JHV 2015 AufSchalke…“Die Geister die ich rief…“


Diesen Artikel, “Die kleine Gruppe” Die ich rief, die Geister werd ich nun nicht los. habe ich am 17.12.2013 geschrieben! Nach wie vor beschreibt er die Probleme des S04 sehr anschaulich. Zum Besseren Verständnis muss ich allerdings folgende Ergänzung hinzufügen.
Das Kernproblem, sind nicht einflussnehmende Mitglieder generell, das Kernproblem sind Mitglieder, die versuchen Einfluss zu ihren Gunsten zu nehmen und Einfluss auf Entscheidungen zu nehmen, die über die zulässigen Aufgaben eines Mitglieds hinausgehen. Ein Mitglied hat kein Recht die operative Arbeit der Vereinsoffiziellen mitzubestimmen, ein Mitglied hat auch kein Recht die Art und Weise wie ein Vereinsfan sein Fandasein definiert oder auslebt, solange sich dieser an Recht und Gesetze hält, zu bestimmen oder zu definieren. Diese Differenzierung ist für mich Grundlage für die heutige Beurteilung der Schalker Fanprobleme.
Viele werden jetzt aber sofort auf das, in der Satzung verankerte, „Leitbild“ verweisen und mir sehr schnell erklären was für eine Errungenschaft damit doch verbunden ist. Bis zu einem gewissen Punkt, kann ich dem auch zustimmen, aber auch gerade dieses Leitbild ist auch eine „Waffe“ gegen unliebsame Mitglieder, denn wer will, wird daraus immer auch ein Druckmittel gegen ein nicht konformes „Fandasein“ konstruieren können.
Aber das soll hier gar nicht mein Thema sein, mir geht es vor allem darum aufzuzeigen, welche Faneinmischung ich, im Gegensatz zu den zuvor beschriebenen, als durchaus positiv und sogar zwingend notwendig erachte.
Einmischen darf sich jedes Mitglied immer im Rahmen seiner gesetzlich verankerten Rechte, als Mitglied auf der Jahreshauptversammlung, genau dafür ist dieses Gremium auch vorgesehen. Einmischen muss sich eigentlich sogar jedes Mitglied, wenn Funktionsträger diese Möglichkeit des Mitglieds Einfluss zu nehmen, in welcher Form auch immer, beschneiden wollen.
Deshalb unterstütze ich auch Stefan Barta und Gleichgesinnte, deshalb habe ich aber z.B. Die ViaNoGo-Aktivitäten nicht unterstützt.
Hier sehe ich auch ein Hauptproblem innerhalb der Fanszene, es existiert keine Grenze, die den Funktionsträgern ein vernünftiges arbeiten ermöglicht. Sehr schnell werden AufSchalke, die in jedem anderen Verein genauso vorhandenen Unmutsäußerungen, zu Arbeitsplatzbedrohung des Trainers, des Vorstands oder sogar von Aufsichtsräten. Das unterscheidet die Situation AufSchalke zu anderen Vereinen!
Wer daran Schuld hat?
Ermöglicht und etabliert wurde das System, viele wird das jetzt wundern, von Rudi Assauer, der sich mit Rolf Rojek und dem SFCV seine 5. Kolonne für den „Krieg im Untergrund“ schuf.
Jeder der sich nach Rudi Assauer​ AufSchalke ein überleben sichern wollte hat sich dieser Konstruktion bis heute bedient. Natürlich ist heute nicht alles noch genauso wie zu den Anfängen, aber das dahinter stehende Grundprinzip, sich seine Macht im Verein mit Hilfe bestimmter Fan-/Mitgliedergruppen zu sichern, ist ein Hauptgrund für die problematische Fanszene. Klare Trennlinien, wer zur „5.Kolonne“ gehört und wer nicht, die gibt es nicht, einer der Gründe, warum auch innerhalb der vielschichtigen Fanszene vor allem Mißtrauen herrscht. Die Profiteure bleiben leider die, die an den Schaltstellen sitzen und wer sich die Personalstruktur des Vereins nach Rudi Assauer vor Augen führt, wird auf einige wenige Konstante treffen, die wohl ohne Zweifel zu den Schaltstellen der „5. Kolonne“ gezählt werden dürfen.
Wer sich diese Hintergründe bewusst macht, kommt demzufolge nicht umhin, die Schuldigen eben an diesen Schaltstellen, sowohl auf der Fanseite, als auch auf der Seite der Funktionsträger zu identifizieren. Den meisten werden zwangsläufig die richtigen Namen dazu einfallen, die muss ich hier gar nicht ausdrücklich erwähnen.
Anders als der eine oder andere habe ich diese Analyse für mich schon vor Jahren angestellt, bis heute hat sich jeder „Verdacht“ immer bewahrheitet. Für mich stand und steht mein Verein aber immer über diesen Personen, deshalb habe ich auch den Versuch etwas zu verändern dort unternommen wo er hingehört, auf der JHV.
Erfolgreich war ich vor allem deshalb, weil die bis dahin ziemlich passive Fanlandschaft zumindest aufgewacht ist, damit meine ich eben nicht die Bewegung der damaligen „kleinen Gruppe“, sondern vor allem die Gegner dieser „Kleinen Gruppe“, denn das waren und sind diejenigen, die das Problem AufSchalke viel mehr erkannt haben, als die Vielzahl der Anti-Felix Magath​ Fraktion, die zu einem großen Teil aus Mitläufern bestand und sich zum Werkzeug der „5. Kolonne“ haben machen lassen.
Ich bin mir auch heute sicher, ich werde wieder angefeindet und denunziert, aber ich bin mir auch sicher, die Anzahl derjenigen, die mich verstehen wird größer, mit beidem kann ich leben.
All die zuvor gemachten Aussagen sind auch der Grund Euch aufzurufen, auf der JHV morgen die Blockabstimmung abzulehnen, denn mit dem Antragspaket wird es zukünftig noch weniger Einfluss der Mitglieder innerhalb des einzigen vorgesehenen Vereinsgremiums, der JHV, geben.
GlückAuf
derblauweisse
Jörg Selan

Blockabstimmung ist immer dann unzulässig, wenn diese nicht ausdrücklich in der Vereinssatzung vorgesehen ist und es sich um im Vereinsregister einzutragende Vorgänge handelt!

Hinweis:

  • Unsere Satzung sieht keine generelle Blockabstimmungen vor! Ausnahme die Wahl des Ehrenrates.
  • Änderungen der Vereinssatzung sind beim Vereinsregister zu hinterlegen.

 

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Veröffentlicht am 27. Juni 2015 in FC Schalke 04 und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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