006 beschäftigen auch die Medien in Europa. Die Pressestimmen im Überblick. Nach Informationen des SPIEGEL war die WM 2006 in Deutschland mutmaßlich gekauft. Lesen Sie hier …

sport.ORF.at

ORF.at – ‎vor 4 Stunden‎

Die Verantwortlichen der WM-Endrunde 2006 wehren sich energisch gegen die Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit der Vergabe des Großereignisses vor neun Jahren in Deutschland. „Das kann ich absolut und kategorisch ausschließen“, sagte …

Fußball: DFB dementiert Korruptionsvorwürfe

ORF.at – ‎vor 4 Stunden‎

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der Fußball-WM 2006 in Deutschland energisch bestritten. „Ich kann versichern, dass es im Zusammenhang mit der Bewerbung und Vergabe der WM 2006 definitiv keine …

Niersbach und Radmann-Dementi: Keine Schmiergeldzahlungen, keine schwarze Kassen

N24 – ‎vor 4 Stunden‎

Radmann, der ehemalige Vize-Präsident des deutschen Organisationskomitees der WM 2006, bestritt ebenfalls die Anschuldigungen im Zusammenhang mit der Vergabe der WM-Endrunde am 6. Juli 2000 in Zürich. „Das Bewerbungskomitee hat niemals …

WM 2006: DFB-Präsident Niersbach dementiert Vorwürfe

ZEIT ONLINE – ‎vor 5 Stunden‎

„Die WM war nicht gekauft“: Niersbach streitet die Vorwürfe um schwarze Kassen und Stimmenkauf bei der WM 2006 ab. Politiker fordern eine rasche externe Untersuchung. 17. Oktober 2015, 17:04 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, KNA, dpa, nsa 21 Kommentare.

Niersbach: „Die WM war nicht gekauft“

spox.com – ‎vor 5 Stunden‎

DFB-Chef Wolfgang Niersbach hat die Korruptions-Vorwürfe des Nachrichtenmagazins Der Spiegel gegen die deutsche Bewerbung um die Fußball-WM 2006 energisch zurückgewiesen. Artikel zum Thema. Artikel zum Thema. Pressestimmen: „Mythos …

Fußball DFB FIFA WM 2006 : DFB-Präsident Niersbach zu Vorwürfen: «Die WM war

n-tv.de NACHRICHTEN – ‎vor 6 Stunden‎

Frankfurt/Main (dpa) – DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland energisch bestritten. «Ich kann versichern, dass es im Zusammenhang mit der Bewerbung und Vergabe …

Niersbach und Radmann-Dementi: Keine Schmiergeldzahlungen, keine schwarzen Kassen

sportal.de – ‎vor 6 Stunden‎

Den Anschuldigungen folgten die vehementen Dementis durch DFB-Chef Wolfgang Niersbach und der „grauen Eminenz“ Fedor Radmann: „Das kann ich absolut und kategorisch ausschließen. Ich kann versichern, dass es im Zusammenhang mit der …

Weltmeisterschaft 2006: Niersbach bestreitet Schwarze Kassen und WM-Kauf

Handelsblatt – ‎vor 7 Stunden‎

Nach dem Schock durch die Meldung, die WM 2006 sei gekauft worden, wehren sich jetzt Funktionäre und Fußballer, allen voran Wolfgang Niersbach. Die Fifa bleibt ebenfalls in den Schlagzeilen. Facebook. Twitter. Google+. Xing. 0. Teilen …

DFB dementiert Vorwürfe zu WM 2006: „Keine Stimmen gekauft“

DiePresse.com – ‎vor 6 Stunden‎

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach schloss „schwarze Kassen“ bei der Bewerbung aus. Außenminister Steinmeier fordert schnelle Klärung. 17.10.2015 | 15:40 | (DiePresse.com). DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe …

DFB-Boss Niersbach zu Vorwürfen: „WM 2006 war nicht gekauft“

T-Online – ‎vor 6 Stunden‎

Frankfurt/Main (dpa) – DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland energisch bestritten. Sport aktuell. Tennis: Tsonga bezwingt Nadal im Halbfinale von Shanghai · Fußball: …

DFB-Boss reagiert auf „Spiegel“-Bericht: Niersbach will von Schwarzen Konten

FOCUS Online – ‎vor 6 Stunden‎

War die WM 2006 in Deutschland gekauft? Der „Spiegel“ berichtet über ein Schwarzes Konto des DFB, mit dem Stimmen aus Asien bei der Vergabe gekauft wurden. Nun reagiert DFB-Boss Niersbach. Er will von allem nichts wissen und kann sich nicht …

Newsblog: Gekaufte Fußballweltmeisterschaft 2006: Niersbach kann sich „absolut

Tagesspiegel – ‎vor 6 Stunden‎

15:41 UhrVon Martin Niewendick und Sören Mannschitz. Nach den Schmiergeld-Vorwürfen rund um die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 erklärt sich DFB-Präsident Wolfgang Niersbach in einem Interview. Die aktuellen Entwicklungen in unserem Newsblog.

Sommermärchen 2006: „Wir haben niemals irgendjemanden bestochen“

DIE WELT – ‎vor 6 Stunden‎

Wurde die WM 2006 verkauft? Ein Medienbericht erhebt schwere Vorwürfe gegen den DFB. OK-Mitglied Radmann weist alle Anschuldigungen zurück. Alle Entwicklungen erfahren Sie in unserem Liveticker. Zur Startseite. 10 …

Vergabe der WM 2006: Niersbach bestreitet Vorwürfe

Neue Zürcher Zeitung – ‎vor 6 Stunden‎

Der DFB-Präsident Wolfgang Niersbach bestreitet die Vorwürfe, die WM 2006 in Deutschland sei gekauft gewesen. Es habe auch keine Schwarzen Kassen gegeben. Die Politik verlangt eine schnelle Aufklärung der auch vom deutschen Fussverband …

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach wehrt sich „Spiegel“-Bericht über Vergabe der

DIE WELT – ‎vor 6 Stunden‎

„Die WM 2006 war nicht gekauft“: Wolfgang Niersbach weist den Vorwurf schwarzer Kassen beim DFB zurück. Der Verbandschef droht dem „Spiegel“ und fordert die Herausgabe eines brisanten Dokuments. Zur Startseite. 30 …

DFB-Präsident – Niersbach: „Die WM war nicht gekauft“

Süddeutsche.de – ‎vor 6 Stunden‎

DFB-Chef Wolfgang Niersbach weist die Korruptions-Vorwürfe des Spiegel gegen die deutsche Bewerbung um die WM 2006 zurück. Die WM gekauft? „Das kann ich absolut und kategorisch ausschließen“, sagte er. Ein Dossier des Nachrichtenmagazin …

Wolfgang Niersbach: „Die WM 2006 war nicht gekauft“

Goal.com – ‎vor 6 Stunden‎

Der DFB-Präsident weist die in den Medien erhobenen Vorwürfe gegen den Verband zurück und beteuert, bei der WM-Vergabe nicht mit unerlaubten Mitteln agiert zu haben. DFB-Chef Wolfgang Niersbach hat die Korruptions-Vorwürfe des …

WM: Niersbach: „Die WM 2006 war nicht gekauft“

FOCUS Online – ‎vor 7 Stunden‎

Wolfgang Niersbach hat die Korruptions-Vorwürfe des Nachrichtenmagazins Der Spiegel gegen die deutsche Bewerbung um die WM 2006 zurückgewiesen. DFB-Chef Wolfgang Niersbach hat die Korruptions-Vorwürfe des Nachrichtenmagazins Der Spiegel …

sp-Fußball-WM-2006-WC-2006-DFB-Niersbach: Niersbach: „Die WM 2006 war nicht

DIE WELT – ‎vor 7 Stunden‎

DFB-Chef Wolfgang Niersbach hat die Korruptions-Vorwürfe des Nachrichtenmagazins Der Spiegel gegen die deutsche Bewerbung um die Fußball-WM 2006 energisch zurückgewiesen. „Das kann ich absolut und kategorisch ausschließen. Ich kann …

Schmutziges Sommermärchen 2006: So funktioniert das Netzwerk

FOCUS Online-vor 12 Stunden

Hier schenkt uns Blatter das Sommermärchen – jetzt wird es zum Alptraum. FOCUS Online „Und die WM geht nach…“: Hier schenkt uns Blatter …

DFB-Boss Niersbach wehrt sich gegen die Vorwürfe | Die WM war
BILD-vor 3 Stunden

FIFA untersucht WM-Vergabe an Deutschland
tagesschau.de-16.10.2015

Millionenzahlung an Asiaten?: Schatten über dem Sommermärchen
Stuttgarter Nachrichten-vor 7 Stunden

Der DFB und die WM 2006: Das Sommermärchen war zu schön, um
Meinung-Tagesspiegel-16.10.2015

Sommermärchen 2006: „Wir haben niemals irgendjemanden
Ausführlich-DIE WELT-vor 6 Stunden

Zahlung vor WM 2006: Das Sommermärchen und die rätselhaften Millionen

Handelsblatt – ‎vor 7 Stunden‎

Der Fifa-Sumpf erreicht das Sommermärchen. Der DFB hat eingeräumt, dass es Unregelmäßigkeiten bei Zahlungen an die Fifa gab – im Vorfeld der Vergabe der WM 2006. In den Fokus rutscht auch ein deutscher Weltkonzern. Facebook. Twitter. Google+.

WM 2006: Fragen und Antworten zum mutmaßlich gekauften Turnier

SPIEGEL ONLINE – ‎vor 7 Stunden‎

Das WM-Sommermärchen – alles nur ein Märchen? Nach Informationen des SPIEGEL war die WM 2006 in Deutschland mutmaßlich gekauft. Die Affäre im Überblick. Die Enthüllung erschüttert den deutschen Fußball: Die Weltmeisterschaft 2006, das …

Fußball International

N24 – ‎vor 7 Stunden‎

Corriere dello Sport: „Der Schatten der Korruption in Zusammenhang mit der Vergabe der von den Italienern gewonnenen deutschen WM 2006 droht die Großen des Fußballs in Deutschland wegzureißen. Unter Beschuss sind das lebende Mythos Franz …

Newsblog: Gekaufte Fußballweltmeisterschaft 2006: Matthäus warnt, Radmann und

Tagesspiegel – ‎vor 7 Stunden‎

14:35 UhrVon Martin Niewendick und Sören Mannschitz. Nach den Schmiergeld-Vorwürfen rund um die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 meldet sich Steinmeier aus dem Iran und der Spiegel zieht einen seltsamen historischen Vergleich. Die aktuellen …

Zusammenfassung: WM-Affäre: „Das Bewerbungskomitee hat niemals bestochen“

DIE WELT – ‎vor 7 Stunden‎

Der ehemalige Vize-Präsident des deutschen Organisationskomitees der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, Fedor Radmann, hat die Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit der Vergabe der WM-Endrunde am 6. Juli 2000 in Zürich bestritten.

DFB-Präsident Niersbach weist Bestechungsvorwürfe zurück

Salzburger Nachrichten – ‎vor 8 Stunden‎

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach hat Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der Fußball-WM 2006 in Deutschland energisch bestritten. DFB-Präsident Niersbach weist Bestechungsvorwürfe zurück. Niersbach weist „Spiegel“-Vorwürfe zurück.

Fedor Radmann bestreitet Korruption vor WM 2006

SPIEGEL ONLINE – ‎vor 8 Stunden‎

„Ich bin bereit, dies sogar zu beeiden“: Der Beckenbauer-Vertraute Fedor Radmann hat bestritten, dass vor der Vergabe der WM 2006 nach Deutschland Stimmen gekauft worden seien. Der ehemalige Vizepräsident des deutschen Organisationskomitees der …

Wolfgang Niersbach: Der Fan

ZEIT ONLINE – ‎vor 8 Stunden‎

Der DFB-Präsident bestreitet die Vorwürfe rund um die WM 2006. Doch muss er Antworten geben und sein Amt neu begreifen. Als Retter des Fußballs kommt er nicht infrage. Von Oliver Fritsch. 17. Oktober 2015, 13:42 Uhr 45 Kommentare. DFB-Präsident …

WM: Beckenbauer-Vertrauter Radmann: „Das Bewerbungskomitee hat niemals bestochen“

FOCUS Online – ‎vor 8 Stunden‎

Fedor Radmann hat Korruption im Zusammenhang mit der Vergabe der Endrunde vor neun Jahren vehement bestritten. Der ehemalige Vize-Präsident des deutschen Organisationskomitees der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, Fedor Radmann, hat …

Skandal um WM-Vergabe 2006 – Was über die Bestechungs-Vorwürfe bekannt ist

Süddeutsche.de – ‎vor 9 Stunden‎

Wie dreist soll Beckenbauer vorgegangen sein, um das Sommermärchen 2006 zu ermöglichen? Welche Rolle spielte Niersbach? Ein Überblick. Von Saskia Aleythe. Was sind die neuen Vorwürfe im Zuge der WM-Vergabe 2006? Das Nachrichtenmagazin …

Fußball: Ex-OK-Vize Radmann: Keine Stimmen für WM 2006 gekauft

FOCUS Online – ‎vor 9 Stunden‎

Auch einer der wichtigsten früheren Macher im WM-Organisationskomitee 2006 wehrt sich gegen den „Spiegel“-Bericht über Mauscheleien bei der Vergabe. Außenminister Steinmeier verlangt schnelle Aufklärung, Lothar Matthäus warnt vor …

Schwarze Kasse für WM-Vergabe?: Ex-Blatter-Sprecher wittert Verschwörung

n-tv.de NACHRICHTEN – ‎vor 9 Stunden‎

Der Fifa-Sumpf hat den deutschen Fußball erreicht. Gerüchte um eine schwarze Kasse stehen im Raum. Guido Tognoni, Ex-Blatter-Sprecher, vermutet eine Kampagne. Ist der Zeitpunkt Zufall oder gibt es eine Person, die Wolfgang Niersbach beschädigen …

WM 2006: Entscheidend ist auf’m Konto

RP ONLINE – ‎vor 10 Stunden‎

Düsseldorf. Dass die Vergabe internationaler Fußball-Turniere nicht immer legal abläuft. wird seit Langem vermutet. Jetzt treffen schwere Vorwürfe den DFB. Das Milliardengeschäft Fußball ist anfälliger geworden für kriminelle Machenschaften. Von Gianni …

Fußball-WM : Das Märchen vom Sommermärchen 2006

ZEIT ONLINE – ‎vor 10 Stunden‎

Der DFB räumt Ungereimheiten bei Millionenzahlungen an die Fifa ein, weist die Vorwürfe des Spiegels aber zurück. Die Zahlung stehe in keinem Zusammenhang mit der WM-Vergabe. Insgesamt geht es um 6,7 Millionen Euro, die „möglicherweise nicht …

DFB wegen „Spiegel“-Bericht unter Druck

Deutsche Welle – ‎vor 10 Stunden‎

War auch die Fußball-WM 2006 in Deutschland gekauft? Sollten sich die Vorwürfe des Nachrichten-Magazins „Der Spiegel“ bewahrheiten, handelt es sich um einen der größten Skandale der deutschen Fußballgeschichte.

Newsblog: Gekaufte Fußballweltmeisterschaft 2006: Von Fußball, Moral und

Tagesspiegel – ‎vor 11 Stunden‎

10:43 UhrVon Martin Niewendick. Steinmeier meldet sich aus dem Iran und der Spiegel zieht einen seltsamen historischen Vergleich. Teilen · Twittern · Teilen · Da war noch alles im Lot: FIFA-Praesident Joseph Blatter und Franz Beckenbauer währen …

Schmutziges Sommermärchen 2006: So funktioniert das Netzwerk Beckenbauer

FOCUS Online – ‎vor 11 Stunden‎

Deutschlands Kaiser heißt Franz Beckenbauer: Kein anderer Deutscher reicht an die Beliebtheitswerte des Münchners heran. Doch nun soll Beckenbauer im Zentrum des Skandals um die Vergabe der WM 2006 stehen. Es sind heftige Vorwürfe.

Fußball – Schatten des Verdachts: Die Macher des WM-Sommers 2006

T-Online – ‎vor 17 Stunden‎

Berlin (dpa) – Die hochbrisanten Vorwürfe zu einem angeblichen Kauf von Stimmen bei der Vergabe der WM 2006 beschäftigen den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Sport aktuell. Schwimmen: Freiwasserschwimmer Reichert gewinnt Gesamt-Weltcup …

WM 2006: Die Macher des Sommermärchens

T-Online – ‎vor 11 Stunden‎

Nach den Enthüllungen des „Spiegel“ um angebliche schwarze Kassen und mutmaßliche Bestechung vor der Wahl des WM-Gastgebers 2006 setzt sich der DFB heftig zur Wehr. Doch wer sind die zentralen Figuren in der delikaten Angelegenheit? Mehr zum …

Schwarze Kasse für deutsche WM 2006

SPIEGEL ONLINE – ‎vor 12 Stunden‎

Der deutsche Fußball stürzt in seine größte Krise seit dem Bundesliga-Bestechungsskandal der Siebzigerjahre: Die Vergabe der Fußballweltmeisterschaft 2006 nach Deutschland war mutmaßlich gekauft. Das Bewerbungskomitee hatte eine schwarze Kasse …

Laut „Spiegel“ Bestechungsskandal um WM 2006 in Deutschland

Salzburger Nachrichten – ‎16.10.2015‎

Für den Zuschlag der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland soll nach einem unbestätigten Bericht des „Spiegels“ Geld aus einer schwarzen Kassa des Bewerbungskomitees geflossen sein. Wie das Nachrichtenmagazin online ohne Nennung von …

WM-Vergabe 2006 im Zwielicht

NEWS.at – ‎vor 12 Stunden‎

Neun Jahre nach dem Sommermärchen droht dem deutschen Fußball ein handfester Skandal. Für den Zuschlag der WM 2006 soll nach einem unbestätigten Bericht des „Spiegel“ Geld aus einer schwarzen Kassa des Bewerbungskomitees geflossen sein.

WM-Vergabe 2006 gekauft? DFB steht vor gewaltigem Skandal

T-Online – ‎vor 12 Stunden‎

Frankfurt/Main (dpa) – Neun Jahre nach dem WM-Sommermärchen droht dem deutschen Fußball ein gewaltiger Skandal. Für den Zuschlag der Weltmeisterschaft 2006 soll nach einem unbestätigten Bericht des „Spiegels“ Geld aus einer schwarzen Kasse …

Beckenbauer, Dreyfus & Co.: Das sind die Macher der WM 2006

T-Online – ‎vor 12 Stunden‎

Berlin (dpa) – Die hochbrisanten Vorwürfe zu einem angeblichen Kauf von Stimmen bei der Vergabe der WM 2006 beschäftigen den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Sport aktuell. Eishockey: Ehrhoff feiert mit LA Kings ersten Saisonsieg in der NHL …

Freitag fordert externe Überprüfung

spox.com – ‎vor 12 Stunden‎

Die Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses, Dagmar Freitag, hat angesichts der Korruptions-Vorwürfe bei der Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 nach Deutschland eine externe Überprüfung gefordert.

Sommermärchen 2006: Bundestag kritisiert zögerliches DFB-Vorgehen

DIE WELT – ‎vor 12 Stunden‎

Wurde die WM 2006 verkauft? Ein Medienbericht erhebt schwere Vorwürfe gegen den DFB und den aktuellen Präsidenten Wolfgang Niersbach. Alle Entwicklungen erfahren Sie in unserem Liveticker. Zur Startseite. 4 …

FIFA ermittelt wegen WM 2006, DFB weist Vorwürfe zurück

T-Online – ‎vor 12 Stunden‎

Die Vorwürfe zum angeblichen Stimmenkauf bei der Vergabe der WM 2006 an Deutschland haben die FIFA auf den Plan gerufen. „Dies sind sehr schwere Beschuldigungen“, teilte der Fußball-Weltverband mit. Die FIFA erklärte, den Fall an die Audit- und …

WM 2006: Pressestimmen zum DFB-Skandal um die Vergabe

STERN – ‎vor 12 Stunden‎

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland wurde möglicherweise gekauft. Wie der „Spiegel“ berichtet, soll das Bewerbungskomitee im Jahr 2000 die knappe 12:11-Entscheidung zugunsten Deutschlands mit einer schwarzen Kasse ermöglicht …

Bestechungs-Vorwürfe: WM-Skandal: Die Macher des Sommermärchens 2006

Abendzeitung München – ‎vor 13 Stunden‎

Die Mitglieder des DFB-Bewerbungskommitees für die Fußball-WM 2006 (v.l.n.r.): Horst R. Schmidt (Generalsekretär), Franz Beckenbauer (Bewerbungschef), Fedor Radmann (Koordinator) und DFB-Mediendirektor Wolfgang Niersbach. Foto: dpa. Nach den …

Medienschau zur Vergabe der WM 2006: «Wundert sich noch jemand?»

Neue Zürcher Zeitung – ‎vor 13 Stunden‎

Die WM 2006 in Deutschland soll gekauft worden sein. Die deutsche Presse ist empört und greift den deutschen Fussballverband scharf an, vor allem dessen Präsidenten Wolfgang Niersbach. 17.10.2015, 08:39 Uhr. Der DFB-Präsident Wolfgang Niersbach.

Beckenbauer, Dreyfus und Co.: Die Macher der WM 2006

T-Online – ‎vor 14 Stunden‎

Berlin (dpa) – Die hochbrisanten Vorwürfe zu einem angeblichen Kauf von Stimmen bei der Vergabe der WM 2006 beschäftigen den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Sport aktuell. Olympia: Rios Olympiapark nimmt Formen an – OK: Alles im Plan · Radsport: …

FIFA untersucht WM-Vergabe an Deutschland

tagesschau.de – ‎16.10.2015‎

Die FIFA kündigt Aufklärung an: Die Vorwürfe zum Stimmenkauf bei der Vergabe der WM 2006 an Deutschland würden untersucht, teilte der Fußballweltverband mit und sprach zugleich von „sehr schweren Beschuldigungen“. Der DFB wies den Vorwurf …

WM 2006 gekauft?: Das verrottete System erreicht auch den DFB

DIE WELT – ‎vor 14 Stunden‎

Der Fifa-Skandal ist im deutschen Fußball angekommen: Die WM 2006 soll gekauft gewesen sein. Es wäre ein weiterer Mosaikstein im hässlichen Bild des Fußballs. Und ein Totalschaden für den DFB. Zur Startseite. 10 …

FIFA 20006 – das Sommermärchen: Alles nur gelogen?

RP ONLINE – ‎vor 14 Stunden‎

Düsseldorf. Der DFB gewann 2000 im Abstimmungs-Krimi mit 12:11 Stimmen gegen Südafrika. Gerüchte, Deutschland habe bei der Vergabe der Fußball-WM 2006 manipuliert, gab es schon länger. Bislang konnten diese nicht bewiesen werden. Von Robert …

Schatten des Verdachts: Die Macher des WM-Sommers 2006

Frankfurter Rundschau – ‎vor 15 Stunden‎

Die Mitglieder des DFB-Bewerbungskommitees für die Fußball-WM 2006 (v.l.n.r.): Horst R. Schmidt, Franz Beckenbauer, Fedor Radmann und Wolfgang Niersbach. Foto (2000): Rolf Haid Foto: Rolf Haid. Die Mitglieder des DFB-Bewerbungskommitees für die …

Vergabe der Fußball-WM 2006 – So soll der Schmiergeld-Trick gelaufen sein

Süddeutsche.de – ‎vor 15 Stunden‎

Der Präsident des Organisations-Komitees der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland, Franz Beckenbauer (rechts), und der heutige DFB-Chef Wolfgang Niersbach, bei einer Pressekonferenz 2004 in Basel. (Foto: dpa). Feedback. Diese Seite per …

Fifa untersucht Vorwurf der Bestechung

Berliner Morgenpost – ‎vor 17 Stunden‎

Zürich/Frankfurt/Main. Der Fußball-Weltverband Fifa will die Vorwürfe zum angeblichen Stimmenkauf bei der Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 an Deutschland untersuchen. „Dies sind sehr schwere Beschuldigungen“, teilte die Fifa am Freitagabend mit.

WM 2006: Verdacht auf schwarze Kasse

Berliner Morgenpost – ‎vor 17 Stunden‎

Frankfurt/Main. In den schier endlosen Korruptionsskandalen um den Weltfußballverband Fifa muss sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gegen den massiven Vorwurf wehren, die WM 2006 gekauft zu haben. Für den Zuschlag soll nach einem …

Schwarze Kasse und Stimmenkauf bei Vergabe der WM 2006

Aargauer Zeitung – ‎vor 17 Stunden‎

Für den Zuschlag der WM 2006 in Deutschland sollen gemäss «Spiegel» Geld aus einer schwarzen Kasse des Bewerbungskomitees geflossen und vier Stimmen aus dem FIFA-Exekutivkomitee gekauft worden sein. Ähnliche Themen. Prinz Ali reicht

Bericht über Schmiergeld-Zahlungen: DFB weist Vorwürfe zurück

Deutsche Welle – ‎vor 21 Stunden‎

Haben die deutschen Organisatoren der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 die entscheidenden Stimmen gekauft, damit das Turnier zu uns kommt? Wenn der „Spiegel“-Bericht stimmt, ist es ein schwerer Skandal. Der DFB dementiert. Fußball-WM 2006 – …

Der Schatten über dem Sommermärchen

Tages-Anzeiger Online – ‎vor 21 Stunden‎

Gemäss einer Recherche des «Spiegels» richteten die Organisatoren der WM 2006 in Deutschland eine schwarze Kasse ein, mutmasslich um Stimmen für die Turniervergabe zu kaufen. Auch Franz Beckenbauer soll davon gewusst haben.

Fußball: Ungereimtheiten um DFB-Millionenzahlung an FIFA vor WM 2006

Tiroler Tageszeitung Online – ‎vor 22 Stunden‎

Frankfurt am Main (APA/dpa) – Rund um die Fußball-WM 2006 in Deutschland sind Ungereimtheiten um eine Millionen-Zahlung des deutschen Organisationskomitees an den Weltverband (FIFA) aufgetaucht. Das hat der Deutsche Fußball-Bund am Freitag in …

Fußball: FIFA lässt Millionen-Zahlung des deutschen WM-OK prüfen

Tiroler Tageszeitung Online – ‎vor 22 Stunden‎

Zürich (APA/dpa) – Der Fußball-Weltverband will die Ungereimtheiten um den Erhalt einer Millionen-Zahlung des deutschen Organisationskomitees für die WM 2006 nicht kommentieren und hat den Fall an die Audit- und Compliance-Kommission …

Schatten über dem Sommermärchen-Heim-WM 2006 angeblich gekauft

sportal.de – ‎vor 22 Stunden‎

Dunkler Schatten über dem Sommermärchen: Für die Vergabe der Fußball-WM 2006 nach Deutschland sind laut des Nachrichtenmagazins Spiegel mutmaßlich Bestechungsgelder im Millionenbereich geflossen. Involviert waren angeblich auch Franz …

Hat Deutschland die Fußball-WM 2006 gekauft?

nachrichten.at – ‎vor 22 Stunden‎

Nach Informationen des deutschen Nachrichtenmagazins „Spiegel“ hatte das deutsche Bewerbungskomitee für die Fußball-WM 2006 eine schwarze Kasse eingerichtet. Franz Beckenbauer, damals Chef des Organisationskomitees, soll davon gewusst haben …

Sechs Fragen zur WM 2006 | Kann Italiens Titel annulliert werden?

BILD – ‎vor 22 Stunden‎

Nach BILD-Informationen drohen Wolfgang Niersbach und Franz Beckenbauer schon in den nächsten Tagen die Einleitung eines Verfahrens vor der Fifa-Ethikkommission und möglicherweise eine Sperre. Das Gremium leitete schon mehrfach Ermittlungen …

FIFA-Skandal erreicht DFB: Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gekauft?

DIE WELT – ‎vor 22 Stunden‎

Frankfurt/Main – Dem Deutschen Fußball-Bund droht der größte Skandal seiner Geschichte: Der DFB muss sich gegen den Vorwurf wehren, die WM 2006 gekauft zu haben. Für den Zuschlag soll nach einem unbestätigten «Spiegel»-Bericht Geld aus einer …

Unser Sommermärchen unter Verdacht | Bei der Abstimmung ging einer raus

BILD – ‎vor 22 Stunden‎

Bereits 1993 reichte der DFB als erster Kandidat seine Bewerbung für die WM 2006 ein. Vor der Abstimmung des Fifa-Exekutivkomitees am 6. Juli 2000 in Zürich war Südafrika der Favorit. Deutschland holt sich das Turnier dennoch mit 12:11 Stimmen und …

Guido Tognoni:’Wenn es sich bewahrheitet, müssen Köpfe rollen‘

sportal.de – ‎vor 22 Stunden‎

Der ehemalige FIFA-Mediendirektor Guido Tognoni hat überrascht auf die Vorwürfe über Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der WM 2006 in Deutschland reagiert. Im Interview mit Sky Sport News HD vermutete Tognoni eine Kampagne gegen …

Vorwürfe gegen DFB: Ex-FIFA-Mediendirektor Tognoni überrascht

Goal.com – ‎16.10.2015‎

Tognoni vermutet hinter den Vorwürfen, die WM 2006 in Deutschland sei gekauft worden, eine Kampagne gegen Wolfgang Niersbach. Der DFB war für ihn immer ein Vorbild. Der ehemalige FIFA-Mediendirektor Guido Tognoni hat überrascht auf die Vorwürfe …

WM 2006 – DFB nennt Vorwürfe „völlig haltlos“

Frankfurter Rundschau – ‎16.10.2015‎

„Die Welt zu Gast bei Freunden“ lautete das Motto der WM 2006 in Deutschland. Foto: REUTERS. Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland soll nach einem „Spiegel“-Bericht gekauft worden sein. Das Geld soll aus einer schwarzen Kasse stammen.

Ein gekauftes Sommermärchen?

DIE WELT – ‎16.10.2015‎

Am Ende war das vielleicht alles zu schön, um tatsächlich wahr zu sein. Das über vier Wochen zauberhafte Wetter in Deutschland, die spielerisch so überzeugende Fußball-Nationalmannschaft und das Sommermärchen 2006, das auch noch filmreif in die …

Fußball-WM 2006 – So soll der Schmiergeld-Trick des DFB gelaufen sein

Süddeutsche.de – ‎16.10.2015‎

Der Präsident des Organisations-Komitees der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland, Franz Beckenbauer (rechts), und der damalige DFB-Pressesprecher und heutige DFB-Chef Wolfgang Niersbach, bei einer Pressekonferenz am 02.06.2004 in …

Die Fussball-WM 2006 im Zwielicht: Das getrübte Sommermärchen

Neue Zürcher Zeitung – ‎16.10.2015‎

Die Enthüllungen über mögliche Schmiergelder werfen einen Schatten auf die Fussball-WM 2006 in Deutschland. Die Endrunde wurde im Jahr 2000 dorthin vergeben. Zuvor sollen nach Recherchen des «Spiegel» in der Fifa-Exekutive Stimmen mit einigen …

FIFA-Skandal erreicht DFB: Fußball-WM 2006 gekauft?

Frankfurter Rundschau – ‎16.10.2015‎

FIFA-Präsident Joseph Blatter gibt bei der Vergabe der Fußball-WM 2006 in Zürich bekannt, dass Deutschland die WM ausrichten wird. Foto: Michele Limina/Archiv. FIFA-Präsident Joseph Blatter gibt bei der Vergabe der Fußball-WM 2006 in Zürich bekannt, …

Wortlaut: Die Erklärung des Deutschen Fußball-Bundes

Frankfurter Rundschau – ‎16.10.2015‎

Die Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes in Frankfurt am Main. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv. Die Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes in Frankfurt am Main. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv. Berlin –. Der Deutsche Fußball-Bund hat am Freitag …

DFB: Tognoni überrascht: „Wenn es sich bewahrheitet, müssen Köpfe rollen“

FOCUS Online – ‎16.10.2015‎

Der ehemalige FIFA-Mediendirektor Guido Tognoni hat überrascht auf die Vorwürfe über Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der WM 2006 reagiert. Der ehemalige FIFA-Mediendirektor Guido Tognoni hat überrascht auf die Vorwürfe über …

Fußball DFB: Tognoni überrascht: „Wenn es sich bewahrheitet, müssen Köpfe rollen“

Handelsblatt – ‎16.10.2015‎

Der ehemalige FIFA-Mediendirektor Guido Tognoni hat überrascht auf die Vorwürfe über Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der WM 2006 reagiert. Facebook. Twitter. Google+. Xing. 0. Teilen …

Unklare Millionenzahlung des DFB an die FIFA

tagesschau.de – ‎16.10.2015‎

Der DFB hat Unklarheiten rund um eine Zahlung an die FIFA eingeräumt. Bei einer internen Untersuchung sei aufgefallen, dass die überwiesenen 6,7 Millionen Euro „möglicherweise nicht dem angegebenen Zweck entsprechend verwendet“ worden seien, …

WM 2006: Korruption bei WM-Vergabe an Deutschland?

tagesschau.de – ‎16.10.2015‎

Für Millionen Deutsche war der Sommer 2006 dank der WM ein Fußballfest. Doch laut einem Medienbericht steht der DFB wegen der Vergabe des Turniers unter Korruptionsverdacht. Dabei geht es um schwarze Kassen, ein Darlehen des damaligen …

Fußball: FIFA-Skandal erreicht DFB: Fußball-WM 2006 gekauft?

ZEIT ONLINE – ‎16.10.2015‎

Frankfurt/Main (dpa) – Joseph Blatter, Michel Platini und nun der deutsche Fußball: In den schier endlosen Korruptionsskandalen um die FIFA muss sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) gegen den massiven Vorwurf wehren, die WM 2006 gekauft zu haben.

WM 2006 ebenfalls gekauft? Der Fall ins Bodenlose

Aargauer Zeitung – ‎16.10.2015‎

Der heutige DFB-Präsident Wolfgang Niersbach (l.) und Franz Beckenbauer brachten die WM 2006 nach Deutschland. Quelle: KEYSTONE. Teilen Twittern · E-Mail Drucken. Russland? Gekauft. Katar? Gekauft. Südafrika? Wahrscheinlich auch gekauft.

Der DFB und die WM 2006: Das Sommermärchen war zu schön, um wahr zu sein

Tagesspiegel – ‎16.10.2015‎

16.10.2015 21:55 UhrVon Friedhard Teuffel. Der Skandal um die schwarze Kasse für die WM 2006 kann auch die gesellschaftspolitische Rolle des DFB beschädigen. Ein Kommentar. Vier gewinnen. Die Mitglieder des DFB-Bewerbungskommitees für die …

Fußball-WM 2006: DFB weist Korruptionsvorwürfe zurück

ZEIT ONLINE – ‎16.10.2015‎

Der Deutsche Fußball-Bund dementiert den Vorwurf, die WM 2006 sei gekauft worden. Die Fifa will die Anschuldigungen prüfen. 16. Oktober 2015, 21:47 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, ib 12 Kommentare. Franz Beckenbauer, damals Präsident des …

Schatten über dem Sommermärchen: WM 2006 angeblich gekauft

Goal.com – ‎16.10.2015‎

Eine Zahlung in Höhe von 6,7 Millionen Euro des deutschen WM-Organisationskomitees an die FIFA sorgt für Aufregung – das Geld könnte unlauter verwendet worden sein. Dunkler Schatten über dem Sommermärchen: Für die Vergabe der WM 2006 nach …

WM 2006 angeblich gekauft – DFB weist Vorwürfe zurück

Goal.com – ‎16.10.2015‎

Medienberichten zufolge habe es eine schwarze Kasse gegeben, die WM 2006 sei mutmaßlich gekauft worden. Der DFB dementiert jedoch entschieden. Dunkler Schatten über dem Sommermärchen: Für die Vergabe der WM 2006 nach Deutschland sind …

WM 2006 unter Verdacht: DFB dementiert Bericht über gekaufte WM

STERN – ‎16.10.2015‎

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat einen „Spiegel“-Bericht zu einer schwarzen Kasse und mutmaßlich gekauften Stimmen bei der Vergabe der WM 2006 als haltlos zurückgewiesen. Die Schlussfolgerungen des Nachrichtenmagazins seien durch keinerlei …

Möglicher Skandal um das Sommermärchen: WM 2006 gekauft? DFB droht „Spiegel

Tagesspiegel – ‎16.10.2015‎

16.10.2015 21:22 Uhr. UpdateDer DFB steht womöglich vor dem größten Skandal seiner Geschichte: Die WM 2006 in Deutschland wurde mutmaßlich gekauft, berichtet der „Spiegel“. Der Verband nennt das „haltlos“ – und erwägt rechtliche Schritte gegen das …

Deutschland holte sich die Weltmeisterschaft 2006 | So lief der Krimi um die

BILD – ‎16.10.2015‎

Wurde unser WM-Sommermärchen gekauft? Der „Spiegel“ berichtet in seiner neuesten Ausgabe von einer schwarzen Kasse, mit deren Hilfe die entscheidenden Stimmen vor der WM-Vergabe am 6. Juli 2000 gekauft worden sein sollen. Das Geld soll der …

Kommentar: Das Ende eines Märchens

Deutsche Welle – ‎16.10.2015‎

Hat sich Deutschland die Fußball-WM 2006 gekauft? Das legen Informationen des „Spiegel“ nahe. Der deutsche Fußball steht vor einem riesigen Skandal. Es ist die Stunde null für den DFB, meint Joscha Weber. Symbolbild Sommermärchen. Hach, war das …

Das WM-Organisationskomitee | Beckenbauer und die WM-Macher

BILD – ‎16.10.2015‎

Die WM 2006 hatte vier Macher. Die Mitglieder des Organisationskomitees (OK): ☆ Franz Beckenbauer (70): Präsident. Hatte vor allem repräsentative Aufgaben. Besuchte alle 31 WM-Teilnehmer – innerhalb von 50 Tagen.

„Völlig haltlose Behauptungen“: DFB weist Stimmenkauf für Heim-WM zurück

n-tv.de NACHRICHTEN – ‎16.10.2015‎

Mit 12:11 setzte sich Deutschland bei der Vergabe der Fußball-WM 2006 gegen Südafrika durch – und feierte später ein Fußball-Sommermärchen. (Foto: imago/Ulmer). Freitag, 16. Oktober 2015 …

WM 2006 – Wie der DFB auf die Bestechungs-Vorwürfe reagiert

Süddeutsche.de – ‎16.10.2015‎

Der Deutsche Fußballbund (DFB) hat Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe zur WM 2006 entschieden zurückgewiesen. Auf der DFB-Homepage werden die mutmaßlichen Enthüllungen des Spiegel als „völlig haltlose Behauptungen“ bezeichnet. Weiter heißt …

„Schwarze Kasse“ fürs Sommermärchen: Fußball-WM 2006 mutmaßlich gekauft

n-tv.de NACHRICHTEN – ‎16.10.2015‎

Bei der Vergabe der Fußballweltmeisterschaft 2006 an Deutschland sind laut „Spiegel“ mutmaßlich Bestechungsgelder in Millionenhöhe geflossen. Dazu sei vor der Vergabe eine „schwarze Kasse“ eingerichtet worden, von der hochrangige Funktionäre …

WM-Vergabe 2006 gekauft? – „Spiegel“: Schwarze Kasse

Berliner Morgenpost – ‎16.10.2015‎

Im Zuge des FIFA-Skandals rückt jetzt auch die WM 2006 in den Fokus. Foto: dpa. 0. 0. Der FIFA-Skandal hat den deutschen Fußball erreicht. Im Fokus stehen DFB-Präsident Niersbach und Franz Beckenbauer. Dabei galten beide bislang als Ratgeber und …

DFB: «Spiegel»-Bericht zu gekauften Stimmen bei WM-Vergabe haltlos

STERN – ‎16.10.2015‎

Der DFB hat einen «Spiegel»-Bericht zu einer schwarzen Kasse und mutmaßlich gekauften Stimmen bei der Vergabe der WM 2006 als haltlos zurückgewiesen. Die Schlussfolgerungen des Nachrichtenmagazins seien durch keinerlei Fakten belegt, hieß es …

Mutmaßlich gekaufte Fußball-WM 2006: Die Reaktion des DFB

SPIEGEL ONLINE – ‎16.10.2015‎

Sowohl der DFB als auch Horst R. Schmidt vom Organisationskomitee der Fußball-WM 2006 bestreiten, dass Stimmen bei der Vergabe gekauft wurden. Der Weltverband Fifa will den Fall untersuchen lassen.

„Spiegel“-Bericht zu gekaufter WM-Vergabe haltlos

N24 – ‎16.10.2015‎

Die Schlussfolgerungen des Nachrichtenmagazins seien durch keinerlei Fakten belegt, hieß es in einer Mitteilung des Verbands am Freitag. „Mit aller Konsequenz hält der DFB deshalb nochmal ausdrücklich fest, dass dementsprechend weder der …

DFB: «Spiegel»-Bericht zu gekaufter WM-Vergabe haltlos

Frankfurter Rundschau – ‎16.10.2015‎

Der DFB bezeichnet die Vorwürfe, dass die WM 2006 gekauft wurde, als haltlos. Foto: Fredrik von Erichsen. Der DFB bezeichnet die Vorwürfe, dass die WM 2006 gekauft wurde, als haltlos. Foto: Fredrik von Erichsen. Frankfurt/Main –. Der Deutsche …

Fußball-WM 2006 angeblich gekauft | Das sagt der DFB

BILD – ‎16.10.2015‎

Das Sommermärchen 2006. Wird es zu einem großen Lügenmärchen…? Laut eines Berichts des „Spiegel“ gab’s im deutschen Bewerbungskomitee für die WM 2006 eine schwarze Kasse mit rund 13 Mio Mark! Das Geld sollte dafür benutzt worden sein, um …

2006: DFB: „Spiegel“-Bericht zu gekaufter WM-Vergabe haltlos

Abendzeitung München – ‎16.10.2015‎

Der DFB bezeichnet die Vorwürfe, dass die WM 2006 gekauft wurde, als haltlos. Foto: Fredrik von Erichsen. Frankfurt/Main – Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat einen „Spiegel“-Bericht zu einer schwarzen Kasse und mutmaßlich gekauften Stimmen bei der …

Fußball FIFA: DFB weist Spiegel-Vorwürfe zurück: „Völlig haltlose Behauptungen“

Handelsblatt – ‎16.10.2015‎

Der DFB hat die Vorwürfe über Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der WM 2006 in Deutschland „entschieden zurückgewiesen“. Facebook. Twitter. Google+. Xing. 0. Teilen. Permalink: Url kopieren. Quelle: SID. Der DFB ordnete eine interne Untersuchung …

WM 2006: DFB weist Vorwürfe entschieden zurück

RP ONLINE – ‎16.10.2015‎

Bei der Vergabe der WM 2006 soll der Deutsche Fußball-Bund Stimmen gekauft haben. FOTO: dpa. Bei der Vergabe der WM 2006 soll der Deutsche Fußball-Bund Stimmen gekauft haben. FOTO: dpa. Düsseldorf. Das Sommermärchen droht in einem …

6,7 Millionen Euro: Schwarze Kasse für Fußball-WM 2006

FAZ – Frankfurter Allgemeine Zeitung – ‎16.10.2015‎

Schwarze Kasse und Stimmenkauf bei der WM-Vergabe 2006? Das Organisationskomitee überwies 6,7 Millionen Euro an die Fifa. Davon wussten angeblich auch Franz Beckenbauer und Wolfgang Niersbach. 16.10.2015, von Anno Hecker und Michael …

Pressestimmen: Skandal um WM 2006: „Es war einmal ein Sommermärchen…“

Abendzeitung München – ‎16.10.2015‎

„Es war einmal ein Sommermärchen“ oder „die gekaufte Party“ – lesen Sie hier die nationalen und internationalen Pressestimmen zum Korruptionsskandal um die Vergabe der WM 2006. Foto: AZ-Screenshots, dpa. Droht dem DFB ein Korruptionsskandal?

Fußball FIFA: Schmidt: „Mir war von einer schwarzen Kasse nichts bekannt“

Handelsblatt – ‎16.10.2015‎

Horst R. Schmidt hat die Bestechungsvorwürfe gegen das Organisationskomitee der Fußball-WM 2006 in Deutschland abgestritten. Facebook. Twitter. Google+. Xing. 0. Teilen. Permalink: Url kopieren. Quelle: SID. Schmidt will von einer schwarzen Kasse …

Fifa untersucht WM-Vergabe an Deutschland 2006

Tages-Anzeiger Online – ‎16.10.2015‎

Laut dem «Spiegel» hatte das Bewerbungskomitee für die WM 2006 in Deutschland eine schwarze Kasse eingerichtet. Jetzt will die Fifa die Bestechungsvorwürfe untersuchen. Finanzielle Ungereimtheiten bei der WM 2006: Präsident des …

WM 2006 – ein gekauftes „Sommermärchen“?

Deutsche Welle – ‎16.10.2015‎

Dem DFB droht der größte Skandal seiner Geschichte: Bei der Vergabe der WM 2006 nach Deutschland sind nach einem „Spiegel“- Bericht möglicherweise Millionen geflossen.. Video ansehen 01:31. Teilen. WM 2006 – ein gekauftes „Sommermärchen“?

Fußball FIFA: FIFA über WM 2006: „Schwere Anschuldigungen“

Handelsblatt – ‎16.10.2015‎

Der Fußball-Weltverband FIFA hat die Vorwürfe gegen den DFB im Rahmen der WM-Vergabe 2006 als „schwere Anschuldigungen“ bezeichnet. Facebook. Twitter. Google+. Xing. 0. Teilen. Permalink: Url kopieren. Quelle: SID. Die FIFA sieht schwere …

FIFA über WM 2006: „Schwere Anschuldigungen“

Goal.com – ‎16.10.2015‎

Die WM in Deutschland soll offenbar gekauft worden sein. Der Weltverband will sich zu den Mutmaßungen noch nicht konkret äußern. Der Fußball-Weltverband FIFA hat die Vorwürfe gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) im Rahmen der WM-Vergabe …

„Spiegel“-Bericht zum Sommermärchen: Die WM 2006 wurde mutmaßlich gekauft

Tagesspiegel – ‎16.10.2015‎

19:17 Uhr. UpdateDer Deutsche Fußball-Bund steht wohl vor dem größten Skandal seiner Geschichte: Die WM 2006 in Deutschland wurde mutmaßlich gekauft, berichtet der „Spiegel“. Teilen · Twittern · Teilen · Der Präsident des Organisations-Komitees der …

WM 2006 »mutmaßlich gekauft«

neues deutschland – ‎16.10.2015‎

Der »Spiegel« will herausgefunden haben, dass die Vergabe der Fußball-WM 2006 nach Deutschland gekauft war. Der heutige DFB-Präsident Wolfgang Niersbach soll eingeweiht gewesen sein. 2e307b4c2e47f12bd18adb3868b90906.jpg. Präsidium des …

Gekaufte Fußball-Weltmeisterschaft 2006: Was wussten Franz Beckenbauer und

Tagesspiegel – ‎16.10.2015‎

16.10.2015 19:00 UhrVon Dominik Bardow. Die Vergabe der Fußball-WM 2006 soll laut „Spiegel“ manipuliert worden sein. Was wussten Franz Beckenbauer und Wolfgang Niersbach? Fragen und Antworten zum Thema. 24 · 14 · 2 · Der Präsident des …

Fußball – Es begann im Hinterzimmer: Sommermärchen unter Verdacht

Süddeutsche.de – ‎16.10.2015‎

Berlin (dpa) – In einem Züricher Hinterzimmer machte Charles Dempsey den Weg zum deutschen Sommermärchen 2006 frei. Nicht Franz Beckenbauers Werbetour rund um die Welt brachte an diesem 6. Juli 2000 letztlich den Zuschlag für die rauschende …

Spiegel: Heim-WM 2006 angeblich gekauft

RP ONLINE – ‎16.10.2015‎

Dunkler Schatten über dem Sommermärchen 2006. Wie der Spiegel berichtet, soll die Fußball-WM in Deutschland mutmaßlich gekauft worden sein. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins gab es eine schwarze Kasse mit rund 13 Millionen Mark.

Fußball-WM 2006: So haben wir das nicht gewollt

ZEIT ONLINE – ‎16.10.2015‎

Das Sommermärchen war ein Meisterstück. Jetzt kommt heraus, dass es gekauft gewesen sein könnte. Wenn Deutschland Teil der Fußballmafia ist, wird das einiges verändern. Ein Kommentar von Oliver Fritsch. 16. Oktober 2015, 19:06 Uhr 235 Kommentare.

WM 2006 in Deutschland – Alles nur Märchen

Berliner Morgenpost – ‎16.10.2015‎

Das DFB-Bewerbungskommitee für die Fußball-WM 2006: Generalsekretär Horst R. Schmidt, Bewerbungschef Franz Beckenbauer, Koordinator Fedor Radmann und DFB-Mediendirektor Wolfgang Niersbach (v.l.) posieren im Juli 2000 in Zürich mit dem …

+++ WM-Skandal im News-Ticker +++: DFB-Präsident Niersbach wehrt sich: „Die WM

FOCUS Online – ‎16.10.2015‎

Die Fußball-WM 2006 in Deutschland war offenbar gekauft. Es soll eine schwarze Kasse existiert haben. Sowohl Franz Beckenbauer als auch Wolfgang Niersbach sollen informiert gewesen sein. Blatter sprach schon 2012 von Betrug. Alle Infos zum …

Wenn es stimmt, dann feiern die DFB-Gauner hier den Sieg ihres Lebens

FOCUS Online – ‎16.10.2015‎

Bestechung bei WM 2006? : „Und die WM geht nach…“: Hier schenkt uns Blatter das Sommermärchen – jetzt wird es zum Alptraum. Mit diesen Worten vergab Blatter die WM nach Deutschland. Darüber freute sich die ganze Bundesrepublik. Doch die Wahl …

„Spiegel“: Fußball-WM 2006 mutmaßlich gekauft

Kurier – ‎16.10.2015‎

„Spiegel“: Fußball-WM 2006 mutmaßlich gekauft. Mit einer Millionen-Zahlung sollen die vier asiatischen Vertreter des FIFA-Exekutivkomitees bestochen worden sein. Das deutsche Nachrichtenmagazin Spiegel erhebt schwere Vorwürfe gegen das …

WM 2006 gekauft? Sepp Blatter machte schon 2012 Andeutungen

RP ONLINE – ‎16.10.2015‎

Düsseldorf. In der Vergangenheit hatte es bereits vage Vorwürfe gegeben, dass es bei der WM-Vergabe 2006 nicht mit rechten Dingen zugegangen sei. Die Verantwortlichen aus Deutschland hatten die Anschuldigungen stets zurückgewiesen, insbesondere …

Fifa-WM 2006: Das Ende der Saubermänner – Kommentar

SPIEGEL ONLINE – ‎16.10.2015‎

Lange gab sich der DFB als Vorreiter gegen Korruption. Jetzt belegen SPIEGEL-Recherchen zur WM-Vergabe 2006 die Existenz einer schwarzen Kasse, Schmiergeldverdacht liegt nahe. Der Mythos vom sauberen Sommermärchen ist tot.

WM 2006 mutmaßlich gekauft: Das sind die Protagonisten im Bestechungsskandal

STERN – ‎16.10.2015‎

Der Fifa-Skandal hat den deutschen Fußball erreicht. Für den Zuschlag der Weltmeisterschaft 2006 soll nach einem Bericht des „Spiegels“ Geld aus einer schwarzen Kasse des Bewerbungskomitees geflossen sein. Wie das Nachrichtenmagazin online …

Fifa-Skandal: Wurde die Fußball-WM 2006 gekauft?

DiePresse.com – ‎16.10.2015‎

Millionenzahlungen aus Deutschland an die Fifa vor Vergabe der WM 2006 sorgen für Irritation. Europa stärkt Platini den Rücken – nur Englands Verband springt ab. 16.10.2015 | 18:25 | (Die Presse). Berlin. In Deutschland sorgen eine Zahlung in …

WM 2006 in Deutschland gekauft?: Offenbar Beweise für Schwarze Kasse aufgetaucht

FOCUS Online – ‎16.10.2015‎

Die Fußball-WM 2006 in Deutschland war offenbar gekauft. Das berichtet der „Spiegel“. Es soll eine schwarze Kasse existiert haben. Sowohl Franz Beckenbauer als auch Wolfgang Niersbach sollen informiert gewesen sein. WM 2006 offenbar gekauft …

Fußball-WM 2006 – Das Märchen vom Sommermärchen

Süddeutsche.de – ‎16.10.2015‎

DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach sitzt am 29.06.2006 in Berlin während einer Pressekonferenz im Olympiastation neben Franz Beckenbauer. (Foto: Bernd Settnik/dpa). Feedback. Diese Seite per E-Mail versenden. E-Mail-Adresse des Empfängers: *

Spiegel berichtet von Schwarzer Kasse | WM 2006 gekauft?

BILD – ‎16.10.2015‎

Versinkt unser Sommermärchen im Korruptionssumpf? Laut eines Berichts des „Spiegel“ gab’s im deutschen Bewerbungskomitee für die WM 2006 eine schwarze Kasse mit rund 13 Mio Mark! Das Geld sollte dafür benutzt worden sein, um vier asiatische …

Fußball – WM 2006 laut Spiegel-Bericht womöglich gekauft

Süddeutsche.de – ‎16.10.2015‎

Der deutsche Fußball ist dabei, in einen riesigen Skandal zu stürzen: Nach Informationen des „Spiegel“ richtete das deutsche Bewerbungskomitee für die WM 2006 eine schwarze Kasse ein. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Spiegel könnte der …

Beckenbauer, Niersbach, Zwanziger: Das Organisationskomitee der WM 2006

n-tv.de NACHRICHTEN – ‎16.10.2015‎

Die wichtigsten WM-Organisatoren von links nach rechts: Horst R. Schmidt, Theo Zwanziger, Franz Beckenbauer und Wolfgang Niersbach. (Foto: dpa). Freitag, 16. Oktober 2015. Beckenbauer, Niersbach, ZwanzigerDas Organisationskomitee der WM 2006.

3: Schatten über dem Sommermärchen: Fußball-WM 2006 angeblich gekauft

DIE WELT – ‎16.10.2015‎

Dunkler Schatten über dem Sommermärchen: Für die Vergabe der Fußball-WM 2006 nach Deutschland sind laut „Spiegel“ mutmaßlich Bestechungsgelder im Millionenbereich geflossen. Involviert waren angeblich auch Franz Beckenbauer als Chef des …

Sommermärchen mit Geschmäckle : „Spiegel“: Deutschland kaufte WM 2006

n-tv.de NACHRICHTEN – ‎16.10.2015‎

Deutschland soll bis zu fünf Fifa-Funktionäre gekauft haben, um den Zuschlag für die WM 2006 zu bekommen. Dies enthüllt der „Spiegel“. Dafür sollen 13 Millionen Mark des ehemaligen Adidas-Managers Robert Louis-Dreyfus geflossen sein. Bei der …

Millionenzahlung an die Fifa: Ungereimtheiten um die WM 2006

Neue Zürcher Zeitung – ‎16.10.2015‎

Sind im Zuge der Vergabe der Fussball-WM 2006 nach Deutschland Stimmen gekauft worden? Ja, schreibt das Nachrichtenmagazin «Spiegel». von wan. 16.10.2015, 17:18 Uhr; 2 Kommentare. Was passierte bei der Vergabe der WM 2006 nach …

Fußball: WM-Vergabe 2006 gekauft? – „Spiegel“: Schwarze Kasse

FOCUS Online – ‎16.10.2015‎

Der FIFA-Skandal hat den deutschen Fußball erreicht. Im Fokus stehen DFB-Präsident Niersbach und Franz Beckenbauer. Dabei galten beide bislang als Ratgeber und Nothelfer für den internationalen Fußball. Neun Jahre nach dem WM-Sommermärchen …

Fußball-WM 2006 in Deutschland war laut „Spiegel“ mutmaßlich gekauft

RP ONLINE – ‎16.10.2015‎

Der Chef des deutschen Bewerbungskomitees Franz Beckenbauer und der damalige Generalsekretär des DFB. FOTO: dpa. Der Chef des deutschen Bewerbungskomitees Franz Beckenbauer und der damalige Generalsekretär des DFB. FOTO: dpa.

WM-Vergabe 2006 gekauft? – «Spiegel»: Schwarze Kasse

Frankfurter Rundschau – ‎16.10.2015‎

Im Zuge des FIFA-Skandals rückt jetzt auch die WM 2006 in den Fokus. Foto: Wolfgang Weihs. Im Zuge des FIFA-Skandals rückt jetzt auch die WM 2006 in den Fokus. Foto: Wolfgang Weihs. Frankfurt/Main –. Neun Jahre nach dem WM-Sommermärchen droht …

WM gekauft? DFB gibt „Ungereimtheiten“ im Zusammenhang mit der Fifa zu.

STERN – ‎16.10.2015‎

Der DFB hat eingeräumt: Im April 2005 sind vom Organisationskomitee der Weltmeisterschaft 2006 rund 6,7 Millionen Euro an die Fifa überwiesen worden. Möglicherweise wurde so die WM nach Deutschland geholt. Facebook Twitter Google+ E-Mail.

Video: DFB findet Umgereimtheiten bei Zahlungen an FIFA

STERN – ‎16.10.2015‎

Im April 2005 seien vom Organisationskomitee der Weltmeisterschaft 2006 rund 6,7 Millionen Euro an die FIFA überwiesen worden. Facebook Twitter Google+ E-Mail. Drucken. Video (1:53 Min.) Play. Current Time 0:00. /. Duration Time 0:00. Remaining Time …

Schwarze Kassen für WM in Deutschland?

Deutsche Welle – ‎16.10.2015‎

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland soll nach einem „Spiegel“-Bericht gekauft worden sein. Der Deutsche Fußball-Bund weist die Vorwürfe zurück. Video ansehen 01:29. Teilen. Schwarze Kassen für WM in Deutschland? Versenden Facebook …

Fußball: Wortlaut: Die Erklärung des Deutschen Fußball-Bundes

ZEIT ONLINE – ‎16.10.2015‎

Berlin (dpa) – Der Deutsche Fußball-Bund hat am Freitag eine Stellungnahme zu einer Zahlung des Organisationskomitees der WM 2006 an die FIFA veröffentlicht. Die Mitteilung im Wortlaut: „Aus Anlass der Untersuchungen im Zusammenhang mit dem …

Hintergrund: Das Organisationskomitee der Fußball-WM 2006

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Woher kommt das ganze Geld im Profifußball? Ein ganz kleiner Einblick


Wie das Geld in den Profifußball fließt woher es kommt. Medien Konzerne mischen fleißig mit.

Über die Online-Eintrittskartenbörse Viagogo können sowohl Privatleute wie Veranstalter Tickets handeln. Nun hat die Plattform zwei prominente Kapitalgeber bekommen: Das Tennistraumpaar Steffi Graf und Andre Agassi, die bislang noch nicht als Internetinvestoren in Erscheinung getreten sind. Über ihre beiden Investmentfirmen Agassi Enterprises und Graf Ventures stellen sie der Onlineplattform eine siebenstellige Summe zur Verfügung. „Ich bin von Viagogos erfahrenem Teammanagement sehr beeindruckt und freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagte Agassi. Zu weiteren Investoren der Börse zählen LVMH-Chef Bernard Arnault, der Investmentbanker Jacob Rothschild sowie der Münchner Sportrechtehändler Herbert Kloiber. 15 Millionen Dollar erhält das Unternehmen, davon eine siebenstellige Summe von Agassi Enterprises und Stefanie Graf Ventures – den Investment-Vehikeln von Tennis-Traumpaar Stefanie „Steffi“ Graf und Andre Agassi. Bisher fielen die Agassi-Grafs nicht als Internet-Investoren auf. Agassi Enterprises tummelt sich vor allem im Gastronomiebereich und der Wohltätigkeit. Über Graf Ventures ist bisher nichts bekannt. Im vergangenen Jahr wurden über den Dienst in Deutschland Eintrittskarten im zweistelligen Millionenwert gehandelt. Dabei fungiert die Plattform als Mittelsmann, der Betrug verhindern soll. Gründer und Chief Executive Officer (CEO) der Firma ist Eric Baker, der 2007 sein Eintrittskartenunternehmen Stubhub für 307 Millionen Dollar an Ebay verkaufte. Schon jetzt kann sich Viagogo mit bekannten Namen schmücken. So sind bereits der frühere deutsche Sportrechtehändler Herbert Kloiber, Investmentbanker Jacob Rothschild und Bernard Arnault beteiligt, der Chef des Luxuskonzerns LVMH (siehe oben).

Kloiber ist seit Dezember 2005 Viagogo-Gesellschafter. „Die Idee läuft einfach gut. Deshalb habe ich auch alle drei Finanzierungsrunden mitgemacht.“ Kloiber, der bislang Gespür für Investitionen bewies, hat Viagogo auch bei der Kooperation mit dem Fußballklub Bayern München geholfen. Die Höhe seiner Beteiligung an Viagogo wollte Kloiber auf Anfrage nicht nennen. Die deutsche Medienunternehmerin und –managerin Christiane zu Salm investiert im Rahmen des in der vergangenen Woche angekündigten Series C Funding in das Online-Unternehmen. Damit reiht sie sich in die Gruppe bekannter deutscher viagogo-Investoren wie Aufsichtsratsmitglied Dr. Herbert Kloiber und die Brüder Marc und Oliver Samwer (European Founders Fund) ein. In der jüngst abgeschlossenen Finanzierungsrunde sicherte sich viagogo weitere rund 30 Millionen USDollar. Zudem gab das zurzeit schwerpunktmäßig in Großbritannien und Deutschland tätige Unternehmen vergangene Woche seinen Einstieg in den US-Markt bekannt. Christiane zu Salm zu Ihren Engagement bei viagogo: „Meine langjährige Erfahrung im Bereich Digitaler Medien erlaubt es mir, das Potential innovativer Produkte schnell erkennen zu können. Der Service von viagogo wird das Konsumentenverhalten bezüglich des Kaufs und Verkaufs von Konzert- und Sportveranstaltungstickets revolutionieren. Ich freue mich, Teil dieser Investorengruppe zu sein und viagogo dabei unterstützen zu können, weiterhin den Markt für den Weiterverkauf von Tickets in Deutschland -und in ganz Europa- anzuführen.“ Als Senior Advisor ist sie des Weiteren bei JPMorgan mit den Bereichen M&A und Investment Banking betraut.

imageHerbert Kloiber

Das Cinemaxx-Kino Dammtor in Hamburg: Der britische Kinobetreiber Vue Entertainment will die deutsche Kette für 174 Millionen Euro übernehmen. (Foto: dpa)

Der Übernahmekandidat: Cinemaxx, eine von Deutschlands bekanntesten Kinoketten. Den Aktionären des Hamburger Unternehmens liegt seit Dienstag ein Übernahmeangebot im Wert von 174 Millionen Euro vor. Je Aktie werden 6,45 Euro geboten – der Kaufpreis liegt damit rund 50 Prozent über dem aktuellen Aktienkurs. Die Anleger reagierten prompt: An der Börse stieg das Papier zeitweise kräftig um mehr als 40 Prozent auf über 6,30 Euro. Hauptaktionär Herbert Kloiber hat bereits zugegriffen und verkauft seinen knapp 85-prozentigen Anteil. Der Münchener Film- und Fernsehunternehmer hat sich mit den Briten laut Pressemitteilung bereits geeinigt, so dass der Übernahme praktisch nichts mehr im Weg steht. Auch der Cinemaxx-Vorstand unterstützt das Angebot. „Wir sind sehr zuversichtlich, mit Vue eine gute Perspektive zu haben“, sagte ein Unternehmenssprecher. Der Übernahme müssen nun noch die Kartellbehörden zustimmen. Er besitzt fast 100% der TMG Gruppe, dazu gehören unter anderem die Fernsehsender ATV,  ATV 2RTL IITELE 5.

Beteiligungen von Kloiber, Dr. Herbert G.Stand Juli 2010
Beteiligungen von Kloiber, Dr. Herbert G.Stand Juli 2010

An der RTL2 Fernseh-GmbH & Co. Produktionsgesellschaft ist alles was Rang und Namen, in der deutschen Medienlandschaft hat, beteiligt.

Viagogo_Kloiber_Herbert_RTL2_Beteiligungen
Die deutschen Mediengiganten Mohn 33,9%, Bauer 31,5%, Burda 1,1%, Kloiber, Dr. Herbert G. 31,5% sind die Anteilseigner.

Christiane zu Salm sitzt außerdem seit 2007 im Verwaltungsrat der Ringier AG, das größte Schweitzer Medienunternehmen. Die Ringier AG befindet sich seit Generationen im Familienbesitz befindet. Renier ist unter anderem zu 50% an dem Schweitzer Eventim Ableger Ticketcorner beteilgt. Darüber hinaus hält Ringier auch eine 50% Beteiligung am Joint Venture mit Infront Sports & Media, InfrontRingier Sports & Entertainment. Interessant auch die enge Verbindung zum Axel Springer Verlag.

Sendergruppierungen

Im bundesweiten Fernsehen haben sich frühzeitig Sendergruppierungen herausgebildet. Dabei bilden mehrere Veranstalter, die im Einflussbereich eines Unternehmens, einer Unternehmensgruppe oder eines Konzerns stehen, eine Veranstaltergruppe. Die Gruppierungen sind als Einfluss-Sphären zu verstehen und müssen keine Konzerne im aktienrechtlichen Sinne darstellen. Aufgeführt sind auch internationale Sendergruppierungen, die an Veranstaltern von Programmen im bundesweiten privaten Fernsehen beteiligt sind.

TeleMünchen

TeleMünchen

Walt Disney

Walt Disney

Time Warner

Time Warner

 

Viacom

Viacom

FC Bayern München AG

Adresse: Säbener Straße 51 – 57
München 81547

Medienangebote der FC Bayern München AG

Inhaber- und Beteiligungsverhältnisse der FC Bayern München AG

Das Kirch Imperium

Constantin Medien schneidet 2012 besser ab als erwartetConstantin Medien schneidet 2012 besser ab als erwartetDen vorläufigen Zahlen zufolge wuchs auch der Umsatz der Sport1-Mutter deutlicher als vorhergesagt um fast 12 Prozent auf 520,5 Millionen Euro. Die komplette Bilanz stellt Constantin kommende Woche vor. Großaktionär war bis zu seinem Tod der Medienunternehmer Leo Kirch. Sein Anteil wird nun von der Familie und seinem langjährigen Geschäftspartner Dieter Hahn über die Gesellschaft KF 15 gehalten.
Die Kirch-Firma KF 15 und die Sportrechtetochter Sirius
Im Pokerspiel um die Medienrechte der Fußball-Bundesliga gibt es eine überraschende Wendung. Die Kirch-Firma KF 15 und deren Sportrechtetochter Sirius verzichten auf ein Angebot für die Fernseh- und Internetrechte und geben die Pläne eines unabhängigen Bundesligasenders auf. „Im derzeitigen Markt bei den Kabelnetz- und Telekommunikationsunternehmen gibt es keine ausreichende Zahlungsbereitschaft für einen unabhängigen Bundesligakanal, wie wir ihn bereits 2007 gemeinsam mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) geplant hatten. Deshalb haben wir uns gegen ein Angebot für die Medienrechte der Fußball-Bundesliga  entschieden“, sagte Dieter Hahn, Geschäftsführender Gesellschafter der KF 15, 

„In der heutigen äußerst intensiven Wettbewerbssituation wollen sich Kabelnetzbetreiber und Telekommunikationsunternehmen nicht auf eine nicht-exklusive Nutzung eines Bundesligakanals einlassen. Dafür ist der Wettbewerb zu hart geworden. Wenn wir eine ausreichende Zahlungsbereitschaft bei den Unternehmen in unseren Gesprächen gesehen hätte, hätten wir bei der DFL ein Angebot abgegeben.“
In Kreisen der Kabelkonzerne wird die Darstellung Hahns unterstützt. „Wir wollen uns nicht einen Bundesliga-Sender mit der Telekom teilen“, hieß es in Unternehmenskreise. Die Kabelbranche bevorzuge exklusive Rechte wie sie bei der laufenden Ausschreibung vorgesehen seien.
Die Entscheidung auf das Pokerspiel um die Medienrechte und damit auf einen unabhängigen Bundesligasender zu verzichten, hat weitreichende Folgen. KF 15 und Sirius wollen nun den Sportrechtehandel als Geschäftsfeld aufgeben. „Die KF 15 und damit auch Sirius verfolgen keine eigenständige Sportrechtestrategie mehr. Wir ziehen uns aus dem Sportrechtehandel außerhalb der Constantin Medien zurück“, sagte Hahn. Die KF 15 hält 18,65 Prozent der Aktien an Constantin Medien. Hahn, bis zum Ende der Kirch-Gruppe vor zehn Jahren der wichtigste Manager des Medienkonzerns, besitzt persönlich noch ein Aktienpaket von drei Prozent.
Künftig will sich KF 15 nur noch um ihre börsennotierte Tochter Constantin Medien kümmern. „Wir haben seit langem eine alternative Option aufgebaut. In Zukunft wollen wir uns voll auf unsere Beteiligung Constantin Medien konzentrieren“, sagte Hahn. Die in Ismaning bei München ansässige Firma, die vom Schweizer Medienunternehmer Bernhard Burgener geleitet wird, ist sowohl im Film- als auch im Sportgeschäft aktiv. Zu ihr gehört der Filmproduzent Constantin Film und der Sportsender Sport 1 sowie die Sportrechteagentur Team, welche die Champions League und den UEFA-Cup vermarktet. „Die Constantin Medien hat ein sehr großes Sportgeschäft, und wir sehen viele Möglichkeiten, dies weiter zu stärken.“ Als Partner von DFL, Sky und Telekom sei die Gesellschaft, unabhängig vom Ausgang der Bundesligaauktion, ideal positioniert.
Das Ende von Sirius und der Ausstieg aus dem Sportrechtehandel ist für die Deutsche Fußball Liga (DFL) bitter. Denn die Organisation der 36 Profiklubs, welche die Medienrechte vergibt, braucht möglichst viele Bewerber, um die Preise kräftig nach oben zu treiben. Mit dem Ausstieg der Kirch-Firma fällt nun ein mutiger, risikobewusster Spieler aus. Hinzu kommt womöglich ein Verbreitungsproblem. „Ich kann mir nicht mehr vorstellen, dass es eine gemeinsame Auswertung der Medienrechte durch Telekom, Kabel Deutschland und Unitymedia ab der Saison 2013/14 geben wird. Dadurch droht die Reichweite zu sinken“, prognostiziert Hahn. An einen weiteren Preisanstieg für die Medienrechte glaubt er aber fest: „Premium-Inhalte wie die Bundesliga und die Champions League haben nie ein Preisproblem. Daran wird sich auf in Zukunft nichts verändern.“

Sky Telekom „Bieter Schaukampf“ 

Die Deutsche Telekom will dem Bezahlsender Sky einen Teil seiner wichtigen Bundesliga-Rechte abluchsen. Die heißbegehrten Fernsehlizenzen an Deutschlands Topliga werden 2012 wieder versteigert. Die Telekom werde prüfen, die Rechte für die Übertragung der Fußball-Bundesliga über Satelliten zu erwerben, sagte Telekom-Deutschland-Vorstand Niek Jan van Damme.

Jeden Preis wolle er jedoch nicht zahlen. Das Ganze müsse sich rechnen, schränkte er ein. Bislang können die 115.000 Kunden, die das Telekom-Fernsehen über Satellit erhalten, keine Bundesliga-Live-Spiele sehen – die Telekom hat die Lizenzen dafür nicht.

Das ist eine Kampfansage an den Bezahlsender Sky, der die PayTV-Rechte bislang hält und dafür pro Saison eine Viertelmilliarde Euro an den Ligaverband DFL überweist. Der vormals als Premiere bekannte Konzern zählt rund 2,9 Millionen Abonnenten, viele nur wegen der Bundesliga-Live-Spiele.

Jeder zweite Kunde empfängt die Sky-Programme über Satellit. Börsianer reagierten verunsichert: Die im Nebenwerteindex MDax gelisteten Sky-Anteilsscheine fielen um zwei Prozent. Vor einer Woche hatte der Ligaverband DFL angekündigt, bald die Fernsehrechte für drei Spielzeiten ab 2013/14 versteigern zu wollen.

Bei der Telekom hat das eigene TV-Angebot angesichts stetig sinkender Umsätze im klassischen Telefongeschäft höchste Priorität. Eigentlich dient das TV-Angebot der Bonner namens „Entertain“ vor allem dazu, die Bundesbürger von den Vorteilen superschneller Internet-Anschlüsse zu überzeugen. Insbesondere Fernsehsendungen in hoher Bildqualität (HD) benötigen flinke Daten-Übertragungen. Ihr Datennetz hat die Telekom deshalb in den vergangenen Jahren für viel Geld auf den VDSL-Standard aufgerüstet, das bis zu 50 Mbit/s schnell ist – gebaut wurde vor allem in Ballungszentren.

Fernsehfans auf dem platten Land schauten allerdings in die Röhre – die Internet-Verbindungen dort sind schlicht zu langsam. Seit Herbst ist Entertain deshalb auch über Satellit zu empfangen. Der Kniff des neuen Satelliten-Angebots: Die TV-Bilder kommen vom Himmel – für die restlichen Daten wie etwa elektronische Programmführer, die Online abgerufen werden müssen, reicht auch ein langsamer Internet-Anschluss. Der Kundenansturm hält sich allerdings in Grenzen. Ende September hatte die Telekom knapp 1,4 Millionen zahlende Entertain-Zuschauer. Davon haben lediglich 150.000 „Liga total“, das Bundesliga-Paket der Telekom, zusätzlich abonniert.

ProSiebenSat.1 Media AG
Adresse: Medienallee 7
Unterföhring 85774

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Erhielten der FC Bayern und U. Hoeneß verdeckte „Provisionszahlungen“ in Millionen Höhe von Dreyfus als Infront Inhaber bzw. von der Kirchgruppe?


Artikel in der „Welt“ vom 21.Maerz 2014

Robert-Louis Dreyfus

Robert-Louis Dreyfus

Robert Louis-Dreyfus

Von ihm bekam Uli Hoeneß sein Zockerkapital

Mein Kommentar: Warum endet ihre Geschichte eigentlich genau da, wo es doch erst so richtig spannend wird? Das hier jeder ausschließlich über die Adidas Millionen spekuliert mag auch eine Berechtigung haben. Viel interessanter sind doch aber die damals weitaus spektakuläreren Entwicklungen im Zusammenhang mit den TV Vermarktungsrechten! Denn die Bayern Gier führte damals dazu, dass der ehrenwerte Club die gesamte Bundesliga hintergangen hat, manch ein Vereinsmanager sprach sogar offen von Betrug der Bayern. Damals hatte sich der FC Bayern durch den heute noch skandalösen eigenen Vermarktungs Vertrag mit Kirch in die Schlagzeilen gebracht! Dieser Vertrag sicherte dem FC Bayern zusätzliche Einnahmen von 160 Miollionen! Damals wie heute fühlte sich der FC Bayern absolut im Recht, Kritikern drohte man mit Klagen! Durchaus berechtigt erscheint die Frage bis heute, ob der Münchener Club anschließend tatsächlich auf diese Millionen verzichtet hat. Das damals zufällig die TV Übertragungsrechte dann auch noch an die bereits angeschlagene Pleite Gruppe von Kirch gingen und nicht an den Filmemacher Kloiber, der diese an die ARD weiterverkaufen wollte, überraschte umsomehr, weil dieser das höhere Angebot machte. Die TV Kommision, in der….., man ahnt es schon…., der ehrenwerte Steuerbetrüger U. Hoeneß maßgeblichen Einfluß nahm, entschied sich für die schon Pleite Kirch Gruppe! Und siehe da jetzt taucht auch wieder unser alter bekannter Robert-Louis Dreyfus auf! Dreyfus und der Hamburger Christian Jacobs waren die „Schattenmänner“ von Infront, deren Gallionsfigur, Günther Netzer, damals als Retter auftauchte und die TV Rechte zu einem Spottpreis von der bereits Insolventen Kirchgruppe erworben hat. Einer, der weiß, wie man mit Sportrechten handelt, ist Günter Netzer. Er leitete um die Jahrtausendwende Infront, eine ehemalige Tochterfirma von Leo Kirch. Dieses Unternehmen zahlte horrende Summen für die Rechte an Testspielen des FC Bayern München gegen die Nationalmannschaften von Thailand, Malta und Trinidad – und das kurz vor der Vergabe der Weltmeisterschaft 2006 an Deutschland im Sommer 2000. Die Verträge verhandelte Netzers Firma unter anderem mit drei stimmberechtigten Mitgliedern des FIFA-Exekutivkomitees. Ob es sich also um „Schwarze Kassen“ beim FC Bayern handelt ist vielleicht gar nicht die Frage. Mindestens genauso Brisant, dafür aber steuerlich völlig legal, wären weitere Zahlungen der Kirchgruppe an den FC Bayern bzw. an U. Hoeneß als, nennen wir es einfach „entgangene Einnahmen“ im Fall des FC Bayern und „Vermittlungs Provision“ im Fall von U. Hoeneß!

Nationalmannschaft Thailand - FC Bayern in Bangkok (03.06.00)

Nationalmannschaft Thailand – FC Bayern in Bangkok (03.06.00)

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Herr Hoeneß, sie sind ein Lügner und ein Steuerbetrüger!


Der Stern Artikel „Anruf von Hoeneß“ vom 24. April 2013,  entlarvt Herrn Hoeneß als Lügner!

Bleibt abzuwarten wie das Gericht seine Lügen wertet.

U. Hoeneß besucht die Bündener Kantonalbank (GBK) am 13.05.2013?

U. Hoeneß besucht die Bündener Kantonalbank (GBK) am 13.05.2013?

Sagenhaft viel Geld auf Nummernkonto 4028BEA

Bei der Züricher Privatbank Vontobel laufen zwei Geschichten zusammen, die erstaunliche Parallelen aufweisen. Von der einen erfuhr der stern vor Monaten und berichtete am 17. Januar erste Erkenntnisse. Sie betrifft ein Konto mit der Nummer 4028BEA samt zugehörigem Depot. Die Informationen des stern zu dieser Bankverbindung beziehen sich im Wesentlichen auf die Jahre 2000 bis 2009. Zeitweise sollen dort Werte von 600 bis 800 Millionen Schweizer Franken gebunkert gewesen sein. Das ist auch im überhitzten Fußball-Business sagenhaft viel Geld. Das sind selbst bei einem damals schwachen Frankenkurs in der Spitze umgerechnet um die 500 Millionen Euro.

Nach neuen Recherchen zu dem Fußballschatz befanden sich darunter zeitweise für rund 40 Millionen Euro Aktien der Deutschen Telekom AG. Zudem wurden offenbar Wertpapier- und vor allem Devisengeschäfte in zweistelliger Millionenhöhe getätigt.

Die zweite Geschichte ist die, die Uli Hoeneß erzählt

Bei der Vontobel hatte auch er seine schwarze Kasse, das räumt er am Telefon ein. Aber hunderte Millionen? Hoeneß bestreitet solche Summen energisch, die seien „absurd“. Von dem ominösen Konto will er nichts wissen. Sein Depot, so versichert er, habe in der Spitze einen Wert von 15 bis 20 Millionen gehabt. Und weiter: Er habe vor über zehn Jahren einen Millionen-Kredit des 2009 verstorbenen Adidas-Chefs Robert Louis-Dreyfusbekommen und das Spekulieren begonnen, so Hoeneß. Mit Wertpapier- und Devisengeschäften.

Auch auf dem Weg in die Steuerehrlichkeit entsteht Nähe zu der Geschichte, an der der stern recherchierte. Hoeneß sagt: Nachdem absehbar gewesen sei, dass ein geplantes Steuerabkommen mit der Schweiz scheitere, das Steuersündern gegen Abschlagszahlung Amnestie versprach, habe er seine Selbstanzeige auf den Weg gebracht. Hoeneß nennt in dem Gespräch auch ein Datum: den 12. Januar 2013, einen Samstag. An diesem Tag habe er die über Monate vorbereitete Selbstanzeige schließlich eingereicht. Damals recherchierte der stern längst im Fall des angeblichen Fußball-Kontos. Am Montagmorgen, dem 14. Januar, konfrontierte der stern die Bank. Hoeneß dementiert einen Zusammenhang. Die zeitliche Nähe von Selbstanzeige und Recherche sei Zufall.

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Was das Thema ADAC e.V. und den FC Schalke 04 e.V. verbindet


Die aktuelle Diskussion über den ADAC e.V. könnte sehr schnell auch eine Thematik FC Schalke 04 e.V.werden. Die Probleme der Gemeinnützigkeit sind ähnlich!

„Non-Profit – mit sehr viel Geld“

Wirtschaftsjurist Michael Adams sieht Probleme bei den Machtstrukturen des Non-Profit-Vereins.
„…ist eigentlich eine Non-Profit-Organisation, also ein Verein, der nicht auf Gewinn ausgerichtet ist. Gleichzeitig hat er aber Tochterunternehmen, die sehr viel Geld einbringen. Wir haben also die paradoxe Situation, dass ein gemeinnütziger Verein Wirtschaftsunternehmen kontrolliert. Hier besteht die Gefahr, dass die verschiedenen Interessen sich vermischen, dass also die Gewinninteressen der Wirtschaftsunternehmen sich auch in der Vereinstätigkeit niederschlagen und das Vereinspräsidium sich letztlich doch am Geld orientiert.“
imageZur Person
Michael Adams ist emeritierter Professor für Wirtschaftsrecht an der Universität Hamburg. Er analysierte wissenschaftlich die Strukturen von Non-Profit-Organisationen, unter anderem am Beispiel des ADAC.

Die neuesten Urteile zum Thema:

Gericht / Az.:

Kammergericht – LG Berlin – AG Charlottenburg 26.10.2004 1 W 269/04

BGB §§21, 22
FGG §§16 Abs. 2 Satz 1, 22 Abs. 1 Satz 1, 29 Abs. 2, 160a Abs.1
ZPO § 172

Verein mit wirtschaftlichen Hauptzweck

  • 1. Ein Verein dessen Zweck auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist, erlangt die Rechtsfähigkeit nicht durch eine Eintragung in das Vereinsregister, sondern durch staatliche Verleihung. Liegt daher kein Idealverein, sondern ein wirtschaftlicher Verein vor, ist die Eintragung abzulehnen.
  • 2. Maßstab für die Beurteilung ist dabei nicht nur der Wortlaut der Satzung, sondern die tatsächlich ausgeübte bzw. beabsichtigte Tätigkeit. Dabei ist die Annahme eines Idealvereins nicht schon deshalb ausgeschlossen, weil der Verein irgendeine wirtschaftliche Betätigung vornimmt. Zur Erreichung seiner ideellen Ziele darf der Verein auch unternehmerische Tätigkeiten entfalten, ohne den Status eines Vereins im Sinne des § 21 BGB zu verlieren. Die unternehmerische Tätigkeit darf allerdings nicht Hauptzweck des Vereins sein.
  • 3. Ob aber ein wirtschaftlicher Hauptzweck verfolgt wird, ist typologisch unter Berücksichtigung von Sinn und Zweck der §§ 21, 22 BGB zu ermitteln. Der Sinn und Zweck der §§ 21, 22 BGB ist es, aus Gründen der Sicherheit des Rechtsverkehrs, insbesondere des Gläubigerschutzes, Vereinigungen mit wirtschaftlicher Zielsetzung auf die dafür zur Verfügung stehenden handelsrechtlichen Formen zu verweisen und eine wirtschaftliche Betätigung von Idealvereinen zu verhindern, soweit diese den Rahmen des sog. Nebenzweckprivilegs überschreitet. Eine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des § 22 BGB liegt dabei vor, wenn der Verein am Markt gegenüber Dritten unternehmerisch tätig wird, für seine Mitglieder unternehmerische Teilfunktionen wahrnimmt oder allein gegenüber seinen Mitgliedern unternehmerisch auftritt. (Leitsatz der Redaktion)

Gericht / Az.:

Urteil des BFH vom 09.02.2011 I R 19/10 StBW 2011, 541

Internetauftritt kostet Gemeinnützigkeit

  • Für Vereine sind Internetauftritte heutzutage obligatorisch. Eine derartige Eigendarstellung weckt jedoch auch das Interesse von Finanzbeamten. Ein als gemeinnützig anerkannter Verein muss ausschließlich auf die Erfüllung seiner satzungsmäßigen Zwecke gerichtet sein. Hieran fehlt es, wenn ein Verein in seiner Selbstdarstellung im Internet umfänglich Aktivitäten darstellt, die nichts mit seinem satzungsmäßigen Zweck zu tun haben. In diesem Fall sind ihm die Gemeinnützigkeit und die damit verbundenen Steuervergünstigungen abzuerkennen.

 

Gericht / Az.:

FG Köln 10 K 2476/00

Gemeinnütziger Verein, voller oder ermäßigter Umsatzsteuersatz?

  • Ein Verein ist dann nicht gemeinnützig im Sinne der Abgabenordnung tätig, wenn er u.a. nicht selbstlos tätig ist. Nach § 55 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 AO dürfen die Mitglieder in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft erhalten. Zuwendungen sind wirtschaftliche Vorteile, die die Körperschaft unentgeltlich oder gegen zu geringes Entgelt einem Dritten zukommen lässt. (Leitsatz der Redaktion) AO § 55

Gericht / Az.:

Urteil des BFH vom 07.11.2007 I R 42/06 Betriebs-Berater 2008, 879

Steuerpflicht gemeinnütziger Vereine für Sponsoringeinnahmen

  • Verpflichtet sich der Sponsor eines eingetragenen, wegen Förderung des Sports i. S. von § 52 Abgabenordnung (AO) als gemeinnützig anerkannten Vereins, die Vereinstätigkeit finanziell und organisatorisch zu fördern, und räumt der Verein dem Sponsor im Gegenzug u.a. das Recht ein, in einem von dem Verein herausgegebenen Publikationsorgan Werbeanzeigen zu schalten, einschlägige sponsorbezogene Themen darzustellen und bei Vereinsveranstaltungen die Vereinsmitglieder über diese Themen zu informieren und dafür zu werben, dann liegt in diesen Gegenleistungen ein steuerpflichtiger wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb. Neben der Versteuerung als Betriebseinnahme, unterliegen die Zahlungen des Sponsors auch der Umsatzsteuer in Höhe des Regelsteuersatzes.

Gericht / Az.:

Beschluss des OLG Hamm vom 27.09.2011 I-27 W 106/11 NZG 2012, 189 NJW 2012, 940

Verein darf Mitgliederversammlung im virtuellen Raum abhalten

  • Das Oberlandesgericht Hamm eröffnet Vereinen die Möglichkeit einer modernen und zukunftsorientierten Organisation, indem es ihnen das Recht zuspricht, Mitgliederversammlungen entweder real oder virtuell im Onlineverfahren in einem nur für Mitglieder mit geschützten Legitimationsdaten und einem gesonderten Zugangswort zugänglichen Chat-Raum durchzuführen. Eine derartige Satzung ist rechtlich nicht zu beanstanden und kann im Vereinsregister eingetragen werden.

Gericht / Az.:

Urteil des LG Essen vom 26.04.2012 4 O 256/11 JurPC Web-Dok. 71/2012

Impressumpflicht auch für geschäftlich tätige Vereine

  • Ein Gewerbetreibender muss auf seiner Homepage insbesondere die im Handelsregister eingetragene Firma, ein vertretungsberechtigtes Organ, die Handelsregisternummer, das Handelsregistergericht, die korrekte ladungsfähige Anschrift sowie die Telefon- und ggf. Faxnummer angeben (Impressum). Diese Verpflichtung trifft jedoch nicht nur Internetunternehmen, sondern auch (gemeinnützige) Vereine, sofern sie im Rahmen ihres Internetauftritts geschäftliche Handlungen vornehmen. Ein geschäftliches Handeln ist jedoch nicht bereits im bloßen Werben um Spenden zu sehen. Werden aber beispielsweise Bücher zum Kauf angeboten, führt dies zur uneingeschränkten Impressumpflicht.Ein konkurrierender Verein kann gegen diesen Gesetzesverstoß eines anderen Vereins auch dann vorgehen, wenn der beklagte Verein die Informationen in Form eines Buches anbietet und der klagende ähnliche Informationen auf seiner Website bereithält.

Gericht / Az.:

BFH – FG Düsseldorf II R 66/05

Formwechsel eines auf Vermögensbindung gerichteten Vereins in Kapitalgesellschaft nicht schenkungsteuerbar

  • Formwechsel eines auf Vermögensbindung gerichteten Vereins in Kapitalgesellschaft nicht schenkungsteuerbar – Analoge Anwendung einer Rechtsnorm bei Gesetzeslücke Der Formwechsel eines Vereins, dessen Zweck auf die Bindung von Vermögen gerichtet ist, in eine Kapitalgesellschaft unterliegt nicht der Schenkungsteuer.

Gericht / Az.:

BFH-Urteil vom 23.7.2009, V R 20/08 UStG 1993 § 12 Abs. 2 Nr. 8 AO § 61

Anforderungen an die Satzung einer gemeinnützigen Körperschaft für Gewährung eines ermäßigten Steuersatzes

  • Der ermäßigte Steuersatz nach § 12 Abs. 2 Nr. 8 UStG für gemeinnützige Körperschaften ist nur zu gewähren, wenn die Vereinssatzung die formellen Anforderungen an die sog. Vermögensbindung nach § 61 AO erfüllt.
  • Hierzu ist erforderlich, dass die Vereinssatzung eine Regelung sowohl hinsichtlich der Auflösung und der Aufhebung als auch bei Zweckänderung enthält.

Gericht / Az.:

Kammergericht Berlin, Beschluss vom 18. Januar 2011, Az. 25 W 14/10, § 21 BGB, § 22 BGB, § 60 BGB

Abgrenzung zwischen Idealverein und wirtschaftlichem Verein

  • Zur Bejahung eines Idealvereins (§ 21 BGB) reicht es nicht aus, dass ein Zweck verfolgt wird, der ideeller Natur ist. Durch die Inanspruchnahme von staatlichen Subventionen oder Fördermitteln sowie der entgeltlichen Anbietung von Leistungen kann ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb entstehen.
  • Ein planmäßiger, auf Dauer angelegter Betrieb von Kindergärten/Kindertagesstätten gegen Entgelt ist unternehmerische Betätigung, selbst wenn nur ein kostendeckender Betrieb gewollt ist.
  • Ob der Betrieb unter das sog. Nebenzweckprivileg fällt hängt von den Umständen des Einzelfalls ab, insbesondere ob diese Tätigkeit hinter die übrigen nichtwirtschaftlichen Aktivitäten des Vereins wesentlich zurücktritt.

FC Schalke 04 e.V. Urteile und mehr zum Thema Gemeinnützigkeit.


Die aktuelle Diskussion über den ADAC e.V. könnte sehr schnell auch eine Thematik FC Schalke 04 e.V.werden. Die Probleme der Gemeinnützigkeit sind ähnlich!

„Non-Profit – mit sehr viel Geld“

Wirtschaftsjurist Michael Adams sieht Probleme bei den Machtstrukturen des Non-Profit-Vereins.
„…ist eigentlich eine Non-Profit-Organisation, also ein Verein, der nicht auf Gewinn ausgerichtet ist. Gleichzeitig hat er aber Tochterunternehmen, die sehr viel Geld einbringen. Wir haben also die paradoxe Situation, dass ein gemeinnütziger Verein Wirtschaftsunternehmen kontrolliert. Hier besteht die Gefahr, dass die verschiedenen Interessen sich vermischen, dass also die Gewinninteressen der Wirtschaftsunternehmen sich auch in der Vereinstätigkeit niederschlagen und das Vereinspräsidium sich letztlich doch am Geld orientiert.“
imageZur Person
Michael Adams ist emeritierter Professor für Wirtschaftsrecht an der Universität Hamburg. Er analysierte wissenschaftlich die Strukturen von Non-Profit-Organisationen, unter anderem am Beispiel des ADAC.

Die neuesten Urteile zum Thema:

Gericht / Az.:

Kammergericht – LG Berlin – AG Charlottenburg 26.10.2004 1 W 269/04

BGB §§21, 22
FGG §§16 Abs. 2 Satz 1, 22 Abs. 1 Satz 1, 29 Abs. 2, 160a Abs.1
ZPO § 172

Verein mit wirtschaftlichen Hauptzweck

  • 1. Ein Verein dessen Zweck auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist, erlangt die Rechtsfähigkeit nicht durch eine Eintragung in das Vereinsregister, sondern durch staatliche Verleihung. Liegt daher kein Idealverein, sondern ein wirtschaftlicher Verein vor, ist die Eintragung abzulehnen.
  • 2. Maßstab für die Beurteilung ist dabei nicht nur der Wortlaut der Satzung, sondern die tatsächlich ausgeübte bzw. beabsichtigte Tätigkeit. Dabei ist die Annahme eines Idealvereins nicht schon deshalb ausgeschlossen, weil der Verein irgendeine wirtschaftliche Betätigung vornimmt. Zur Erreichung seiner ideellen Ziele darf der Verein auch unternehmerische Tätigkeiten entfalten, ohne den Status eines Vereins im Sinne des § 21 BGB zu verlieren. Die unternehmerische Tätigkeit darf allerdings nicht Hauptzweck des Vereins sein.
  • 3. Ob aber ein wirtschaftlicher Hauptzweck verfolgt wird, ist typologisch unter Berücksichtigung von Sinn und Zweck der §§ 21, 22 BGB zu ermitteln. Der Sinn und Zweck der §§ 21, 22 BGB ist es, aus Gründen der Sicherheit des Rechtsverkehrs, insbesondere des Gläubigerschutzes, Vereinigungen mit wirtschaftlicher Zielsetzung auf die dafür zur Verfügung stehenden handelsrechtlichen Formen zu verweisen und eine wirtschaftliche Betätigung von Idealvereinen zu verhindern, soweit diese den Rahmen des sog. Nebenzweckprivilegs überschreitet. Eine wirtschaftliche Betätigung im Sinne des § 22 BGB liegt dabei vor, wenn der Verein am Markt gegenüber Dritten unternehmerisch tätig wird, für seine Mitglieder unternehmerische Teilfunktionen wahrnimmt oder allein gegenüber seinen Mitgliedern unternehmerisch auftritt. (Leitsatz der Redaktion)

Gericht / Az.:

Urteil des BFH vom 09.02.2011 I R 19/10 StBW 2011, 541

Internetauftritt kostet Gemeinnützigkeit

  • Für Vereine sind Internetauftritte heutzutage obligatorisch. Eine derartige Eigendarstellung weckt jedoch auch das Interesse von Finanzbeamten. Ein als gemeinnützig anerkannter Verein muss ausschließlich auf die Erfüllung seiner satzungsmäßigen Zwecke gerichtet sein. Hieran fehlt es, wenn ein Verein in seiner Selbstdarstellung im Internet umfänglich Aktivitäten darstellt, die nichts mit seinem satzungsmäßigen Zweck zu tun haben. In diesem Fall sind ihm die Gemeinnützigkeit und die damit verbundenen Steuervergünstigungen abzuerkennen.

 

Gericht / Az.:

FG Köln 10 K 2476/00

Gemeinnütziger Verein, voller oder ermäßigter Umsatzsteuersatz?

  • Ein Verein ist dann nicht gemeinnützig im Sinne der Abgabenordnung tätig, wenn er u.a. nicht selbstlos tätig ist. Nach § 55 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 AO dürfen die Mitglieder in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft erhalten. Zuwendungen sind wirtschaftliche Vorteile, die die Körperschaft unentgeltlich oder gegen zu geringes Entgelt einem Dritten zukommen lässt. (Leitsatz der Redaktion) AO § 55

Gericht / Az.:

Urteil des BFH vom 07.11.2007 I R 42/06 Betriebs-Berater 2008, 879

Steuerpflicht gemeinnütziger Vereine für Sponsoringeinnahmen

  • Verpflichtet sich der Sponsor eines eingetragenen, wegen Förderung des Sports i. S. von § 52 Abgabenordnung (AO) als gemeinnützig anerkannten Vereins, die Vereinstätigkeit finanziell und organisatorisch zu fördern, und räumt der Verein dem Sponsor im Gegenzug u.a. das Recht ein, in einem von dem Verein herausgegebenen Publikationsorgan Werbeanzeigen zu schalten, einschlägige sponsorbezogene Themen darzustellen und bei Vereinsveranstaltungen die Vereinsmitglieder über diese Themen zu informieren und dafür zu werben, dann liegt in diesen Gegenleistungen ein steuerpflichtiger wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb. Neben der Versteuerung als Betriebseinnahme, unterliegen die Zahlungen des Sponsors auch der Umsatzsteuer in Höhe des Regelsteuersatzes.

Gericht / Az.:

Beschluss des OLG Hamm vom 27.09.2011 I-27 W 106/11 NZG 2012, 189 NJW 2012, 940

Verein darf Mitgliederversammlung im virtuellen Raum abhalten

  • Das Oberlandesgericht Hamm eröffnet Vereinen die Möglichkeit einer modernen und zukunftsorientierten Organisation, indem es ihnen das Recht zuspricht, Mitgliederversammlungen entweder real oder virtuell im Onlineverfahren in einem nur für Mitglieder mit geschützten Legitimationsdaten und einem gesonderten Zugangswort zugänglichen Chat-Raum durchzuführen. Eine derartige Satzung ist rechtlich nicht zu beanstanden und kann im Vereinsregister eingetragen werden.

Gericht / Az.:

Urteil des LG Essen vom 26.04.2012 4 O 256/11 JurPC Web-Dok. 71/2012

Impressumpflicht auch für geschäftlich tätige Vereine

  • Ein Gewerbetreibender muss auf seiner Homepage insbesondere die im Handelsregister eingetragene Firma, ein vertretungsberechtigtes Organ, die Handelsregisternummer, das Handelsregistergericht, die korrekte ladungsfähige Anschrift sowie die Telefon- und ggf. Faxnummer angeben (Impressum). Diese Verpflichtung trifft jedoch nicht nur Internetunternehmen, sondern auch (gemeinnützige) Vereine, sofern sie im Rahmen ihres Internetauftritts geschäftliche Handlungen vornehmen. Ein geschäftliches Handeln ist jedoch nicht bereits im bloßen Werben um Spenden zu sehen. Werden aber beispielsweise Bücher zum Kauf angeboten, führt dies zur uneingeschränkten Impressumpflicht.Ein konkurrierender Verein kann gegen diesen Gesetzesverstoß eines anderen Vereins auch dann vorgehen, wenn der beklagte Verein die Informationen in Form eines Buches anbietet und der klagende ähnliche Informationen auf seiner Website bereithält.

Gericht / Az.:

BFH – FG Düsseldorf II R 66/05

Formwechsel eines auf Vermögensbindung gerichteten Vereins in Kapitalgesellschaft nicht schenkungsteuerbar

  • Formwechsel eines auf Vermögensbindung gerichteten Vereins in Kapitalgesellschaft nicht schenkungsteuerbar – Analoge Anwendung einer Rechtsnorm bei Gesetzeslücke Der Formwechsel eines Vereins, dessen Zweck auf die Bindung von Vermögen gerichtet ist, in eine Kapitalgesellschaft unterliegt nicht der Schenkungsteuer.

Gericht / Az.:

BFH-Urteil vom 23.7.2009, V R 20/08 UStG 1993 § 12 Abs. 2 Nr. 8 AO § 61

Anforderungen an die Satzung einer gemeinnützigen Körperschaft für Gewährung eines ermäßigten Steuersatzes

  • Der ermäßigte Steuersatz nach § 12 Abs. 2 Nr. 8 UStG für gemeinnützige Körperschaften ist nur zu gewähren, wenn die Vereinssatzung die formellen Anforderungen an die sog. Vermögensbindung nach § 61 AO erfüllt.
  • Hierzu ist erforderlich, dass die Vereinssatzung eine Regelung sowohl hinsichtlich der Auflösung und der Aufhebung als auch bei Zweckänderung enthält.

Gericht / Az.:

Kammergericht Berlin, Beschluss vom 18. Januar 2011, Az. 25 W 14/10, § 21 BGB, § 22 BGB, § 60 BGB

Abgrenzung zwischen Idealverein und wirtschaftlichem Verein

  • Zur Bejahung eines Idealvereins (§ 21 BGB) reicht es nicht aus, dass ein Zweck verfolgt wird, der ideeller Natur ist. Durch die Inanspruchnahme von staatlichen Subventionen oder Fördermitteln sowie der entgeltlichen Anbietung von Leistungen kann ein wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb entstehen.
  • Ein planmäßiger, auf Dauer angelegter Betrieb von Kindergärten/Kindertagesstätten gegen Entgelt ist unternehmerische Betätigung, selbst wenn nur ein kostendeckender Betrieb gewollt ist.
  • Ob der Betrieb unter das sog. Nebenzweckprivileg fällt hängt von den Umständen des Einzelfalls ab, insbesondere ob diese Tätigkeit hinter die übrigen nichtwirtschaftlichen Aktivitäten des Vereins wesentlich zurücktritt.

Wie geht ein Verein und seine Mitglieder mit der Identitätsbedrohung Kapitalgesellschaft um?


Dieser Artikel wurde von mir bereits im Mai/Juni 2011 veröffentlicht!

Wie geht ein Verein und seine Mitglieder mit der Identitätsbedrohung
Kapitalgesellschaft um?

„Ich habe ja viel Zeit zum lesen gehabt, vor allem zum JHV Thema, und denke es ist an der Zeit dieses neue Thema ( wobei manchmal wäre einem ein Faß schon lieber…) auf zu machen.
Die Diskussion zur Verwirklichung der legitimen, demokratischen Vereinsrechte dreht sich ja irgendwie im Kreis.
Ich darf da aus Erfahrung sprechen, eine allen Aspekten gerecht werdende Lösung gibt es nicht.
Dabei hat jede Position für sich Ihre Berechtigung.
Die eigentliche Problematik ergibt sich immer aus dem deutschen Vereinsrecht, das nun einmal nicht für den FC Schalke 04 e.V. gemacht wurde.
Ja, man hatte damit in all den Jahren kein Problem, oder doch?!
Jetzt wird dieses Problem aber massiv spürbar.

Das vom Grundsatz gut gemeinte Recht eines jeden Mitglieds könnte die Vereinsorgane in Ihrer Handlungsfähigkeit bedrohen.

Warum?
Auch meine Anträge haben genau dies deutlich werden lassen.
Hier und jetzt schon einmal meine Bitte, dieses Thema „Anträge zur JHV“ nicht erneut zu behandeln!
Die Mitglieder haben nunmal ihre Rechte zur Antragstellung, zur Teilnahme, zur Wahl, zur Kandidatur, zu eigenen Beiträgen…, etc.!
Jedes Recht für sich hat auch seine Tücken, wie ja schon aus den Beiträgen zum Thema JHV hervorgegangen ist.

Zum Beispiel stößt die Wahlbeteiligung aller Mitglieder (>100.000) sehr schnell an organisatorische Grenzen und führt damit unter Umständen zu juristischen Fragen, die in letzter Konsequenz die Nichtigkeit einer JHV zur Folge haben könnte.

Das darf so nicht sein, dieses Risiko darf es niemals geben. Ein
Versammlungsergebnis muss immer einen verlässlicher Rahmen für mindesten Jahr bedeuten. Diese Sicherheit, nein Selbstverständlichkeit ist z.Zt. nicht gegeben!
An dieser Stelle kürze ich hier meinen Beitrag ab und richte, die für mich
entscheidende Frage :
Warum stören wir uns an der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft?
Auf Dauer hat der „e.V.“ sicherlich keine Chance, denn wie sagt man so schön die Zukunft beginnt schon heute!
Ich habe bisher mindestens 4 Argumente angeführt, die für die Rechtsform einer Kapitalgesellschaft, in welcher Ausprägung auch immer, sprechen.

  1. Veröffentlichungspflichten per Gesetz.         ==> verschafft uns Vereinsmitgliedern mehr Transparenz.

  2. Positive Effekte für die Bilanz und damit für die Aussendarstellung.                                      ==> „Fremdesgeld“ würde die Eigenkapitalsituation verbessern.                  ==> Gleichzeitig könnte sich eine Liquiditätsverbesserung ergeben, ohne das die Verbindlichkeiten ansteigen.                    ==> Eine bessere Eigenkapitalausstattung kann zu verbesserten Zinsen bei der Fremdkapitalbeschaffung führen.

  3.  Sollte die 50+1 Regel wegfallen (womit zu rechnen ist!) ist man strukturell darauf schon vorbereitet.

  4. Die Sicherstellung der Gemeinnützigkeit.                        ==> für unsere anderen Vereinsabteilungen, den Amaterbereich Fußball und den Jugendbereichen wäre das Risiko der Aberkennung der Gemeinnützigkeit ausgeschlossen.                                     ==> Damit wären auch die erhebliche Risiken von Steuernachzahlungen ausgeschlossen.

Argumente dagegen habe ich immer noch keine vernommen.
Schön wäre an dieser Stelle eine Diskussion bei der nicht nur „gegen“ sonder mal „dafür“ argumentiert wird.
Da es bisher leider kaum Gegenargumente gibt führe ich an dieser Stelle mal ein Interview mit Mister X:
BlondundblauMister X:

Im Falle einer Kapitalgesellschaft haben Aktionäre statt Vereinsmitgliedern das Sagen!

20131013-022935.jpgJörg Selan:

Es könnten Aktionäre, Gesellschafter oder Komplementäre sein, je nach Rechtsform der Kapitalgesellschaft, ok?

Der Einfluss ist aber letztlich immer abhängig von den Mehrheitsverhältnissen, d.h. der Verein hält immer mind. 51% oder er ist der Komplementär. Somit haben dort weiterhin, wenn auch indirekt über die Vereinsgremien, die Mitglieder Einfluss!
BlondundblauMister X:

Veröffentlichungsrichtlinien gelten, aber welche besseren Aussagen aus GuV oder Bilanz erhälst du denn dann?
20131013-022935.jpgJörg Selan:

Hier haben wir sicher eine Grundproblematik, die ja auch auf der JHV deutlich wurde.
P. Peters war da der Auffassung die Zahlen der jetzt schon existenten
Kapitalgesellschaften nicht transparent machen zu müssen. Dieses Problem haben wir also schon heute.
Eine Lösung ist deshalb zwingend in der Satzung zu verankern. So könnte dort als Erweiterung, zum Rechenschaftsbericht des Vorstandes, folgende Formulierung ergänzt werden:
„…zum Rechenschaftsbericht des Vorstands sind den Mitgliedern die Bilanzen, die GuVen sowie ein Lagebericht der konsolidierten Gesellschaften des Konzerns, zugänglich zu machen.“
Diese Satzungsergänzung halte ich unabhängig von der Rechtsform für notwendig, da ansonsten schon heute keine echte Kontrolle durch die Mitglieder möglich ist.
BlondundblauMisterX:

Fremkapitalbeschaffung wäre nur ein kurzfristiger Effekt, ebenso Liquidität. Dies kann man auch durch Fananleihen oder Schechter-Gelder erhalten. Oder durch eine Beteiligung bis zu 49% (s.1860).
20131013-022935.jpgJörg Selan:

Der Mittelzufluss ist natürlich immer nur ein Einmaleffekt.
Der Unterschied besteht allerdings in der bilanziellen Erfassung.
Das Aktionärskapital oder das Gesellschafterkapital bedeuten eine Erhöhung des Eigenkapitals.
Die aktuellen Möglichkeiten, Fananleihen, Schechteranleihen oder Kreditaufnahme erhöhen aber unsere Verbindlichkeiten, genau darin liegt der Unterschied!
Die Gesellschafter werden zu Mitunternehmern und Risikoteilhabern werden und haben keinen generellen Zinsanspruch.
BlondundblauMisterX:

Den Wegfall der Gemeinnützigkeit als Argument? Ist denn heute diese in Gefahr oder klärt man das nicht schon Vorfeld mit den Behörden ab?
20131013-022935.jpgJörg Selan:

Ja, mehrmals wurde dieses Thema bereits öffentlich durch verschieden staatliche Stellen zur Diskussion gestellt.
In einem Beitrag des Spiegel findet sich folgendes Zitat:
„…Bei einem Verlust der Gemeinnützigkeit unterliegen Überschüsse aus
Vermögensverwaltung oder Zweckbetrieben der Körperschaft- und Gewerbesteuer.
Es kann zu einer Nachversteuerung für die letzten zehn Jahre kommen; womöglich wäre den Vereinen auch zivilrechtlich eine Rechtsformverfehlung vorzuwerfen, so das Zentralamt….“(Bundesbetriebsprüfung des Bundeszentralamtes für Steuern).
Grundsätzlich ist die Anerkennung der Gemeinnützigkeit eine Art von Subvention des Staates, wie lange diese erhalten bleiben ist zumindest fraglich.
Neben des finaziellen Risikos besteht dadurch natürlich auch ein Risiko für die anderen Vereinsabteilungen, für die Jugendabteilung und auch für den
Amateutbereich der Fußballabteilung. Die Amateurbereiche sind aber auf die Gemeinnützigkeit geradezu angewiesen.
BlondundblauMisterX:

Strukturell sind wir meiner Meinung heute schon auf den Wegfall der 50+1 Regel vorbereitet.
20131013-022935.jpgJörg Selan:

Im Großen und Ganzen stimme ich dir zu, allerdings stören dabei 2 ganz wesentliche Konstellationen.
1. Die GEW-Beteiligung von über 40% am Stadion und das zum Spottpreis von 16 Mio. € !
und
2. Eben die fehlende Rechtsform für den Profifußballbereich
Diese beiden Faktoren würden eine Umsetzung trotz der schon vorhandenen Strukturen eigentlich unmöglich machen.
BlondundblauMisterX:

Gründe für eine Ausgliederung in eine Kapitalgesellschaft gibt es meiner Ansicht nach nicht und das Argument des Verlusts der Identität reicht aus, um nicht für eine Kapitalgesellschaft zu votieren sondern in der Rechtsform e.V. zu bleiben. Transparenz sollte man allerdings fordern, da hast du natürlich recht.
20131013-022935.jpgJörg Selan:

Eine Wertung liegt letztendlich bei jedem selbst, insoweit kann ich auch mit deiner Position klar kommen.
Es ist eben auch eine extrem emotionale Diskussion, die sich nicht immer mit sachlich überzeugenden Argumenten gewinnen lässt.
Glückauf
Jörg Selan

SCHWEIZ, HVB, MOLLATH, HOENEß, SCHLÖTTERER, FRANZ BECKENBAUER UND 5 BAYERISCHE FINANZMINISTER – EINE LÄNGERE CHRONOLOGIE


Diese Chronologie ist aus dem dokZentrum Couragierte Recherchen und Reportagen http://www.ansTageslicht.de.

Ich habe diese Recherche hier abgebildet, weil ich leider nur durch Zufall diese Seite gefunden habe. Stöbert man in dem dort vorhandenen Fundus „DEUTSCHER GESCHICHTE“, werden einem, entweder die Zusammenhänge zu Themen wie „Steuerhinterziehung“, „Bayern“, „Banken und die Schweiz“, „Hoeneß“, „Mollath“ und anderen Geschehnissen deutlich oder es wird einem einfach nur noch schlecht!

Vor allem verliert man den Glauben an einen Staat, in dem diese Dinge tatsächlich genau so passieren! 

Einen kleinen Vorgeschmack auf die Inhalte der nachfolgenden Recherche-Links schon einmal vorab: Die Originale der Gründungsdokumente aus Liechtenstein wo die Schwarzgeld- und Parteispenden der CDU versteckt wurden, die Zaunkönig-Stiftung.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Und wer die Zusammenhänge nicht findet, dem gebe ich gerne einen kurzen Überblick.

Die SchweizLiechtensteinBayern

DAVID GEGEN GOLIATH:
DR. ERICH DIEFENBACHER GEGEN DAS SCHWEIZER BANKENKARTELL

Das System Liechtenstein ist eng mit dem System Schweiz verbunden. In Vaduz sind nur die (virtuellen) Briefkästen und Stiftungen registriert. Das Geld, das auf diese Weise versteckt werden soll, liegt auf Schweizer Konten – das kleine Fürstentum und die Eidgenossen praktizieren seit jeher eine Währungsunion. Alle Schweizer Banken leben und profitieren von diesem System: je mehr Steuerhinterzieher nach Liechtenstein gehen, umso größer auch der zu verwaltende Geldbestand. SCHMID, ChristianGroßindustrieller und Benito Mussolini Freund, der in Mailand eine sehr erfolgreiche Fabrikation von Luxus-Textilien betrieb, dort aber nie Steuern zahlen wollte und deswegen im Jahre 1936 eine Familienstiftung namens „Chrisanus“ in Vaduz im liechtensteinischen Fürstentum eintragen ließ. Auf seine Initiative geht die Erfindung des schweizerisch-liechtensteinischen Kapital-Asyls zurück, dass von Erich Diefenbacher als das Christian-Schmid System der Steuerhinterziehung und Geldwäsche bezeichnet wurde.

ABC DER TELEKOM-SPITZEL UND DER BESPITZELTEN

Das Jahr 2008 ist nicht nur das Jahr, in dem Detlef TIEGEL als Whistleblower über die Praktiken seines Call-Centers öffentlich Alarm schlägt, sondern auch das Jahr, in dem mehrere andere Skandale und Affären ans Tageslicht geraten, in denen es um illegale Weitergabe von Informationen und Daten bis hin zum gezielten Abhören oder Mitlesen von emails geht: bei der Deutschen Telekom AG, bei der Deutschen Bahn AG – Unternehmen, an denen der Staat (durch den Bund) immer noch relevante Mehrheits(aktien)anteile hält.

Steuerfahnder, die sich dagegen wehrenMollath

In Hessen wurde durch die dortigen Fahnder der Finanzverwaltung die Schwarzgeld- und Parteispendenaffäre der CDU aufgedeckt.  Allerdings wären diese Dinge ohne Zivilcourage niemals an die Öffentlichkeit gekommen. Die Beamten wurden gemobbt, versetzt, degradiert oder sie wurden,  im Alter zwischen 35 und 45 Jahren, auf Lebenszeit für “dienstunfähig“erklärt. Der eine leide z.B. “diagnostisch an einer erheblichen Anpassungsstörung“, beim anderen sei eine “paranoid-querulatorische Entwicklung“ eingetreten, was auf eine“chronisch verfestigte psychische Erkrankung“ hinauslaufe.
Der Nervenarzt Dr. med Thomas HOLZMANN erklärte die meisten für den Rest ihres Lebens für „dienstunfähig“. Das Verwaltungsgericht Frankfurt wird dem diagnostizierenden Gutachter, Dr. med. Thomas HOLZMANN, ein halbes Jahr später bescheinigen, dass er bei der Untersuchung der 34 Steuerfahnder „seine ärztlichen Berufspflichten verletzt“ und ‚Gefälligkeitsgutachten‘ abgegeben habe. Der Psychiater muss 12.000 € Geldbuße zahlen (Az: 21 K 1220/09.GI.B).

Gustl Mollath, eine unglaubliche Geschichte oder: wie es einer Bank mit Regierungsbeteiligung fast gelungen wäre, Schwarzgeldverschiebungen zu vertuschen und einen Kritiker ohne Lobby über den Missbrauch forensischer Psychiatrie und fachlicher Gutachten mundtot zu machen.

BeckenbauerZumwinkelTelekomHoeneß

DR. WILHELM SCHLOETTERER PENSIONIERTER MINISTERIALRAT, MÜNCHEN

Wer sich in Bayern mit „Kaiser Franz“ anlegt – gemeint: Franz Beckenbauer – , der legt sich auch schnell mit dessen politischen Freunden an. Und wer in den 60iger Jahren gegen Friedrich Jahn, den Chef des damaligen Brathendl-Konzerns „Wienerwald“ vorgegangen war, weil der – ebenso wie Beckenbauer – klar gegen das Steuerrecht verstoßen, konkret: illegale Steuertricks praktiziert hatte, der macht sich ebenfalls schnell deren politischen Freunde zum Feind. Inzwischen hat sich Franz-Josef Strauss eingeschaltet, der auf einer Parteiveranstaltung öffentlich fordert, Schlötterer für „geisteskrank“ zu erklären.

SCHLÖTTERER, FRANZ BECKENBAUER UND 5 BAYERISCHE FINANZMINISTER – EINE LÄNGERE CHRONOLOGIE

Franz Josef STRAUSS (seit 1961 Parteivorsitzender der CSU in Bayern), der 1962 im Zusammenhang mit der so genannten SPIEGEL-Affäre als Bundesverteidigungsminister zurücktreten musste, landet 1966 erneut erfolgreich in Bonn: dieses mal als Bundesfinanzminister.

1968 tritt der 29jährige Dr. jur. Wilhelm SCHLÖTTERER nach seiner erfolgreichen Promotion eine Stelle als Assessor am Finanzamt Lindau (Bayern) an und wird zum Beamten vereidigt. Ein halbes Jahr später wechselt er zur Oberfinanzdirektion München. Kurz darauf wird er ans Finanzamt München-Nord versetzt. Sein beruflicher Aufstieg ist seinen Leistungen und seinem Engagement geschuldet, weshalb er wiederum kurze Zeit später zum Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, Referat für Entschädigung nationalsozialistischen Unrechts, Rückerstattung und Nachlassvermögen versetzt wird. Dort ist er zuständig für die Entschädigungsfragen aus der Zeit des so genannten Dritten Reichs.

1972 wird Ludwig HUBER Bayerischer Finanzminister (nicht zu verwechseln mit Erwin HUBER, der 2008 unter Günther BECKSTEIN CSU-Chef wird). Ein Jahr darauf wechselt SCHLÖTTERER nach Bonn und arbeitet dort als Vertreter des Finanzministeriums in der Bayerischen Landesvertretung. 1975 tritt SCHLÖTTERER in die CSU ein, die ganz Bayern regiert. Im selben Jahr wird er nach München zurückberufen und auf Betreiben vonMinisterialdirektor Lothar MÜLLER in die Steuerabteilung (Referat Abgabenordnung, Erlass und Stundung von Steuern, Steuerfahndung, Außensteuergesetz, Doppelbesteuerungsabkommen und Steuerberatungsrecht samt Aufsicht über die beiden Steuerberaterkammern) versetzt.

Wie sich später rausstellen wird, für SCHLÖTTERER die „heikelste Schaltstelle im Freistaat Bayern“. MÜLLER ist ein altgedienter „Spezi“ und enger Wegbegleiter von Franz Josef STRAUSS. Und er ist ein guter Bekannter von „Kaiser Franz“: Franz BECKENBAUER vom FC Bayern.

„Kaiser Franz“
und
Bayerisches
Finanz-Ministerium

– im Jahre
1976

„Kaiser Franz“ zählt zu den Lieblingen der Republik. Im Jahr 1976 ist er 31 Jahre alt, auf dem (ersten) Höhepunkt seiner Karriere, verdient gutes Geld – beim Fussballclub, aber auch mit vielen Werbeverträgen und öffentlichen Auftritten. Er hat zusammen mit seinem Partner Robert SCHWAN seit 1966 eine gemeinsame Firma, die vor allem den Namen „BECKENBAUER“ vermarktet.
„Die Steuer – auch mein Problem. Es muss zwar sein, dass man einen Teil seines Einkommens an den Staat abführt – aber gleich so viel?“ – wird BECKENBAUER sehr viele Jahre später – im Jahre 1998 – in seinem Buch „Ich. Wie es wirklich war“ fragen und auch gleich seine Antwort als Rechtfertigung dafür liefern, was sich 30 Jahre vorher, Mitte der 70er Jahre, zugetragen hat.
BECKENBAUER hat offenbar einen teuren, aber schlechten Steuerberater, der ihm einen trickreichen Weg in die Schweiz weist, wie er das deutsche Finanzamt weitgehenst umgehen kann. Name und Adresse erhält BECKENBAUER, wie er selbst schreibt, von einem Staatssekretär aus dem bayerischen Finanzministerium. Die Steuerspar-Konstruktion – Fa. Beckenbauer/Schwan in der Schweiz, die Einnahmen dann teilweise an den „Kaiser“ nach Deutschland überweist, auf dass der „Kaiser“ nicht am Hungertuch nagen muss – stellt sich wenig später als unvereinbar mit den deutschen Steuergesetzen heraus. BECKENBAUER ist, wie er schreibt, erst „ungläubig, dann entsetzt“. „Schließlich hatten wir den Tip ja nun wirklich aus erster Hand.“ Und: „Hatte uns nicht der Minister auf einem Fest in Grünwald jovial zugewunken? Hatte er nicht über einige Tische hinweg gerufen: ‚Franz, wenn was ist, nur melden …‘?“
Es hilft alles nichts: eine routinemäßige Steuerprüfung ist normal, BECKENBAUER legt auch Widerspruch ein.Die Informationen über die Steuerprüfung und deren Ergebnisse laufen natürlich auch im Bayerischen Finanzministerium auf. Sie landen u.a. auch auf dem Schreibtisch von SCHLÖTTERER bzw. in dessen Referat „Abgabenordnung, Erlass und Stundung von Steuern, Steuerfahndung, Außensteuergesetz etc.“. Für SCHLÖTTERER ein quasi normaler Fall, denn vor dem Gesetz sind alle gleich: normale Steuerbürger und „Kaiser“. So steht es nicht nur im Grundgesetz, sondern auch in der Bayerischen Verfassung. Dass der deutsche (Steuer)Bürger BECKENBAUER mit Firmensitz in der Schweiz von Ministerialdirektor MÜLLER persönlich immer wieder ins Finanzministerium eingeladen wird statt die notwendigen Ermittlungen in Sachen Steuerfahndung voranzutreiben, findet MÜLLERS Untergebener SCHLÖTTERER für nicht in Ordnung.
Erst recht nicht, als er von MÜLLER erfährt, dass Finanzminister HUBER selbst BECKENBAUER behilflich war. Und noch weniger leuchtet ihm MÜLLERS Anweisung ein, das Strafverfahren gegen BECKENBAUER einzustellen.
Zwar ist es SCHLÖTTERER inzwischen gewohnt, dass seine Arbeit immer dann behindert wird, wenn es um Steuerfälle von solchen Bürgern geht, die eine gewisse mentale wie parteiliche Nähe zu Franz Josef STRAUSS aufweisen, und insbesondere auch dann, wenn diese vom STRAUSS-Intimus Rechtsanwalt DANNECKER vertreten werden, aber Verfassung bleibt Verfassung. Nach der ist jeder vor dem Gesetz, auch den Steuergesetzen, gleich
19.10.1976 Im Büro von SCHLÖTTERERS Vorgesetztem, Lothar MÜLLER, findet ein Gespräch mit SCHLÖTTERER und seinem Kollegen Kurt MIEHLER statt, in dem SCHLÖTTERER und MIEHLER Bedenken wegen des geplanten Rauswurfs des Bundesrechnungshofes (BRH) äußern.
MÜLLER ärgert sich darüber, dass der BRH drei Monate vorher seine Entscheidungen in mehreren Steuerfällen kritisiert hat – u.a. auch in Sachen BECKENBAUER. MÜLLER will dem Bundesrechnungshof im Freistaat Bayern sozusagen ein ‚Hausverbot‘ erteilen.
SCHLÖTTERER und sein Kollege halten das für nicht legitim.
MÜLLER schickt die beiden zum Warten ins sein Vorzimmer, greift dann zum Telefon und ruft STRAUSS an. Der bestärkt ihn in seinem Vorhaben, den Kontrolleuren des Bundesrechnungshofs nicht mehr den Zutritt auf Bayerischen Boden zu gestatten
22.10.1976 Das Hausverbot wird erteilt: schriftlich durch MÜLLER. Die Prüfer des BRH können ab sofort nicht mehr in Bayern agieren – kritische Nachforschungen sowie die Wahrnehmung von Controllingaufgaben sind damit unmöglich geworden
November 1976 Der pensionierte Vorsteher des Finanzamts München-Nord, Dr. Felix ETTMAYR, erneuert im SPIEGEL Vorwürfe gegen MÜLLER, wie er sie Jahre zuvor schon mehrfach intern geäußert hatte: MÜLLER habe dem „Wienerwald“-Chef Friedrich JAHN Steuerschulden erlassen. JAHN ist auch mit STRAUSS „befreundet“ (siehe dazu die Chronologie Wienerwald, Politik und Steuern: Chronologie eines mutigen Finanzamtsvorstehers“.
Finanzminister HUBER äußert sich im Landtag zu den Fragen der Abgeordneten im Fall „Wienerwald“, weist aber alle Vorwürfe gegen MÜLLER als unbegründet zurück.
HUBER ist inzwischen amtsmüde – er will auf den Posten des Präsidenten der Bayerischen Landesbank wechseln. Den kann er aber nur mit Zustimmung von Franz Josef STRAUSS bekommen. Da darf man nicht dessen Freunde und Spezln verärgern
kurz danach MÜLLER wird mit Hilfe von STRAUSS und gegen den Willen HUBERS zum Amtschef der Steuerabteilung im Finanzministerium berufen. Allerdings muss er sich diese Position (noch) mit einem Kollegen (Konrad MAYER) teilen
Januar 1977 Durch einen kleinen Trick SCHLÖTTERERS unterschreibt MÜLLER unwissentlich eine Vorlage zur Eröffnung eines Steuerstrafverfahrens gegen BECKENBAUER
24.01.1977 Auf Veranlassung von SCHLÖTTERER wird eine Hausdurchsuchung bei BECKENBAUER durchgeführt. Die bleibt allerdings ergebnislos. BECKENBAUER wurde wahrscheinlich aus dem bayerischen Finanzministerium vorgewarnt
27.01.1977 SCHLÖTTERER wird von MÜLLER mit sofortiger Wirkung als Leiter seines Referats abgelöst. Ab sofort soll er das Organisationsreferat übernehmen. Als Grund für die Versetzung gibt MÜLLER an, dass SCHLÖTTERER bei drei großen Fällen, den Brüdern SACHS, Karl BÖHM und BECKENBAUER, kein „taktisches Geschick“ und kein „Fingerspitzengefühl“ bewiesen habe, solche Fälle „geräuschlos abzuwickeln“ und „totzumachen“.
SCHLÖTTERER aber vermutet, dass seine konsequente Haltung im Fall BECKENBAUER der Auslöser für seine Versetzung ist
28.01.1977 SCHLÖTTERER wendet sich wegen der Versetzung an Finanzminister HUBER. Dieser unternimmt nichts. Der über MÜLLER stehende Staatssekretär Albert MEYER, CSU, allerdings stoppt die Ablösung
31.01.1977 Die BILD-Zeitung titelt auf Seite 1:
„Beckenbauer: Der Tag, an dem die Steuer kam“.
Im Bericht selbst heißt es dann weiter: „München-Grünwald. Villenviertel. Rühmann wohnt hier, Fuchsberger, Köhnlechner. Und Kaiser Franz Beckenbauer. Montagmorgen. Frühstückszeit. Die Haushälterin druckst verlegen: ‚Herr Beckenabuer, drei Herren steh’n draußen. Von der Steuer san’s …“.
BECKENBAUER weiß, wer der Presse einen Tipp gegeben hat, wie er Jahre später schreiben wird: jemand aus seinem Bekanntenkreis.
Ergebnis des Verfahrens, auch wenn bei der Durchsuchung nichts Neues gefunden wurde: BECKENBAUER wird 1,8 Millionen DM an Steuern nachbezahlen
26.05.1977 Bayern hat einen neuen Finanzminister: Max STREIBL. Er wird SCHLÖTTERERS 2. Finanzminister sein. Der Vorgänger HUBER ist erfolgreich bei der Bayerischen Landesbank gelandet
10.08.1977 SCHLÖTTERER erfährt, dass MÜLLER erneut seine Versetzung plant und bittet den neuen Finanzminister STREIBL um ein Gespräch. Thema MÜLLER und seine Beteiligung an Steuerhinterziehungen.
STREIBL befindet sich gerade im Urlaub, ordnet aber von dort an, dass SCHLÖTTERER von MÜLLER selbst zu seinen Vorwürfen vernommen werden soll
11.08.1977 SCHLÖTTERER wird im Beisein von Personalchef Dieter PAULI von MÜLLER zehn Stunden lang zu seinen Vorwürfen gegen ihn, MÜLLER, vernommen. SCHLÖTTERER muss sich bei diesem ‚Gespräch’ vieles von MÜLLER anhören:

  • „Ich werfe Sie raus!“
  • „Ich leite ein Disziplinarverfahren gegen Sie ein!“
  • „Sie gehören nicht in ein Ministerium!“
  • „Wenn es nach mir ginge, würde ich Sie in die Wüste schicken.“

Das Protokoll der Sitzung soll SCHLÖTTERER ungelesen unterschreiben. Er weigert sich

25.08.1977 In einem persönlichen Gespräch zwischen STREIBL und SCHLÖTTERER versichert STREIBL, die von SCHLÖTTERER erhobenen Vorwürfe durch den Bayerischen Obersten Rechnungshof (ORH) prüfen zu lassen, was er auch wirklich veranlasst. SCHLÖTTERER muss allerdings die Steuerabteilung für den Zeitraum der Untersuchung verlassen, MÜLLER darf im Amt bleiben und wird zudem ein paar Tage später von STREIBL als alleiniger Amtschef eingesetzt
05.09.1977 SCHLÖTTERER verfasst ein 57-seitiges Schreiben an STREIBL, in dem er seine Vorwürfe gegen MÜLLER noch einmal darlegt
06.09.1977
SCHLÖTTERER schreibt einen Brief an alle drei Fraktionsvorsitzenden (CSU, SPD, FDP) im Bayerischen Landtag. Er macht auf das Hausverbot für den Bundesrechnungshof (BRH) aufmerksam und moniert die „Amtsführung“ MÜLLERS – der habe einigen großen Steuerschuldnern gegenüber zu große Nachsicht walten lassen. SCHLÖTTERER befürchtet, dass die Voraussetzungen für eine ausgewogene Prüfung der Steuerfälle durch den Obersten Rechnungshof in Bayern (ORH) nicht gegeben sind
am nächsten Tag STREIBL entbindet SCHLÖTTERER von seinem bisherigen Referat und weist ihm das Referat Verteidigungslasten zu – SCHLÖTTERER ist damit von den bisherigen Aufgaben Steuererlass und Steuerfahndung entbunden
08.09.1977 Die Abendzeitung titelt:

Auch die Süddeutsche Zeitung berichtet:

08.09.1977 SCHLÖTTERER schreibt daraufhin ein zweites Mal an die Parteien im Landtag – er beruft sich auf sein Petitionsrecht. Franz Josef STRAUSS persönlich stecke hinter diesem „Hausverbot“ – er habe mit MÜLLER telefoniert.
Auch empfindet SCHLÖTTERER seine Versetzung als Sanktionsmaßnahme. MÜLLER habe ihn versetzen wollen, weil er sich „einer in bestimmten Fällen einseitigen Sachbehandlung entgegengestellt“ habe. Artikel 86 des bayerischen Beamtengesetzes bestimme, dass der Dienstherr seine Beamten bei ihren „amtlichen Tätigkeiten“ zu schützen habe. Finanzminister STREIBL jedoch habe sich in der Auseinandersetzung SCHLÖTTERER – MÜLLER „gegenteilig“ verhalten. Aus diesem Grund sei es im öffentlichen Interesse geboten, sich an den Landtag, an die Volksvertretung zu wenden.
Grund genug für das NachrichtenmagazinDER SPIEGEL, am 12. September den Fall aufzugreifen. Überschrift: „Die Macht der Prüfer“ (siehe aktives Bild)
15.09.1977 SCHLÖTTERER äußert sich in seiner dritten Eingabe an den Landtag zu den aufgrund seiner bisherigen Eingaben verhängten Sanktionen gegen ihn und beruft sich auf sein Petitionsrecht. Er bittet den Landtag darum, das Verhalten STREIBLS zu überprüfen
16.09.1977 Die Wochenzeitung DIE ZEIT wird auf den Fall aufmerksam und titelt: „Spezis, Strauss und Steuern“
19.09.1977 Finanzminister STREIBL bezeichnet auf einer eilends anberaumten Pressekonferenz, dass

  • es sich bei der Versetzung des Regierungsdirektors SCHLÖTTERER nicht um das Abschieben eines unbequemen Beamten gehandelt habe
  • das Verhalten seines Ministerialdirektors Lothar MÜLLER „formal“ falsch gewesen sei. Er habe dies ihn auch wissen lassen. Aus diesem Grund habe er auch das Protokoll des ‚Gesprächs‘ MÜLLER mit SCHLÖTTERER, das er als Finanzminister selbst angeordnet habe, nachträglich für gegenstandslos erklärt
  • der Bayerische Oberste Rechnungshof werde SCHLÖTTERERS Vorwürfe gegen MÜLLER prüfen

Merkwürdigerweise indes ist das Gesprächsprotokoll, das angeblich „gegenstandslos“ sein soll, Bestandteil der Unterlagen, die dem ORH zwecks Prüfung der Vorwürfe gegen MÜLLER übergeben werden

26.09.1977 Die Süddeutsche Zeitung zitiert aus dem geheimen Bericht des Bundesrechnungshofs vom Juli 1976:

Vorteilhaft begünstigt wurden in Bayern demnach folgende Unternehmen und Institutionen: CSU-Spezi Friedrich JAHN, der Inhaber des Wienerwald-Konzerns (Brathendl) aber auch Fussballvereine wie der „FC Bayern“ oder der TSV „1860 München“.
Das Bayerische Finanzministerium stellt sofort Strafanzeige gegen Unbekannt: „Verletzung des Steuergeheimnisses“

29.09.1977 In seiner nunmehr vierten Landtagseingabe äußert sich SCHLÖTTERER zu den von STREIBL auf der Pressekonferenz erhobenen Vorwürfen und stellt sie richtig. Abermals geht er auf die von ihm beanstandete Behandlung der Steuerfälle ein
tags darauf STREIBL ordnet an, dass SCHLÖTTERER mit sofortiger Wirkung in die Bezirksfinanzdirektion München versetzt wird und disziplinarische Vorermittlungen gegen ihn eingeleitet werden sollen. Grund: seine Eingaben an den Landtag.
Nach Artikel 115 der bayerischen Verfassung und Artikel 17 des Grundgesetzes hat jeder Bürger, egal ob Beamter oder nicht, das Recht, sich an das Parlament zu wenden
03.10.1977 Ein Notar vermittelt zwischen SCHLÖTTERER und STREIBL: SCHLÖTTERER zieht – unter dem Druck beruflich vernichtet werden zu können – seine Landtagseingaben zurück. Dafür macht STREIBL die Versetzung und die Vorermittlungen rückgängig. Das Finanzministerium gibt eine Presserklärung heraus, dass eine Klärung der Missverständnisse erfolgt sei
kurze Zeit später Obwohl SCHLÖTTERER die Eingaben zurückgezogen hat, fordert STRAUSS auf einer öffentlichen Veranstaltung, dass SCHLÖTTERER aus dem Ministerium geworfen und für geisteskrank erklärt wird. Dieses Beispiel habe er schon in Bonn erlebt und „da sei alles glattgegangen“
19.10.1977 In einer Fragestunde in der Bayerischen Volksvertretung (Landtag) weigert sich STREIBL, zu den von SCHLÖTTERER aufgedeckten Unstimmigkeiten Stellung zu nehmen, die auch den Wienerwald-Konzern („Hendl“) betreffen. STREIBL beruft sich auf das vielbemühte „Steuergeheimnis“, um auch auf die vom Bundesrechnungshof zusammengetragenen Vorbehalte nicht eingehen zu müssen. Unter das „Steuergeheimnis“ fallend zählt STREIBL auch die Fragen der Opposition, welche Mitglieder der Staatsregierung denn in den einzelnen Fällen die steuerlichen Entscheidungen auf Steuererlass etc getroffen haben?
Hier läge für eine Antwort kein „zwingendes öffentliches Interesse“ vor
Plenarprotokoll der Landtagssitzung, S. 4814-4828
November 1977 Jetzt liegt der Prüfbericht des Bayerischen Obersten Rechnungshofes vor: MÜLLERS Entscheidungen werden in fünf von elf Fällen gerügt. STREIBL verweigert SCHLÖTTERER die Einsicht in den Bericht. Begründung: „Steuergeheimnis“
daraufhin SCHLÖTTERER schreibt erneut einen Brief an STREIBL. Auf 42 Seiten erläutert er nochmals seine Vorbehalte und Bedenken an den früheren Entscheidungen und dass er die Stellungnahmen der bayerischen Rechnungsprüfer nicht einsehen darf.
Währenddessen ermittelt auch die Staatsanwaltschaft gegen MÜLLER. Der ist inzwischen durch den ORH-Bericht in Bedrängnis geraten. Und STREIBL hat ihm die Leitung der Steuerabteilung entzogen
02.12.1977 Finanzminister STREIBL antwortet auf diverse Anfragen des FDP-Abgeordneten Dr. ZECH, die dieser in Folge der Landtagseingaben von SCHLÖTTERER an ihn gestellt hatte:

kurz vor Weihnachten Während der Weihnachtsfeier im Finanzministerium werden STREIBL, MEYER und MÜLLER zu STRAUSS zitiert. Der wütende STRAUSS verbietet STREIBL weiterhin gegen MÜLLER vorzugehen. MÜLLER bleibt also Amtschef
Januar 1978 SCHLÖTTERERS Beförderung zum Ministerialrat steht an. Er wird zu STREIBL gerufen, der ihm mitteilt, dass seine Beförderung erst nach der Landtagswahl (Herbst 1978) durchgeführt werden könne, da STRAUSS die Beförderung im Landtag verhindern würde.
SCHLÖTTERER ist sich im Klaren darüber, dass es für ihn aber unter STRAUSS als Ministerpräsident nicht leichter wird.
19.01.1978 STREIBL berichtet jetzt doch im Landtag über die vom ORH beanstandeten Fälle, weigert sich aber weiterhin, den Prüfungsbericht vorzulegen.
Die Opposition der SPD beantragt einen Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA), der die Bevorzugung höhergestellter Persönlichkeiten in Steuerfällen klären soll. Auch die FDP zweifelt daran, dass die Begünstigungen über Jahre hinweg nicht ohne Wissen oder gar Veranlassung HUBERS erfolgt sind. Die Süddeutsche Zeitung berichtet darüber am 21.01.1978:

Dieser PUA zur „Prüfung der Vorgänge und Hintergründe bei der Behandlung bestimmter Steuerfälle im Bereich der Bayerischen Finanzverwaltung“ (PUA Steuerfälle I) wird am 25. Januar auch eingesetzt.

30.01.1978 DER SPIEGEL schildert zu Beginn des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses die dubiosen Steuerfälle der CSU-Freunde:„Schwärzen hilft nicht“
03.02.1978 DIE ZEIT berichtet unter dem Titel „Guter Draht hilft sparen“ ebenfalls über den Parlamentarischen Untersuchungsausschuss und wie parteipolitische Themen in PUAS von der CSU-Mehrheit lahm gelegt werden
im September 1978 SCHLÖTTERER wird im PUA Steuerfälle I zum Rauswurf des Bundesrechnungshofes aus dem bayerischen Finanzministerium vernommen.
Nach Aussage von SCHLÖTTERER rief MÜLLER während des Gesprächs bei STRAUSS an und ließ SCHLÖTTERER und MIEHLER derweil im Vorzimmer warten. MÜLLER soll sich bei STRAUSS abgesichert haben, dass der Rauswurf des Bundesrechnungshofes trotz der Bedenken von SCHLÖTTERER und MIEHLER erfolgen soll.
Dagegen sagen MIEHLER und MÜLLER aus, dass STRAUSS wegen einer anderen Sache bei MÜLLER anrief und kurz vor Beendigung des Gesprächs der Rauswurf des Bundesrechnungshofes beiläufig angesprochen wurde.
Die Tagespresse berichtet ausführlich über die gegensätzlichen Aussagen
daraufhin Die CSU-Landtagsabgeordneten Edmund STOIBER und Kurt FALTLHAUSER führen eine harte Befraung bzw. ‚Vernehmung‘ SCHLÖTTERERS durch. Es geht darum, ob STRAUSS MÜLLER angerufen habe oder MÜLLER STRAUSS. SCHLÖTTERER bleibt bei seiner Darstellung
etwas später SCHLÖTTERER kann die Aussagen von MÜLLER und MIEHLER widerlegen. Er zeigt, dass seine Aussage plausibel ist, denn MIEHLER und er hätten nach Beendigung des Gesprächs beide keinen Grund gehabt, im Vorzimmer von MÜLLERS Büro zu warten
20.04.1978 SCHLÖTTERER nimmt in einem Schreiben an den PUA Stellung zu den Aussagen anderer Zeugen. Dabei geht es um die Frage, ob die Steuergesellschaft ‚Hospes‘ über Monate hinweg ohne Erlaubnis des Finanzministeriums tätig war und weshalb dagegen vom Ministerium nichts unternommen wurde
30.05.1978 MÜLLER verweist bei seiner Aussage im PUA auf ein geheimes Dossier von SCHLÖTTERER. Darin soll er „völlig unbegründete Verdächtigungen“ aussprechen, die Ex-Finanzminister Ludwig HUBER in „unangenehme Vorhaltungen“ verwickeln könnten. Daher habe er mit HUBER SCHLÖTTERERS Ablösung vereinbart. Er streitet ab, die Versetzung SCHLÖTTERERS hinter dem Rücken von HUBER betrieben zu haben
14.06.1978 SCHLÖTTERER übergibt dem PUA ein 69seitiges Gutachten zu MÜLLERS Fehlverhalten in der Wienerwald-Affäre
danach Nach einem durch das Gutachten verursachten Wutausbruch von STRAUSS beauftragt STREIBL den Ministerbüroleiter, SCHLÖTTERER zur Herausgabe sämtlicher Kopien von Akten zu zwingen, was dieser auch tut
29.06.1978 Professor Ludwig SCHMIDT und Steuerabteilungsleiter Gottlieb MERKEL belasten MÜLLER im PUA im Rahmen der Wienerwald-Affäre wegen Begünstigung im Amt
kurze Zeit später Rechtsanwalt DANNECKER bezeichnet SCHLÖTTERER in einer Ausschusssitzung des PUA als „klinischen Fall“
parallel zum PUA Steuerfälle I Es kommt zu staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen MÜLLER wegen Untreue, Steuerhinterziehung, Begünstigung, Strafvereitelung im Amt, Rechtsbeugung und Nötigung, bei denen SCHLÖTTERER als Zeuge aussagt. Vier vom Bayerischen Obersten Gerichtshof beanstandete Steuerfälle werden untersucht.
SCHLÖTTERER erfährt, dass das Verfahren gegen MÜLLER nach der Landtagswahl (mit der STRAUSS Bayerischer Ministerpräsident wird) eingestellt werden soll
13.07.1978 Die CSU-Mehrheit legt ihren Schlussbericht des PUA zur „Prüfung der Vorgänge und Hintergründe bei der Behandlung bestimmter Steuerfälle im Bereich der Bayerischen Finanzverwaltung“ (PUA Steuerfälle I) im Landtag vor. Die SPD verlässt vorher unter Protest den Untersuchungsausschuss.
Ergebnis des von der CSU mehrheitlich dominierten PUA:
Die Behauptung, Steuerpflichtige würden, wenn sie über enge Kontakte zu führenden CSU-Mitgliedern verfügen, bevorzugt behandelt, sei falsch. Im Einzelnen wird festgestellt, dass
  • im Steuerfall Wienerwald bereits durch die Staatsanwaltschaft kein zu „beanstandender Sachverhalt“ gefunden wurde,
  • die Steuerberatungsfirma Hospes habe zwar ohne Erlaubnis die Arbeit aufgenommen, aber die vom Finanzministerium (SCHLÖTTERER) erhobenen Einwände ja auch vom Finanzministerium (MÜLLER) wieder entkräftet worden seien,
  • der Vorwurf der unzureichenden Ermittlung in Steuerfällen durch ETTMAYR und SCHLÖTTERER subjektiv sei und weitere Zeugen dies nicht bestätigen können.

Die Angabe SCHLÖTTERERS, MÜLLER habe ihn ohne die Zustimmung HUBERS versetzen wollen, könne aufgrund fehlender „stichhaltiger Beweise“ ebenfalls nicht bestätigt werden.
Und die Vernehmung SCHLÖTTERERS durch MÜLLER hätte laut STREIBL nicht stattgefunden, wenn STREIBL darüber informiert worden wäre, dass SCHLÖTTERER Vorwürfe gegen MÜLLER selbst erhebt. Zudem sei das ‚Gespräch’ ruhig und sachlich verlaufen. Die von SCHLÖTTERER genannten Äußerungen MÜLLERS konnten von Zeugen wieder nicht bestätigt werden.
Das Prüfungsrecht des Bundesrechnungshofes sei zurecht in Frage gestellt worden, weil der BRH u.a. „bei seiner Fallbeurteilung bestehende Ermessensspielräume nicht beachtet habe“, entgegen der Prüfungspraxis der Bundesfinanzminister noch vor dem bayerischen Finanzministerium über die Prüfungsergebnisse unterrichtet und ein Bundesland überhaupt zum ersten Mal aufgefordert worden sei, zu seinen Steuerentscheidungen Stellung zu nehmen. Die Aussage MÜLLERS, STRAUSS habe keinen Einfluss auf den Rauswurf des BRH gehabt, sei glaubhaft07.11.1978Franz Josef STRAUSS, bisher nur Vorsitzender der CSU (seit 1961!), wird bayerischer Ministerpräsident

19.12.1978 Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft des Landgerichts München I gegen MÜLLER werden eingestellt. In der 105-seitigen Einstellungsbegründung heißt es:
„Die von der Staatsanwaltschaft durchgeführten Ermittlungen bieten keinen genügenden Anlaß zur Erhebung der öffentlichen Anklage“.
Nachdem MÜLLER nun rehabilitiert ist, wird überprüft, ob gegen SCHLÖTTERER wegen mangelnder Sorgfalt beim Erheben schwerwiegender Vorwürfe ermittelt werden kann
Die Süddeutsche Zeitung berichtet am 21.12.1978 unter dem Titel

Anfang Januar 1979 STRAUSS nutzt seine neue Machtposition aus und gibt den Auftrag ein Disziplinarverfahren gegen SCHLÖTTERER einzuleiten und ihn in die Bezirksfinanzdirektion München zu versetzen
Ende Januar 1979 SCHLÖTTERER erklärt sich in einem Gespräch mit Paul WILHELM und dem CSU-Fraktionsvorsitzenden Gustl LANG damit einverstanden, in ein anderes Ministerium zu wechseln, wenn er zum Ministerialrat befördert wird
Anfang Februar 1979 LANG führt ein Gespräch mit STREIBL wegen der Versetzung SCHLÖTTERERS in ein anderes Ministerium. STREIBL fordert LANG auf, in dieser Sache mit STRAUSS zu reden, da er selbst machtlos sei
kurz darauf LANG spricht STRAUSS in der Plenarsitzung des Landtags auf SCHLÖTTERER an. STRAUSS aber behauptet, mit der Sache nichts zu tun zu haben und verweist wiederum auf den Finanzminister.
Die Süddeutsche Zeitung berichtet über die geplante Versetzung SCHLÖTTERERS.
Nun spricht STREIBL wegen SCHLÖTTERERS Versetzung selbst mit STRAUSS – ohne Ergebnis. Allerdings lehnt der Hauptpersonalrat die Strafversetzung von SCHLÖTTERER in die Bezirksfinanzdirektion ab.
Daraufhin versucht STREIBL, SCHLÖTTERER befördern zu lassen und in ein anderes Ministerium zu versetzen. Bei der Umsetzung dieses Plans scheitert er jedoch an STRAUSS.
Überraschend beantragt kurze Zeit später die SPD-Landtagsfraktion die Einsetzung eines zweiten PUA, der sich mit den Steuerfällen in Bayern beschäftigen soll. Jetzt besteht STRAUSS nicht mehr auf SCHLÖTTERERS Strafversetzung. Der zweite PUA wird nicht eingesetzt, da ihn die CSU-Mehrheit im Landtag ablehnt. Das will die SPD nicht so stehen lassen. Sie prozessiert wegen der Ablehnung beim Bayerischen Verfassungshof und verliert dort wegen eines Geschäftsordnungsfehlers
19.03.1979 DER SPIEGEL berichtet über MÜLLERS mögliche Beförderung zum Chef der Landeszentralbank und seine Machenschaften als Amtschef im bayerischen Finanzamt unter dem Titel „Schwere Eheverfehlung“:

Die Öffentlichkeit gibt sich entrüstet, weil MÜLLER „nach oben“ zum Präsidenten der Landeszentralbank befördert werden soll

wiederum kurz darauf MÜLLER wird zum Präsidenten der Landeszentralbank befördert. Damit ist er auch Mitglied des Zentralbankrats der Bundesbank.
Die Opposition protestiert im Landtag und in Presseerklärungen gegen die Strafmaßnahmen gegen SCHLÖTTERER und die Beförderung von MÜLLER
22.03.1979 STRAUSS nimmt im Landtag Stellung zur Beförderung von MÜLLER: Tatsächlich wirft er dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Helmut ROTHEMUND vor, MÜLLER „mit beinahe alttestamentarischem Hass zu verfolgen“ und fordert ROTHEMUND auf, etwas „menschlicher und rechtsstaatlicher“ zu denken
02.07.1979 STRAUSS wird Kanzlerkandidat der CDU/CSU
02.04.1980 SCHLÖTTERER schreibt wegen seiner von STRAUSS rechtswidrig verhinderten Beförderung an STREIBL
Mai und Juni 1980 STRAUSS blockt mehrmals STREIBLS Versuche ab, die Beförderung von SCHLÖTTERER zu erreichen. STREIBL bietet SCHLÖTTERER ersatzweise alternative Posten an. SCHLÖTTERER lehnt diese ab
19.09.1980 STREIBL sichert SCHLÖTTERER verbindlich zu, sich binnen drei Wochen nach der Bundestagswahl um seine Beförderung zu bemühen. Die Bedingung hierfür ist, dass SCHLÖTTERER bis zur Bundestagswahl keine Klage vor dem Verwaltungsgericht wegen seiner Beförderung erhebt und auch sonst den Wahlkampf um STRAUSS nicht stört. SCHLÖTTERER nimmt das Angebot an
28.10.1980 STRAUSS stimmt auf mehrmaliges Drängen STREIBLS widerstrebend im Landtag SCHLÖTTERERS Beförderung zu
Anfang November 1980 SCHLÖTTERER erhält seine für die Beförderung erforderliche Beurteilung nicht – wie üblich – von seinem letzten Arbeitgeber, dem Finanzministerium, sondern vom Staatsminister für Bundesangelegenheiten. Dort hatte er 1973-1975 gearbeitet.
Auch auf seine nächste Beförderung muss SCHLÖTTERER vier Jahre länger warten
18.05.1981 Das Disziplinarverfahren gegen SCHLÖTTERER wird eingestellt, ohne dass ihm zuvor irgendwelche Vorwürfe mitgeteilt worden waren

DIE FOLGENDEN JAHRE

sind u.a. auch geprägt von mehreren anderen Skandalen:

  • Ende 1981/Anfang 1982 wird die FLICK – Parteispendenaffäre publik – die Ermittlungen eines Steuerfahnders aus St. Augustin in Nordrhein-Westfalen, Klaus FÖRSTER, der ‚von oben‘ ständig ausgebremst wurde, führen letztlich doch noch zum Erfolg und bringen das etablierte Parteiengefüge in Bonn ins Wanken:Steuerfahnder Klaus FÖRSTER gegen den Rest der Welt
  • die Odyssee der Dioxin-Fässer aus Seveso beginnt (1983)
  • der CSU-Generalsekretär Otto WIESHEU, enger STRAUSS-Gefährte, verunglückt mit seinem Dienst-Mercedes 380 SE. Sein Beifahrer wird schwer verletzt, das andere Unfallopfer stirbt. WIESHEU hat zur Unfallzeit 1,99 Promille im Blut. Das Amtsgericht München verurteilt ihn zu 13 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung, woraufhin WIESHEU zurücktritt und Geschäftsführer der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung wird (1983)
  • Affäre Kießling/Wörner – „Der Jürgen von der Bundeswehr“ (1983)
  • die Münchner „Bauland-Affäre“ und Jörg SCHÖRGHUBER (1984)
  • Bundestagspräsident Rainer BARZEL muss zurücktreten – er stand auf der Payroll des FLICK-Konzerns. Eine Spätfolge der FLICK’schen Parteispendenaffäre
  • Die „Schadensausgleichsrente“ des Versorgungsamtes München für die Witwe des Volksgerichtshofpräsidenten Roland FREISLER, NSDAP, wird publik (1985)
  • der Regierungssprecher von Bundeskanzler Helmut KOHL, Peter BOENISCH, ehemals Chefredakteur der BILD-Zeitung, die sich immer wieder für die Interessen der Automobilwirtschaft eingesetzt hat, muss zugeben, dass er einen millionenschweren Beratervertrag mit Mercedes-Benz „vergessen“ hatte bei seiner Steuererklärung anzugeben (1985)
  • in Berlin beginnt der so genannte Wolfgang ANTES – Bauskandal (1985/86)

Zu dieser Zeit macht sich in Bayern ein anderer Skandal breit: die Mega-Petrol-Affäre:
Bereits im Sommer 1983 war die Ölbohrfirma Mega Petrol zusammengebrochen, eine gigantische Pleite, bei der etwa 2.000 gut situierte Bundesbürger rund 270 Millionen Gelder eingezahlt hatten – im Rahmen eines so genannten Steuersparmodells. Größter Geldgeber: die Bayerische Landesbank. Chef dieser Bank: der ehemalige (und SCHLÖTTERERS erster) Finanzminister. Verwaltungsratsvorsitzender: Finanzminister STREIBL (SCHLÖTTERERS zweiter Finanzminister).
Die 2. Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München wird später (1987) dazu feststellen, dass die beiden Herren, von den „sittenwidrigen“ und „kreditvertragswidrigen“Geschäften der angeblichen Ölbohrer wussten …

23.01.1986 Im Bayerischen Landtag wird deshalb ein neuer PUA eingesetzt: zur „Prüfung von Vorwürfen gegen bayerische Behörden sowie zur Prüfung personeller Konsequenzen bei der Bayerischen Landesbank im Zusammenhang mit Steuerstrafverfahren bzw. strafrechtlicher Ermittlungen gegen Schleicher, Mega-Petrol u.a“ (PUA Mega-Petrol).
In den Ermittlungen des PUA Mega-Petrol rückt ein Dossier zu Ludwig HUBER, das SCHLÖTTERER 1978 erstellt hat, in das Interesse der Öffentlichkeit. Es wurde von MÜLLER am 30.05.1978 im Rahmen des PUA Steuerfälle I als Begründung für die geplante Versetzung SCHLÖTTERERS in die Bezirksfinanzdirektion erwähnt.
Die Süddeutsche Zeitung berichtet am 21./22.03.1986 darüber

28.01.1987In einem Gespräch von MÜLLER mit dem SZ-Journalist Michael STILLER geht es um eine Aussage MÜLLERS vor dem PUA Steuerfälle I, in der er Vermerke von SCHLÖTTERER als Dossiers mit unangenehmen, unbegründeten Vorhaltungen bezeichnet hatte. Diese Aussage hält MÜLLER im Gespräch aufrecht: „Kein Satz, den ich hier falsch finde.“
Er unterstellt SCHLÖTTERER „Verfolgungswahn und Unstimmigkeiten in der Persönlichkeit“11.02.1987Wegen der Verleumdungen von MÜLLER in der Süddeutschen Zeitungschreibt SCHLÖTTERER an STRAUSS. STREIBL, der seinen Brief an STRAUSS weiterleiten soll, wie es der Dienstweg vorsieht, tut das nicht. Auch nachdem SCHLÖTTERER dies anmahnt, wird der Brief STRAUSS nie vorgelegt09.04.1987SCHLÖTTERER stellt bei der Staatsanwaltschaft München I einen Strafantrag gegen MÜLLER wegen Verleumdung, übler Nachrede und Beleidigung. In seinem Strafantrag wirft er MÜLLER vor, sich in dem Gespräch mit der SZ in „gröblich ehrverletzender Weise“ über ihn geäußert zu haben17.11.1987Die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen enden so, dass MÜLLER wegen Beleidigung 5000 DM ausgerechnet an die Marianne-Strauß-Stiftung zahlen muss und das Verfahren wegen Verleumdung aufgrund von geringer Schuld eingestellt wird.
Die SZ berichtet am 11.11.1987 unter dem Titel „Zentralbankchef hat „geringe Schuld“, dass SCHLÖTTERER „weitere Schritte“ gegen MÜLLER plant1988Anfang 1988 tritt Ludwig HUBER wegen der Diskussion um seine Rolle in der Wienerwald-Affäre als Präsident der Bayerischen Landesbank zurück. Er begründet seine Entscheidung damit, dass er „eine weitere, das Ansehen der Bank beeinträchtigende öffentliche Diskussion vermeiden“ wolle.
Am 03.10. stirbt überraschend Franz Josef STRAUSS. SCHLÖTTERERS Finanzminister Nr. 2, Max STREIBL, wird neuer Ministerpräsident von Bayern. Der SPIEGEL nimmt dies zum Anlass, STREIBL zu porträtieren:

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Gerold TANDLER folgt auf STREIBLS freigewordenes Amt des bayerischen Finanzministers. Er ist SCHLÖTTERERS Finanzminister Nr. 3.
Um endlich seine völlige Rehabilitierung zu erreichen, wendet sich SCHLÖTTERER am Ende des Jahres an den Landtag. Die Behandlung dieser Eingabe wird jedoch von der CSU-Ausschussmehrheit abgelehnt

1989SCHLÖTTERER bittet STREIBL und TANDLER darum, „künftig in angemessener Funktion“ arbeiten zu können. STREIBL verweist in seiner Antwort auf TANDLER. Der wiederum zeigt keine Reaktion1990Gerold TANDLERS Amtszeit ist kurz – er tritt als Finanzminister zurück, nachdem bekannt wurde, dass er in Millionenhöhe verschuldet ist. Nachfolger wird Georg Freiherr von WALDENFELS. Er ist SCHLÖTTERERS Finanzminister Nr. 4

im Oktober 1992 Nachdem SCHLÖTTERER bei Beförderungen zum Abteilungsleiter stets übergangen wurde und dienstjüngere Kollegen an ihm vorbei befördert werden, bittet er um ein Gespräch mit von WALDENFELS. Dieser lehnt Gespräch und Beförderung mit der Begründung, für eine solche Position sei ein „besonderes Vertrauen“ nötig, ab
November 1992 BECKENBAUER veröffentlicht in seinem Buch „Ich. Wie es wirklich war“, dass ihm HUBER bei der Steuerhinterziehung behilflich war. „Franz, wenn was ist – nur melden…“ bot ihm HUBER Mitte der 70er Jahre bei einem Fest des FC Bayern an.
BECKENBAUER musste 1,8 Millionen DM nachzahlen
im Dezember 1992 SCHLÖTTERER droht in Gesprächen mit den Staatssekretären Paul WILHELM und Johann BÖHM damit, sich nochmals an den Landtag zu wenden, wenn ihm nicht berufliche Gerechtigkeit widerfahre. Gegenüber BÖHM, dem Leiter der Staatskanzlei, kündigt er an, er werde ggf. versuchen, STREIBL als Ministerpräsident zu stürzen. BÖHM informiert STREIBL, verschweigt jedoch, dass SCHLÖTTERER mit dem Sturz STREIBLs gedroht hat.
STREIBL und von WALDENFELS zeigen keinerlei Reaktion
11.01.1993 SCHLÖTTERER schreibt wegen der Affäre BECKENBAUER und HUBER sowie dem Mitwisser STREIBL an den Landtag. Außerdem thematisiert er seine Verfolgung durch STRAUSS.
Er weist darauf hin, dass STREIBL ihm den Prüfungsbericht zur Steueraffäre 1977 wegen des Steuergeheimnisses vorenthalten habe, während CSU-Abgeordnete Einsicht erhielten. Er fordert die berufliche Diskriminierung gegen ihn zu unterlassen.
Die Presse berichtet darüber in großer Aufmachung und von WALDENFELS greift SCHLÖTTERER in mehreren Presseerklärungen massiv an.
Die Abendzeitung berichtet am 27.01.1993 auf einer ganzen Seite unter dem Titel:

in der FolgezeitVon einem Abendzeitungs-Redakteur erfährt SCHLÖTTERER, MÜLLER habe die 5.000 Mark, die er wegen der Beleidigung SCHLÖTTERERS 1987 als Strafe zahlen musste, aus Mitteln der Zentralbank gezahlt.
SCHLÖTTERER erstattet Anzeige gegen MÜLLER wegen des Verdachts der Untreue. Dieser wiederum erstattet Anzeige gegen SCHLÖTTERER wegen übler Nachrede.
MÜLLER nimmt den Strafantrag nach einem Jahr zurück, nachdem sich die zuständige Richterin geweigert hatte, einen unbegründeten Haftbefehl gegen SCHLÖTTERER zu unterschreiben29.01.1993SCHLÖTTERER ist zu Gast in der Late-Night-Show von Thomas GOTTSCHALK und wehrt sich gegen die Angriffe04.02.1993Von WALDENFELS stellt auf Veranlassung von STREIBL Strafantrag wegen Verletzung des Steuergeheimnisses gegen SCHLÖTTERER. Der Grund hierfür ist, dass SCHLÖTTERER Ende Januar den Namen BECKENBAUER im Zusammenhang mit der Affäre namentlich bei GOTTSCHALK im TV und in einer Äußerung gegenüber der Abendzeitung genannt habe. Fakt allerdings ist: Der Name BECKENBAUER wurde bereits vorher vom Ministerium in einer Presseerklärung vom 14.01.1993 öffentlich gemacht.
STREIBL stellt zudem Strafantrag gegen SCHLÖTTERER wegen Verleumdung und falscher Anschuldigungen. Dies wird SCHLÖTTERER jedoch nicht mitgeteilt30.03.1993Die Staatsanwaltschaft stellt fest, dass keine Verletzung des Steuergeheimnisses durch SCHLÖTTERER vorliegt. Sie will das Verfahren einstellen, wird aber von Finanzminister von WALDENFELS und dem Justizministerium daran gehindert01.04.1993Eine weitere Petition von SCHLÖTTERER wird im Landtag behandelt. Dabei sagen von WALDENFELS und Kurt MIEHLER (mittlerweile Steuerabteilungsleiter) aus, während SCHLÖTTERER kein Rederecht erhält. CSU-Abgeordnete erklären die Eingabe für erledigt. Daraufhin verlässt die Opposition unter Protest die Sitzung

27.05.1993 Aufgrund seiner bekanntgewordenen Verstrickungen im Rahmen der Amigo-Affäre tritt STREIBL als Ministerpräsident zurück


STREIBL auf einem CSU-Parteitag 1989
Bundesarchiv, B 145 Bild-F083104-0015, Fotograf: Kuhn – Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschlandlizensiert.

am nächsten Tag Edmund STOIBER wird zum bayerischen Ministerpräsident gewählt und vereidigt
wenige Wochen später Von WALDENFELS teilt SCHLÖTTERER mit, dass er gegen ihn ein Disziplinarverfahren wegen seiner Vorwürfe gegen STREIBL und andere Amtsträger einleitet
04.10.1993 SCHLÖTTERER hält STOIBER in einem Schreiben vor, dass das Disziplinarverfahren auf ihn zurückzuführen sei. Er wiederholt seine bisherigen Vorwürfe gegen HUBER, STREIBL und STRAUSS und weist darauf hin, dass von WALDENFELS den Landtag mit der Stellungnahme zu seiner Eingabe getäuscht habe. Er schreibt auch an von WALDENFELS, dass dieser seine unwahren Aussagen gegenüber dem Landtag zurücknehmen soll
14.10.1993 STOIBER lässt auf SCHLÖTTERERS Schreiben antworten, dass er mit dem Disziplinarverfahren nichts zu tun habe. Zur Täuschung des Landtags äußert er sich nicht
einige Wochen später SCHLÖTTERER erfährt erstmals von einem Journalisten, dass von WALDENFELS gegen ihn Strafantrag gestellt hat
im Herbst 1993 Die Steueraffäre um einen weiteren „Spezi“ fliegt auf: Bäderkönig Eduard ZWICK. MIEHLER hatte ZWICK rechtswidrig 63 Millionen Mark Steuerschulden erlassen. Unter dem Druck der Öffentlichkeit wird dieser Steuererlass widerrufen.
MIEHLER wird die Leitung der Steuerabteilung entzogen, aber er wird – mit höherem Gehalt – Geschäftsführer der Landeswohnungs- und Städtebaugesellschaft Bayern (LWS).
Ein Positionswechsel wie bei Lothar MÜLLER, der „nach oben“ zum Chef der Landeszentralbank befördert wurde
24.11.1993 Ein neuer PUA „Beziehungsgeflecht in Bayern zwischen Politikern und Steuerschuldnern – ‚Steuerfälle’“ (Amigo-Ausschuss) wird vom Landtag eingesetzt
13.12.1993 Das Handelsblatt berichtet unter dem Titel „Oberfinanzdirektionen und Finanzministerien regeln manche Steuersachen an den Finanzämtern vorbei. Die politische Protektion in einzelnen Steuerfällen“ von einem Brief Josef BUGIELS (Vorsitzender der Bayerischen Finanzgewerkschaft) an von WALDENFELS.
In diesem Brief rügt BUGIEL, dass an den Finanzämtern vorbei durch Weisung „von oben“ rechtswidrig Steuern in Millionenhöhe in Fällen „politischer Protektion“ nicht erhoben würden
15.12.1993 Es findet eine Landtagsdebatte zu dem Strafantrag, den von WALDENFELS am 04.02.1993 wegen Verletzung des Steuergeheimnisses gegen SCHLÖTTERER gestellt hatte, statt.
Die Opposition stellt sich auf SCHLÖTTERERS Seite und beantragt, die Straf- und Disziplinarverfahren gegen SCHLÖTTERER einzustellen. Dies lehnt die CSU ab. Die Diskussion ist nachzulesen im Plenarprotokoll der Landtagssitzung, S. 7528-7536. Abgeordneter ZECH, FDP: „Ist denn – so muss man in dieser Situation fragen – Bayern eine Bananenrepublik?“
Die Staatsanwaltschaft wird den Strafantrag später als unbegründet abweisen
18.01.1994 Von WALDENFELS eröffnet erneut ein Disziplinarverfahren gegen SCHLÖTTERER. Der Hauptvorwurf ist die Verletzung der Loyalitätspflicht gegenüber Vorgesetzten. Die Süddeutsche Zeitung berichtet kurz danach über die Straf- und Disziplinarverfahren die von WALDENFELS gegen SCHLÖTTERER veranlasst hat und die Versuche, SCHLÖTTERER als Hauptbelastungszeugen vor seiner Aussage im Amigo-Ausschuss zu diskreditieren
23.03.1994 SCHLÖTTERER schreibt wegen des Fehlverhaltens von von WALDENFELS an den Landtag, weil von WALDENFELS in seinem Strafantrag verschwiegen hatte, dass er selbst in seinen Presseerklärungen den Namen BECKENBAUER genannt hatte. Erst nach über einem Jahr nimmt von WALDENFELS Stellung zu SCHLÖTTERERS Landtagseingabe
28.03.1994 Die SPD-Landtagsabgeordnete Carmen KÖNIG hatte von WALDENFELS vorgeworfen, seine Fürdorgepflicht zu verletzen, weil er SCHLÖTTERER Disziplinar- und Strafverfahren aussetze. In einer Pressemitteilung ereifert sich von WALDENFELS darüber, dass sich die SPD „erneut vor den Karren von Ministerialrat Dr. SCHLÖTTERER spannen läßt“. Er habe sich nichts vorzuwerfen
21.06.1994 SCHLÖTTERER sagt im Amigo-Ausschuss zum Steuerfall BECKENBAUER aus. Der Vorsitzende des Ausschusses ist Peter WELNHOFER, CSU. Dieser äußert im Amigo-Ausschuss über SCHLÖTTERER, dass er an ihm „eine zur menschlichen Grundausstattung gehörende Eigenschaft“ vermisse und erklärt ihn für „psychisch auffällig im Sinne der Fachsprache“, was bei der Opposition und in der Presse große Empörung hervorruft. Die Abgeordneten der Opposition verteidigen SCHLÖTTERER
14.07.1994 Der PUA „Beziehungsgeflecht in Bayern zwischen Politikern und Steuerschuldnern ‚Steuerfälle’“ (Amigo-Ausschuss) legt seinenSchlussbericht im Landtag vor.
Der so genannte Amigo-Ausschuss, der von der CSU dominiert war, kommt zu dem Ergebnis, dass die „politische Spitze“ auf die Entscheidungen des Finanzministeriums keinen Einfluss genommen habe. Der Minderheitenbericht der im Ausschuss vertretenen Opposition zieht allerdings gegenteilige Schlüsse.
Im Amigo-Ausschuss wurden verschiedenen Verstrickungen von TANDLER und „Bäderkönig“ ZWICK thematisiert. Der PUA kritisiert, dass TANDLER ein Darlehen über 700.000 DM mit einer Restschuld von 200.000 DM bei ZWICK habe. Dieses habe er zwar bekommen bevor er Finanzminister wurde, aber es wäre besser gewesen, diese Kombination zu vermeiden
05.07.1995 Die Opposition stellt wieder einen Dringlichkeitsantrag, das Straf- und Disziplinarverfahren gegen SCHLÖTTERER einzustellen. Der Antrag wird von der CSU-Mehrheit im Landtag wieder abgelehnt, nachzulesen imPlenarprotokoll der Sitzung, S. 1655-1660.
Abgeordneter WAHNSCHAFFE (SPD): „Meine Damen und Herren, hier geht es nicht um ein faires Verfahren. Hier geht es nicht um Waffengleichheit und schon gar nicht um die Fürsorgepflicht des Dienstherrn gegenüber dem Beamten. Hier geht es schlicht und einfach um Rufmord.“
im Sommer 1995 CSU-Abgeordneter WILHELM scheitert mit seiner Fürsprache für SCHLÖTTERER bei STOIBER, da von WALDENFELS STOIBER gebeten hat, das Disziplinarverfahren gegen SCHLÖTTERER fortzuführen
im Herbst 1995 Der Untersuchungsbericht des Disziplinarverfahrens gegen SCHLÖTTERER liegt vor und kommt zu dem Ergebnis, dass SCHLÖTTERER schuldig ist und somit die Loyalitätspflicht gegenüber den Vorgesetzten verletzt hat
Oktober 1995 Erwin HUBER folgt von WALDENFELS im Amt des bayerischen Finanzministers. Es ist SCHLÖTTERERS fünfter (und letzter) Finanzminister.
HUBER wird dieses Amt nur bis 1998 führen. Danach wird er erst Leiter der Staatskanzlei unter Edmund STOIBER werden, später Wirtschaftsminister und ab 2007 dann CSU-Vorsitzender. HUBER gehört zum engsten Kreis von STOIBER, der wiederum ein Ziehkind von Franz-Josef STRAUSS war
05.02.1996 Erwin HUBER besitzt die Größe, das Disziplinarverfahren gegen SCHLÖTTERER einzustellen und äußert gegenüber der Presse, einen Schlussstrich ziehen zu wollen.
In der Presse wird HUBER für die Rehabilitierung SCHLÖTTERERS gelobt.
Die Süddeutsche Zeitung titelt am 06.02.1996: „Strich unter Schlötterer-Affäre – ‚Kesseltreiben gegen untadeligen Beamten‘ beendet“
kurz danach Intern jedoch wird die Verfahrenseinstellung von HUBER mehr als Begnadigung SCHLÖTTERERS, denn als rechtens behandelt – für SCHLÖTTERER zieht dies weitere Unannehmlichkeiten mit sich. Es erfolgt ein Vermerk in der Personalakte, seine Anwaltskosten werden nicht übernommen und er wird nicht (mehr) befördert
April 1998 HUBER bietet SCHLÖTTERER eine Stelle als Generalbevollmächtigter bei der staatlichen Landeswohnungs- und Städtebaugesellschaft Bayern (LWS) an. Er soll das staatseigene Unternehmen „sanieren“. Der LWS geht es schlecht – sie hat sich mit Boden- und Immobilien in den Neuen Ländern verspekuliert.
Für SCHLÖTTERER soll ein neuer Lebensabschnitt beginnen. Der spielt sich dann auch nicht mehr in der unmittelbaren Umgebung eines Ministeriums und seiner politischen „Spezis“ ab.
SCHLÖTTERER nimmt dieses Angebot an.
Er erlebt dort die „LWS-Affäre“. In deren Rahmen wird Edmund STOIBER seinen Justizminister Alfred SAUTER zum Rücktritt zwingen … Aber dies ist eine andere Geschichte
2009 SCHLÖTTERER veröffentlicht seine Erlebnisse in seiner fast 30jährigen Dienstzeit im Bayerischen Finanzministerium in seinem Buch „Macht und Missbrauch. Franz Josef STRAUSS und seine Nachfolger. Aufzeichnungen eines Ministerialbeamten“. Er wird damit zu einem weiteren Whistleblower in Sachen Strukturen der deutschen Finanzverwaltung. Und wie es in diesen Behörden zugeht und wie spezifische Interessen politisch gnadenlos durchgesetzt werden (können)

Hier ist der FC Bayern jetzt schon Meister…


Ein Verein und seine „Knackis“, eine merkwürdige Konzentration von Vorbestraften oder Angeklagten! Wer weis wer da noch folgt?

  • Steuerbetrug (Hoeness),
  • sexuellem Missbrauch von Jugendlichen (Ribery),
  • Brandstiftung (Breno),
  • Dopingvergehen (Gardiola Pep,2005 verurteilt zu einer siebenmonatigen Haft- plus Geldstrafe,Berufungen 2007 und 2009 Freispruch mit Beigeschmack),
  • Schmuggel von Rolex Uhren (Rummenigge K-H, 2013, 249.000,-€),
  • Schmuggel von Luxus-Kleidung (Kahn, 2011, 125.000,-€)
  • „Steuervermeider“ (Franz Beckenbauer, hatte Glück konnte sich „Freikaufen“, 1977)
  • Steuerhinterziehung (Boris Becker, 2002)
  • Falschaussage („Propeller-Erich“, Erich Kiesl, 90er)
  • Steuerhinterziehung  („Champagner-Willi“, Willi O. Hofmann,  2003)
Nürnberger Würstchen

Nürnberger Würstchen (Photo credit: dirkvorderstrasse)

An Ulis Stelle würde ich wohl auch heulen. Klasse sein Vorschlag mit der außerordentlichen Mitgliederversammlung, soll ja wohl nach seiner Verurteilung stattfinden, also mit live Schaltung aus Stadelheim,oder? Geile Show wird das, der Uli denkt halt auch daran,wie er uns sogar aus dem Knast noch mit seinen Beiträgen unterhalten kann. Es könnte natürlich auch ein geschickter Schachzug vom Uli sein, stellt euch mal vor der Staatsanwalt ist Bayern Fan oder sogar Mitglied, soll es ja geben, der weis doch dann gar nicht was er wählen soll. Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war wurden gestern auf der Jahreshauptversammlung auch eine Liste mit all den guten Taten von Uli an die Mitglieder verteilt. Einen vorformulierten Brief gab es dann gleich dazu. Natürlich waren die Briefumschläge mit der aufgedruckten Adresse des Münchener Landgerichts auch dabei, sogar an die Briefmarken hat der Verein gedacht. Begründet hat man diese vorbereitete „Uli’s gute Taten Liste“ damit, dass nicht etwa solche Sachen wie der Beschiss der DFL mit den Kirch Geheimverträgen, die guten Taten als Unternehmer(kein Betriebsrat, Leiharbeiter und nicht einhalten von Tarifverträgen), oder etwa die Unterstützung durch einen langjährigen Sachgebietsleiter der Steuerfahndung München bei der Erstellung seiner Selbstanzeige, fälschlicherweise dort genannt werden könnten….

Ach ja und geweint hat der Uli….persönlich glaube ich ja, dass ihm genau in diesem Moment klar geworden ist, „…mein neues Zuhause wird ein anderes sein!“

Was machen die schweren Jungs den ganzen Tag hinter Gittern? Arbeiten – wenn sie Glück haben. (Foto: Foto: Beate Wild)

A Tribut to Uli Hoeneß Con Te Partiro – Time To Say Goodbye….

Lieber Uli, jetzt wirst du auch noch als „Dreck“ bezeichnet, willst du dir das wirklich antun. Scheinbar bist jetzt nicht nur mit deinen Steuervergeßlichkeiten aufgefallen, sondern jetzt wo viele genauer hinschauen, wirst du auch noch als das erkannt was du augenscheinlich schon immer warst. Uli, schau mal wie gut es dem Bischof von Limburg jetzt geht! So ein bisschen Einkehr und Ruhe würde doch auch ganz gut sein. Also erspar uns doch jetzt allen deine dumme Hoffnung du könntest in irgendeiner Weise um den Knast herum kommen.

Stephanie zu Guttenberg überreicht Uli Hoeneß ...

Stephanie zu Guttenberg überreicht Uli Hoeneß den BAMBI in der Kategorie „Wirtschaft“ (Photo credit: BAMBI 2010)

Ja sicher, es ist schwer los zu lassen, dass verstehen wir alle. Aber es kommt schließlich für jeden von uns der Zeitpunkt vor er sich im Spiegel seines Lebens mit dem Saldo abfinden muss. Dein Saldo verschafft dir jetzt ein neues Zuhause, eine ganz neue Perspektive. Uli, wie ich dich kenne schreibst in der Zeit in ganz tolles Buch und wirst geläutert nie wieder in die Schweiz fahren, denn soviel Einsicht wird man von dir wohl erwarten.

Uli, es wird Zeit, pack schon mal die Sachen und vergiss deine Zahnbürste nicht. Genügend frische Unterhosen solltest du auch einpacken, denn das gute Essen im Knast verursacht wohl gerade in den ersten Wochen reichlich Durchfall.
Auch wenn du nun mal kein knackiger Jüngling mehr bist, du solltest vielleicht doch besser mit dem Rücken zur Wand schlafen. Schließlich soll deine Beliebtheit ja auch bis zu den Insassen Stadelheims vorgedrungen sein. Damit deine Freunde und Bekannten dich auch dort erreichen, hier schon einmal deine neue Postanschrift. Stadelheimer Straße 12 81549 München, Postfach 90 06 55 81506 München. Telefon: (089) 69922-0. Telefax: (089) 69922-490. E-Mail: Bitte bei der NSA erfragen….
Dir alles gute und sicher wirst auch dort für dich nützliche Kontakte knüpfen.

Justizvollzugsanstalt München (Stadelheim)

Justizvollzugsanstalt München (Stadelheim) (Photo credit: Wikipedia)

  • 1999 Horizont Award in der Kategorie „Unternehmer des Jahres“
  • 2002 Bayerischer Verdienstorden
  • 2006 Bayerischer Sportpreis in der Kategorie „Hochleistungssportler Plus“
  • 2009 „Goldenen Sportpyramide“ und damit Aufnahme in die Hall of Fame des deutschen Sports
  • 2009 Bambi in der Kategorie „Wirtschaft“
  • 2010 Zivilcouragepreis der Stiftung „Bündnis für Kinder“
  • 2010 Querdenker-Award für sein besonderes soziales Engagement
  • 2011 Ehrenpreis der Hamburger Sportgala (für 2010) für sein Lebenswerk und insbesondere für seinen Einsatz bei der Rettung des FC St. Pauli
  • 2012 scherzhafte Verleihung des Status Bayer ehrenhalber mittels „Einbürgerungsurkunde“ durch den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofe
  • 2012 Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienst

Uli Hoeneß, dein Prozess beginnt ab dem 10. März 2014.


Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München II hat die Anklage gegen Präsident Uli Hoeneß vom FC Bayern München wegen Steuerhinterziehung zugelassen. Damit kommt es am 10. März 2014 zum ersten Verhandlungstermin. Die Chronologie der Steuer-Affäre:

English: Uli Hoeness and Klaus Gronewald in Ta...

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß muss sich in seiner Steueraffäre vor Gericht verantworten. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München II hat die Anklage der Staatsanwaltschaft München II gegen Hoeneß wegen Steuerhinterziehung vom 30. Juli 2013 „unverändert“ zur Hauptverhandlung zugelassen. Der Prozess beginnt ab dem 10. März 2014. Zunächst sind vier Verhandlungstage angesetzt. Hoeneß wird Einkommenssteuerhinterziehung vorgeworfen. Die Chronologie der Steuer-Affäre:

2001 bis 2006: Hoeneß spekuliert im großen Stil an der Börse mittels eines Kontos in der Schweiz. Der damalige Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus habe ihn mit Millionen unterstützt. „Es war immer klar, das war ein Konto zum Zocken, für nichts anderes“, sagte Hoeneß im Mai 2013 der „Zeit“. Nach anfänglichen Gewinnen habe er aber hohe Verluste gemacht und seine Aktivitäten an der Börse zurückgefahren.

Oktober 2010: Deutschland und die Schweiz unterzeichnen ein neues Doppelbesteuerungsabkommen und vereinbaren Verhandlungen zur Legalisierung von nicht versteuerten deutschen Geldern auf Schweizer Bankkonten.

April 2012: Beide Länder unterzeichnen ein Zusatzprotokoll. Geldanlagen von Bundesbürgern in der Schweiz aus den vergangenen zehn Jahren sollen danach von 2013 an pauschal mit 21 bis 41 Prozent besteuert werden – nicht wie zunächst vereinbart mit 19 bis 34 Prozent. Das Schweizer Parlament billigt das Abkommen im Mai, der Bundestag stimmt im Oktober zu.

November 2012: Die von SPD und Grünen regierten Bundesländer lassen das Abkommen im Bundesrat scheitern.

Dezember 2012: Auch im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat kommt keine Einigung zustande.

Januar 2013: Hoeneß zeigt sich beim Finanzamt selbst an, die Staatsanwaltschaft München leitet ein Ermittlungsverfahren ein. Er hatte vergeblich auf das kurz zuvor gescheiterte Steuerabkommen gesetzt.

20. März: Hoeneß bekommt in seinem Haus am Tegernsee Besuch von den Ermittlern. Gegen ihn liegt ein Haftbefehl vor, der aber außer Vollzug gesetzt wird – angeblich gegen Zahlung einer hohen Kaution.

20. April: Das Nachrichtenmagazin „Focus“ macht den Fall öffentlich und berichtet unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft und Hoeneß selbst.

21. April: Hoeneß schließt einen Rücktritt als Bayern-Präsident aus. In der Folge häuft sich die Kritik, auch Kanzlerin Angela Merkel rückt von Hoeneß ab. Geschlossen bleiben die Reihen beim FC Bayern.

23. April: Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet über den Haftbefehl und die Millionen-Kaution. Hoeneß besucht das Halbfinal-Hinspiel seines FC Bayern in der Champions League gegen den FC Barcelona und freut sich im Stadion über das 4:0.

1. Mai: Hoeneß gibt via „Zeit“ voller Reue Einblick in sein Seelenleben. Verbindungen seines Schweizer Kontos zum Rekordmeister schließt der Bayern-Präsident aber aus.

6. Mai: 8:0 – Hoeneß bleibt Vorsitzender des Bayern-Aufsichtsrats. Vorerst: „Der Aufsichtsrat wird die Angelegenheit weiterhin beobachten und sich bei Vorliegen neuer Erkenntnisse mit dem Thema befassen“, heißt es in der offiziellen Erklärung.

11. Mai: Die 23. Meisterschaft darf gefeiert werden, und Hoeneß fährt beim Autokorso zum Marienplatz mit. Doch trotz aller Gesten und warmer Worte wirkt Hoeneß inmitten der Feiergesellschaft betrübt.

25. Mai: Selbst im Moment des großen Triumphes steht Hoeneß unter dem Eindruck der Steueraffäre. Fast schüchtern greift er nach dem 2:1 im Finale gegen Borussia Dortmund nach dem Champions-League-Pokal.

1. Juni: Das Triple ist perfekt: Nach Meisterschaft und Champions League holen die Münchner auch den DFB-Pokal.

24. Juni: Hoeneß stellt den neuen Trainer Pep Guardiola mit in München vor. Danach hält er sich öffentlich weiter zurück.

24. Juli: Uli Hoeneß rechnet in seiner Steuerangelegenheit mit einer baldigen Entscheidung. „Ich bin zuversichtlich, dass es eine gute Lösung gibt. Ich denke, in den nächsten zwei, drei Monaten wird es eine Entscheidung geben“, sagt er am Rande des Testspiels gegen den FC Barcelona.

30. Juli: Die Staatsanwaltschaft München erhebt Anklage gegen Uli Hoeneß wegen Steuerhinterziehung. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München muss nun über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens gegen den Präsidenten des FC Bayern München entscheiden.

4. November: Die Pressestelle des Oberlandesgerichts gibt bekannt, dass die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München II die Anklage gegen Uli Hoeneß „unverändert“ zugelassen hat. Der erste Verhandlungstermin wird für den 10. März anberaumt.

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