Was Fachjournalisten wissen sollten! Mikro-/Makroökonomie


Danke an Frau Irmi Otto, die mich mit ihren nervenden Fragen zu diesem Beitrag gezwungen hat! Ich habe aber trotzdem darauf verzichtet hier in diesem Beitrag auf den Sinn und die Zusammenhänge der „Lagrange Funktion“ einzugehen, ohne dieses Mathematische Werkzeug wäre eine Aufklärung der „Bubbles“ aber nicht möglich gewesen!

Thema Erbschaftssteuer


Ursula Weidenfeld ist Wirtschaftsjournalistin. Sie war unter anderem Chefredakteurin von „impulse“. – FOTO: MIKE WOLFF

Sehr geehrte Frau Weidenfeld,
(Ihre Doktorarbeit habe ich noch nicht gelesen, deshalb lasse ich ihren Dr. mal noch weg)

sie erscheinen immer mal wieder zu bestimmten Themen, aktuell machen Sie sich in Sachen Erbschaftssteuer für die Erben stark, wie ein Blitzlicht mit sehr interessanten Aussagen. Ihre Beiträge, wie auch deren Inszenierung liefern für bestimmte Thesen scheinbar die notwendigen Argumente.
Alleine für den „Tagesspiegel“ haben Sie 837 Artikel veröffentlicht.

Da ich ein Befürworter von regelmäßigen TÜV-Prüfungen für Kfz bin, ähnliches für die kunterbunte Welt der „Fachleute“ leider nicht existiert, habe ich mir angewöhnt, jedem der sogenannten Fachleute, zu denen werden Sie gezählt, zuerst selber die Chance zu geben, mir einen geeigneten Nachweis für Ihre Fachkompetenz zu liefern. Bitte ersparen Sie mir allerdings irgendwelche Hinweise, die älter als ein halbes Jahr sind, danke. Sofern, die von Ihnen vorgelegten Fachlichkeits-Nachweise ausreichen, haben Sie die Eingangsvorraussetzungen erfüllt. Sie werden dann einen Fragebogen erhalten, in dem Sie selbst den Rahmen ihrer Fachkompetenzen eingrenzen können, um dann von mir gezielt gestellte Fragen (Max. Level des Grundstudiums) zu Ihrem Kompetenzspektrum zu beantworten. Das Ergebnis bleibt solange vertraulich, solange Sie mir eine Veröffentlichung ausdrücklich verbieten. Grundsätzlich handhabe ich jeden Teil dieser Arbeit transparent, so dass zu jederzeit ein Einblick von Außen und auch ein Eingriff möglich ist.
Es handelt sich dabei nicht um irgendeine Institution sondern ist eine rein, private Maßnahme zu besseren Beurteilung und Einschätzung einer Vielzahl von politischen Diskussionen.
Über Ihre möglichst kurzfristige Antwort freue ich mich und bedanke mich für Ihre hoffentlich wohlwollende Unterstützung.
Ganz herzliche Grüße aus dem schönen Emsland
Jörg Selan
Czerlitzkastr.14
49733 Haren
Email: selan.joerg@gmail.com

 

Die Täter sind bekannt und dürfen ihre Verbrechen weiter begehen…Verursacher von Spekulationsblasen werden nicht zur Rechenschaft gezogen, noch viel schlimmer ist, man lässt sie weiter machen! Wirtschaftswissenschaftler liefern Beweise, von denen Kriminalisten nur träumen können, doch anders, als bei normalen Verbrechensfällen wird hier erst gar nicht ermittelt. Nicht einmal über die Wissenschaftler, die eine Überführung der Täter mit ihrer Arbeit möglich machen wird berichtet, nicht einmal berichtet wird darüber, dass es immer die gleichen Täter sind und dass sich diese illegaler Praktiken bedienen, auch nicht berichtet wird über die Rolle der US-Börsenaufsicht und der FED in diesem Zusammenhang! Selbst der uns allseits bekannte Börsen Guru „Mr.Dax“, Herr Dirk Müller von Cashkurs, hat auf diese Hintergründe noch nicht hingewiesen….

Eine hochinteressante Theorie „Bubbles“

„…die im laufenden Text konstruierten Bubbles [sind] bei genauerem Hinsehen
unter recht allgemeinen Annahmen nicht mit rationalen Erwartungen und einem Gleichgewicht in
unserem Modell vereinbar sind. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass das ein Modell mit einem
hohen Grad an unterstellter Rationalität ist.
Als Fazit lässt sich also festhalten, dass bei symmetrisch verteilter Information ein gewisser Grad an Irrationalität für Bubbles notwendig ist. Statt ein wenig Irrationalität zu unterstellen, kann man auch von der Annahme symmetrisch verteilter Information abgehen.

Einen Überblick über Bubbles bei asymmetrischer Information gibt Brunnermeier (2001)

Wenn der Zugang zum Thema fehlt?!

Wissenschaftler verwenden einen besonderen Sprachcode, um diesen zu verstehen, müssen auch Journalisten diesen Code verstehen und vor allem in der Lage sein diese zu übersetzen. Gerade Wirtschaftswissenschaftler haben durch den selbstauferlegten Anspruch auf Exaktheit und den mathematischen Grundlagen ihrer Arbeiten ein besonderes Problem zu bewältigen, die ausgeprägte Rationalität ihrer Modelle machen es immer schwerer den Ansprüchen auf Vorhersagen und Exaktheit gerecht zu werden. Wissenschaft soll vorhersagen aber auch erklären, wobei heute zunehmend zu sehr speziellen, vor allen besonderen Zuständen Aussagen erwartet werden. Von der Wissenschaft wird also eine Arbeitsweise, eine Problemorientierung erwartet, die im Grundsatz ihrer Natur, dem wissenschaftlichen Anspruch widerspricht.
Wie sehr sich Fachjournalisten ganz offensichtlich mit den Wissenschaftlichen Arbeiten schwer tun, dazu ein Beispiel: Wirtschaftswissenschaftler sind seit längerem in der Lage ziemlich exakt die Gründe für „Spekulationsblasen“ zu identifizieren. Kriminalisten würden sagen, die Tat und die Täter können ziemlich genau benannt werden, es könnten auch weitere Taten durch entsprechendes Marktmonitoring verhindert werden. Die Täter sind bekannt und ihre Tat beruht auf der Tatsache, dass die Täter über „asymmetrische verteilte Informationen“ (Insiderwissen) verfügen. Darüber könnten Fachjournalisten schreiben! Aber sie tun es nicht, warum?
Eine Möglichkeit, sie verstehen die wissenschaftlichen Arbeiten schlichtweg nicht!
Eine andere Möglichkeit, sie decken die Täter!

 

Teil 1 Grundlagenwissen, über das ein Fachjournalist „Wirtschaft“, verfügen sollte!


Makroökonomie 1

Makroökonomie 1 ist Bestandteil der „Volkswirtschaftliche Grundlagen“ in Bachelor-Studiengänge VWL, BWL und IVWL.

INHALT:

In der Makroökonomie geht es um das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP), Arbeitslosigkeit, Inflation, Konjunktur, die Leistungsbilanz sowie Finanzmärkte und -krisen, d.h. um die Begriffe und Sachverhalte, von denen man auf Seite 1 der Wirtschaftsteile der Zeitung liest. Im Kurs Makroökonomie I beginnen wir mit der Erklärung von BIP-Wachstum, Arbeitslosigkeit und Inflation.

Wachstum des BIP ist die entscheidende Ursache für den heute in den Industrienationen erreichten materiellen Lebensstandards. Was ist die Ursache für dieses Wachstum? Investitionen oder technischer Fortschritt? Kann man das Wachstum durch eine geeignete Wirtschaftspolitik beschleunigen? Geht das Wachstum immer weiter? Warum gibt es in manchen Entwicklungsländern kein Wachstum? Arbeitslosigkeit ist bei immer noch rund 3 Millionen Arbeitslosen weiter ein vordringliches wirtschaftliche Problem in Deutschland. Was sind die Gründe für die Arbeitslosigkeit? Kann man etwas dagegen tun? Sollte man dabei an der Angebots- oder an der Nachfrageseite ansetzen? Wie ist es gelungen, in den letzten Jahren die Arbeitslosigkeit um fast 2 Millionen zu reduzieren? Inflation war in den 1970er-Jahren das vordringliche Problem. Wie hat man sie danach unter Kontrolle bekommen? Droht jetzt wieder Inflation? Wie kontrolliert die EZB die Inflation? – Das sind die Fragen, um die es in der Makroökonomie 1 geht.

LEHRZIEL:

Es werden die zentralen empirischen Fakten über die o.g. Sachverhalte geklärt und dann die gängigen Theorien zur Erklärung behandelt. Fachjournalisten sollten in der Lage sein, zentrale makroökonomische Entwicklungen einordnen und eigenständig beurteilen zu können.

Teil 2 Grundlagenwissen, über das ein Fachjournalist „Wirtschaft“, verfügen sollte!


Makroökonomie 2

Der Kurs Makroökonomie 2 ist Bestandteil „Volkswirtschaftliche Grundlagen“ für Bachelor-Studiengänge VWL, BWL und IVWL.

INHALT:

In der Makroökonomie 1 wurden Wachstum, Arbeitslosigkeit und Inflation durch Modelle erklärt, die die Angebotsseite der Ökonomie betonten. Die Makroökonomie 2 thematisiert im Anschluss hieran zunächst die Erklärung von Konjunktur durch (keynesianische) Modelle, die die Nachfrageseite in den Vordergrund rücken. Dabei werden internationale Wirtschaftsbeziehungen, wie sie sich in der Leistungsbilanz und im internationalen Kapitalverkehr widerspiegeln, zunächst ausgeklammert, in einem zweiten Schritt dann aber in die Analyse aufgenommen. Wie in der Makroökonomie 1 geht es also wieder um die Begriffe und Sachverhalte, von denen man auf Seite 1 der Wirtschaftsteile der großen Zeitungen liest.

LEHRZIEL:

Es werden die zentralen empirischen Fakten über die o.a. Sachverhalte geklärt und dann die gängigen Theorien zur Erklärung behandelt. Fachjournalisten sollten mit diesem Werkzeug in der Lage sein, die betreffenden makroökonomischen Entwicklungen einordnen und eigenständig beurteilen zu können. Zusammen bieten die Makro 1 und die Makro 2 einen umfassenden Überblick über den Themenkomplex.

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Veröffentlicht am 27. Dezember 2014 in Deutschland heute Abend, Tagesthemen und mit , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

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