Hillary Clinton und die FIFA


Hillary Clinton und die FIFA

https://www.washingtonpost.com/politics/as-fifa-allegations-swirled-clintons-gave-qatar-a-stage–and-legitimacy/2015/06/03/af5c816c-0628-11e5-a428-c984eb077d4e_story.html

Was noch zu einem Stolperstein in der Präsidentschaftswahlkampf werden könnte, ist die Beziehung zur FIFA. Die Wohltätigkeitsorganisation von Clinton wollte eine Partnerschaft mit der FIFA für die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika. Die Stiftung bestätigte, dass es 2006 erfolglose Verhandlungen gegeben hätte. Laut Washington Post kam von der FIFA eine relativ bescheidene Spende in Höhe von zwischen $ 50 000 und $ 100 000.

Hier geht es zu Hillary Clintons Kampagen-Webseite, zur Facebook-Seite und zu Clintons Twitter-Kanal.

Wer das Rennen im November 2016 machen wird, ist noch völlig offen. Bereits jetzt steht aber fest, dass es am Ende wieder einmal heißen wird: Das war der teuerste Wahlkampf aller Zeiten!

Eine Mehrheit der Amerikaner (bei Demokraten und Republikanern) ist übrigens dafür, Spenden durch große Geldgeber und Lobbyisten zu begrenzen, fand vor wenigen Monaten eine Umfrage der „New York Times“ heraus. Das geht einher mit dem generellen Misstrauen gegenüber Politikern und vor allem dem Kongress. Seit Jahren schenkt nur noch etwa jeder zehnte Amerikaner seinen Volksvertretern in Washington Vertrauen. Der Senat gilt seit jeher als der exklusivste Klub der Welt – 100 mächtige Politiker, die Amerika regieren. Jetzt sind sie – und ihre Kollegen im Repräsentantenhaus – auch zum Klub der Millionäre geworden.

Der durchschnittliche Abgeordnete war zuletzt 1 008 767 US-Dollarreich, errechnete das Center for Responsive Politics. Während wir alle vier Jahre mitbekommen, wie teuer der US-Präsidentschaftswahlkampf ist, regieren im Kongress-Dauerwahlkampf insgesamt viel größere Summen das Land: Senator zu werden, kostete 2012 etwa 10,5 Millionen Dollar, einen Sitz im Repräsentantenhaus gab es für 1,7 Millionen. Der Reichtum bei Demokraten und Republikanern im Kongress unterscheidet sich übrigens kaum. Wer denkt, die Republikaner stellten die noch reicheren Millionäre, irrt. In den vergangenen Jahren lagen die Demokraten meist etwas vorn.

Von den aktuellen Präsidentschaftskandidaten im Vorwahlkampf kritisiert vor allem der Demokrat und Hillary-Clinton-Herausforderer Bernie Sanders das Oberste Gericht:

„Redefreiheit bedeutet nicht, die Freiheit zu besitzen, die amerikanische Regierung zu kaufen.“ Bernie Sanders

Sanders ist mit dieser Kritik authentisch, denn er will keine Unterstützung von Super-PACs, sondern ausschließlich (kleine) Spenden direkt an seine Kampagne.

> Wer das Öl kontrolliert, der beherrscht die Staaten; wer die Nahrungsmittel kontrolliert, der beherrscht die Völker; und wer das Geld kontrolliert, der beherrscht die Welt!> „ Henry Kissinger

Netzfrau Doro Schreier

Mehr Informationen:

Uruguay hat José „El Pepe” Mujica und USA hat Bernie Sanders

Spenden aus Deutschland und Saudi Arabien an Clinton – Foreign donations to foundation raise major ethical questions for Hillary Clinton

Hillary Clinton setzt auf Monsanto – Lobbyist

Saudi Arabien – „Experte“ für UN-Menschenrechtsrat – 70 Hinrichtungen 2016 – Autofahrende Frauen gelten als Terroristinnen

MSC 2016-Lobbyverstaltung der Rüstungskonzerne gesponsert mit Steuergeldern

Hühnerkrieg- Afrika USA -Staatliche Erpressung zugunsten Fleischkonzerne – Chicken war South Africa and US-First US chickens hit SA supermarkets

TTIP – die vielen weitreichenden Verflechtungen in der Politik und Wirtschaft

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Veröffentlicht am 22. April 2016 in Deutschland heute Abend, Tagesthemen und mit , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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