Wir stehen im Wettbewerb mit China und anderen Billiglohnländern! Darum ist vieles bei uns so wie es ist…


Wo bleiben unsere Steuergelder?

Auf fast 3.000 Seiten erklärt die Bundesregierung die Einnahmen und Ausgaben für 2019!

Aber welches Gesamtkonzept hinter diesem Haushaltsplan steckt bleibt nach wie vor offen.

Man sollte vor allem die Hintergründe dieser Zahlen kennen und dabei die wesentlichen Fragen nicht vergessen.
Dazu gehören generelle Fragen zu aktuell oberflächlich diskutierten gesellschaftlichen Entwicklungen.

Zum Beispiel:

Fakt ist, in den letzten Jahren wurden aus unserem Rentensystem ca. 700 Mrd. EUR für „Versicherungsfremde Leistungen“ entnommen!

Fazit:

Die Rente könnte sicher sein!

Warum wollen unsere Politiker das nicht?
Wer hat Interesse an Altersarmut?

Antwort:

Eine produzierende Wirtschaft, die im Wettbewerb mit China, Indien und anderen Billiglohnländern steht, braucht massenweise billige Arbeitskräfte!
„Woher nehmen wenn nicht stehlen“, lautet ein altes Sprichwort, dass das Dilemma einer überalterten Gesellschaft mit zuwenig Bevölkerungszuwachs, sehr gut beschreibt.

Der Bedarf an billigen Arbeitsplätzen kann so nicht gedeckt werden.


Die Politik liefert dazu genau die Antworten, um diesem Problem entgegenzuwirken, allerdings ohne der Bevölkerung die Wahrheit mitzuteilen.
Dieses Problem steckt hinter vielen Mainstream Kuriositäten, z.B. warum jegliche Anstrengung unternommen wird immer mehr Frauen zur Arbeit statt zur Kindererziehung zu motivieren, z.B. warum wir wie selbstverständlich plötzlich Millionen von Flüchtlinge aufnehmen, z.B. warum alles daran gesetzt wird Hartz IV so menschenunwürdig wie möglich zu gestalten und natürlich auch warum unsere Alten, statt den Ruhestand zu genießen, gezwungen sind weiter arbeiten zu müssen, um einigermaßen über die Runden zu kommen.
Diese Logik ergibt sich aus den Fehlern, die man Ende der 80er, Anfang der 90er gemacht hat, als man geglaubt hat den Wettbewerb mit den Billiglohnländern durch Qualität „Made in Germany“ aufnehmen zu können.

Statt Innovationen zu entwickeln, entwickelt der deutsche Maschinenbauer den Standort China.

Der Fehler, den man damals gemacht hat war, sich als Industriestandort zu produktionslastig aufzustellen, anstatt innerhalb der Wirtschaft zu diversifizieren und den Dienstleistungs-/Forschungs- und Entwicklungsbereich zu einem weltwirtschaftlich wettbewerbsfähigen Sektor zu entwickeln.

Deutschland war Vorreiter bei der Entwicklung und Herstellung von Solarzellen. Chance vertan?

Die Rechnung zahlen wir schon heute alle, aber es kommt noch schlimmer, dazu muss man nur einen Blick auf die wesentlichen Bereiche unserer Vorzeigebranchen, z.B. die Automobilindustrie oder den Maschinenbau, werfen. Die einen haben scheinbar keine Antworten auf die Fragen der zukünftigen Mobilität, und die anderen werden von einer Industrie 4.0 quasi überflüssig gemacht und verpassen gerade die Chancen Vorreiter eines technologischen Wandels zu sein. Während andere sich schon heute die Märkte von morgen sichern, beherrschen bei uns die Diskussionen über den Saldo von Arbeitsplatzverlusten und neu entstehenden Arbeitsplätzen die Mainstream-Medien.

Während andere die Zukunft gestalten bauen wir „Windmühlen“, Stromleitungen, den BER, das „schnelle Internet“ und hoffen irgendwann flächendeckend Mobilfunk zu haben!

Bei soviel „Zukunftsprojekten sollten wir nicht vergessen, dass es für unsere Wohlstandsgesellschaft nicht nur auf die schlichte Anzahl von Beschäftigungsverhältnissen ankommt, sondern, dass es für den sozialen Frieden bei uns auch darauf ankommt, dass diese Arbeitsplätze den Beschäftigten ein sorgloses Leben, eine ausreichende Alterssicherung ermöglichen und dem Staat die Finanzierung unserer Sozialsysteme, unserer Infrastruktur und unseres Bildungssystem ermöglicht.

Das deutsche Jobwunder, oder die Aussicht auf die Wahrheit zukünftiger Arbeitsplätze?

Wenn Lohnsteigerungen nicht mehr als eine Lüge sind.

Leider werden diese Fragen erstens kaum gestellt und zweitens gibt es derzeit überhaupt keine Zielsysteme, die diesen Ansprüchen genügen würden.
Prost Mahlzeit!

Die schwarze Null…Olaf Scholz

Die Zahlen, der Bundeshalt 2019

https://www.bundeshaushalt.de/fileadmin/de.bundeshaushalt/content_de/dokumente/2019/soll/Haushaltsgesetz_2019_Bundeshaushaltsplan_Gesamt.pdf

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Veröffentlicht am 11. Januar 2019 in Deutschland heute Abend, Tagesthemen und mit , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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