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Die „Nebenjobs“ der Springer-Journalisten…“In the pay of the CIA…“


Marcus Pretzell


Marcus Pretzell

4.000,- €-Lachmann


- oder wie ein Journalist der Welt seine Unabhängigkeit verlor –

Liebe Facebookfreunde, heute möchte ich Ihnen Hintergründe ganz realer Sorte aus dem deutschen Journalismus berichten.

Was kostet ein Journalist und wie genau geht unabhängiger Journalismus? Was wäre der Preis für eine positive Berichterstattung über die AfD im Allgemeinen und ihre Vorsitzenden im Besonderen, in einer großen deutschen Tageszeitung?

Kennen Sie Günther Lachmann?

Er ist Journalist bei der Tageszeitung „Die Welt“. Er gehörte zu denjenigen, die in der Vergangenheit differenzierte Artikel über die AfD verfassten. Das tut er oberflächlich betrachtet auch weiterhin, allerdings mit einer kleinen aber ziemlich giftigen Besonderheit. Seit Juli 2015 lautet sein immerwährendes Mantra: Die AfD ist vernünftig, aber ihre Vorsitzende taugt nichts, ihr Kollege Jörg Meuthen kommt nur vor, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt. Sein letzter Artikel setzt der Sache die Krone auf. Persönliche Diskreditierungen und ein Aufguss eines Spiegel-Artikels, der vor Wochen jeden verfügbaren Schmutz zusammenfegte und neu zusammenfasste. Jeder innerparteiliche Gegner Petrys durfte anonym zum wiederholten Male seine Verleumdungen anbringen und drucken lassen. Unkenrufe über den Abtritt Petrys wurden von einem ungenannten Bundesvorstandsmitglied erwähnt und dies nicht zum ersten Mal. Angebliche Details aus Bundesvorstandssitzungen, zurechtgebogene Hintergrundinformationen über vorgebliche Machenschaften von Petry und manches mehr. Lachmann wird zum Sprachrohr all jener, die Petry loswerden möchten. Mit ihr selbst redet er seit einem halben Jahr nicht mehr und so findet eine kritische Überprüfung seiner Informanten nicht statt.

Das ist nichts ungewöhnliches. Interessant ist aber zu fragen, warum Herr Lachmann sich dafür hergibt.

Die naheliegende Antwort ist simpel und deshalb werde ich Ihnen ein paar Vorgänge aus dem letzten Jahr berichten, für deren Transparenz Herr Lachmann sicher dankbar sein wird, damit seine Leser ihn noch besser verstehen können.

Herr Lachmann gehört zu den Journalisten, die gerne über ihre schlechte Bezahlung berichten. Das ist zunächst weder verwerflich noch falsch. Aber Herr Lachmann gehört zu denjenigen, die auch klar sagen, dass sich das ändern muss.

Seine Frau betreibt daher eine Nachrichtenseite, auf der Herr Lachmann regelmäßig seine Artikel publiziert. Wir werden gleich darauf zurückkommen und sehen, welche Rolle diese Seite spielt.

Es ergab sich eines Tages, dass er darum anfragte, ob er die AfD im Pressebereich beraten könne. Da er mit Bernd Lucke nicht klar kam, strebte er dies nach der Veränderung in der Parteiführung im Juli 2015 an. Gerüchte darüber, dass er schon Bernd Lucke, um eine solche Zusammenarbeit angefragt habe, verstummten nie ganz und waren Gegenstand von Gesprächen auch mit Journalistenkollegen.

Verbrieft ist nun aber folgendes: Herr Lachmann wollte zwar die AfD mit Frauke Petry und Jörg Meuthen beraten, aber er wollte seinen Job als Journalist bei „Die Welt“ nicht aufgeben und dort weiter verantwortlich sein für die Berichterstattung über die AfD. Ja, Sie hören richtig. Selbstverständlich wollte er auch das journalistische Online-Projekt seiner Frau weiter begleiten. Seine Vorstellung lautete daher ganz einfach: Teilzeit-Pressestrategie-Berater für die AfD!

Der Preis? € 4.000,- monatlich!

€ 4.000,- monatlich für einen Nebenberuf, zu einem Vollzeitberuf und einem weiteren Projekt seiner Frau, erscheint zunächst viel. Bedenkt man aber, dass man sich damit den zuständigen Journalisten für die AfD einer angesehenen deutschen Tageszeitung kauft, ist der Preis vergleichsweise lächerlich. Man fragt sich unwillkürlich, wer denn noch so alles „Nebenjobs“ in der deutschen Presselandschaft hat und wer das bezahlt.

Selbstverständlich hätte man das nicht offiziell mit einer Anstellung machen können, das machte Herr Lachmann daher schnell klar. Die 4.000,- € sollten über Umwege an ihn bezahlt werden. Entweder, so stellte er sich vor, sollte die Abwicklung über das Online-Portal seiner Frau laufen oder aber über einen anderen Mittelsmann, der offiziell diesen Auftrag als AfD-Berater erhalten sollte. Das Modell stieß bei Frauke Petry auf wenig Begeisterung, weil sie entgegen der von Herrn Lachmann zuletzt heraufbeschworenen „Skandale“ hier einen echten erkannte.

Seitdem kommt keiner von Herrn Lachmanns Beiträgen ohne herabwürdigende Bemerkungen zu Frauke Petry aus.

Das ist nun nicht weiter besonders in der deutschen Presselandschaft, aber es bleibt in diesem Fall ein besonderes Geschmäckle.

Der für die AfD zuständige Journalist bei „Die Welt“ schreibt zunächst fair und differenziert über Frauke Petry, versucht dann einen lukrativen Nebenjob von der Partei zu erhalten, scheitert damit und fängt dann an, konsequent die Parteivorsitzende mit Dreck zu beschmeißen.

Es wäre sicher ein leichtes gewesen, sich die loyale Berichterstattung dieses Herrn zu kaufen. Parteigelder und Steuergelder hätten ausreichend zur Verfügung gestanden. Wer dieses schmutzige und kriminelle Treiben aber nicht mitmacht, macht sich dagegen zur Zielscheibe des Herrn Lachmann, der seine persönliche Unzufriedenheit über seine persönliche finanzielle Situation zu Papier zu bringen versucht und dabei beständig bemüht ist, der Parteivorsitzenden der AfD mit Indiskretionen von Parteikollegen, Spekulationen und herabwürdigenden Wertungen eigener Art, ihr sonst inzwischen anerkennenswertes Image in der deutschen Presselandschaft zu beschädigen. Es gibt genug Journalisten, die weder die AfD noch Frauke Petry mögen, aber ihr Mittelmaß vorzuwerfen, bringt nur einer in dieser boshaften Form fertig. Vielleicht ahnen Sie, warum er das tut.

Lieber Herr Lachmann, persönliche Gespräche behandle ich in der Regel vertraulich und ich tue dies nicht gerne. Aber es gibt Grenzen, welche Boshaftigkeiten man sich von einer gekränkten Persönlichkeit in der Öffentlichkeit (nunmehr seit einem halben Jahr) bieten lassen muss. Ich wünsche allen Lesern eine spannende Woche.

Der Mord an Boris Nemzow, ein Fall für wüste Spekulationen!


Der Fall Nemzow! Die bisher bekannten Umstände würden normalerweise für einen Mord aus Eifersucht sprechen!


Anna Duritskaya heisst das Mädchen, das den ermordeten Boris Nemzow bei seinem letzten Ausflug begleitete. Der 55-jährige Politiker und seine mehr als 30 Jahre jüngere Geliebte trafen sich seit etwa drei Jahren und lebten in zwei Städten – in Kiew und Moskau.

Die Eltern des Modells Anna Duritskaya, die Frau die beim Mord am russischen Politiker an seiner Seite war, waren gegen ihre Beziehung zu Nemzow, ebenso wie ihr sehr eifersüchtiger Ex-Freund. Die Mutter und der Vater von Anna haben häufig versucht ihre Tochter vom Zusammenleben mit Nemzow abzubringen.

Trotzdem wollte Anna nicht aus dieser Beziehung mit ihrem „Sugar-Daddy“ und verbrachte die meiste Zeit mit Boris Nemzow in Moskau. Der 55-Jährige „bezahlte“ seine junge Geliebte für ihre „Liebesdienste“ mit teuren Geschenken wie Parfüm, Schmuck und exklusiver Kleidung, berichtet eine Freundin der jungen Frau.


Derzeit versuchen die Ermittler herauszufinden welche Umstände zum Tod von Boris Nemzow geführt haben. Erforscht werden verschiedene Versionen des Verbrechens. Eifersucht gilt als eines der Motive. Auch Rache wegen einer Abtreibung zu der Nemzow seine Geliebte gezwungen haben soll könnte ein Tatmotiv sein. Berichten zufolge flog die 23-jährige Duritskaya in die Schweiz, um hier die Abtreibung vornehmen zu lassen. Der medizinische Eingriff soll in einer Klinik in Zürich durchgeführt worden sein, bezahlt von Boris Nemzow.


Boris Nemzows hatte diverse Liebschaften. Er hatte mit zwei langjährigen Geliebten drei Kinder und aus der Ehe mit seiner Frau Raisa eine Tochter, eigentlich massenhaft Ansätze für Spekulationen über mögliche Tatverdächtige und in Frage kommende Motive. In einem normalen Mordfall würde jeder Kriminalist und die Presse gleichermaßen, wohl zuerst in diesem Umfeld ermitteln, um zumindest den Klassiker, Eifersucht, als Mordmotiv auszuschließen.
Aber es wird in unseren Medien nicht einmal über diese Hintergründe berichtet.

Das Fluchtfahrzeug. Es wurde nicht weit entfernt vom Tatort gefunden.

Das Fluchtfahrzeug.
Es wurde nicht weit entfernt vom Tatort gefunden.

Was machen die Medien aus diesen Tatsachen?
Die NZZ schreibt „mit einer Bekannten“, der Spiegel schreibt „mit einer jungen Bekannten“, die Bild „mit einer jungen Ukrainerin“, in der ARD Tagesschau wird daraus „in Begleitung einer Bekannten“, die Schweizer Tagesschau verschweigt sie ganz und schreibt „Mehrere Personen seien Zeugen des Attentats“, der Standard in Österreich schreibt „mit einer „weiblichen Begleitung“ „. Alle wussten es und keiner sagt die Wahrheit.
Berichtet wird nur in eine Richtung, „Putin entsorgt die Opposition in Russland.“ So funktionieren unsere Mainstreammedien. Wie soll man denen noch auch nur ein einziges Wort glauben können? Unglaubwürdig bis ins Mark, US-hörig und Kriegslüstern bis ins letzte Glied. Dabei verliert das Journalistische Establishment nicht nur an Glaubwürdigkeit, sondern erleidet mittlerweile auch erhebliche wirtschaftliche Einbußen. Vor allem die Tatsache, das nicht einmal diese negativen wirtschaftlichen Folgen eine Überprüfung des eigenen Standpunktes auslösen, verdeutlichen, wie sehr Verlage und Medienunternehmen sich als Ideologische Kreuzritter anstatt als Vertreter einer freien Presse, einer freien Meinung verstehen und gebären!
Was für ein ernüchterndes Bild für jeden jungen Nachwuchsjournalisten. Diese Art Medien verursacht aber nicht nur einen Schaden für das Bild der Journalisten, es trägt auch in erheblichem Umfang zur Politikverdrossenheit bei und ist nicht zuletzt verantwortlich für das negative Bild unseres Staates im Ausland.

Ein kleiner Überblick über die schwindende Bedeutung der „Mainstream Medien“:

Sueddeutsche.de verliert 1,64 Millionen Leser!

Aber nicht nur bei der Süddeutschen werden es immer weniger. Auch Focus Online verliert 1,18 Millionen Besucher (-8,6 Prozent) innerhalb eines Monats.
Die Nachrichten-Websites der Mainstream-Medien rutschen immer tiefer in die Krise. Besonders hart trifft es Sueddeutsche.de (-22,1 Prozent) – weil sie ihre Online-Reichweite nicht mehr frisieren darf. Aber auch Focus Online (-8,6 Prozent), N24.de (-14,7 Prozent) oder n-tv.de (-8,5 Prozent) leiden unter starkem Besucherschwund. Davon unbeeindruckt sind die Alternativ-Medien.

Im AGOF-Ranking büßt die große Mehrheit der Mainstream-Medien im Dezember 2014 kräftig ein:

N24.de (-14,7 Prozent), Die Welt (-6,0 Prozent), n-tv.de (-8,5 Prozent), RP Online (-6,5 Prozent), Handelsblatt Online (-5,0 Prozent), Der Westen (-10,6 Prozent), manager-magazin.de (-19,6 Prozent), Frankfurter Rundschau Online (-15,2 Prozent).

Die Zahlen der AGOF sind allerdings mit Vorsicht zu genießen, denn auch hier wird manipuliert. Das offenbart der drastische Einbruch von Sueddeutsche.de. Der ist auch deshalb so groß, weil die Zeitung bisher schummelte. Sie rechnete einfach Online-Leser in die Statistik, die nie auf sueddeutsche.de waren. Das Prinzip, das dahinter steckt funktioniert vor allem auch für die Seite Bild.de, die sich quasi von anderen, weniger bekannten Online-Angeboten des Springerverlags bedienen kann. Also umso mehr Online-Angebote ein Verlag hat, umso mehr hat er auch die Möglichkeit seine „Unique User“ Statistik zu manipulieren! Das merkwürdige Interesse des Springerverlages an T-Online, ein Unternehmen, dass wohl niemand kaufen würde, lässt sich mit diesem Hintergrund erklären. Der Springerverlag würde sich durch den Zukauf vor allem weitere „Unique User“ erkaufen und so eine in Wahrheit zu bezweifelnde Marktposition bei den Anzeigenkunden verschaffen. Allerdings dürfte es wohl nur eine Frage der Zeit sein, wann eine so aufgebaute „Blase“ platzt.

Die Agof-Daten von T-Online.de und Bild.de:

T-Online (Gesamt) 24,62 Mio. Unique User
BILD.de (Gesamt)  17,31 Mio. Unique User

Der wirkliche Grund, über den keiner spricht: Sie haben das Vertrauen der Menschen verspielt. Gerade die einseitige, manipulierte Berichterstattung über den Ukraine-Krieg frustriert die Deutschen.

 

Exklusiv für die Medienverantwortlichen! Hier findet ihr die Gründe warum euch die Leser, Zuhörer, Zuschauer weglaufen…


Meinungsfreiheit – Pressefreiheit und ihre lebenden Widersprüche!
Die Journalisten der Springer-Gruppe müssen eine Verlagsklausel unterschreiben, die festlegt, dass sie sich für die Entwicklung der Transatlantischen Verbindungen und für die Verteidigung des Staates Israel einsetzen. Die ganze Geschichte siehe 9.

Das Medien-Netzwerk
Stand 2011
Wie sieht es aus mit der Meinungsvielfalt, wenn in den USA sich die Massenmedien in der Hand von sechs multinationalen Konzernen befinden:
AOL Time Warner
Walt Disney Company
Viacom
Vivendi Universal
News Corporation
Bertelsmann AG
(Quelle: Jim Marrs, S.202, Die Billionen Dollar Verschwörung)
Die Ganze Geschichte findet sich dazu unter 9.

Beispiel:
Netzwerke des Transatlantischen Bündnisses.
„Bei vier Außenpolitik-Journalisten von FAZ, Süddeutsche Zeitung, Die Welt und Die Zeit, finden sich dichte Netzwerke im US- und NATO-affinen Elitemilieu“,
Gelenkte Demokratie kann sich so frei anfühlen!
Du kannst hier alles sagen, was du willst. Nur sorgt man im Vorfeld dafür, dass du dich nur seltenst ausserhalb eines Meinungshorizontes befindest, bei dem die Sonne nie im Zenit steht. Flaches Wissen ist angesagt. Lange Schatten. Und wenn Fernsicht, dann in Form von Fernsehen. Mit einem ähnlichen Alpha-Redakteuren-Netzwerk.

Bitte, meine Liste ist sehr lang! Ich habe mir nur ganz privat die Mühe gemacht meinen Unmut niederzuschreiben! Wieviel da mittlerweile zusammengekommen ist erstaunt mich gerade selber! Das zu lesen braucht Zeit und ist sicherlich keine geringer Aufwand aber, ich habe mich ja auch nicht vor dem Aufwand gescheut, das alles für mich festzuhalten!
Klare Worte statt Gender-Diskussion und verunglimpfen von Demonstranten! Das erwartet Deutschland von Euch! Lügen und Spekulationen, wo man den größtmöglichen persönliche Vorteil findet und daraus obskure Geschichten zu Stricken, ist kein Journalismus, für den der Kunde bereit ist zu zahlen, egal ob Online oder Print, so macht ihr euch überflüssig!

Beispiel Berichterstattung TTIP:

Für wenn bitte soll TTIP gut sein! Der US Reisende weiß, eine neue Jeans, ein neues IPad oder was auch immer mit in seinem Reisegepäck zu befördern, bedeutet, für den Fall, dass er keine “Non US Rechnungen” vorweisen kann, die Wahrheit zum Thema freier Handel….
Einfuhrsteuern!
Was lese ich in den Medien darüber? Nichts!
Das diese Situation überhaupt keine Veränderungen durch TTIP bedeutet wird uns als Information ebenfalls nicht erzählt!

Wenn der Zoll sich auf jedes Reisegepäck stürzen würde, würden viele Reisende aus allen Wolken fallen, denn erst dann würden sie auch diese Wahrheiten glauben!
Einen echten Nutzen werden nur die großen US-Konzerne haben. In eingeweihten Kreisen spricht man auch ganz offen darüber! Die Unternehmen, die hier in EU dafür plädieren, befinden sich doch ebenfalls in US-Hand! Kein einziges deutsches Unternehmen wird profitieren, kein Bürger der EU wird profitieren und das Beste und entblößende zugleich ist doch wohl, dass der größte Teil der US-Bevölkerung ebenfalls dagegen ist. Die Ablehnung der US Bevölkerung ist einfach und nachvollziehbar, die Arbeitsplätze wandern seit Jahrzehnten aus den USA ab und verursachen damit ein das bisher nie dagewesene Problem des fehlenden oder zu geringen Wachstums! Ich fasse mal zusammen, keiner will es, keiner braucht es und doch schreiben alle das Gegenteil, warum? Weil das Vermögen weltweit keine Steuern mehr zahlt, sich keinen Nationalstaaten und deren Rechtssystemen unterwirft, aber dafür einem sehr exklusiven kleinen Kreis die Mäuler so mit Geld stopft, dass es Ihnen zur “Feder” wieder rauszukommen scheint! Baby Schimmerlos lässt grüßen…..
“Umfragen, wonach deutsche Unternehmen, der Arbeitsmarkt etc. profitieren werden, stammen von denen, die es genau so gerne hätten! Die Wirklichkeit sieht bei uns genauso wie im Rest Europas aus!
Manmanman….lernt es doch endlich, dann kauft man eure Zeitungen auch!”

Wer stellt von euch die Frage: „Wer stoppt nötigenfalls die USA?

Meinungsfreiheit geht anders!
Persönlich wünsche ich mir es wird von Ihnen zu einer positiven Veränderung genutzt.

  1. https://derblauweisse.wordpress.com/2015/01/08/wer-vertraut-kann-enttauscht-werden-medien-hatten-eine-vertrauensstellung-der-sie-nicht-gerecht-geworden-sind/

  2. https://derblauweisse.wordpress.com/2015/01/13/stay-behind-springer-meinungsfreiheit-und-demokratie-gefahrdet/

  3. https://derblauweisse.wordpress.com/2014/05/07/selbstverstandnis-deutscher-leitmedien-keine-mediengleichschaltung-oder-meinungsmache-usa-eu-nato-bundesregierung/

  4. https://derblauweisse.wordpress.com/2014/04/17/mainstream-medien-spammen-fur-den-bundnisfall-mein-kommentar/

  5. https://derblauweisse.wordpress.com/2015/01/11/charlie-hebdo-pressefreiheit-meinungsfreiheit-das-gegenteil-davon-die-springer-medien/

  6. https://derblauweisse.wordpress.com/2015/01/02/deutsche-leitmedien-verkunden-erstmals-das-ende-des-wirtschaftssystems/

  7. https://derblauweisse.wordpress.com/2014/11/23/medien-propaganda-psyop-psychologische-operationen/

  8. https://derblauweisse.wordpress.com/2014/11/12/nicht-nur-manipulierte-medien-auch-geschichte-wird-manipuliert/

  9. https://derblauweisse.wordpress.com/2014/08/12/medien-im-dienst-der-geheimdienste/

  10. https://derblauweisse.wordpress.com/2014/05/07/selbstverstandnis-deutscher-leitmedien-keine-mediengleichschaltung-oder-meinungsmache-usa-eu-nato-bundesregierung/

P.S.
“P.S. Ich bin ein stolzer, erzkonservativer Unternehmer mit Gerechtigkeitssinn, Verantwortungsbewusstsein und sozialem Engagement jenseits des Feigenblattes, der sich, nach dem auseinander pflücken so einiger, durch die aktuelle Bundesregierung in Auftrag gegebener Gutachten (sowohl Rechtsgutachten zur NSA-Affäre, als auch Wirtschaftsgutachten z.B. zur Einschätzung der wirtschaftlichen Lage) zu allererst einmal mit Grausen von den vermeintlichen Eliten abgewendet hat und sich deshalb selber zu den ersten in Berlin stattgefundenen “Montagsdemos” begeben hat, um Veränderungen in diesem Land mit anzuschieben! Der jetzt nicht einfach sehenden Auges diesen Demagogen hinterherläuft….es gäbe sehr viel zu tun, leider fehlen uns dafür auch die Köpfe!”

Leistungsgesellschaft oder Feudalgesellschaft? Warum wir eine differenzierte Erbschaftssteuer brauchen!


Schafft doch die Erbschaftssteuer einfach ab!
Die Welt v. 21.12.2014
Eine Meinung von Olaf Gersemann Ressortleiter Wirtschaf, Finanzen und Immobilien

Dummheit fördert Besitzstandswahrer und umgekehrt!

Emotionale Intelligenz hat zu einer Renaissance der Windmühlen geführt, während uns Menschen mit hohem IQ Wohlstand und Wachstum gebracht haben. Ohne diese Menschen hätte es eine Mondlandung nie gegeben.

Wenn Dummheit zur Leistungsnorm wird!
Es stimmt, ich muss solche Journalistischen Meisterstücke ja nicht lesen, aber erstens tue ich es doch und zweitens platzt mir dabei immer wieder der Kragen!
Ich muss es nicht lesen, stimmt! In Zeiten von inflationären schulischen und akademischen Bestnoten, mit bezahlten Diplomen, in Zeiten wo sich die letzte verbliebene Bastion von objektiven Leistungsurteilen (Zeugnisse) befand, wird selbst diese quasi abgeschafft. Warum? Weil die sogenannte, sich selbst so definierenden Erbeneliten, dort als schlicht und ergreifend „zu dumm“ auffallen. Aber keine Bange auch dafür, also für das was nicht sein kann, der eigene Nachwuchs ist zu dumm, sind Lösungen vielfältiger Art vorhanden. Dummheit wird heute nicht den Dummen zugeschrieben, sondern ist ein Missverständnis derer, die die Dummheit der eigenen Sprößlinge partout nicht ignorieren wollen. Stattdessen werden Mythen über die Unfähigkeit der Pädagogen im Umgang mit Hochbegabtheit, denn genau das sind diese ErbenSprößlinge ja schließlich, erfunden. Die Dummheit der Sprößlinge wird auch gerne mit Hilfe neuer Schulformen umetikettiert und neue Maßstäbe, wie tanzende Namen, zum Befähigungsnachweis erfunden! Unter diesen sozialen Gegebenheiten kämpfen sie für die Abschaffung der Erbschaftssteuer? Ich gratuliere Ihnen und allen anderen, die zwar mit reichlich teamfähigkeit, emotionaler Intelligenz und tanzenden Waldorf Namen (in meiner Zeit nannte man das Sonderschule) ausgestatteten neuen Erbensprößlinge! Deren Errungenschaft wird es sein, die Dummheit zur Leistung gemacht zu haben, dafür aber auf Leistungen, wie Mondflüge, Erfindungen die den Menschen echten Nutzen bringen, verzichten müssen, denn mit emotionaler Intelligenz werden sie einen Mondflug nicht zustande bringen. Deren Teamfähigkeit, uns auch in Zukunft vom neuartigen Nutzen von Windmühlen, zu überzeugen weiß….auf dass die Zukunft nicht die von Ihnen beschriebene sein wird!

Bei der Erbschaftsteuer geht es nicht zuerst um Gerechtigkeit oder Soziale Umverteilung – das alleine wäre schon Grund genug- sondern um die notwendige Elitenzirkulation. Die zehn Prozent Reichsten und damit Einflussreichsten haben zu mehr als zwei Drittel ihren Reichtum ererbt. Ihr Status und ihre Macht ist also nicht Resultat ihrer Leistung oder ihrer Fähigkeit, sondern allein ihrer Herkunft. Das macht Deutschland nicht zu einer Leistungsgesellschaft, sondern zu einer Feudalgesellschaft. Und alle historische und wissenschaftliche Erkenntnis zeigt: Die Leistungsgesellschaft ist erfolgreicher als die Feudalgesellschaft. Dass gerade Liberale so engagiert für das wichtigste Instrument der Eliten-Betonierung, die Erbschaft, und gegen die Leistung kämpfen ist intellektuell enttäuschend und natürlich entlarvend. Das der deutsche Mittelstand, der mit eigenem erarbeiteten Vermögen 100% haftet eine Sonderstellung erhält, ist sinnvoll, solange man diesen auch erhalten will. Die ansonsten durchaus üppigen Freigrenzen bei der Anwendung der Erbschaftssteuern, sollte man ebenfalls nicht vergessen, wenn  über die inakzeptable und ungerechte Belastung der Erbengruppe Marke „Papas Söhne und Töchter“ geredet wird. Unser Staat ernährt schließlich schon Systembedingt genug Schmarotzer! Staatsausgaben, sind Leistungen die das BIP berücksichtigt, im Gegensatz dazu bleiben Leistungen, die durch Hausfrauen oder Hausmänner im Haushalt erbracht werden, unberücksichtigt!

Verstehen sie?
Beamte erbringen eine vermögenserhöhende Leistung, Hausfrauen/Hausmänner, die Kinder erziehen, die Großeltern pflegen etc., nicht!

Der Fehler bzw die Inkonsequenz Lottogewinne, Wettgewinne wie auch andere Glücksspielgewinne nicht zu besteuern ist symptomatisch für ein Steuersystem, das leistungsloses Einkommen, wo immer möglich, bevorzugt. Da ist die Erbschaftssteuer nur ein Beispiel. Aber auch wenn Lottogewinne & Co. ökonomisch und soziologisch eher unerheblich sind, spielen sie gerade wegen ihrer Nicht-oder nur geringen Besteuerung für den illegalen Geldtransfer und bei der Geldwäsche eine besondere Rolle und führen hier zu Schäden der Volkswirtschaften in atemberaubenden Größenordnungen. Die Erbschaften hingegen sind ein entscheidendes Instrument, wenn nicht das entschtscheidende, das die Privilegien einer winzigen Oberschicht über viele Generationen garantiert. Gerne wird über die mangelnden Aufstiegsmöglichkeiten und die fehlende Durchlässigkeit in Deutschland geklagt aber gleichzeitig werden Änderungen dazu verhindert.

Viele Studien belegen das.

Wer sich fragt, warum  sich, warum es nicht mehr Nicht-Erben nach ganz oben schaffen. Na weil die Erben schon da sind.

In kaum einem anderen OECD-Land – auch das zeigen die jüngsten Studien (allen voran Michael Hartmann) – rekrutiert sich die ökonomische Oberschicht so sehr aus sich selbst heraus. Sicher, die Erbschaftssteuer allein kann die gefährliche Entwicklung nicht umkehren. Aber sie wäre ein wichtiges Instrument im Orchester.
Für wessen Vorzugsbehandlung setzen sich die Gegner der Erbschaftssteuer eigentlich ein? Die Wirtschaftsjournalistin Ursula Weidenfeld hat gerade im Tagesspiegel sehr überzeugend dargelegt, dass Erben ganz oft eben nicht die tüchtigsten Nachfolger an der Unternehmenspitze sind. Und immer mehr Erben wollen sich die Mühe der Unternehmensführung erst gar nicht antun und machen lieber Kasse. Warum also sollte die Steuer ausgerechnet diese Personenkreis und ihr unverdientes Einkommen so privilegieren? In dieser Art der Argumentation stecken, wenn sie zuende gedacht wird, schon viele Gründe für eine effiziente Erbschaftssteuer.
Das derzeitige Modell der Erbschaftsteuer ist weder gerecht noch bringt es große Ertäge. Deshalb aber gleich zu kapitulieren und sie gleich ganz abzuschaffen, ist feige und genau der falsche Weg. Eine funktionierende Erbschaftssteuer wäre möglich. Wenn man will. Mit sehr hohen Freibeträgen, Steuersätzen von ca 20 Prozent zu zahlen in 5 Jahren.
Ich gebe zu: Dass weite Teile der Gesellschaft sich für die Abschaffung der Erbschaftssteuer aussprechen und damit für die Privilegien der wenigen Reichen und gegen ihre eigenen Interessen, das enttäuscht mich immer wieder maßlos. Mag sein, dass sich durch meine allgemeine Enttäuschung, diese auch manchen Unbeteiligten zu Unrecht treffen könnte….aber mit mir kann man reden, aber nicht dummschwätzen, dafür ist mir meine Zeit zu wertvoll!

1971 – Das Ende des Goldstandards – Beginn des Größenwahns der USA


Illustration by Victor Juhasz

Illustration by Victor Juhasz

Vor genau siebzig Jahren, im Juli 1944, trafen sich 730 Delegierte aus 44 alliierten Ländern, um ein neues internationales Währungssystem zu etablieren. Ort des Treffens war das wunderschöne Mount Washington Hotel in Bretton Woods, einem Kurort in den Bergen des US-Bundesstaates New Hampshire. Die Verhandlungen dauerten drei Wochen und mündeten in ein Abkommen, das fast 40 Jahre lang Bestand haben sollte.

Die Geschichte ist längst vergangen, aber es lohnt sich, sie wieder einmal genauer zu betrachten. Man kann viel aus ihr lernen.

Das Bretton-Woods-System ruhte auf drei Pfeilern:

  • Alle Währungen wurden an den US-Dollar gebunden, der als einzige Währung frei in Gold umgetauscht werden konnte. Man sprach deshalb auch von einem Dollar-Gold-Standard.
  • Das Bretton-Woods-Abkommen erlaubte geordnete Auf- und Abwertungen für den Fall, dass sich fundamentale Ungleichgewichte zwischen Überschuss- und Defizitländer einstellten.
  • Eine neue Institution, der Internationale Währungsfonds (IWF), erhielt den Auftrag, mit Krediten zu helfen, wenn ein Land mit Zahlungsbilanzproblemen zu kämpfen hatte.

Mit anderen Worten: In Bretton Woods versuchte man, den Goldstandard im Grundsatz zu bewahren, aber mehr Flexibilität zuzulassen. Denn man hatte erlebt, dass ein rigider Goldstandard in den 1930er Jahren nicht in der Lage war, die Schockwellen der Weltwirtschaftskrise aufzufangen. Schlimmer noch: Der Goldstandard hatte die Krise verstärkt. Eine Wiederholung dieser Katastrophe wollte man auf jeden Fall vermeiden.
Interessant ist nun vor allem die Frage, warum das System trotz dieser Überlegungen gescheitert ist. Aus Fehlern lernt man oft mehr als aus Erfolgen.

Das System scheiterte, weil die grossen Industrienationen, insbesondere die USA, in den 1960er-Jahren zu viele Ziele gleichzeitig erreichen wollten.

Sie wollten offene Kapitalmärkte, eine stabile Währung und geldpolitische Autonomie haben. Aber wie Trilemma des Wechselkursregimes (in Anlehnung an Krugman, Internationale Wirtschaft, 2009) sagt, kann ein Land nur zwei von diesen drei Zielen erreichen.
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Anders formuliert: Feste Wechselkurse können auf die Dauer nicht überleben, wenn der internationale Kapitalverkehr frei ist und ein Land seine Geldpolitik ganz auf die eigenen Bedürfnisse ausrichtet, das heisst die Politik der wichtigsten Handelspartner ignoriert. Es treten Ungleichgewichte auf, welche grosse internationale Kapitalbewegungen auslösen und das Währungsgefüge durcheinander bringen. Die USA schauten nur noch für sich – wegen dem Vietnamkrieg, der innenpolitischen Agenda und der Wahlen.

1971 hob Präsident Nixon die Bindung des Dollars ans Gold auf – es war das definitive Ende des Goldstandards.

Es ist ja bekannt, dass in finanzpolitischen Dingen nicht immer die klare Wahrheit gesagt wird. Der Vietnamkrieg verschluckte Unsummen von Dollars, das wurde mit Dollar Banknotendrucken kompensiert wurde.

Da die Amerikaner mit der Weltwährung jegliche Dollarmengen gegen Gold zurückkaufen mussten, leerte dies den Goldtresor der USA.

Wie das bei den Amerikanern oft üblich ist, stoppte Nixon ohne die Teilnehmer von Breton Woods zu fragen die Abmachung und kaufte keine überschüssigen Dollars mehr zurück. De Gaulle dürfte hier eine nicht unwesentliche Rolle gespielt haben als er 1965 verlangte, das französische Gold sei nach Hause zu holen um es der Verfügungsgewalt der FED zu entziehen. Das wurde von der Hochfinanz als ungeheurer Akt empfunden und hat Nachahmer auf den Plan gerufen. In der Folge hat Nixon wegen der schwindenden Goldbestände die Einlösbarkeit des Dollars in Gold unilateral aufgehoben. Die heutige schonungslose und unberechenbare grenzenlose Schuldenpolitik aller Staaten der Welt ist eine Folge davon. Viele Länder haben seither den “point of no return” bei den Schulden längst überschritten, darunter Schwergewichte wie Japan aber auch die USA. Das könnte bald zu gefährlichen Dominoeffekten führen wenn die Zinsen wieder ansteigen…Das Problem des Zinseszins versucht man aktuell auch durch eine möglichst geringe Sparquote zu verringern. Um den Dominoeffekt zu verhindern, versuchen die Notenbanken dieses Szenrio mit künstlich tiefen Zinsen zu verzögern, ein zweifelhaftes Bemühen, das nur an den Symptomen etwas ändern könnte!

In diesem Zusammenhang sind auch die Zweifel über die Existenz der Deutschen Goldreserven mehr als berechtigt! Denn Deutschland war in den 70er Jahren für die USA nicht mehr als ein besetztes Land!

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Thanks, Obama! Unemployment Falls To 6.1% Everywhere Except On Fox News

Die US-Wirtschaft gleicht einem Kartenhaus. Nahezu jeder Aspekt dieser Wirtschaft fußt auf Betrug und die Illusion einer ökonomischen Erholung basiert hauptsächlich auf gefälschten Statistiken. Der amerikanische Kapitalismus selbst ist zu einer Illusion geworden. Denn alle Finanzmärkte werden manipuliert. Die massiven Liquiditätsspritzen in die Finanzmärkte, die aus dem QE-Programm der Federal Reserve herrühren, inflationieren die Aktien- und Bondpreise in einer nie zuvor zu beobachtenden Weise.

Die Zinssätze, die als Maßstab für die Kosten von Kapital fungieren sollen, werden in diesem Zuge auf Null oder gar in negatives Terrain getrieben, mit der Schlussfolgerung, dass Kapital im Überfluss vorhanden ist und dessen Kosten bei Null liegen – und man es somit umsonst bekommt. Großen Unternehmen wie Megabanken und Autoherstellern, die in die Pleite schlittern, wird ein Bankrott nicht gestattet.

Anstelle dessen werden Staatsschulden und elektronische Gelderzeugung dazu genutzt, private Verluste zu kompensieren und so genannten „Too-big-to-fail“ Konzerne am Leben zu erhalten. Diese Maßnahmen finden nicht auf Kosten der Aktionäre, sondern auf Kosten derer, die überhaupt keine Aktien an den jeweiligen Unternehmen besitzen, statt. Profite sind nicht länger ein Maßstab dafür, der gesellschaftliche Sozialfürsorge durch sinnvollen Einsatz von Rohstoffen und Ressourcen mittels eines kapitalistischen Systems zu dienen.

Längst ist es so, dass Profite erzielt werden, indem einheimische Arbeitskräfte durch billigere ausländische Arbeitskräfte ersetzt werden. Genau hieraus resultiert nicht nur dieser immense Rückgang der heimischen Kaufkraft, sondern vor allem auch ein beständig wachsendes Einkommens- und Wohlstandsgefälle. Im 21. Jahrhundert, der Ära der Jobauslagerung, haben die Vereinigten Staaten eine Explosion des Einkommens- und Wohlstandsgefälles erfahren, das in der Landesgeschichte ihres Gleichen sucht.

Ich bin auf diese mehr als eindeutigen Hinweise mit dem Zweck einer Beweisführung zu einem scheiternden Kapitalismus, der es nicht mehr zustande bringt, Sozialleistungen im Sinne der traditionellen ökonomischen Leitlinien und Werte aufrecht zu erhalten, in meiner Buchpublikation The failure of Laissez Faire Capitalism eingegangen. Auch Thomas Pikettys jüngste Buchpublikation mit dem Titel Capital in the 21st Century hat dazu beigetragen, unbekümmerten Ökonomen wie Paul Krugman ein alarmierendes Bild der Realität vor Augen zu führen.

So besorgniserregend Pikettys gezeichnetes Bild der gesellschaftlichen und ökonomischen Ungleichheit auch sein mag, ich stimme mit Michael Hudson überein, dass die Situation noch weitaus schlimmer ist, als Piketty sie in seinem Buch beschreibt.

Der Kapitalismus wurde von machtvollen Privatinteressen ausgehöhlt, deren Kontrolle über Regierungen, Gerichte und Behörden den Kapitalismus in nichts anderes als einen plündernden Mechanismus verwandelt haben. Der Wall Street kommt keine positive Funktion mehr zu. Die Wall Street generiert Profite, indem Frontrunning-Geschäfte mittels Hochleistungscomputern betrieben und indem betrügerische Finanzinstrumente in alle Welt verkauft werden.

Nicht nur, dass sie selbst gegen diese Instrumente wettet, dabei jedoch den Eindruck vermittelt, als würde es sich um risikolose Sicherheiten handeln. Zudem werden an der Wall Street Profite generiert, indem Kapital auf noch nie zuvor zu beobachtende Weise gehebelt wird, indem Wetten abgeschlossen werden, deren finanzieller Gegenwert sich im Ernstfall nicht decken lässt und indem eine Manipulation der Preise an nahezu allen wichtigen Rohstoffmärkten stattfindet.

Nicht nur die Federal Reserve, sondern auch das „Plunge Protection Team” des US-Finanzministeriums unterstützen diese Art der Plünderung, indem zum Beispiel die Aktienmärkte durch einen Ankauf von Futures unterstützt und der Außenwert des US-Dollars vor der außergewöhnlichen Dimension der elektronischen Kapitalerzeugung abgeschirmt wird, indem es zur Ausführung nackter Leerverkäufe am Comex Gold-Futuresmarkt kommt. Die US-Wirtschaft basiert nicht länger auf den Stützpfeilern namens Bildung, harter Arbeit, freien Marktpreisen, freien Marktprozessen und einer generellen Zurechenbarkeit, die echten freien Märkten zueigen ist.

Anstelle dessen basiert die US-Wirtschaft auf Manipulation der Preise, der spekulativen Kontrolle von Rohstoffen, einer dauerhaften Unterstützung des US-Dollars durch Washingtons Vasallenstaaten, manipulierten und gefälschten Statistiken, Propaganda durch die Finanzmedien und der Trägheit von Ländern wie Russland und China, die sich beide – sowohl wirtschaftlich als auch politisch – durch einen Verbleib im US-Dollarsystem hohen Risiken aussetzen [Anmerkung der Redaktion: genau daran scheint sich ja nun einiges zu ändern; siehe dazu auch nochmals mein jüngstes Interview mit Dr. Paul Craig Roberts oder Jim Rickards].

Da die Regierungen beinahe im gesamten Rest der Welt schlichtweg unfähig sind, fällt Washingtons Inkompetenz nicht so sehr auf, worin eine Rettung liegen könnte. Doch es ist nicht die Rettung für die Amerikaner, die unter Washingtons Führung leben müssen. Wie selbst geschönte Statistiken verdeutlichen, sinken Einkommen und Wohlstand unter einem Großteil der amerikanischen Bevölkerung beständig.

Dieser beständige Rückgang läutet das Ende des Konsummarktes ein, der sich bislang als Standbein der US-Wirtschaft erwies. Da den Megareichen immer unproportionalere Anteile am Wirtschaftswachstum, Einkommen und Wohlstand zufallen, stellt sich die Frage, was mit einer Wirtschaft geschehen wird, die sich auf Importe und eine überseeische Produktion von Gütern aller Art stützt?

Wie kann der Großteil der Amerikaner mehr kaufen und konsumieren, wenn dessen Einkommen seit Jahren nicht wuchsen, sondern – im Gegenteil – sogar beständig abnahmen? Und wie soll sich dieses Rad weiterdrehen, wenn ein immer größerer Teil der Bevölkerung zu arm ist, um sich Geld von Banken zu leihen, die per se kaum noch Kredite vergeben?

Das Amerika, in dem ich aufgewachsen bin, war autark. Der Handel mit dem Ausland machte nur einen kleinen Teil der Wirtschaftsleistung aus. Als ich stellvertretender Finanzminister der Vereinigten Staaten war, verfügten die USA immer noch über einen Handelsüberschuss, mit Ausnahme des Ölsektors. Die Auslagerung von amerikanischen Jobs hatte noch nicht begonnen und die Einnahmen amerikanischer Investoren aus deren ausländischen Investments übertrafen die Einnahmen von Auslandsinvestoren aus Investments in den USA.

Von diesem Standpunkt aus betrachtet, trugen die Einnahmen amerikanischer Investoren aus deren ausländischen Investments dazu bei, dieses Energiedefizit in der eigenen Handelsbilanz zu decken. Die wirtschaftliche Stabilität, die unter der Führung Ronald Reagans zustande kam, wurde von einer überbordenden Gier an der Wall Street zerschmettert und zunichte gemacht.

An der Wall Street drohte man Unternehmen und Konzernen in diesen Tagen mit Übernahmen, falls diese Unternehmen nicht dazu imstande waren, höhere Gewinne zu erzielen. In diesem Zuge wurde die Produktion von Gütern und Dienstleistungen für den amerikanischen Markt ins überseeische Ausland verlagert. Die geringeren Arbeitskosten kurbelten die Gewinne und Aktienkurse dieser Unternehmen an und befriedigten das Bedürfnis der Wall Street nach immer höheren Einnahmen und Profiten.

Einer Verbesserung des allgemeinen US-Lebensstandards wurde jedoch ein jähes Ende beschert – mit Ausnahme der Superreichen. Eine voranschreitende Deregulierung der Finanzmärkte setzte die heimische Wirtschaft einer hohen Anzahl von Risiken und potenziellen Vermögenspreisblasen aus. Die Amerikaner sind ein erstaunlich unbekümmertes Volk. An diesem Punkt hätte wohl jedes andere Volk die Wall Street längst niedergebrannt.

Und auch in Washington tummeln sich in ihrer Art einmalige Subjekte. Die Amerikaner werden endlosen Missbrauch in Kauf nehmen müssen und für ihre Zwangslage irgendeine andere Regierung verantwortlich machen – den Irak, Afghanistan, Libyen, China, Russland. Ein solch unbekümmertes und passives Volk ist ideales Ziel für eine derartige Form der Ausplünderung, während die Wirtschaft – ausgehöhlt durch diese schnell voranschreitenden Plünderungen – nichts mehr anderem als einem Kartenhaus gleicht.

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Wer den Film „Schmutzige Kriege“ von Jeremy Scahill kennt, wird sein Bild über Barack Obama massiv revidieren. Aber will er das überhaupt?

Obama als Kopf der Demokraten und die demokratennahe Organisation NDI, die Vitali Klitschko in der Ukraine unterstützen sind Teil einer Maschine, die u.a. von der CIA gelenkt wird. Das NDI ist einer von zahllosen NGO´s, die oft, ohne es zu wissen, als meinungsmachendes Tool der CIA aktiv genutzt werden, um in einem Land, das an die Westwirtschaft angeschlossen werden soll, die entsprechenden „Impulse“ auszulösen.

Meinungsmache und NATO Einsätze, als humanitäre Hilfe getarnt, laufen dann eng verzahnt, sprich parallel ab und führen z.B. auch in der immer noch von vielen als neutral eingeschätzten Süddeutschen Zeitung zu Schlagzeilen wie
Russland heizt Konflikt um Ukraine an

Kann das sein? Kann es sein, dass der Arm der CIA bis in die Redaktionen aller deutschen Medien reicht?

Nicht aller. Nur in die, die den Ton angeben. Amerikanische Geheimdienste stellen auch in diesem Land die Alpha-Journalisten in den Alpha-Medien. Diese wenigen Menschen machen das, was man die „Öffentliche Meinung“ nennt und kaum eine Redaktion, die kleiner ist, schreibt gegen den manipulierten Mainstream an. Aber selbst wenn.

Wenn erreicht denn z.B. die Junge Welt?

Oder die NhHZ?

Das Kritische-Netzwerk?

Der Freitag?

Oder KenFM?

„Bei vier Außenpolitik-Journalisten von FAZ, Süddeutsche Zeitung, Die Welt und Die Zeit, finden sich dichte Netzwerke im US- und NATO-affinen Elitemilieu“,

schreibt Uwe Krüger in seiner unbedingt zu empfehlenden Bedienungsanleitung für deutsche Zeitungen „Meinungsmacht“.

Um es noch mal auf den Punkt zu bringen. Du musst nicht alle Käseblätter unterwandern, um die Massen zu lenken. Schon für die BRD reichen lächerliche VIER Top Journalisten, Top, da in Top-Positionen, die du im Sack haben musst.

Das genügt völlig, um auch ein Land wie Deutschland und damit die Regierung auf Kurs zu halten. Klaus-Dieter Frankenberger von der FAZ. Josef Joffe von der ZEIT. Stefan Kornelius, die Süddeutsche, und Michael Stürmer der für die WELT schreibt. Springer-Stiefel-Presse also.

Gelenkte Demokratie kann sich so frei anfühlen!
Du kannst hier alles sagen, was du willst. Nur sorgt man im Vorfeld dafür, dass du dich nur seltenst ausserhalb eines Meinungshorizontes befindest, bei dem die Sonne nie im Zenit steht. Flaches Wissen ist angesagt. Lange Schatten. Und wenn Fernsicht, dann in Form von Fernsehen. Mit einem ähnlichen Alpha-Redakteuren-Netzwerk.

Gibt es „Den Masterplan“ für unsere Welt oder ist alles Zufall?


Fakten und Fiktion

Ich möchte Sie jetzt einmal mit einer Theorie konfrontieren. Nennen Sie es Verschwörungstheorie oder wie Sie wollen. Ich nenne es eine gedankliche Fiktion auf Basis vorhandener und nachprüfbarer Erkenntnisse. In dieser Fiktion spielt ein Name eine besondere Rolle: der Name Rockefeller, nicht als Person, sondern als Clan.

1911 Fakt:
Der Trust von John D. Rockefellers Standard Oil wird aufgrund des Anti-Trust-Gesetzes durch Theodore Roosevelt in 34 Einzelunternehmen zerschlagen. Rockefeller verdient dennoch an dieser Aktion, weil er erkennt, dass der ins Bodenlose fallende Shareholder Value sich wieder erholen wird und die Aktien seines Unternehmens aufkauft.

Gedankliche Fiktion:
Rockefeller hat zwar nach vorsichtigen Schätzungen ca. 200 Millionen Dollar (entspräche heute einem Wert von rund 45 Milliarden) verdient, aber dennoch sinnt er darauf, wie man die Macht des Kapitals oberhalb der politischen Macht etablieren könnte. Mit seinem Bruder William Rockefeller, der lange Zeit eine führende Position in der Standard Oil einnahm, nach der Zerschlagung aber sein Aktien verkaufte und in Immobilien, Eisenbahnen und Banken investierte. So war er beteiligt an der National City Bank. Vielleicht erinnerten sich die Rockefeller Brüder an den Spruch von Amschel Rothschild: „Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig wer die Gesetze macht.“ Das mag sie inspiriert haben, also holte man ein paar Gleichgesinnte mit ins Boot. 1913 gelang es dann Paul Moritz Warburg, Teilhaber des Bankhauses M. M. Warburg & CO und des New Yorker Bankhauses Kuhn, Loeb & Co, den man auch interessiert hatte, Woodrow Wilson, den 28. Präsidenten der USA, zu überzeugen, dass die USA eine Notenbank nach deutschem Muster, aber in privater Hand benötige.

1913 Fakt:
Woodrow Wilson unterschreibt den Federal Reserve Act, mit dem die FED (Federal Reserve System) als das Zentralbanksystem der USA gegründet wird. In diese aus privaten Banken bestehende Zentralbank werden bei der Gründung die nachfolgenden privaten Banken eingebunden:

Chase Manhattan Bank New York
Goldman Sachs Bank New York
Lehmann Bank New York
Khun Loeb Bank New York
Warburg Bank Hamburg und Amsterdam
Rothschild Bank London Paris
Israel Moses Seif Bank Italien
Lazard Brothers Bank Paris
Der Sohn von John D. Rockefeller, John D. II überzeugt seinen Vater, dass die rigiden Geschäftsmethoden dem Image abträglich waren und es fand eine wundersame Wandlung der Rockefellers zu Philanthropen statt, die mit zahlreichen Stiftungen die Welt beglückten. Zu den philanthropischen Taten der Rockefellers gehören die

1890 gegründete University of Chicago,
das 1901 gegründete Rockefeller Institute for Medical Research und
die 1913 gegründete Rockefeller Foundation.
Weitere Stiftungen:

1952: The Population Council Inc. (Bevölkerungsentwicklung und Geburtenkontrolle)
Das Grundstück für die UN gekauft und der UN geschenkt.
1944 United Negro Collage Fund (Finanzierung von afroamerikanischen Collages in den USA) und weitere Stiftungen z. B. für Kunst.
Gedankliche Fiktion:
Stiftungen versehen ihre Gründern mit einem philanthropischen Image, sind aber zumeist mit ganz gezielten politischen Interessen verbunden. Nicht selten sind Stiftungen der Schafspelz, den sich der Wolf überzieht. Auf die Rockefeller Stiftungen komme ich noch zurück.

1915 Fakt:
Nahum Goldmann veröffentlicht sein Buch „Der Geist des Militarismus“, (Stuttgart/Berlin, Deutsche Verlagsanstalt). Auf Seite 37 ist zu lesen:
„Man kann den Sinn und die historische Mission unserer Zeit in einem zusammenfassen: Ihre Aufgabe ist es, die Kulturmenschheit neu zu ordnen, an die Stelle des bisher herrschenden gesellschaftlichen Systems ein neues zu setzen. Alle Um- und Neuordnung besteht nun in zweierlei: In der Zerstörung der alten Ordnung und im Neuaufbau der neuen.
Zunächst einmal müssen alle Grenzpfähle, Ordnungsschranken und Etikettierungen des bisherigen Systems beseitigt und alle Elemente des Systems, die neu geordnet werden sollen, als solche, gleichwertig untereinander auseinander gelegt werden. Sodann erst kann das zweite, die Neuordnung dieser Elemente, begonnen werden. Sodann besteht denn die erste Aufgabe unserer Zeit in der Zerstörung: Alle sozialen Schichtungen und gesellschaftlichen Formungen, die das alte System geschaffen hat, müssen vernichtet, die einzelnen Menschen müssen aus ihren angestammten Milieus herausgerissen werden; keine Tradition darf mehr heilig gelten; das Alter gilt nur als Zeichen der Krankheit; die Parole heißt; was war, muss weg.
Die Kräfte, die diese negative Aufgabe unserer Zeit ausführen, sind auf wirtschaftlich-sozialen Gebiet der Kapitalismus, auf dem politisch-geistigen die Demokratie. Wie viel sie bereits geleistet haben, wissen wir alle; aber wir wissen auch, dass ihr Werk noch nicht ganz vollbracht ist. Noch kämpft der Kapitalismus gegen die Formen der alten, traditionellen Wirtschaft, noch führt die Demokratie einen heißen Kampf gegen alle Kräfte der Reaktion. Vollenden wird das Werk der militärische Geist. Sein Uniformierungsprinzip wird die negative Aufgabe der Zeit restlos durchführen: Wenn erst alle Glieder unseres Kulturkreises als Soldaten unseres Kultursystems uniformiert sind, ist diese Aufgabe gelöst.
Dann aber erhebt sich die andere, die größere und schwierigere Aufgabe: Der Aufbau der neuen Ordnung. Die Glieder, die nun aus ihren alten Verwurzelungen und Schichtungen herausgerissen und ungeordnet sind, anarchisch herumliegen, müssen zu neuen Formungen und Kategorien geschlossen werden. Ein neues, pyramidales, hierarchisches System muss errichtet werden.

1930 wurde die Chase Manhatten Bank mit der Equitable Trust Bank von Rockefeller verschmolzen.

1929 bis 1933 wird eine Politik in Deutschland gefahren, die der derzeitigen Politik zum verwechseln ähnelt. Das führt 1933 zur Machtübernahme der Nazis. Die Nazis wurden dabei von zahlreichen Großindustriellen massiv unterstützt, u. a. von den IG-Farben, einem Monopol, gegründet aus namhaften deutschen Chemieunternehmen, die bereits vor ihrer Fusion ein Kartell gebildet hatten.

Die IG-Farben hatten dabei zahlreiche Verbindungen ins Ausland, u. a. zur

Standard Oil (USA, Rockefeller)

und zahlreiche Befürworter in der Gruppe des Anglo-German-Fellowship bis hin zu der englischen Regierung, die auch nach dem Überfall auf Polen durch die Nazis die so genannte Appeasement-Politik verfolgte.
Gedankliche Fiktion:
Der zweite Weltkrieg war kein Unfall und kein Ergebnis der Unachtsamkeit der umliegenden Staaten, sondern die Umsetzung der militärischen Vision von Nahum Goldmann durch interessierte Kreise. Ohne diesen Krieg gäbe es keine Europäische Union und möglicherweise auch kein Israel. Die Unterstützung der Nazis aus den USA durch namhafte Bank- und Industrieunternehmen erfolgte sogar noch über die Kapitulation hinaus. Die IG Farben wurden zwar zerschlagen, aber nur in die vor der Fusion bestehenden Chemie Werke wie Hoechst, Bayer, AGFA, BASF usw. Die Kartellstruktur dieser Unternehmen wurde nicht aufgelöst. Die mächtige Standard Oil hatte darauf erheblichen Einfluss. Auch andere Nazi-Größen wurden sehr pfleglich behandelt. Dazu gehörten Thyssen, Krupp und Herman Josef Abs, die nicht wesentlich später wieder Schlüsselpositionen in der deutschen Wirtschaft und den deutschen Banken innehatten und maßgeblichen Einfluss auf die Politik ausübten.

Der Marshall-Plan nach dem 2. Weltkrieg förderte den Wiederaufbau im zerstörten Europa und Deutschland wurde später darin eingebunden. Er ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass weite Kreise der Bevölkerung bis heute alle US-Aktivitäten mit dem Hinweis abtun, dass man nicht vergessen sollte, dass die Amerikaner Deutschland befreit haben. Das ist unstrittig, ebenso wie der Umstand, dass der Wiederaufbau Deutschlands ohne den Marshall-Plan entschieden länger gedauert hätte. Aber ganz so uneigennützig war dieses Vorgehen der Amerikaner nicht. Weite Wirtschaftskreise in den USA befürchteten nämlich, dass ohne diese Hilfe wertvolle Absatzmärkte und Handelspartner verloren gehen würden. Hinzu kam der Umstand, dass die USA ein Bollwerk gegen den Kommunismus in Europa benötigten.
Die UDSSR hatte die Hilfen aus dem Marshall-Plan abgelehnt. Somit war der beginnende kalte Krieg eine der Ursachen für den Marshall-Plan. Aber damit wurde auch der Grundstein für die EU gelegt. So wurde die OEEC (heute OECD) gegründet und der amerikanische Führungsstil als Voraussetzung eingebracht. Die OEEC war die Voraussetzung für die Senkung der Zollbarrieren in Europa, so wie es das gerade von der US-Regierung ins Leben gerufene GATT (General Agreement on Tariffs and Trade) forderte.

Man könnte die Zeit nach dem zweiten Weltkrieg auch sarkastisch als Gründerzeit bezeichnen. Die UN löste den vorher bestehenden Völkerbund ab und verkündet die Charta der vereinten Nationen.

Noch während der Weltkriegs (1944) wurde mit dem Bretton-Woods Abkommen der Grundstein gelegt, mit der die FED zum Herrscher der Weltfinanzen wurde. Der Dollar wurde zur Leitwährung auf der Basis des Goldstandards. Dabei wurde die Unze Gold mit 35 $ bewertet und die FED hatte die Verpflichtung, auf Wunsch Dollars in Gold umzutauschen. Während die USA in ihren Geldgeschäften autonom waren, mussten die anderen Mitglieder gegenüber dem Dollar feste Wechselkurse vereinbaren, die nur bei dauerhaften Ungleichgewichten zu einer Auf- oder Abwertung führen konnten. Dabei mussten sie ihren Wechselkurs gegenüber dem Dollar über Devisenmarktinterventionen absichern. Als Instrumente des Bretton-Woods-Systems wurden der IWF (Internationaler Währungsfond) und die Weltbank gegründet. Das System funktionierte reibungslos, bis die USA, genauer die FED während des Vietnamkrieges die Geldmenge erhöhten. Damit war der Goldstandard nicht mehr zu halten. Aber die Mitgliedsländer mussten für den internationalen Handel Dollar vorhalten, um ihre Wechselkurse zu halten. 1971 wollte Frankreich seine Dollar in Gold einlösen, aber die FED waren nicht mehr in der Lage, nur für das eine Land den Wechsel in Gold vorzunehmen. Als Folge kündigte Nixon 1971 die Verpflichtung für die Einlösung des Dollars in Gold auf.

1973 brach das Bretton-Woods-System völlig zusammen und die Wechselkurse wurden freigegeben. Dabei kristallisierte sich heraus, dass der Dollar völlig überbewertet war, was am Beispiel der DM offensichtlich wurde. Vor der Wechselkursfreigabe wurde die DM gegenüber dem Dollar 1:4 gehandelt, danach nur noch 1:2. Die DM war also völlig unterbewertet.

IWF und Weltbank blieben aber bestehen und sind heute verantwortlich für die Kreditvergabe an andere Staaten, vornehmlich die Entwicklungsländer. Diese Kredite werden seit geraumer Zeit vom IWF nur unter teils extremen Auflagen gebilligt. Die Auflagen verlangen die Liberalisierung des Marktes in Form von Privatisierung und den Anbau genmanipulierter Monokulturen für den Export. Hier kommt wieder die Rockefeller-Stiftung ins Spiel, die vor allem in Entwicklungs- und Schwellenländern die Vorzüge der Genmanipulation anpreist und in diesen Staaten Biotechniker ausbildet.

Unter der Einbeziehung des von Kissinger eingebrachten Strategie-Papiers NSSM-200, welches 1989 zur Veröffentlichung freigegeben wurde und inhaltlich die Bevölkerungskontrolle und die Entwicklung der Population in rohstoffreichen Entwicklungsländern behandelt, muss festgehalten werden, dass der Hunger in einigen Nationen vor allem dazu dient, die Population in diesen Staaten möglichst niedrig zu halten, damit diese nicht auf den Gedanken kommen, die Rohstoffvorkommen selbst auszubeuten und selbst zu verbrauchen oder sie für teures Geld auf dem Weltmarkt zu verkaufen. Das gilt für Öl und alle anderen, für die USA wichtigen Rohstoffe. Das Papier von Kissinger dokumentiert klar, dass vor allem durch die Ernährung die Bevölkerungsentwicklung gesteuert werden kann und soll. Das Papier war nicht nur eine Ausarbeitung, sondern wurde in die offizielle Regierungspolitik übernommen und bis heute nicht widerrufen.

Kissinger ist eine schillernde Figur in der Weltpolitik. Ob seine Karriere ohne die Rockefellers so steil verlaufen wäre, ist fraglich. Seine ersten politischen Erfahrungen machte er als Sicherheitsberater des Gouverneurs von New York, Nelson A. Rockefeller und wurde dessen Freund. Während des Zweiten Weltkriegs war Nelson A. Rockefeller für amerikanische Propaganda in Mittel- und Südamerika zuständig. Nach dem Krieg war er Vorsitzender des International Development Advisory Board, Teil von Präsident Trumans „Punkt Vier Programm für die Entwicklungshilfe“. Er machte auch mehrere Anläufe, Präsident der USA zu werden, doch über die Vize-Präsidentschaft kam er nicht hinaus. Aber seine Protektion verhalf Kissinger in die höchsten Ämter in der US-Administration. Kissinger hat eine weiße Weste, so weiß, wie das Fell eines Dalmatiners. Aber das muss wohl so sein, will man in der Politik auch über die aktive Zeit hinaus noch gefragt sein. Besonders hierzulande ist sein Urteil ja sehr gefragt.
Dabei komme ich auf eine Organisation, welche die Namen Kissinger, Rockefeller, Prinz Bernhard der Niederlande und weitere illustre Namen in ihrer Stammrolle trägt, die Bilderberger. In vielen Verschwörungstheorien werden die Bilderberger als Geheimbund bezeichnet, aber man weiß ja, Verschwörungstheorien legt man gleich ad acta, denn das sind ja nur Spinnereien von Leuten, die sich alles aus den Fingern saugen. Das zumindest ist die landläufige Vorstellung von Verschwörungstheorien.

Ich denke ein wenig anders darüber. Wir leben in einer Zeit, in der auf der basis vorhandener Daten und Fakten Hochrechnungen oder Prognosen erstellt werden. Würde man sich mit den Verschwörungstheorien objektiv, aber intensiv befassen, Fakten von den Vermutungen und Unterstellungen trennen, dafür die Fakten aufarbeiten und deren Basis Prognosen erstellen, stünden sicherlich manche Schweinereien in der Weltgeschichte anders in den Geschichtsbüchern.

Doch zurück zu den Bilderbergern, die erstmalig 1954 zusammen trafen. Es ist keine feste Organisation mit eingeschworenen Mitgliedern. Zu den jährlich einmal stattfindenden Treffen werden immer wieder andere Leute eingeladen. Es gibt nur einen kleinen festen Kern, zu denen die zuvor genannten Namen gehören. Es gibt keine Aufnahmerituale wie bei Geheimbünden (zumindest ist darüber nichts bekannt) und die Teilnehmerlisten der letzten Jahre sind öffentlich. Teilnehmer sind immer Leute aus hochrangigen Bereichen der Politik, Wirtschaft, Presse und der Banken. Unter den Teilnehmern, vor allem in der Anfangszeit, waren auch etliche Leute mit nachgewiesener Nazivergangenheit oder zumindest intensiven geschäftlichen Beziehungen zu den Nazis. Das zumindest scheint die Teilnehmer nicht zu verunsichern.
Die Bilderberger sind keine Geheimorganisation, nur was sich bei den Treffen abspielt, das ist höchst geheim. Jeder Teilnehmer muss sich verpflichten, über die Inhalte dieser Treffen strengstes Stillschweigen zu bewahren. Erstaunlich ist, dass dieses Stillschweigen von allen Teilnehmern auch gewahrt wird. Von der Presse befragt, wird als Antwort eine zwanglose Diskussion über die anstehenden politischen und wirtschaftlichen Probleme angegeben, allerdings über die Inhalte kein Wort verloren.

In einem Interview des Deutschlandradio mit dem Soziologen Prof. Hans-Jürgen Krysmanski wiegelt dieser ab. Er stellt die Bilderberg-Konferenzen als inzwischen in die Jahre gekommen hin und verweist darauf, dass es sicher andere Zirkel gäbe, von denen man noch nichts wüsste.

Einem Interview der CNN mit Jon Ronson zufolge ist die Geheimhaltung auf einen Spleen von Kissinger zurückzuführen, der sich gerne mit dem Image des Geheimnisvollen umgibt. Dagegen spricht, dass sich alle an die absolute Geheimhaltung halten, dafür ist die Zahl der Teilnehmer zu groß. Jon Ronson ist ein englischer Journalist, der ein Buch über Verschwörungstheorien geschrieben hat. Er hat mit Teilnehmern der Bilderberger gesprochen, aber nie an einer Konferenz teilgenommen.

Gedankliche Fiktion:
Wie kommt es, dass es von keinem der Teilnehmer in über 50 Jahren zu Indiskretionen gekommen ist? Ist die Auswahl der Teilnehmer so gewählt, dass es eine absolute Übereinstimmung über die Themenauswahl und die politische und wirtschaftliche Zielrichtung gibt? Oder verfügt man über Druckmittel, die das absolute Schweigen bedingen?
Die Zahl der Teilnehmer liegt in der Regel bei 120 bis 130 Leuten. Was ich noch nie erlebt habe, dass bei einer Teilnahme von über 100 Personen aus unterschiedlichen Lagern und Nationen über alles Gesprochene absolute Einigkeit besteht und nicht zumindest ein Teilnehmer seinen Frust über die Konferenz in irgendeiner Form in die Welt hinaus posaunt. Wenn das bei den Bilderbergern möglich ist, kann das aus meiner Sicht nicht freiwillig sein.

Es gibt dennoch einige wenige Statements, die an die Öffentlichkeit gelangten, die allerdings nicht mit den Inhalten zusammenhingen.
So äußerte sich Rockefeller 1991:

„Es wäre unmöglich gewesen, dass wir unseren Plan für die Weltherrschaft hätten entwickeln können, wenn wir Gegenstand der öffentlichen Beobachtung gewesen wären. Aber die Welt ist jetzt weiter entwickelt und darauf vorbereitet, in Richtung einer Weltregierung zu marschieren. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Weltbanker ist sicher der nationalen Souveränität, wie sie in der Vergangenheit praktiziert wurde, vorzuziehen“.
(Quelle Wikipedia)

Die SVP (Schweiz) berichtet:

Giovanni Agnelli und Prinz Bernhard der Niederlande
Die Vorstufe einer Weltregierung bedeutet in Wirklichkeit nichts anderes als die Zerstörung der nationalen Souveränität der Staaten. Das ist gleichbedeutend mit der Überführung der Macht in eine Handvoll supranationaler, nicht gewählter Organisationen. Der inzwischen verstorbene Bilderberger Giovanni Agnelli verkündete: „Die europäische Integration ist unser Ziel, und wo die Politiker versagten, werden wir Industriellen erfolgreich sein“. Dazu sind sie auf dem besten Weg, denn der Einfluss der multinationalen Konzerne ist in stetem Wachsen begriffen. Der erste Vorsitzende der Bilderberger, Prinz Bernhard der Niederlande bekannte: „Es ist schwierig, die im Nationalismus aufgewachsenen Völker umzuerziehen und sie an die Idee zu gewöhnen, ihre Souveränität an übernationale Organisationen abzutreten“. Es darf nicht verkannt werden, dass solche Organisationen nicht den leisesten Hauch von Demokratie aufweisen. Er machte auch keinen Hehl aus dem Hauptziel der Bilderberger, eine Weltregierung und eine globale Armee durch die UNO einzusetzen. Es ist ganz offensichtlich, dass deren Interessen unter Umgehung der nationalen Parlamente koordiniert werden sollen. Beispiel EU-Verfassung. Diese wurde nicht etwa in Arbeitsgruppen des Konvents erarbeitet, sondern von Giscard d’Estaing als Konventspräsident mehr oder weniger diktiert.
Quelle: SVP, Schweiz

Rockefeller vor den Wirtschaftsausschuss der USA 1994:

„Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise und die Nationen werden die „Neue Weltordnung“ akzeptieren.“
Quelle: SVP, Schweiz

Henry Kissinger 1993 bei einem Treffen im Haus der Weltkulturen in Berlin:

„Die vier Botschafter (der Siegermächte des zweiten Weltkrieges) brauchten über das Berlin-Abkommen nicht viel zu verhandeln. Sie brauchten nur den Text zu unterzeichnen, den die Bilderberger ausgearbeitet hatten.“

Inzwischen gibt es mehr als 2.000 Teilnehmer, die an diesen Konferenzen teilgenommen haben. Manche nur einmal, einige oft bzw. fast immer. Hier einige der Namen sehr illustrer Gäste, die zum Teil recht regelmäßig an den Konferenzen teilnehmen.

International:
Giovanni Agnelli (Fiat), Königin Beatrix, Bill Clinton, Lynn Forester de Rothschild, Sir Evelyn de Rothschild, König Carl Gustav von Schweden, Henry Kissinger, McNamara, Richard Perle (am. neokonservativer Politiker), David A. Rockefeller, Sir Lord Robertson (ehem. Oberbefehlshaber und Chef der britischen Militärverwaltung in Deutschland), Etienne Davignon (EU-Kommission) , Jean-Luc Dehaene (Ex- Premierminister Belgien) Indra K. Nooyi (Pepsi), Heather Reisman (Indigo Books & Music Inc.), James Wolfenson (Weltbank bis incl. 2005), Paul Wolfowitz (Weltbank ab 2006, bis dahin pol. Berater von Bush und ausgesprochener Hardliner), Henry R. Kravis (US-Milliardär), Timothy F. Geithner (FED), Franco Bernabè (stellv. Vorsitzender von Rothschild Europa), Peter Weinberg (Goldman Sachs), Peter Sutherland (Goldman Sachs International)

Einige wenige von Deutscher Seite:

Hermann Josef Abs, Josef Ackermann, Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt, Helmuth Kohl, Hilmar Kopper (deutsche Bank), Volker Rühe, Rudolf Scharping, Axel Springer, Christoph Bertram, Gerhard Schröder, Angela Merkel, Jürgen Schrempp, Friedbert Pflüger, Matthias Wissmann, Mathias Döpfner, Klaus Kleinfeld, Hubert Burda, Klaus Zumwinkel, Matthias Nass, Eckehard Schulz, Egon Bahr

Es gibt sicherlich andere Zirkel, bekannte und unbekannte, aber sicher mit ganz anderen Zielsetzungen. Denkt man an die Hedge- und Equity-Fonds und deren Geldgeber, dann verbergen sich dahinter sicherlich immens reiche Leute, immer darauf aus, einen schnellen Dollar zu machen und vor allem ihr Kapital in Sachwerten zu festigen. Die Spitzen der Bilderberger sind sicherlich in die Jahre gekommen, aber die Darstellung von Krysmanski über einen bloßen Meinungsaustausch einer politischen und finanziellen Elite entbehrt nicht einer gewissen Komik. Wenn sich die Spitzen der Politik, der Wirtschaft, der Banken und der Presse nur über die weltpolitische Lage austauschen, warum lassen sie dann nicht die Welt an ihren Erkenntnissen teilhaben? Eine Menge der Teilnehmer von Bilderberg-Konferenzen war immer scharf darauf, sich zu allen möglichen Themen zu äußern. Warum nicht zu den bei den Bilderbergern angefallenen Themen? Warum werden die Konferenzen so hermetisch abgeschirmt und im jeweiligen Hotel keine anderen Gäste während der Konferenz zugelassen? Warum werden Presseleute, die versuchen, etwas herauszufinden, von den Sicherheitskräften regelrecht bedroht (so geschehen auf der Konferenz 2006 in Ottawa, Kanada)? Nicht zu vergessen, in der Teilnehmerliste sind keineswegs nur alte Leute zu finden, sondern aktuelle Spitzen der Wirtschaft, der Politik und der Banken, incl. FED, Weltbank und IWF.

Ich stelle die Prognose, die Politik der westlichen Welt folgt einem Ziel, das von einem nicht gewählten Zirkel schon vor langer Zeit ausgearbeitet und seither beharrlich und kontinuierlich verfolgt wurde. Quasi in der Halbzeit wurde dann ein weiterer Zirkel, die Bilderberger gegründet, dessen innerer Kern mit dem Ursprungszirkel übereinstimmt.
Handlanger zu finden, die aus Gier und Machtbesessenheit alles tun, ist nicht schwer für Leute, die über genügend Kleingeld verfügen. Wer nur seine persönliche Gier und seine Macht im Visier hat, hat fast immer auch Dreck am Stecken, etwas, womit man Leute in der Hand hat. Dazu ein wenig Zuckerbrot, indem man Karrieren fördert und schon hat man willfährige Handlanger, die jedes Spielchen mitmachen. Wenn man die Teilnehmerlisten der Bilderberger betrachtet, sollte man nicht nur auf die Namen schauen, sondern vor allem auf die Institutionen, die sie vertreten.

Teilnehmerliste 2004
Teilnehmerliste 2005
Teilnehmerliste 2006

Teilnehmerliste 2008

Es heißt, die Teilnehmer an Bilderberg-Konferenzen dürften keine nationalistischen Tendenzen haben. Zu Beginn habe ich aber über die Verbindungen zu den Nazis geschrieben. Ein Widerspruch? Sieht man wie ich als Ziel der Bilderberger die Auflösung der Nationalstaatlichkeit, was wäre dann besser für das Ziel als ein Krieg, ausgelöst von einem Wahnsinnigen Nationalisten, um aller Welt die Gefahren der Nationalstaatlichkeit zu beweisen? Hat dieser Krieg nicht herkömmliche Strukturen zerschlagen, wie es Nahum Goldmann in seinem Buch beschrieben hat? Hat der Krieg nicht erst den Weg zu einer europäischen Allianz geebnet? Dient diese Europäische Union aber dem Zusammenschluss der Völker oder ist es eine reine Wirtschaftsallianz, in der ein Land gegen das andere ausgespielt wird?

Nun werden einige Leute einwenden, das sei absoluter Blödsinn, schließlich habe ein Krieg völlig andere Ursachen. Ich weiß, solche Naivlinge gibt es. Jeder Krieg, welcher Grund auch immer angegeben wird, dient ausschließlich wirtschaftlichen Interessen und dem Erhalt bzw. der Erweiterung der Macht. Jede angeführte Begründung für Kriege dient nur der Scharfmacherei, damit die Bevölkerung sich bereit erklärt, sich abschlachten zu lassen. Die eigentlichen Drahtzieher aller Kriege halten sich dabei schon sehr lange stets im Hintergrund oder verziehen sich solange ins neutrale Ausland. Im Krieg sterben die Soldaten nicht,

sie fallen

oder eine Einheit wird aufgerieben. Außerdem ist die Erde nach Ansicht der Ränkeschmiede ohnehin total überbevölkert. Sie irren, wenn Sie glauben, dass sie in den Augen der echten oberen Zehntausend Menschen sind. Da sind sie nur Arbeitstiere und Kanonenfutter. So ist die steigende Jugendarbeitslosigkeit ein probates Mittel, die Bundeswehr für Jugendliche attraktiv zu machen. Dann kann man getrost jede Art von Aufträgen an allen beliebigen Standorten der Welt annehmen, Kanonenfutter gibt es dann ja genug.
Meine Fiktion ist die für mich logische Schlussfolgerung aus einer Menge nachprüfbarer Fakten. Die angesprochene neue Weltordnung wird alte Strukturen (Feudalismus) erneut beleben, nur statt des nominierten Adels wird das unnominierte Kapital die hierarchische Spitze bilden. Allerdings ist die Verleihung von Titeln dann nur eine Frage der Zeit. Auch Napoleon hat der Titel General nicht gereicht. Dabei habe ich nicht einmal alle vorhandenen Fakten aufgezählt. Zählen wir noch einige Dinge hinzu. Ich beschränke mich dabei auf die unmittelbare Umgebung, auf Deutschland, im Zusammenhang mit der EU.

Die WTO und GATS. GATS-Verträge werden durch die EU-Kommission und den zuständigen Ministerrat in Brüssel beschlossen. Damit werden die nationalen Parlamente ausgehebelt. Was uns als unabdingbare Notwenigkeit beschrieben wird, ist oft nichts als die Folge von GATS-Verträgen, so z. B. die Privatisierung von staatlichen Unternehmen, der Verkauf von Wohngesellschaften der öffentlichen Hand, die Vergabe von PPP-Aufträgen für staatliche Aufgaben, der Verkauf von Institutionen der Gesundheitsvorsorge u. a.
Die permanente Verlagerung politischer Verantwortung auf so genannte Expertenkommissionen mit vornehmlich neokonservativen Mitgliedern oder an Beratungsunternehmen wie McKinsey oder Roland Berger, von denen bekannt ist, dass sie rein wirtschaftliche Interessen vertreten.
Die Umverteilung von unten nach oben durch ständig neue Belastungen für die Bevölkerung bei gleichzeitiger Entlastung der Konzerne.
Die Befreiung von Steuern für den Verkauf von Unternehmensbeteiligung und damit die Begünstigung des Einfalls der „Heuschrecken“ wie Hedge- und Equity-Fonds, oder Aktionen wie die von Siemens und BenQ (Verkauf der Handy-Sparte durch Siemens).
Die Aufgabe einer sehr stabilen Währung (DM) zugunsten einer Gemeinschaftswährung für Länder mit sehr unterschiedlichen wirtschaftlichen Standards. Damit wurde das Instrument steuer- und währungspolitischer Einflussnahme des Staates abgegeben und an die EU übertragen.
Ratifizierung der EU-Verfassung ohne Volksbefragung.
Immer mehr Gesetze haben ihren Ausgangspunkt in der EU-Gesetzgebung, so genannte Richtlinien, die in nationales Recht umgewandelt werden müssen.
Die Arbeitsmarktpolitik, die Arbeitslosigkeit und Standortverlagerungen subventioniert, die den Niedriglohnsektor und Lohndumping favorisiert und ausweitet. Dabei werden Arbeitslose ausgegrenzt, stigmatisiert und um die angemessene Leistung aus der AV betrogen.
Die ausgrenzende Rentenpolitik der Regierung, mit der Altersarmut forciert wird und Arbeitnehmer in private Versicherungen gedrängt werden.
Die Fokussierung auf global agierende Konzerne bei gleichzeitiger Ausdünnung des Binnenmarktes mit der Folge von Firmenpleiten und der Zunahme der Arbeitslosigkeit.
Die Treibjagd der Politik, Arbeitnehmer abzudrängen in private Sozialversicherungen und die ständig stärkere Entlastung der Unternehmen von der paritätischen Beteiligung an den Sozialversicherungen.
Die ab 2007 geltende Mehrwertsteuer von 19 % wird die Not bei Arbeitslosen, Geringverdienern und Kleinrentnern drastisch verschärfen. Gleichzeitig sollen die Körperschafts- und Gewerbesteuer drastisch gesenkt werden.
Das ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was sich definitiv derzeit abspielt. Deutschland wird an Private verkauft und immer mehr Handlungsspielraum an die EU abgetreten. Unsere Regierung wird noch ein Schattendasein fristen, bis auch die anderen europäischen Länder so weit sind.

Internationales Kapital flüchtet sich in Sachwerte, in dem Bewusstsein, dass ein Finanzcrash immer näher rückt. Die FED ist ein Zusammenschluss von Privatbanken mit der Lizenz zum Drucken von Geld. Davon ist ein Vielfaches dessen in Umlauf, was an Gegenwerten des Staates vorhanden ist. Die Kriege in Afghanistan, dem Irak, im nahen Osten und möglicherweise gegen den Iran dienen vor allem der Stabilisierung des Dollars. Solange der Welthandel mit Dollars abgewickelt wird, gelingt es der FED, den Dollar scheinbar stabil zu halten. Wenden sich Staaten davon ab und wickeln ihren Welthandel über andere Währungen ab, steht ein Crash des Finanzmarktes ins Haus, gegen den 1929 ein leichtes Säuseln war. Nur die Insider haben sich durch Sachvermögen abgesichert und gehen unbeschadet daraus hervor. Das dieser Crash kommen wird, wird von allen seriösen (falls es die gibt) Finanzexperten prognostiziert. Nur der Zeitpunkt ist noch ungewiss, den günstigsten Prognosen nach in ca. 8 Jahren (wenn China seine Dollarreserven auf den Markt wirft).

Die Zukunft?

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Money makes the world go round - auction in th...

Money makes the world go round – auction in the Hotel Adlon (Photo credit: luziefee)

Eigentlich habe ich für einen Artikel über die “ Goldenen 20er“ recherchiert, dabei bin ich auf den unten folgenden Artikel gestoßen. Nachdenklich wurde ich vor allem deshalb, weil der Inhalt bzw. das diesem Text zugrunde liegende Buch offensichtlich, als rechtsextrem betitelt wird, ich aber zugeben muss, dass man ähnliches gerade von älteren Menschen, also quasi „Zeitzeugen“, sehr häufig hört. Aber ich bin eben auch nachdenklich geworden, weil ich diesen Artikel nicht als rechtsextrem einstufe. Für mich stellt der Autor nicht mehr und nicht weniger als seine, sicherlich vom Mainstream abweichende Meinung, dar. Da ich mich weder als Sympathisant noch als Angehöriger irgendeiner rechtsextremen Gruppierung fühle, geschweige denn wahrgenommen werden möchte, beschleicht mich natürlich ein ungutes Gefühl.

Was ist denn überhaupt Rechtsextrem? Warum werden bei uns bestimmte Meinungen allzuoft als rechtsextrem diffamiert? Warum lassen wir aus der Zeit von 1933-1945 nichts positives zu? Selbst unsere Besatzungsmächte haben sich an vielen Stellen doch reichlich, sowohl an Menschen, als auch an wissen, bedient. Gehört zur Meinungsfreiheit nicht auch die, wegen meiner, rechte Meinung? Ist es nicht genau diese Auseinandersetzung mit den unterschiedlichsten Standpunkten, die eine Demokratie erst ausmachen? Gehört nicht Toleranz anderen Standpunkten gegenüber zum demokratischen Selbstverständnis? Diese Fragen stellen sich mir gerade ganz grundsätzlich, dabei geht es nicht ausschließlich um das Thema Rechtsextremismus, sondern z.B. auch um die für mich als sehr einseitig empfundene Berichterstattung der Medien über Russland und Putin.

Ich werde diese Fragen hier und jetzt nicht beantworten können. Vielmehr würde ich mich über eine angeregte Diskussion und Leserkommentare freuen.

So hier nun also der Text, um den es geht:

Wovon wurde Deutschland 1945 befreit?
Während in der BRD und in Österreich scheinheilige Hofhistoriker und nicht minder aalglatte Medien sich in ihren Oden an die »Befreiung« gegenseitig zu übertreffen versuchen, kommt die nüchterne Betrachtung historischer Tatsachen – wieder einmal – zu kurz. Die gegenwärtige Geschichtsschreibung gibt ausschließlich die Wahrheit »der Sieger« wieder. Dementsprechend einseitig sind auch die Darstellungen über die »Befreiung«.

In den letzten Monaten und Jahren sind in denjenigen Medien und Verlagshäusern, die sich den Luxus auf eigenständiges Denken noch leisten, einige lesenswerte Beiträge und Bücher erschienen, die die tatsächlichen Umstände der »Befreiung« dokumentieren und kommentieren. Aus diesem Grunde wollen wir im vorliegenden Beitrag darauf verzichten, die Greuel der angloamerikanischen und sowjetischen Befreier und ihrer Komparsen, ihre ungesühnten Völkerrechtsverletzungen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit nochmals darzulegen.{[i]} Widmen wir unsere Aufmerksamkeit statt dessen einmal einer Frage, die im Schrifttum bislang viel zu gekommen ist: Von was sind die Deutschen eigentlich »befreit« worden?

Glaubt man den Erkenntnissen der systembraven unkritischen Geschichtsschreiber, ist das nationalsozialistische Deutschland gewissermaßen als ein Betriebsunfall in der deutschen Geschichte anzusehen; als ein dunkler Fleck sowieso – der dunkelste gar. Man könnte angesichts der hierzulande vorherrschenden Einseitigkeit überhaupt den Eindruck gewinnen, nationalsozialistische Politik, selbstredend von Verbrechern und Nichtskönnern gemacht, beschränkte sich auf die Verfolgung von Juden, dem Erbauen von Autobahnen (natürlich aus Gründen der Kriegsvorbereitung) und der Durchführung der Olympischen Spiele 1936 (selbstredend um die Welt propagandawirksam zu täuschen). Das Dritte Reich – ein Staat des Subversiven und Suggestiven also. Diese Sichtweise mag politisch korrekt sein, so einfältig ist sie aber auch.

Um einen Beitrag zur Beantwortung der Frage leisten zu können, von was das deutsche Volk »befreit« wurde, hat man sich vor allem auf die sechs Friedensjahre des Dritten Reiches und hier vorrangig auf die in dieser Zeit verwirklichte Sozialpolitik zu konzentrieren.

Die »goldenen« Zwanziger Jahre

Um das Ausmaß der Leistungen dieser Sozialpolitik ermessen zu können, ist es notwendig, sich die Verhältnisse in Erinnerung zurückrufen, unter denen die Masse des deutschen Volkes in der Weimarer Republik zu leben hatte. Die Mehrzahl der Deutschen war während dieser 14 Jahre Demokratie den schwersten sozialen Nöten ausgesetzt. Charles C. Tansill erklärt in seinem Buch Back Door to War: »Mit der Unterzeichnung des Waffenstillstandes vom 11. November 1918 wurde nicht die Blockade Deutschlands aufgehoben. Viele Monate lang nach Beendigung des Ersten Weltkrieges erlaubten die Regierungen der Verbündeten (die Alliierten) noch keine Lebensmittellieferungen zu den Millionen hungernden Menschen in Deutschland.« Der Historiker H. C. Peterson stellt in seinem Buch Propaganda for War ergänzend fest: »Bis 1918 kamen durch Unterernährung und Krankheit als Folge der Blockade schätzungsweise 763.000 Deutsche ums Leben«.{[ii]} Die vorstehend genannten deutschen Opfer waren Kinder, Frauen, Greise – eben die Schwächsten und Bedürftigsten unseres Volkes.

Die Zeit der »ersten deutschen Demokratie« war für die Masse des deutschen Volkes geprägt von Arbeitslosigkeit, Elend und Hunger, dem Mangel an einer warmen Wohnung im Winter und einer in allen Aspekten des menschlichen Lebens aussichtslose Zukunft. Die soziale Not erreichte nie zuvor gekannte Ausmaße. In der amtlichen Broschüre über die Not in Berlin aus dem Jahre 1923 beispielsweise, sind erschütternde Berichte des Jugendamtes über das Elend unter Kindern und Jugendlichen dokumentiert: »Zahlreiche Kinder, auch im zartesten Alter, erhalten nie einen Tropfen Milch, kommen ohne warmes Frühstück zur Schule. Als Schulfrühstück erhalten sie trockenes Brot oder als Aufstrich gequetschte Kartoffeln. Die Kinder gehen vielfach ohne Hemd und warme Kleidungsstücke zur Schule oder werden aus Mangel an Leib- und Unterwäsche ganz vom Schulbesuch zurückgehalten. Die Not erstickt allmählich jedes Gefühl für Ordnung, Sauberkeit und Sitte und läßt nur noch dem Gedanken an Kampf gegen Hunger und Kälte Raum.«{[iii]}

Aus den Großstädten zogen ganze Heerscharen von Arbeitslosen auf das Land und bettelten um Lebensmittel für ihre Familien. In den Kleinstädten boten sich die Arbeitslosen nur für das bloße Essen als Arbeitskräfte in der Landwirtschaft an. Auf den im Herbst bereits abgeernteten Kartoffelfedern stoppelten sie, das heißt, sie kratzten die letzten noch im Boden verbliebenen Kartoffeln heraus. Fatal wirkte sich ferner der Mangel an Heizmaterial aus. Kohle konnte die arbeitende Bevölkerung in Ermangelung von Geld nicht kaufen. Für den herannahenden Winter besorgte man sich deshalb einen sogenannten Holzschein beim Förster. Der Besitzer dieses Scheines hatte das Recht, in den Wäldern des Staatsforstes abgebrochene Zweige als Brennholz für den Winter zu sammeln. Täglich rollten ganze Menschenkolonnen, ihre Handwagen hinter sich herziehend, in Richtung Wald. Die Erniedrigung der Menschen konnte kaum tiefer sein! Zynische Journalisten und verlogene Historiker schwätzen heute nichtsdestotrotz von den »Goldenen 20er Jahren«. Für wen sollen diese »golden« gewesen sein? Für den damals hungernden und frierenden deutschen Menschen der arbeitenden Bevölkerung waren sie es wahrhaftig nicht!

Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten

Als Adolf Hitler und sein Kabinett am 30. Januar 1933 die Führung des Deutschen Reiches übernahmen, erbten sie einen in jeder Hinsicht bankrotten Staat mit sieben Millionen Arbeitslosen, einer desolaten Wirtschaft und gähnend leeren Staatskassen. »Arbeit und Brot« hatten die Nationalsozialisten versprochen. Nun, in der Regierungsverantwortung, waren sie gefordert, dieses Wort zu halten; was nur möglich war, wenn sie politisch und wirtschaftlich einen vollkommen neuen Weg als den bisherigen zu gehen bereit waren.
Grundsätzlich standen die Nationalsozialisten auf dem Standpunkt, daß das Prinzip der Neuverschuldung zur Finanzierung der Wirtschaft abzulehnen sei, da das Volk ansonsten immer tiefer in die »Zinsknechtschaft der internationalen Hochfinanz« gerate. Gerade aus dieser Abhängigkeit herauszukommen, war die Voraussetzung zur Gesundung der Wirtschaft und damit zur deutlichen Verbesserung des Lebensstandards der Menschen. Folglich stieg die neue Regierung aus dem kapitalistischen Goldwährungssystem aus und entzog damit ausländischen Kapitaleignern den Einfluß auf die deutsche Wirtschaft, da der Handel mit dem Ausland nun zu einem gut funktionierenden Warenaustauschsystem umgeformt wurde. Deutschland lieferte beispielsweise Maschinen und bekam dafür, wie aus Spanien, Portugal, Brasilien, Argentinien und anderen Ländern, Erze, Kaffee, Fleisch, Südfrüchte und wichtige Rohstoffe. Alle mit dieser Handelsmethode gelieferten Produkte wurden den Spekulanten der Börse entzogen Dies stieß bei der internationalen Hochfinanz auf entsprechende Kritik. Vielleicht sollte in diesem Zusammenhang einmal das Motiv der diversen Kriegserklärungen gegen das Deutsche Reich neu betrachtet werden.

Vollbeschäftigung!

Der wesentliche Schritt zur nationalen Gesundung war die Schaffung der Vollbeschäftigung. Es ist eine Geschichtslüge zu behaupten, die Nationalsozialisten hätten die Vollbeschäftigung erstrangig durch Ankurbelung der Rüstungsindustrie erreicht. Diese Behauptungen entpuppen sich als Seifenblase, wie allein schon ein einfacher Blick auf die Statistik belegt. Die Ausgaben für die Wehrmacht und die Rüstung betrugen:

1933/34: 1,9 Milliarden RM = 4% des Volkseinkommens

1934/35: 1,9 Milliarden RM = 4% des Volkseinkommens

1935/36: 4,0 Milliarden RM = 7% des Volkseinkommens

1936/37: 5,8 Milliarden RM = 9% des Volkseinkommens

1937/38: 8,2 Milliarden RM = 11% des Volkseinkommens

1938/39: 18,4 Milliarden RM = 22% des Volkseinkommens{[iv]}

Angesichts des verheerenden Erbes der Weimarer Republik, war die Schaffung der Vollbeschäftigung ein unlösbar anmutendes Problem. In Angriff genommen – und gelöst! – wurde es unter anderem durch massive staatliche Bauvorhaben und öffentliche Bauarbeiten: Deiche zur Flutkontrolle, Reparaturarbeiten an öffentlichen und privaten Gebäuden, die Pflege denkmalgeschützter Kulturgüter, das Erbauen von Brücken, Kanälen, Hafenanlagen, Straßen und – als Weltneuheit – von Autobahnen. Millionen von bis dahin arbeitslosen Menschen wurden auf diese Weise wieder in den aktiven Arbeitsprozeß integriert. Hierbei ging ein Prozeß Hand in Hand mit dem nächsten. Diese Entwicklung läßt sich gerade am Bau der Autobahnen sehr gut verdeutlichen:

Der Bau von Straßen und Autobahnen wurde aus heimischen, also mit deutschen Werkstoffen und Materialien, in Angriff genommen. Da Gelder zur Anschaffung von Teer und Bitumen, also Erdölprodukten, die aus dem Ausland eingeführt und mit Devisen bezahlt hätten werden müssen, nicht vorhanden waren, machte man aus der Not eine Tugend: unter der Leitung von Dr.-Ing. Fritz Todt und Dr. Julius Dorpmüller wurde die Betonplatten-Bauweise erfunden. Die Fahrbahndecke bestand aus aneinanderliegenden Betonplatten, die an Ort und Stelle auf verfestigtem Boden gegossen wurden. Alle hierzu notwendigen Werkstoffe standen in Deutschland zur Verfügung. Um die Straßen und Autobahnen auch nutzen zu können, bedurfte es freilich entsprechender Fahrzeuge. Diese waren nicht vorhanden, bzw. waren für die Masse des Volkes unerschwinglich. Die Preise für einen gewöhnlichen Personenkraftwagen lagen etwa zwischen 1.500 und 2.000 Reichsmark. Diese Kosten galt es zu reduzieren! Es sollte daher nach den Vorstellungen des Reichskanzlers ein neues und modernes Auto für das Volk geschaffen werden. 1934 konstruierte Ferdinand Porsche dieses neue Auto, den sogenannten Volkswagen, übrigens eine Bezeichnung, die von Adolf Hitler persönlich geprägt worden war. Das Endprodukt, der »Käfer«, kostete 995 Reichsmark. Autos brauchen Reifen, die bekanntlich aus Gummi bestehen, also Erdölprodukte sind. Aus den bekannten Gründen mußte auch in der Autoreifenherstellung auf vorhandene heimische Werkstoffe zurückgegriffen werden. Diese fand man in der Kohle, die in den Werken in Merseburg durch entsprechende chemische Behandlung zu künstlichem Kautschuk verwandelt wurde. Selbst der Kraftstoff, das Benzin, ein Destillationsprodukt aus Erdöl, konnte mittels Kohleverflüssigung weitgehend selbst hergestellt werden.

Volksgemeinschaft, soziale Verantwortung
und »Kraft durch Freude«

Um die größte Not im deutschen Volk zu lindern, war unmittelbar nach der Machtübernahme ein Soforthilfsprogramm mit Namen ›Winterhilfswerk des Deutschen Volkes‹ ins Leben gerufen worden, das unter dem Motto stand: »Keiner soll hungern und frieren«. Dieses soziale Hilfsprogramm wurde aufgrund seines gewaltigen Erfolges im Dezember 1936 zur Dauereinrichtung erklärt: »Für alle Zeiten werden arm und reich, jung und alt zusammenwirken, um in jedem Winter als Zeugnis sozialistischer Solidarität der ganzen Nation denen zu helfen, die das Schicksal mit geringeren Gütern des Lebens bedacht hat oder denen es die Arbeitsfähigkeit nahm.«{[v]} In durchaus ähnlichem Sinne ist die Schaffung des Reichsarbeitsdienstes (RAD) zu sehen, dem allerdings neben der wirtschaftlichen Bedeutung vor allem die erzieherische Wirkung zukam. Männer und Frauen, gleichgültig welchem Berufsstand sie entstammten, ob arm oder reich, erlebten und verwirklichten eine Volkskameradschaft, in der sie gemeinnützige Arbeit zu achten lernten. Es gab kein effektiveres Erziehungsmittel, den einseitigen Klassengeist, soziale Vorurteile und standesdünklerische Arroganz zu überwinden und gleichzeitig echte soziale Gesinnung zu erwecken und damit sozialen Frieden zu schaffen. Darüber hinaus hatte der RAD allein bis zum Kriegsausbruch Milliardenwerte geschaffen, von denen beispielsweise die Neulandgewinnung an der Nordsee und in den großen Sumpfgebieten im Emsland, in Schlesien und Ostpreußen, die Verwandlung von Ödland in fruchtbare Felder, die Aufforstung von Wälder und die Betreuung kinderreicher Mütter vor allem auf dem Lande genannt werden müssen.{[vi]}

Im nationalsozialistischen Deutschland standen Arbeiter und Unternehmer zusammen in einer Front gegen die gemeinsamen Feinde Kapitalismus und Kommunismus – das mag sich pathetisch und plakativ anhören, entspricht aber nichtsdestotrotz den Tatsachen. Was heißt das konkret? Im Nationalsozialismus wurde der Grundsatz vertreten, daß Arbeiter und Unternehmer zu einer geschlossenen Einheit gehörten und nicht gegeneinander aufgehetzt oder ausgespielt werden dürften. »Arbeiter der Stirn«, also beispielsweise Lehrer, Dozenten und Journalisten, und »Arbeiter der Faust«, wie Bauarbeiter, Kraftfahrer und Handwerker, gehörten mit einem nationalbewußten Unternehmertum zu einer Aktionsgemeinschaft. Weder Klassenkampf noch Standesdünkel, sondern die Schaffung einer Volksgemeinschaft galt als das anzustrebende Ziel. Im Mai 1933 trat an Stelle der Gewerkschaften die Deutsche Arbeitsfront (DAF), die als erste Organisation der Welt Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu einheitlicher Gemeinschaftsarbeit zusammenfaßte. Das nationalsozialistische Motto »Gemeinnutz geht vor Eigennutz« bestimmte allem voran die Wirtschaft: In den Betrieben arbeiteten Arbeiter, Angestellte und Unternehmer als Gefolgschaft gemeinsam zur Förderung der Betriebszwecke und zum gemeinsamen Nutzen von Volk und Staat.

Die nationalsozialistische Regierung war sich, im Gegensatz zu den späteren Repräsentanten der »Gesellschaft der westlichen Wertegemeinschaft«, über den gravierenden Unterschied zwischen Spaß und Freude ganz klar bewußt. So war den neuen Machthabern auch der ethische Wert der Freude und ihre Bedeutung für die Wirtschaft, für das gesamte Gemeinwohl und für die Stabilität des gesamten Staates keine unbekannte Größe. Es ist nur konsequent, daß die neue Regierung in Deutschland deshalb daran ging, die Firmen und Betriebe von Grund auf zu reinigen. Düstere Ecken, lieblos angelegte Pflanzungen und überall aufgeschichtete Kohlehaufen wurden entfernt und durch Parkanlagen, Schwimmbäder, Sportmöglichkeiten und Erholungsstätten ersetzt. Das gesamte berufliche Umfeld wurde so nicht nur unter hygienischen Gesichtspunkten sauber, sondern auch »humanisiert«, will sagen, durch eine neue und helle, saubere, frische Umgebung, die möglichst viel Sonnenschein und frische Luft einfallen ließ, menschenfreundlicher und –würdiger gestaltet. Den neuen Machthabern war klar, daß nur ein gesunder Mensch, physisch wie psychisch, seinen Teil als Rad im großen Getriebe erfüllen konnte. Aus diesem Grunde führten die Nationalsozialisten eine weitere revolutionäre Innovation zugunsten der schaffenden Bevölkerung ein: das Programm »Kraft durch Freude« (KdF). Die Idee, die hinter diesem Programm stand, war einfach: diejenigen die arbeiteten, Werte schufen und produzierten, sollten nicht nur durch ein angemessenes Gehalt bezahlt, sondern darüber hinaus mit besonderen Annehmlichkeiten belohnt werden, die das Leben lebenswert machen. Mit diesem Programm wurde es zum ersten Mal in der Geschichte Arbeitern ermöglicht, mit ihren Familien Zugang zu künstlerischer und kultureller Unterhaltung aller Art zu finden. Dies war mitnichten nur auf den Besuch von Museen oder Sportstätten begrenzt. Sie bekamen erstmals in ihrem Leben die Möglichkeit, aus ihrer Region herauszukommen und ihren geistigen Horizont durch Reisen zu erweitern, keineswegs nur innerhalb Deutschlands, sondern jenseits der deutschen Grenzen. Mit den großen Kreuzfahrtschiffen ›Wilhelm Gustloff‹, ›Robert Ley‹, ›Cap Arkona‹ und anderen Dampfern und Segelschiffen konnten deutsche Arbeiter es sich leisten, in Urlaub zu fahren und Seereisen zu unternehmen. Die portugiesische Atlantikinsel Madeira sowie die skandinavischen und spanischen Inseln und Hafenstädte waren die beliebtesten Reiseziele. Das Anlaufen der deutschen Schiffe in englische Häfen wurde übrigens von der englischen Regierung untersagt. Die Gründe sind allein in der Angst zu suchen, daß der englische Arbeiter wohl dem Sozialneid verfallen wäre.

Der propagierte »Sozialismus der Tat« schlug sich im wahrsten Sinne des Wortes in seinen Taten nieder. Der Bau von Eigenheimen und Wohnungen für Kleinverdiener war im neuen Deutschland überall sichtbar – während 1932 rund 141.000 Wohnungen gebaut worden waren, waren es 1936 annähernd 300.000. Die Finanzierung war äußerst günstig. Neuverheiratete Paare und solche mit Kindern erhielten großzügige Kredite (Ehestandsdarlehen) mit einer Rückzahlungsverpflichtung zu 10 Jahren. Bei Geburt eines Kindes wurde ein Viertel des Darlehens gestrichen; ab vier Kindern wurde die Rückzahlung ganz erlassen. Die Häuser und Wohnungen wurden nach dem höchsten Stand und unter dem Aspekt der öffentlichen Gesundheit gebaut, waren also mit den späteren Plattenbauten und Arbeiterghettos der DDR nicht vergleichbar. Bei den im Dritten Reich gebauten Häusern für Arbeiter handelte es sich in der Regel um Einfamilienhäuser mit einem kleinen Garten. Die Monatsmiete durfte für einen Arbeiter, gesetzlich vorgeschrieben, 26 Reichsmark nicht übersteigen, das war etwa ein Achtel des damaligen Monatslohnes. Angestellte mit höheren Gehältern zahlten bis zu 45 Reichsmark, was die Höchstgrenze darstellte.{[vii]} Noch bevor das Jahr 1933 zu Ende ging, hatte die neue nationalsozialistische Regierung über 200.000 Wohnungen gebaut. Es gab in Deutschland keine Slums mehr, die Deutschen lebten erstmals in wahrhaft menschenwürdigen Verhältnissen.

Diese Tatsache spiegelte sich nicht zuletzt auch in der sozialen Verantwortung gegenüber Kindern, Kranken und Senioren wider. Die Kranken- und Rentenversorgung war gesichert. Die Krankenhäuser, ausgestattet mit der modernsten Technik, standen jedem Deutschen unabhängig seines Gehalts offen. Die Patienten hatten das Recht, den Arzt ihres Vertrauens zu konsultieren. Die Ausbildung an den Höheren Schulen und Universitäten war jedem Deutschen unabhängig seines eigenen Finanzbudgets zugänglich, sofern er natürlich die intellektuelle Qualifikation hierfür mitbrachte. Die Urlaubsfrage für Arbeiter, die vor 1933 völlig vernachlässigt worden war, wurde ab 1934 in allen Tarifverordnungen festgelegt, ebenso wie Sonderzuwendungen zu Weihnachten, Urlaubsbeihilfen und andere finanzielle Vergünstigungen, die früher nur bei Angestellten üblich waren.{[viii]}

»Wunderbarer Wandel im Denken«

Der neue Geist, der in Deutschland nun vorherrschte, wird nicht zuletzt durch die Tatsache dokumentiert, daß die Nationalsozialisten – als eines der ersten gesetzlichen Verordnungen überhaupt! – bereits am 10. März 1933 grundlegende Tier- und Naturschutzgesetze erlassen hatten. Die Umweltschutzgesetze zielten auf Maßnahmen ab, die einer Beeinträchtigung der Natur durch menschliche Betätigung entgegenwirkten und waren auf die Schonung und den Schutz bedrohter und aussterbender Tier- und Pflanzenarten gerichtet. Im November 1933 wurde der Tierschutz gesetzlich geregelt, demzufolge es verboten wurde ein Tier unnötig zu quälen oder roh zu behandeln, die Haltung, Pflege und Unterbringung zu vernachlässigen, ein Tier zu Arbeitsleistungen, Abrichtungen, Filmaufnahmen und Schaustellungen zu verwenden, wenn dies mit erheblichen Schmerzen verbunden war, ein Haustier auszusetzen, schmerzhafte Eingriffe beispielsweise Kastration und Kupieren ohne Betäubung vorzunehmen, schmerzhafte Versuche an lebenden Tieren vorzunehmen. Am 28. August 1933 erklärte Hermann Göring in einer Radioansprache, daß es nicht dem deutschen Empfinden und vor allem nicht der nationalsozialistischer Auffassung über die Geisteshaltung des deutschen Menschen entspreche, »das Tier einer leblosen Sache gleichzusetzen und seinem Besitzer das absolute Verfügungsrecht zuzuerkennen.« Stets habe das deutsche Volk Tiere als »Geschöpfe Gottes gesehen. Für den deutschen Menschen sind die Tiere nicht nur Lebewesen im organischen Sinne, sondern Geschöpfe, die ein eigenes Empfindungsleben führen, die Schmerz empfinden, Freude, Treue und Anhänglichkeit zeigen. Niemals hätte es dem Volksempfinden entsprochen, das Tier einer leblosen, toten und unempfindlichen Sache gleichzusetzen, das Tier nur als ein empfindungs- und seelenloses Objekt der Ausbeutung zu betrachten, als ein Hilfsmittel der Arbeit, das man vielleicht aus Gründen der Nützlichkeit gebrauchen und aus eben solchen Nützlichkeitsgründen quälen oder vernichten kann.«{[ix]}

Der ehemalige britische Ministerpräsident David Lloyd George erklärte nah seinem Deutschlandbesuch 1936 gegenüber dem Daily Express: »Ich bin eben von einem Besuch in Deutschland zurückgekehrt. Ich habe jetzt den berühmten deutschen Führer gesehen und auch etliches von dem großen Wechsel, den er herbeigeführt hat. Was immer man von seinen Methoden halten mag – es sind bestimmt nicht die eines parlamentarischen Landes‚ es besteht kein Zweifel, daß er einen wunderbaren Wandel im Denken des Volkes herbeigeführt hat. Zum ersten Mal nach dem Krieg herrscht ein allgemeines Gefühl der Sicherheit. Die Menschen sind fröhlicher. Über das ganze Land verbreitet sich die Stimmung allgemeiner Freude. Es ist ein glücklicheres Deutschland. Dieses Wunder hat ein Mann vollbracht. Die Tatsache, daß Hitler sein Land von der Furcht einer Wiederholung jeder Zeit der Verzweiflung und der Demütigung erlöst hat, hat ihm im heutigen Deutschland unumstrittene Autorität verschafft. Es ist nicht die Bewunderung, die einem Volksführer gezollt wird, es ist die Verehrung eines Nationalhelden, der sein Land aus völliger Hoffnungslosigkeit und Erniedrigung errettet hat.«{[x]}

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten ging die alte vom Versailler Diktat geprägte Zeit jäh zu Ende und eine neue, revolutionäre brach unwiderruflich an. Es dürfte kaum eine Zeitung geben, die im Dritten Reich den Nationalsozialisten gegenüber kritischer eingestellt gewesen war und trotzdem die umwälzenden Geschehnisse jener Zeit klar erfaßt hatte, als die Jüdische Rundschau: Im Jahre 1933 brach etwas vollkommen Neues auf, »eine neuer Lebenswille eines Volkes, nicht streng theoretisch fundiert, aber elementar, vital, aus den Tiefen der Seele. Das ›Prinzip der völkischen Lebensganzheit‹ (Krieck) wurde realisiert.«{[xi]} Diese Darstellung trifft exakt den Kern. Aufgrund der erfolgreichen Sozialpolitik im Dritten Reich sollte sich eine Prophezeiung Hitlers erfüllen, die er bereits am 11. Februar 1933 in seiner ersten Rede als Reichskanzler im Berliner Sportpalast verkündet hatte: »Denn ich kann mich nicht lossagen von dem Glauben an mein Volk, kann mich nicht lossagen von der Überzeugung , daß diese Nation wieder einst auferstehen wird; kann mich nicht entfernen von der Liebe zu diesem meinem Volk und hege felsenfest die Überzeugung, daß einmal doch die Stunde kommt, in der die Millionen, die uns heute verfluchen, dann hinter uns stehen und mit uns begrüßen werden das gemeinsam geschaffene, mühsam erkämpfte und bitter erworbene neue Deutsche Reich der Größe und der Ehre und der Kraft, der Herrlichkeit und der Gerechtigkeit. Amen!«{[xii]}

Die Regierung des Dritten Reiches hatte mit der erfolgreichen Durchführung ihres revolutionären Programms vor aller Welt gezeigt, daß es möglich war, eine Wirtschaft zum Wohle des Volkes aufzubauen, selbst wenn hierfür keine Gelder zur Verfügung standen. Der nationalsozialistischen Volkswirtschaftslehre zufolge war der arbeitende Mensch mehr als ein auswechselbares ökonomisches Teil. Sie betrachtete den Menschen als eine Einheit, als ein produktives und kreatives Teil seines Volkes. Der hier zugrunde liegenden Wertvorstellung sollte der arbeitende, der schaffende Mensch nicht nur über einen sicheren Arbeitsplatz und anständiges zu Hause verfügen, er sollte auch mit Würde und Respekt (»Arbeit adelt«) behandelt werden.

Zur Beantwortung der Frage, von was die Deutschen 1945 »befreit« wurden, ist aus den oben dargelegten historischen Fakten folgendes zu schließen: Die Friedensjahre des nationalsozialistischen Deutschland waren für die überwältigende Mehrheit seiner Bewohner gekennzeichnet durch eine funktionierende Wirtschaft und eine funktionierende Gesellschaftsordnung. Ist es überhaupt geistig zu erfassen, wie das Deutsche Reich nach 15 oder 20 Jahren Aufbauarbeit – diese Zeitspanne hatte sich der Reichskanzler noch 1939 erbeten – ausgesehen hätte? Das Herz Europas wurde jedoch mit einem Krieg überzogen, den alle Kulturnationen verlieren sollten. Die Deutschen wurden darüber hinaus von ihrem Staat »befreit«, der der Masse des Volkes »Arbeit und Brot« und den sozialen Frieden gebracht hatte und der nicht zuletzt deshalb von der überwältigenden Mehrheit des Volkes bis zum bitteren Ende getragen wurde.

————————————
{[i]} Anmerkung der Redaktion: Dem Urteil vieler Rezensenten zufolge hat der Verfasser mit Der deutsche Aderlaß (22003) zu diesem Thema »ein Standardwerk« vorgelegt.
{[ii]} Zitiert nach Friedrick Kurreck, »Das Leben im Dritten Reich«, in Der Schlesier vom 26. Juli bis 16. August.2002. Dem Verfasser liegt ein undatierter, sechszehnseitiger Sonderdruck vor, S. 4.
{[iii]} Zitiert nach Arthur Rosenberg, Geschichte der Weimarer Republik, Frankfurt am Main 151973, S. 130.
{[iv]} Nach Friedrick Kurreck, »Das Leben im Dritten Reich«, op. cit., S. 4.
{[v]} Alfred-Ingemar Berndt, Gebt mit vier Jahre Zeit!, München 1937, S. 161.
{[vi]} Vgl. Wiebke Stelling und Wolfram Mallebrein, Männer und Maiden, Preußisch Oldendorf 1979.
{[vii]} Vgl. Friedrick Kurreck, »Das Leben im Dritten Reich«, op. cit., S. 8f.
{[viii]} Vgl. Max Klüver, Vom Klassenkampf zur Volksgemeinschaft, Leoni 1988.
{[ix]} http://globalfire.tv/nj/03de/zeitgeschichte/ns_tierschutz.htm
{[x]} Zitiert nach Friedrick Kurreck, »Das Leben im Dritten Reich«, op. cit., S. 12f.
{[xi]} »Ein Jahr Regierung Hitler«, in: Jüdische Rundschau v. 30.1.1934, S. 1.
{[xii]} Zitiert in Alfred-Ingemar Berndt, Gebt mit vier Jahre Zeit!, München 1937, S. 13.“

Henry Ford: „Würden die Menschen verstehen, wie unser Geldsystem funktioniert, hätten wir eine Revolution – und zwar schon morgen früh.“


Zum Teil 2

Heute Morgen habe ich noch einmal nach einem Fernsehbeitrag von Markus Lanz gesucht. Thema war die Griechenlandkrise und einer der Gäste war “Mister Dax” Dirk Mueller.

Dirk Müller erklärt unser Geldsystem und die Wirkung des Zinseszinses.

Ich möchte an dieser Stelle nicht wiedergeben, was zum Thema Griechenland diskutiert wurde, oder das Olaf Henkel (ein anderer Gast) tatsächlich vorgeschlagen hat, der EU damit zu drohen die D-Mark wieder einzuführen, aber Mueller hat ein sehr beeindruckendes Beispiel über die Macht des Zins und Zinseszins gebracht:

Sinngemäß erklärte er: Wenn Josef bei der Geburt von Jesus 1 Cent zu 5% Zinsen angelegt hätte, wäre bis heute durch Zins und Zinseszins eine Geldsumme zusammengespart worden, von der man Gold im Gewicht mehrerer Planeten unseres Sonnensystems kaufen könnte.

Diese Aussage kam mir etwas zu heftig vor und ich habe das einmal in einen Zins und Zinseszins-rechner eingegeben. Es könnte aber stimmen…..

Ganz genau weis ich es nicht, denn mein Rechner ging in die Knie…. aber……
nach 500 Jahren wurden aus dem 1 Cent bei 5% Zinsen schon
683.618.461,35 Euro…. Unglaublich….aber wahr…..HAMMER!!!

Ja, der Zinseszins-Effekt wird unterschätzt. Die Zahlen sind gewaltig.

Deshalb habe ich mir ein wenig mehr Gedanken zu diesem Thema gemacht, hier nun der erste Teil:

Unser Geldsystem – ein

System mit Verfallsdatum

Teil 1

Es ist offensichtlich, dass die wirtschaftliche Lage weltweit immer schlechter wird. Doch warum? Laut offizieller Statistik ist zum Beispiel unsere Wirtschaftsleistung in den letzten 50 Jahren auf das 40-fache und das Geldvermögen auf das 200-fache gestiegen. Trotzdem spricht man von „Zeiten knapper Kassen“; und obwohl den vielen Arbeitsuchenden auf der einen Seite auch ein riesiger Bedarf an Arbeit, die gemacht werden muss, auf der anderen Seite gegenüber steht, heißt es, es gäbe zu wenig Arbeitsplätze. Angebot an Arbeit und Nachfrage danach wären also prinzipiell vorhanden. Das Problem ist, es kommt zu keinem Austausch beider Seiten, weil kein Geld da ist, um sie zu vermitteln. Dies liegt jedoch nicht an der Geldmenge, Geld ist nämlich genug vorhanden, – nur konzentriert es sich immer mehr auf den Privatkonten einiger weniger. Damit ist klar, dass unser Geld- und Wirtschaftssystem einen gravierenden Fehler aufweist. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich sogar, dass unser Geldsystem zwangsläufig zu einer Umverteilung führen muss.

Exponentielles Wachstum

Geld das verzinst angelegt ist, wächst exponentiell, also es verdoppelt sich das Vermögen nach einem immer gleichen Zeitraum – unabhängig vom Betrag. Was das heißt, zeigt folgende Rechnung:

Hätte Joseph im Jahre Null einen Cent auf die imaginäre Bank von Jerusalem gelegt, bei fünf Prozent Zinsen, wären ihm nach 15 Jahren zwei Cent zugestanden, nach 29 Jahren vier, nach 53 Jahren 8 Cent. Hundert Jahre später hätten seine Nachkommen dann 1,11 Euro abheben können und nach 250 Jahren wären es schon etwa Tausend Euro…
Im Jahr 2000 wären schließlich aus dem einen Cent 2 mal 10^40 Euro geworden (2.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000Euro). Rechnet man diesen Betrag in Gold um, so hätten Josephs Nachkommen Anspruch auf 436 Milliarden Erdkugeln aus purem Gold! Dementsprechende groß wären die Schulden anderer.

Bei fünf Prozent Zinsen verdoppelt sich der Betrag alle 14, 2 Jahre, bei 3 Prozent alle 23,5 Jahre. Der durchschnittliche Zinssatz in der Geschichte liegt bei fünf Prozent, aber auch sieben Prozent oder mehr waren (und sind) üblich. Exponentielles Wachstum verläuft also zu Anfang kaum merklich, um dann immer schneller zu werden. Ein natürliches Wachstum dagegen verhält sich genau umgekehrt, es verläuft zuerst sehr schnell, dann immer langsamer, bis es schließlich kaum noch merklich, beziehungsweise linear ist. Das zeigt, wie krankhaft exponentielles Wachstum ist!

Exponentielles Wachstum Geld Zins Zinseszins

Die Rechnung vom „Josephs-Cent“ zeigt deutlich, dass eine Zinswirtschaft letztlich zusammenbricht, einfach, weil die Welt begrenzt ist: Mehr als alles kann man nicht besitzen. Das ist der Grund, warum in unserer Gesellschaftsordnung Probleme entstehen, wenn das Wirtschaftswachstum stagniert. Dabei führt der Zinseszinsmechanismus immer mehr zur Zentrierung allen Besitzes.

Da der Mechanismus zu Anfang eines Wirtschaftssystem sehr gering ist, fällt er kaum ins Gewicht. Sobald das Geldwachstum jedoch das reale Wirtschaftswachstum überflügelt, nähert sich das System seinem Zusammenbruch. In Deutschland zum Beispiel wächst das BIP seit 40 Jahren etwa linear, wogegen die Staatsverschuldung exponentiell zugenommen hat.

Wozu braucht man den Zins?

Geld ist den Waren grundsätzlich überlegen, da es nicht an Wert verliert. Deswegen wird jeder seine Ersparnisse in Geld anlegen wollen und nicht in Waren. So wird ein Bauer nicht so viele Kartoffeln sammeln bis er damit einen neuen Traktor kaufen kann, sondern das Gemüse möglichst schnell verkaufen und das Geld sparen, bis es für den Traktor reicht. Wenn er das Geld jedoch hortet, entzieht er es dem Wirtschaftskreislauf.

Fehlt in der Wirtschaft Geld, kommt es zu genau diesem Problem: Angebot und Nachfrage sind vorhanden, aber viele Geschäfte können trotzdem nicht mehr abgeschlossen werden, Unternehmen bleiben auf ihren Waren sitzen und gehen Pleite. Es kommt zu Massenarbeitslosigkeit, die Steuereinnahmen sinken, Sozialleistungen müssen gekürzt werden und breite Armut entsteht in der Bevölkerung. Die Bevölkerung hat noch weniger Geld, dass sie ausgeben kann, mehr Unternehmen gehen Pleite…. Letztendlich bricht die gesamte Wirtschaft zusammen. Man nennt das Deflation.

Kreislauf Deflation

Also muss man dafür sorgen, dass das Geld im Umlauf bleibt. Dies kann man kurzfristig dadurch erreichen, dass man den Geldbesitzer belohnt, wenn er sein überschüssiges Geld weiterverleiht. Diese Belohnung ist dann der Zins.

To be continued…, weiter zu Teil 2

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