Time to look back… damals im Herbst 2006


English: Football game in the Arena Auf Schalk...

Dieses Spektakel [Arena] kostet Schalke 57 000 Euro täglich!

Die Fans strömen in die Veltins-Arena. Dennoch ist der Schalker FINANZ-HAUSHALT ein einziger Kraftakt. Die Summen, um die es geht, sind gewaltig. Was überwiegt: der Mut oder das Risiko des Revier-Klubs?

Die flache Hand knallt auf den Tisch. Zack! „Die WM“, sagt Peter Peters, „war der Beweis. Aus allen Ländern kamen Leute und haben gestaunt, was auf Schalke entstanden ist. Die Arena. Das Ver einsgelände. Wir bekamen viel Lob. Aber gehen Sie mal durchs Ruhrge biet und fragen nach Schalke 04.“ Was dann? „Ooohh“, heißt es dann, „die haben doch nur Schulden.“ Das ist inzwischen Schalkes Image. Sogar in der ganzen Repu blik. Peters (44) springt in seinem Geschäftsführer-Büro auf. „Das ist doch ein unfassbar verzerrtes Bild.“ Sein Zeigefinger kreist nun aufgeregt durch den Raum, zeigt Richtung Arena, dann über die Trainings plätze, das Reha-Zentrum hin zur neuen Geschäftsstelle. „Es ist doch ein albernes Märchen, zu glauben, dass wir das alles nicht bezahlen mussten. Das gibt es doch nicht umsonst. Da wir nichts geschenkt bekommen haben, wundere ich mich, dass andere sich über unsere Verbindlichkeiten wundern.“ Jedoch braucht man sich nicht wundern, dass die Höhe der Ver bindlichkeiten erschreckt.
255 Millionen Euro! Davon 191 durch langfristige Darlehen.
Um das zurückzuzahlen, bringt Schalke im Schnitt 57 000 Euro pro Tag auf! Mehr, als die meisten Fans im Jahr verdienen. Eine Herkules Aufgabe. „Wenn wir aber das alles nicht realisiert hätten und schul denfrei wären“, kontert Peters, „dann würden andere Schlaumeier sagen: Mensch, aus dem Verein müsst ihr doch mehr machen!“ Sie haben etwas daraus gemacht. Viel. Wahnsinnig viel? „Wir sind nicht verrückt“, wehrt Finanzchef Josef Schnusenberg (65) ab, „nur ehrgeizig. Und mutig.“ Auf Schalke könne man mutiger sein als andern orts, denn:„Selbst im UI-Cup haben wir vor vollem Haus gespielt, wäh rend andere Klubs in Amateursta dien ausweichen mussten. Unsere Fans sind unser Pfund.“ Entsprechend haben sie auf Schalke gewuchert. Allein seit dem UEFA-Cup-Sieg 1997 wurden knapp 300 Millionen Euro (!) investiert. Etwa 195 Millionen gingen für den Bau der Arena weg, 20 Millionen flossen ins Vereinsgelände, mehr als 80 Millionen verschlangen Ablöse summen. Für Zins und Tilgung der Arena zahlt deren Besitzgesellschaft nun jährlich 11,6 Millionen Euro, 2,9 Millionen in jedem Quartal. In zwölf Jahren, 2018, ist die Arena bezahlt. Zur Rückzahlung der Schechter-Anleihe in Höhe von 85 Millionen Euro, mit der Altver bindlichkeiten in zinsgünstigere und langfristigere Verbindlichkeiten umgewandelt wurden, sind für Zins und Tilgung pro Jahr 9,2 Millionen Euro fällig. Gezahlt wird einmal im Halbjahr, wenn aus dem Karten verkauf eine Summe von etwa 4,6 Millionen Euro aufgelaufen ist. Für die Rückzahlung der Anleihe muss Schalke weniger als ein Drittel seiner jährlichen Ticketeinnahmen aufbringen. Im Jahr 2026 ist die letzte Rate fällig.
Für den einfachen Mann sind das unvorstellbare Summen. Für Schalkes Macher nicht. Sie fühlen sich von einer emotionalen, oft auch unsachlichen Debatte ver folgt. Sie reden nicht mehr gerne über Geld. Es wirkt, als hätten sich die vor wenigen Jahren noch trans parent agierenden Vereinsbosse in ein Schneckenhaus verkrochen und den Eingang zugemauert. Spätes tens, seit der zurückgetretene Rudi Assauer (62) mit unterschiedlichs ten Zahlen für noch mehr Verwir rung sorgte. Die „Maulwurf-Affäre“ brachte das Fass zum Überlaufen.
„Es wird doch nur noch über unsereVerbindlichkeiten berichtet“, schimpft Peters, „wieviel wir unter höchsten Anstrengungen schon zurückbezahlt haben, interessiert doch gar keinen.“ Dabei können sich diese Zahlen sehen lassen. Seit 2001 flossen 20 Millionen Euro für die Arena zurück, die Anleihe wurde seit 2003 um zwei Millionen Euro getilgt. In den letzten 24 Monaten sind die Verbindlichkeiten der „Schalke-Gruppe“ um 13 Millionen Euro gesunken. „Von Schuldenan häufen kann also keine Rede sein“, sagt Aufsichtsratschef Clemens Tönnies (50), der den Geldfluss überwacht. Tönnies spricht zwar von „einem hohen Maß an Verbind lichkeiten“, sagt aber auch: „Die geschaffenen Vermögenswerte, die nur durch Kredite geschaffen werden konnten, übertreffen die Investitionen deutlich. In zehn Jahren haben wir die langfristigen Verbindlichkeiten auf 59 Millionen Euro reduziert, besitzen aber weiter unsere Vermögenswerte.“ Zurück im Büro von Peter Peters. Der Geschäftsführer begann seinen Dienst auf Schalke in schwierigsten Zeiten, kurz nach Assauer im Jahr 1993, als es auf Schalke alles gab, nur kein Geld. Aus dem Chaos von damals ist auch durch ihn ein neues Schalke entstanden. Peters blättert im Business-Plan der Veltins-Arena, ein gigantisches Zahlenwerk, das sämtliche Kosten und Erträge des Stadions für die nächsten knapp 30 Jahre aufzeigt. Der Plan zeigt, dass Schalke jährlich etwa 17 Millionen Euro an Pacht aufbringen muss für die Nutzung der Arena mit sämtli chen Rechten – konstant bis ins Jahr 2025. Aus dieser Pachtzahlung leis tet die Arena-Besitzgesellschaft, an der Schalke zu 58 Prozent beteiligt ist, auch die Rückzahlung des Sta dions. Peters: „Die Mehreinnahmen für Schalke 04 sind aber höher als die Pacht.“ Der Plan zeigt auch, dass Schalke nach der Arena-Startphase ab dem Jahr 2008 voraussichtlich erstmals Gewinn machen wird mit seinem Stadion, zunächst 760 000 Euro, dann einstellige, später zwei stellige Millionensummen. Der Gewinn steigt kontinuierlich. „Auf die Bilanz-Pressekonferenzen in zehn oder 15 Jahren freue ich mich schon heute“, sagt Peters, ange fressen von aller Kritik an Schalkes Finanzgebaren. „Die Arena nicht zu bauen, wäre der schlimmste Fehler des Vereins gewesen“, sagt er, „wir haben hier Perspektiven geschaf fen. Wir sind felsenfest davon über zeugt, das Richtige zu tun – auch wenn das Bilanzbild im Moment noch schlecht aussieht. Die Arena rechnet sich, wir werden unsere Anteile weiter aufstocken, damit nicht andere dieses Geld kriegen, sondern Schalke.“ Die ersten Analysen zeigen, dass die Arena ein Meilenstein sein kann in der Entwicklung von Schalke 04. Im Vergleich zum letz ten Jahr im Parkstadion (2000/01) stieg die Bundesliga-Zuschauerzahl in der abgelaufenen Saison um 31 Prozent auf 1 041 131 Besucher, im Schnitt kamen seit der Arena Eröffnung fast 16 000 Zuschauer mehr pro Spiel. Die Zuschauer Einnahmen aus der Bundesliga lagen vergangene Saison bei 17,7 Millionen Euro und damit um 115 Prozent höher als im Parkstadion (8,2 Millionen in 2000/01). Welche Schubkraft die Arena hatte, ver deutlicht vor allem diese Zahl: Die Marketing-Einnahmen schnellten im Geschäftsjahr 2005 im Vergleich zum letzten Parkstadion-Jahr um 217 (!) Prozent in die Höhe, von 12,3 Millionen auf 39,0 Millionen Euro. Peters: „Die Arena ist das beste, was Schalke passieren konnte.“ Zudem hat Schalke als einer von wenigen Bundesligisten keinen Vertrag mit einem Vermarkter, alle Erlöse flie ßen provisionsfrei dem Klub zu. Nur bei der Bandenwerbung sitzt die Vermittlungsagentur DSM, ein Arena-Anteilseigner, mit im Boot. Die positive Entwicklung seit Arena-Bezug erleichtert den Rück zahlungs- Marathon, reicht aber offensichtlich nicht aus, den gan zen Laden problemlos am Laufen zu halten. Denn: So langfristig bei den Verbindlichkeiten gedacht wird – es geht auch darum, kurzfristig über die Runden zu kommen. Die Fußball-Nation schreckte auf, als im Zuge der „Maulwurf-Affäre“ bekannt wurde, dass Schalke im Frühjahr die Liquidität durch Pri vatkredite in Millionenhöhe sichern musste. Schnusenberg: „Es gab in der Historie von Schalke immer Leute, die aushalfen. Die aktuellen Privatkredite waren teilweise ein Vorgriff auf UEFA-Prämien und andere Einnahmen, die wir schon eingespielt hatten, die aber noch nicht auf unserem Konto waren. Es war kein Vorgriff auf erhoffte Erträge.“ Das Besondere: Die Gesellschafter der Arena-Besitzge sellschaft haben beschlossen, das Kapital der KG zu erhöhen. Die Alt Kommanditisten erhalten ein Vor kaufsrecht. Möglich ist, dass sich die privaten Kreditgeber, die auch Kommanditisten sind, daran betei ligen. Dann müssten die privaten Darlehen nicht mehr zurückgezahlt werden. Gleichwohl betont Schnu senberg, dass man nicht schönfär ben solle: „Denn noch leben wir von der Hand in den Mund.“ Der enorm verstärkte Kader kostet schließlich. Ohne erfolgs abhängige Prämien belaufen sich die Gehälter auf 39 Millionen pro Jahr. Schnusenberg: „Dieses Niveau dürfen wir nicht übersteigen.“ Zwar erlebte Schalke in der Arena die erfolgreichste Zeit der Vereins geschichte und spielte jedes Jahr international, befriedigend sei das aber nicht: „Bei dem Aufwand muss mehr rauskommen. Das sollte häu figer die Champions League sein.“ Das gelang nur 2001 und 2005.„Das Problem“, so Schnusen berg, sei der Erfolg der Mannschaft. Bei einem Jahres-Umsatz von 105 Millionen Euro, der durch die UEFA-Cup-Gruppenphase erreicht wird, finanziert sich die aktuelle Mannschaft gerade so selbst. Schnusenberg: „Mit diesem Umsatz bleiben wir da, wo wir heute sind. Das reicht nicht, um weiter nach vorne zu kommen. Alles, was wir in Zukunft ausgeben, müssen wir aus eigener Kraft schaffen. Durch die Champions League hatten wir einen Umsatz von mehr als 130 Millionen Euro. Damit kann man sich entwi ckeln.“ Erste Konsequenz: Weil die Champions League nun verpasst wurde, zahlte Schalke erstmals seit Jahren keine Ablöse.
Doch es bleiben Risiken.Verpasst Schalke den UEFA-Cup, müssten „gravierende Einschnitte her“, sagt Schnusenberg: „Noch so ein Kata strophenjahr wie 2003 und 2004 wäre kaum zu verkraften. Dann müssten wir Spieler verkaufen, um Einnahmen zu erzielen und Gehäl ter zu sparen.“ In jenen „Katastro phenjahren“ hatte die Mannschaft für zweistellige Millionenverluste im operativen Geschäft gesorgt. Schnusenberg: „Wenn wir aktuell ein Problem mit den Zahlen hätten, würden wir die Reißleine ziehen. Wir haben aber keinen einzigen Spieler verkauft.“ Einen Abstieg ohne direkten Wiederaufstieg würde Schalke kaum verkraften. Schnusenberg: „Dann müssten wir die Arena verkaufen oder einen Investor ins Boot nehmen.“ Es geht auch darum, Fehler zu vermeiden. Heute würde man die etwa 13 Millionen Euro akzeptie ren, die Glasgow Rangers im August 2001 für Emile Mpenza bot. Es wur den auch andere Fehler gemacht. Nicht so viele wie vor dem Beinahe Crash in Dortmund. Doch auch auf Schalke trugen falsche Entschei dungen dazu bei, Verbindlichkeiten aufzuhäufen. „Die etwa 80 Milli onen, die wir an Ablösesummen ausgegeben haben, stehen in keiner Relation zum sportlichen Erfolg. Da müssen wir uns alle an die eigene Nase packen“, sagt Peters. Zumal es kaum Transfererlöse gab. Schnusenberg: „Wir hätten eher auf die Bremse treten müssen.“ Jedoch schränkt Peters ein: „Wenn wir statt 255 nur 235 Millionen Verbindlich keiten hätten, stünden die Kritiker auch auf der Matte.“ Immerhin sagt Schnusenberg: „Wirtschaftlich kann es für Schalke nach den Investitionen jetzt nur noch nach oben gehen.“ Weitere Ausgaben gebe es nur „bei einem vernünftigen Return“. So wurde der Neubau eines Amateur-Stadions abgespeckt. Schnusenberg: „Außer dem wäre es schön, zur Abwechs lung mal nur einen Trainer bezahlen zu müssen.“ Immerhin bezahlt man weiterhin zwei Manager: Assauer kassiert bis Vertragsende 2008 wei ter seine jährlichen Bezüge in Höhe von etwa einer Million Euro.
Doch Emotionen bleiben auch ohne Assauer im Spiel. Peters zieht es „die Schuhe aus“, wie er sagt, „dass immer nur Momentaufnah men bewertet werden.“ Während andere Klubs ihr Stadion-Catering für bis zu 15 Millionen Euro ver kauft haben, betreibt Schalke das Arena-Catering über eine Toch tergesellschaft selbst. Peters: „Wir haben in unser Catering investiert und dafür Verbindlichkeiten aufge nommen, weil wir überzeugt sind, auf Dauer mehr Ertrag zu erzielen. Andere Vereine aber werden für die Einmalzahlung gelobt, wir werden für unseren Weg gegeißelt. Wir könnten uns theoretisch auch in eine Kapitalgesellschaft verwandeln und Anteile daran für viele Millio nen Euro verkaufen, die man dann in der Festgeldabteilung schlum mern lässt, wie das so schön heißt. Aber wir wollen nicht einmal zu 10 Prozent fremdbestimmt, sondern zu 100 Prozent Herr im eigenen Haus sein, und unsere Einnahmen komplett behalten. Im Übrigen steht unsere Entscheidung fest: Schalke 04 bleibt ein eingetragener Verein.“ Im September 2001 hatte „adidas“ für 75 Millionen Euro eine zehnprozentige Beteiligung an der Bayern AG erworben. Nach Bezug der Allianz-Arena ist nun aber auch in München ein stolzer Batzen an Verbindlichkeiten abzustottern.

Von JEAN-JULIEN BEER

Das ist die Schalke-Gruppe

Die Schalke-Gruppe machte im Jahr 2005 einen Umsatz von 170 Millionen Euro (Reingewinn 0,97 Millionen).
Ihr gehören diverse Schalker Tochtergesellschaften an.

– FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V.
– FC Schalke 04-Stadion-Beteiligungs-GmbH & Co. Immobilienverwaltungs-KG
– FC Schalke 04-Stadion-Betriebs-GmbH
– FC Schalke 04-Stadion-Catering-GmbH & Co. KG
– TS Ticket und Secure GmbH
– FC Schalke 04-Fußballmuseum GmbH
– Schalke-Parkstadion GmbH & Co. KG
– AufSchalke Reha GmbH & Co. KG
– AufSchalke medicos GmbH & Co. KG
– FC Schalke 04-Rechteverwertungs-GmbH & Co. KG
– FC Schalke 04-Holding GmbH & Co. KG

80,7 Mio. Ablöse in 9 Jahren
Von Schalke gezahlte Ablösesummen seit dem UEFA-Cup-Sieg 1997* (alles in Euro):
1997: 2,95 Mio.
Goosens und Kliujew
1998: 5,90 Mio.
für Reck, Hami, van Kerckhoven,Grodas
1999: 21,35 Mio.
für Mpenza, Sand, Oude Kamphuis, Asamoah, Waldoch, Happe
2000: 1,75 Mio.
für Böhme, Hajto, Peric
2001: 9,25 Mio.
für Agali, Wilmots, Matellan, Rozgonyi
2002: 18,75 Mio.
für Rost, Poulsen, Varela, Rodriguez
2003: 1,8 Mio.
für Hamit Altintop
2004: 4 Mio.
für Bordon + 750 000 für Azaouagh (kam im Winter)
2005: 14,2 Mio.
für Kuranyi, Rafinha und Larsen
2006: erstmals wurde von Schalke keine Ablöse mehr gezahlt
Gesamt: 80,7 Mio. Ablösesummen für 30 Spieler, Schnitt: 2,71 Mio pro Spieler
* Ausgeliehene und ablösefrei gekommene Spieler samt Handgeld werden hier nicht mitgezählt.

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Hm, im Grunde hört sich das alles garnich schlecht an, wenn wir die Arena erstmal abbezahlt haben, dürften wir aus dem gröbsten raus sein, denke ich.

Allerdings halte ich es auch für einen Fehler, den Mpenza damals nicht abgegeben zu haben

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Veröffentlicht am 9. Februar 2013 in FC Schalke 04 und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Ein Kommentar.

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