Poblacht na hÉireann – One Island two countries and My personal Ireland impressions


Poblacht na hÉireann – Ireland Again


Planning our 2015 trip, exposed to be around 15. August for two weeks. If there are some of you, who would be interested to join the trip, don’t hesitate to ask. You’re welcome! But you have to follow the captains rules on Board….

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Kleines Reisetagebuch August 2010
Samstag, August 2010 (ABC – Tully Inishmore, Fahrdistanz 32.55 km)

Das Aufstehen um 05.30 Uhr fällt uns irgendwie ziemlich schwer, haben wir doch beide den Freitagabend nicht unbedingt asketisch verbracht und müssen so halt etwas leiden. Aber nun fertig mit dem Gejammer.

Der Flug von Düsseldorf nach Dublin sowie die Coach-Fahrt gehen problemlos von Statten. Wir kommen früh (ca. 14.00 Uhr) bei ABC an, erledigen bei einem ausführlichen Schwatz mit Liz das Paperwork und kontrollieren den ins Boot gelieferten Einkauf (vor allem Getränke und Grundnahrungsmittel). Auch die Mechaniker Michael und Andy, den wir bereits von Erincurrach (Charlie Parke) her kennen, heissen uns herzlich willkommen und auch mit ihnen müssen wir natürlich erstmal ausführlich quasseln. Trotzdem können wir bereits um 15.30 Uhr in See stechen, in diesem Jahr sogar mit einem Willkommensblumenstrauss von Liz auf dem Tisch (die Blumen halten dann tatsächlich bis zum Ende des Urlaubs – sehr nette Idee, der Salon sieht gleich viel gepflegter aus).

Diesmal haben wir uns viel vorgenommen und wollen heute noch nach Enniskillen, um den Grosseinkauf (vor allem Frischprodukte) zu machen. Bei wechselhaftem irischem Wetter aber ruhiger See fahren wir also zügig nach Enniskillen, wo wir gegen 17.30 Uhr ankommen. Wir machen am Erneside Jetty fest und nehmen den kurzen Marsch zum ASDA unter die Füsse. Neben den Lebensmitteln muss natürlich auch noch ein Wok und ein gescheites Chef-Messer eingekauft werden. Das bekommt man für wenig Geld (muss ja eigentlich auch nur zwei Wochen überstehen). Nach der Einkaufsschlacht machen wir uns nochmals ein bisschen in Richtung Upper Lough auf. Bei Regen, Sonne, Wolken und einem wunderschönen Doppelregenbogen erreichen wir Tully Inishmore, wo wir heute übernachten werden. Kurz nach 20 Uhr legen wir an und machen uns gleich an die Zubereitung des Nachtessens. Nach dem Abwasch eröffnen wir die diesjährige Storyteller-Meisterschaft und Jörg liegt doch glatt mit 5:3 vorn.

Wenn es die Verhältnisse zulassen, möchten wir auch in diesem Jahr die ersten Tage intensiver Boot fahren und relativ zügig bis in die Carnadoe-Region vorstossen um uns dann wieder sehr gemütlich gegen Norden treiben zu lassen. Da wir morgen als provisorisches Ziel mal das Jetty (ohne Landzugang) im Kiltybarden Lough vorgenommen haben, beenden wir den Tag bei Zeiten und legen unsere müden Häupter in die Federn.

Sonntag, August 2010 (Tully Inishmore – Kiltybarden Lough, Fahrdistanz 70.38 km)

Wie geplant sind wir bereits früh wach, entschliessen uns aber, noch eine Stunde anzuhängen (wir schlafen einfach herrlich auf dem Boot). Trotzdem legen wir dann, nach kurzem Frühstück und dem täglichen Check der Bootstechnik (Filter, Kühlwasser etc.) aber sehr zeitig ab und werden mit herrlichem Wetter verwöhnt. Um ein bisschen der durch den ausgedehnten Schlaf verlorenen Zeit wieder aufzuholen, wird das Frühstück unterwegs eingenommen.

Auf das Weed-Problem im Upper Lough in diesem Jahr wurden wir bereits an der ABC-Basis hingewiesen. Andy hat berichtet, dass vor allem im Bereich des Holiday Share Center der Graswuchs ausserordentlich sei. Das es aber so schlimm sein würde, hätte ich nicht gedacht. Obwohl wir die Gegend ums Holiday Share Center meiden, ist südlich von Naan Island und bis zum Abzweiger Richtung Tirraroe das Vorwärtskommen zeitweise mühsam. Die Geschwindigkeit nimmt laufend ab und immer wieder muss die Schraube mit kurzfristigen Rückwärtsstössen vom Weed freigelegt werden. Sonst kommen wir aber gut voran. Im Kanal passen wir die Geschwindigkeit dann den Verhältnissen an. Durch den Umstand, dass die Schleusen auf unserer Seite immer offen stehen, können wir uns aber Hoffnungen machen, auch heute noch Kiltybarden zu erreichen. Beim wunderschönen Hafen Haughton’s Shore gönnen wir uns den ersten Irish Coffee in diesen Ferien – mmh, so fein.

Dann gehts auch schon weiter, die Schleusen stehen weiterhin günstig. Kurz nach Ballinamore treffen wir auf eine nicht wirklich perfekt gesteuerte Barke mit einer englischen Grossfamilie, die in einigem Abstand vor uns unterwegs ist. Sie fährt, auch für Kanalverhältnisse, wirklich sehr, sehr langsam. Auf einmal bricht sie aus und fährt ziemlich ungebremst in die Uferböschung. Mittlerweile kommen wir in ihre Nähe und schauen fragend in ihre Richtung. Der Familienvater winkt uns dann mit säuerlicher Miene in Richtung seiner Frau (die anscheinend den Kahn ans Ufer gesetzt hat) vorbei. Nach diesem doch eher amüsanten Erlebnis erreichen wir dann kurz darauf die Ballyduff-Schleuse und nach einer weiteren guten halben Stunde legen wir am Floating Jetty des Kiltybarden Loug an. Nachdem die Sonne während der letzten zwei Schleusenvorgängen einem heftigen Schauer gewichen ist, müssen wir uns – dies allerdings nun bei herrlichem Sonnenschein – erst mal trocken legen und dann steht Körperpflege und vorbereiten des Abendessens auf dem Programm. Das mit Whiskey „gepimpte“ Zürcher Geschnetzelte hat dann auch wunderbar gemundet und wir haben den herrlichen Abend mit einem Glas Wein auf der Flying Bridge genossen.

Beim „Storyteller“ konnte Birgit heute auf 8:8 ausgleichen. Mal sehen, wo uns unsere Princess morgen hinführt.

Montag, August 2010 (Kiltybarden Lough – Kilglass, Fahrdistanz 70.38 km)

Auch heute verfehlen wir das angestrebte Ziel, um 9.00 Uhr bei der nächsten Schleuse zu sein. Aber irgendwie muss in diesen Bootsbetten ein kleines Männchen wohnen, dass uns immer wieder zurückzieht. Nach ausgiebigen „in die Gänge kommen“ inkl. Frühstück legen wir dann doch immerhin gegen 9.00 von einem unserer Lieblingsjetties ab. Es giesst wie aus Kübeln, vor allem beim schleusen hat Petrus mit dem Chef-Maat Birgit, die jeweils die Schleusautomatik bedient, kein Erbarmen und legt immer wieder noch einen nach. Trotzdem ist die Fahrt bis nach Carrick-on-Shannon kurzweilig. Dort machen wir am frühen Nachmittag einen kleinen Zwischenstopp, um weitere Einkäufe zu tätigen.

Noch haben wir die Hoffnung nicht aufgegeben, bis am Abend in die Carnadoe Waters vorzudringen. Nach Einkauf, kurzer Kaffeepause und marinieren der für heute Abend vorgesehenen Lamb Chops tuckern wir gegen Süden. Das Wetter ist nun sehr irisch, kurze aber heftige Regengüsse wechseln sich mit sonnigen Abschnitten. Wir befahren den für einen Kanalabschnitt malerischen Jamestown-Canal und passieren die Albert-Schleuse. Nachdem wir die, bei Regen, aus der Ferne nicht ganz einfach auszumachende Einfahrt in die Carnadoe Waters gefunden haben (in solchen Situtation ist das Navi mit den Shannoncharts sehr hilfreich), dürfen wir feststellen, dass es sich hier um eine wirklich aussergewöhnlich schöne Gegend handelt. Die verwinkelten Wasserwege im ausgedehnten Schilfgebiet zwischen den Seen der Region ziehen uns in ihren Bann. Gemäss einigen Beschreibungen eignet sich der Mountain River, der den Lough Grange (oder wars doch der Lough Kilglass) entwässert, hervorragend für Bankmooring. Das wollen wir eh schon seit langem wieder mal, und so fahren wir mit unserer Princess in den Mountain River ein. Wir fahren den schmaler werdenden Wasserlauf immer weiter hinab – einfach herrlich. In den Beschreibungen stand, dass nur gefahren werden soll, bis man eine Brücke sehen könne. Die sehen wir zwar noch nicht, kehren dann aber doch irgendwann wieder um. Wir hatten nur sehr wenig (fast zu wenig) Platz für die Aktion. Einen wirklich geeigneten Mooring-Platz finden wir, trotz verschiedenen Anläufen, für unser Boot aber nicht.

Nach diesem Abenteuer beschliessen wir, den Kilglass Jetty anzulaufen. Unterwegs verdrücken wir noch ein Sandwich, wohlwissend, dass es heute sicher etwas spät Nachtessen geben wird. Die 15 Lamb Chops und die Rosmarin-Kartöffelchen brauchen schliesslich ihre Zeit, bis sie fertig sind. Gut investierte Zeit, wie sich später herausstellt – mmmh!!! Um 19.30 Uhr erreichen wir schliesslich den Jetty und freuen uns, dass es noch gut Platz hat. Einmal mehr ist der Abend wunderbar, wenn auch kühler als gestern und wir geniessen nach dem späten Nachtessen noch unsere Fly-Bridge. Schliesslich beendet Jörg Birgit’s „Storyteller“ Leiden und gewinnt 11:9 (Zitat Birgit: „äusserst knapp …“).

 

Die Boote

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Veröffentlicht am 29. Dezember 2014, in Deutschland heute Abend, Tagesthemen. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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