Geopolitik Russland Ukraine: Das Problem der Ostukraine aus der Sicht Russlands


Szenario aus der Sicht Russlands:

Die Putschisten in Kiew haben sich offenbar entschieden, den Widerstand in Charkow , Donezk und Lugansk mit Gewalt niederzukämpfen. YouTube ist voll von Amateuraufnahmen, die alle möglichen Arten von militarisierten Einheiten im Anmarsch gegen diese Städten zeigen. Zwar versuchen die Menschen der Ostukraine diesen Aufmarsch zu stoppen, aber ohne Erfolg. Die angreifendenden Kräfte setzen sich zusammen aus Polizisten der Westukraine, regulären Militäreinheiten , durch die Oligarchen und den USA aus dem Westen organisiert private Kampftruppen („Greystone“ ehemals Blackwater), „Anti-Terror“-Einheiten der SBU und gewalttätigen Neonazis aus dem rechten Sektor. Wie sich die Szenarien gleichen. Alles erinnert an den Sturm auf das russische Parlament im Jahre 1993. Ein fast identisches Drehbuch nur diesmal von den Putschisten aus Kiew in Gang gesetzt. Im Jahr 1993 wurde das Gebäude des russischen Parlaments verteidigt…. ähnlich wie jetzt die regionalen Regierungsgebäude in der Ostukraine. Eine grosse Zahl von Anhängern ausserhalb der Gebäude, … und der Kern der Verteidiger im Innern. Nach dem die Schar der Sympathisanten ausserhalb schnell mit massiver Gewalt zerstreut wurde, wurde das russische Parlament angegriffen. Weit über hundert Menschen fanden den Tod. Etwas ganz Ähnliches könnte in den nächsten Tagen im Osten der Ukraine geschehen. Leider wird die westliche Probagandmaschine die Legitimität der Kiewer Putschisten nicht in frage stellen…..ja sogar behaupten, das sei völlig legitim so zu handeln und zusätzlich Russland die gesammte Schuld in die Schuhe schieben. Unglaublich naive Menschen werden sich dann wundern, wenn Russland sein Militär in der Ostukraine einmarschieren lässt. Und wenig später werden sich sogar noch wesentlich mehr Menschen fragen, warum Russland nicht bereits vor dem Morden eingegriffen hat. Dies erklärt sich wie folgt: Nun man muss verstehen, auch wenn es schrecklich und ekelhaft ist, dass die Kriterien für einen Einmarsch in die Ostukraine für die Russen nicht erfüllt sind. Auch bei 100 bis 200 Toten verursacht durch die Kiewer Naziputschisten fehlt dem Kremel einfach noch die Sicherheit, dass auch tatsächlich eine grosse Mehrheit der Ostukrainer sich von Kiew lossagen will. Ähnlich wie auf der Krim, wird Russland die öffentliche Stimmung in der Ostukraine erst genau analisieren. Wenigstens ist dies durch eine Andeutung von Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit der Leitung der Gesamtrussischen Volksfront deutlich geworden. Bei der Planung seiner Handlungen auf der Krim hat sich Russland auf vorherige Meinungsumfragen unter Einwohnern der Region gestützt, teilte Russlands Präsident Wladimir Putin am Donnerstag (10.04.2014) bei einem Treffen mit der Leitung der Gesamtrussischen Volksfront mit. Mit den vorangegangenen Meinungsumfragen unter Einwohnern der Halbinsel Krim und der Stadt Sewastopol seien die öffentlichen Stimmungen sondiert worden, so Putin. Russland wird vorsichtig und bedächtig reagieren….erst einmal die Meinungsumfragen abwarten. Sollten diese aber eine grosse Mehrheit zu Gunsten einer russischen Intervention in der Ostukraine aufzeigen, ja dann ist anzunehmen, dass Russland innert weniger Stunden in die Ostukraine intervenieren wird…. Der Donbass ist nicht die Krim. Auf der Krim war es eindeutig….eine Halbinsel, die kann man relativ einfach vom Festland abschneiden. In der Ostukraine ist das Bild sehr viel komplexer. Es ist auch für die russische Föderation eine Frage, bis wo denn genau, die Intervention zum Schutz der russischsprachigen Ukrainer gehen soll. Wo in der östlichen Ukraine soll gestoppt werden.? Dies ist jedoch kein militärisches Problem. In militärischer Hinsicht, könnte das russische Militär in der gesamten Ukraine intervenieren. Das Problem ist politischer Natur: Wo soll interveniert werden. Nur in Lugansk? Oder auch in Donezk und Charkow? Was ist mit Nikolaev, es gibt viele pro-russische Menschen dort? Das gleiche gilt für Odessa, im Süden der Ukraine. Es gibt keine natürlichen Grenzen, die eine russische Intervention als Stopp benutzen könnte. Es gibt nur eine natürliche Grenze, die die Russen auf ihrem Marsch zum Stopp desselben benutzen könnten….und dies ist der Dnjepr Strom. Dies jedoch würde eine Interventation in der gesammten Östlichen und südlichen Ukraine bedeuten, einschliesslich Kiew und Dnepropetrivsk und Poltava. Man kann deshalb von einer grossen militärischen Operation sprechen, die überlegt sein will. Viele Menschen werden sterben , das ist sicher. image Es gäbe für die Russen nur eine Alternative: und das wäre in den sauren Apfel zu beissen und die Ermordung der russischen und pro-russischen Zivilisten entgegen zu nehmen und sich gleichgültig abzuwenden. Dies würde aber auch bedeuten, dass Russland klein beigibt….sich der US-Schreckensdominanz unterwirft und der Nato die Möglichkeit einräumt, bis an die russischen Grenzen vor zu stossen. Eine aus russischer Sicht, unmögliche Alternative. Russland wird keine Wahl haben. Es wird den Krieg riskieren müssen, selbst wenn die Nato sich einmischt…..was jedoch kaum anzunehmen ist. Die Nato bevorzugt für ihre mörderischen Überfälle, Staaten die wenig oder gar keine militärischen Optionen haben und /oder heimtückische Wühlarbeit über NGO’s, um umstürzlerische farbige Revolutionen zu produzieren. Krieg gegen Russland.?….Für dies halte ich die wohlstandsverwahrlosten Krieger der westlichen Pathokratien für zu feige. Killen per Fernsteuerung JA….aber sein eigenes Leben riskieren..? Im übrigen erstaunt es gerade zu, wenn man dem ganzen Kriegs- und Sanktionsgeschrei der westlichen „Gutmenschen“ zuhört, dass kaum jemand zur Kenntniss zu nehmen scheint, dass die westlichen Invasionstuppen in Afghanistan, völlig vom Gutwill Russlands abhängen…….ausser Vlad Putin natürlich……der weis, dass die etwa 100’000 Soldaten und Beamten der darin involvierten Länder, die derzeit in Afghanistan stationiert sind, zu einem grossen Teil auf das Wohlwollen Russlands angewiesen sind, das ihre wichtigste Nachschub- und Abzugsrouten kontrolliert. Will oder braucht Russland die kriegerischen Szenarien rund um die Ukraine.? Die Antwort ist nein. Gerade jetzt haben wir in der Ukraine ein Sack von Problemen, die Russland wirklich nicht braucht: ein im Grunde zerstört Zustand des Staates, keine echten Polizei, massiven Kriminalität, politischen Extremismus, religiöser Extremismus, eine quasi-tot-Industrie, eine gestörte Rechtsordnung, Armut, Arbeitslosigkeit, eine alte und heruntergekommene Infrastruktur, ein an die Macht geputschtes Faschistenregime (Kiew: Namenlose Gräber und ein Krematorium), etz. Russland würde es sicher vorziehen einfach zu warten, bis die Ukraine völlig zusammenbricht….dass dies so kommen wird, ist keine Frage. Was der IWF, die Weltbank gemeinsam mit den US und EU in solchen Staaten anrichten….ja das kann man nun wirklich auf dem ganzen Planeten beobachten. image Wenn nun aber der soziopathische Westen mithilft, das der Mob aus Kiew in die Ostukraine einmarschiert, dann ist das schlimmste aller Szenarien eingetreten. Russland hat dann keine andere Optionen mehr als zu intervenieren. Es ist wahrscheinlich, dass Russland zumindest, in die auf der Grafik blau gemahlten Gebiete, einrückt.

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Veröffentlicht am 9. August 2014 in Deutschland heute Abend, Tagesthemen und mit , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

  1. Hat dies auf SaveDonbassPeople rebloggt und kommentierte:
    Dem habe ich nichts mehr beizufügen…

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