#Landesverrat „Der Generalbundesanwalt ermittelt…“ Gute PR und nicht mehr! Gemeinnütziger Journalismus ist Staats-Journalismus oder Mäzenatentum und Industrie-Investment!


In The Pay of CIA – An American Dilemma


Eine US Dokumentationsserie aus dem Jahr 1967 des TV Senders CBS.  Im ersten Teil werden ab Minute 2:20 Parallelen, zu der ZDF-Sendung „Die Anstalt“ vom 29.04.2014 zum Thema „deutscher Qualitätsjournalismus“ deutlich.

CIA: Charity, NGO, Think Tank, Media, NWO Funding 1-5


netzpolitik.org Am 5. August 2015 wird die Plattform von „Deutschland – Land der Ideen“, unter der Schirmherrschaft von Joachim Gauck, für ihr Engagement für ein offenes Web und Informationen zur Netzpolitik, ausgezeichnet werden.

Da die ganze Geschichte kein Aprilscherz ist, die Anzeige des BfV Chefs ganz und gar widersinnig ist, was bleibt dann als Motiv für dieses Spektakel eigentlich übrig?
Genau!
Diese ganze Aktion des BfV Chefs und des GBA bringt vor allem eines, neben einer empörten Öffentlichkeit und eine sich echauffierende Medienlandschaft, werden quasi, wie aus dem nichts, neue Medien-Heros à la „Springer-Spiegel 2.0“ geschaffen. Sorry, es riecht, es riecht gewaltig nach einer gekonnten Inszenierung. Zuerst der „nette Polizei-Begleiter“ (http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-10/bnd-nsa-ausschuss-netzpolitik-blog) auf der Zuschauertribüne bei den Aufzeichnungen zum NSA-Untersuchungsausschuss und jetzt diese Anzeige, beides wunderbare PR, für ein vom Staat subventioniertes Journalisten-Projekt. Das Ganze erinnert irgendwie an die Nachkriegszeit, an die Anstrengungen der westlichen Besatzungsmächte, im Rahmen des „Re-Education Program“ eine, zuerst vor allem Nazifreie Presse und dann, eine Propagande-Maschinerie gegen den Ostblock zu etablieren.
Aktuell wird dieses „Demokratie-Projekt“ vor allem von Stiftungen (http://www.stiftung-wirtschaftsethik.de/fileadmin/_migrated/content_uploads/ergebnisprotokollakademietag.pdf) als eine „Möglichkeit“ erkannt, die 4. Macht der Demokratie zu einer Renaissance zu verhelfen.
„Journalismus in seiner besten Form ist gemeinnützig“, sagt Volker Lilienthal von der Hamburger Universität, der deshalb auch lauthals, staatliche Unterstützung für Journalismusprojekte einfordert (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Media-Bias-Guter-Journalismus-ist-gemeinnuetzig-2718412.html).
Die Öffentlichkeitsarbeit für Staatsmedien ist im vollen Gange und niemand regt sich darüber auf! Sorry, in was für einem Land leben wir eigentlich? Merkt denn niemand, unserer ach so intellektuellen Eliten, was hier gerade vor sich geht? Ein Aufschrei der Empörung, wenn der GBA die Pressefreiheit gefährdet aber nicht einmal ein leises hüsteln, wenn die Presse quasi im Handstreich verstaatlicht wird?!

Wer arm ist, ist nicht unabhängig

Man kann fragen, ob diese Unabhängigkeit ein Konstrukt ist. Kann ein Fox-TV-Journalist unter Rupert Murdochs Ägide freier agieren als ein stiftungsfinanzierter oder steuersubventionierter Kollege? Ist ein Parteien-Proporz unterworfener ZDF-Mann unfreier als ein Kollege, dessen Verleger nach Gutsherrenart regiert?

Medien, denen finanziell die Puste ausgeht, sind nicht unabhängig, sondern erpressbar. Integrität von Medien ist keine Frage des Geschäftsmodells, sondern von Regeln und Strukturen, die die Arbeitsbedingungen definieren.

Aber diese Regeln existieren bzw. funktionieren in Deutschland nicht!

Im Gegenteil, in Deutschland gibt es für gemeinnützige Organisationen keine Pflicht, die eigenen Finanzen offenzulegen, deshalb ist die Gefahr bei spendenfinanzierten Modellen, „dass dieser Journalismus in die Einflussnahme seiner Spender gerät“ enorm! (http://www.medienkorrespondenz.de/leitartikel/artikel/wie-ein-non-profit-tuev.html)

Kein Wunder, dass sich gerade Stiftungen wie die Brost-Stiftung, Spender von correctiv.org, 3 Mio.€ Gründungshilfe und jährlich zusätzlich 1 Mio.€ für das gemeinnützige Presse-Projekt interessieren und finanziell engagieren.


Hier drei Beispiele für die Qualität des Journalismus à la correctiv.org

1. Die „Putin-Verschwörung“ oder wie es correctiv.org nennt:

Das System Putin – Sex, Schmiergeld, Staatszerfall – Wie es Wladimir Putin gelang, die russische Staatsanwaltschaft zu kaufen – und deutsche Beamte ihm dabei halfen

Worum geht es?

Im Grunde handelt es sich um einen Fall von Korruption. Dieser Fall Beschäftigte auch die US-Justiz, die im April 2014 den Computer-Hersteller Hewlett Packard (HP), zu einer Geldstrafe von über 108 Mio. US$ verurteilte. HP hatte 2003 in Russland, Polen und México zahlreiche Entscheidungsträger bestochen, um dort Staatsaufträge zu erhalten. Das Urteil der SEC ist für jeden öffentlich lesbar und daher sind die Fakten auch bekannt. Soviel vorweg, der russische Staatspräsident Putin wird dort mit keiner Silbe erwähnt.

Was aus dieser Geschichte bei correctiv.org geworden ist, wird schon an der Überschrift sehr deutlich, eine Verschwörungstheorie und Anti-Putin Propaganda mit offenem Visier!

In dem Artikel werden Fakten bewusst falsch wiedergegeben.

Beispiel: „Und ganz am Anfang der Zusammenarbeit steht der von Wladimir Putin bewilligte Kredit für die Generalstaatsanwaltschaft. Als wolle er frühzeitig die Loyalität jener Männer belohnen, die in seinem Machtspiel so immens wichtig sind.

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Diese Behauptung stützt sich auf ein russisches Originaldokument in dem angeblich ein Kredit bewilligt wird. Tatsächlich handelt es sich um nichts anderes, als eine Bewilligung zur Anschaffung moderner Computersysteme für die russische Justiz. In Deutschland findet man derartige Schriftstücke im internen Schriftverkehr der Behörden, dort nennt man so etwas „Genehmingung des Ressorthaushalts“, also nichts verwerfliches oder ungewöhnliches. Der von correctiv.org als „Kredit“ bezeichnete Vorgang, entpuppt sich, auf Seite 4 des SEC Urteils unter Punkt 14 nachzulesen, als nichts anderes, als eine im internationalen Handel, übliche Ausfallbürgschaft, in Deutschland bekannt als „Hermes-Bürgschaft“, in den USA „guarantee from a U.S. government-backed export bank“.

Doch damit nicht genug, die Autoren von correctiv.org holen dann zum ganz großen Schlag gegen Putin aus. Sie gewähren uns Einblicke in die Welt des Bestechungssystems:

Der Artikel erklärt dem verdutzten Leser doch tatsächlich, dass sich HP die Bestechungsgelder erst durch einen Kredit bei der Dresdener Bank beschaffen musste! Aber zur vollkommenen Verwirrung des Lesers wird an anderer Stelle im Artikel behauptet, das Bestechungsgeld wurde durch ein „Sale & Sale-Back“- Geschäft mit einem deutschen EDV-Händler, der anschließend die Bestechungsgelder an die Empfänger weiterleitete, generiert! Ich fasse zusammen

  1. Die Bestechungsgelder stammen aus einem Kredit der Dresdener Bank.
  2. Die Bestechungsgelder stammen aus dem „Sale & Sale-Back“ Deal!

Fazit: Lügen und billigste Anti-Putin Propaganda! Das müssen wir aber noch etwas üben!


2. Das „Schweigen des David Schraven zum NSU-Prozess“. Die Eintrittskarte in die, durch die graue Eminenz Bodo Hombach gemanagte, „Brost-Stiftung“? 

Ja, David Schraven höchst persönlich spielt im NSU Prozess eine Rolle! Doch wer jetzt an das naheliegende, an guten Recherche-Journalismus denkt, der wird enttäuscht! David Schraven taucht in den Prozess-Akten als Beteiligter auf…

Nein, von dem selbsternannten Recherche Journalisten liest man keine einzige Zeile zum größten „Fall im Nachkriegsdeutschland“. Er, so Herr Schraven wolle sich zu geeigneter Zeit und in geeigneter Form mit dem Thema beschäftigen. Aber er ist dann doch irgendwie mittendrin und zwar auf eine, für einen Journalisten sehr merkwürdige Art und Weise – aus den Prozessunterlagen geht hervor, David Schraven hat im wortwörtlichen Sinn seine Finger im Spiel des NSU Trios. Seine Fingerabdrücke sollen sich angeblich auf einer NSU DVD befinden…oder doch nicht? Lesen sie selbst:

Diese Diashow benötigt JavaScript.


3. Der Fall des freien Russland-Korrespondenten Moritz Gathmann – „Es grenzt an Rufmord“

„Zeit Online“ hat an den Texten von Moritz Gathmann nichts auszusetzen. Markus Horeld, der stellvertretende Chefredakteur, sagte gegenüber dem Mediendienst „Newsroom“: „Wir waren mit seinen Beiträge[n] sehr zufrieden.“

"Der Ruf nach Pressefreiheit" Der Fall Moritz Gathmann - David Schraven

„Der Ruf nach Pressefreiheit“ Der Fall Moritz Gathmann – David Schraven

"Der Ruf nach Pressefreiheit" Der Fall Moritz Gathmann - David Schraven

„Der Ruf nach Pressefreiheit“ Der Fall Moritz Gathmann – David Schraven

Nicht zufrieden ist „Zeit Online“ damit, dass Gathmann außer für „Zeit Online“ auch für „Russland heute“ gearbeitet hat, ein deutschsprachiges Monatsmagazin, das der „Süddeutschen Zeitung“ beiliegt, vom Kreml finanziert wird und die Aufgabe hat, das angeblich „einseitige Bild“ Russlands in den ausländischen Medien zu korrigieren.

Dass Gathmann für „Russland heute“ gearbeitet hat, war kein Geheimnis. Es stand auf seiner Internetseite. (Vor allem habe er Texte redigiert und über eher unverfängliche Themen berichtet, sagt er.) „Zeit Online“ hat sich dafür wohl nicht interessiert, bis David Schraven sich darüber beschwert hat.

David Schraven leitet das Ressort „Recherche“ bei der Funke-Mediengruppe („WAZ“), er sitzt im Vorstand von „Netzwerk Recherche“ und er hat, was womöglich nicht ganz unwesentlich ist, eine andere Meinung zu den Vorgängen in der Ukraine als Gathmann. „Eher voreingenommen und gefärbt“, nennt er dessen Artikel.

Er fand einen Weg, sehr schnell etwas dagegen zu tun. Am Samstag um 17 Uhr twitterte er Jochen Wegner an, den Chefredakteur von „Zeit Online“:

diverse Sichtweisen in der Zeit sind gut. Aber es wär besser zu sagen, dass Moritz Gathmann für Russlands Propagandadienst schafft

"Der Ruf nach Pressefreiheit" Der Fall Moritz Gathmann - David Schraven

„Der Ruf nach Pressefreiheit“ Der Fall Moritz Gathmann – David Schraven

Wegner ist zwar gerade in den USA auf einer Konferenz, antwortete aber eine Stunde später:

Ja, wir diskutieren dies gerade (auch aus anderen Gründen). Ich melde mich in spätestens 2h.

Es dauerte kaum mehr als eine Stunde, bis Wegner schnell mal geklärt hatte, dass die Zusammenarbeit mit dem freien Autor (an dessen Texten für „Zeit Online“ man, wie gesagt, nichts auszusetzen hat) mit sofortiger Wirkung beendet wird, was er ebenfalls auf Twitter bekanntgab.

Versteht ihr was ich mit diesen Beispielen verdeutlichen möchte?


Zum Schluss noch etwas zu dem Gemeinnützigen Stiftungsmodellen:

Stiftungen, die Steuersparmodelle der Superreichen Deutschen, ein Hort der Intransparenz und Heimlichkeit. Stiftungen sind das deutsche Modell der US-Think Tanks à la Atlantik-Brücke e.V. oder des Aspen Instituts, der Rockefeller foundation etc.. Viele der US-Vorbilder Institute, „taxe free foundations“, wurden explizit zur Finanzierung verdeckter CIA Projekte in den 1960er Jahren gegründet. 1967 wurde darüber sehr ausführlich von CBS berichtet, unter dem Serientitel „In the pay of CIA – An American Dilemma“ wurde die Arbeit der CIA „tax free foundations“ und deren Projekte im US Fernsehen aufgedeckt! Dieser Link führt zu einer dieser Sendungen von damals. Wer genau hinschaut, dem wird ab Minute 2:20 eine Szene auffallen, die fast identisch, mit einem TV-Beitrag der „Die Anstalt“, über die Verflechtung deutscher Journalisten zu den sogenannten Think Tanks ist!

UNBEDINGT ANSCHAUEN:

Der verstorbene Stiftungsnamensgeber, Erich Brost, ein SPD Urgestein und ehemaliger WAZ Gründer, war schon in der Besatzungszeit für die Gründung von Zeitungsverlagen zuständig. Er arbeitete im Rahmen des „Re-Education Program“ der Westalliierten für die britische Besatzungsmacht und filterte geeignete deutsche Zeitungs-Lizenznehmer aus! Natürlich hat er dabei auch an sich gedacht….
Im Grunde eine Ironie der Geschichte, nur scheint sich, anders als im Nachkriegsdeutschland, niemanden zu stören!


Lesenswert:

„…waren es ja die Geheimdienst Leute, die die Operation Springer durchgeführt hatten, und in Notfällen war er für gewöhnlich zur Zusammenarbeit bereit und ließ sich als Propaganda Sprachrohr benutzen…“

David Schraven der 3 Millionen EURO Mann

Freischreiber-Vorsitzender Benno Stieber wirft David Schraven schlechten Stil vor: „Es grenzt an Rufmord“

internet-law.de: Amerikanische Verhaeltnisse Generalbundesanwalt ermittelt gegen blogger

 

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Veröffentlicht am 31. Juli 2015 in Deutschland heute Abend, Tagesthemen und mit , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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