Geopolitik Russland Ukraine: Nur ein worst case Szenario oder eine bittere Perspektive?


Also ich unterstelle mal, dass der militärisch-industrielle-Komplex und die Wallstreet gegenwärtig einen Krieg gegen die Menschheit führen. Siehe Aussagen von Warren Buffet 2006 zum zentralen Konflikt der Menschheit. (Wenn man nicht nur die ökonomische Situation begreift, die die Masse immer mehr an die Wand drückt, sondern v.a. auch profunde Kenntnisse über Ernährung und Medizin besitzt sowie ungefähr weiß, wer bei welchen Chemiekonzernen, Nahrungsmittelkonzernen und Pharmakonzernen die Finger drin hat und begreift was die herstellen und was das für Langfristige folgen für den Stoffwechsel hat muss man m.E. zur Kenntnis nehmen dass gerade ein unterschwelliger chemischer Krieg gegen die Mitochondrien, also die Menschen stattfindet. Siehe auch der exponentielle Anstieg der Krebserkrankungen in der westlichen Welt.

Political Risk Map 2014 (regelmäßige erstellte Analyse für die Rückversicherer z.B. Münchener Rückversicherung oder Hermes)

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Political Risk Map 2014 (regelmäßige erstellte Analyse für die Rückversicherer z.B. Münchener Rückversicherung oder Hermes)

Unterstellen wir mal weiterhin, dass die die Weltherrschaft anstreben um dann die Menschen der Erde in der von Ihnen geführten Weltdiktatur zu unterjochen und ggf. die Weltbevölkerung drastisch zu reduzieren. (Sagen wir mal mit ner gepimpten Variante von Ebola, wo leider leider offiziell kein Gegenmittel existiert). Dann muss man aus meiner Sicht weiter konstatieren, dass denen heute im wesentlichen gegenwärtig zwei Dinge zur Erreichung der Weltherrschaft im Weg stehen: Russland und China. Und wenn ich militärisch-industrieller-Komplex wäre, würde ich mir zunächst den Kleinen (Russland) vornehmen um mich nicht zu verheben. Wenn Russland gefallen ist, kann man sich dann durch Einkreisung und Abschneiden von Rohstoffen China als Endgegner vornehmen. Nur das Problem ist, dass sich die NATO wahrscheinlich an dieser Aufgabe verhebt, vor allem wenn Russland und China zusammenarbeiten um zu bestehen. Jedenfalls sieht es so aus, dass die beiden zumindest nicht vor dem Zerfall des Petrodollars/ des westlichen Finanzsystems niedergerungen werden können. Versetzen wir uns mal in die Lage von Putin (ich muss dazu sagen, dass ich im wesentlichen die gleichen Moves gemacht hätte wie er um Russland vor der Zerschlagung und Unterjochung durch den militärisch-industriellen-Komplex zu schützen, ihn also für einen fähigen und ggf. kühnen Mann halte). Und ob Demokratie hin oder her, man muss konstatieren dass Russland mit ca. 144 Millionen Einwohnern die kleine unter den beiden Konfliktparteien ist. Das heißt, dass man da erst recht wie ein Mann zusammenstehen muss um den Überlebenskampf (und nichts geringerem sieht sich Russland ausgesetzt) zu bestehen und die sich eine zusätzliche Schwächung durch innere Zerstrittenheit einfach nicht leisten können. Weiterhin wären mir als Putin 1,3 Mrd. Chinesen hinter meiner Südgrenze ziemlich unheimlich und ich würde mich keinen Illusionen hingeben, dass die angesichts der russischen Rohstoffe bei ersten Anzeichen von Schwäche bzw. wenn man sich vorher gemeinsam dem amerikanischem Aggressor entledigt hat nicht doch eines Tages über mich herfallen. Da wäre doch ein Bündnis mit sagen wir mal 80 Millionen Deutschen und 80 Millionen Polen und Ukrainern schon geeignet um das Abschreckungspotential in Richtung Süden deutlich zu erhöhen. Ich würde als Putin zur Kenntnis nehmen, dass die NATO, also Washington und seine Vasallen Russland geziehlt immer weiter einkreisen, immer weiter stenkern und systematisch daran arbeiten sich Russland für den Todesstoß „zurechtzulegen“. Ich würde weiterhin zur Kenntnis nehmen wie die USA mit ihren Vasallen umgehen und dass sich in der intelektuellen Avantgarde Deutschlands und Polens zunehmend die Erkenntnis durchsetzt, dass die Beziehungen zu den USA zunehmend asymmetrischer Natur und auf Ausnutzung durch Washington aufgebaut sind sowie zunehmend Vorstellungen hinsichtlich Souveränität/ Loslösung von den USA und einer verstärkten Kooperation mit unserem natürlichen Bündnispartner (schon aufgrund der ähnlicheren Vorstellungen bezüglich des Wirtschaftens und Handelns (Hanseatische Kaufmannsehre anstatt Raubtierkapitalismus) breit machen. Und wenn ich als Putin für mich als Gewiss erkenne, dass die offene Konfrontation mit der NATO sowieso unausweichlich ist (auch weil der militärisch-industrielle-Komplex und die Wallstreet aufgrund des anstehenden Dollarzerfalls die große finale Auseinandersetzung brauchen um vielleicht doch noch den Supermachtstatus der USA zu sichern) und ich der Kleine mit der Außenseiterchance bin und auch gegenüber China Stärke zeigen muss, würde ich mir schon überlegen ob ich mir vom Gegner den Takt aufzwingen/ mich von ihm treiben lasse oder doch eher die Initiative übernehme und damit meine Chancen auf ein erfolgreiches Herauskommen aus diesem Kampf massiv erhöhe. Wir dürfen nicht vergessen, dass in Russland auf Putin bereits massiv Druck ausgeübt wird, dass er in den Donbass einmarschieren soll um nicht mehr zugucken zu müssen wie in der Ostukraine russische Landsleute abgeschlachtet werden. Weiterhin wurden bereits mehrfach russische Städte aus der Ostukraine beschossen, was wird wohl die Bevölkerung dazu sagen wenn ihr Präsident da tatenlos zuschaut anstatt ihre Sicherheit zu gewährleisten? Ich würde als Putin davon ausgehen, dass Washington will dass ich in die Ostukraine einmarschiere um mich dann als Aggressor brandmarken zu können. Also kann ich nicht in die Ostukraine einmarscheiren um das morden zu beenden, dann hätte Washington endlich den Grund, den sie bräuchten um Russland den Garaus zu machen. Aber zusehen wie Russen dort abgeschlachtet werden und auf mein Territorium geschossen wird? Und so wie es aussieht hab ich die Amerikaner eh irgendwann am Hals, weil die nicht locker lassen (können – Petrodollarzerfall). Warum also nicht die Initiative übernehmen und gleich den großen Streich wagen. Wenn ich Putin/ Russland wäre und die Wahl hätte zwischen kampflos und weinerlich unterzugehen oder vielleicht trotzdem unterzugehen aber vorher wenigstens noch eine große Show zu bieten, würde ich sicherlich letzteres wählen. Also suche ich unter den von mir diktieren Bedingungen die Entscheidung, gehe mit dem Überraschungseffekt auf meiner Seite in die Großoffensive und nehme Polen und die BRD ein, befreie sie also aus russischer Sicht aus der amerikanischen Besatzung. Die Russen haben ihre Streitkräfte massiv modernisiert, von wegen dort ist alles alt und marode, die sind der Bundeswehr allein schon technisch überlegen, und wenn die theoretisch alle Reservisten (dazu gehören in Russland auch die Frauen) einziehen, haben die in etwa selbe Mannstärke wie die USA (340 Millionen Einwohner), aber von vornherein als Landstreitmacht konzipiert. Also wenn die eine solche überraschende Großoffensive starten sollten (und die Heeresgruppe die nicht für die Ukraine zuständig sein wird, wird in Ostpreußen und an der Polnisch-Weißrussischen Grenze [würde mal tippen dass Lukaschenkow denen Durchmarschrecht gewährt/ gewähren muss] starten), kriegt die vor dem Rhein keiner zum stehen. Selbst die Amerikaner würden sich auf dem Land gegen die die Zähne ausbeißen und das wissen die. Das wussten die schon im Kalten Krieg, da waren die gegen die Sowjets was die Landstreitmacht angeht massiv unterlegen. Die NATO-Verteidigungsstrategie hatte schon damals nicht vorgesehen sich der sowjetischen Landstreitmacht entgegenzustellen, weil es praktisch schon gar nicht möglich ist. Auch Vergleichsfahrten in der arabischen Wüste sollen gezeigt haben, dass den Ihr T 90 unserem Leopard II oder dem amerikanischem Abrahms überlegen ist. Also ich würde jedenfalls nicht darauf wetten, dass die marode sind und nichts auf die Reihe bekommen.

Der Kampfpanzer Leopard 2 wird als "Revolution" noch robuster.

Der Kampfpanzer Leopard 2 wird als „Revolution“ noch robuster.

Der T-90 ist der modernste Kampfpanzer im Dienst der russischen Armee.

Der T-90 ist der modernste Kampfpanzer im Dienst der russischen Armee.

Strategisches Ziel wäre selbstverständlich, die BRD und Polen aus der amerikanischen Sphäre zu entreißen, sicherzustellen dass den Laden hier und in Polen russlandfreundliche Kräfte übernehmen und zu einem Arrangement zu gelangen wie in etwa: „Ihr deckt meinen Arsch und ich decke euern“ (also jeweils gegen die Amerikaner und die Chinesen links und rechts). Das Dumme wird nur sein, dass Washington dann die alte NATO-Verteidigungsstrategie aus dem Kalten Krieg aus dem Hut zaubern wird. Wenn ich militärisch-industrieller-Komplex und Wallstreet wäre, würde ich es jedenfalls so machen. Die sah vor, die Russen bis zum Rhein kommen zu lassen und dann hinter den Russen das Land (in dem Falle Deutschland) in eine nukleare/ chemisch verseuchte Wüste zu verwandeln, wo nichts (also auch kein russischer Nachschub) mehr lebend durchkommt um so den russischen Vormarsch zu stoppen. Offiziell würde ich dann dem amerikanischen Volk erzählen, dass Deutschland leider leider auf dem Altar der Freiheit zur Verteidigung der freien Welt geopfert werden musste. In Wahrheit aber passt mir das als militärisch-industrieller-Komplex und Wallstreet hervorragend in mein Rückzugsszenario, wenn ich begriffen habe, dass die Weltherrschaft für mich nicht durchzusetzen ist. Eins wäre mir klar, wenn ich es nicht schaffe die Zügel in den USA in der Hand zu behalten und die USA nicht wenigstens Großmacht neben China und Russland oder sonst wem noch bleibt, liefe ich große Gefahr, dass ich eines Tages mal an einem Stricklein baumeln könnte, wenn rauskommt was ich die letzten Jahre so getrieben habe. Bzw. In den USA gibt’s ja heutzutage Spritzchen. Dumm ist dabei aber nur, dass mir nun der Petrodollar abhanden gekommen ist und durch dessen Existenz in der Vergangenheit die USA heute massiv deindustrialisiert ist und das Land das ich noch beherrsche gar nicht mehr über eine wettbewerbsfähige Industrieproduktion verfügt. Mh … so wird das aber schwierig mit wenigstens Großmacht bleiben. Die Asiaten bauen konkurrenzlos günstig die Massenware, die Russen liefern die Rohstoffe und diese elenden Deutschen mit ihrer dualen Ausbildung decken den Highendbereich ab. An die Russen und Chinesen ist kein rankommen und der Rückstand auf die Qualität der deutschen Maschinen ist auch nicht aufzuholen, zumindest nicht so schnell wie man es bräuchte. Aber an die Deutschen ist ja ein rankommen, also ist völlig klar, die Deutschen müssen weg. Und schon sind wir wieder bei dem Rückzugsszenario aus der Mitte Europas, wo wir den Russen lediglich verbrannte (verseuchte) Erde hinterlassen, wenn wir Deutschland schon nicht halten können und versuchen dann unsererseits wenigstens halbwegs einen Mercedes zusammenzunageln. Das wäre dann für mich als Putin zur Not auch noch akzeptabel, immerhin waren die Deutschen vorher auf der Seite Washingtons und sind nun netto wenigstens auf gar keiner Seite mehr und Polen und die Ukraine bleiben mir ja noch. Ich dachte ich bin mal kreativ und skizziere ein worst-case-szenario. Allerdings befürchte ich, dass dafür gar nicht soviel Kreativität notwendig ist, wie ich zunächst vermutet hatte, jedenfalls muss man das folgende konstatieren: Wenn nichts passiert, also die Dinge im wesentlichen so weiterlaufen wie jetzt, wird der US-Dollar als Weltleitwährung verschwinden und mithin die USA ihren Status als weltweiter Hegemon und wahrscheinlich sogar sukzessive ihren Status als wettbewerbsfähige Industrienation verlieren und ich kann mir nicht so richtig vorstellen, dass die Big Boys auf der anderen Seite des großen Teiches das tatenlos hinnehmen werden, schon allein aufgrund der Angst vor der dann anstehenden Rache des amerikanischen Volkes. Es kann ja sein, dass das amerikanische Volk friedlich ist, nur die sind halt leider in den USA nicht am Drücker, und ob die die am Drücker sind Pazifisten sind, wage ich mal mit meinem jugendlichen Leichtsinn zu bezweifeln. Und was den ersten und den zweiten Weltkrieg angeht, tut mir leid, auch da wollte Washington unbedingt mitmischen und hat nur nach Gründen gesucht um in den Krieg einzutreten. In den ersten musste man rein, um sicherzustellen, dass die Briten und die Franzosen nicht verlieren damit diese ihre Schulden, die sie in den USA aufgenommen hatten, zurückzahlen konnten. Die Deutschen hatten wohl in den Amerikanischen Zeitungen sogar Anzeigen geschalten, in denen sie dem amerikanischen Volk dringend empfahlen nicht nach Großbritannien zu reisen, da man sich gegen die (übrigens völkerrechtswidrige) Seeblockade der Briten wehren wollte. Diese Anzeigen wurden schon damals von den Zeitungen des Großkapitals (damals noch nicht alle, in einigen wurden sie veröffentlicht) nicht veröffentlicht, weil man ja gerade ein torpediertes Schiff mit vielen toten Amerikanern brauchte um das Volk zu motivieren. Und auch im zweiten Weltkrieg zwang man Japan (das sich mit anderen Mächten im Krieg befand) durch das verhängte Ölembargo in die Offensive gegen sich selbst, weil man unbedingt rein wollte. Denn ohne Öl keine Fortsetzung des Krieges. Klar, war bestimmt nur Zufall, dass in Pearl Harbour zum Zeitpunkt des Angriffs nicht die modernsten Schiffe und vor allem keine Flugzeugträger lagen. Aber der Wladimir ist ja pfiffig, und weiß was als Nächstes kommt, er braucht ja nur die Blaupause 1914 nehmen und Großbritannien durch USA und Deutsches Reich durch Russland zu ersetzen. Die damals untergehende und insolvente Supermacht Großbritannien musste dem Deutschen Reich nämlich zwei Lektionen erteilen. 1. baut man nicht ohne zu fragen bessere Produkte als die Supermacht und 2. wenn man es schon wagt, wirtschaftlich einen enormen Aufstieg hinzulegen, dann so dass die Angelsachsen über die Finanzplätze London und New York wenigstens mitverdienen. Wenn man der Spur des Geldes folgt und das begreift, dann begreift man, dass unser Geschichtsunterricht genauso eine Märchenstunde wie die heutige Mainstreamberichterstattung ist.

 

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Veröffentlicht am 9. August 2014 in Deutschland heute Abend, Tagesthemen und mit , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

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